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Imhof Verlag

 
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Kinder um 1900. Postkartenbuch mit 30 Karten. Imhof, Michael. 2014. 64 S. 11 x 16 cm. Pb. EUR 6,99. CHF 10,50 ISBN: 978-3-7319-0120-4 Imhof
Entzückende Kinderfotos erfreuen jeden Betrachter. Um 1900 waren sie ein beliebtes Motiv nicht zuletzt auch auf Postkarten. Das Postkartenbuch versammelt 30 Fotos, die sowohl aus privatem Anlass entstanden als auch auf Postkarten veröffentlicht wurden.
Nymphéas und andere Kunstgeschichten. Werke von Nevenka Kroschewski. Hrsg.: Herausgeber: Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe, Dezernat IV, Stadträtin Beate Fleige. 2014. 48 S., 50 Abb. 21 x 22 cm. Geh. EUR 8,00 ISBN: 978-3-7319-0077-1 Imhof
Malerei, großflächig, zumeist mit minimaler Mimik und Gestik kombiniert mit Plastik, trotz der filigranen Erscheinung in monumental anmutender Körperlichkeit: die Werke Nevenka Kroschewskis überraschen – auch mit ihren Geschichten. Die Künstlerin schöpft aus der Welt der Mythologie und Allegorie, erinnert dabei auch an die Kunst Alter Meister. Die promovierte Kunsthistorikerin und Caravaggio-Expertin studierte nicht nur die Theorie – vielmehr begann sie mit einer klassischen Kunstausbildung. Erst die Frage nach dem Wesen der Kunst führte sie zur Kunstgeschichte. Dieser Frage spürt sie seither wissenschaftlich und künstlerisch nach. Meisterhafte Kopien faszinieren sie dabei ebenso wie eigene Variationen kunsthistorischer Themen und freie Kompositionen.
Georg Meistermann. Das glasmalerische Werk. Wilhelmus, Liane. 2014. 656 S. 1154 meist fb. Abb. 32 x 24 cm. Gb. EUR 180,00. CHF 243,00 ISBN: 978-3-86568-759-3 Imhof
Georg Meistermann (1911–1990) war einer der profiliertesten Glasmaler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Unter seinem Leitsatz „Fenster aus dem Geist der Gegenwart zu machen“ (1950) gelang es ihm kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, die Bildsprache der Glasmalerei unter dem Einfluss zeitgenössischer internationaler Kunsttendenzen zu erneuern. Erstmals werden seine architekturgebundenen Glasmalereien sowie seine bislang von der Forschung vernachlässigten autonomen Glasbilder in ihren vielfältigen Facetten in einer Gesamtschau vorgestellt. Dadurch sind zum ersten Mal werkumspannende und -immanente Analysen in inhaltlicher und formaler Hinsicht auf der Grundlage aller erreichbaren Glasmalereien Meistermanns möglich. Aufgrund der Verortung seiner Glasmalereien in der nationalen und internationalen Kunst sowie der Einbettung in den kulturhistorischen und geistesgeschichtlichen Kontext stellt die Arbeit auch einen Beitrag zur Glasmalereigeschichte des 20. Jahrhunderts dar. Ein umfangreicher quellenorientierter Werkkatalog mit zahlreichen noch unbekannten Arbeiten und überwiegend farbigen Abbildungen ergänzt den Textteil.
The Sounds of Time. Jean-François de le Motte Trompe-l’œil Still Life with an Air de cour by Jehan Planson. Vischer, Bodo. 2014. Englisch. 104. S. 76 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-7319-0124-2 Imhof
Jean-François de le Motte (c. 1635 – c. 1685) is known for his trompe-l’œil paintings – pictures that ‘deceive the eye’ by using perspective, modelling and other means to create an illusion of three-dimensional reality. Bodo Vischer investigates one of these paintings, exploring its contents and the wide-ranging network of allusions they generate. Seen together, the objects depicted run the gamut of human experience, from hearty conviviality and the joys of love to tortured loneliness and the pain of love.
Hermann Muthesius und Japan. Die Rezeption und Verarbeitung japanischer Vorbilder in der deutschen Raumkunst nach 1900. Hrsg.: Staatliches Museum Schwerin. 2014. 384 S. 288 z. T. fb. Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 89,00 ISBN: 978-3-86568-968-9 Imhof
Der Architekt, Reformer und Autor Hermann Muthesius (1861-1927) ist vor allem durch sein Wirken im Deutschen Werkbund und seine unzähligen Publikationen zur Gestaltung im Industriezeitalter, zu Architekturgeschichte, Hausbau und Wohnen bekannt. Nach seinem Studium verbrachte Muthesius mehrere Jahre in Japan, wo er von 1887 bis 1891 als typischer „Meiji-Deutscher“ Bauprojekte der japanischen Regierung bearbeitete. Dieser Japan Aufenthalt, die Beziehungen Hermann Muthesius’ zur japanischen Kultur und die Auswirkung der Japan Erfahrung auf sein gestalterisches Werk sind Gegenstand dieser Studie. Durch die Auswertung umfangreichen, bisher unveröffentlichten Archivmaterials wird ein lebendiges Bild von Muthesius’ Wirken als Sammler, Händler und Japankenner im Netzwerk des Japonismus und der „Neuen Bewegung“ gezeichnet. Ausgehend von Muthesius und seinem Umfeld beleuchtet die Studie im Weiteren die Rezeption asiatischer Raum- und Produktgestaltung und damit verbundener Denkweisen durch europäische Gestalter in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts.
European Portrait Miniatures. Artists, Functions and Collections. Hrsg.: Pappe, Bernd; Schmieglitz-Otten, Juliane; Walczak, Gerrit. 2014. Engl. 224 S. 203 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-86568-969-6 Imhof
Die europäische Bildnisminiatur des 17. bis 20. Jahrhunderts – allzu selten im Fokus der Kunstgeschichte – wird in Aufsätzen von neunzehn international anerkannten Spezialisten aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Der Band vereint Studien zu der vielseitigen Verwendung von Miniaturporträts, zu ihrer Funktion in privatem wie auch in öffentlichem Rahmen, zu bedeutenden, aber dennoch kaum bekannten Sammlungen (z.B. Bayerisches Nationalmuseum, München; Schloss Fasanerie, Eichenzell; Eremitage, St. Petersburg; Nationalmuseen Warschau und Krakau) sowie zu verschiedenen Künstlern und speziellen Herstellungstechniken. Das reich bebilderte Buch entstand im Anschluss an die Fachtagung
Die Insel Rügen um 1900. Postkartenbuch mit 30 Karten. Imhof, Michael. 2014. 64 S. 11 x 16 cm. Pb. EUR 6,99. CHF 10,50 ISBN: 978-3-7319-0111-2 Imhof
Rügen, vor der pommerschen Ostseeküste gelegen, ist die größte deutsche Insel. Aufgrund der vielfältigen Landschaft, der feinsandigen Badesträndeund der Bäderarchitektur ist sie ein beliebtes Urlaubsziel und zog bereits um 1900 viele Touristen in ihren Bann. Davon zeugen auch die Ansichtskarten, die von 1896 bis 1904 als mehrfarbige Chromolithografien gedruckt und in großer Zahl produziert wurden.
Hans Thoma. Stationen eines Künstlerlebens Hrsg.: Hans-Thoma-Kunstmuseum. 2014. 336 S. 27 x 23 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-7319-0009-2 Imhof
Bernau 13. Juli bis 16. November 2014.
Seine Heimat – der Schwarzwald – inspirierte ihn zeitlebens zu immer wieder modifizierten Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken. Je mehr Hans Thoma (1839–1924) europäische Länder kennenlernte, desto mehr schätzte er Bernau im Schwarzwald und seine Umgebung. Das Buch widmet daher insbesondere den Bernauer- und Schwarzwälder Sujets große Aufmerksamkeit. 1869 entstand unter anderem ein großformatiges Gemälde mit dem Geburtshaus. Es wurde 1872 von Thoma an den englischen Kunsthändler Thomas Tee aus Manchester verkauft und war viele Jahre in unbekanntem Besitz. Zu weiteren großformatigen Gemälden, die in der Ausstellung gezeigt und im Katalog ausführlich behandelt werden, gehören „Der Hochzeitszug“ von 1869 (Städel Museum Frankfurt), „Die Pferde in der Schwemme“ (Museum Giersch in Frankfurt) und „Die Bernauer Landschaft“ von 1904 (Hans-Thoma-Museum in Bernau).
Tote Objekte. Lebendige Geschichten. Exponate aus den Sammlungen der Philipps-Universität Marburg. Hrsg.: Irmtraut Sahmland und Kornelia Grundmann. 2014. 256 S., 86 meist fb. Abb. 17 x 24 cm. Gb. EUR 29,00 CHF 39,90 ISBN: 978-3-86568-948-1 Imhof
Vor 200 Jahren wurde der Grundstein für die Anatomische Sammlung der ­Philipps-Universität Marburg gelegt. Als Lehrsammlung aufgebaut, enthält sie sowohl anatomische wie pathologische Trocken- und Feuchtpräparate der verschiedensten Art und ist heute als Museum Anatomicum öffentlich zugänglich. Sie ist eine von 29 noch existierenden universitären Sammlungen in Marburg, von denen insgesamt 7 in diesem Band vertreten sind. Hier werden einzelne Exponate vorgestellt, um aus verschiedenen Perspektiven „tote Objekte“ in Bezug auf ihre „lebendigen Geschichten“ zu befragen. Die Marburger Sammlungen erfassen einen zeitlich wie geographisch weiten Raum, und sie eröffnen vielschichtige wissenschaftsgeschichtliche und kulturhistorische Kontexte. Damit wird das Potenzial der Sammlungen mit ihren dinglichen Quellen exemplarisch deutlich. Der Band versteht sich zugleich als ein Beitrag zur aktuellen Diskussion über den Wert des Sammelns und die damit verbundenen ethischen Fragen des Umgangs mit und der Präsentation von solchen „toten Objekten“.
Elke Wree. Andreas Franzke, Jutta Glüsing, Ursula Merkel, Erika Rödiger-Diruf, Kirsten Voigt, 2 Bände, 2014. 504 S. 28 x 25 cm. Gb. EUR 39,95 ISBN: 978-3-7319-0098-6 Imhof
In der zweibändigen, reich illustrierten Publikation wird das mehr als vier Jahrzehnte umfassende künstlerische Werk der in Flensburg geborenen und in Karlsruhe lebenden Malerin Elke Wree erstmals in einer repräsentativen Übersicht vorgestellt. Der Bogen spannt sich von den frühen, an der Pop-Art orientierten Arbeiten über die einfühlsame Auseinandersetzung mit Natur- und Landschaftseindrücken bis hin zur späteren Schaffenszeit, in der die malerische und zeichnerische Sprache sich sukzessive von gegenständlichen Bindungen löst und einen nahezu unerschöpflichen Ausdrucksreichtum entfaltet. Voraussetzung hierfür ist das differenzierte, aus der Naturanschauung gewonnene und in Chiffren übersetzte bildnerische Vokabular, das Elke Wree nicht nur souverän beherrscht, sondern bis heute ständig weiterentwickelt. Auf ihrem Weg zu einer immer größeren Freiheit der schöpferischen Gestaltung sind Malerei und Zeichnung stets gleichberechtigte Medien geblieben. Sie begleiten und ergänzen sich in einem intensiv geführten Dialog. Die Publikation erscheint anlässlich der Ausstellung „Elke Wree. Linie – Farbe – Licht. Malerei aus vier Jahrzehnten“ im Museum Ettlingen, Schloss (25. Mai bis 20. Juli 2014).
Berliner Belle Époque. Der Ebenist Julius Zwiener und die Kunstmöbel für den Hof Kaiser Wilhelms II. (1888–1918). Meiner, Jörg. 2014. 160 S. 213 meist fb. Abb. 27 x 23 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-86568-989-4 Imhof
Das Buch gibt erstmals einen Überblick über die höfische Möbelkunst während der Regierungszeit Kaiser Wilhelms II. (1888–1918). Wilhelm II. favorisierte als Lieferanten für die Ausstattung seiner eigenen Appartements im Berliner Schloss und im Neuen Palais, aber auch für zeremoniell wichtige Schlossräume und fürstliche Gästewohnungen eine Reihe von Berliner und Potsdamer Kunsthandwerkern. Einer der am meisten beschäftigen Kunsttischler war jedoch Julius Zwiener, den Wilhelm II. 1894 aus Paris in die preußische Residenzstadt holte. Julius Zwiener, der jüngere Bruder des seinerzeit berühmten Pariser Ebenisten Emmanuel Zwiener, brachte mit einem Schlag das Know-how und das Stilbewusstsein der jahrhundertealten Pariser Tradition nach Berlin. Der Kaiser erteilte Zwiener Aufträge für die Herstellung hochrangiger Kunstmöbel, die nicht nur Qualitätsmodelle für das einheimische Kunstgewerbe sein sollten. Ihr eigentlicher Zweck war es, Frankreich die Ebenbürtigkeit der Berliner Werkstätten vor Augen zu führen. Kunsthandwerk geriet auf diese Weise zum Gegenstand des politischen Handelns und der kulturellen Propaganda des prosperierenden Kaiserreichs.
Neumarkt Dresden. Donath, Matthias. 2014. 80 S. 94 fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 9,95. CHF 14,90 ISBN: 978-3-86568-916-0 Imhof
Dresden hat seinen Neumarkt wieder. Mit den Platzfronten an der Frauenkirche und den umliegenden Straßenzügen ist ein Stück der alten Residenzstadt wiedererstanden. Sieben Jahrzehnte nach dem Feuersturm des 13. Februar 1945, der die Dresdner Innenstadt vernichtete, besitzt die Stadt wieder eine urbane Mitte. Die Quartiere rund um die Frauenkirche sind zwar neu, aber sie setzen das Erbe der Vergangenheit fort. In historischem Gewand erzählen sie von der wechselvollen Geschichte Dresdens und Sachsens.
Das Buch stellt die historischen Monumente der Dresdner Innenstadt und die wiederaufgebauten Quartiere des Neumarktgebiets vor. Aktuelle Aufnahmen und historische Abbildungen berichten davon, wie sich der Neumarkt über die Jahrhunderte verändert hat – und wie er ins Stadtbild zurückgekehrt ist.
Mireille Gros. Ouvrir Les Archives. Barcal, Alexandra. Hrsg.: Graphische Sammlung der ETH Zürich; Tanner, Paul. 2014. 72 S. 56 fb. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-7319-0051-1 Imhof
Mit über hundert Werken ist die Basler Künstlerin Mireille Gros (geb. 1954) im Bestand der Graphischen Sammlung der ETH-Zürich vertreten. Seit mehr als zwanzig Jahren wird ihr graphisches Werk hier zusammengetragen. Darunter finden sich neben graphischen Blättern auch Zeichnungen und Künstlerbücher.
Mireille Gros hat im Laufe ihrer kontinuierlichen Entwicklung zweifellos ein Faible für Druckgraphik ausgebildet und ein eigenständiges und reiches Werk geschaffen. Neben Auftragsarbeiten für bekannte graphische Editionen sind über die Jahre immer wieder farblich ungeheuer schillernde Werkreihen und technisch aufwendige Unikate entstanden. Graphik spielt nach wie vor eine zentrale Rolle in ihrem Schaffen: Gerne kombiniert sie unterschiedliche Techniken, experimentiert mit Papiersorten oder ¬wendet die erprobten Abläufe auf andere Bereiche an. So geht sie in ihrem seriell ausgerichteten Gesamtwerk sehr oft von den ¬unmittelbaren Beobachtungen und Erfahrungen aus, die ihr die Arbeit in der Druckwerkstatt ermöglicht hat. Diese außerordentliche Interpretation des Mediums Graphik soll einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Die Publikation erscheint anlässlich der gleichnamigen Ausstellung in der Graphischen Sammlung der ETH Zürich (7. Mai bis 6. Juli 2014), die – ausgehend vom reichhaltigen Fundus und mit einzelnen, darunter neuesten Werken ergänzt – eine repräsentative Übersicht über das bisherige graphische Œuvre von Mireille Gros bieten möchte.
Kleine Häuser in großen Reihen. Hrsg.: Kaspar, Fred. 2014. 224 S. 25 x 17 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-7319-0088-7 Imhof
EINBLICKE ist die Schriftenreihe der STIFTUNG Kleines Bürgerhaus. Mit ihr soll der Blick über die im Stadt- oder Straßenraum erkennbare „äußerliche“ Architektur hinaus auf das Innere der Kleinen Bürgerhäuser gelenkt werden, auf die räumlichen Verhältnisse als Ausdruck der hier ehemals herrschenden Lebensverhältnisse und sozialen Strukturen. Vorliegender Band beschäftigt sich mit der Unterbringung „kleiner Leute“ in Reihenhäusern, die gemeinhin als „Gademe“ oder „Buden“ bezeichnet wurden. Sie machten einen wesentlichen Teil der historischen Architektur aus, galten aber als unscheinbar und unbedeutend, so dass sie heute bis auf Reste verschwunden sind. In diesen Reihenhäusern lebten am Rande der Stadt und in engen Nebenstraßen, aber auch in Dörfern und auf dem Lande die Lohnabhängigen, Armen, Soldaten und Arbeiter, ohne die in der Vergangenheit das wirtschaftliche Leben nicht möglich war. In sechs Beiträgen wird der Forschungsstand für Nordwestdeutschland aufgearbeitet, auf Ursachen der Errichtung, spezielle Raumprogramme und die Bewohner hingewiesen. Bemerkenswert ist, dass der Arbeiterwohnungsbau und Siedlungsbau des 19. und 20. Jahrhunderts in den Industriezonen des Ruhrgebietes wesentliche Wurzeln in diesen älteren Reihenhäusern hatten.
Mensch und Meer. Düsseldorfer Malerschule in der Dr. Axe-Stiftung. AusstellungskatalogKunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung, Kronenburg/Eifel 10. Mai 2014 bis 30. April 2015. Hrsg.: Mai, Ekkehard. 2014. 168 S. 30 x 24 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-7319-0075-7 Imhof
Im 19. Jahrhundert entdeckten die Künstler der Düsseldorfer Malerschule die Motivwelt an der Nord- und Ostsee für ihre Malerei. Von J. W. Schirmer und A. Achenbach bis E. Dücker und M. Clarenbach gingen nahezu alle Landschaftsmaler aus dem Rheinland an die Küsten Norddeutschlands und der Niederlande. Den Landschaften schlossen sich auch Figurenmaler wie R. Jordan, H. Ritter, O. Kirberg und andere an, die das alltägliche Leben der Fischer und Seeleute in ihren Bildern festhielten. Der vorliegende Katalog präsentiert etwa 80 Gemälde aus der Sammlung der Dr. Axe-Stiftung. Sie zeigen die Entwicklung des Themas „Mensch und Meer“ von der Spätromantik zum Impressionismus auf.
1000 Jahre Bischberg. Beiträge zur Geschichte eines Zwei-Flüsse-Dorfes in Franken. Hrsg.: Gemeinde Bischberg; Taegert, Werner. 2014. 448 S., 28 x 22 cm, Gb. EUR 24,95 CHF 35,50 ISBN: 978-3-7319-0022-1 Imhof
15 Beiträgen von namhaften Historikern und Heimatkundlern auf über 400 Seiten beleuchten wesentliche Facetten der Ortsgeschichte grundlegend und auch in den größeren Zusammenhängen. Dabei kann das Buch mit einer Fülle neuer und spannender Erkenntnisse aufwarten. Dazu konnten bedeutende historische Quellen zum Teil neu erschlossen werden, die bis dahin unbeachtet geblieben waren. Eine Vielzahl von Bildern und Dokumenten, die der breiten Öffentlichkeit bisher nicht bekannt waren, bereichern die Texte und machen das Buch auf mehrfache Weise interessant. Die historische Entwicklung Bischbergs wird fundiert, zugleich übersichtlich und gut lesbar dargestellt. Das Buch wendet sich in erster Linie an die geschichtsbewussten Einwohner der Gesamtgemeinde. Darüber hinaus wird es wegen seiner grundsätzlichen Bedeutung auch weit über Bischberg hinaus bei Freunden der fränkischen Geschichte Beachtung finden.
Paris Mon Amour - Picasso, Baumeister, Poliakoff. Meisterwerke des Musée Unterlinden, Colmar. Hrsg.: Historisches Museum Hanau, Schloss Philippsruhe; Bechler, Katharina. 2014. Dtsch.;Franz. 192 S. 28 x 23 cm. Pb. EUR 19,80. CHF 28,50 ISBN: 978-3-7319-0068-9 Imhof
Zum ersten Mal in seiner Geschichte verleiht das Musée Unterlinden in Colmar 54 Meisterwerke seiner erlesenen Sammlung des 20. Jahrhunderts. Herausragende Werke der Moderne, des Impressionismus, der Avantgarde sowie abstrakte Malerei der 1940er und der 1960er Jahre bis heute werden erstmals außerhalb von Frankreich gezeigt. Die faszinierende Sammlung wird drei Monate im Historischen Museum Hanau Schloss Philippsruhe zu Gast sein. Die Werke vermitteln die Bedeutung, die Paris zwischen den beiden Weltkriegen und seit den 1950er Jahren für viele Künstler, nicht nur aus Frankreich und Deutschland, sondern auch aus Russland, den USA, aus Spanien, Ungarn oder den Niederlanden hatte.
Fälschung–Plagiat–Kopie. Künstlerische Praktiken in der Vormoderne. Hrsg.: Tacke, Andreas; Münch, Birgit Ulrike; Herzog, Markwart; Heudecker, Sylvia. 2014. 184 S. 30 x 21 cm. Pb. EUR 39,95. CHF 53,90 ISBN: 978-3-7319-0080-1 Imhof
Das Fälschen von Kunstwerken des 19. und 20. Jahrhunderts ist ein Thema, mit dem sich die kunstwissenschaftliche Forschung, aber auch das Feuilleton, die Kriminalistik, die Gerichte und nicht zuletzt die Sammler selbst seit Jahren intensiv auseinandersetzen. Von Kunstfälschern, die teilweise in groß angelegten Netzwerken agieren und in vielbeachteten Gerichtsverfahren verurteilt werden, geht eine ungewöhnliche Faszination aus. Im Gegensatz hierzu ist die Kunstfälschung der Vormoderne weitgehend unerschlossen. Der erste Band des ›Kunsthistorischen Forums Irsee‹ widmet sich dem Thema von der Antike bis um 1800. Schon den Begriffen ›Fälschung‹ und ›Kopie‹ mangelt es bis zum Beginn der Moderne an definitorischer Schärfe. Kunstwerke wurden in der Vormoderne aus den unterschiedlichsten Gründen gefälscht und kopiert: keineswegs musste zwangsläufig die Schädigung von Dritten bezweckt gewesen sein. Anhand von unterschiedlichen Fälschungen aus dem Bereich der Druckgraphik, der Malerei und des Kunsthandwerks werden auch das Fälschen von Monogrammen sowie die Kopierpraxis in fürstlichen Sammlungen oder auch die strafrechtlichen Aspekte des Fälschertums in der frühen Neuzeit thematisiert und hiermit die unterschiedlichen, teilweise auch hybriden Spielarten des Plagiats, der Kopie und der Fälschung als bewusste Vortäuschung eines Originals aufgefächert.
Fürst von Welt. Herzog Anton Ullrich – ein Sammler auf Reisen. Hrsg.: Herzog Anton Ulrich-Museum. Deutsch. 48 S. 22 x 22 cm. geh. EUR 12,80. CHF 18,90 ISBN: 978-3-7319-0056-6 Imhof
Im Jahr 2014 jährt sich der Todestag des Sammlungsgründers Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel zum 300sten Mal. Angeregt von einer Kavalierstour beginnt Herzog Anton Ulrich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mit dem Aufbau einer Kunstsammlung, die ihn von Frankreich über Italien in die Niederlande führt. In vier Kapiteln wird die Entwicklung des Kunstsammlers Herzog Anton Ulrich zwischen 1655/56 und 1714 vorgestellt. Ausgehend von der Erziehung in einer kulturell ausgerichteten Familie richtet sich der Blick zunächst auf die mit der Kavalierstour einsetzenden Beziehungen zu Frankreich. Die 1680er Jahre sind von den Reisen nach Venedig bestimmt. Mit voranschreitender Regierungszeit und den sich damit erweiternden finanziellen Möglichkeiten scheinen sich die Kunstkäufe in den Niederlanden zu intensivieren. Ein Heiratsprojekt für seine Enkelin bringt Anton Ulrich schließlich in Verbindung mit dem Kaiserhof in Wien, dem damaligen Zentrum des Deutschen Reiches.
Einverwandlung. Manfred Hürlimann sieht Albrecht Dürer. Hrsg.: Museen der Stadt Nürnberg; Hrsg.: Schauerte, Thomas. Schriften der Museen der Stadt Nürnberg. Hrsg.: Ingrid Bierer (3). 2014. 72 S. 23 x 23 cm. Pb. EUR 14,95. CHF 21,90 ISBN: 978-3-7319-0065-8 Imhof
Manfred Hürlimann (* 1958) gehört seit langem zu den profiliertesten Malern Nürnbergs. Mit einer Serie neuerer Arbeiten stellt er sich nun in eine illustre Reihe von Künstlern, die sich seit Jahrhunderten von den Werken Albrecht Dürers haben inspirieren lassen. In seiner unverwechselbaren künstlerischen Handschrift hat er in Malerei und Zeichnung Motive aus dem Schaffen des großen Nürnbergers herausgegriffen und ihnen ganz neue, oft verblüffende Qualitäten abgewonnen. Eines der großen Themen des Dürer-Hauses, das Nachleben Albrecht Dürers, wird so um ein spannendes Kapitel erweitert.
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