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Imhof Verlag

 
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Orelli-Messerli, Barbara von: Gottfried Semper (1803-1877). Die Entwürfe zur dekorativen Kunst. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 80. 2010. 384 S.,245 Abb. 30 x 22 cm. Gb EUR 54,00 ISBN: 978-3-86568-310-6 Imhof
Gottfried Semper wird in erster Linie mit seinen architektonischen Leistungen und seinen theoretischen Schriften in Verbindung gebracht. Dass er sich zeit seines Lebens intensiv mit dem Kunsthandwerk auseinandersetzte, wird oft vergessen.
Für seine Bauten entwarf er nicht nur die architektonische Hülle, sondern in gleichem Maße die Innenausstattung und die Beleuchtungsanlagen. Für gewisse Bauten zeichnete er auch das Mobiliar, so dass in diesen Fällen von Gesamtkunstwerken gesprochen werden kann. Zu den Innen- und Außenausstattungen seiner Bauten kommen aber auch Einzelentwürfe zu Vasen, Pokalen, Schmuckstücken und Weiterem. Indem die Entwurfstätigkeit zum Kunsthandwerk Gottfried Sempers in dieser Publikation systematisch aufgearbeitet und chronologisch geordnet präsentiert wird, vervollständigt sich das Bild des wohl wichtigsten Architekten der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem harmonischen Ganzen. Die Autorin Barbara Orelli-Messerli ist Privatdozentin für Kunstgeschichte an der Universität Zürich mit den Schwerpunkten Geschichte und Theorie von Kunsthandwerk und Design.
Losse, Michael. Überlingen und Umgebung. Stadtführer. 32 S. 24 x 17 cm. Gh. EUR 5,00. CHF 8,90 ISBN: 978-3-86568-576-6 Imhof
Losse, Michael. Überlingen am Bodensee. Kulturgeschichte und Architektur. 80 S. 135 fb. Abb. 25 x 22 cm. Gb. EUR 14,95. CHF 25,50 ISBN: 978-3-86568-575-9 Imhof
Der bekannte Burgenforscher Michael Losse widmet sich in diesem Bildband der kunstgeschichtlich bedeutenden Stadt Überlingen am Bodensee. Diese ging aus einer frühmittelalterlichen Siedlung hervor und erlebte ihre Blütezeit im 15./16. Jahrhundert. Der „Bauboom“ dieser Zeit ist noch heute am Stadtbild ablesbar. Bedeutende Bauten sind neben dem Münster, die Franziskanerklosterkirche, die Stadtbefestigung, das Reichlin-von-Meldegg-Haus, das Rathaus und die Stadtkanzlei Der Bildband geht auch auf die zahlreichen Kunst- und Kulturschätze aus den Stadtteilen Überlingens ein. Er besticht durch seinen Text und die zahlreichen Farbaufnahmen.
Walbecker Forschungen. Berthold Heinecke und Christian Schuffels (Hrsg.) 224 S., 114 fb, Abb, Gb., 16 x 24 cm EUR 19,95 CHF 30,50 ISBN: 978-3-86568-481-3 Imhof
Der vorliegende Band vereint insbesondere Beiträge, die anlässlich einer Tagung auf Schloss Hundisburg im Jahre 2008 entstanden. Die Beiträge widmen sich der historischen Landschaft des Harz-Elbe-Saale-Unstrut Raumes (Hans K. Schulze) und der Philosophie in der Ottonenzeit (Gerhard Krieger). Drei Aufsätze befassen sich mit der Baugeschichte und den Baubefunden der Stiftskirche St. Marien (Günther Binding, Christian Schuffels, Uwe Lobbedey). Außerdem wird über die Architektur-Photogrammetrie berichtet (Gunnar Siedler und Gisbert Sache) sowie die ottonische Klosterkirche in Memleben (Reinhard Schmitt) und das Evangeliar der Walbecker Kanoniker (Christoph Winterer) in den Blick genommen.
Imhof, Michael. Die Päpstin Johanna. Wahrheit und Legende. 80 S. 80 fb. Abb. 25 x 22 cm. Gb. EUR 9,95. CHF 17,50 ISBN: 978-3-86568-612-1 Imhof
Die Überlieferung zur Päpstin Johanna ist derart reich, dass zu Recht die Frage gestellt werden muss, ob es sie gab oder nicht. Das Buch geht der Frage nach, welche Argumente für die Existenz einer Päpstin im frühen Mittelalter sprechen und welche Konsequenzen sich daraus für die Geschichte des Papstums ergaben, wie z. B. die Männlichkeitsprüfung. Darüber hinaus untersucht das Buch die legendären Wirkungsorte, darunter das größte karolingische Kloster in Fulda und die Stadt Rom mit seinen Kirchen und der Papstresidenz im Lateran.
Des Weiteren ordnet der Autor die legendäre Päpstin in die Zeit des frühen Mittelalters ein und zieht Vergleiche mit den herausragenden Frauen der Karolingerzeit, z. B. der hl. Lioba.
Dr. Michael Imhof ist Kunsthistoriker und Verleger und veröffentlichte zahlreiche Aufsätze und Bücher, darunter eine Biographie zu Karl dem Großen und als Mitherausgeber die Standardwerke „Bonifatius“ und „Die Ottonen“.
Leniaud, Jean M. Jugendstil in Europa. 620 S. 32 x 25,5 cm. Gb. in Schuber. Imhof Verlag, Petersberg 2010. EUR 128,00. CHF 200,00 ISBN: 978-3-86568-583-4 Imhof
Der Jugendstil ist in seiner Vielfalt und Gegensätzlichkeit einzigartig. Das spiegelt sich nicht zuletzt in den Bezeichnungen wider, unter denen Kunstkritik und Kunstgeschichte sich dieses Phänomens annahmen, darunter „Art Nouveau“, „Nieuwe Kunst“, „Jugendstil“, „Secession“, „Modernismo“ und „Modern Style“.
Der Jugendstil zeigt sich, unabhängig von der Ausprägung in den verschiedenen Ländern, als kein ausreichend konsensfähiges Phänomen, mit dem sich die gesamte Gesellschaft eines Landes hätte identifizieren können. Abstraktion und die Geometrie der Geraden spielten eine ebenso wichtige Rolle wie florale, geschwungene Linien; in Formen, Motiven und Farben weist er überdies eine enorme, ja sogar gegensätzliche Vielfalt auf.
Der Band spiegelt den ganzen Facettenreichtum dieser Kunst wider, deren Umsetzung von Land zu Land ebenso stark variieren konnte wie ihre Verbreitung innerhalb des Zeitraums von etwa 1870 bis 1914, mit einem Höhepunkt in Frankreich und Belgien in den Jahren 1895 bis 1910.
Das Buch bildet ein Refenzwerk über die Kunst jener Jahrhundertwende und berücksichtigt alle Bereichen: Architektur, Wand- und Glasmalerei, Möbel, Keramik, Glas- und Textilkunst, Schmuck, Plakatmalerei, Buchkunst usw.
Müller-Jonak, Tanja. Die spätmittelalterlichen Grabmäler Englands. 320 S. 30 x 22 cm. Gb. EUR 49,00. CHF 76,90 ISBN: 978-3-86568-602-2 Imhof
Eine Fülle von Grabdenkmälern aus der Zeit zwischen 1250 und 1500 hat in den Kirchen und Kathedralen Englands den Lauf der Geschichte überdauert. Ihre Vielfalt erfährt in diesem üppig bebilderten Band zum ersten Mal eine umfassende kunsthistorische Verortung. Ein Charakteristikum der englischen Grabmalskunst dieser Zeit ist die mannigfaltige Kombination architektonischer und skulpturaler Elemente, die erstmals gemeinsam abgehandelt werden. Entwicklungsstrukturen bezüglich der Typengeschichte, der Kompositionsschemata und des Architekturstils werden herausgearbeitet und schaffen bessere Voraussetzungen für die bislang oft unzulängliche Datierung. Neben dem Bestreben, mittels der Grabmalsarchitektur einen immer größeren „privaten“ Raum für das Grabbild innerhalb der Kirche zu schaffen, zeichnet sich eine Ikonographie der architektonischen Elemente ab, die sozial-politische Gruppen unter den Bestatteten hervortreten lässt und das Selbstverständnis der führenden Personen im spätmittelalterlichen England beleuchtet. Die ikonographische sowie stilistische Analyse der Grabbilder unterstützt diesen Interpretationsansatz und erlaubt Rückschlüsse auf die Vorstellung von Tod und Jenseits am Vorabend der Renaissance.
Jahn, Peter H. Johann Lucas von Hildebrandt (1668–1745). Sakralarchitektur für Kaiserhaus und Adel. Planungsgeschichtliche und projektanalytische Studien zur Peters- und Piaristenkirche in Wien sowie dem Loretoheiligtum in Rumburg. 480 S. 30 x 22 cm. Gb. EUR 79,00 ISBN: 978-3-86568-416-5 Imhof
Der in Wien tätige Barockarchitekt Johann Lucas von Hildebrandt (1668 – 1745), heute weltberühmt wegen der beiden für Prinz Eugen erbauten Wiener Belvedere-Schlösser, entwarf in seiner Stellung als kaiserlicher Hofingenieur bedeutende Sakralbauten für das habsburgische Kaiserhaus und Angehörige des Hofadels, von denen drei monographisch untersucht werden: In Wien in der Inneren Stadt am Graben die als Dreifaltigkeitsheiligtum neuerbaute Pfarrkirche St. Peter und außerhalb davon in der Josefstadt die Piaristenkirche Maria Treu, beide für das Kaiserhaus geplant, sowie in der nordböhmischen Grenzstadt Rumburg (Rumburk) das Loreto-Heiligtum des dortigen Kapuzinerklosters, gestiftet von einem Angehörigen des Fürstenhauses Liechtenstein. Allen drei Bauunternehmungen ist gemein, dass sie nur bedingt nach Hildebrandts Plänen ausgeführt werden konnten. Daher sind, um dessen originäre Intentionen in baukünstlerischer wie architekturikonographischer Hinsicht ermitteln zu können, jeweils aufwendige bauund planungsgeschichtliche Untersuchungen nötig, wobei auch neu aufgefundenes historisches Planmaterial in die Diskussion eingebracht wird. In einer Zusammenschau wird unter Hinzunahme der Dominikanerkirche St. Laurentius und B. Zdislava im ebenfalls nordböhmischen Gabel (Jablonné v Podje.st.edí) die von Hildebrandt angewandte Bautypologie innerhalb der Architekturtheorie seines römischen Lehrers Carlo Fontana (1638–1714) verortet.
Friedhelm Gerecke. Historismus – Jugendstil – Heimatstil. in Hessen, im Rheinland und im Westerwald. Das Lebenswerk des Architekten und Denkmalpflegers Ludwig Hofmann (1862–1933) aus Herborn. 528 S., 1009 Abb. dav. 27 fb. 22 x 30 cm, Gb., EUR 69,00 ISBN: 978-3-86568-458-5 Imhof
Mit dem vorliegenden Werk von Friedhelm Gerecke liegt die erste zusammenfassende Veröffentlichung über das Lebenswerk des Architekten, Kirchenbaumeisters und Denkmalpflegers Ludwig Hofmann aus Herborn vor. Besonders hervorzuhebende Bauwerke Hofmanns sind der Bahnhof Gießen , die Dankeskirche in Bad Nauheim, die Pauluskirche in Krefeld, die Sanierungen der Schlösser und Rathäuser in Gießen und Herborn und die Sanierungen der Kirchen in Herborn und an der Rheinschiene. Er baute im Nassauer Land, im Siegerland, in Wittgensteiner Land, in Oberhessen, im Vogelsberg, in Rheinhessen, im Hunsrück, an der Rheinschiene und im Westerwald mehr als 60 Kirchen und war an ebenso vielen als Restaurator tätig, unter anderem in Butzbach, Bad Sobernheim, Bacharach, Oberwesel, St. Goar, Kircheib, Siegen, Herborn und Haiger. Zudem entwarf Hofmann die Synagoge in Hachenburg und die Bahngebäude an der Vogelsberglinie. Hinzu kommen 150 Wohnhäuser, Villen und Pfarrhäuser, die Hofmann in und um Herborn erbaute.
Dem künstlerischen Genius auf der Spur Italienische Zeichnungen aus der Graphischen Sammlung der Museumslandschaft Hessen Kassel. Hrsg.: Küster, Bernd. 192 S. 120 fb. Abb. 31 x 24 cm. Pb. EUR 29,90. CHF 43,50 ISBN: 978-3-86568-565-0 Imhof
Katalog zur Ausstellung im Schloss Wilhelmshöhe, Kassel 8.10.2010–9.1.2011
Am Beginn des künstlerischen Entwurfsprozesses steht die Zeichnung. Mit rasch hingeworfenen Strichen bringt der Künstler eine erste Skizze auf das Papier. Er erprobt und verwirft Varianten, legt Detailstudien an und setzt sich so lange zeichnend mit der Komposition auseinander, bis Idee und Entwurf im Einklang stehen. Erst dann wird die Zeichnung in ein anderes Medium – in Malerei, Bildhauerei oder Architektur – umgesetzt. Seit der Renaissance genoss die Zeichenkunst eine besondere Wertschätzung. Als Mittel zur Erkenntnis, als anschauliche Form des Denkens oder Ort der Inspiration wurde sie vor den anderen Künsten ausgezeichnet. So kann der kunsttheoretisch vieldiskutierte Begriff „disegno“ im Italienischen gleichermaßen „Zeichnen“ und „Zeichnung“ wie „Plan“, „Entwurf“ oder „Idee“ bedeuten. Die unmittelbare Konfrontation mit dem künstlerischen „Genius“ in der Zeichenkunst macht die besondere Faszination der Gattung aus. Ihr geht der Katalog anhand des Kasseler Bestandes an italienischen Zeichnungen nach.
Schippel, Alexander; Höge, Helmut; Gromm, Michael. Lausitz – Landschaft neuem Gesicht. 128 S. 30 x 24 cm. Pb. EUR 19,90. CHF 33,50 ISBN: 978-3-86568-538-4 Imhof
Eine Kultur- und Industrielandschaft, in der einst das Herz der Kohleförderung Ostdeutschlands pulsierte, ist im 21. Jahrhundert angekommen. Auch heute prägt die Energiewirtschaft und deren Geschichte die Region der Lausitz. Es verändern sich Landschaft und Siedlungsweise zugleich im Rück- und Umbau des fossilen Zeitalters. Im Buch „Lausitz – Landschaft mit neuem Gesicht“ werden in Fotografien von Alexander Schippel und Texten von Helmut Höge, sowie zwei Essays von Michael Gromm und André Brie die Umbrüche der Region erzählt und eingefangen. Die großformatigen Schwarz-Weiß-Fotos von Schippel verewigen die Momentaufnahmen des Wandels. Die Texte von Helmut Höge nähern sich in zehn unterschiedlichen Ansichten der Lausitz, den Umsiedlern, der Energiewirtschaft, ihrer Kultur. In den Essays von Gromm und Brie werden die Problemlagen rund um die Auswirkungen einer sich gravierend verändernden Energiewirtschaft vertieft.
Bettina Marten. Limburg, Dom- und Stadtführer. 32 S., 128 fb. Abb. 16 x 24 cm, Geh. EUr 4,95 ISBN: 978-3-86568-605-3 Imhof
Freckmann, Klaus. Die Mosel Ein Kunstreiseführer. 200 S. 500 Abb. und Pläne. 24 x 16,5 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 33,50 ISBN: 978-3-86568-082-2 Imhof
Die Mosel – ein Fluss und drei Länder: Frankreich, Luxemburg und Deutschland. Eine wechselhafte Kulturgeschichte bleibt dabei nicht aus. Sie wird zunächst in ihren kulturräumlichen Zusammenhängen von der Ur- und Frühgeschichte an über die römische Ära und das Mittelalter bis in die jüngste Zeit vorgestellt. Dabei geht es darum, die Mosellandschaft entgegen den nationalen Schemata ab dem 19. Jahrhundert in ihrer Ganzheit zu begreifen. Die gemeinsamen Charakteristika und die regionalen Besonderheiten der einzelnen Epochen werden in diesem reich bebilderten Band von der Romanik bis zum Klassizismus beleuchtet. Außerdem werden die kulturellen Impulse aufgezeigt, die diese Flusslandschaft von außen erhalten hat. Diese Zusammenhänge verdeutlicht vor allem die Stadt Trier, für deren Besuch verschiedene Rundgänge vorgeschlagen werden, etwa durch das romanische, gotische oder barocke Trier.
Ein Verzeichnis von Stichwörtern erläutert schlagwortartig die besprochenen Bauwerke. Grundriss- und Detailplänen ergänzen die entscheidenden Bauten.
Fircks, Juliane von. Skulptur im südlichen Ostseeraum. Stile und Werkstätten im 13. Jahrhundert. 288 S. 30 x 22 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 77,90 ISBN: 978-3-86568-608-4 Imhof
Die Studie widmet sich der Skulptur des 13. Jahrhunderts im Königreich Dänemark, auf Gotland und in den Hansestädten von Lübeck bis Stralsund. Ausgehend von der thronenden Madonna, die zur Ausstattung jeder Kirche gehörte, lassen sich vielfältige Erkenntnisse zur Werkstattorganisation, zur künstlerischen Orientierung der Schnitzer und zur Funktion der Bildwerke gewinnen. An der Entwicklung der Skulptur sind tiefgreifende historische Veränderungsprozesse ablesbar. Der im Umfeld des Königs und seiner Bischöfe ausgebildete Stil der Zeit um 1200 prägte noch das gesamte folgende Jahrhundert. Die Kaufleute auf Gotland und in den Hansestädten an der südlichen Ostseeküste zeigten dagegen Interesse für die aktuellen Entwicklungen westeuropäischer Kunst.
Kunst, Küche und Kalkül Carl Friedrich von Rumohr (1785–1843) und die Entdeckung der Kulturgeschichte. Hrsg.: Museum Behnhaus Drägerhaus Lübeck. 300 S. 250 fb. Abb. 32 x 25 cm. Gb. EUR 29,90. CHF 47,90 ISBN: 978-3-86568-591-9 Imhof
Begleitbuch zur Ausstellung im Museum Behnhaus Drägerhaus, Lübeck 18.9.2010–16.1.2011
Carl Friedrich von Rumohr zählt zu den Begründern der modernen Kultur- und Geisteswissenschaften. Man kennt seine gastrosophische Schrift „Vom Geist der Kochkunst“, seine kunsthistorischen Forschungen etwa zur italienischen Kunst des Mittelalters und der Renaissance, seine Förderung junger Künstler wie Friedrich Nerly und Franz Horny sowie sein eigenes zeichnerisches Werk. Darüber hinaus umfassen Rumohrs historische Forschungen jedoch auch Untersuchungen zu lombardischen Agrartechniken, und er verfasste selbst historische Novellen.
Der Zusammenhang dieser verschiedenen Tätigkeitsfelder – die Geburt der Kulturgeschichte – ist bisher kaum gewürdigt worden. Die Ausstellung wird daher zum einen Werke Rumohrs, seiner Schüler und den mit seinem Schaffen in Verbindung stehenden Künstlern präsentieren. Zum anderen gilt es, neben dem Kunsttheoretiker, -förderer und -sammler auch den Novellist, Gastrosoph und Agrarhistoriker zu würdigen.
Die Ausstellung zum 225. Geburtstag von Carl Friedrich von Rumohr findet vom 18. September 2010 bis 16. Januar 2011 im Lübecker Museum Behnhaus Drägerhaus statt.
Tonart - Virtuosität antiker Töpfertechnik. Hrsg.: Bentz, Martin. 144 S. 28 x 24 cm. Gb. EUR 20,00. CHF 33,50 ISBN: 978-3-86568-610-7 Imhof
Begleitpublikation zur Ausstellung im Kunstmuseum Bonn 17.11.2010–17.3.2011
Griechische Töpfer und Vasenmaler haben eine große Meisterschaft in der Herstellung von Gefäßen unterschiedlicher Form und Funktion erreicht. Die figürlich bemalten Vasen stellen die wichtigste Bildquelle zu Mythologie und Alltag dar.
In einem repräsentativen Überblick anhand von etwa 150 ausgewählten Vasen werden die wichtigsten Techniken griechischer und römischer Töpfer dokumentiert und illustriert: von der reinen Töpferei über die Verzierungsformen und das komplexe Brandverfahren bis hin zum Werkstattbetrieb und zur Rolle der Handwerker.
Im Zentrum der Ausstellung steht ein Fundkomplex von nahezu 500 Scherben aus der Abfallgrube einer Werkstatt im Töpferviertel von Athen. Diese stammen aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., gelangten vor 100 Jahren ins Akademische Kunstmuseum und werden hier erstmals vollständig gezeigt. Leihgaben in- und ausländischer Museen mit antiken Bildern von Töpfern und Malern bei der Arbeit vervollständigen das Bild. Ein originaler römischer Brennofen, das Modell einer Werkstatt sowie experimentell nachgetöpferte Gefäße machen den antiken Werkstattbetrieb erfahrbar.
Caspar, Helmut. Wie Namen zu Begriffen wurden. Eulen nach Athen tragen. 280 S. 150 Abb. 22 x 12 cm. Pb. EUR 9,95. CHF 17,50 ISBN: 978-3-86568-212-3 Imhof
Auf unterhaltsame Weise macht die Reise durch die bunte Welt der Sprache darauf aufmerksam, dass wir zahllose Redewendungen und Begriffe verwenden, die von mythischen oder realen Personen, von historischen Begebenheiten oder Schauplätzen abgeleitet sind. Wenn wir Eulen nach Athen tragen, dann tun wir etwas Überflüssiges. Doch auch das geheimnisvolle, wissende Lächeln der Auguren und ihre Weissagungen stehen für Hunderte ähnlicher im Alltag, in den Medien, in Parlamenten oder in der Kunst und Literatur verwendete Begriffe. Indem wir diese Formeln als Verständigungshilfen verwenden, können wir uns umständliche Erläuterungen ersparen und kommen schneller auf den Punkt. Das vorliegende Buch gibt, ergänzt durch zahlreiche Bilder, Erklärungshilfen, doch tut es das nicht in streng sprachwissenschaftlichem Sinne, sondern mit Geschichten rund um diejenigen, die freiwillig und oft unfreiwillig zu Namenspatronen wurden. Der besseren Übersicht halber ist das Nachschlagewerk in große geschichtliche Epochen und Sachgebiete unterteilt. Es beginnt mit Wendungen aus der antiken Mythologie und Geschichte sowie solchen aus der Bibel. Einbezogen sind Beispiele aus dem Mittelalter und der Neuzeit, aus dem Militärwesen sowie Kunst und Literatur, aber auch aus der Wissenschaft und Technik. Einen besonderen Schwerpunkt bilden feststehende Begriffe aus der Neuzeit und speziell der Gegenwart. Im Register können die einschlägigen Stichworte schnell gefunden werden.
Hamm, Johannes. Barocke Altartabernakel in Süddeutschland. 2010. 400 S. 30 x 22 cm. Gb. .EUR 59,00 ISBN: 978-3-86568-580-3 Imhof
Die Dissertation „Barocke Altartabernakel in Süddeutschland“ ist das erste Buch über barocke Sakramentstabernakel.
Das barocke Konzept der Kirche als himmlischer Thronsaal auf Erden konkretisiert sich am greifbarsten im Altartabernakel, denn er nimmt darin die Rolle des göttlichen Thrones ein. Künstlerische Höchstleistungen werden mit Blick auf Entstehungsgeschichte, Bedeutung und Qualität herausgestellt. In einer ausführlichen Erläuterung der Bildmotive erhält der Leser Einblick in einen Mikrokosmos ausgefeilter, meist typologischer Programme, die denen der großformatigen barocken Deckenmalerei an Komplexität bisweilen kaum nachstehen.
Caspar, Helmut. Führer durch das historische Berlin. Zwischen Alexanderplatz und Siegessäule. 2010. 260 S. 22 x 12 cm. Pb., EUR 12,95 ISBN: 978-3-86568-179-9 Imhof
In seiner mehr als 775-jährigen Entwicklung wurde in Berlin Geschichte geschrieben, und das hat sich auch in der Stadtstruktur und den Bauten niedergeschlagen. Der Berliner Historiker Helmut Caspar lädt zu unterhaltsamen Spaziergängen quer durch die Mitte der Stadt und den Bezirk Tiergarten ein. Indem er hinter die Fassaden schaut, macht er mit Ereignissen und Gestalten bekannt, die für Berlin und darüber hinaus wichtig waren. Deutlich wird dabei, was die Stadt an Sehens- und Merkwürdigkeiten zu bieten hat, aber auch was sie durch Kriege und Katastrophen, durch Abrisse und Modernisierung verloren hat und welche Anstrengungen unternommen wurden und werden, einige besonders markante Bauten zurückzugewinnen. Der Spaziergang beginnt auf dem Alexanderplatz, macht Halt im Klosterviertel, auf der Museumsinsel und auf dem Charitégelände. Es geht auf den Gendarmenmarkt und weitere Plätze hin zur Straße Unter den Linden und zum Brandenburger Tor. Ehemalige und heutige Gerichts-, Parlaments- und Regierungsbauten sind in der Auswahl ebenso erfasst wie bedeutsame Stätten der Kultur, Kunst, Bildung und Wissenschaft, aber auch historische Denkmäler und Gedenkstätten. Das reich illustrierte Buch schließt mit dem Kulturforum im Tiergarten und dem Großen Stern ab, in dessen Mittelpunkt gerade die weltbekannte Siegessäule einer umfassenden Restaurierung unterzogen wird.
Imhof, Michael. Berlin Gestern und heute Yesterday and today. 2010. 80 S. 25 x 22 cm. Pb. EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-609-1 Imhof
Keine andere Stadt Mitteleuropas wandelte ihr Stadtbild in den vergangenen 100 Jahren schneller als Berlin. Zunächst war es die Entwicklung zu einer Weltmetropole bis zum 1. Weltkrieg, der Größenwahn Hitlers in den 1930er Jahren und schließlich die Zerstörung im 2. Weltkrieg, die das Bild der Stadt maßgeblich veränderten. Dann folgte der Wiederaufbau, der Bau der Berliner Mauer und nun die Neubebauung des Grenzstreifens und des Regierungsviertels, die eine neue Stadt entstehen ließen.
Um so eindrucksvoller ist die Veranschaulichung des Wandels anhand vergleichender historischer und neuer Fotos und Grafiken, die jeden historisch und kunsthistorisch Interessierten, Berliner und Touristen in ihren Bann ziehen.
Im Unterschied zu ähnlichen Büchern werden zu den prominenten Plätzen und Objekten mehrere ältere Fotos zum Vergleich herangezogen, um so die permanenten Veränderungen vom 18. bis zum 21. Jahrhundert zu veranschaulichen. Zudem beschränken sich die Motive auf das historische Zentrum der Stadt einschließlich Kurfürstendamm.
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