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Rudolf Kubesch (1914-1970). Der Kunstmanager. Sernetz, Friedrich. Hrsg.: Stasch, Gregor Karl. 80 S. 26 x 21 cm. EUR 12,80. CHF 18,90 ISBN: 978-3-7319-0086-3 Imhof
Mehr als 20 Jahre wirkte Rudolf Kubesch in Fulda und in der Region als Kunsterzieher, Künstler und Organisator zahlreicher künstlerischer Veranstaltungen. In diesem Jahr wäre er 100 Jahre alt geworden. Kubesch hatte den Anspruch, in Fragen der Kunst, der Ästhetik und des Geschmacks nicht nur als Experte, sondern vor allem als Erzieher und oft sogar als revolutionärer Veränderer zu wirken. Er fand dabei nicht immer nur Anerkennung, sondern provozierte auch häufig Widerspruch. Wenn sich Widerspruch regte, hatte er eines seiner vorrangigsten Ziele, sich überhaupt mit Kunst auseinanderzusetzen, schon erreicht.
Was seine eigenen Werke betraf, war Rudolf Kubesch eher zurückhaltend diese der Öffentlichkeit zu präsentieren. Nach einer Einzelausstellung 1947 in der Landesbibliothek Fulda konnte man meist nur wenige seiner Arbeiten während der Jahresausstellungen des Fuldaer Künstlerbundes kennenlernen.
Kubesch setzte sich immer vehement für die moderne Kunst ein, auch wenn das zu seinen Lebzeiten meist als Provokation empfunden wurde. Heute ist die moderne Kunst noch viele Schritte weiter gegangen, und ohne Provokation wäre sie auch nicht weitergekommen. Er selbst versuchte nur selten, „modern“ zu malen. Modern war zu seiner Zeit gleichbedeutend mit abstrakt und ungegenständlich. Die Motive und die Ausführung seiner Bilder sind durchweg traditionell. Ihn faszinierte vor allem, verschiedene technische Ausdrucksweisen anzuwenden. Dabei galt in frühen Jahren seine Liebe dem Aquarell und dem Ölgemälde, das er bis ins manieristische Detail ausführte. Über Wachskreide, Tempera und verschiedene Mischtechniken fand er in den späten Jahren mit Hilfe der Ockervorkommen in der Nähe seiner geliebten Ferme „Le Templon“ in Südfrankreich zu einer Maltechnik mit naturfarbenem Sand, die ihn bis zu seinem Tod nicht mehr los ließ.
Von nah und fern. Zuwanderer in die Reichsstadt Nürnberg. Hrsg.: Museen der Stadt Nürnberg Fembohaus; Hrsg.: Stadtarchiv Nürnberg. Schriften der Museen der Stadt Nürnberg. Hrsg.: Ingrid Bierer (4). 2014. 240 S. 23 x 23 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-998-6 Imhof
Zuwanderung ist kein isoliertes Phänomen unserer Tage, sondern prägende Erfahrung aller Generationen. Seit Jahrhunderten sind die Gründe für Migration die gleichen – das Streben nach einem besseren Leben für sich selbst und die Nachkommen oder die Flucht vor Verfolgung sowie gewaltsame Vertreibung. Nürnberg als eine der bedeutendsten Städte im Heiligen Römischen Reich hatte in der frühen Neuzeit eine große Ausstrahlungs- und Anziehungskraft auf Menschen von nah und fern. Anhand von 25 Biographien von Neu-Nürnbergerinnen und Neu-Nürnbergern spürt das Stadtmuseum Fembohaus – darunter Künstler, Dichter, Handwerker und Handelsherren – den individuellen Motiven für ihren Zuzug in die Noris sowie ihrer Bedeutung für die Stadtgesellschaft nach. Dokumente, Objekte und Medienstationen zeigen den Ideen- und Technologietransfer in Handwerk, Kunst und Wissenschaft durch individuelle Zuwanderung. Der Rat der Stadt Nürnberg betrieb daher bewußt "Arbeitsmarktpolitik", wie das Beispiel der gezielten Anwerbung schwäbischer Barchentweber 1486/88 zeigt. Nach Krieg und Seuchen war Zuwanderung zudem ein probates politisches Mittel, um den Bevölkerungsverlust auszugleichen. So erhielten zahlreiche Glaubensflüchtlinge aus Österreich und den Niederlanden nach dem Dreißigjährigen Krieg Asyl in und um Nürnberg.
Konturen einer Stadt - Von der Stadtmauer zu den heutigen Grenzen Nürnbergs. Ein fotografischer Rundgang mit Herbert Liedel. Hrsg.: Museen der Stadt Nürnberg; Hrsg.: Murko, Matthias. Schriften der Museen der Stadt Nürnberg. Hrsg.: Ingrid Bierer (2). 2014. 144 S. 23 x 23 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-7319-0072-6 Imhof
Die Stadtmauer, neben der Burg das wichtigste Wahrzeichen Nürnbergs, markierte über Jahrhunderte die Grenze der alten Handelsstadt. Mit der Industrialisierung ging ein sprunghaftes Wachstum der Bevölkerung einher; die Stadtmauer wurde durchlässig und Nürnberg wuchs weit über die alte Grenze hinaus. Die heutige Kontur der Stadt ist nicht sichtbar, sie kann allenfalls auf Stadtplänen als Linie gefunden werden.
Der bekannte Nürnberger Fotograf Herbert Liedel hat über Jahrzehnte die Stadtmauer und den Wandel der Stadt in ihrer unmittelbaren Nähe fotografisch begleitet. Dieser Dokumentation der alten Stadtgrenze wird in der Ausstellung ein Rundgang entlang der heutigen Stadtgrenze gegenübergestellt. Diese verläuft fast unsichtbar, trennt Nürnberg von der Nachbarstadt Fürth, führt teils durch nahezu unberührte Natur, aber auch kurioserweise mitten durch Gebäude hindurch. Erstmals wurde der heutige Grenzverlauf fotografisch erfasst, dabei hat Herbert Liedel bei seinen Grenzgängen überraschende Aspekte entdeckt.
Rasdorf und der 17. Juni 1953. Der Beitrag einer Zonengrenzgemeinde zur gesamtDtsch.en Erinnerungskultur. Sagan, Günter. Hrsg.: Verein zur Förderung der Heimat- und Kulturpflege Rasdorf e.V. Abteilung Aufarbeitung und Dokumentation der Heimatgeschichte. 2014. 112 S. 24 x 17 cm. Pb. EUR 10. CHF 14,90 ISBN: 978-3-7319-0057-3 Imhof
Die Bedeutung des ersten Aufstandes im sowjetischen Machtbereich am 17. Juni 1953 in Mitteldeutschland tritt als ein Schlüsselereignis der deutschen Geschichte immer mehr in den Vordergrund. Hier wird die Reaktion in Westdeutschland auf dieses Ereignis am Beispiel der Zonengrenzgemeinde Rasdorf dargestellt, die in der Zeit der Trennung an der Stelle lag, wo der Bereich des Warschauer Paktes am weitesten nach Westen vorsprang. Der bedeutende US-Beobachtungsposten „Point Alpha“ auf dem Gemeindegebiet verdeutlichte die sensible Lage Rasdorf an dieser globalen und nationalen Konfliktlinie.
In dieser Studie wird dem Gedenken an den 17. Juni 1953 durch die folgenden Jahrzehnte nachgegangen und dabei gezeigt, wie Rasdorf zu einem Zentrum des Erinnerns in Osthessen wurde und wie sich die Gesamtentwicklung auf Bundesebene im Umgang mit dem Tag auf der Gemeindeebene widerspiegelte.
Gleichzeitig liefert die Veröffentlichung eine Fülle von Einblicken in den Alltag der Menschen im Angesicht der innerdeutschen Grenze. Durch die Einbeziehung von persönlichen Erinnerungen sowie der Schilderung von Einzelschicksalen wird die Zeit in all ihrer Wendungen lebendig.
Dem Autor, der bereits durch viele Veröffentlichungen aus der Zeit ab 1939 hervorgetreten ist, gelingt es, einen Einblick in einen bisher vernachlässigten Abschnitt deutscher Geschichte zu vermitteln. Das Buch wird sicher nicht nur regional Interessierte ansprechen.
Realismus - 45 Jahre Deutsche Bildhauerei. Hrsg.: Türr, Karina. 2014. 208 S. 28 x 21 cm. Gb. EUR 29,90. CHF 40,90 ISBN: 978-3-7319-0008-5 Imhof
Das vorliegende Werk stellt die Entwicklung der gegenständlichen Bildhauerei innerhalb der vergangenen vierzig Jahre erstmals dar. Die sogenannten „Polyester-Realisten“ brachen mit allen Gesetzen der traditionellen gegenständlichen Skulptur und nahmen den 1960er Jahre Realismus der internationalen Malerei auf – alltägliche Themen, politische und gesellschaftliche Kritik und banale Ikonographie. Das neue Medium waren nicht Bronze, Stein oder Ton, sondern der Kunststoff Polyester und die Farbe. Die realistische Bildhauerei entwickelte sich international, wobei Künstler aus England, den USA und Deutschland die wesentlichen Protagonisten waren. 15 Bildhauer, die Älteste 1933, der Jüngste 1974 geboren, werden in diesem Buch mit eigenen Texten und Abbildungen vorgestellt (Inge Therese Dietrich, Karlheinz Biederbick, Ludmilla Seefried-Matejková, Christa Biederbick, Erika Maria Lankes, Guido Messer, Ulrike Enders, Peter Nettesheim, Robert Metzkes, Birgid Helmy, Silvia Siemes, Uschi Koch, Gisela Eichardt, Veronika Veit und Rainer Kurka). Ein historischer und ein theoretischer Teil runden das Werk ab.
Archäologische Studien zum Judentum. in der europäischen Antike und dem zentraleuropäischen Mittelalter. Harck, Ole. Schriftenreihe der Bet Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa (7). 2014. 656 S. 26 x 21 cm. Gb. EUR 59,00. CHF 78,90 ISBN: 978-3-7319-0078-8 Imhof
In den Siedlungen und Städten der europäischen Antike und des zentraleuropäischen Mittelalters bildeten Juden eine Minderheit in der heidnischen bzw. christlichen Mehrheitsbevölkerung. Die meisten materiellen Zeugnisse jüdischen Lebens unterscheiden sich jedoch kaum von vergleichbaren archäologischen Funden. Allein die Kultbauten wie Synagogen und Ritualbäder weisen spezifisch andere Bauweisen auf. Bei den jüdischen Grabanlagen zeigen sich seit der Antike Eigenentwicklungen, die erst im Mittelalter abgeschlossen wurden. Darüber hinaus verwendeten die Juden einige wenige besonders gefertigte liturgische Geräte, deren Symbole und hebräische Inschriften sie als jüdische Ritualobjekte identifizieren. In seinem Buch gibt Ole Harck vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erstmalig eine Gesamtübersicht über die eindeutig als jüdisch identifizierten archäologischen Funde des zentraleuropäischen Mittelalters und beleuchtet wichtige Funde der europäischen Antike.
Caspar Voght (1752–1839). Weltbürger vor den Toren Hamburgs. Stiftung Historische Museen HamburgJenisch Haus6. April bis 23. November 2014. Hrsg.: Altonaer Museum; Czech; Petersmann; Tiedemann-Bischop. 240 S. 23 x 25 cm. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-7319-0053-5 Imhof
Caspar Voght (1752–1839) zählte zu den bedeutendsten Hamburger Persönlichkeiten der Zeit um 1800. Sein Wirken ist heute allerdings zu Unrecht weitgehend in Vergessenheit geraten. Der Begleitband zur Ausstellung im Jenisch Haus vermittelt einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Facetten seines von aufklärerischen Idealen geprägten Lebens und Schaffens. Voghts wichtige, in ganz Europa gefragten Beiträge zur zeitgenössischen Reform des Armenwesens stehen ebenso im Fokus wie sein landwirtschaftliches Mustergut in Klein Flottbek im Stil der ornamented farm. Es war einst ein herausragendes gesellschaftliches Zentrum vor den Toren Hamburgs und zählt zu den bedeutendsten Ausgangspunkten der bis heute prägenden architektonischen und landschaftsgärtnerischen Erschließung des Hohen Elbufers. Auch das auf Voghts persönliches Ansehen gegründete und in zahlreichen Reisen verdichtete internationale Netzwerk mit einflussreichen Politikern, Gelehrten und Schriftstellern, das bis in die Vereinigten Staaten von Amerika reichte, wird erstmals ausführlich beleuchtet. Durch die Beiträge der Autoren unterschiedlicher Fachgebiete ersteht das anschauliche und spannende Lebensbild eines vielseitig gebildeten und aktiven Mannes in der Zeit der Aufklärung.
Arkadien – Paradies auf Papier. Landschaft und Mythos in Italien. Hrsg.: Kupferstichkabinett Staatliche Museen zu Berlin; Korbacher, Dagmar; Beitr.: Brouard, Christophe; Riccòmini, Marco. 2014. 272 S. 28 x 23 cm. Pb. EUR 29,95 CHF 40,90 ISBN: 978-3-7319-0016-0 Imhof
Das poetische Traumland Arkadien ist ein irdisches Paradies, ein idyllischer Ort, an dem Hirten in Einklang mit der blühenden Natur leben. Diese Welt des Glücks existiert zuerst auf dem Papier, denn sie ist eine Erfindung der antiken Dichter. Ihr Erfolg in der europäischen Geistesgeschichte begann mit der Renaissance in Italien. Dabei erwiesen sich Zeichen- und Druckkunst als geradezu prädestiniert zur Verbreitung mythologischer Bilder wie auch zur Visualisierung arkadischer Idyllen. Mit dem Grabstichel, der Radiernadel und dem Zeichenstift spürte der Künstler den Augenblicken flüchtigen Glücks nach, bannte sie auf Papier, suchte, fand und erfand Sehnsuchtsorte. Die Bilder von Landschaften idealer Schönheit, bukolischer Idylle und Orten mystisch-mythischen Seins sind durchwebt von inniger Naturverbundenheit und göttlichem Liebeszauber. Solche paradiesischen Orte haben in ihrer zeitlosen Schönheit bis heute nichts an ihrer Faszination eingebüßt: Der Mensch hat zu allen Zeiten Glück und Daseinsfreude in der Natur gesucht und gefunden – seiner Vertreibung aus dem Paradies zum Trotz.
Der reich mit großformatigen Abbildungen ausgestattete Katalog präsentiert die Werke namhafter italienischer Künstler wie etwa Sandro Botticelli, Fra Bartolommeo, Domenico Campagnola, Marcantonio Raimondi, Parmigianino, Annibale und Agostino Carracci sowie Guercino.
Fritz Döring - Zwischen Leid und Hoffnung. Bilder aus russischer Kriegsgefangenschaft. Hrsg.: Stasch, Gregor K.; Bearbeitet von Halsch, Antonia. Vonderau Museum Fulda. Kataloge (33). 2014. 48 S. 24 x 17 cm. geh. EUR 5,00 CHF 7,60 ISBN: 978-3-7319-0066-5 Imhof
Der Maler Fritz Döring (1904-1987) war einer von 3,15 Millionen deutschen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg in russische Kriegsgefangenschaft gerieten. Aufgewachsen und erwachsen geworden im ländlichen Pfordt bei Schlitz, ist Döring ein Zeitzeuge des Dritten Reiches und des darauf folgenden Zweiten Weltkrieges. 1942 als Sanitätssoldat eingezogen, dokumentiert Fritz Döring mit Hilfe der Malerei seine Eindrücke während des Krieges an der Ostfront und in russischer Kriegsgefangenschaft. In dieser Zeit entstehen Bilder von Massengräbern und Strafgefangenenlager in Russland sowie von Kameraden. Die Bilder wurden von Döring nur selten gezeigt und er redete auch nur selten über diese Zeit. Bekanntheit erlangte der Maler mit seinen idyllischen Landschaftsbildern aus der Rhön und des Vogelbergkreises. Der Katalog dokumentiert den Lebensweg von Fritz Döring und zeigt erstmals seine Bilder aus russischer Gefangenschaft.
Jahrbuch 2012. Museumslandschaft Hessen Kassel. Hrsg.: Museumslandschaft Hessen Kassel; Küster, Bernd. 192 S., 272 meist fb. Abb. 29 x 21 cm, Gb. EUR 19,95 CHF 28,50 ISBN: 978-3-7319-0050-4 Imhof
Die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) steht in einer rund 600-jährigen Tradition des Sammelns, Bewahrens und Gestaltens. Durch landgräfliche und kurfürstliche Sammelleidenschaft sind hier über die Jahrhunderte hinweg mannigfaltige und bedeutende Kunstschätze zusammengekommen, welche unverändert an ihrem historischen Ort erhalten sind. Mit dem Jahrbuch 2012 präsentiert die Museumslandschaft nun das vierte Jahrbuch, das die landeseigenen Sammlungen und die vielfältigen Aktivitäten der MHK vorstellt.
Tempi Passati. Die Reichsstadt in der Erinnerung. Hrsg.: Wittmann, Helge; Hrsg.: Arbeitskreis „Reichsstadtgeschichtsforschung“; Hrsg.: Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung S tudien zur Reichsstadtgeschichte. Hrsg.: Arbeitskreis „Reichsstadtgeschichtsforschung“ und der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung, Nordhausen (1). 2014. 288 S. 71 fb. u. 41 sw. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 29,95 CHF 40,90 ISBN: 978-3-7319-0041-2 Imhof
Unter dem Titel „Tempi passati – Die Reichsstadt in der Erinnerung” legt der Arbeitskreis „Reichsstadtgeschichtsforschung” die Dokumentation seiner ersten wissenschaftlichen Tagung vor. Der Band widmet sich Fragen nach Situationen, Funktionen und Wirkungen des Erinnerns an vergangene reichsstädtische Zeit. Er enthält Einzeluntersuchungen zu Bad Wimpfen, Dortmund, Eger/Cheb, Frankfurt a. M., Hamburg, Lübeck, Mühlhausen/Thür., Nordhausen, Ulm und Wetzlar, den linksrheinischen Speyer und Worms sowie ehemaligen Reichsstädten in der heutigen Schweiz.
Die mittelalterliche Sakramentsnische auf Gotland (Schweden). Kunst und Liturgie. Kroesen, Justin; Tangeberg, Peter. 2014. 240 S. 274 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 39,95 CHF 53,90 ISBN: 978-3-86568-849-1 Imhof
Die mittelalterlichen Kirchen der schwedischen Insel Gotland beherbergen eine einzigartige Fülle mittelalterlicher Ausstattung. Von besonderer Bedeutung ist die Sakramentsnische, die uns in einer erstaunlichen Vielfalt begegnet. Es handelt sich um die größte zusammenhängende Gruppe mittelalterlicher Sakramentsnischen in ganz Europa. Diese Studie enthält einen Katalog der fast sechzig gotländischen Beispiele sowie eine Analyse der Objekte in ihrem europäischen Kontext. Dabei bilden neben dem kunsthistorischen Aspekt immer auch die Perspektive der Nutzung sowie ihre Erhaltung im Luthertum den roten Faden. Aufgrund der vielen Verbindungen des mittelalterlichen Gotlands gewähren uns die Wandschränke auf dieser Ostseeinsel einen einzigartigen Einblick in die liturgische Ausstattung mittelalterlicher Kirchen in anderen Teilen Europas, die ansonsten weitgehend verloren ist.
Justin E.A. Kroesen ist Dozent an der Fakultät Theologie und Religionswissenschaft der Universität Groningen (Niederlande) im Fachbereich Geschichte der christlichen Kunst. Peter Tangeberg, Restaurator und Kunsthistoriker, ist Spezialist im Bereich der mittelalterlichen Kunst, insbesondere der Skulptur Schwedens und des Ostseeraumes.
Barocke Kunst und Kultur im Donauraum. Hrsg.: Möseneder, Karl; Thimann, Michael; Hofstetter, Adolf. 2014. 720 S. Ln mit Schutzumschlag. 29 x 23 cm. Gb. EUR 99,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-7319-0021-4 Imhof
Der Sammelband mit über 50 Beiträgen nimmt das Kunstschaffen des Donauraumes von seiner Quelle bis zur Mündung in der Zeit des 17. und 18. Jahrhunderts in den Blick. Am Beginn steht die Frage nach der „Konstituierung des Donauraumes in der Barockzeit als Kunst- und Kulturlandschaft“. Seine Entstehung ist in geographischer, geschichtlicher, kultureller und religiöser Hinsicht von der Vielfalt nationaler Identitäten und Zugehörigkeiten bestimmt. Sie verkörpern als differenzierte Einheit den Reichtum dieser Kulturlandschaft. In einem zweiten großen Kapitel „Kunsttransfer und Kulturaustausch als Spezifika des Barocks im Donauraum“ wagen die Autoren den Versuch, der Erzählung nationaler und lokaler Kunstgeschichten eine theoretisch fundierte Perspektive im Sinne des Kulturtransfers entgegenzustellen. Namentlich die Beziehung zu Italien wird unter diesem Gesichtspunkt bedacht. Das dritte Kapitel widmet sich schließlich dem Themenfeld „Auftraggeber und Objekttransfer“ und trägt der Tatsache Rechnung, dass neben der Künstlermigration vor allem auch die Netzwerke der Auftraggeber eine wesentliche Rolle für die Prägung eines Kulturraumes spielen.
Das zweibändige Werk fasst die Beiträge eines Kongresses zusammen, der im Frühjahr 2013 in Passau stattgefunden hat. Autoren sind u.a. Robert Born (Leipzig), Václáv Bůžek (Budweis), Maria Antonietta Crippa (Mailand), Meinrad von Engelberg (Darmstadt), Petr Fidler (Budweis), Martina Frank (Venedig), Ulrich Fürst (München), Axel Gampp (Basel), Herbert Karner (Wien), Eriak Kiss (Budapest), Jíří Kroupa (Brünn), Eckhard Leuschner (Erfurt), Karl Möseneder (Erlangen-Nürnberg), Günther Moosbauer (Osnabrück), Friedrich Polleroß (Wien), Rudolf Preimesberger (Berlin), Mirjana Repanić-Braun (Zagreb), Volker Rödel (Karlsruhe), Alois Schmid (München), Sebastian Schütze (Wien), Lothar Schultes (Linz), Werner Telesko (Wien), Rodica Vârtaciu (Temeswar), Jürgen Wiener (Düsseldorf), Herbert W. Wurster (Passau).
Credo - Christianisierung Europas im Mittelalter: Band 3. Vorträge zur Ausstellung. Hrsg.: Stiegemann, Christoph; Kroker, Martin; Walter, Wolfgang. 2014. 304 S. 28 x 22 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 53,90 ISBN: 978-3-7319-0043-6 Imhof
Nach den erfolgreichen Mittelalterausstellungen „799 – Kunst und Kultur der Karolingerzeit“ (1999) und „Canossa – Erschütterung der Welt“ (2006) zeigten die Paderborner Museen 2013 mit der Ausstellung „CREDO – Christianisierung Europas im Mittelalter“ erneut eine außergewöhnliche Sonderausstellung von überregionaler Strahlkraft. Die kulturhistorische Ausstellung bot einen bisher noch nie gezeigten Überblick über die Ausbreitung des Christentums von der Antike bis zum Mittelalter. Frühe Zeugen christlicher Kunst und Architektur, gelehrter Schriftlichkeit und Buchkunst wurden ebenso präsentiert wie geheimnisvolle Götterfiguren und erstmals auf dem Kontinent gezeigte Funde paganer Kultplätze. Der abschließende Rückblick auf die Geschichte der Christianisierung thematisierte die Frage nach der Identität Europas und dem Stellenwert seiner christlichen Wurzeln heute. Das wissenschaftliche Begleitprogramm der CREDO-Ausstellung ergänzte und vertiefte zentrale, grundlegende Themen der Mittelalterschau. Siebzehn Beiträge renommierter Theologen, Historiker, Archäologen und Kunsthistoriker behandeln „widerborstige Heiden“ ebenso wie grausame, aber fromme Merowinger Königen, sie widmen sich den Veränderungen und Entwicklungen christlicher Bildkunst, beschäftigen sich mit der Christianisierung des europäischen Nordens sowie der frühneuzeitlichen Missionierung Afrikas, Asiens und Amerikas und nehmen Stellung zu aktuellen Diskursen hinsichtlich Atheismus und interreligiösem Dialog.
Dachwerke über den welfischen Residenzbauten der Barockzeit im Kontext des höfischen Bauwesens. Saemann, Hedda. 2014. 528 S. 359 fb. u. 425 sw Abb. 31 x 24 cm. Gb. EUR 99,00. CHF 105,00 ISBN: 978-3-86568-922-1 Imhof
Das Streben der absolutistischen Fürsten nach Macht und Prestigegewinn durch Repräsentation initiierte in den Residenzstädten im Jahrhundert nach dem Dreißigjährigen Krieg anspruchsvolle Bauprogramme und eine Konzentration der verfügbaren Ressourcen an Baumaterialien, handwerklichem und technischem Können sowie an erfahrenen Bauleuten. Dieser Prozess führte zu einem zweiten Höhepunkt der Zimmermannskunst nach der Gotik und spiegelt sich auch in den Dachwerken wider. Die vorliegende Untersuchung betrachtet nicht nur spektakuläre, freigespannte Konstruktionen, sondern eine möglichst große Bandbreite von Dachwerken unterschiedlicher Spannweiten, um ein repräsentatives Bild der Bauaufgaben im Repertoire der welfischen Residenzstädte zu erhalten. Damit liefert sie erstmals einen zusammenfassenden Überblick über barocke Dachwerke verschiedener Nutzungen und Spannweiten im Gebiet des heutigen Niedersachsens. Die Verknüpfung bautechnischer und konstruktiver Analyse mit historischen sowie sozial- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen erschließt die betrachteten Dachwerke in ihrem Entstehungskontext.
Dürer und das Nürnberger Rathaus. Aspekte von Ikonographie, Verlust und Rekonstruktion. Hrsg.: Schauerte, Thomas; Museen der Stadt Nürnberg. 2013. 112 S., 26 fb. u. 30 sw. Abb., 24 x 17 cm, Pb. EUR 14,95 CHF 21,90 ISBN: 978-3-7319-0006-1 Imhof
Bis zur Kriegszerstörung 1945 war das Nürnberger Rathaus wohl eines der schönsten in Süddeutschland. Kern seiner prachtvollen, programmatisch dichten Ausstattung war der Große Ratssaal, der mit einer Ausmalung nach Entwürfen Albrecht Dürers glänzte. Zudem befanden sich zwischen 1526 und 1805 einige der wichtigsten seiner Gemälde auf dem Rathaus. Diese enge Bindung des Künstlers zum Vorort der städtischen Repräsentation war von beiden Seiten gewünscht und machte das Rathaus absichtsvoll zu einem frühen Ort des Dürer-Gedenkens. Diese einzigartige Konstellation war das Rahmenthema der Nürnberger Dürer-Vorträge 2012. Ergänzt um einen Beitrag von Martin Schawe, werden sie nun publiziert und beleuchten die einstige Prachtentfaltung, deren Ikonographie und deren Verlust, die Zerstörungen, Kopien und Rekonstruktionen.
Europäische Mosaikkunst vom Mittelalter bis 1900. Meisterwerke aus dem Weltkulturerbe Vatikan & Petersdom und aus europäischen Museen. Hrsg.: Brunner, Michael; Voccoli, Ottobrina. 240 S., 221 fb. Abb., 27 x 24 cm, Gb. Imhof, Petersberg 2011. EUR 29,95 CHF 43,50 ISBN: 978-3-86568-698-5 Imhof
Nach 400 Jahren präsentiert der Vatikan erstmals wieder – und dies vorerst exklusiv in Überlingen – einige jener kostbaren Mosaiken und Mosaikfragmente der Öffentlichkeit, die einst den in frühchristlicher Zeit errichteten Petersdom („Alt Sankt Peter“) geschmückt hatten, bevor er um 1609–11 endgültig abgerissen wurde, um Platz für das heutige Kirchenschiff des barocken Petersdoms zu schaffen. Neben herausragenden Mosaiken aus dem frühchristlichen und dem heutigen Petersdom, der Domschatzkammer und den Vatikanischen Museen präsentieren Ausstellung und Begleitband Exponate aus der bedeutenden Mosaiken Sammlung des Victoria & Albert Museum London, Werke aus der St. Paul’s Cathedral London und den Florentiner Museen. Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählen darüber hinaus Hauptwerke der mittelalterlichen Kunst wie das 705–707 entstandene Stifterbildnis von Papst Johannes VII. aus den Vatikanischen Grotten.
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Forum Romanum. Zeitreise durch 3 000 Jahre Geschichte. Katalog Kassel 2014. Hrsg.: Museumslandschaft Hessen Kassel. 2014. 160 S. 60 Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-7319-0002-3 Imhof
Für Jahrhunderte war das Forum Romanum ein Ort, an dem die Geschichte Europas geschrieben wurde. Aus einer sumpfigen Senke umgeben von sieben Hügeln, formten die Römer das Zentrum ihres Weltreiches. Nach dem Ende der Antike verfiel die Stätte. Zahlreiche Reisende, darunter die hessischen Landgrafen Carl und Friedrich II., besuchten die weltberühmten Ruinen und brachten wertvolle antike Objekte mit, die seitdem die Kasseler Kunstsammlungen bereichern. Heute erforschen und erklären Archäologen und Historiker die materiellen Überreste der Antike und die zahlreichen schriftlichen Quellen des geschichtsträchtigen Ortes. Erstmals werden im Buch alle genannten Epochen zusammengefasst. Der Begleitband führt den Leser mithilfe von Photographien, Illustrationen, Karten, Rekonstruktionen, Modellen und Texten durch die gesamte historische Entwicklung des Forum Romanum.
Frömmigkeit in Schrift und Bild. Illuminierte Sammelindulgenzen im mittelalterlichen Mühlhausen. Hrsg.: Stadtarchivs Mühlhausen. Band 3. 2014. 32 S. 43 fb. Abb. 24 x 17 cm. geh. EUR 9,95. CHF 10,50 ISBN: 978-3-7319-0039-9 Imhof
In der Reichsstadt Mühlhausen hat sich über die gesamte nachreformatorische Zeit hinweg ein bemerkenswerter Bestand spätmittelalterlicher Sammelindulgenzen erhalten. Nahezu vollständig zeichnet er die Entwicklung dieser Sonderform der Ablassurkunde nach. In Korrespondenz zur Ausstellung der Mühlhäuser Museen „Umsonst ist der Tod! Alltag und Frömmigkeit am Vorabend der Reformation“ wird eine Auswahl dieser Urkunden im Stadtarchiv Mühlhausen präsentiert. Die Begleitpublikation bietet eine vertiefende historische, diplomatische und künstlerische Einordnung der Mühlhäuser Sammelindulgenzen.
Carl Wilhelm Götzloff (1799–1866). Ein Dresdner Landschaftsmaler am Golf von Neapel. Katalog zu den Ausstellungen- Museum Behnhaus Drägerhaus Lübeck 1. Mai bis 20. Juli 2014- Mittelrhein Museum Koblenz 8. August bis 2. November 2014. Hrsg.: Bastek, Alexander; Bertsch, Markus. 2014. 240 S. 29 x 22 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 53,90 ISBN: 978-3-7319-0047-4 Imhof
Das Museum Behnhaus Drägerhaus in Lübeck und das Mittelrhein-Museum Koblenz zeigen 2014 eine umfangreiche Ausstellung zum malerischen und zeichnerischen Werk des Dresdner Romantikers Carl Wilhelm Götzloff. 1799 in Dresden geboren reiste Götzloff 1821 nach Italien, wo fortan die Eindrücke des mediterranen Südens sein Werk bestimmten. Er malte vor allem in Rom, Neapel und Sizilien. Neben der Landschaft galt sein besonderes Interesse der einheimischen Bevölkerung, deren charakteristische Kleidung und Tracht er immer wieder genau studierte. Die Ausstellung versammelt 107 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen aus allen Schaffensphasen.
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