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Aschenbeck, NilS. Villen in Potsdam – Berliner Vorstadt. 2011. 74 S. 24 x 15 cm. Pb. EUR 12,80. CHF 18,90 ISBN: 978-3-86568-736-4 Imhof
In der Berliner Vorstadt, einem Stadtteil von Potsdam, stehen zahlreiche sehenswerte Villen und Landhäuser, die zwischen 1870 und 1930 errichtet wurden. Hier, unweit der Glienicker Brücke, spiegelt sich in den historistischen, klassizistischen und auch ganz modernen Fassaden deutsche Vergangenheit und Gegenwart. Zu den Bewohnern der repräsentativen Bauten gehörten Fabrikanten und Maler, ein gegen die Nazis agierender Widerstandskämpfer und auch der Gründer des Berliner Wachsfigurenkabinetts. In der mächtigen Reformarchitektur-Villa, von der aus die Stasi den Agentenaustausch über die Glienicker Brücke beobachtete, lebte später ein schillernder Schweizer Botschafter. Einige der Villen in attraktiven Lagen am Heiligen See gehören heute der deutschen Fernseh- und Mode-Prominenz, auch die Joop-Marke »Wunderkind« hat hier ihren Sitz. Das Buch führt zu den interessantesten und schönsten Häusern der Berliner Vorstadt. Jedes Haus wird in Text und Bild vorgestellt, ein Kartenausschnitt erleichtert das Auffinden.
Einfache, zerstörungsfreie Prüfverfahren. Beiträge des 5. Konservierungswissenschaftlichen Kolloquiums in Berlin/Brandenburg am 18. November 2011 in Potsdam. Arbeitshefte des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums, Nr. 26 (2011). Hrsg.: Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum, Landeskonservator Prof. Dr. Detlef Karg. Beiträge: Karol Bayer, Tatjana Bayerova, Christine Bläuer, Friedrich Grüner, Paul Hofmann, Uwe Kalisch, Detlef Karg, Wolfram Köhler, Michael Krempler, Steffen Laue, Thomas Löther, Jeannine Meinhardt, Horst Schuh, Eberhard Wendler. 2011. 88 S, 137 meist fb. Abb., 21 x 30 cm, Br. EUR 19,95 CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-729-6 Imhof
Donath, Matthias. Burgen und Schlösser in Sachsen. 2011. 160 S. 24 x 17 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-768-5 Imhof
Sachsen ist mit Schlössern, Burgen und Herrenhäusern reich gesegnet. Die Herrensitze künden vom Reichtum des Landes, von namhaften Adelsfamilien und großartigen Kunstschätzen. Die schönsten Schlösser und Burgen Sachsens werden in diesem Buch vorgestellt. Jahrhundertealte Burgen, elegante Barockschlösser und zauberhafte Gärten und Parkanlagen laden zu einer Entdeckungsreise durch Vergangenheit und Gegenwart der sächsischen Kulturlandschaft ein. Matthias Donath führt kundig durch 100 Burgen und Schlösser, erklärt ihre Geschichte und zeigt ihre architektonischen Besonderheiten. Grundrisse, Fotos und historische Abbildungen bereichern den inhaltsreichen, aber handlichen Führer.
Pia M. Theis. Die Sammlung der Österreichischen Ludwig-Stiftung 1981–2011. 2011. 374 meist fb. Abb., 24 x 30 cm, Gb. EUR 62,25 CHF 85,00 ISBN: 978-3-86568-689-3 Imhof
1977 zeigte das Wiener Künstlerhaus Gegenwartskunst aus der Sammlung des Aachener Ehepaares Peter und Irene Ludwig, hauptsächlich Werke der Pop Art und Foto- bzw. Hyperrealismus der sechziger und siebziger Jahre. Im Anschluss daran und unter Einbringung von fast 130 Kunstwerken aus der Sammlung Ludwig erfolgte 1981 die Gründung der Österreichischen Ludwig-Stiftung für Kunst und Wissenschaft, mit dem Ziel, „zu einer Neukonzeption der Darstellung der Moderne in den österreichischen Bundessammlungen“ beizutragen. Durch jährliche Ankäufe und die Schenkung weiterer 100 Kunstwerke aus der Sammlung Ludwig wurde der Bestand der Österreichischen Ludwig-Stiftung bis heute nahezu um das Siebenfache erhöht. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Österreichischen Ludwig-Stiftung wird die hochrangige Sammlung internationaler Kunstwerke, vor allem Arbeiten seit 1945 bis zur Gegenwart, anhand der vorliegenden Publikation erstmals in ihrer Gesamtheit vorgestellt.
Michael Budde. Sisis Hochzeit und das Elisabeth-Fest-Album. 2011. 240 s., 2 fb., 73 sw. Abb., 15 x 13 cm, Gb. EUR 19,40 CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-711-1 Imhof
Das glanzvollste royale Hochzeitsereignis des 19. Jahrhunderts, die Vermählung des österreichischen Kaisers Franz Joseph I. mit der als Sissi bekannten Prinzessin Elisabeth im Jahr 1854 in Wien, wird im vorliegenden Buch anschaulich dokumentiert. Anhand der Publikation können die Ereignisse von der Verlobung des Paares über die kirchliche Feier in der Augustinerkirche zu Wien – um die sich prachtvolle Veranstaltungen ranken: Empfänge, Bälle, Theateraufführungen und Volksfeste – bis hin zu den Flitterwochen nachvollzogen werden. Im zweiten Teil des Buches wird das Elisabeth-Fest-Album vorgestellt, ein Hochzeitsgeschenk an das Kaiserpaar. Acht der bedeutendsten Klaviervirtuosen dieser Zeit, darunter Franz Liszt, komponierten dazu eigens je ein romantisches Charakterstück für das Pianoforte, zusammengestellt auf der beiliegenden Audio-CD (Klavier: Nino Kotrikadze). Einleitend schildert Karlheinz Böhm in einem Grußwort seine Erlebnisse bzgl. der Hochzeitsdarstellungen im Film mit Romy Schneider. Schon 1854 war das Elisabeth-Fest-Album als Notenheft für einen karitativen Zweck herausgegeben worden. Mit einem Euro pro Buch soll daher auch heute geholfen werden, indem die von Karlheinz Böhm initiierte Stiftung „Menschen für Menschen“ unterstützt wird.
Bongiorno, Biagia. Spolien in Berlin nach 1945. Motive und Rezeption der Wiederverwendung von Fragmenten. Berliner Beiträge zur Bauforschung und Denkmalpflege 13. 192 S. 28 x 22 cm. Gb.Imhof Verlag, Petersberg 2013. EUR 39,00. CHF 51,90 ISBN: 978-3-86568-738-8 Imhof
Bei dem Begriff Spolie denkt man in der Regel an antike Fragmente, die in der Antike selbst oder im Mittelalter in einem neuen Zusammenhang wiederverwendet worden sind. Das 20. Jahrhundert bleibt in der Regel unbeachtet. De facto gibt es jedoch Spolierung und Wiedereinbau auch in dieser Zeit in Deutschland und vor allem in Berlin, wie die vorliegende Untersuchung zeigt. Gerade in der Nachkriegszeit wurde notgedrungen Material wiederverwendet, es gab aber auch eine bewusste und offensichtliche Wiederverwendung.
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Reuter, Guido. Statue und Zeitlichkeit. 2011. 208 S. 30 x 22 cm. Gb.EUR 39,95. CHF 53,90 ISBN: 978-3-86568-717-3 Imhof
Giovanni Battista Passeri hatte im 17. Jahrhundert tadelnd über Francesco Mochis im raschen Lauf gezeigte heilige Veronika in St. Peter in Rom geäußert, diese Figur sei kein andauerndes und unbewegliches Standbild mehr. Durch die zeitliche Struktur der Statue – den Eindruck des flüchtigen Laufens – hatte Mochi in den Augen Passeris die Grenze der Gattung überschritten. Dass sich die Bildhauer dennoch in derartige von der Theorie gesteckte Grenzbereiche vorwagten, diese vereinzelt sogar überschritten und welche Wege sie dabei beschritten, wird in der vorliegenden Publikation in den Blick genommen. Acht Kapitel thematisieren so unterschiedliche Phänomene wie „Anacronismo: zeitwidriges Erzählen und geraffte Zeit“, „Die Metamorphose(n) als Gegenstand von Statue und Statuengruppe“ oder „Der Statuensockel als Aktions- oder Ereignisraum“.
Tschernobyl. Expeditionen in ein verlorenes Land. Hrsg.: Städtischen Museen Freiburg im Breisgau. 2011. 240 S., 320 fb. Abb., 24 x 28 cm, Br. EUR 19,80 CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-692-3 Imhof
Tschernobyl ist 25 Jahre nach dem Reaktorunfall Synonym für Zerstörung. Dass die Region Polissja, in deren Herzen Tschernobyl liegt, eine reiche Kulturlandschaft war, ist heute fast vergessen. Der Begleitband zur Ausstellung im Augustinermuseum Freiburg schildert die Kulturgeschichte der Region mit den Schwerpunkten bäuerliche Kultur und jüdisch-chassidische Kultur der Schtetl. Er beschreibt die Expeditionen, die ukrainische Wissenschaftler nach der Katastrophe in das verstrahlte Gebiet unternahmen und berichtet von Befragungen der Evakuierten. In zahlreichen Farbtafeln werden Objekte der Alltagskultur und der rituellen Kultur vorgestellt, die so einen Eindruck von den Menschen, ihren Bräuchen und ihrem verlorenen Lebensraum geben.
Freiheit des Sehens. Zeichenkunst von Kobell bis Corinth aus dem Städel. Graphische Sammlung, Städel Museum Frankfurt am Main 8. März – 28. Mai 2012. Bearbeitet von v. Manstein, Marianne. 2011. 250 S. 28 x 23 cm. Engl.Br. EUR 44,90. CHF 59,90 ISBN: 978-3-86568-662-6 Imhof
Anhand einer Auswahl herausragender, aber bisher wenig publizierter Zeichnungen präsentieren Ausstellung und Katalog den reichen Fundus des Städel Museums an deutschen Zeichnungen des 19. Jahrhunderts. Vom Skizzenblatt über Gemäldevorzeichnungen und großformatige Freskokartons bis hin zu detailliert ausgearbeiteten und farbig gefassten, eigenständigen Werken spiegelt der gezeigte Querschnitt die ganze Fülle und Vielfalt des Bestandes. Aus der wechselvollen Epoche, die Klassizismus, Romantik, Naturalismus, Realismus und sogar den Beginn der Moderne umfasst, werden Beispiele von Künstlern wie Wilhelm und Franz von Kobell, Josef Anton Koch, Carl Philipp Fohr, Hans von Marées, Adolf von Menzel, Max Liebermann, Paula Modersohn-Becker, Käthe Kollwitz und Lovis Corinth zu sehen sein. Graphische Sammlung, Städel Museum Frankfurt am Main. 8. März – 28. Mai 2012
Der schwedische Impressionist Anders Zorn (1860–1920). Museum Behnhaus Drägerhaus Lübeck 15. Januar – 15. April 2012 . Hrsg.: Bastek, Alexander; Krausse, Anna-Carola. 232 S. 29 x 23 cm. Gb.Imhof Verlag, Petersberg 2011. EUR 39,90. CHF 53,90 ISBN: 978-3-86568-741-8 Imhof
Anders Zorn (1860–1920) – Maler, Grafiker und Bildhauer – ist einer der bedeutendsten Künstler Schwedens, den es in Deutschland wiederzuentdecken gilt. Eine Retrospektive im Lübecker Museum Behnhaus Drägerhaus bietet Anfang 2012 dazu Gelegenheit. Mit über 100 erstklassigen Arbeiten aus allen Schaffensphasen gibt die Ausstellung einen umfassenden Überblick über Zorns thematisch wie technisch vielfältiges Gesamtwerk. Doch zeigt der Katalog nicht nur die ausgestellten Arbeiten, sondern liefert einen Gesamtüberblick über das Werk des Künstlers. Behandelt werden seine nordischen Landschaften, Alltagsbeobachtungen aus schwedischen Dörfern und europäischen Metropolen, Porträts sowie seine berühmten Akte in freier Natur. Der reich illustrierte Katalog enthält sechs wissenschaftliche Essays, die Einblicke in das Schaffen und künstlerische Selbstverständnis des schwedischen Impressionisten geben. Der Künstler selbst kommt mit umfangreichen Auszügen aus seinen autobiografischen Notizen zu Wort.
Museum Behnhaus Drägerhaus Lübeck 15. Januar – 15. April 2012
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Das Bild vom Wald. Kabinettausstellung aus Beständen des Museums im Gotischen Haus. Hrsg.: Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe, Dezernat V. 2011. 48 S, 36 meist fb. Abb. 20,5 x 22 cm, geheftet. EUR 5,00 CHF 7,60 ISBN: 978-3-86568-735-7 Imhof
Eine Ausstellung des Museums im Gotischen Haus zum „Internationalen Jahr der Wälder“, Bad Homburg von der Höhe, 29. Oktober 2011 bis 22. Januar 2012.
Der Schwerpunkt des Kataloges – wie der Ausstellung aus eigenen Beständen des Museums im Gotischen Haus – liegt auf den Werken lokaler Homburger Maler und Zeichner aus der Zeit zwischen 1800 und 1950, darunter Edmund Gogel, Carl Stolz, Carl Streit, Karl Trinkewitz, Johann Friedrich Voigt und Thomas Heinrich Voigt. Dargestellt wird, wie diese Künstler Wald sahen, ihr Bild vom Wald transportierten. Aspekte der Walderfahrung aus der Zeit der Empfindsamkeit und des Biedermeiers, Werke aus dem späten 19. Jahrhundert und dem Nachimpressionismus werden vorgestellt. Den reich bebilderten Katalog schließt ein Künstlerverzeichnis mit Biographien und Literaturangaben ab.
Die Freiburger Skulptur des 16. Jahrhunderts. Herstellung, Funktion und Auftraggeberschaft. Stephan Gasser, Katharina Simon-Muscheid, Alain Fretz mit Fotografien von Primula Bosshard. Band 1: Text, Band 2: Katalog. 2011. 960 S., 730 meist fb. Abb. 24 x 32 cm, Gb. EUR 98,00 CHF 129,00 ISBN: 978-3-86568-626-8 Imhof
Ausstellung im Museum für Kunst und Geschichte Freiburg (Schweiz), 14.10.2011–19.2.2012
Die Freiburger Skulptur des 16. Jahrhunderts zählt zu den größten zusammenhängenden Ensembles spätgotischer Skulptur in Europa, war aber der internationalen Forschung bisher nur wenig bekannt. In einem mehrjährigen Forschungsprojekt untersuchte ein interdisziplinäres Arbeitsteam etwa 450 Retabel, Einzelfiguren und Reliefs und veröffentlicht seine Resultate nun in zwei Bänden: Ein thematisch organisierter Textband liefert in zwei großen Kapiteln Informationen über Herstellung und Funktion der Freiburger Skulptur im Spätmittelalter und in der Renaissance; ein handbuchartiger Katalogband präsentiert in Kurzform alle untersuchten Objekte nach Werkstätten geordnet.
Niclaus Gerhaert. Der Bildhauer des späten Mittelalters. Hrsg.: Stefan Roller, Liebieghaus Skulpturensammlung, Frankfurt a. M. 2011. 384 S. 429 meist fb. Abb. 24 x 30 cm, Br. EUR 49,90 CHF 66,90 ISBN: 978-3-86568-685-5 Imhof
Liebieghaus Skulpturensammlung, Frankfurt a. M., 27. Oktober 2011 bis 4. März 2012 Musée de l’Œuvre Notre-Dame, Straßburg, 30. März bis 8. Juli 2012
Niclaus Gerhaert ist einer der wichtigsten Bildhauer des späten Mittelalters. In Straßburg und Wien tätig, prägte er mit seinem Werk Generationen von Künstlern nördlich der Alpen. Obwohl von seinen Zeitgenossen gerühmt, kennen ihn heute nur wenige. Daher widmet das Liebieghaus dem großen Genie nun erstmals eine eigene Ausstellung. Zwischen 1462 und 1473 ist Niclaus Gerhaert historisch belegt. In dieser kurzen Zeit revolutionierte er die Bildhauerkunst: Charakteristisch sind spektakuläre, dynamische und raumgreifende Kompositionen, eine virtuose Materialbeherrschung und die enorm lebendige Wirkung seiner Figuren. Neben Gerhaerts eigenen Arbeiten werden auch zahlreiche hochkarätige Kunstwerke aus seinem Umkreis und seiner Nachfolge, z. B. von Tilman Riemenschneider und Veit Stoß gezeigt. Renommierte Museen wie The Metropolitan Museum of Art in New York, das Art Institute of Chicago, das Rijksmuseum in Amsterdam, das Berliner Bodemuseum oder das Kunsthistorische Museum in Wien unterstützen das Projekt mit grandiosen Leihgaben.
Inspiration Ragusa/Dubrovnik. Expressionistische Werke von Willy Jaeckel. Eine Ausstellung des Museums im Gotischen Haus Bad Homburg v. d. Höhe9. Oktober 2011 bis 22. Januar 2012. Hrsg.: Magistrat der Stadt Homburg v. d. Höhe. 2011. 32 S. 21 x 22 cm. geh. EUR 5,00. CHF 7,60 ISBN: 978-3-86568-734-0 Imhof
Willy Jaeckel (1888 Breslau – 1944 Berlin) hat den Expressionismus mit seiner Inspiration aus ungewohnten Quellen neu ausgerichtet. Unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges entstanden in der Zurückgezogenheit des Allgäus Bilder seiner „inneren Emigration“. Erst das Licht und die Landschaft um Ragusa/Dubrovnik eröffneten ihm neue künstlerische Möglichkeiten. Vorliegende Publikation stellt den Künstler Willy Jaeckel und sein Werk in Wort und Bild. Besonders intensiv widmen sich die Autoren dabei dem Gemälde „Ragusa II“, seiner Konservierung und Restaurierung.
König Konrad I. Herrschaft und Alltag. Hrsg.: Vonderau Museum Fulda; Hrsg.: Stasch, Gregor. 2011. 192 S. 21 x 26 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-700-5 Imhof
911 ist ein Epochenjahr in der deutschen Geschichte. Die Großen des damaligen Ostfrankenreiches wählten im November dieses Jahres aus ihrer Mitte Herzog Konrad von Franken zum König. Damit wurde im Ostteil des Reiches das unter den Merowingern und Karolingern geltende Geblütsrecht zugunsten der Königswahl abgelöst und ein neuer Weg zur Wahlmonarchie war vorgegeben.
König Konrad I. (911-918) steht damit als erster gewählter Herrscher am Beginn eines neuen Zeitalters. Seine Wahl im Jahr 911 ist Anlass für eine Ausstellung des Museums Fulda, die vor dem Hintergrund der politischen Geschichte des frühen 10. Jahrhunderts die überlieferten Zeitdokumente präsentieren wird.
Die Wahl von 911, die für die deutsche Geschichte kennzeichnend werden sollte, steht somit für den Beginn eines neuen Zeitalters des im Sinne eines föderalen Gesamtstaates zu verstehenden politischen Systems, das bis heute immer aktueller und umfassender geworden ist. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland von 1949 mit dem Prinzip föderativer Staatlichkeit, aber auch der liberalen Wirtschaftsordnung kann heute als Fundament politischer Stabilität und Motor der besonderen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Deutschen thematisiert werden.
neue galerie. meisterwerke. Hrsg.: Museumslandschaft Hessen Kassel, Bernd Küster. Kataloge der Museumslandschaft Hessen Kassel, Bd. 43. 2011. 208 S., 104 meist fb. Abb. 24 x 28,5 cm, Gb. EUR 29,95 CHF 40,90 ISBN: 978-3-86568-003-7 Imhof
Der Katalog erscheint anlässlich der Wiedereröffnung der Neuen Galerie Kassel im November 2011.
Nach der Sanierung und Modernisierung der Neuen Galerie sind die Sammlungen nun wieder dem Publikum zugänglich. Vorliegende Publikation behandelt 84 Hauptwerke des Hauses – Gemälde und Skulpturen sowohl der Kasseler Akademielehrer als auch der deutschen Malerschulen des 19. Jahrhunderts. Neben den Werken der Klassischen Moderne und der Sammlung zum deutschen Impressionismus gilt der Schwerpunkt der Publikation der zeitgenössischen Malerei, den documenta-Erwerbungen und den Installationen der beiden Künstlerräume von Joseph Beuys und Ulrike Grossarth. Nach der Einführung in die Bau- und Sammlungsgeschichte werden die einzelnen Exponate anhand großformatiger Abbildungen in Wort und Bild detailliert vorgestellt. Die Biografien der einzelnen Künstler bilden den Abschluss.
Der Rhein.Strom der Romantik. Gemälde aus der Sammlung RheinRomantik, Bonn. Hrsg. Karsten Keune. 2011. 204 S., 174 fb. Abb. 30 x 30 cm, Gb. EUR 29,99 CHF 40,90 ISBN: 978-3-86568-733-3 Imhof
Dauerausstellung im Museum für Rheinromantik (Siebengebirgsmuseum Königswinter)
Für eine neue Generation von Künstlern war der Rhein zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Quelle ihrer Inspiration. Das Licht des Rheintals, die steilen Felsen, die Sagen und Märchen am alten Strom – sie haben die deutsche Romantik maßgeblich geprägt. Dieser Bildband zeigt anhand zahlreicher großformatiger Farbabbildungen rund einhundert bisher weitgehend unveröffentlichte Hauptwerke der Romantik am Rhein. Sie begleiten den Leser auf einer Reise entlang der Burgen, Flusstäler und Kirchen am großen Strom zwischen Düsseldorf und Mainz. Der Traum der Romantik, die innere Einheit von Natur, Gefühl und Vernunft wieder herzustellen – er wird in den Gemälden Wirklichkeit. Die Kunstwerke laden dazu ein, den Zauber der Romantik am Rhein mit eigenen Augen zu erfahren.
Cornelia Heller. Architektouren durch Sachsen-Anhalt. Die Architektur Sachsen-Anhalts in sechs Regionen. 100 Bauten aus 1000 Jahren. Von Arendsee bis Zeitz. Hrsg.: Architektenkammer Sachsen-Anhalt. 2011. 192 S. 176 fb. Abb. 12 x 22 cm, Euro 8,50 CHF 12,80 ISBN: 978-3-86568-726-5 Imhof
Sachsen-Anhalt weist unzählige bedeutende Bauten der deutschen und europäischen Geschichte auf. In dem vorliegenden Architekturführer werden 100 Bauten der großartigen Kulturlandschaft Sachsen-Anhalts erläutert: märchenhafte Burgen und Schlösser, ehrwürdige Klöster, Stifte, Dome, Kirchen und Kathedralen, einzigartig gestaltete Plätze, Höfe und Häuser.Die Auswahl der Objekte erfolgte in Zusammenarbeit der Hochschule Anhalt mit der Architektenkammer Sachsen-Anhalt. Hervorragend bebildert und mit kurzen Texten versehen, soll der Architekturführer Appetit auf einen Besuch der Sehenswürdigkeiten machen.
Tatort Geschichte. 120 Jahre Spurensuche im Braunschweigischen Landesmuseum. Veröffentlichungen des Braunschweigischen Landesmuseums 113. Hrsg.: Meike Buck, Hans-Jürgen Derda, Heike Pöppelmann. 2011. 288 S., 310 meist fb. Abb. 24 x 32 cm, Gb. EUR 29,95 CHF 40,90 ISBN: 978-3-86568-688-6 Imhof
Ausstellung im Braunschweigischen Landesmuseum 11.10.2011–1.4.2012
Das Braunschweigische Landesmuseum feiert 2011 sein 120-jähriges Bestehen. In der Jubiläumsausstellung und im reich illustrierten Begleitband wird die Vielfalt der Sammlungen durch Objekte von vor 300 000 Jahren bis heute sichtbar. Von überdimensionalen Gegenständen wie der Atomzeituhr aus Braunschweig bis zu mikroskopisch kleinen Fundstücken wie einem mittelalterlichen Traubenkern, von Werken berühmter Meister bis zu persönlichen Alltagsgegenständen werden 120 Zeugnisse der Vergangenheit anhand großformatiger Farbabbildungen präsentiert.
Böttiger, Helmut. Konrad Zuse. Erfinder, Unternehmer, Philosoph und Künstler. 128 S. 84 Abb., fb., 13 Abb.,sw. 28 x 22 cm. Gb. Imhof Verlag, Petersberg 2011. EUR 24,95. CHF 35,50 ISBN: 978-3-86568-743-2 Imhof
Konrad Zuse (1910–1995) entwickelte die erste vollautomatische, programmgesteuerte und frei programmierbare Rechenanlage der Welt und entwarf mit seinem „Plankalkül“ das Konzept zur ersten modernen Programmiersprache. Mit dem Zuse-Apparatebau Berlin hatte der Unternehmer schließlich die erste privatwirtschaftliche Computerfirma der Welt gegründet – seine Z4 war der weltweit erste Computer, der für praktische und nicht für militärische Anwendungen eingesetzt wurde. Darüber hinaus fand Zuses Kreativität in rund 500 größeren Gemälden und vielen graphischen Werken ihren Ausdruck. Anhand zahlreicher Farbabbildungen stellt die vorliegende Publikation nicht nur den Erfinder und Unternehmer, sondern auch den Philosophen und Künstler Zuse umfassend vor.
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