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Der Zauber der Vergangenheit. Die Schenkung Christoph Müller. Beaujean, Dieter. Hrsg.: Blübaum, Dirk; Seelig, Gero. 2013 48 S. 21 x 28 cm. Pb. EUR 12,80. CHF 18,90 ISBN: 978-3-7319-0014-6 Imhof
Aus Würdigung der Schenkung von sechs Zeichnungen des niederländischer Künstlers, Nicolaas Wicart, durch den Sammler Christoph Müller an das Staatliche Museum Schwerin, ist diese Sonderschau und der Katalog entstanden. Nicolaas Wicarts Zeichnungen stammen aus der Zeit um 1800 und zeigen holländische Gegenden und Dörfer.
Von der Schönheit der Linie. Stefano della Bella als Zeichner. Hrsg.: Klemm, David; Stolzenburg, Andreas; Hamburger Kunsthalle. 2013 296 S. 204 fb. Abb. 23 x 30 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 53,90 ISBN: 978-3-86568-962-7 Imhof
Kunsthalle Hamburg – 25. Oktober 2013 bis 26. Januar 2014.
Stefano della Bella (1610-1664) gehört zu den bedeutendsten italienischen Graphikern und Zeichnern des 17. Jahrhunderts. Seine Werke feiern die Schönheit der Linie, beeindrucken durch unerschöpfliche Fantasie und bezaubern mit Eleganz und Leichtigkeit. Sein außerordentlich breites Themenspektrum reicht von politischen Ereignissen, Religion und Wissenschaft bis hin zu erfindungsreichen Kostümen und Ornamenten. Besonders einfühlsam aber widmete er sich dem Menschen in ihrer Alltagswelt.
Dieses Buch bietet erstmals eine umfassende Darstellung dieses faszinierenden Küns tlers anhand von mehr als 100 Zeichnungen aus bedeutenden internationalen Sammlungen.
TABU?!. Verborgene Kräfte – Geheimes Wissen. anlässlich der Landesausstellung 2012 der Ethnologischen Sammlungen Niedersachsens | Niedersächsisches Landesmuseum Hannover. www.nlmh.de. Hrsg.: Krüger, Gundolf; Menter, Ulrich; Steffen-Schrade, Jutta. 2013 320 S. 234 fb. Abb, 14 sw. 26 x 21 cm. Gb. EUR 24,90. CHF 35,50 ISBN: 978-3-86568-864-4 Imhof
Ausstellung und Katalog befassen sich mit den Ursprüngen außereuropäischer Riten, richten den Fokus auf kulturelle Formen der Auseinandersetzung mit sozialen und individuellen Krisensituationen und bieten zugleich Einblicke in die selten gesehenen Schätze ethnologischer Sammlungen in Niedersachsen. Grenzerfahrungen wie Geburt, Krankheit oder Tod gehen häufig einher mit Vorstellungen des Unbekannten, Unheimlichen und Unerklärlichen, die durch ritualisierte Handlungen gebändigt und verständlich gemacht werden sollen. In zahlreichen Kulturen haben Zeremonien und Rituale sowie die zugehörigen Objekte ihren Stellenwert bis in die Gegenwart behauptet. Von der Südsee reist der Leser nach West- und Zentralafrika, Brasilien, Sibirien, Alaska, Tibet und China. Dabei entsteht ein vielgestaltiges Bild der Kulte und Riten außerhalb Europas.
Blühende Zeit der KPM. Die Weichmalerei auf Berliner Porzellan. Dietz, Franca; Sammlung Hassan Sabet. 2013. 496 S. 523 fb. Abb., 51 Abb.,schwarz-weiß. 31 x 24 cm. Gb. EUR 165,00. CHF 223,00 ISBN: 978-3-86568-974-0 Imhof
Die Porzellane der Sammlung Hassan Sabet, deren Schwerpunkt auf der Dekorationsart der Weichmalerei liegt und welche die Basis für das vorliegende Grundlagenwerk zu diesem Thema bildet, vermitteln einen breitgefächerten Überblick über die malerische und plastische Güte respektive Eigenart der Erzeugnisse der Berliner Manufaktur des letzten Drittels des 19. sowie des beginnenden 20. Jahrhunderts. Es handelt sich um eine in über dreißig Jahren zusam-mengetragene Kunstsammlung besonderen Ranges, die ausschließlich hochwertig dekorierte Porzellane der KPM Berlin umfasst. Die bisher meist unbekannten, vom Neorokoko geprägten Formen der Porzellane werden wie die Malerei eingehend untersucht, um die spezifischen Eigenarten der Objekte der KPM darzulegen. Die in diesem Buch teilweise erstmals gewürdigten Künstler der KPM wie Paul Miethe oder Franz Aulich, welche die Weichmalerei in der KPM virtuos beherrschten, werden anhand von zahlreichen Porzellanbeispielen vorgestellt. Die beeindruckende Dekorvielfalt ist Beweis für die Experimentierfreude der KPM in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – bei der Verwendung der neuartigen Verzierungstechniken war die Berliner Manufaktur damals weltweit führend.
Peter Henryk Blum. Gemälde | Zeichnungen - Paintings | Drawings. Hrsg.: Blum, Marianne. 2013. dtsch/engl. 96 S. 52 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-988-7 Imhof
Peter Henryk Blum ist einer der aufregendsten Vertreter der neuen deutschen realistischen Malerei. Technische Meisterschaft verbindet sich in seinen Gemälden und Zeichnungen mit treffenden, tiefgründigen und wuchtigen Bildaussagen. Das liegt daran, dass dieser Maler etwas zu sagen hat und deutlich durch seine Bilder spricht. Er steht zu seinen mitunter provokanten Bildaussagen ebenso wie zu der handwerklichen Beherrschung seines Metiers und zu der Inspiration, die er gleichermaßen aus der Gegenwart wie aus der Kunstgeschichte schöpft. Bei allem Einfluss, den Künstler vergangener Jahrhunderte, aber auch zeitgenössische Maler auf seine Arbeit haben, lässt sich Peter Blum jedoch von keiner Richtung vereinnahmen. Er spricht auf der Leinwand seine eigene Sprache, die jeder verstehen kann und die dennoch Platz lässt für alternative Interpretationen, Doppeldeutigkeit und sogar Witz und Ironie. Genau diese Qualität der Blumschen Werke haben wir aufgegriffen und zum Prinzip dieses Buches gemacht, indem wir ganz unterschiedliche Menschen gebeten haben, uns ihre persönlichen Ansichten, Überlegungen und Empfindungen zu Peter Blums Kunst mitzuteilen.
Das Residenzschloss zu Dresden Band 1. Von der mittelalterlichen Burg zur Schlossanlage der Spätgotik und Frührenaissance. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen. 2013. 312 S. 158 fb. u. 124 sw. Abb. 12 Kartenbeilage. 30 x 24 cm. Gb. EUR 49,00. CHF 65,90 ISBN: 978-3-86568-787-6 Imhof
Das Dresdner Schloss war das Residenzschloss der sächsischen Kurfürsten (1547–1806) und Könige (1806–1918). Es ist eines der ältesten Bauwerke der Stadt und baugeschichtlich bedeutsam, da alle Stilrichtungen von Romanik bis Historismus ihre Spuren am Gebäude hinterlassen haben. Heute beherbergt das Schloss mehrere Museen. Der vorliegende er ste Band der dreibändigen Reihe zum Dresdner Residenzschloss behandelt seine Entwicklung von der mittelalterlichen Burg zur Schlossanlage der Spätgotik und Frührenaissance.
Von der Freiheit der Bilder. Spott, Kritik und Subversion in der Kunst der Dürerzeit. Hrsg.: Schauerte, Thomas; Müller, Jürgen; Kaschek, Bertram. 2013. 246 S. 24 fb. u. 93sw. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 24,95. CHF 35,50 ISBN: 978-3-86568-924-5 Imhof
Mit dem Siegeszug der Druckgraphik entstehen in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts nicht nur neue Verbreitungs- und Vermarktungsweisen für Bilder, sondern auch neue Formen der bildlichen Argumentation. Denn die kleine Form des Holzschnitts, des Kupferstichs oder der Radierung bietet Künstlern die Möglichkeit, innovative Bildkonzepte experimentell zu erproben und sie zugleich einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Der aus einer internationalen Fachtagung im Hirsvogelsaal der Museen der Stadt Nürnberg hervorgegangene Band nimmt diese neuen Bildformen in einer Folge von Fallstudien zu Künstlern wie Albrecht Dürer, Sebald und Barthel Beham, Hans Baldung Grien oder Peter Flötner näher in den Blick. Im Zentrum stehen dabei subversive Bildverfahren, die sich kritisch mit künstlerischen Traditionen und etablierten Meisterwerken auseinandersetzen. So erweist sich die „Freiheit der Bilder“ als die Freiheit zum Widerspruch, welche die Kunst unwiderruflich in die Moderne treiben wird.
Paderborn. Stadtführer. Imhof, Michael. 32 S. 24 x 17 cm. geheftet. EUR 4,99. CHF 7,60 ISBN: 978-3-86568-953-5 Imhof
Die Universitätsstadt Paderborn, seit 1930 Sitz des Erzbistums Paderborn, liegt im Osten von Nordrhein-Westfalen, zählt etwa 148000 Einwohner und zeichnet sich durch ein vielfältiges kulturelles Angebot aus. Im 8. und 9. Jahrhundert übernahm die Stadt unter Karl dem Großen – der hier eine Pfalz errichten ließ – und mit der Gründung des Bistums Paderborn eine wichtige Funktion für die Christianisierung des Sachsengebiets. Durch die Errichtung von Dom und Bartholomäuskirche, den Neubau der Pfalz sowie die Gr& uuml;ndung von Kloster Abdinghof und des Kanonikerstiftes Busdorf durch Bischof Meinwerk entwickelte sich Paderborn im 11. Jahrhundert städtebaulich zu einer der führenden Städte im Reich, in der regelmäßig die Könige Hof hielten. Vorliegender handlicher Stadtführer stellt die Sehenswürdigkeiten und Museen der Stadt anhand informativer Texte und zahlreicher Farbabbildungen detailliert vor. Der Stadtplan auf dem Buchrücken erleichtert dem Besucher die Orientierung.
Prunkuhren am brandenburgisch-preußischen Hof im 18. Jahrhundert. mit einem Katalog ausgewählter Uhren Friedrichs II. und Friedrich Wilhelms II. von Preußen. Kiesant, Silke. 2013. 392 S. 40 fb. u. 124 sw. Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 59,00. CHF 78,90 ISBN: 978-3-86568-793-7 Imhof
Prachtvolle Uhren dienten in den Hohenzollern-Schlössern keineswegs nur als luxuriöse Dekoration der herrschaftlichen Räume, sondern nahmen wegen ihrer Funktion als „Taktgeber“ im höfischen Zeremoniell eine besondere Rolle ein. Während andere Fürstenhäuser im Reich auf eine lange Sammeltätigkeit solcher Pretiosen aufbauen konnten, musste die aufstrebende Hohenzollern-Dynastie um 1700 beinahe bei Null beginnen, um ihr gestiegenes Repräsentationsbedürfnis u. a. auch mit Prunkuhren zu inszenieren. Ihre eigentümliche Weise, Uhren zu erwerben, wertzuschätzen und zu präsentieren, ist Gegenstand des Buches. Dabei liegt der Untersuchungszeitraum vor allem im ausgehenden 17. und im 18. Jahrhundert und nimmt besonders die aus dem Besitz der beiden Könige Friedrich II. und Friedrich Wilhelm II. von Preußen stammenden Objekte in den Blick. Diese Prunkuhren werden erstmals umfassend untersucht und kunsthistorisch gewürdigt sowie in einem umfangreichen Quellen- und Bildanhang zugänglich gemacht.
Ravenna. Kunst und Architektur in Antike und Mittelalter. David, Massimiliano. 2013. 288 S. 33 x 24 cm. Gb. EUR 99,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-86568-886-6 Imhof
Ravenna – eine ungewöhnliche, sehr alte Stadt – ist weltweit bekannt für seine Monumente und einzigartigen Mosaiken. Sie ist eine der wenigen Städte des Mittelmeerraumes, in der sich nicht nur Ruinen erhalten haben, sondern in der noch heute eine ganze Reihe spätantiker Monumente vorhanden sind; viele davon gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ravenna besitzt darüber hinaus die größte Anzahl an Wandmosaiken im gesamten Mittelmeerraum. Diese Reichhaltigkeit ist nicht zufällig, sie ergab sich vielmehr aus der politischen Rolle Ravennas als kaiserliche Residenz im 5. Jahrhundert, die als Hauptstadt des Weströmischen Reiches eine außergewöhnlich langanhaltende kulturelle und wirtschaftliche Blütezeit erlebte. Vorliegende Publikation ist das Ergebnis neuer Forschungsstudien und einer systematischen Fotokampagne, die das gesamte künstlerische Erbe der Stadt von seinen Ursprüngen bis ins Mittelalter erfasst. Sie stellt die Forschungsergebnisse von namhaften Wissenschaftlern der letzten 50 Jahre zu Monumenten in Ravenna zusammen und erläutert diese detailliert anhand großformatiger Farbabbildungen in ihrem städtebaulichen Kontext.
Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin 1763–2013. Porzellankunst aus privaten Sammlungen. Hrsg.: Krohm, Hartmut. 2013. 240 S. 114 fb. Abb. Pb. EUR 29,90 CHF 40,90 ISBN: 978-3-86568-970-2 Imhof
Vor 250 Jahren gründete Friedrich der Große eine Porzellan-Manufaktur, die dank künstlerischer und technischer Innovationen in Europa schnell eine Spitzenposition erobern und ausbauen konnte. Ausstellung und Katalog führen eindrucksvoll vor Augen, wie die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) in jeder Epoche – vom Rokoko bis in die Gegenwart – stilprägende Entwürfe von hohem künstlerischem Rang hervorbrachte. Die Ausstellung zeigt 300 einzigartige Schätze der Porzellankunst aus 18 Privatsammlungen und bietet dabei in einer nie zuvor gezeigten Weise einen Querschnitt durch sämtliche Schaffensperioden der Manufaktur. Zu den Höhepunkten zählen die Service des Rokoko, die Prunkvasen des Klassizismus und der Belle Époque, die fantasievollen Schöpfungen der „Goldenen Zwanziger“ sowie wegweisende Entwürfe funktionalen Designs. Der begleitende Katalog präsentiert nach einer Einführung in die Geschichte der KPM eine Auswahl von 100 Objekten detailliert in Wort und Bild.
Sonderausstellung im Rahmen der KPM Welt Berlin im KPM Quartier anlässlich des 250-jährigen Bestehens der KPM BerlinRingkammerofenhalle der KPM, 20.9.2013 – 5.1.2014 | www.kpm-berlin.com.
CREDO. Christianisierung Europas im Mittelalter - Essays/Katalog. Hrsg.: Stiegemann, Christoph;Kroker, Martin; Walter, Wolfgang. 2013 1392 S. 1187 fb. Abb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 69,99. CHF 95,00 ISBN: 978-3-86568-827-9 Imhof
Nach der legendären Ausstellung zu Karl dem Großen 1999 zeigen die Paderborner Museen mit der Ausstellung „CREDO – Christianisierung Europas im Mittelalter“ von Apostel Paulus bis zur Christianisierung Osteuropas erneut eine außergewöhnliche Sonderausstellung mit ca. 800 wertvollen originalen Leihgaben aus über 25 Ländern. Es handelt sich um einen kulturhistorischen Überblick, der in dieser Form noch nie gezeigt worden ist – von der Antike bis zum hohen Mittelalter und einer Rezeptionsgeschichte bis in die heutigen Tage.
Der zweibändige Katalog zur Ausstellung präsentiert ein Panorama hochkarätiger Exponate: Frühe Zeugen christlicher Kunst und Architektur, gelehrter Schriftlichkeit und Buchkunst werden ebenso präsentiert wie geheimnisvolle Götterfiguren und erstmals auf dem Kontinent gezeigte Funde paganer Kultplätze. In zahlreichen Aufsätzen behandeln namhafte Autoren die wichtigsten Etappen und kulturellen Veränderungen der über 1000 Jahre umfassenden Epoche des Übergangs: von der Verbreitung des Christentums im Römischen Reich, der Christianisierung Galliens, Irlands und der Angelsachsen bis hin zur Evangelisierung Skandinaviens, Polens und der Mission im Baltikum. Der abschließende Rückblick auf die Geschichte der Christianisierung führt zur Frage nach der Identität Europas und dem Stellenwert seiner christlichen Wurzeln heute.
Im Goldenen Schnitt. Niedersachsens längste Ausgrabung. Hrsg.: Ludowici, Babette; Niedersächsisches Landesmuseum Hannover. 2013 80 S. 91 fb. 5 sw Abb. 26 x 21 cm. Pb. EUR 14,90. CHF 21,90 ISBN: 978-3-86568-972-6 Imhof
Das Landesmuseum Hannover präsentiert das größte Archäologieprojekt Niedersachsens: die Ausgrabungen auf der Trasse der Nordeuropäischen Erdgasleitung (NEL). Auf dem rund 200 km langen Teilabschnitt durch Niedersachsen wurden mehr als 150 weitgehend unbekannte Siedlungen und Gräberfelder entdeckt – ein buchstäblich »goldener Schnitt« durch rund 11000 Jahre Geschichte. Die Aus-stellung und der vorliegende Band erklären wie die moderne Archäologie arbeitet, welche technischen Hilfsmittel und Analyseverfahren im Gelände und im Labor heute zum Einsatz kommen und sie bieten einen exklusiven Blick auf erste Funde und Ergebnisse der Forschung. Ausstellung und Katalog präsentieren u. a. den Goldschatz von Gessel, einen der größten bronzezeitlichen Goldschätze, die je in Europa gefunden wurden.
Illuminierte Gebetbücher. aus dem Umkreis der Nürnberger Pleydenwurff- Wolgemut-Werkstatt. Georgi, Katharina. 2013 240 S. 220 fb. und 27 sw. Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 59,00. CHF 78,90 ISBN: 978-3-86568-790-6 Imhof
Mit der Wende zum 16. Jahrhundert scheint die Buchmalerei in den Werken Jakob Elsners und der Glockendon-Familie eine späte Blüte erfahren zu haben. Die Autorin stellt eine Gruppe bislang von der Forschung kaum beachteter Gebetbücher vor, deren Entstehung in die 1490er Jahre fällt. Für kunstsinnige Benutzer wurden sie auf das Köstlichste illuminiert. Die Miniaturen, der Initial- und Bordürenschmuck zeugen von künstlerischer Originalität und einem überschwänglichen Gestaltungswillen, der offensichtlich an der Altarmalerei Maß nimmt, aber auch die neuesten Entwicklungen der Druckgrafik verarbeitet. Die Spur der unbekannten Künstler führt in das Umfeld der Werkstatt von Hans Pleydenwurff und von Dürers Lehrer, Michael Wolgemut.
Handbuch Städtebauliche Denkmalpflege. Hrsg.: Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland. 2013 480 S. 24 x 17 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-86568-645-9 Imhof
Konservatorisches Handeln im städtebaulichen Zusammenhang bedarf einer besonderen Vorgehensweise, zeitlichen Abstimmung und Methodik. Das von der Arbeitsgruppe Städtebauliche Denkmalpflege in der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger erarbeitete Handbuch bietet mit seinen Grundsatzartikeln erstmals einen Überblick über die Grundlagen der Städtebaulichen Denkmalpflege. Ihre Geschichte und die Methoden der Erfassung, Bewertung und Dokumentation werden ebenso dargestellt wie die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Planungsinstrumente, -ebenen und -verfahren. In 240 Lexikonartikeln werden ausgewählte Begriffe praxisnah und anschaulich in ihrer Bedeutung für die Praxis erklärt. Das Standardwerk ist ein Muss für alle Bauverwaltungen, Architekten, Stadtplaner, Handwerker, Restauratoren und Denkmalpfleger in Forschung, Lehre und Praxis.
Polleroß, Friedrich. 100 Jahre Tischlerei Zimmerl-Polleroß. Geschichte einer Waldviertler Familie. 2013. Dtsch. 312 S., 902 meist fb. Abb. 23 x 23 cm, Pb. EUR 29,00 CHF 39,90 ISBN: 978-3-86568-964-1 Imhof
Der 1886 in Tiefenbach geborene Josef Zimmerl erwarb 1913 das Haus Nr. 45 in Neupölla und eröffnete dort eine Tischlerei. 1957 heiratete Friedrich Polleroß die Tochter Franziska Zimmerl, und übernahm den Betrieb, der seit 1986 von dessen Sohn Ing. Martin Polleroß geführt wird. Dieser hundertjährigen Firmen- und Familiengeschichte ist die Sonderausstellung des „Ersten österreichischen Museums für Alltagsgeschichte“ in Neupölla gewidmet. Neben den Veränderungen im Geschäftsbereich und in der Form der Möbel werden u. a. die Ausbildung der Kinder und deren Schicksale thematisiert. Einen zentralen Aspekt bilden die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen des 20. Jahrhunderts, die am Beispiel dieser Waldviertler Familie aufgezeigt werden können: von den letzten Regierungsjahren Kaiser Franz Josephs über den Ersten Weltkrieg und die Inflationszeit, den Ständestaat und den „Anschluss“ an das Deutsche Reich, den Zweiten Weltkrieg, die Besatzungszeit, Wiederaufbau und „Wirtschaftswunder“ bis zur Regierungszeit von Bundeskanzler Kreisky und den Anfängen der Umweltschutzbewegung sowie des Waldviertler Regionalbewusstseins
Wertewandel im Werk von Raffael Rheinsberg. Die Herausbildung seiner Arbeitsweise in Kiel und ausgesuchte Werke der folgenden 30 Jahre. Rönnau, Jens. 2013. 192. 54 fb. u. 203 sw. Abb. 28 x 23 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-979-5 Imhof
Ausstellung für den Verein Mahnmal Kilian e. V., Kiel in Kooperation mit dem Verein Maritimes Viertel – Kultur am Kanal e. V. Kiel im Flandernbunker und in der alten Technischen Marineschule, Kiel | 2.8.–20.10.2013 | www.mahnmalkilian.de| www.maritimes-viertel.de
Raffael Rheinsberg, 1943 in Kiel geboren, arbeitet weltweit. Seine Kunstwerke berühren die Menschen, weil sie direkt mit ihrem Leben zu tun haben. Krieg und Frieden, Arbeit und Wirtschaft, Natur und Naturzerstörung, Heimat und Fremde sowie der Mensch an sich sind häufig die Grundthemen. Diese macht Rheinsberg im Bewusstsein für Geschichte, Gegenwart und Zukunft fest an den unscheinbaren Dingen des Alltags, die er in überraschende Zusammenhänge stellt. Der Autor Jens Rönnau ist als Kunsthistoriker, Jo urnalist und Kurator seit über 35 Jahren mit dem Werk des Künstlers vertraut. Mit diesem Band erklärt er die Entwicklung Raffael Rheinsbergs in dessen Heimatstadt Kiel und verschafft neben kunsthistorischen Vergleichen einen gut lesbaren Einblick in sein internationales Werk bis heute.
Orden auf königlichem Porzellan. Das Tafelservice vom Eisernen Helm und die Feldherrenporzellane der königlichen Porzellanmanufaktur Berlin. 2013 Hrsg.: Kulturstiftung des Hauses Hessen Museum Schloss Fasanerie. 240 S. 962 fb. Abb. 30 x 21 cm. Pb. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-86568-977-1 Imhof
Sonderausstellung und Katalog zeigen außergewöhnliche, in ihrer Bestimmung einmalige Porzellane. Nach der Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober 1813 beschenkte der König von Preußen ausgewählte Heerführer mit prächtigen Tafelservicen, die er bei der Berliner Manufaktur KPM in Auftrag gegeben hatte: sechs Service, dekoriert mit dem Eisernen Kreuz, dem Orden für höchste Tapferkeit im Krieg. Sie sind in Teilen erhalten und werden im vorliegenden Katalog detailliert in Wort und Bild vorgestellt. So auch das repräsentative Speise- und Dessertservice, das der spätere Kurfürst Wilhelm II. von Hessen-Kassel 1818 für seinen Hof bestellte – das umfangreichste Service, das die KPM je hergestellt. Es zeigt als Dekor, in Anlehnung an die königlichen Geschenke, den hessischen Tapferkeitsorden vom Eisernen Helm.
Walter M. Rammler. The Last Shooting. 2013 Siegmund, Tanja. Hrsg.: Vonderau Museum Fulda. 20 S., 8 fb. u. 7 sw. Abb. 15 x 21 cm. geh. EUR 5,00. CHF 7,60 ISBN: 978-3-86568-986-3 Imhof
Seit seiner Kindheit beschäftigt sich Walter M. Rammler mit Fotografie, die später zu seinem Beruf und seiner Leidenschaft wurde. Als Assistent in einem großen Fotostudio in Nürnberg hat er angefangen und setzte nach fünf Jahren die Arbeit in dem Fotoatelier der Fuldaer Werbeagentur creart fort. Nach zwölf Jahren wagte er dann den Sprung in die Selbstständigkeit. Er erwarb das Kino der aus Fulda abgezogenen amerikanischen Streitkräfte und gründete dort ein großes Fotoatelier, das er vor kurzem wieder verkauft hat.
„Nach einem Jahr merkte ich, dass das Atelier in der Glenn Miller Straße 1 mich noch nicht ganz los gelassen hatte. Als ich eines Abends – nicht ganz zufällig – vorbei fuhr und das offene Gebäude sah, zwang es mich, die Architektur im Umbau zu fotografieren. Das Licht, das in das ehemalige Kino fiel, begeisterte mich. Jedoch fehlte irgendetwas: Das Leben, denn dieses war immer im Atelier. Ich dachte an einen ganz puristischen Menschen – natürlich nackt. So fotografierte ich die Stationen noch einmal mit einem Model, um dem ehemaligen Kino wieder Leben einzuhauchen.“ (Walter M. Rammler)
Johann Paul Egell (1691–1752). Der kurpfälzische Hofbildhauer und die Hofkunst seiner Zeit: Skulptur – Ornament – Relief. Leibetseder, Stefanie Michaela. 2013. 160 S., 133 fb. Abb. 30 x 23 cm. Gb. EUR 39,00. CHF 51,90 ISBN: 978-3-86568-851-4 Imhof
Der kurpfälzische Hofbildhauer Paul Egell (1691– 1752) zählt zu den bedeutendsten Bildhauern Deutschlands im 18. Jahrhunderts. Wie kein anderer Bildhauer der Zeit markiert sein Werk den Paradigmenwechsel zwischen den italienisch geprägten Traditionen des Barock und der französisch geprägten Formensprache des Rokoko. Das Buch spürt anhand exemplarischer Werke erstmals den Entstehungsbedingungen von Egells Werk nach. Im Mittelpunkt stehen sein Beitrag zum Nymphenbad des Dresdner Zwingers sowie die Skulpturen und Stuckaturen, die er für die kurpfälzische Residenz in Mannheim schuf. Es wird die ikonografische Tradition untersucht, in der sich Egell bewegte, und aufgezeigt, dass dessen Schaffen bereits sehr früh die Kunst der Régence in Frankreich rezipierte. Damit wird zum einen die Grundlage für eine differenziertere Einschätzung von Egells Œuvre gelegt, zum anderen werden Anregungen für die Auseinandersetzung mit anderen Bildhauern des deutschen Rokoko gegeben.
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