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Imhof Verlag

 
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Petersberg: St. Peter, St. Rabanus Maurus, St. Paulus in Fulda-Ziehers- ord. Beitr.: Kenner, Christine /Fink, Alexandra /Imhof, Michael. Hrsg.: Kremer, Jan. 2007. 32 S., 62 fb. Abb. 24 x 16 cm. Gh EUR 4,00 ISBN: 3-86568-333-9 Imhof
Keßler, Katrin: Die Bauwerke der jüdischen Gemeinde in Schwedt /Oder. The Buildings of the Jewish Community in Schwedt /Oder. 04.10. 2007. 64 S., 57 sw. Abb. 25,5 x 21 cm. (Kleine Schriften der Bet Tfila 1) Pb EUR 10,00 ISBN: 3-86568-314-2 Imhof
Heinecke, Berthold: Tausend Jahre Kirche in Walbeck. 2007. 208 S., 100 fb. Abb. 21 x 14,8 cm. Gb EUR 24,95 ISBN: 3-86568-311-8 Imhof
Das Dorf Walbeck, heute am westlichen Rand des Bundeslandes Sachsen-Anhalt gelegen, gehörte in ottonischer Zeit zu den bedeutendsten Orten zwischen Hildesheim, Magdeburg und Halberstadt. Während der DDR-Zeit wegen seiner Lage im unmittelbaren Grenzgebiet praktisch nicht zugänglich, rückte der Ort in Verbindung mit der Europaratsausstellung 2001 über Otto den Großen und Europa wieder verstärkt in das Interesse der Öffentlichkeit. Ziel des vorliegenden Sammelbandes ist die Publizierung wesentlicher Erkenntnisse, die in diesem Zusammenhang in den letzten Jahren gewonnen werden konnten.
In der als Sühne für einen Anschlag auf Otto I. errichteten und seit dem 19. Jahrhundert ruinösen Stiftskirche verkörpern sich mehr als tausend Jahre deutscher Geschichte. Die Stiftskirche und die Reste der noch erhaltenen Ausstattung, insbesondere die Tumba vom Grab des Stiftsgründers Liuthar II., stehen daher im Mittelpunkt der Beiträge des vorliegenden, reich bebilderten Buches. Weitere Beiträge widmen sich der Geschichte des Walbecker Grafengeschlechtes sowie der kürzlichen Wiederentdeckung von Versen des aus dieser Familie stammenden bedeutendsten Chronisten seiner Epoche, Thietmar von Merseburgs. Die Beiträge zur Blütezeit Walbecks werden abgerundet durch einen ausführlichen Bericht über die wissenschaftliche Untersuchung und Restaurierung der Stucktumba, wodurch eine ganze Reihe neuer Erkenntnisse gewonnen werden konnten. Schließlich wird in zwei Beiträgen, die das Konzept einer Gedenkstätte in der neoromanischen Walbecker Dorfkirche vorstellen, der Bogen zur Geschichte des 20. Jahrhunderts geschlagen. Diese Gedenkstätte soll daran erinnern, dass sich in Walbeck während der Naziherrschaft ein Außenlager des KZ Buchenwald befand.
Meisterwerke der Albertina. [Wien] Hrsg.: Schröder, Klaus A. Redakt.: Gnann,Achim /Willinger, Ulrike. 2007. 672 S., 370 fb. Abb. 29,5 x 25 cm. Gb EUR 65,00 ISBN: 3-86568-326-6 Imhof
Der prachtvolle Band stellt die bedeutendsten und wertvollsten Zeichnungen aus der weltberühmten Sammlung der Albertina vor. Die Auswahl umfasst Werke vom frühen 15. Jahrhundert bis in die heutige Zeit, darunter kostbare Blätter von Raphael, Michelangelo, Dürer, Rubens, Rembrandt, Watteau, Boucher bis hin zu Zeichnungen und Aquarellen von Chagall, Picasso, Klimt, Schiele, Klee, Kandinsky, Pollock, Rauschenberg, Gertsch, Longo, Baselitz und Kiefer. Die Auswahl dieser Meisterwerke liefert einen repräsentativen Querschnitt über die Kunst der Zeichnung, trägt aber auch insbesondere den Schwerpunkten der Sammlung Rechnung. Besonders ausführlich dokumentiert wird die Kunst vom 19. Jahrhundert bis heute, um zu verdeutlichen, dass die Sammlung nicht abgeschlossen ist, sondern ständig anwächst und verstärkt durch zeitgenössische Werke erweitert wird. Seit ihrer Entstehung ist man bestrebt, die Bestände durch die jeweils aktuelle Graphik zu bereichern. Die Anordnung der Zeichnungen erfolgt in chronologischer Reihenfolge und ist nach Ländern gegliedert. Begleitende Beschreibungen erläutern klar und fundiert Funktion und Bedeutung jedes einzelnen Werks. Den Katalogeinträgen geht ein einleitender Text voran, in dem die Geschichte der Sammlung von seiner Gründung durch Herzog Albert von Sachsen-Teschen bis in die heutigen Tage nachgezeichnet wird.
Albertina: From Monet to Picasso. The Collection of Batliner. Wien 2007. 400 S., 260 Abb. 30 x 25 cm. Gb EUR 68,00 ISBN: 3-86568-319-3 Imhof
Das Buch liefert eine Übersicht zur Kunst der internationalen klassischen Moderne (vom französischen Impressionismus und Nachimpressionismus über den deutschen Expressionismus des Blauen Reiters und der Brücke, den Fauves und der russischen Avantgarde von Chagall bis Malewitsch) und der Moderne einschließlich Surrealismus (mit Werken von Joan Miró, Max Ernst und René Magritte) und dem Actionpainting (mit Werken von Jackson Pollock). Dargestellt werden mehr als 250 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Skulpturen der Sammlung Batliner mit Hauptwerken von Monet, Renoir, Toulouse-Lautrec, Cézanne, Signac, Chagall, Picasso (mit 40 Objekten vertreten), Modigliani, Matisse, Kandinsky, Feininger, Macke, Klee, Sam Francis, Mark Rothko, Alberto Giacometti, Roy Lichtenstein oder Francis Bacon, ergänzt durch Meisterwerke der Albertina. Die Sammlung Batliner gehört zu den wichtigsten europäischen Privatsammlungen und wird hier mit ihren Spitzenstücken seit Jahren erstmals wieder der Öffentlichkeit gezeigt.
Adler, Beatrix: Frühe Steinzeug - Krüge aus der Sammlung Les Paul /Early Stoneware Steins from Les Paul Collection. Ein Überblick über alle deutschen Steinzeugzentren von 1500 bis 1850. Fotos v. Vogt, Johannes. 2007. 464 S., 199 fb. Abb. 31 x 24 cm. Gb EUR 99,00 ISBN: 978-3-86568-304-5 Imhof
Basierend auf 181 Krügen und anderen Trinkgefäßen aus der Steinkrüge Sammlung von Les Paul gibt das Buch einen Überblick über 17 Steinzeugorte (Altenburg, Annaberg, Bunzlau, Bürgel, Creussen, Dreihausen, Duingen, Frechen, Freiberg, Köln, Muskau, Raeren, Rochlitz, Siegburg, Waldenburg, Westerwald, Wildstein) und einen Querschnitt durch deren Produktionsphasen. Jeder Ort bzw. jedes Kapitel beginnt mit einer Karte, der Geschichte des Ortes und seiner heutigen Bedeutung. Es wird ein Überblick über die Keramiktradition und die Entwicklung der Töpferzunft sowie deren Blütezeit und Niedergang dargestellt.
Eins in die Presse. Der Fotograf Günter Zint. Einl. v. Wallraff, Günter. Fotos v. Zint, Günter. 2007. 240 S., 350 Abb. 30 x 24 cm. Gb EUR 19,95 ISBN: 3-86568-317-7 Imhof
Der 1941 geborene Fotograf Günter Zint hat mit seinen Fotos deutsche Zeitgeschichte kritisch dokumentiert. Bekannt geworden ist er durch seine Fotos von Wallraffs Enthüllungsbüchern „Der Aufmacher“ und „Ganz unten“. Aufgrund dieser Freundschaft hat Günter Wallraff auch zu diesem Fotobildband das Vorwort geschrieben. Bilder von Musikgrößen wie beispielsweise den Beatles, Rolling Stones, The Who, Jimi Hendrix und Frank Zappa, die Zint als Hausfotograf des Star Club in Hamburg fotografierte, gehören zu seinem Repertoire. Das Werk des Fotojournalisten Günter Zint umfasst rund drei Millionen Aufnahmen und reicht von Reportagen der Anti-Atomkraft- und APO-Bewegung über Mauerfall und Deutsche Einheit bis hin zu St. Pauli-Milieu-Aufnahmen. Seit vielen Jahren begleitet Günter Zint auch Umweltprobleme mit der Kamera.
Zints Fotografien werden gegenwärtig an vielen Orten in Deutschland in Sonderausstellungen gewürdigt, u. a. im Bonner Haus der Geschichte, im Deutschen Historischen Museum in Berlin, im Museum für Hamburgische Geschichte.
Herrmann, Christofer: Danzig- -Marienkirche. 2007. 48 S., 108 fb. Abb. 21 x 15 cm. Pb EUR 7,95 ISBN: 3-86568-279-0 Imhof
Herrmann, Christofer: DANZIG- Stadtführer. 2007. 48 S., 140 fb. Abb. 24 x 16 cm. Pb EUR 7,95 ISBN: 3-86568-306-1 Imhof
St. Andreas in Fulda-Neuenberg. Kirchenführer. Hrsg.: Abel, Winfried. 2007. 32 S., 80 fb. Abb. 24 x 16 cm. Gh EUR 4,00 ISBN: 3-86568-300-2 Imhof
Herrmann, Christofer: Marienburg- -Burg- und Stadtführer. 2007. 32 S., 90 fb. Abb. 24 x 16 cm. Gh EUR 5,95 ISBN: 3-86568-308-8 Imhof
Herrmann, Christofer: Marienburg - Hochmeisterpalast und Großer Remter. 2007. 48 S., 110 fb. Abb. 21 x 15 cm. Pb EUR 7,95 ISBN: 3-86568-281-2 Imhof
Höhn, Walter: Die Thüringische Rhön. Eine Kulturlandschaft. 2007. 160 S., 350 fb Abb. 25 x 22 cm. Gb EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-294-9 Imhof
Das Buch stellt einen Teil der landschaftlich und kulturhistorisch bedeutenden Rhön – die thüringische Rhön und ausgewählte Objekte der näheren Umgebung – vor. Es wird sowohl auf die geologische Entstehung der Rhön, als auch auf die geschichtlichen und baulichen Besonderheiten der Städte, Dörfer, Burgen, Schlösser und Landschaften eingegangen. Ein Kapitel widmet sich dem UNESCO Biosphärenreservat Rhön. Außerdem werden ausgewählte Ausflugsziele in West- und Südthüringen beschrieben, so beispielsweise die Wartburg bei Eisenach oder Schmalkalden. Das Buch soll dazu beitragen die Rhön in ihrer Gesamtheit zu verstehen und zu bewahren. Das Buch zeichnet sich besonders durch seine zahlreichen und hervorragenden Farbabbildungen aus.
Architekturstadtplan -Lutherstadt Wittenberg und Dessau-Rosslau. Hrsg.: Architektenkammer Sachsen-Anhalt. 2007. 52 fb. Abb. mit großen Stadtpl.10 x 23 cm. EUR 4,95 ISBN: 3-86568-258-8 Imhof
Das Hansaviertel in Berlin. Bedeutung, Rezeption, Sanierung. Hrsg. v. Landesdenkmalamt Berlin. 2007. 300 S.,300 Abb. 30 x 21 cm. Gb EUR 39,80 ISBN: 978-3-86568-287-1 Imhof
Das Hansaviertel in Berlin-Tiergarten entstand neu im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 1957 (Interbau ‘57). Als Zeugnis der Architektur und des Städtebaus der frühen Nachkriegszeit ist es nicht nur für die Berliner ein besonderes Wohnquartier, sondern auch international in der Fachwelt bekannt geworden. Herausragende Beiträge prominenter Architekten wie Alvar Aalto, Egon Eiermann, Arne Jacobsen oder Oscar Niemeyer und bedeutender Landschaftsplaner wie Herta Hammersbacher oder Walter Rossow, ein breites Spektrum an differenzierten Haus- und Wohnungstypen sowie eine Vielzahl innovativer Technologien und Baustoffen demonstrierten eindrucksvoll die Vision einer neuen Architektur und Stadt für eine demokratisch erneuerte Gesellschaft. 1995 wurde dieses einzigartige Bau- und Gartenensemble als Dokument der deutschen Nachkriegsmoderne einschließlich der zeitgenössischen Kunstwerke im Stadtraum in die Berliner Denkmalliste eingetragen.
Die Publikation dokumentiert erstmals für ein breites Publikum Bedeutungskriterien und konservatorische Gründe der Denkmaleintragung, Entwicklungslinien der Rezeptionsgeschichte eines „jungen Denkmals“ und Aspekte der denkmalgerechten Sanierung des Hansaviertels. Behandelt werden daher Hauptaspekte des Städtebaus, der Architektur und Gartenarchitektur an einem der berühmtesten Zeugnisse der internationalen Nachkriegsmoderne und stellen die in Berlin gewonnenen konservatorischen Erfahrungen auch in den Kontext der aktuellen Denkmaldebatte um Schutz und Gefährdung unseres baulichen Erbes der 1950er Jahre.
Mattheuer, Tübke, Triegel - Eine Frankfurter Privatsammlung. Hrsg. v. Museum Giersch Frankfurt. 2007. 224 S.,168 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-329-8 Imhof
Ausstellung im Museum Giersch in Frankfurt am Main vom 23. September 2007 bis 27. Januar 2008
Das Buch zeigt Werke von drei der führenden Künstler der Leipziger Malerei der letzten Jahrzehnte: den Altmeister der DDR-Kunst Werner Tübke, den geringfügig jüngeren Wolfgang Mattheuer und den erst 40jährigen Michael Triegel. Alle Künstler zeichnen sich durch ihre gegenständliche Malerei aus, die bei Tübke und Triegel geradezu altmeisterliche Qualitäten aufweist. Neben den ausgestellten Werken zeigt das Buch zusätzlich bedeutende Gemälde der jeweiligen Künstler. Einleitende Texte zur Biographie und zum jeweiligen Werk liefern einem wichtigen Beitrag zur international gefeierten Leipziger Malerei der letzten Jahrzehnte.
Petersberg. St. Peter ("Liobakirche"). St. Rabanus Maurus, St. Paulus in Fulda-Ziehers-Nord. Hrsg. Jan Kremer. Text. Christine Kenner, Alexandra Fink, Michael Imhof. 32 S., 62 fb. Abb., 17 x 24 cm, Gh EUR 4,00 ISBN: 978-3-86568-333-5 Imhof
Die Berliner Hoch- und Untergrundbahn. Verkehrsdenkmale in Berlin. Hrsg. v. Landesdenkmalamt Berlin. 2007. 240 S., 260 Abb. 30 x 24 cm. Gb EUR 34,90 ISBN: 978-3-86568-292-5 Imhof
Die Publikation behandelt die denkmalgeschützten Bahnhöfe der Berliner Hoch- und Untergrundbahnen. Sie sind Teil des historischen Berliner Nahverkehrssystems und vermitteln über 100 Jahre großstädtische Verkehrsgeschichte. Die Haltepunkte und Trassen haben sich zu einem großen Teil in ihrer ursprünglichen Gestaltung und Ausstattung erhalten. Da sie immer noch genutzt werden und für das Funktionieren der Metropole von großer Bedeutung sind, stellt ihr Erhalt eine besondere denkmalpflegerische Herausforderung dar. Die Reihenfolge der Beschreibung der Stationen folgt der heutigen Linienführungen von der U1 (Stammstrecke und Kurfürstendammlinie) bis zur U9 (Linie G) und gibt Informationen über Bauzeit, Architekt, Adresse und Geschichte. Bas Buch richtet sich an kulturinteressierte Eisenbahner und U-Bahnbenutzer, die einmal mehr über „ihre“ täglich genutzten Bahnstationen wissen möchten.
Giuffrè, Maria: Barockes Sizilien. 2007. 288 S., 300 fb. Abb. 32,6 x 27 cm. Gb EUR 89,00 ISBN: 978-3-86568-264-2 Imhof
Die Städte und Dörfer Siziliens werden bis heute maßgeblich von der Barockarchitektur geprägt. Hier gelangte der Baustil zu einer großen Blüte, die sowohl die Architektur der Sakral- als auch der Profanbauten umfasste.
Der aufwendig bebilderte, großformatige Text-Bild-Band geht auf die spezifischen Charakteristika des sizilianischen Barock und auf die Unterschiede zu parallelen regionalen Entwicklungen ein. Abgebildet sind sowohl Außen- als auch Innenansichten der häufig für den Touristen verschlossenen Kirchen und Paläste. Außergewöhnlich hochwertig sind die Fotos und die
Abbildungsqualität.
Knufinke, Ulrich: Bauwerke jüdischer Friedhöfe in Deutschland. 2007. 464 S., 238 sw. Abb. 25,5 x 21 cm.Gb EUR 68,00 ISBN: 978-3-86568-206-2 Imhof
In Deutschland gab es rund 280 Bauwerke auf jüdischen Friedhöfen, von denen noch heute eine große Zahl erhalten ist. Auf der Grundlage einer Dokumentation wird ihre architekturgeschichtliche Entwicklung hier erstmals umfassend dargestellt. Jüdische Religionsgesetze und Traditionen im Umgang mit Sterben, Tod und Bestattung geben den Rahmen für die Einrichtung der Friedhöfe und ihrer Bauten. So entstanden im 17. und 18. Jahrhundert vor allem bescheidene Waschhäuser, in denen die Leichname rituell auf die Beisetzung vorbereitet wurden. Entsprechende Räume gibt es in jüdischen Friedhofsbauten bis heute, doch wandelten sie sich im Zuge der Emanzipations-, Assimilations- und Akkulturationsprozesse des Judentums im späten 18. und 19. Jahrhundert: Repräsentative Trauerhallen wurden zum prägenden Element der komplexer werdenden Bauwerke. Im 20. Jahrhundert war dann die Suche nach einer spezifisch jüdischen Architektur ein wichtiger Aspekt der Entwürfe der nun zumeist jüdischen Architekten. Der Nationalsozialismus brach diese Entwicklung ab. Nach 1945 sind nur wenige Neubauten entstanden, doch das Anwachsen der jüdischen Gemeinden nach 1990 lässt die Fortführung dieser Bautraditionen für die Zukunft erwarten. Das Buch richtet sich nicht nur an Judaisten und Kunsthistoriker, sondern auch an das kulturgeschichtlich interessierte Publikum.
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