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Präsenz und Sichtbarkeit von Künstlern, Zünften und Bruderschaften in der Vormoderne / Presence and Visibility of Artists, Guilds and Brotherhoods in the Pre-modern Era. artifex. Hrsg.: Tacke, Andreas; Münch, Birgit Ulrike; Augustyn, Wolfgang. Material Culture. Engl.; Dtsch. 2017. 448 S. 119 fb. Abb., 84 Abb. 24 x 17 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0392-5 Imhof
Der ›material turn‹ hat in zahlreichen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen zur Stimulanz neuer Fragen, neuer Forschungsbereiche und neuer Forschungsperspektiven geführt. Das vielzitierte ›thinking through things‹ ist gerade im Bereich der Sammlungs- und Museumsgeschichte essentiell. Dennoch sind trotz der dem Fach Kunstgeschichte immanenten Objektgebundenheit erstaunlicherweise zahlreiche Forschungsthemen noch kaum bearbeitet, obgleich sie einen zentralen Bereich des vormodernen Künstlerselbstverständnisses bilden: Die Rede ist von jenen Objekten materieller Kultur, die die städtischen Berufsverbände im Handwerk und Gewerbe repräsentierten und so das Zunft-, Gilde- und Bruderschaftswesen im städtischen Kontext visualisierten. Sämtliche in diesem Bereich angesiedelten Objekte stehen hierbei im Zentrum des Interesses, der Begriff ›Material Culture‹ des Zunft- und Gildewesens wird in breitestmöglicher Dimension verstanden, vom mehrflü¬geligen Altar bis zum schlichten Zunftschrank, der die Kerzen für die städtischen Prozessionen beherbergte. Von Interesse sind die Form, Wirkung und Funktion dieser Objekte in ihrem sakralen oder profanen Umfeld.
Nachrichten von der Antike. In Deutschen Zeitschriften von 1755 bis 1835. Stendaler Winckelmann-Forschungen (12). Miller-Gruber, Renate. Hrsg.: Winckelmann-Gesellschaft. 2017. 446 S. 57 Abb. 27 x 20 cm. EUR 79,00. CHF 91,00 ISBN: 978-3-7319-0625-4 Imhof
Zeitschriften versorgten im gewählten Zeitraum bereits eine breite Leserschaft sehr schnell und zunehmend differenziert mit Nachrichten von der Antike. Die vorliegende Publikation untersucht die Berichterstattung in der Presse und hinterfragt die Beziehungen von Archäologie, Medien und Öffentlichkeit. So trugen journalistisch aufbereitete Informationen wesentlich zu einer Popularisierung archäologischer Kenntnisse bei und beeinflussten die Geschmacksbildung von Künstlern, Lehrern und Sammlern. Durch sie erfuhren auch diejenigen, die keine Bildungsreise unternehmen konnten und keinen Zugang zu kostbaren, oft fremdsprachigen Prachtbänden hatten, Neues über antike Denkmäler, der "Schulmann" in Augsburg ebenso wie der dilettierende Kunstliebhaber in seiner abseits gelegenen Residenz. Zeitschriften regten aber auch den wissenschaftlichen Diskurs an Akademien und Universitäten an. Sie wurden zunehmend ein Forum für den fachlich spezialisierten Austausch und begleiteten mithin die Bildung der neuen Disziplin "Archäologie".
Portrait Miniatures. Artists, Functions and Collections. Hrsg.: Gbpe, Bernd; Schmieglitz-Otten, Juliane. Engl. 2017. 256 S. 5 Abb., 206 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0567-7 Imhof
Die Bildnisminiatur wird auf kunstgeschichtlichen Tagungen kaum je angesprochen. Aus diesem Grund, und weil die Miniaturmalerei wesentlich mehr ist als bloß eine Malerei im Kleinstformat, widmete ihr die Tansey Miniatures Foundation 2016 erneut ein Symposium. Die Ergebnisse werden in diesem Band dokumentiert.
Insgesamt 21 Autoren beleuchten die Miniaturmalerei aus verschiedensten Blickwinkeln. Die private und öffentliche Verwendung von Miniaturporträts werden diskutiert, einzelne Miniaturmaler und kaum bekannte Miniaturensammlungen werden vorgestellt und spezielle Herstellungstechniken erklärt. Dies führt zu einem erfreulich vielschichtigen und differenzierten Blick auf diese faszinierende Form des Porträts.
Schenau (1737–1806). Monografie und Werkverzeichnis der Gemälde, Handzeichnungen und Druckgrafik von Johann Eleazar Zeißig, gen. Schenau. Sächsische Museen – fundus (7). Fröhlich-Schauseil, Anke. Hrsg.: Deutschen Damast- und Frottiermuseum Großschönau und der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. 2017. 640 S. 905 fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 78,00. CHF 90,00 ISBN: 978-3-7319-0568-4 Imhof
Das Werk des Malers Johann Eleazar Zeißig, gen. Schenau (1737–1806), erhielt lange Zeit auch von der Kunstgeschichte nur wenig Aufmerksamkeit; dabei war er mit seinem in Frankreich entwickelten, empfindsamen Rokokostil zu Lebzeiten in Deutschland und darüber hinaus bekannt und berühmt. In Sachsen hatte er als Direktor der Dresdner Kunstakademie sowie als Leiter der Zeichenschule der Porzellanmanufaktur in Meißen eine einflussreiche Stellung inne.
Sein OEuvre umfasst Gemälde, Radierungen sowie zahlreiche Zeichnungen und Aquarelle. Hinzu kommt eine große Zahl von französischen und deutschen Kupferstichen nach Werken von seiner Hand, die im vorliegenden Band in Wort und Bild vorgestellt werden.
Schwäbische Moscheen. Knufinke, Ulrich. 2017. 108 S. 111 fb. Abb. 21 x 21 cm. EUR 9,95. CHF 11,40 ISBN: 978-3-7319-0643-8 Imhof
Vor über 50 Jahren begann die erste muslimische Einwanderungswelle nach Deutschland. Baden-Württemberg und besonders Stuttgart wurden zum Ziel von Menschen, denen man Arbeit und Wohlstand versprach. Sie blieben und bauten neue Existenzen auf. Viele weitere muslimische Einwanderer kamen in den folgenden Jahrzehnten hinzu. Sie, ihre Kinder und ihre Enkelkinder sind Teil der bundesdeutschen Gesellschaft: „Der Islam gehört zu Deutschland.“ Doch wie sehen islamische Orte des Gebets heute in Schwaben aus? Wie sind Moscheen und Gemeindezentren gestaltet? Was berichten ihre Standorte und ihre Architektur von der Situation des Islams in unseren Städten? Das studentische Projekt „Schwäbische Moscheen“ am Institut für Architekturgeschichte der Universität Stuttgart erkundete 2016/17 einige islamische Einrichtungen in Stuttgart und in der Region. Die Dokumentation will neugierig machen auf eine viel zu selten beachtete, aber gerade jetzt im Aufbruch befindliche Architektur, sie will anregen zu einer offenen und kritischen Diskussion der aktuellen und zukünftigen Moscheen.
Lutherstadt Eisleben – Mansfeld-Lutherstadt – Lutherstadt Wittenberg. Architektouren durch Sachsen-Anhalt - Neues Bauen im Ursprungsland der Reformation. Hrsg.: Architektenkammer Sachsen-Anhalt. 2017. 124 S. 22 x 12 cm. Gekl. EUR 8,50. CHF 9,80 ISBN: 978-3-7319-0545-5 Imhof
Fundiert, allgemeinverständlich und touristisch mit weiteren Lutherorten in Land und Region vernetzt führt der taschengroße Architektur-Reiseführer den Leser an die Orte des „Neuen Bauens“ im „Ursprungsland der Reformation“, darunter die prominenten Lutherstätten, die in den vergangenen Jahren durch Museumsneubauten erweitert wurden. Es handelt sich um den vierten Band der architekturtouristischen Publikationsreihe „ARCHITEKTOUREN durch Sachsen-Anhalt – Bauten des 20. und 21. Jahrhunderts“, die nun die neue Architektur an den zentralen lebens- und Wirkungsorten Martin Luthers in den Lutherstädten Eisleben und Wittenberg sowie Mansfeld-Lutherstadt in den Fokus stellt.
Die Reformation in Arnstadt und Umgebung. Wandel & Beständigkeit. Sladeczek, Martin. 2017. 176 S. 124 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gekl. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0515-8 Imhof
Die Reformation bildete einen zweifellos fundamentalen historischen Einschnitt. In der öffentlichen Wahrnehmung dieser Epoche bleibt sie jedoch zu einem großen Teil auf die unmittelbaren Jahre der frühen Reformation und wichtige handelnde Personen, v. a. Theologen, beschränkt. Dabei war mit der Ausbreitung reformatorischer Lehre eine kirchliche und gesellschaftliche Entwicklung von langer Dauer verbunden.
Die Ausstellung und der Katalog zeigen dies anhand der konkreten Reformationsgeschichte der Stadt Arnstadt und des schwarzburgischen Raumes. Ausgehend von der vielgestaltigen vorreformatorischen Frömmigkeit werden u. a. Veränderungen im Kirchenbau, im Totengedenken und in den Andachtsformen präsentiert. Eine Vielzahl hochwertiger, bisher nicht publizierter Objekte aus Museen, Archiven, Stadt- und Dorfkirchen gewährt einen Einblick in das alltägliche und kirchliche Leben des 15. und des 16. Jahrhunderts.
Die Arnstädter Oberkirche [Arnstadt]. Klosterkirche – Stadtkirche – Residenzkirche. Sladeczek, Martin. 2017. 160 S. 24 x 17 cm. Engl. Br. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0514-1 Imhof
Die Oberkirche in Arnstadt ist ein bedeutendes Denkmal der reformatorischen Entwicklung in der Region. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf den Veränderungen des Gotteshauses und der Klostergebäude in der Reformationszeit. Aus der einstigen Klosterkirche wurde im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts die Kirche der Superintendenten, die wichtigste Stadtkirche und eine Residenzkirche der schwarzburgischen Grafen. Die geschlossene Innenausstattung aus dieser Zeit und das schlichte franziskanische Gebäude zeugen von dieser Veränderung.
Von Beckmann bis Jawlensky. Die Sammlung Frank Brabant in Schwerin und Wiesbaden. Hrsg.: Graulich, Gerhard; Zieglgänsberger, Roman; Blübaum, Dirk; Klar, Alexander. 2017. 304 S. 194 fb. Abb. 27 x 22 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0557-8 Imhof
In einer über fünf Jahrzehnte währenden Sammelleidenschaft hat Frank Brabant eine beachtliche Kunstsammlung zusammengetragen. Anlässlich des 80. Geburtstags legen nun das Staatliche Museum Schwerin und das Museum Wiesbaden einen Gesamtkatalog zu dieser außergewöhnlichen Sammlung vor. Diese umfasst heute über 600 Werke – vom ausgehenden 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt liegt auf der Kunst des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit – Max Beckmann, Alexej von Jawlensky, Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Emil Nolde, Otto Dix oder Georg Tappert u. v. a. m. sind mit größeren Werkkonvoluten vertreten, aber auch viele der teilweise bis heute vergessenen Maler der „verschollenen Generation“, die erst noch wiederentdeckt werden müssen. Der vorliegende Katalog gibt neben einen tiefen Einblick in die hochkarätige Sammlung Frank Brabant auch einen Überblick über das facettenreiche Kunstgeschehen in den Metropolen der Weimarer Republik, nach welchen die Werke der einzelnen Künstler und Künstlerinnen sinnvoll gegliedert und präsentiert werden.
Weitblick. Städtisches Museum Braunschweig und Kulturen der Welt. Hrsg.: Joch, Peter; Städtisches Museum Braunschweig. 2017. 240 S. 226 fb. Abb. 29 x 24 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0623-0 Imhof
Die Ausstellung WEITBLICK im Städtischen Museum Braunschweig präsentiert Momente von Internationalität und Kulturtransfer in den vielfältigen Sammlungen des Hauses. Die Schau besteht aus einzelnen thematischen Inseln mit Dialogen zwischen Kulturräumen. Dialogpartner sind beispielsweise Amerika, Italien und Asien. Die Amerika-Insel der Ausstellung widmet sich unter anderem dem Braunschweiger Reiseschriftsteller Friedrich Gerstäcker (1816–1872) und generell dem Motivkreis der Entdeckung der Neuen Welt durch die Europäer. Ausgestellt werden beispielsweise Werke wie der Kupferstich America (1575–1580) von Jan van der Straet (1523–1605), auch Stradanus genannt, und die Reiseberichtsammlungen von Theodor de Bry aus dem späten 16. Jahrhundert. Besonders aufsehenerregend ist ein knapp fünf Meter langes und ein Meter breites Birkenrindenkanu aus dem nordöstlichen Waldland in Amerika, das zu den wenigen erhaltenen Exemplaren aus dem 19. Jahrhundert gehört. Als weitere Insel wird die bekannte Braunschweiger Formsammlung von Walter Dexel (1890–1973) in der ständigen Ausstellung mit außereuropäischen Objekten aus dem Depot neu bestückt. Sie zeigt anhand von Exponaten aus Glas und Keramik vor allem die Entwicklung des Kunstgewerbes im islamisch geprägten Raum. Die Insel „Sehnsucht Italien“ stellt Zeichnungen aus der römischen Zeit des Künstlers Lambert Krahe (1712–1790) und Fotografien des 19. Jahrhunderts vor. In einem eigenständigen Ausstellungskapitel der Insel wird die Italien-Reise des Braunschweiger Künstlers Rudolf Henneberg (1825–1876) anhand von Gemälden und graphischen Arbeiten nachvollzogen und seinem Frühwerk gegenübergestellt. Als frühe Beispiele für den Kulturtransfer präsentiert das Museum berühmte Paramente und Bildteppiche aus dem 14. und 15. Jahrhundert.
Begegnungen von Cranach bis Holbein. Kunstsammlungen Sachsen-Anhalt. Schriften für das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) (15). Hrsg.: Philipsen, Christian; Kulturstiftung Sachsen-Anhalt und Peter Kuras; Stadt Dessau-Roßlau in Verbindung mit Thomas Bauer-Friedrich. 2017. 200 S. 163 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-0611-7 Imhof
Die Kunstsammlungen Sachsen-Anhalt sind ein Marketinginstrument der Kunstmuseen im Bundesland Sachsen-Anhalt. Nach dem Prinzip Alte Meister und Neue Meister kooperieren 2017 erstmals die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt mit dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) und die Stadt Dessau-Roßlau mit der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau. Unter dem Titel Begegnungen. Von Cranach bis Holbein präsentiert eine gemeinsame Ausstellung beider Kunstmuseen in Halle (Saale) einzigartige Handzeichnungen, Tafelmalereien und Druckgrafiken des 15. und 16. Jahrhunderts.
Der vorliegende Band vereint zum ersten Mal Teile der Bestände beider Kunstmuseen in einer gemeinsamen Publikation. Es werden zum einen die herausragenden Handzeichnungen deutscher und schweizerischer Meister, Arbeiten u. a. von Albrecht Altdorfer, Lucas Cranach d. Ä., Albrecht Dürer, Urs Graf, Ambrosius Holbein, Tobias Stimmer und Martin Schongauer, aus der Graphischen Sammlung in Dessau vorgestellt und zum anderen ein Konvolut von sechs Tafelgemälden des 15. und 16. Jahrhunderts aus dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale). Der Präsentation gingen mehrjährige Forschungs- und Restaurierungsarbeiten voraus, sodass die Werke nun teilweise erstmals und in einer gemeinsamen Schau zu erleben sind. Damit zeigt sich das besondere Potential der Sammlungsbestände in den Kunstsammlungen Sachsen-Anhalt.
Delacroix – Courbet – Ribot. Positionen Franz.er Kunst des 19. Jahrhunderts. Hrsg.: Forster, Peter; Museum Wiesbaden; Krämer, Rebecca. 2017. 176 S. 161 fb. Abb. 29 x 24 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0574-5 Imhof
Das Museum Wiesbaden präsentiert anhand ausgewählter Werke zweier hochkarätiger Privatsammlungen die große Epoche der französischen Kunst. Für die europäischen Künstler richteten sich die Blicke stets nach Frankreich, vor allem nach Paris, wo die jeweils neuen Strömungen Vorbild und Maßstab wurden und sich als „Moderne“ verfestigten. Im Zuge der enormen gesellschaftlichen Umwälzungen ist die Entstehung des Realismus eine bedeutende und nachhaltige Entwicklung in der Kunstgeschichte, die anhand seines Begründers Gustave Courbet sowie Théodule Ribot und François Bonvin einen Schwerpunkt in der Ausstellung und damit auch dem Katalog erfährt. Der Realismus fand seinen Niederschlag zudem in den noch neuen Techniken der Druckgrafik, der Kunst „für den kleinen Mann“. So gab die „Société des aquafortists“ 1862 ein erstes Album mit Arbeiten zu Courbet heraus, gefolgt von Manet, Jongkind und Daubigny. Als Vorreiter in der französischen Lithografie gilt Eugène Delacroix, dessen Arbeiten unter anderem zu Goethes Faust von 1827 ihm stets den Ruf eines Spätromantikers einbrachten, was er jedoch zeitlebens ablehnte. Der Verlauf der Malerei der Moderne bis hin zu Arbeiten von Bonnard, Vuillard und Carriere weist schließlich den Weg ins 20. Jahrhundert.
Stadt Einbeck. Baudenkmale in Niedersachsen, Band 7.3, Denkmaltopographie Bundesrepublik Dtschland. Kellmann, Thomas. Hrsg.: Winghart, Stefan; Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege. 2017. 634 S. 458 Abb., 792 fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0511-0 Imhof
Im Mittelpunkt der Denkmaltopographie steht die Fachwerkstadt Einbeck, die vor allem durch ihre Bauten des 16. Jahrhunderts berühmt ist.
Eckhard Gehrmann. Nanaimo - Malerei und Zeichnung. Hrsg.: Michael Imhof Verlag. 2017. 80 S. 37 fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0631-5 Imhof
Vorliegendes Buch stellt Malereien und Zeichnungen des Frankfurter Malers Eckhard Gehrmann vor, die zwischen 2012 und 2017 entstanden sind. Einige der Bilder entstanden nach einer Reise durch Vancouver Island an der Pazifikküste Kanada. Nanaimo ist die Hafenstadt, in der die Reise begann. Der Name geht auf einen Stammesnahmen der First Nations zurück. Andere Bilder und Zeichnungen zeigen ein Baummotiv aus dem Garten am Atelier in Friedrichsdorf bei Frankfurt am Main.
Gehrmann wurde 1957 in Bad Homburg v.d.H. geboren und studierte von 1982 bis 1989 an der Städelschule in Frankfurt am Main, bei Karl Bohrmann, Christian Kruck, Thomas Bayrle und Per Kirkeby. Er lebt und arbeitet in Friedrichsdorf im Taunus.
Hendrick Goltzius (1558-1617). Mythos, Macht und Menschlichkeit - Aus den Dessauer Beständen. Katalog der Anhaltinischen Gemäldegalerie Dessau (21). Hrsg.: Michels, Norbert. 2017. 368 S. 283 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0581-3 Imhof
Zum vierhundertsten Todesjahr des niederländischen Künstlers präsentiert und publiziert die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau erstmalig einen großen Teil ihres außerordentlich umfangreichen Bestandes an Kupferstichen und Farbholzschnitten. Der in dem niederrheinischen Ort Bracht bei Venlo geborene Hendrick Goltzius (1558 – 1617) ist der bedeutendste Kupferstecher der Niederlande im späten 16. Jahrhundert. Seit 1577 in Haarlem ansässig, gründete er dort 1582 einen eigenen Verlag, der schnell mit Spitzenprodukten der Druckgraphik in ganz Europa hervortrat und sich einen Namen machte. Goltzius, der für seine technische Brillanz und Virtuosität in der Handhabung druckgraphischer Techniken berühmt war, erreichte durch eine Verfeinerung seiner Technik eine malerisch zu nennende Nuancierung des Schwarz-Weiß der Graphik. Er brilliert und verblüfft mit raffinierten, sinnlich und emotional bewegten und bewegenden Gebärden und Physiognomien bis hin zum Erotischen. Das Ziel war, dadurch das Publikum sinnlich und affektiv zu bewegen, um im Idealfall Moral und Tugendhaftigkeit, höchstes Ziel der Kunst, wirkungsvoll und nachhaltig überzeugend zu vermitteln. Über den Aspekt der Virtuosität des Künstlers hinaus will der Katalog ebenfalls sein Vermögen, eigenständige Bilderfindungen und -inhalte und damit originäre Bildaussagen zu schaffen, beleuchten. Dazu werden die Arbeiten Goltzius’ in Themengruppen gebündelt, um vor dem Hintergrund der Geschichte der Themen und Gattungen Goltzius’ herausragende Leistungen zu profilieren.
Hansische Identitäten. Hrsg.: Petermann, Kerstin; Rasche, Anja; Weilandt, Gerhard. 2017. 232 S. 113 fb. Abb. 30 x 23 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0513-4 Imhof
Gab es eine hansische Identität? Oder existierten sogar mehrere? Welche wesentlichen Merkmale im Selbstverständnis von Personen prägen Geschichte, Kunst und Kultur im Hanseraum? Diese Fragen erwiesen sich als ausgesprochen fruchtbar für die wissenschaftliche Tagung „Hansische Identitäten“ am Wissenschaftskolleg Greifswald, obwohl oder gerade weil es keine einfachen Antworten darauf gibt.
Die Beiträge des Tagungsbandes zeigen ein weites Spektrum an Forschungsthemen: von Ergebnissen einer archäologischen Großgrabung im Lübecker Gründerviertel bis zum Leitbild des Hanseaten in der Nachkriegszeit. Die Beiträge von internationalen Forscherinnen aus Dänemark, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Polen mit multidisziplinären Perspektiven ergeben ein facettenreiches Bild aktueller Hanseforschung, regen zum Weiterdenken, gemeinsamen Forschen und intensiven Austausch an.
Hölzel und sein Kreis. Im Laboratorium der Moderne. Hrsg.: Röthke, Ulrich; Faber, Verena; Litz, Christine. 2017. 304 S. 350 fb. Abb. 28 x 24 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0469-4 Imhof
Adolf Hölzel (1853–1934) gehört zu den Pionieren moderner Kunst in Deutschland. Als Maler, Kunsttheoretiker und Pädagoge setzte er entscheidende Impulse. Zu seinen Schülern an der Stuttgarter Kunstakademie gehörten unter anderen Ida Kerkovius, Johannes Itten, Oskar Schlemmer, Willi Baumeister und Hermann Stenner. Im Kriegsjahr 1916 traten Schüler und Lehrer mit der groß angelegten Ausstellung Hölzel und sein Kreis im neu gebauten Freiburger Kunstverein erstmals umfassend an die Öffentlichkeit. Die Schau zählt heute zu den wichtigen Präsentationen der künstlerischen Avantgarde im frühen 20. Jahrhundert.
In der begleitenden Publikation zur Ausstellung Im Laboratorium der Moderne – Hölzel und sein Kreis des Museums für Neue Kunst Freiburg erläutern über 20 renommierte Fachwissenschaftler/-innen die Hintergründe der historischen Ausstellung. In ihren Beiträgen beleuchten sie den Werkkontext von insgesamt 19 Künstlerinnen und Künstlern im Zeitraum von 1912 bis 1918. Die Textbeiträge werden durch einen umfangreichen Katalog- und Dokumentationsteil ergänzt.
Das Kronprinzenpalais in Stuttgart. Fürstensitz-Handelshof-Streitobjekt: Ein Palast am Übergang vom Klassizismus zum Historismus. Bidlingmaier, Rolf. 2017. 240 S. 165 fb. Abb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0636-0 Imhof
Die Ruine des Kronprinzenpalais am Schlossplatz wurde 1963 nach jahrelangen heftigen Auseinandersetzungen zugunsten des Planiedurchbruchs abgerissen. Dadurch entstand eine Wunde im Stuttgarter Stadtbild, die bis heute nachwirkt. So kommt es, dass das Kronprinzenpalais auch mehr als 50 Jahre nach seinem Verschwinden noch immer als Paradebeispiel für den sinnlosen Abbruch eines wertvollen Baudenkmals in Stuttgart präsent ist.
Das Kronprinzenpalais wurde zwischen 1846 und 1850 durch den Architekten Ludwig Friedrich Gaab als Wohnsitz des Kronprinzenpaares Karl und Olga von Württemberg errichtet. Bauherr war König Wilhelm I., der die Lage des Gebäudes am Schlossplatz festlegte. Er sah den Bau des Kronprinzenpalais als Teil seiner Bemühungen, Stuttgart zur repräsentativen Residenz seines Königreiches auszubauen. Nach dem Ende der Monarchie wurde das Gebäude als Messehaus der Stuttgarter Handelshof AG und als Dependance der Staatsgalerie genutzt. Bei den Bomben-angriffen auf Stuttgart brannte das Palais 1944 aus und stand seitdem als Ruine.
Anhand zahlreicher, bislang meist unpublizierter Quellen und Abbildungen schildert Rolf Bidlingmaier die Baugeschichte und die wechselvolle Nutzungsgeschichte des wohlproportionierten Baues an der Nahtstelle zwischen Klassizismus und Historismus. Breiten Raum nimmt die Schilderung der Auseinandersetzungen um Erhalt oder Abbruch des Gebäudes ein. Historische Raumansichten, Pläne und Fotografien laden zu einem Rundgang durch das Gebäude ein und lassen zusammen mit den Texten ein detailliertes Bild vom Kronprinzenpalais und seinen reich ausgestatteten Innenräumen entstehen.
Osnabrück. Ein Führer zur Architektur und zu den Denkmälern der Stadt. Hrsg.: Niehr, Klaus; Ulz, Melanie; Busch-Sperveslage, Antje. 2017. 224 S. 24 x 17 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 27,90 ISBN: 978-3-7319-0082-5 Imhof
Die über 1200-jährige Geschichte Osnabrücks spiegelt sich in einer beachtlichen Dichte von Bauten und Denkmälern. Diese materielle Überlieferung wird erstmals in ihrer gesamten Breite anhand einer qualifizierten Auswahl von ca. 120 Objekten vorgestellt. Sie ermöglichen es, Spuren der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein zu verfolgen, das Wachsen der Kommune nachzuvollziehen und einzelne Stufen historischer Kultur in ihrer Bedeutung für die Geschichte der Stadt auszumachen. Geordnet nach Bezirken werden deshalb neben den ortsbildprägenden auch die bis heute noch nicht ausreichend gewürdigten kleineren, architektur- und ortsgeschichtlich aber höchst wichtigen Gebäude sowie die öffentlichen Denkmäler einbezogen. Schwerpunkte sind neben der Sakralbaukunst des hohen Mittelalters und der bürgerlichen Architektur um 1800 die Zeugnisse der Industrialisierung und des öffentlich geförderten Bauens im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Auf diese Weise wird eine Vorstellung von der Vielfalt architektonisch und künstlerisch gestalteter Umwelt in Osnabrück vermittelt.
Zeichenunterricht. Von der Künstlerausbildung zur ästhetischen Erziehung seit 1500. Hrsg.: Graphischen Sammlung ETH Zürich; Matile, Michael. 2017. 224 S. 114 fb. Abb. 27 x 21 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0619-3 Imhof
Das Buch vermittelt einen Eindruck über Theorie und Praxis des historischen Zeichenunterrichts. Graphiken aus vier Jahrhunderten beleuchtet die Entwicklung der ästhetischen Bildung von der Renaissance bis zum 19. Jahrhundert.
Anhand ausgewählter Exponate werden die Disziplinen der Künstlerausbildung, wie das Zeichnen nach der Natur, die Lehre der Anatomie und das Antikenstudium dargestellt und erläutert.
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