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Künstlergrabmäler. Genese – Typologie – Intention – Metamorphosen. Hrsg.: Münch, Birgit Ulrike; Herzog, Markwart; Tacke, Andreas. 2011. 256 S. 97 auch fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-86568-629-9 Imhof
Die Beiträge untersuchen erstmals grundlegend das Grabmal des Künstlers aus kunst- und kulturhistorischer Perspektive, wobei ein besonderer Fokus auf frühneuzeitlichen Denkmalen liegt. Grabkapelle, Grabmal oder Grabbild, die für einen Künstler oder in seinem Auftrag gestiftet wurden, stellen spezifische, nichtsdestoweniger bisher weitgehend unberücksichtigte Artefakte auf dem ‚weiten Feld‘ der Sepulkralkultur dar.
Neben Fragen zu Begräbniswunsch, Planung und tatsächlicher Ausführung untersucht die Publikation, inwiefern sich gewisse Stereotypien herausbildeten und Interdependenzen ausmachen lassen, wie sich das Grabmal in das Œuvre des jeweiligen Künstlers einordnen lässt und welchen Funktionsveränderungen es unterlag, wobei auch paraliturgische und genderspezifische Aspekte des Grabmals Berücksichtigung finden.
Neben einem in die Thematik einführenden Beitrag werden einzelne repräsentative Künstlergrabmäler (u. a. Bruegel, Asam, Thorvaldsen) als Quelle der individuellen oder familialen Memorialsicherung, der Jenseitsvorsorge, der Selbstrepräsentation und Fremdwahrnehmung, der ökonomisch-sozialen Situierung, der Mythenbildung und Heroisierung gelesen.
Köppe, Tobias. Die Magdeburger Ulrichskirche. Geschichte. Gegenwart. Zukunft. 2011. 208 S. 126 fb. u. 152 sw. Abb. 31 x 24 cm. Gb. EUR 24,95. ISBN: 978-3-86568-677-0 Imhof
Die Bombardierung Magdeburgs am 16. Januar 1945 überstand die Magdeburger Ulrichskirche mit geringerer Beschädigung als die meisten anderen Altstadtkirchen. Am 5. April 1956 ließen sie die SED-Verantwortlichen aus ideologischen Gründen sprengen. Seither klafft eine schmerzende Lücke im Magdeburger Stadtzentrum, deren Schließung das Kuratorium Ulrichskirche e. V. befördern will. Das vorliegende Buch unternimmt einen Ausflug durch die reichhaltige Geschichte der Ulrichskirche, reflektiert die Gegenwart und zeichnet ein mögliches Bild ihrer Zukunft. Otto der Große, Ulrich von Augsburg, Martin Luther, Nikolaus von Amsdorf, Matthias Flacius Illyricus, Otto von Guericke, Oskar Zuckschwerdt, Günther Dehn: bedeutende Namen der deutschen Geschichte sind eng mit der Magdeburger Ulrichskirche verbunden. Ottonisch, protestantisch, bekennend, mit diesen drei Adjektiven kann die über tausendjährige Geschichte dieser Kirche in der Mitte der Stadt treffend beschrieben werden.
Dr. med. Tobias Köppe, geb. 1973 in Zerbst. Kindheit und Jugend in Haldensleben. Ab 1992 Studium der Humanmedizin an der Universität Greifswald und der Medizinischen Hochschule Hannover, zweijähriges Parallelstudium der Kunstgeschichte an der TU Braunschweig. Intensive Beschäftigung mit dem Thema Rekonstruktion von Gebäuden während des Kunstgeschichtsstudiums. Im Dezember 2005 Anfertigung des städtebaulichen Modells des Ulrichplatzes mit der Ulrichskirche. Anfang 2006 Veröffentlichung von Modellfotos und eigener Visualisierungen auf der Internetseite www.ulrichskirche.de. Seit 2006 Facharzt für Plastische Chirurgie, Spezialisierung rekonstruktive Mikrochirurgie. Seit Oktober 2007 Vorsitzender des Kuratoriums Ulrichskirche e. V., der Gesellschaft zur Förderung der Rekonstruktion der Magdeburger Ulrichskirche.
Wietzorek, Paul. Das historische Nürnberg. Bilder erzählen. 2011. 160 S. 30 x 22 cm. Gb. EUR 19,95. ISBN: 978-3-86568-323-6 Imhof
Die einstige Reichsstadt Nürnberg wurde als Inbegriff einer mittelalterlichen Stadt lange Zeit als "steinerne Chronik Deutschlands" gerühmt. Wie berechtigt dieser Ehrentitel war, lässt sich bis heute nachvollziehen. Nürnbergs Altstadt mit ihrem wohlerhaltenen Erscheinungsbild aus der Zeit der Gotik und Renaissance zählte zu den eindrucksvollsten mittelalterlichen Stadtbildern ganz Deutschlands und wurde als Zentrum mittelalterlicher Kultur schlechthin gepriesen.
Im Zweiten Weltkrieg ist Nürnberg weitgehend zerstört worden. Die Altstadt versank zu 90 Prozent in Schutt und Asche. Aber wie Phönix aus der Asche erstand die Stadt aus der Zerstörung, um einen höchst bemerkenswerten Wiederaufbau unter Wahrung der überkommenen Strukturen zu beginnen. Die ungeheuren Verluste an historischer Bausubstanz waren natürlich nicht wettzumachen, dennoch haben die Nürnberger die große Vergangenheit ihrer Stadt in vielen Baudenkmälern sichtbar und erlebbar bewahren können, so dass Vergangenheit und Gegenwart zu einer glücklichen Harmonie gefunden haben. Ungeachtet aller Verluste hat Nürnberg seine Geschichte, seine Identität retten können.
Der Band über das historische Nürnberg will dazu anregen, das alte Nürnberg wieder zu entdecken und die erlittenen Kriegszerstörungen bewusst zu machen. Die älteren Nürnberger können in den zahlreichen Abbildungen ihre Stadt wiederfinden, und die jüngeren Generationen erfahren, wie Nürnberg einmal ausgesehen hat. Darin liegen zugleich Mahnung und Verpflichtung für künftige Generationen, mit ihrem Erbe verantwortungsvoll umzugehen. Titel erscheint Ende April 2011
Northemann, Yvonne. Zwischen Vergessen und Erinnern. Die Nürnberger Klöster im medialen Geflecht. 2011. 376 S. 30 x 22 cm. Gb. EUR 54,00. ISBN: 978-3-86568-417-2 Imhof
Das mittelalterliche Nürnberg war um 1500 eine der politisch bedeutsamsten Handels- und Kunstmetropolen Europas. Diese Blütezeit der Stadt ist bislang vor allem aufgrund der lokalen Geschichtsschreibung prägnant in Erinnerung geblieben. Doch dieses Bild kann jetzt um eine weitere Dimension ergänzt werden: Denn am Beispiel der Nürnberger Klöster, die sich als Schnittstelle städtischer und monastischer Erinnerungskultur vom 13. bis frühen 16. Jahrhundert paradigmatisch für eine Untersuchung anbieten, kann die größtenteils untergegangene und damit „verstummte“ visuelle Erinnerungskultur weitgehend rekonstruiert und damit wieder „zum Sprechen“ gebracht werden. Hierbei wird die Vielschichtigkeit von Vergessen und Erinnern sowie das Wirken der zentralen Akteure dieses Prozesses erstmals überhaupt über einen größeren zeitlichen Rahmen hinweg für einen Stadtraum vorgelegt und die Bedeutung nicht-sprachlicher Zeichen innerhalb des medialen Erinnerungsgeflechts herausgestellt.
Kunst für Jedermann - Thüringer Porzellanfiguren des 18. Jahrhunderts. Sammlung Yvonne und Ludwig Ehmann, Basel. Hrsg.: Metz, Kunst & Auktionen; Vonderau Museum Fulda. 2011. 48 S. 23 x 17 cm. Ghf. EUR 7,95. ISBN: 978-3-86568-691-6 Imhof
Über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren wurde die Sammlung Thüringer Porzellanfiguren von Dr. Ludwig Ehmann und seiner Frau Yvonne aufgebaut.
Die Sammlung besteht aus Geschirr und Porzellanfiguren, hergestellt in Thüringer Manufakturen, dabei bilden Musikanten und Jahreszeitendarstellungen den Großteil. Es wurde kein Schwerpunkt auf eine bestimmte Manufaktur gesetzt, so dass die Manufakturen Closter Veilsdorf, Volkstedt, Wallendorf, Gotha, Gera, Limbach, Rauenstein und Ilmenau in der Sammlung vertreten sind.
Rotation. Bob Bagley, Lothar Nickel, Franco Scuderi. Hrsg.: Stasch, Gregor K.; Vonderau Museum Fulda. 2011. 32 S. 23 x 17 cm. Ghf. EUR 5,00. ISBN: 978-3-86568-690-9 Imhof
Begleitband zur Ausstellung im Vonderau Museum Fulda 28. April – 29. Mai 2011Museum Bad Hersfeld 20. März – 17. April 2011. Kunstverein OttobrunnJuni – 18. Juni 2011Galeria Via Larga, Florenz15. Juli – 30. Juli 2011.
Die Sonderausstellung „Rotation - Robert Bagley, Lothar Nickel und Franco Scuderi“ zeigt Werke dreier zeitgenössischer und internationaler Künstler aus den USA, aus Italien und Deutschland.
Das ernestinische Wittenberg. Universität und Stadt (1486–1547). Hrsg: Lück, Heiner; Bünz, Enno; Helten, Leonhard; Sack, Dorothée; Stephan, Hans-Georg. 2011. 276 S., 155 sw. u. 92 fb. Abb., 5 Pläne. 29 x 22 cm, Gb. EUR 49,35 CHF 67,90 ISBN: 978-3-86568-270-3 Imhof
Im Mittelpunkt des ersten Bandes der Wittenberg-Forschungen steht der Wandel, der sich in der Stadt Wittenberg seit dem Regierungsantritt Friedrichs des Weisen 1486 und bis zum Ende der ernestinischen Herrschaft 1547 vollzog. Untersucht werden die institutionellen Reformen, die sie tragenden Eliten, die Auswirkungen der Universitätsgründung und des reformatorischen Geschehens auf die Stadtgestalt und Alltagskultur Wittenbergs. Erstmals werden schriftliche und bildliche Quellen systematisch wie umfassend ausgewertet, aktuelle archäologische und kunsthistorische Untersuchungen zu Residenz, Universität und Stadt einbezogen und die Veränderungen und Brüche im Wittenberger Stadtbild auf einer soliden Quellenbasis erläutert.
Das Forschungsprojekt „Das ernestinische Wittenberg: Universität und Stadt (1486–1547)“ wird seit 2009 getragen von der Stiftung LEUCOREA in Wittenberg gemeinsam mit renommierten Landes- und Rechtshistorikern, Bauforschern, Kunsthistorikern und Archäologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Technischen Universität Berlin und der Universität Leipzig.
Nils Aschenbeck. Villen in Berlin - Kleiner Wannsee mit der Colonie Alsen und dem Kleist-Grab. Beitr.: Rainer Kühn. 2011. 80 S., 81 fb. u. 19 sw. Abb., 17 x 24 cm, Br. EUR 12,80 CHF 19,90 ISBN: 978-3-86568-660-2 Imhof
Der Band beschreibt die größten, schönsten und interessantesten Villen am Kleinen Wannsee und in der Colonie Alsen. Die Leser erfahren die Biographien der Bewohner (des Industriellen Werner von Siemens, des Malers Philipp Franck, des Kunstsammlers Louis Auguste Ravené und vieler anderer) und der Architekten (Hans Scharoun, Johannes Niemeyer u. a.). Ein eigener Beitrag behandelt die Geschichte des Kleist-Grabes. Am Kleinen Wannsee hatte Heinrich von Kleist zusammen mit Henriette Vogel Selbstmord begangen.
Wietzorek, Paul. König Ludwig II. von Bayern und seine Schlösser. 64 S., 90 Abb., 28 x 22 cm, Gb., Imhof Verlag, Petersberg 2011. EUR 9,99 CHF 15,90 ISBN: 978-3-86568-683-1 Imhof
Am 13. Juni 1886, am Pfingstsonntag vor 125 Jahren, ertrank König Ludwig II. von Bayern im Starnberger See in der Nähe von Schloss Berg. Die Umstände seines Todes sind bis heute nicht restlos geklärt, eine Tatsache, die dazu beigetragen hat, den Mythos vom „Märchenkönig“, wie er volkstümlich genannt wird, zu begründen und im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Aber gerade dieser Name weist auf die zwiespältige Persönlichkeit des Königs hin, der sich mit zunehmendem Lebensalter unter dem wachsenden Druck seines hohen Amtes und der quälenden Last persönlicher Probleme immer stärker der Wirklichkeit entzog, den Ansprüchen der täglichen, vielfach zermürbenden Regierungsgeschäfte auswich und sich schließlich in eine unwirkliche, märchenhafte Welt der Kunst flüchtete: in die fiktive Opernwelt Richard Wagners und in die prunkvolle Architektur seiner Schlösser. Die Publikation schildert Leben und Wirken Ludwigs II., stellt seine prunkvollen Schlossbauten detailliert anhand zahlreicher Abbildungen vor und skizziert abschließend die unterschiedlichen Formen seines Nachwirkens.
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Elfenbein. Barocke Pracht am Wiener Hof. Ausstellung im Liebieghaus, Frankfurt a. M. bis 26.6.2011.Hrsg.: Bückling, Maraike; Haag, Sabine. 256 S. 262 fb. Abb. 30 x 24 cm, Pb. EUR 39,95 CHF 56,90 ISBN: 978-3-86568-639-8 Imhof
Seine Herkunft aus fernen unbekannten Ländern, seine Seltenheit und faszinierende Oberflächenbeschaffenheit machten das Elfenbein im Barock zu einer großen Kostbarkeit. Virtuose Meister fertigten daraus Kunstkammerstücke, die wenn auch keinerlei Gebrauchswert, so doch einen hohen Kunstwert besitzen und somit fürstlich-imperialem Repräsentationsanspruch dienten, zumal sie von großem Reichtum zeugten. Ihre höchste Blüte erlebte die Elfenbeinkunst in Wien zur Zeit von Kaiser Ferdinand III., Kaiser Leopold I. und des Fürsten Karl Eusebius von Liechtenstein. Sie beschäftigten berühmte Elfenbeinschnitzer wie Adam Lenckhardt, Johann Caspar Schenck, Matthias Steinl u.a. In Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Museum in Wien präsentiert die Ausstellung im Liebieghaus in Frankfurt a. M. eine Auswahl an Prunkschalen und -kannen, Deckelbechern, Pokalen, Inkunabeln, Reliefs, Skulpturengruppen usw., die nicht nur die barocke Pracht am Wiener Hof, sondern auch eine nie wieder erreichte Meisterschaft in der Behandlung des kostbaren Materials dokumentiert.
Juden in Deutschland und 1000 Jahre Judentum in Fulda. Hrsg.: Imhof, Michael; Zukunft Bildung Region Fulda e. V. 440 S. 700 sw. u. 200 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 44,00. CHF 62,90 ISBN: 978-3-86568-673-2 Imhof
Die vorliegende Publikation ist ein umfangreiches Standardwerk zur Geschichte der Juden in Deutschland, unter besonderer Berücksichtigung der jüdischen Gemeinden im Raum Fulda. Die detaillierte Darstellung reicht von den Ritualmorden, der Kammerknechtschaft und den Pestpogromen im Mittelalter sowie den Einschränkungen durch die Judenordnungen und der jahrhundertelangen Vertreibung und Verfolgung bis hin zur Deportation in die Vernichtungslager zur Zeit des Nationalsozialismus. Dabei werden aber auch hoffnungsvolle Entwicklungen im Sinne einer Emanzipation und Integration im 19. Jahrhundert nicht ausgeklammert. Das Buch stellt die jüdischen Gemeinden im Raum Fulda anhand zahlreicher Abbildungen im Einzelnen vor und gibt einen Ausblick auf die Neuentwicklung jüdischen Lebens in der Region.
Landschaften und Interieurs Suzanne Wild und Künstler der Sammlung. Sonderausstellung des Museums im Gotischen Haus, Bad Homburg v. d. Höhe, 27. Februar bis 1. Mai 2011. Hrsg.: Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe. 32 S. 22 x 20,5 cm. Geh. EUR 9,95. CHF 15,90 ISBN: 978-3-86568-668-8 Imhof
Die britische Künstlerin war nach ihrem Studium an der University Newcastle Upon Tyne und der Slade School of Fine Art am University College in London Gastdozentin am Exeter College of Art and Design. Seither entwickelte sie ein malerisches und zeichnerisches Werk, das sich von einem fokussierten Blick auf die Realität zur Gesamtdarstellung von Innen- und Außenräumen gewandelt hat. In ihrem Frankfurter Atelier widmet sie sich zurzeit Räumen, die zwar ihrer Erinnerung oder ihrer gegenwärtigen Erlebniswelt entspringen, die sie jedoch künstlerisch derart verändert, dass es allgemeine Erinnerungen zu sein scheinen. Mit diesem Stimmungsgehalt und der Art ihrer Raumarrangements steht ihre gegenwärtige Malerei in der Tradition klassischer Ausdrucksmöglichkeiten, so der Romantik, einem der Schwerpunkte der Graphischen Sammlung unseres Museums im Gotischen Haus. Eine kleine Auswahl von Landschaftsdarstellungen der Romantik wird in Korrespondenz zu Landschaften der Künstlerin gebracht.
Illustrated glossary on Stone deterioration patterns /Illustriertes Glossar der Verwitterungsformen von Naturstein. Internationalen Rat für Denkmalpflege (ICOMOS). Dtsch./Engl. 80 S. 30 x 21 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 30,50 ISBN: 978-3-86568-667-1 Imhof
Steinverwitterung und -konservierung ist ein zentrales Thema in der Denkmalpflege. In Untersuchungen zu diesem Thema können verwirrende Terminologien zu Verständigungsschwierigkeiten zwischen Wissen¬schaftlern, Konservatoren und Handwerkern führen. Die Entwicklung einer gemeinsamen Sprache ist daher von entscheidender Bedeutung. Somit stellt das illustrierte Glossar mittels der Abbildung, Bezeichnung und Beschreibung von Verwitterungsformen ein wichtiges Werkzeug für die wissenschaftliche Diskussion über Verwitterungsphänomene und -prozesse dar. Es basiert auf der sorgfältigen Prüfung bereits existierender Glossare und bietet vielfache Vorschläge sowie praktische Hinweise.
Architekturpreis 2010 des Landes Sachsen-Anhalt. Hrsg.: Architektenkammer Sachsen-Anhalt. 50 S. 24 x 16,5 cm. Pb. EUR 5,00. CHF 8,50 ISBN: 978-3-86568-593-3 Imhof
Seit 1995 wird der Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt kontinuierlich im dreijährigen Rhythmus vergeben. Große Erwartungen hatten das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr und die Architektenkammer Sachsen-Anhalt in den Preis gesetzt, dessen Auslobung im 20. Jahr des Bestehens des Bundeslandes Sachsen-Anhalt und im Präsentationsjahr der Internationalen Bauausstellung Sachsen-Anhalt (2010) stattfand. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Der Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt ging an den Johann-Sebastian-Bach-Saal im Schloss Köthen (Architekturbüro Busmann und Haberer). Im Bereich des Schlossensembles wurde aus der Ruine einer Reithalle das Herzstück eines modernen Veranstaltungszentrums entwickelt: Die geschaffene Verbindung des Neuen und Alten ist auch eine Symbiose von Form und Klang.
Die Dokumentation des Verfahrens, in der dreizehn Projekte der „Engeren Wahl“ ausführlich vorgestellt sind, ist nun erschienen. Zusätzlich veröffentlicht die 50-seitige Broschüre alle zum Architekturpreis eingereichten Bewerbungen, ergänzt durch die Beiträge „Die gesprengte Glasfuge“ von Dr. Christian Welzbacher und „Architektur auf dem Laufsteg“ von Cornelia Heller.
Steinzeug in Fulda aus Römershag, Oberbach, Steinau. Hrsg.: Stasch, Gregor K. 2010. 144 S. 88 fb. u. 33 sw. Abb. 26 x 21 cm. Pb. EUR 14,80. CHF 23,50 ISBN: 978-3-86568-672-5 Imhof
Ausstellung und Katalog haben das Ziel, die während der letzten Jahrzehnte im Stadtgebiet von Fulda gefundenen Fragmente von Steinzeuggeschirr vorzustellen und den jeweiligen Produktionsorten zuzuordnen.
Nach einer allgemeinen Einleitung zur Chronologie der keramischen Bodenfunde nach 1982 folgt eine Einführung zu Herstellung und Vertrieb des Steinzeuges, welche sich dem Ton, den Öfen, dem Brennvorgang und -holz sowie den Vertriebsformen und dem wirtschaftlichen Ertrag widmet.
Weitere Ausführungen stellen die drei Produktionsorte Römershag, Oberbach und Steinau vor und geben Auskunft über Gefäßformen und Tierdarstellungen auf der Töpferware. Abschließend liefert ein Katalog anhand zahlreicher Abbildungen von Gefäßen, Brunnenstempeln und Töpferzeichen detaillierte Informationen zu einzelnen Objekten.
Caspar, Helmut. Berliner Mythen, Lügen und Legenden. Zwischen Ablasshandel und Zwangsumtausch. 192 S. 22 x 12 cm. Pb. EUR 9,95. CHF 15,90 ISBN: 978-3-86568-653-4 Imhof
Nicht alles, was über die Berliner und ihre Stadt erzählt wird, hält der Nachprüfung stand. Das Buch nennt Beispiele für Berliner Mythen, Lügen und Legenden und zeigt, wie das Volk hinters Licht geführt wurde. Es beginnt mit A wie Ablasshandel und endet mit Z wie Zwangsumtausch. Zwischen diesen Eckpunkten schildert der Verfasser kurzweilige Episoden, denen der Geruch des Merkwürdigen, Unwahren und Unglaublichen anhaftet. Den Coup des Hauptmanns von Köpenick schildert das Buch ebenso wie die Geschichte, dass Spione ausgeschickt wurden, um unversteuerten Kaffee zu erschnüffeln.
Expressionismus im Rhein-Main-Gebiet. Künstler, Händler, Sammler. Hrsg.: Museum Giersch. 2011. 352 S. 28 x 21 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 43,50 ISBN: 978-3-86568-160-7 Imhof
Der Katalog bietet erstmalig einen umfassenden Überblick zum Expressionismus im Rhein-Main-Gebiet. Er widmet sich bekannten Künstlerpersönlichkeiten wie Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner und Alexej von Jawlensky. Insbesondere aber rückt er Leben und Werk bislang wenig beachteter junger Expressionisten der Kunstlandschaft Rhein-Main in den Mittelpunkt und birgt damit zahlreiche Neuentdeckungen. Einführende Essays und ausführliche Werkanalysen ordnen die regionale Kunstproduktion in den Gesamtkontext der Stilrichtung ein und stellen die Verfemung des Expressionismus durch den Nationalsozialismus dar. Der Katalog behandelt überdies die Rezeption des Expressionismus: Er bietet Informationen zur Rolle des Kunsthandels und zur Bedeutung von Sammlern, Museen und Künstlervereinigungen. Mit seinen Essays und Werkanalysen, seinen Biografien und zahlreichen Farbabbildungen stellt der Katalog die expressionistische Szene in der Kunstlandschaft Rhein-Main facettenreich und anschaulich dar.
Wietzorek, Paul. Das historische Frankfurt. 160 S. 30 x 22 cm. Gb. EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-618-3 Imhof
Der vorliegende Band stellt das historische Frankfurt vor und verdeutlicht damit die unglaublichen Verluste, die die Stadt erlitten hat. Einen Schwerpunkt des Buches bildet das Erscheinungsbild Frankfurts in den Jahrzehnten vor und nach 1900 bis zur Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. Die historischen Aufnahmen dokumentieren diese Zeit und ihren Geist und fordern zum Vergleich mit der heutigen Stadt auf. Sie erwecken charakteristische Züge des einst unverwechselbaren Gesichts der Stadt noch einmal zum Leben und führen dem Betrachter eindringlich vor Augen, in welch außerordentlichem Maß sich das Bild Frankfurts seit dem Krieg gewandelt hat.
Goethes Farbenlehre. und die Lehren von den Farben und vom Färben. Hrsg.: Städtische Museen Wetzlar; Institut für Kunstgeschichte der Justus-Liebig-Universität Gießen; Neuer Kunstverein Gießen; 160 S. 64 fb. Abb. 24 x 16,5 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 30,50 ISBN: 978-3-86568-642-8 Imhof
Anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums des Erscheinens von Johann Wolfgang von Goethes „Zur Farbenlehre“ veranstalten die Städtischen Museen Wetzlar in Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Neuen Kunstverein Gießen und der Universitätsbibliothek Gießen eine Ausstellungs-Trilogie, die sich dem Phänomen „Farbe“ sowohl unter dem Aspekt der wissenschaftlichen und der künstlerischen Reflexion als auch der praktischen Anwendung in den unterschiedlichsten Lebensbereichen vor und nach Goethe widmet.
Im Begleitbuch zur Wetzlarer Ausstellung geht es um Goethes Farbenlehre sowie die „Lehren von den Farben und vom Färben“.
Imhof, Michael. Koblenz: Stadtführer. 32 S. 92 fb. Abb. 24 x 16,5 cm. geheftet. EUR 5,00. CHF 8,50 ISBN: 978-3-86568-659-6 Imhof
Koblenz, malerisch an der Mündung von Mosel und Rhein gelegen, ist eine der ältesten Städte Deutschlands und bietet mit ihrem Umfeld eine außergewöhnliche Kulturlandschaft mit Burgenanlagen und Kirchen. Große Teile der Stadt gehören zum UNESCO-Welterbe Mittelrheintal. Von April bis Oktober 2011 lockt die Bundesgartenschau zahlreiche Besucher in die Region.
Nach einer Einführung in die Geschichte von Koblenz stellt der Stadtführer die einzelnen Sehenswürdigkeiten anhand von zahlreichen Farbfotos vor: Deutsches Eck, Ludwig Museum, St. Kastor, Jakobuskapelle, Von-der-Leyenscher-Hof, St. Florin, Mittelrhein-Museum, Alte Burg, Liebfrauenkirche, Rathaus, Rheinufer, Kurfürstliches Schloss u. a. Abschließend widmet sich die Publikation dem Ort Ehrenbreitstein und seiner Festung, die unter anderem das Landesmuseum Koblenz beherbergt.
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