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Imhof Verlag

 
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Kroesen, Justin / Steensma, Regnerus. Kirchen in Ostfriesland und ihre mittelalterliche Ausstattung. 272 S. 370 fb. Abb., 27 x 24 cm, Gb. EUR 39,95 CHF 53,90 ISBN: 978-3-86568-159-1 Imhof
In vielen der rund 135 mittelalterlichen Kirchen der ostfriesischen Halbinsel haben sich wichtige Teile der Ausstattung aus der Zeit vor der Reformation erhalten. Diese Stücke wurden für diese Studie der Universität Groningen (Niederlande) zum ersten Mal umfassend untersucht. Der Fokus liegt auf den Elementen, die im liturgischen Ritus von Bedeutung waren bzw. dessen Dekor darstellten. Die 20 Kapitel sind wie ein Rundgang durch ein fiktives Kirchengebäude aufgebaut, angefangen beim Altar im Chor und endend bei den Tauf- und Weihwasserbecken im Westen der Kirche. Anhand zahlreicher Farbfotos werden dem Leser die Gegenstände als Zeugen der Frömmigkeit und des Kunstsinns in ihrer räumlichen Umgebung vor Augen geführt. So lässt sich von Ostfriesland das Bild einer überreichen, bisher unterbewerteten Kunstlandschaft zeichnen.
Geboren in Marienbad. Der Karikaturist Louis Rauwolf 1929–2003. Hrsg.: Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe. 48 S, 31 fb. Abb., 22 x 20 cm, Geh. EUR 5,00 ISBN: 978-3-86568-696-1 Imhof
Marienbad oder Mariánské Láznĕ im heutigen Tschechien ist heute eine Partnerstadt von Bad Homburg v. d. Höhe. Hier wuchs Louis Rauwolf (1929–2003) auf, besuchte die Schule und erlernte den Beruf des Rundfunkmechanikers. Als sein zeichnerisches Talent entdeckt wurde, perfektionierte er es im Studium an der Hochschule Weißensee. 1952 begann er, zunächst für den Frischen Wind, später für das Ostberliner Satiremagazin Eulenspiegel zu zeichnen. Die Popularität dieses Magazins, nicht nur in der DDR, sondern auch in anderen Ländern Osteuropas, prägte Louis Rauwolfs humorvolle „spitze Feder“ fünf Jahrzehnte lang. Damit wurde sie Teil der deutsch-deutschen Geschichte.
Fast alle Zeichnungen Rauwolfs befinden sich heute in der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz mit SATIRICUM, aber auch im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn und im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig. Alle drei Institute haben die Ausstellung mit großzügigen Leihgaben unterstützt.
Imhof, Michael. Speyer: Dom- und Stadtführer. 2011. 32 S. 24 x 16,5 cm. geheftet. EUR 4,99. CHF 8,40 ISBN: 978-3-86568-658-9 Imhof
Denkmaltopographie der Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Berlin. Bezirk Steglitz-Zehlendorf Ortsteil Dahlem. Angelika Kaltenbach, Haila Ochs, Jürgen Tomisch, Michael Hofmann, Katrin Lesser. Hrsg.: Landesdenkmalamt Berlin. 304 S., 332 Abb., 21 x 29,7 cm, Gb. EUR 39,80 CHF 56,90 ISBN: 978-3-86568-679-4 Imhof
Die Reihe „Denkmaltopographie der Bundesrepublik Deutschland“, in der seit 1978 über 160 Bände erschienen sind, dokumentiert die Denkmale der deutschen Bundesländer. Der hier behandelte Berliner Ortsteil Dahlem am Rande des Grunewalds ist bekannt als Standort der Freien Universität Berlin oder der Staatlichen Museen mit Ethnologischem Museum, Museum für Asiatische Kunst und den Sammlungen außereuropäischer Kunst und Kultur. Zum Denkmalbestand gehören darüber hinaus der Dorfanger mit dem Gutshaus, die Dorfkirche oder die Landarbeiterhäuser am Anger, aber auch die berühmte Villenkolonie. Des Weiteren ist durch die Verlegung von wissenschaftlichen Instituten, Ämtern des preußischen Staates oder Museen von der Mitte Berlins nach Dahlem hier eine „moderne Stadt der Wissenschaft“ entstanden. Da Dahlem im Krieg nicht zerstört wurde, konnte im vorliegenden Band mithilfe der Bau-, Garten- und Bodendenkmale ein spezifischer Ausschnitt Berliner Stadtentwicklungsgeschichte anschaulich dargestellt werden
Malerei des 20. Jahrhunderts - Bestandskatalog. Staatliche Kunsthalle Karlsruhe. Hrsg.: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe. 2011. 651 S. 197 fb. Abb., 454 sw. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 59,00. CHF 83,90 ISBN: 978-3-86568-671-8 Imhof
Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe ist berühmt für ihre Alten Meister, doch glänzt sie auch durch eine längst aus ihren regionalen Ursprüngen herausgewachsene Sammlung der Moderne von internationalem Rang. Viel zu wenig bekannt ist die Tatsache, dass die Kunsthalle während der vergangenen vier Jahrzehnte in keiner Abteilung quantitativ und qualitativ so gewachsen ist wie in dieser. Der vorliegende Bestandskatalog behandelt mehr als 600 Gemälde von über 300 Künstlern und schließt auch die Depotbestände ein. Jeder Künstler wird in einer sorgfältig recherchierten Kurzbiographie vorgestellt. Alle Werke sind mit Titel, Datierung, Technik, Maßen, Bezeichnungen, Provenienzangaben, Erwerbungsdaten und Inventarnummer erfasst. Kommentare diskutieren jedes Einzelwerk in Bezug auf Sinngehalt und stilistische Besonderheiten.
Die Merseburger Fürstengruft. Kleine Schriften der Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz, Band 10. Hrsg.: Vereinigte Domstiftern zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz. 80 S, 50 fb. u. 35 sw. Abb. 16,5 x 24 cm, Br. EUR 9,95 CHF 15,90 ISBN: 978-3-86568-161-4 Imhof
Die Fürstengruft des Merseburger Doms diente der wettinischen Sekundogenitur Sachsen-Merseburg (1657–1738) als Grablege. Hier wurden in 35 Zinn- und 2 Holzsärgen verschiedene Mitglieder der Familie bestattet. Die prachtvollen barocken Särge zeigen eine ungewöhnliche Formenvielfalt und legen nicht nur vom Leben der Bestatteten Zeugnis ab, sondern auch von den Fertigkeiten der Künstler und Handwerker. Nach Jahren der Verwahrlosung konnten Särge und Grufträume von 2009–2011 restauriert werden. Die vorliegende Publikation behandelt zunächst die Entstehung der wettinischen Sekundogeniturfürstentümer (inkl. Stammtafel) und widmet sich dann dem Merseburger Dom, den Begräbnissen in der Fürstengruft und dem Trauerzeremoniell, um schließlich detailliert auf die einzelnen Särge (Sargformen, Gestaltung, Ikonographie und Herstellung der Särge, Sargaufstellung) einzugehen.
Vacha und die Nachbargemeinden im Oechsetal. Olaf Ditzel/Walter Höhn. 32 S, 95 fb. Abb. 16,5 x 24 cm, Geh. EUR 7,95 ISBN: 978-3-86568-121-8 Imhof
Vacha – das Tor zur Rhön. Im grünen Herzen Deutschlands gelegen, ist die älteste Stadt Südthüringens da zu finden, wo die Werra unweit der nördlichsten Rhönberge ins benachbarte Hessen fließt. Der vorliegende Führer zu Vacha und den Nachbargemeinden im Oechsetal liefert nach einer kurzen geschichtlichen Einführung einen Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt: zu den Stadtkirchen St. Vitus und St. Elisabeth, zum Markt, zur Klosterkirche, zur Burg Wendelstein usw. Eine Karte auf der Buchrückseite erleichtert dem Leser die Orientierung. Da zum Einzugs- bzw. Siedlungsgebiet Vachas die drei Dörfer Völkershausen, Martinroda und Wölferbütt gehören, die sich an die Hänge des Oechsetales schmiegen, werden auch diese vorgestellt. Abschließend geht die Publikation noch auf beliebte Wanderwege auf dem Öchsen- und dem Dietrichsberg ein.
Kirche leer — was dann?. Neue Nutzungskonzepte für alte Kirchen!. Hrsg.: Deutschen Stiftung Denkmalschutz; Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland. 2011. Deutsch. 142 S. 30 x 21 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 30,50 ISBN: 978-3-86568-684-8 Imhof
Erst das moderne Denkmalverständnis hat die Umnutzung alter Kirchen hervorgebracht, die mit der überkommenen Substanz schonend umgeht und die Bedeutung sakraler Bauten im Stadt- bzw. Ortsgefüge berücksichtigt. Viele leer stehende und verfallene Kirchen mit zum Teil wertvoller Ausstattung konnten in den vergangenen Jahrzehnten mit Hilfe von neuen Nutzungskonzepten erhalten, d. h. vor dem Abriss bewahrt werden . Der vorliegende Band liefert zahlreiche Beiträge, die sich anhand konkreter Beispiele zunächst mit den Ursachen des Kirchenleerstandes, folgend mit der Kirchenerhaltung und abschließend mit ihrer Umnutzung befassen.
Holger Kunde. Der Dom zu Naumburg. 32 S. 54 fb. Abb., 16 x 24 cm, Gh. Imhof Verlag, Petersberg 2011. EUR 3,99 ISBN: 978-3-86568-029-7 Imhof
Der Naumburger Dom „St. Peter und Paul“ zählt zu den berühmtesten deutschen Bauwerken des Mittelalters und ist einer der bedeutendsten Beispiele der Baukunst der späten Romanik und der frühen Gotik.
Nach einer Einführung zur Baugeschichte des Naumburger Doms stellt der vorliegende Führer die Ausstattung, insbesondere die ab der Mitte des 13. Jahrhunderts geschaffenen Werke des Naumburger Meisters vor (die Stifterstandbilder, die Kreuzigungsgruppe und die Reliefs der Passion Christi), beschreibt das Äußere des Bauwerkes und bietet einen Rundgang durch das Gebäude. Abschließend behandelt die Publikation die Dreikönigskapelle, das Domschatzgewölbe, Ägidienkurie und Domgarten. Ein Grundriss des Doms erleichtert dem Leser und Besucher die Orientierung.
Der Naumburger Meister - Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen. Hrsg. Vereinigten Domstiftern zu Merseburg, Naumburg und dem Kollegiatstift Zeitz. 2 Bände. 2011. 1568 S., 900 Abb., 29 x 22 cm, Gb. EUR 68,00 CHF 99,00 ISBN: 978-3-86568-600-8 Imhof
Das zweibändige Werk ist ein Standardwerk zur Skulptur und Architektur des 13. Jahrhunderts. Es berücksichtigt gleichermaßen die Entwicklung in Deutschland, Frankreich und England, unter besonderer Berücksichtigung des Naumburger Meisters, des herausragenden in Deutschland tätigen Künstlers des Hochmittelalters.
Aus dem Inhalt:
I. Der Baumeister der Kathedrale (Quellen, Künstlerlob, Grabmäler, Inschriften, Architekturzeichnungen, Bilddidaktik)
II. Das menschliche Antlitz Christi und die Neubewertung des Individuums (Passionsfrömmigkeit, religiöse Bewegung; Triumphkreuzgruppen; Freiberger
Goldene Pforte; englische Skulptur)
III. Kunst und Wissenschaft (Entdeckung der Natur in Philosophie und Dichtung; Naturnachahmung in der Bauskulptur)
IV. Kathedrale von Reims, Straßburger Münster, Magdeburg und Naumburg
V.–VI. Herkunft des Naumburger Meisters
VII. Kulturlandschaft an Saale und Unstrut
VIII.–XIII. Westchor des Naumburger Doms, Stiftergedächtnis, Herrscherbildnis, Stifterfiguren, Milieu der ritterlich-höfischen Kultur, Glasmalereien, Konzept und Programmatik
XIV.–XVII. Kathedrallettner, Bauhüttenbetrieb, Fassung mittelalterlicher Skulptur, Meißner Ostchor
XVIII. Bildhauerkunst in der Nachfolge des Naumburger Westchors
XIX. Kunst der Zeit Ludwig des Heiligen – Ein neues höfisches Ideal in Frankreich und seine Ausstrahlung
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Unser Schwarzwald. Romantik und Wirklichkeit. Hrsg.: Augustinermuseum – Städtische Museen Freiburg. 2011. 216 S., 320 fb. Abb., 24 x 28 cm, Gb. EUR 24,95 CHF 37,90 ISBN: 978-3-86568-641-1 Imhof
Vom 16. April bis zum 30. Oktober widmet sich das Augustinermuseum in Freiburg in einer großen Sonderausstellung der Geschichte und den Geschichten des Schwarzwaldes. Es präsentiert seine umfangreiche Sammlung volkskundlicher Objekte mit einem neuen, frischen und manchmal auch frechen Blick. Anlässlich dieser Ausstellung erscheint der aus Essay- und Katalogteil bestehende Ausstellungskatalog. Hübsch bunt, wild romantisch oder beides? Die Ausstellung greift Klischees auf, bricht diese und eröffnet einen neuen Blick auf eine Kulturlandschaft, die als Heimat, Reiseziel, Region erfolgreicher Erfinder und Händler, Maler und Poeten nicht nur deutschlandweit, sondern auch im Ausland bekannt ist.
Der Westchor des Naumburger Doms. Kunde, Holger; Ludwig, Matthias; Siebert, Guido. 2011. 32 S., 20 fb. Abb. 24 x 16 cm, Geh. EUR 5,00 ISBN: 978-3-86568-528-5 Imhof
Mit der Vollendung des Naumburger Doms wurde gegen 1243 der auf den französischen Kathedralbaustellen geschulte, heute als Naumburger Meister bekannte Bildhauer-Architekt beauftragt. Aus der Architektur sich lösende und doch mit ihr untrennbar verbundene lebensgroße Stifterfiguren umstehen im Inneren den Raum um den Altar. Die höchst individuell gestalteten Stifterfiguren werden als Skulpturen des 13. Jahrhunderts und als historische Personen des 11. Jahrhunderts in zahlreichen Fotografien und prägnant formulierten Texten einzeln vorgestellt.
Kunde, Holger; Ludwig, Matthias; Siebert, Guido. Der Westlettner des Naumburger Doms. 2011. 32 S., 20 fb. Abb., 24 x 16 cm, Geh. EUR 5,00 CHF 8,50 ISBN: 978-3-86568-507-0 Imhof
Dramatische Szenen voller Erregung und Leidenschaft ereignen sich in den Reliefs des Naumburger Westlettners. Mit Wucht und Unmittelbarkeit tritt die Passion Christi dem Gläubigen entgegen, der Teil des Kreuzigungsgeschehens wird. Erdacht und geschaffen von einem der größten namenlosen Künstler des 13. Jahrhunderts: dem Naumburger Meister.
Das Heft stellt die Skulpturen und Blattkapitelle am Westlettner und seine Architektur in übersichtlichen Texten und zahlreichen detaillierten Farbaufnahmen dar.
Imhof, Michael. Frankfurt am Main Francfort • Francoforte. Architektur und Kunst • Art and Architecture • arte y arquitectura • arte e. 2011. Dtsch/Engl.;Spanisch;Italienisch. 128 S. 28 x 22 cm. Gb. EUR 9,99 ISBN: 978-3-86568-466-0 Imhof
Der viersprachige Text-Bildband liefert eine Übersicht über die Architektur und Kunst der Mainmetropole von den ältesten erhaltenen baulichen Zeugnissen – der Pfalz – bis zu den eindrucksvollen Hochhäusern, Messegebäuden und den Neubauten am Westhafen. Darüber hinaus vermitteln die Fotos einen lebendigen Eindruck der pulsierenden Großstadt mit Festen und anderen kulturellen Veranstaltungen, die nicht zuletzt durch die bedeutenden Museen geprägt werden.
1200 Jahre Johannesberg. vom Nebenkloster zum Stadtteil von Fulda. Hrsg.: Stein, Gerwin; Schreiner, Manfred; Schmidt, Mathias R.2011. 240 S. 25 x 22 cm. Gb. EUR 25,00. ISBN: 978-3-86568-647-3 Imhof
Anlässlich des 1200 jährigen Jubiläums erscheint das Buch „1200 Jahre Johannesberg – vom Nebenkloster zum Stadtteil Fulda“. In diesem literarischen Werk wird die Geschichte in Wort und Bild zum Leben erweckt. Es soll informieren über Vergangenes und Unbekanntes, aber auch animieren zum Erinnern und Erzählen.
Fischer, Antje Marthe. Gläserne Pracht: Die Glassammlung des Staatlichen Museums Schwerin. Bestandskatalog. Staatliches Museum Schwerin01.04-26-06-2011. Hrsg.: Fischer, Antje Marthe; Blübaum, Dirk; Staatliches Museum Schwerin Kunstsammlungen, Schlösser und Gärten. 2011. 360 S. 28 x 21 cm. Gb. EUR 34,95. ISBN: 978-3-86568-680-0 Imhof
Das Schweriner Museum besitzt eine umfangreiche Glassammlung, die nahezu eintausend Hohlgläser und Objekte von der Antike bis zum Ende des 20. Jahrhunderts umfasst. Die kostbarsten Pokale, Humpen, Zier- und Gebrauchsgefäße aus vorwiegend europäischen Herstellungsgebieten werden in der Ausstellung gezeigt.
Künstlergrabmäler. Genese – Typologie – Intention – Metamorphosen. Hrsg.: Münch, Birgit Ulrike; Herzog, Markwart; Tacke, Andreas. 2011. 256 S. 97 auch fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-86568-629-9 Imhof
Die Beiträge untersuchen erstmals grundlegend das Grabmal des Künstlers aus kunst- und kulturhistorischer Perspektive, wobei ein besonderer Fokus auf frühneuzeitlichen Denkmalen liegt. Grabkapelle, Grabmal oder Grabbild, die für einen Künstler oder in seinem Auftrag gestiftet wurden, stellen spezifische, nichtsdestoweniger bisher weitgehend unberücksichtigte Artefakte auf dem ‚weiten Feld‘ der Sepulkralkultur dar.
Neben Fragen zu Begräbniswunsch, Planung und tatsächlicher Ausführung untersucht die Publikation, inwiefern sich gewisse Stereotypien herausbildeten und Interdependenzen ausmachen lassen, wie sich das Grabmal in das Œuvre des jeweiligen Künstlers einordnen lässt und welchen Funktionsveränderungen es unterlag, wobei auch paraliturgische und genderspezifische Aspekte des Grabmals Berücksichtigung finden.
Neben einem in die Thematik einführenden Beitrag werden einzelne repräsentative Künstlergrabmäler (u. a. Bruegel, Asam, Thorvaldsen) als Quelle der individuellen oder familialen Memorialsicherung, der Jenseitsvorsorge, der Selbstrepräsentation und Fremdwahrnehmung, der ökonomisch-sozialen Situierung, der Mythenbildung und Heroisierung gelesen.
Köppe, Tobias. Die Magdeburger Ulrichskirche. Geschichte. Gegenwart. Zukunft. 2011. 208 S. 126 fb. u. 152 sw. Abb. 31 x 24 cm. Gb. EUR 24,95. ISBN: 978-3-86568-677-0 Imhof
Die Bombardierung Magdeburgs am 16. Januar 1945 überstand die Magdeburger Ulrichskirche mit geringerer Beschädigung als die meisten anderen Altstadtkirchen. Am 5. April 1956 ließen sie die SED-Verantwortlichen aus ideologischen Gründen sprengen. Seither klafft eine schmerzende Lücke im Magdeburger Stadtzentrum, deren Schließung das Kuratorium Ulrichskirche e. V. befördern will. Das vorliegende Buch unternimmt einen Ausflug durch die reichhaltige Geschichte der Ulrichskirche, reflektiert die Gegenwart und zeichnet ein mögliches Bild ihrer Zukunft. Otto der Große, Ulrich von Augsburg, Martin Luther, Nikolaus von Amsdorf, Matthias Flacius Illyricus, Otto von Guericke, Oskar Zuckschwerdt, Günther Dehn: bedeutende Namen der deutschen Geschichte sind eng mit der Magdeburger Ulrichskirche verbunden. Ottonisch, protestantisch, bekennend, mit diesen drei Adjektiven kann die über tausendjährige Geschichte dieser Kirche in der Mitte der Stadt treffend beschrieben werden.
Dr. med. Tobias Köppe, geb. 1973 in Zerbst. Kindheit und Jugend in Haldensleben. Ab 1992 Studium der Humanmedizin an der Universität Greifswald und der Medizinischen Hochschule Hannover, zweijähriges Parallelstudium der Kunstgeschichte an der TU Braunschweig. Intensive Beschäftigung mit dem Thema Rekonstruktion von Gebäuden während des Kunstgeschichtsstudiums. Im Dezember 2005 Anfertigung des städtebaulichen Modells des Ulrichplatzes mit der Ulrichskirche. Anfang 2006 Veröffentlichung von Modellfotos und eigener Visualisierungen auf der Internetseite www.ulrichskirche.de. Seit 2006 Facharzt für Plastische Chirurgie, Spezialisierung rekonstruktive Mikrochirurgie. Seit Oktober 2007 Vorsitzender des Kuratoriums Ulrichskirche e. V., der Gesellschaft zur Förderung der Rekonstruktion der Magdeburger Ulrichskirche.
Wietzorek, Paul. Das historische Nürnberg. Bilder erzählen. 2011. 160 S. 30 x 22 cm. Gb. EUR 19,95. ISBN: 978-3-86568-323-6 Imhof
Die einstige Reichsstadt Nürnberg wurde als Inbegriff einer mittelalterlichen Stadt lange Zeit als "steinerne Chronik Deutschlands" gerühmt. Wie berechtigt dieser Ehrentitel war, lässt sich bis heute nachvollziehen. Nürnbergs Altstadt mit ihrem wohlerhaltenen Erscheinungsbild aus der Zeit der Gotik und Renaissance zählte zu den eindrucksvollsten mittelalterlichen Stadtbildern ganz Deutschlands und wurde als Zentrum mittelalterlicher Kultur schlechthin gepriesen.
Im Zweiten Weltkrieg ist Nürnberg weitgehend zerstört worden. Die Altstadt versank zu 90 Prozent in Schutt und Asche. Aber wie Phönix aus der Asche erstand die Stadt aus der Zerstörung, um einen höchst bemerkenswerten Wiederaufbau unter Wahrung der überkommenen Strukturen zu beginnen. Die ungeheuren Verluste an historischer Bausubstanz waren natürlich nicht wettzumachen, dennoch haben die Nürnberger die große Vergangenheit ihrer Stadt in vielen Baudenkmälern sichtbar und erlebbar bewahren können, so dass Vergangenheit und Gegenwart zu einer glücklichen Harmonie gefunden haben. Ungeachtet aller Verluste hat Nürnberg seine Geschichte, seine Identität retten können.
Der Band über das historische Nürnberg will dazu anregen, das alte Nürnberg wieder zu entdecken und die erlittenen Kriegszerstörungen bewusst zu machen. Die älteren Nürnberger können in den zahlreichen Abbildungen ihre Stadt wiederfinden, und die jüngeren Generationen erfahren, wie Nürnberg einmal ausgesehen hat. Darin liegen zugleich Mahnung und Verpflichtung für künftige Generationen, mit ihrem Erbe verantwortungsvoll umzugehen. Titel erscheint Ende April 2011
Northemann, Yvonne. Zwischen Vergessen und Erinnern. Die Nürnberger Klöster im medialen Geflecht. 2011. 376 S. 30 x 22 cm. Gb. EUR 54,00. ISBN: 978-3-86568-417-2 Imhof
Das mittelalterliche Nürnberg war um 1500 eine der politisch bedeutsamsten Handels- und Kunstmetropolen Europas. Diese Blütezeit der Stadt ist bislang vor allem aufgrund der lokalen Geschichtsschreibung prägnant in Erinnerung geblieben. Doch dieses Bild kann jetzt um eine weitere Dimension ergänzt werden: Denn am Beispiel der Nürnberger Klöster, die sich als Schnittstelle städtischer und monastischer Erinnerungskultur vom 13. bis frühen 16. Jahrhundert paradigmatisch für eine Untersuchung anbieten, kann die größtenteils untergegangene und damit „verstummte“ visuelle Erinnerungskultur weitgehend rekonstruiert und damit wieder „zum Sprechen“ gebracht werden. Hierbei wird die Vielschichtigkeit von Vergessen und Erinnern sowie das Wirken der zentralen Akteure dieses Prozesses erstmals überhaupt über einen größeren zeitlichen Rahmen hinweg für einen Stadtraum vorgelegt und die Bedeutung nicht-sprachlicher Zeichen innerhalb des medialen Erinnerungsgeflechts herausgestellt.
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