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Mareike Hennig. Asmus Jakob Carstens - Sensible Bilder. Eine Revision des Künstlermythos und der Werke. 2004. 200 S., 90 Abb., 30 cm, Gb., EUR 49,95 ISBN: 3-937251-86-3 Imhof
Asmus Jakob Carstens gilt in der Kunstgeschichte seit gut 200 Jahren als paradigmatischer deutscher Klassizist und als Inbegriff des autonomen Künstlers, der sich um 1800 aus den engen Strukturen von Hof und Akademie befreite. Die konsequente Stilisierung des Künstlers wurde schon früh von seinem Biographen Carl Ludwig Fernow betrieben und u.a. von Goethe weitergeführt, der zusammen mit Fernow und den Weimarer Kunstfreunden Carstens als idealen Klassizisten gegen die aufkommende Bewegung der Romantik inszenierte. Dem so stringent überlieferten Künstlerbild steht ein deutlich weniger beachtetes, schmales Œuvre gegenüber, das erstaunlich brüchig wirkt und vornehmlich aus Zeichnungen besteht, die ohne technische Raffinesse und mit fragilen Personenkonstellationen, in ihrer spröden Intensität oftmals irritierend wirken. Aus der engen Kontextualisierung gelöst, die mit und in der Nachfolge Fernows entstand, offenbart dieses Werk Qualitäten, die in innovativer Weise weit über das hinausreichen, was ihnen bisher zugeschrieben wurde. Mit der Frage, die er dabei an die Darstellbarkeit sinnlicher Wahrnehmung und an die Bedeutung stellt, die das Sehen, Hören und Fühlen für das Gelingen von Kommunikation haben, kam Carstens zu ganz spezifischen bildlichen Lösungen.
Herbert May, Andrea Schilz (Hrsg.) Gasthäuser und Kultur. 2004. 300 S., 250 Abb., 27 cm, Gb., EUR 19,95 ISBN: 3-937251-68-5 Imhof
Frühe Gastlichkeit; Teuteberg: Von der alten Schankwirtschaft zum feinen Restaurant; Bedal: Gasthäuser in Franken vor 1800; Stiewe: Dorf- und Straßenkrüge; May: Entwicklung der Gasthäuser um 1900; Vorwig: Abort und Hygiene; Rossmeissl: Namen und Zeichen von Wirtshäusern; Tlusty: Weibliche Gasthausnutzung; Hirschfelder: Gasthaus der Vorund Frühmoderne; Back /Schilz: Gasthaus und Wallfahrt; Scherreiks: Krugordnungen, Konzessionen; Heimbeck: Kinos in ländlichen Gaststätten; Lummel: Erlebnisgastronomie um 1900. Das Haus Vaterland in Berlin; Vossmann: Kaffee im Bauernhaus. Ausflugstourismus und Gasthäuser; Paulsen: Erfrischungsorte und Nachtstationen; Griebel: Tanz und Tanzmusik; Lang: Unorganisierter Gesang im Wirtshaus; Hahn: Vereine und Gaststätten; Speckle: Unterfränkische Dorfwirtshäuser als Versorgungszentren; Lenhart: Archäologie des Geschmacks am Exotischen; Schilz: Kitsch, Kunst und Missverständnis; Wunderlich: Wirtshaus als Schauplatz des Todes; Daxelmüller: Sabbat auf dem Keller; Hoffmann: Zu Ende? Fotografische Impressionen des Verfalls von Gasthäusern.
Karin Pütt. Vom Nomadenzelt zum Hallenhaus. Ländliche Hausformen im Osten Syriens. 2004. 400 S., 320 teils fb. Abb., 30 cm, Gb., EUR 69,- ISBN: 3-937251-75-8 Imhof
Die traditionelle Architektur im ländlichen Osten Syriens und dem Euphrattal bildet eine Einheit mit der Landschaft. Aus den lokalen Materialien Lehm, Stein, Holz und Stroh errichtet, ist diese Architektur optimal an die trocken-heißen Klimaverhältnisse am Rande der Syrischen Wüste angepaßt. Im Laufe von nur rund einhundert Jahren haben die arabischen, kurdischen und christlich-aramäischen Bewohner der Region eine Palette von Haustypen entwickelt, die in verschiedenen Traditionen wurzeln. Bis heute nutzen Nomaden ihre schwarzen Ziegenhaarzelte. Wo sie sich ansiedelten und zu Ackerbauern wurde, übernahmen sie die jahrtausendealte Form des Kuppelhauses und schufen eigene Haustypen. Aus Ostanatolien vertriebene Bauern brachten spätosmanische Architekturformen in die Region. Mit großer Geschwindigkeit ersetzt heute eine simple, pseudoarabeske Betonbauweise die traditionelle Architektur mit ihrer regionalen Vielfalt. Dieses Buch gibt einen umfassenden Einblick in die Wohnweisen der Region und in eine langsam sterbende Architektur, die hier in ihrem Wesen dokumentiert und fotografisch festgehalten wird.
Interieurs der Biedermeierzeit. Zimmeraquarelle aus fürstlichen Schlössern im Besitz des Hauses Hessen. Texte v. Hans Ottomeyer, Christiane Luktatis, Christine Klössel, Markus Miller, Andreas Dobler. 2004. 260 S., 140 fb. Abb., 29 cm, Gb., EUR 19,95 ISBN: 3-937251-69-3 Imhof
Das Buch zeigt mehr als 100 sehr ansprechende Blätter mit Innenräumen aus Schlössern und Palais unter anderem in Berlin, St. Petersburg, München und Darmstadt, angefertigt von zumeist namhaften Künstlern (z. B. Eduard Gaertner), die die Wohnräume ihrer fürstlichen Auftraggeber in Aquarellmalerei festhielten.
Das Bild des Gekreuzigten im Wandel. Die sächsischen und westfälischen Kruzifixe der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte. 2004. 288 S., 400 Abb., 30 cm, Gb., EUR 49,95 ISBN: 3-937251-61-8 Imhof
Die Darstellung des gekreuzigten Christus erlebte seit der zweites Hälfte des 12. Jahrhunderts einen fundamentalen Wandel: Christus erscheint nun nicht mehr als entrückter König mit Krone, sondern zunehmend als Mensch mit Dornenkrone und genau beobachteten Körperformen. Dieses Buch erläutert erstmalig anhand der sächsischen und westfälischen Kruzifixe die vielfältigen Hintergründe, die zu dieser neuen Darstellungsform führten. Ausführlich kommen hier die zeitgenössischen Autoren selbst zu Wort. In Zentrum dieser wissenschaftlichen Untersuchung stehen die bedeutenden Kunstwerke in der Stiftskirche Cappenberg, Dom und Liebfrauenkirche in Halberstadt, in der Stiftskirche Wechselburg sowie auf der schwedischer Ostseeinsel Gotland. Der Katalog ermöglicht einen Überblick über sämtliche in Sachsen und Westfalen erhaltenen Kruzifixe dieser Epoche.
Friederike Waentig. Kunststoffe in der Kunst. Eine Studie unter konservatorischen Gesichtspunkten. 2004. 384 S., 198 Abb., dav. 66 fb., 30 cm, Gb., EUR 68,- ISBN: 3-937251-46-4 Imhof
Museen und andere Sammlungen besitzen, ohne sich dessen bewusst zu sein, frühe bis moderne Werkstoffe in großer Zahl. Ziel der Veröffentlichung ist es, die komplexe Materie der Restaurierung von Kunststoffen vorzustellen. Die Erhaltung modernen Kulturgutes stellt eine besondere Herausforderung dar, weil die verantwortlichen Restauratoren sich mit ephemeren und nichttraditionellen Materialien auseinandersetzen müssen, die von Natur aus relativ instabil sind.
Josef Adolf Schmoll gen. Eisenwerth. Die Lothringische Skulptur des 14. Jahrhunderts. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte. Einführung und Passagen auch in Französisch. 2004. 800 S., 750 Abb., 32 cm, Gb. EUR 120,- ISBN: 3-937251-71-5 Imhof
100 Jahre internationale Forschung zur lothringischen Skulptur des 14. Jahrhunderts, davon 50 Jahre unter der führenden Beteiligung des Verfassers, finden ihren ergebnisreichen Abschluss mit einer erstmals flächendeckenden Gesamtdarstellung der bildhauerischen Produktion im Bereich des mittelalterlichen Herzogtums Lothringen und der drei mit ihm verbundenen Bistürmer Metz, Toul und Verdun sowie angrenzender Gebiete, mit denen Wechselbeziehungen bestanden. So wird die bisher noch nicht systematisch untersuchte Bildnerei in der Südchampagne und Nordburgunds (Diözese von Langres und heutiges Dépt. Aube) als für Lothringen impulsgebend ebenfalls erstmals weitgehend erfasst. Im Zentrum steht die Blüte lothringischer Plastik der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, vorwiegend Madonnen, aber auch männliche Heilige, Reliefs und Bauskulptur. Die „Lothringische Schule“ unterscheidet sich von anderen Regionen hochgotischer Steinskulptur durch ihren physiognomischen Charakter und meist gedrungene Proportionen. Es gelang zudem stilistisch mehrere Ateliers zu unterscheiden, die im Wesentlichen den drei lothringischen Diözesen zugeordnet werden konnten, was bislang nicht gesehen wurde. Die lothringischen Bildwerke vertreten markant die allgemeine Entwicklung von der architekturgebundenen monumentalen „Kathedralskulptur“ zum intimeren Andachtsbild kleineren Maßstabs meist vollrunder Kalksteinfiguren um und nach 1300. Für die Wertschätzung der zum Teil hohen Qualität der lothringischen Bildhauerei auch außerhalb des Landes zeugen Exporte nach Trier, Aachen, Köln und donauabwärts, nach Kaisheim und Budapest, sowie weit verzweigte Einflussnahmen ins Rheinland, nach Westfalen und Hessen (Marburg). Umgekehrt konnte erstmals für das spätere 14. Jahrhundert eine ost-westliche Parlerströmung nach Lothringen belegt werden. Die Publikation ist nach Werkstattgruppen mit 620 Einzelwerken angelegt. Damit werden „weiße Flecken“ auf der Karte einer mitteleuropäischen Kunstlandschaft zwischen den französischen Kronländerr und Westdeutschland ausgefüllt.
Mein Haus. Individuell - innovativ - preiswert. Neubau und Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern. Hrsg. Architektenkammer Sachsen-Anhalt und dem Ministerium für Wohnungswesen, Städtebau und Verkehr von Sachsen-Anhalt. 2004. 100 S., 143 Abb., 28 cm, Br., EUR 9,- ISBN: 3-937251-59-6 Imhof
Das Buch soll Bauherren helfen, ihren Traum vom eigenen Haus gut informiert zu verwirklichen. Auf 100 mit Fotos, Plänen und Grafiken versehenen Seiten wird der Weg zum eigenen Haus nachvollzogen: Er beginnt mit der Suche nach einem passenden Grundstück bzw. einer geeigneten Gebrauchtimmobilie. Danach werden die verschiedenen in Frage kommenden Hausformen und Bauweisen beschrieben. Es folgen Finanzierungsmöglichkeiten, schließlich eine Darstellung der am Bau Beteiligten und des Bauablaufs.
23 in den letzten zehn Jahren in Sachsen-Anhalt realisierte Einfamilienhäuser, die auch in jedem anderen Bundesland hätten ent-stehen können, werden beispielhaft vorgestellt — und zeigen, wie in Zusammenarbeit mit Architekten qualitätvolle und kostengünstige Lösungen gefunden wurden. Dabei handelt es sich nicht nur um Neubauten, sondern auch sanierte und umgebaute Gebäude werden vorgestellt.
Checklisten und Literaturhinweise runden die sehr Praxisorientierte, erweiterte Neuauflage der Publikation ab.
Anne Koelblin. August Menken (1856 - 1903). Späthistorist zwischen Köln, Berlin und Danzig. 2004. 470 S., 290 Abb., 24 cm, Eur 49,90 ISBN: 3-937251-91-X Imhof
Der historistische Architekt August Menken schuf zwischen Berlin und Danzig in nur 11 Schaffensjahren bedeutende Sakralbauten der Neugotik und Neuromanik, darunter mehrere Kirchen in Berlin und die einschließlich ihrer Innenausstattung gut erhaltene Rosenkranzkirche in Bad Neuenahr. Anregung erhielt Menken durch das Vorbild seines Lehrers Carl Schäfer, der wiederum durch dessen Lehrer und Neugotiker Georg Gottlob Ungewitter geprägt war, sowie durch den Berliner Architekturkollegen Christoph Hehl. Menken schuf Kunstwerke in Anlehnung an den mittelalter-lichen Stil rheinischer Werksteinbauten sowie in Anlehnung an die märkische Backsteinbauweise. Im Profanbau beeindrucken seine malerischen Gestaltungen im Stil der deutschen Neurenaissance und des Neubarock. Sein Werk wird im vorliegenden Buch erstmals umfassend zusammengestellt, beschrieben und analysiert. Die Arbeitssituation seines Architekturbüros und Künstterateliers wird unter den Bedingungen der sozialen, kulturellen und architekturhistorischen Veränderungen mit einbezogen, um ihn und sein Werk im Kontext seiner Zeit zu bewerten. Ein Werkkatalog mit topographischer Werkübersichtskarte sowie Zitate aus Archivalien und zeitgenössischen Texten runden den dokumentarischen Anhang ab. Das Buch schließt somit eine Forschungslücke innerhalb der Architekturgeschichte des Späthistorismus.
Zwischen Kathedrale und Welt. 1000 Jahre Domkapitel Merseburg. Begleitband zur Ausstellung. Hrg. v. Holger Kunde, Andreas Ranft, Helge Wittmann. 2004. 300 S., 80 Abb., 30 cm, Gb., EUR 28,- ISBN: 3-937251-51-0 Imhof
Das 1000-jährige Jubiläum der Wiederbegründung des Merseburger Bistums ist Anlass, eine groß angelegte kulturhistorische Ausstellung mit mehr als 300 Objekten im Dom und Schloß durchzuführen. Erstmals werden die bislang der Öffentlichkeit weitgehend verborgenen Kostbarkeiten des Domschatzes, herausragende Exponate der Domstiftsbibliothek und des Domstiftarchivs sowie Leihgaben aus veschiedenen Sammlungen im Original gezeigt. Darunter befinden sich die berühmten "Merseburger Zaubersprüche", eines der ältesten Schriftdenkmäler in deutscher Sprache.
Historische und kunsthistorische Beiträge namhafter Autoren beleuchten die Geschichte des von Kaiser Heinrich II. gegründeten Bistums Merseburg und seiner bauhistorischen und kunst- und kulturhistorischen Schätze.
Alexandra Bauer. Jan Mijtens. (1613/14-1670). Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 31. 2004. 448 S., 300 Abb., 30 cm, Gb., EUR 69,- ISBN: 3-937251-81-2 Imhof
Der in Den Haag geborene Jan Mijtens gehörte zu den bedeutendsten Porträtmalern seiner Heimatstadt. Er wurde nicht nur für zahlreiche hochrangige Bürger Den Haags tätig, sondern war auch als Hofmaler an verschiedenen internationalen Fürstenhäusern beschäftigt, wie z. B. dem der Familie Oranje-Nassau. Mijtens besaß nicht nur niederländische Auftraggeber, sondern war auch an deutschen Fürstenhäusern geschätzt, was ihn zu einem Bindeglied für die Vermittlung niederländischer Kunst und Kultur in die deutschen Gebiete werden ließ. Sein zwischen 1638 und 1670 entstandenes umfangreiches Œuvre und seine quaitätvolle Werke verdienen weit mehr Aufmerksamkeit als ihnen bislang zuteil wurde. Diese erste umfassende Studie zu Mijtens Leben und Werk beinhaltet u.a. eine ausführliche Biographie de Porträtisten, die auf bisang nicht ausgewerteten Dokumenten beruht, sowie eine Analyse seines Œuvres und eine Darstellung zur Porträtmalerei in Den Haag in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Den zweiten Teil der Künstlermonographie bildet ein kommentiertes Werkverzeichnis, in dem die authentischen, zweifelhaften, abgeschriebenen und verloren gegangenen Werke Mijtens aufgeführt sind.
Ralf Mennekes. Die Renaissance der deutschen Renaissance. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 27. 400 S., 432 fb. Abb., 24 cm, Gb. EUR 69,95 ISBN: 3-937251-67-7 Imhof
Der Rückriff auf die deutsche Renaissance prägte maßgeblich das Erscheinungsbild und Selbstverständnis der Gründerzeit. Das vorliegende Buch versucht erstmals eine Gesamtdarstellung und Erklärung dieses Phänomens.
Ausgehend von Architektur und Kunstgewerbe und ausgreifend auf alle übrigen Künste, wird die Renaissance der deutschen Renaissance als Höhepunkt eines Zeitstils beschrieben, der auch die übrigen Neostile des späten 19. Jahrhunderts bestimmt. Anhand zahlreicher großenteils neu erschlossener Quellentexte werden sozialgeschichtliche, stilkritische und ikonologische Aspekte zu einer Theorie der gründerzeitlichen Kunst verschmolzen, die auch das Verhältnis von Historismus und Moderne neu beleuchtet.
Klaus Güthlein und Hans Christoph Dittscheid Hrsg. Die Baumeisterfamilie Stengel. 2004. 320 S., 175 Abb., 24 cm, Gb., EUR 26,- ISBN: 3-937251-88-X Imhof
Friedrich Joachim Stengel (1694-1787) war uner den Fürsten von Nassau-Saarbrücken von 1739 bis zu seinem Tode als Hofbaumeister beschäftigt. Er schuf daher Schloss- und Kirchenbauten in Gebieten der ehemaligen Fürstentümer Nassau-Usingen und Nassau-Saarbrücken sowie in Dornburg an der Elbe. Während der jüngere Sohn Balthasar Wilhelm Stengel (1748-1824) die Nachfolge seines Vaters antrat, zog es Johann Friedrich Stengel (1746 - nach 1820) ins ferne Russland. In kaiserlichen Diensten realisierte er als Fjodor Fjodorowitsch Stengel in der ehemaligen Gouvernementshauptstadt Twer und in St. Petersburg umfangreiche städtebauliche und öffentliche Bauaufgaben. Die Publikation enthält die Ergebnisse des Symposions zur Baumeisterfamilie Stengel, das 1999 unter Teilnahme deutscher und russischer Wissenschaftler in Saarbrücken stattfand, und neueste, erst kürzlich in russischen Archiven aufgefundene Quellen und Pläne.
Beuckers, Klaus G: Günther Uecker. Aktionen. 2004. 232 S., 80 Abb. 24 cm. Pb EUR 14,95 ISBN: 3-937251-49-8 Imhof
Jakob Stubenrauch. Auf den Spuren von van Gogh. 160 S., 500 fb. Abb., 27 cm, 2004. Gb., Eur 19,95 ISBN: 3-937251-72-3 Imhof
Der Autor nimmt den Leser mit auf eine "fantastische" REise durch die Niederlande, England, Belgien und Frankreich und führt ihn an die Orte, an denen Vincent van Gogh gelebt, gearbeitet und gelitten hat. Mit stimmungsvollen, Land und Leute treffend charakterisierenden Fotos illustriert, zeichnet das Buch den Lebensweg van Goghs nach und stellt die einzelnen Stationen dar. Die Reise beginnt in Zundert (Nordbrabant), dem Geburtsort van Goghs, und endet im französischen Auvers-sur-Oise, wo er zusammen mit seinem Bruder begraben liegt. Mit seinen Fotos gelingt es dem Autor, die Atmosphäre des jeweiligen Landes, der Regionen einzufangen. Die so erzielten Stimmungen werden durch Passagen aus van Goghs Briefen an seinen Bruder Theo und durch zahlreiche Darstellungen der Gemälde des Malers ergänzt.
Berlin und seine Hochschulbauten. Hrsg. v. Architekten u. Ingenieur-Verein zu Berlin. Redakt.: Güttler, Peter. 2004. 304 S., 500 Abb. 30 cm. (Berlin und seine Bauten ) ' GbEUR 49,90 ISBN: 3-937251-48-0 Imhof
Im Rahmen der renommierten Reihe „Berlin und seine Bauten“ ist nun der Teil V Band B Hochschulbauten erschienen. Er behandelt alle Bauten (Hochschulen, Kunstschulen und Akademien, außeruniversitäre Wissenschaftsbauten, Bibliotheken und den Zoologischen Garten) von ihren Anfängen bis hin zu den bedeutenden Neubauten der Gegenwart.
Reiselust & Kunstgenuss. Kunst kennt keine Grenzen. Barock-Reisen in Böhmen, Mähren und sterreich. Hrsg. Polleross, Friedrich. 2004. 224 S., 190 fb. Abb. 30 cm. Pb EUR 22,- ISBN: 3-937251-39-1 Imhof
Das Buch stellt - unabhängig von der Ausstellungskonzeption - exemplarisch die Tätigkeit von 15 Barockkünstlern vor, insbesondere ihrer europaweite Reisen (vornehmlich durch Österreich, Deutschland, Böhmen und Mähren), die sie etwa im Rahmen ihrer Ausbildung durchführten, die beruflich bedingt waren oder die aus wirtschaftlichen Gründen in dauerhafter Migration endeten.
Ellwardt, Kathrin: Kirchenbau zwischen evangelischen Idealen und absolutistischer Herrschaft. Die Querkirchen im hessischenRaum vom Reformationsjahrhundert bis zum Siebenjährigen Krieg. 2004. 320 S., 255 Abb. 30 cm. Gb EUR 49,90 ISBN: 3-937251-34-0 Imhof
Protestantischer Kirchenbau ist das Ergebnis ihrer historischen Entstehungsbe-dingungen und der Anforderungen, die sich aus der gottesdienstlichen Nutzung ergeben. 35 Querkirchen aus verschiedenen Territorialherrschaften im heutigen Hessen bilden den Ausgangspunkt der exemplarischen Studie zum organisatorischen Ablauf frühneuzeitlicher evangelischer Kirchbauprojekte. Der Typus der Querkirche verbreitete sich in dieser Region ab dem letzten Viertel des 17. Jahrhunderts sprunghaft. Lutheraner wie Reformierte führten gleichermaßen quergerichtete Kirchenräume aus. Die Bauform konnte im Sinne eines Bekenntnisses zum evangelischen Glauben zeichenhaft gebraucht werden. Darüber hinaus galt Sakralarchitektur als herrschaftliche Bauaufgabe. Regent und Landesbehörden griffen tief in die Planungen ein. Die Querkirchen stehen somit im Spannungsfeld zwischen den Idealen der lutherischen bzw. reformierten Theologie und den Repräsentationsanspruchen der Landesherrschaft.
Beuckers, Klaus G: Günther Uecker. Aktionen. 2004. 232 S., 80 Abb. 24 cm. Pb EUR 14,95 ISBN: 3-937251-49-9 Imhof
Aktionskunst prägte die künstlerische Avantgarde der späten 1950er und frühen 1960er Jahre wie kaum eine andere Kunstform. Auch im Werk von Günther Uecker kommt dem Handlungsmoment ein zentraler Stellenwert zu, der bisher zu wenig beachtet wurde.
Schon während seiner Zeit in der Gruppe Zero, mit der Uecker europäische Kunstgeschichte geschrieben hat, veranstaltete er Aktionen, die er in den 1960er Jahren durch eine Auseinandersetzung mit den Bewegungen von Fluxus und Happening zu einer eigenständigen Form ausarbeitete. Da seine Aktionen in der Regel der Entstehung eines materiellen Kunstwerks verbunden blieben, nimmt er innerhalb der internationalen Aktionskünstler eine spezifische Stellung ein. Diese wird durch seine wichtigen Impulse auf die entstehende Land Art und auf die Concept Art in Amerika eindrucksvoll unterstrichen.
In dem vorliegenden Aufsatzband widmen sich sechs ausgewiesene Kenner der Kunst dieser Zeit. Dabei werden Themen wie Ueckers Bedeutung für die Naturkunst oder der künstlerischen Nutzung von Fotografie zur Dokumentation behandelt. Mit Untersuchungen zur Verwendung von Texten und Wortcollagen in den Aktionen sowie zu der akustischen Komponente der Aktionen und damit deren Bezüge zur Neuen E-Musik der 1950/60er Jahre, werden Themen erörtert, die bisher unerforscht waren und weitergehende Bezüge zur internationalen Aktionskust dieser Zeit ermöglichen.
Dank der umfassenden Behandlung des Themas und seiner reichhaltigen, systematischen Bebilderung wird das Buch zum Standartwerk der Aktionskunst Günther Ueckers werden.
Zum Herausgeber: HD Dr. habil. Klaus Gereon Beuckers lehrt seit dem Jahre 2000 nach Tätigkeiten in Köln und an der Universität Karlsruhe an der Universität Stuttgart. Er hat zahlreiche Bücher und Beiträge zur Kunstgeschichte verfasst. Dem Umkreis der Gruppe Zero galt ein von ihm herausgegebener vielbeachteter Aufsatzband aus dem Jahre 1997.
Leagalisierter Raub" in Fulda. Die Entrechtung und Ausraubung der Fuldaer Juden im Nationalsozialismus. Von Imhof,Michael /Renner, Gerhard /Schulz, Joachim /Zibuschka, Rudolf. 2004. 72 S., 68 sw. Abb., 16 sw. Fotos 29 x 21 cm. Pb EUR 8,- ISBN: 3-937251-62-6 Imhof
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