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Aachen - Dom- und Stadtführer. Dickmann, Ines. 2017. 32 S. 90 fb. Abb. 24 x 17 cm. Geh. EUR 4,95. CHF 8,40 ISBN: 978-3-86568-010-5 Imhof
Der reich bebilderte Führer gibt auf 32 Seiten eine Einführung und einen informativen Überblick über die kulturhistorisch bedeutenden Denkmäler Aachens. Im Mittelpunkt steht der Dom mit seiner wechselvollen Baugeschichte und den wertvollen Schätzen im Inneren. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die stadtgeschichtlich wichtigen Baudenkmäler von der mittelalterlichen Stadtmauer und dem imposanten Rathaus bis zur Anlage des Kurviertels. Enthalten sind ebenso die bedeutendsten Sakralbauten des Aachener Stadtbaumeisters Johann Joseph Couvens in Burtscheid – die beiden Kirchen St. Johann Baptist und St. Michael. Neben den Baudenkmälern des Aachener Barock werden auch die Bauwerke des 19. Jahrhunderts, die das Stadtbild nachhaltig prägen, gewürdigt.
Der Führer stellt die wichtigen Museen der Stadt vor: das Suermondt-Ludwig-Museum, das Forum Ludwig für Internationale Kunst, das Couven-Museum, das Internationale Zeitungsmuseum, das Museum für Stadtgeschichte und Kunstgewerbe in der Burg Frankenberg sowie das Computermuseum der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule.
Trotz seiner Kürze und Knappheit versucht der Führer, dem Leser die Geschichte der Stadt und ihrer Baudenkmäler zu erläutern. Er richtet sich nicht nur an die Besucher, sondern auch an die Einwohner Aachens, die sich für ihre Stadt interessieren. Kunst-historisch fundiert liefert er Hintergrundinformationen und thematische Schwerpunkte: Dom, Rathaus, Mittelalter, Aachener Barock, Historismus im 19. Jahrhundert, Gegenwart.
Ines Dickmann ist promovierte Kunsthistorikerin und arbeitet im Verlagswesen als Lektorin und Autorin.
Aachen - City and Cathedral Guide. Dickmann, Ines. Engl. 2017. 32 S. 90 fb. Abb. 24 x 17 cm. Geh. EUR 4,95. CHF 5,70 ISBN: 978-3-86568-026-6 Imhof
Aachen - Aix-La-Chapelle - Guide de la Ville et de la Cathédrale. Dickmann, Ines. Franz. 2017. 32 S. 90 fb. Abb. 24 x 17 cm. Geh. EUR 4,95. CHF 5,70 ISBN: 978-3-86568-027-3 Imhof
Aachen – Aken - Dom en Stadsgids. Dickmann, Ines. Niederl. 2017. 32 S. 90 fb. Abb. 24 x 17 cm. Geh. EUR 4,95. CHF 5,70 ISBN: 978-3-86568-062-4 Imhof
Aachen - Guía de la ciudad y la catedral. Dickmann, Ines. Span. 2017. 32 S. 90 fb. Abb. 24 x 17 cm. Geh. EUR 4,95. CHF 5,70 ISBN: 978-3-86568-213-0 Imhof
Der Genter Altar / The Ghent Altarpiece. Reproduktionen, Deutungen, Forschungskontroversen / Reproductions, Interpretations, Scholarly Debates. Hrsg.: Kemperdick, Stephan; Rößler, Johannes; Heyder, Joris Corin; Gemäldegalerie, Staatliche Museen Berlin. 2017. 184 S. 127 meist fb. Abb. 28 x 22 cm. Geklebt. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0456-4 Imhof
Das monumentale, in St. Bavo in Gent aufgestellte Retabel der Brüder Hubert und Jan van Eyck ist eines der unbestrittenen Hauptwerke der europäischen Kunstgeschichte. Seit seiner Vollendung im Jahr 1432 hat der Genter Altar über Jahrhunderte hinweg immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich gezogen; er diente anderen Malern als Vorbild, er wurde von Schriftstellern gewürdigt und in Originalgröße kopiert. Sein materielles Schicksal ist ungewöhnlich bewegt und von zahlreichen Gefährdungen durch Bilderstürme und Kriege gekennzeichnet. Der Band versammelt die auf dem Berliner Kolloquium 2015 vorgestellten Beiträge namhafter internationaler Wissenschaftler zu verschiedenen Aspekten der Geschichte und Rezeption des Werkes. Zu den thematischen Schwerpunkten gehören seine im 16. Jahrhundert von Michiel Coxcie gefertigten Kopien, die verschiedenen frühen Versuche seiner fotografischen Reproduktion, die Präsentation eines großen Teils seiner Gemälde in der Berliner Galerie um 1900 und das Schicksal der tafeln in der Zeit des Nationalsozialismus. Eine eigene Sektion ist der in jüngerer Zeit wieder sehr kontrovers geführten Diskussion um die berühmte Künstlerinschrift des Werkes und der Rolle der beiden darin genannten Künstler, Hubert und Jan van Eyck, gewidmet.
Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut Heft 2/2017. Hrsg.: Verband der Restauratoren (VDR) e. V. 2017. 124 S. 148 meist fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 34,90. CHF 40,10 ISBN: 978-3-7319-0603-2 Imhof
Die Fachzeitschrift des Verbandes der Restauratoren (VDR), die „Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut“, repräsentiert die Vielfalt der Restaurierungsfachgebiete und berücksichtigt darüber hinaus restaurierungsgeschichtliche und kunsthistorische Fragestellungen. Die von Restauratoren der verschiedensten Fachrichtungen verfassten Beiträge wenden sich an Fachleute aus der Restaurierung und den benachbarten Disziplinen, aber auch an interessierte Kenner.
Inhalt: Performance Art, Kleben, Vitrinenbau, Archäologische Grabung, Buchrestaurierung, Musikinstrumente, Fotorestaurierung, Gemälderestaurierung, Maltechnik, Textilkonservierung
"Faces of China. Portrait Painting of the Ming and Qing Dynasties. Hrsg.: Ruitenbeek, Klaas; Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Engl. 2017. 368 S. 224 fb. Abb. EUR 49,95. CHF 57,40" ISBN: 978-3-7319-0628-5 Imhof
Gesichter Chinas. Porträtmalerei der Ming- und Qing-Dynastie (1368–1912). Hrsg.: Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. 2017. 368 S. 246 meist fb. Abb. EUR 49,95. CHF 57,4 ISBN: 978-3-7319-0587-5 Imhof
„Gesichter Chinas“ ist die erste Ausstellung in Europa, die sich explizit der chinesischen Porträtmalerei widmet. Mit einer Auswahl von mehr als 100, zum größten Teil noch nie in Europa gezeigten Werken aus den Sammlungen des Palastmuseums in Peking und des Royal Ontario Museums in Toronto umfasst die Schau einen Zeitraum von mehr als 500 Jahren. Der Schwerpunkt liegt auf den einzigartigen Porträts der Qing-Dynastie (1644–1912), die mit Bildnissen von Mitgliedern des kaiserlichen Hofes und Ahnen-, Militär- sowie informellen Porträts von Künstlern und berühmten Frauen eine vormals nicht gekannte Blüte erfuhr. Der umfangreiche Begleitband zur Ausstellung erscheint in deutscher und englischer Sprache.
Erik und Jula Isenburger. Von Frankfurt nach New York. Zentrum für verfolgte Künste, Solingen. Hrsg.: Wartenberg, Susanne; Museum Giersch der Goethe-Universität, Frankfurt a. M.; Jessewitsch, Rolf. Dtsch; Engl. 2017. 304 S. 234 fb. Abb. 28 x 23 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0626-1 Imhof
Der bildende Künstler Eric Isenburger (1902–1994) und seine Ehefrau und Muse, die Ausdruckstänzerin Jula Isenburger, geborene Elenbogen (1908–2000), zählen zu den nahezu völlig vergessenen Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. In der Geburtsstadt Erics widmet ihnen das Museum Giersch der Goethe-Universität nun erstmalig eine umfassende, retrospektive Ausstellung.
An der Frankfurter Kunstgewerbeschule ausgebildet, schlossen sich für Eric Isenburger zahlreiche Studienreisen und ein längerer Aufenthalt in Barcelona an. Gemeinsam mit seiner Frau lebte er als freischaffender Künstler und Bühnengestalter zunächst in Wien, danach in Berlin. Bereits 1933 sah sich das jüdische Ehepaar Repressalien der nationalsozialistischen Diktatur ausgesetzt und begann seine einer Odyssee gleichende Flucht: Paris, Stockholm, Südfrankreich sowie die französischen Internierungslager Les Milles und Camp de Gurs bildeten Stationen in den folgenden Jahren, bis sie schließlich 1941 ein Visum für die USA erhielten und über Lissabon Europa Richtung New York verlassen konnten, wo sie bis zu ihrem Lebensende wohnten.
Trotz dieser zum Teil schwierigsten äußeren Bedingungen schuf Eric Isenburger ein eigenständiges künstlerisches Werk, welches Porträts, Landschaften und Stillleben umfasst. Mit spätimpressionistischer Handschrift, zum Teil expressivem Duktus und in materialtechnischer Hinsicht experimentellem Gestus nahm der Maler Isenburger seine äußere Umwelt zum Ausgangspunkt, enthielt sich jedoch eines allzu eindeutigen Zeitkommentars. Sein außergewöhnliches Schaffen stellt eine Entdeckung dar!
Heinrich Kirchhoff. Ein Sammler von Jawlensky, Klee, Nolde…. Hrsg.: Zieglgänsberger, Roman; Museum Wiesbaden; Discher, Sibylle. 2017. 432 S. 347 fb. Abb. 27 x 22 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0584-4 Imhof
1917, vor genau 100 Jahren, zeigte das Museum Wiesbaden erstmals die private Kunstsammlung des Sammlers und Gartenliebhabers Heinrich Kirchhoff (1874–1934). Die bis dahin als höchst konservativ wahrgenommene, preußisch geprägte Kur- und Bäderstadt Wiesbaden erwarb sich damit von hier auf jetzt den landesweiten Ruf als neues Zentrum der Avantgarde. Der Sammler selbst, der 1908 aus dem Ruhrgebiet wegen des tropischen Klimas nach Wiesbaden gezogen ist und hier seine Leidenschaft für die Kunst entdeckt hat, ist heute aufgrund des Nationalsozialismus fast in Vergessenheit geraten. Und das, obwohl in seinem von ihm selbst angelegten tropischen Garten der am „Sonnenberg“ gelegenen Villa das Who ist Who der Avantgarde ein- und ausgegangen ist. Unter seinen Gästen waren nicht nur Maler wie Beckmann, Kandinsky, Klee, Nolde oder Rohlfs, sondern auch Kunstgelehrte wie Julius Meier-Graefe, Rosa Schapire oder Paul Westheim, Museumsdirektoren wie Gustav Hartlaub oder Max Sauerlandt, Sammler wie August von der Heydt und Kunsthändler wie Alfred Flechtheim oder I. B. Neumann. Dass sich darüber hinaus heute in Wiesbaden die weltweit bedeutendste Sammlung mit Werken von Alexej von Jawlensky in öffentlichem Besitz befindet, ist ebenfalls Kirchhoff zu verdanken, denn er war als Förderer Jawlenskys einer der wesentlichen Gründe, warum sich der Maler der modernen Ikone 1921 mit seiner Familie ausgerechnet in Wiesbaden niedergelassen hat. Ausstellung und Katalog zeichnen die Genese der „Sammlung Kirchhoff“ über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten von 1914 bis 1934 nach und führen damit anhand der von Kirchhoff geschätzten Maler die Entwicklung der deutschen Kunst vom Impressionismus (Corinth, Liebermann, Slevogt) über den facettenreichen Expressionismus (Chagall, Kokoschka, Lehmbruck, Macke, Marc) bis zur Abstraktion (Kandinsky, Moholy- Nagy) vor Augen. Am Ende wird anhand präziser ausgewählter Werke aus der ehemaligen Sammlung Kirchhoff – aufwendig recherchiert und zusammengetragen aus nationalen und internationalen Museen und Privatsammlungen – klar, der vergessene „Garten Kirchhoff“ war deutschlandweit eines der wichtigsten Sammelbecken der Avantgarde in den 1920er Jahren.
Die Künstlerfamilie Strigel. Studien zur spätgotischen Malerei in Memmingen. Zsellér, Enik?. 2017. 288 S. 200 meist fb. Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0563-9 Imhof
Schon lange vor dem Wirken Bernhard Strigels, des Hofmalers Kaiser Maximilians I., war der Name der Memminger Künstlerfamilie fest etabliert: Der berühmte Maler der Dürerzeit entstammte einer Malerdynastie, die auf eine lange Tradition zurückblicken konnte. Ihr Begründer war Hans Strigel d. Ä. († 1462), der sein Handwerk an seine Söhne weitergegeben hat. Nach seinem Tod übernahmen Hans d. J. (1450–1479) und Ivo Strigel (1430–1516) die florierende Werkstatt und bauten sie weiter aus. Ihr Atelier verließen insbesondere kostbare sakrale Tafelgemälde, die bis nach Graubünden und Tirol geliefert wurden. Im schwäbischen Raum entstanden zudem Wandmalereien in Kirchenräumen. Lange wurde das Schaffen dieser Künstler von der Forschung vernachlässigt. Die Publikation bietet nun erstmals Monographien samt Catalogue raisonnée zu den drei Malern. Eine eigens für das Buch in Auftrag gegebene Fotodokumentation mit überraschenden Detailaufnahmen erschließt auch schwer erreichbare Werke.
Kunstwerke der Reformation – erforscht und restauriert. Hrsg.: Verband der Restauratoren. 2017. 192 S. 280 fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0501-1 Imhof
500 Jahre Reformation – ein denkwürdiges Jubiläum zum Beginn einer Epoche der deutschen und europäischen Geschichte. Diese veränderte nicht nur Kirche und Glauben, sondern prägte überdies die Kultur und Gesellschaft nachhaltig. Davon zeugt auch der historische Bestand an Kultur- und Kunstgütern, Bauwerken und Schriften, der zur Festigung und Verbreitung des reformatorischen Gedankens beitrug.
Die Werke der Reformationskunst zu erhalten und deren Entstehungsgeschichte zu ergründen, ist die Aufgabe von Restauratoren sowie Kunsthistorikern und Bauforschern, die den Geschichtszeugnissen damit näherkommen als viele andere. Dieses Buch bietet spannende Einblicke in ihre Forschungsarbeiten und Restaurierungskampagnen. Es zeigt sowohl prominente Reformationsstätten als auch völlig unbekannte – jedoch nicht minder interessante – Artefakte der Reformationszeit und lädt dazu ein, diese näher kennenzulernen und neu zu entdecken.
Das Licht der Campagna. Die Zeichnungen Claude Lorrains aus dem British Museum London. Hrsg.: Stolzenburg, Andreas; Klemm, David. 2017. 288 S. 176 fb. Abb. 28 x 25 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0616-2 Imhof
Im Mittelpunkt der Ausstellung Das Licht der Campagna steht das zeichnerische Werk eines der bedeutendsten europäischen Landschaftskünstler: Claude Gellée, gen. Lorrain (1604/05-1682). Es ist die erste umfassende Präsentation in Deutschland, die sich explizit dem zeichnerischen Werk Lorrains widmet. Das vielfältige Œuvre des aus dem heutigen Frankreich stammenden Künstlers, der als Maler und Zeichner beinahe sein ganzes Leben lang in Rom lebte und arbeitete, weist noch heute ca. 1.200 nachweisbare Blätter auf. Die Ausstellung zeigt 90 hochrangige Feder- und Pinselzeichnungen aus dem Department of Prints and Drawings des British Museum, London. Die sorgsam ausgewählten Blätter stammen größtenteils aus den berühmten Sammlungen des Sir Richard Payne Knight und der Herzöge von Devonshire.
Künstlerin und Forscherin. Die „Metamorphosis Insectorum Surinamensium“ aus kunsthistorischer und biologischer Sicht. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (154). von Kreis, Renate. Maria Sibylla Merian. 2017. 184 S. 97 meist fb. Abb. 29 x 21 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0487-8 Imhof
Die „Metamorphosis Insectorum Surinamensium“ ist das prächtigste Werk, das Maria Sibylla Merian geschaffen hat. 1699 brach sie mit ihrer Tochter Dorothea zu einer zweijährigen Forschungsreise nach Surinam an der Nordküste Südamerikas auf, um die Lebensweise der dortigen Schmetterlinge und Nachtfalter in Originalgröße zu dokumentieren. Noch nie hatte jemand eine solch beschwerliche, weite und teure Reise zur Erforschung von Insekten unternommen. Dabei bezog sie die Pflanzen, von denen sich die Raupen ernährten mit ein. Raupen, Puppen und die Nahrungspflanzen malte sie vor Ort, da durch die Konservierung die Farben verändert würden; so wurden sie in ihrer ganzen Leuchtkraft übermittelt. Weitere Tiere, die in Europa unbekannt waren, fügte sie hinzu, wenn auch in verkleinertem Maßstab. Auch fast ein Viertel der Pflanzen, die sie abbildet, waren in Europa unbekannt.
Der Ursprung ihres Schaffens liegt jedoch im künstlerischen Bereich. Neben der Frische und Schönheit der Farben und der Komposition ist es die Verarbeitung des Gesehenen, was die Natur in ihren Bildern so lebendig macht und ihren bleibenden Ruhm begründet hat.
Mutter Erde. Vorstellungen von Natur und Weiblichkeit in der Frühen Neuzeit. Hrsg.: Saß, Maurice; Wenderholm, Iris. 2017. 336 S. 186 fb. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0548-6 Imhof
In der europäischen Kultur wird die Natur mit klangvollen Namen bezeichnet: Mutter Erde, Frau Natur, Gaia. Fast immer wird dabei die Natur als weiblich gedacht und dargestellt. Dies findet auch in vielen Bildern seit der Frühen Neuzeit ihren Neiderschlag, welche die Natur als Gebärerin und Ernährerin, Erzieherin, Magierin und Hüterin der Welt zeigen. Die antike, kleinasiatische Fruchtbarkeitsgöttin Diana Ephesia war hier das meist bemühte Vorbild. Zugleich wurden gängige Ansichten darüber, was weiblich sei und wie sich Frauen zu verhalten hätten, durch Naturprinzipien legitimiert: Frauen galten als das ‚natürlich’ schwächere Geschlecht gehalten und ihre Gebärfähigkeit wurde als naturgegebenes Lebensziel vorausgesetzt. Diese Vorstellungen und Projektionen werden in vielen Beispielen frühneuzeitlicher Druck- und Buchgraphik ins Bild gesetzt, wie die Ausstellung Mutter Erde an beinahe 100 Exponaten aus den Beständen der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek sowie der Kunstsammlung der Universität Göttingen zeigen kann.
Reformation und Freiheit. Luther und die Folgen für Preußen und Brandenburg. Hrsg.: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte; Slenczka, Ruth. 2017. 304 S., 186 fb. Abb. 27 x 22 cm. Br. EUR 29,95 CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0426-7 Imhof
„Von der Freiheit eines Christenmenschen“ – so heißt die letzte der drei reformatorischen Hauptschriften von Martin Luther aus dem Jahr 1520. Sie wurde ein Bestseller – das meistgedruckte Buch des 16. Jahrhunderts. Dieses Werk steht im Zentrum des Ausstellungskatalogs. Er fragt nach der Sprengkraft reformatorischer Glaubensinhalte in einer Zeit des Umbruchs am Beginn der Neuzeit und begreift dabei Freiheit als Dreh und Angelpunkt der Reformation: Freiheit vom Papst und Freiheit als Grundrecht, politische Autonomie sowie Rebellion und Widerstand bilden dabei die großen Themen, die von 26 namhaften Wissenschaftlern anhand der Hauptexponate der Ausstellung entfaltet werden. Der Katalog rückt dabei die historischen Territorien des Herzogtums Preußen und der Mark Brandenburg einschließlich der Neumark in den Fokus – und schlägt dabei den Bogen bis in die heutige Zeit: Denn Luthers Freiheitsverständnis ist uns zwar fremd, zugleich aber prägt es gegenwärtige Diskurse.
Wilhelm Schadow. Werkverzeichnis der Gemälde mit einer Auswahl der dazugehörigen Zeichnungen und Druckgrafiken. Grewe, Cordula. Hrsg.: Baumgärtel, Bettina; Paffrath, Hans. 2017. 384 S. 286 fb. Abb. 29 x 23 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0500-4 Imhof
Wilhelm Schadow (1788–1861) war ein Mann mit vielen Fähigkeiten und Talenten, ein begnadeter Lehrer, erfolgreicher Akademiedirektor, produktiver Kunstschriftsteller und kluger Theoretiker. Vor allem aber war er ein faszinierender Maler, der einen entscheidenden Einfluss auf die junge Generation ausübte und zum Begründer der weltweit bedeutsamen Düsseldorfer Malerschule wurde. Seine Karriere und sein Werk spiegeln exemplarisch die wechselvolle Geschichte der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, einer Zeit des Umbruchs und Neubeginns.
Das nun vorliegende Verzeichnis aller heute bekannten Gemälde Schadows mit den dazugehörigen Zeichnungen bietet erstmals einen umfassenden Überblick über das Schaffen dieses hervorragenden Künstlers. Neben einer grundlegenden Einführung in sein Leben und Werk gibt das reich illustrierte Buch einen anregenden Einblick in die Meisterschaft seines Schaffens als Historienmaler und Porträtist.
Die Straße der Kasbahs, La Route des Kasbahs, The Road of the Kasbahs. Hrsg.: Popp, Herbert; El Fasskaoui, Brahim. Franz.; Dtsch; Engl. 2017. 400 S. 1205 fb. Abb. 29 x 29 cm. Gb. EUR 59,95. CHF 68,90 ISBN: 978-3-7319-0578-3 Imhof
Die „Straße der Kasbahs“ verläuft im östlichen Teil des Hohen Atlas Gebirges in Marokko. Die Dörfer und Städte sind für ihre historischen Lehmburgen bekannt, die sämtlich in diesem Buch abgebildet sind. Historische Fotos des Geographen Werner Wrage, der zwischen 1950 und den frühen 1970iger Jahren in Marokko forschte, werden aktuellen Bildern, die von Herbert Popp angefertigt wurden, gegenübergestellt. Das Buch dokumentiert so den Verlust bzw. die Veränderungen des historischen Häuserbestandes an der Straße der Kasbahs.
Der Künstler / The Artist Tibebe Terffa. Von Äthiopien in die Welt / From Ethiopia into the world. Biasio, Elisabeth; Gerber, Peter R. Dtsch; Engl. 2017. 128 S. 90 fb. Abb. 29 x 23 cm. EUR 19,95. CHF 22,80 ISBN: 978-3-7319-0576-9 Imhof
Tibebe Terffa ist einer der bekanntesten äthiopischen Künstler. Er wurde 1948 in der muslimischen Stadt Harar geboren; allerdings waren seine Eltern katholische beziehungsweise orthodoxe Christen. Er besuchte von 1968–1973 die Fine Arts School in Addis Ababa und arbeitet seit 1984 als freischaffender Maler. Zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn gehörten Impressionen aus Harar zu seinen bevorzugten Motiven, weshalb er in den 1980er Jahren oft als ‚Harari Maler’ bezeichnet wurde. In den letzten Jahrzehnten verschoben sich seine Malereien immer mehr in Richtung abstrakter Kunst, sodass er als ‚Welt-Künstler’ betrachtet werden kann. Um einen Blick in den reichen kulturellen Hintergrund des Landes zu gewähren, in den Tibebe Terffa eingebettet ist, gibt das Buch auch einen kurzen Überblick über die Maltraditionen Äthiopiens.
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