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Die albertinischen Leibärzte. vor 1700 und ihre verwandtschaftlichen Beziehungen zu Ärzten und Apothekern. Hrsg.: Lesser, Andreas. Dtsch. 2015. 352 S. 24 x 17 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0285-0 Imhof
Leibärzte als persönliche Betreuer auf einer dauerhaften Basis kamen erst in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts bei den sächsischen Herzögen bzw. Kurfürsten der albertinischen Linie in Mode. Die Zahl der gleichzeitig tägigen Leibärzte steigerte sich bis auf sechs im 17. Jahrhundert. Zu welchen Bedingungen sie beschäftigt wurden, vor allem ihre Honorierung und die besonders im 17. Jahrhundert schleppende Bezahlung sind Themen dieses Buches. Aus der Untersuchung des familiären Umfeldes wird deutlich, wie eng die verwandtschaftlichen Beziehungen der Ärzte untereinander waren und dass auch Apotheker zu diesem Kreis gehörten – obwohl der Anteil beider Berufsgruppen an der Bevölkerung wesentlich geringer war als heute und manche Universität jahrelang keinen einzigen Mediziner promovierte.
Tiger, Kraniche, Schöne Frauen – Tigers, Cranes, Beautiful Women. Asiatische Kunst aus der Sammlung Klaus F. Naumann – Asian Art from the Klaus F. Naumann Collection. Hrsg.: Hofmann, A.; Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin. Dtsch; Engl. 2015. 384 S. 278 fb. Abb. Engl.Br. EUR 49,95. CHF 57,4 ISBN: 978-3-7319-0284-3 Imhof
Mit fast 200 Werken der ostasiatischen, vornehmlich japanischen Malerei, Lackkunst und Keramik, aber auch Beispielen aus China und Korea ist die Sammlung Klaus F. Naumann eine der umfangreichsten und bedeutendsten Privatsammlungen, die auf diesem Gebiet in den letzten Dekaden entstand und inzwischen in öffentlichen Besitz übergegangen ist. Diese Publikation erschließt und illustriert erstmals alle Werke der Sammlung im Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin. Den Schwerpunkt bildet die Malerei Japans, deren Entwicklung anhand von Bildern in großer motivischer Bandbreite und zudem in den wichtigsten Formaten von intimen Hängerollen bis zu raumgreifenden Paravents nachvollziehbar wird. Keramische Aufbewahrungsgefäße mit natürlichen Glasuren, Speisegefäße mit polychromen, malerischen Dekoren, nahezu monochrome rot lackierte Tabletts und Schüsseln, Kästen, Trommeln und andere Objekte mit Dekoren in Streugoldtechnik auf schwarzem Lackgrund ergänzen den facettenreichen Überblick über mehr als tausend Jahre japanischer Kunst.
Comprised of two-hundred paintings, ceramics and lacquers, mainly from Japan yet also including examples from China and Korea, the Klaus F. Naumann Collection represents one of the foremost efforts by a private individual in this field to find its way into a public institution. This publication introduces and illustrates for the first time all the works in the collection housed at the Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin. The main emphasis is on the development of painting in Japan, represented here in formats that range from intimate hanging scrolls to large-scale screens, and on a wide variety of subjects that include Buddhist icons, sublime ink landscapes, illustrations of literary and mythological subjects and images of animals, plants and human beings. Vessels with natural glazes, blue-and-white porcelains and serving dishes with painterly polychrome designs, objects lacquered almost monochrome red and others that display sprinkled gold decorations over a black ground provide a glimpse of the multi-faceted achievements of more than a thousand years of art in Japan.
Das verschwundene Museum. Die Verluste der Berliner Gemälde- und Skulpturensammlungen 70 Jahre nach Kriegsende. Hrsg.: Chapuis, Julien; Kemperdick, Stephan; Staatliche Museen zu Berlin . 2015. 144 S. 146 z. T. fb. Abb. Engl.Br. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0288-1 Imhof
Das Buch "Das verschwundene Museum" beleuchtet die Verluste der Berliner Gemälde- und Skulpturensammlungen in Folge des 2. Weltkriegs. In den Tagen um das Kriegsende zerstörten zwei Brände im Flakbunker Friedrichshain zahlreiche Kunstwerke, die dorthin zum Schutz ausgelagert waren, darunter Spitzenwerke der Sammlungen u.a. von Caravaggio und Rubens. Anhand von Fotos mit erläuternden Texten werden die verlorenen Hauptwerke der Berliner Skulpturen- und Gemäldesammlungen wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt.
Demo, Derrick, Discofieber. Die siebziger Jahre in der Bundesrepublik. Hrsg.: Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg; Müller, Siegfried; Reinbold, Michael. 2015. 160 S. 134 meist fb. Abb. Gb. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0306-2 Imhof
Prilblumen, Bonanza-Rad und Flokati – schöne bunte Welt der Siebziger! In den Großstädten entstanden erste Fast-Food-Ketten, und ein schwedisches Möbelhaus schrieb Design-Geschichte. Roger Moore mimte cool den James Bond. Bei der Bundeswehr galt für kurze Zeit der „Haarerlass“. Im seit Jahrzehnten schwelenden Ost-West-Konflikt kam es zur Entspannung. Die Schattenseiten: Terrorismus, RAF und das Münchner Olympia-Attentat von 1972. Der Glaube an einen endlos steigenden Lebensstandard erhielt durch zwei Ölkrisen einen ersten Dämpfer. Junge Leute in Latzhosen engagierten sich lautstark gegen zunehmende Umweltzerstörung. Und weil eines der Zauberworte dieses schrill-bunten Kunststoff-Jahrzehnts „Nostalgie“ lautete, schlug die große Stunde des Flohmarkt-Kitsches.
Historische Techniken und Rezepte, Teil 2 – vergessen und wiederentdeckt. Beiträge des 9. Konservierungswissenschaftlichen Kolloquiums in Berlin/Brandenburg am 20. November 2015 in Berlin-Dahlem. Hrsg.: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum; Hrsg.: Drachenberg, Thomas. Arbeitshefte des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums (36). 2015. 160 S. 242 meist fb. Abb . 30 x 21 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0270-6 Imhof
Das „9. Konservierungswissenschaftliche Kolloquium in Berlin / Brandenburg“ stellt nach dem großen Interesse am Thema der historischen Handwerkstechniken und Rezepte im Jahre 2013 erneut diesen Aspekt in den Mittelpunkt.
Tatsächlich haben sich Handwerkstechniken und Rezepte bis zur industriellen Revolution Ende des 19. Jahrhunderts wenig verändert. Erst mit der Einführung immer stärker automatisierter Arbeitsvorgänge traten das Geschick und die Erfahrung der Handwerker und Künstler in den Hintergrund und teilweise in Vergessenheit. Nur mit Hilfe aufwendiger naturwissenschaftlicher und restauratorischer Untersuchungen können wir heute die einzelnen Arbeitsschritte der Handwerkstechniken und der Rezepte mühsam nachvollziehen.
Das Kolloquium beschäftigt sich deshalb ein weiteres Mal mit vergessenen und wiederentdeckten Techniken und Rezepten sowie der Frage, inwieweit naturwissenschaftliche und restauratorische Untersuchungen diese aufdecken und deren Wirkungsweise erklären können. Die versammelten Beiträge thematisieren Metallrestaurierung, historische Schmuckherstellungstechniken, Gemälde, Holz- und Lehmskulpturen, ältere Innenraumfassungen und Edelputze sowie Holzteerinkrustationen und richten sich an Restauratoren, Mitarbeiter in der staatlichen und kirchlichen Denkmalpflege sowie in Museen, an Professoren und Studenten, Kunst- und Naturwissenschaftler, Architekten, Ingenieure und alle, die sich mit der Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle von Erhaltungsmaßnahmen an Kunstgütern und Denkmalen beschäftigen.
Judith Hopf. More. Hrsg.: Museumslandschaft Hessen Kassel, Neue Galerie. 2015. 128 S. 17 x 24 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0301-7 Imhof
Sonderausstellung in der Neuen Galerie Kassel vom 16.10.2015 - 28.02.2016
Das Buch ist der aktuelle Ausstellungskatalog zur Ausstellung „More“, die in der Neuen Galerie Kassel gezeigt wird. Dargestellt werden u.a. Objekte, die die Künstlerin, inspiriert aus Verpackungsresten, erstellte.
Judith Hopf (geb. 1969 in Karlsruhe) war an der documenta (13) 2012 beteiligt.
Seit 2008 hat sie eine Professur an der Städelschule, Frankfurt a. M. inne. Sie ist eine gefragte Gegenwartskünstlerin und arbeitet in Berlin.
Christiane von Kessel. Werke aus sechs Jahrzehnten. Hrsg.: Magistrat der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe, Dezernat IV; Hetjes, Alexander W. 2015. 48 S. 53 fb. Abb. 21 x 22 cm. EUR 10,00. CHF 11,50 ISBN: 978-3-7319-0305-5 Imhof
Christiane von Kessel, geboren 1929 in Darmstadt, ist eine ausgebildete Holzbildhauerin, die neben Skulpturen in Holz auch Kunstwerke in Bronze, Glasfenster und Zeichnungen ausführte. Der Katalog zeigt eine Auswahl Ihrer besten Werke.
Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Galerie Neue Meister. Köpnick, Gloria; Stamm, Rainer. Hrsg.: Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg. 2015. 128 S. 125 fb. Abb. Engl.Br. EUR 12,80. CHF 14,70 ISBN: 978-3-7319-0266-9 Imhof
Die Galerie Neue Meister des Landesmuseums Oldenburg ist in ihren ältesten Beständen eng mit dem Kunstgeschmack der Oldenburger Großherzöge verbunden.
Mutig und wegweisend öffneten sich die Sammlungen seit Beginn des 20. Jahrhunderts der Moderne und wurden fortan konsequent erweitert.
Der vorliegende Führer stellt die bedeutendsten Gemälde und Skulpturen vor und liefert eine exzellent bebilderte Einführung in die Geschichte der deutschen Kunst vom Klassizismus über Romantik, Historismus und Impressionismus bis zu den Avantgarden des 20. Jahrhunderts. Herausragende Werke der Künstlerkolonie Worpswede, der Brücke-Expressionisten und Franz Radziwills bilden Höhepunkte der vielfältigen Sammlung.
The Lost Museum. The Berlin Painting and Sculpture Collections 70 years after World War II. Hrsg.: Chapuis, Julien; Kemperdick, Stephan; Staatliche Museen zu Berlin. Engl. 2015. 144 S. 59 fb. u. 87 sw. Abb. 22 x 28 cm, Engl.Br. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0321-5 Imhof
The book "The Lost Museum" highlights the loss of the Berlin paintings and sculptures in a row of the 2nd World War. In the days to the end of the war two fires in the anti-aircraft bunker Friedrichshain destroyed numerous works of art that were there to protect outsourced, including masterpieces of the collections among others by Caravaggio and Rubens. Using photos with explanatory texts the lost masterpieces of the Berlin sculpture and painting collections are re-entered the public consciousness.
Das Lüneburger Rathaus. Ergebnisse der Untersuchungen 2012 bis 2014, Band 3. Hrsg.: Ganzert, Joachim. 2015. 464 S. 500 meist fb. Abb . 32 x 24 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0234-8 Imhof
Das Lüneburger Rathaus, neben den mittelalterlichen Kirchen das wichtigste Wahrzeichen der Hanse-Stadt und einer der größten mittelalterlichen Rathauskomplexe der Welt, weist eine über 750-jährige Geschichte auf. In einem groß angelegten Forschungsprojekt haben sich Wissenschaftler unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Ganzert mehrere Jahre mit diesem herausragenden Gebäudekomplex beschäftigt und intensive Bauforschung am Objekt sowie umfangreiche Quellenrecherchen betrieben. Mit dem ersten und zweiten Band der Publikation „Das Lüneburger Rathaus“ wurden die „Ergebnisse der Untersuchungen 2008 bis 2011“ vorgelegt; der hier nun folgende dritte und letzte Band ergänzt die beiden schon erschienenen um die Forschungsergebnisse der Jahre 2012 bis 2014.
Während in den ersten beiden Bänden die Rathaus-Entwicklung und -Ausstattung von der Frühzeit bis etwa ins 18. Jahrhundert vorrangig in entsprechenden Einzeluntersuchungen und -darstellungen betrachtet wurden, stehen in Band 3 eher übergreifende und zusammenfassende Arbeiten im Vordergrund. In sechs Beiträgen werden mit Blick auf das Lüneburger Rathaus bzw. von ihm ausgehend wichtige Aspekte zu Topographie und Siedlungsgeschichte der Stadt Lüneburg, zur Heilig-Geist-Kapelle, zum städtischen Bauwesen, zu Raumgruppenbildungen, zu den Bildern und deren Rezeption sowie zur Erneuerung des Rathauses im 19. und 20. Jahrhundert beleuchtet. Ein abschließender Beitrag versucht, die im Forschungsprojekt erzielten Ergebnisse knapp, aber möglichst anschaulich in schematischen, dreidimensionalen Überblicksperspektiven und entsprechenden Referenzfotografien zu resümieren und die für ein Rathaus konstitutive Legitimationsgeschichte in ihren wichtigsten Aggregatzuständen herauszuarbeiten.
Mysterium der Wirklichkeit bei René Magritte. Biber, Susanne. 2015. 336 S. 163 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0128-0 Imhof
Magritte geht von den Dingen der Wirklichkeit aus, die er in staunenerregenden Kombinationen vereint. Durch verschiedene formale und inhaltliche Mittel – wie Kombinatorik, Metamorphose, Vexierspiel und der Beziehung zwischen Wort und Bild – versucht er, das Mysterium bildhaft zu evozieren. Texte, Briefe und Gespräche des Künstlers belegen dies. Der Begriff des Mysteriums wird im 20. Jahrhundert, so auch im Surrealismus, meist materialistisch bzw. säkular gedeutet. René Magrittes Ansatz ist differenzierter als der surrealistische und kann, was in der bisherigen Forschung unbeachtet geblieben ist, durchaus im Bereich der Negativen Ontologie verortet werden. Seine Äußerungen sind ohne den Kontext des zeichenhaft-wirksamen Denkens der abendländisch-christlichen Philosophie und Theologie nicht nachvollziehbar, in dem sakramentales Denken Bild und Mysterium verbindet. Magrittes Denken greift dies auf und gibt neue Anregungen für aktuelle bildwissenschaftliche Diskurse und die gegenwärtige Kunst.
Mut zur Lücke Teil 4. Mut zu Neuem. Hrsg.: Architektenkammer Sachsen-Anhalt. 2015. 132 S. 359 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 9,90. CHF 11,40 ISBN: 978-3-7319-0205-8 Imhof
Der von der Architektenkammer herausgegebene vierte Band zu den Architektenwettbewerben 2014/2015 dokumentiert nach den Bänden 2008/2009, 2010/2011 und 2012/2013 weitere Beispiele, wie Baulücken und ungenutzte Grundstücke aktiviert und attraktiv durch Neubauten gestaltet werden können, diesmal in den Städten Osterburg, Arneburg, Dessau-Roßlau, Quedlinburg, Bernburg (Saale), Bad Lauchstädt, Hohenmölsen und Teuchern. Die Innenstädte sollen attraktiver werden, hierzu ist es notwendig, auch knapp geschnittene Eckgrundstücke und Baulücken für die Bedürfnisse der Menschen herzurichten. Dies ist eine Herausforderung für die Architekten, der sich die Architektenkammer Sachsen-Anhalt durch Wettbewerbe stellt. Das Buch gibt Anregungen für Baulückenschließungen und richtet sich vor allem an Bauherren und Architekten.
Niederländische Moderne. Die Sammlung Veendorp aus Groningen. Hrsg.: Bastek, Alexander; von Stockhausen, Tilmann; van Ditmars, Elise. 2015. 208 S. 130 fb. Abb. 30 x 23 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0263-8 Imhof
Weite Landschaften, Seestücke mit bewegtem Wolkenhimmel, stimmungsvolle Interieurs und Stillleben – all diese Motive kommen einem so vertraut vor. Die Namen der Maler dürften allerdings nur den wenigsten Ausstellungsbesuchern etwas sagen: Paul Gabriël, Isaac Israels, Johan Barthold Jongkind, die Brüder Maris, Anton Mauve oder Willem Bastiaan Tholen waren und sind in ihrer niederländischen Heimat bekannte Künstlergrößen. Heute muss diese „niederländische Moderne“ außerhalb unseres Nachbarlandes erst wiederentdeckt werden. Alle gezeigten Werke stammen aus der Sammlung Veendorp des Groninger Museums. Sie bietet einen repräsentativen Überblick über die niederländische Malerei um 1900 und umfasst außerdem eine Reihe bedeutender Werke französischer Künstler wie Camille Corot, Charles-François Daubigny und Paul Gauguin, die ebenfalls in der Ausstellung zu sehen sind. Der Bogen der gezeigten Werke reicht vom Naturalismus über den Impressionismus bis zu einem neusachlichen Realismus. Zu einer künstlerischen Entdeckungsreise auf vertrauten Pfaden möchte dieser Ausstellungskatalog anregen.
Die Städte Oberfrankens von oben betrachtet. Popp, Herbert. 2015. 400 S. 278 fb. Abb, 184 Karte(n). 29 x 24 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0162-4 Imhof
Oberfranken ist eine Region, die sehr städtereich ist, umfasst es doch 53 Orte mit dem Titel „Stadt“. Diese Städte sind allesamt nicht sehr groß; sie gehören überwiegend zu den Klein- und Zwergstädten. Dennoch verkörpern sie ein breites Spektrum ganz unterschiedlicher Entstehungsbedingungen, baulicher Ausprägungen und wirtschaftlicher Funktionen. In den meisten Fällen noch erstaunlich gut erhalten und erkennbar, sind die baulich-materiellen Zeugen aus vergangenen Jahrhunderten. Vor allem der optische und ästhetische Reiz der ehemaligen Altstadtensembles, somit die sichtbare Stadtlandschaft, wird in dem Band ausgebreitet, basierend auf selbst aufgenommenen Schrägluftbildern sowie historischen Karten (Urkataster) und aktuellen Stadtplänen. Diese „Sicht von oben“ wird systematisch für alle 53 Städte ergänzt durch wichtige statistische Eckdaten vom Zeitpunkt der Stadterhebung über die Bevölkerungsentwicklung seit 1840 bis zur wirtschaftlichen Situation in der Gegenwart. Wichtigstes Ziel des Buches bleibt es stets, die attraktiven baulichen stadtprägenden Elemente vergangener Jahrhunderte in ihrem Formenreichtum aufzuzeigen und in verständlicher Weise auszubreiten.
Pergamon als Zentrum der hellenistischen Kunst. Bedeutung, Eigenheiten & Ausstrahlung. Hrsg.: Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin; Grüßinger, Ralf; Kästner, Ursula; Scholl, Andreas. 2015. 208 S. 210 z. T. fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0209-6 Imhof
Der vorliegende Band geht auf eine 2012 von der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin organisierte Tagung zurück. Den Anlass bot die Ausstellung „Pergamon – Panorama der antiken Metropole“ im Berliner Pergamonmuseum, die am 30. September 2012 nach einer Laufzeit von zwölf Monaten mit einem aufsehenerregenden Rekord von 1,6 Millionen Besuchern zu Ende ging. Mehr als 60 Jahre nach der letzten synoptischen Behandlung schien der Zeitpunkt gekommen, die Frage nach der Bedeutung Pergamons als Zentrum des hellenistischen Kunstschaffens auf der Basis des aktuellen Forschungsstandes erneut zu stellen.
Diskutiert werden die Methodik der Porträtforschung, ikonographische Zuordnungen und Interpretationen sowie die archivgestützte Kontextforschung zur pergamenischen Skulptur. Eine besondere Bedeutung kommt der Bestimmung und Wirkung von Werkstätten und Kunstzentren bzw. deren allgemeiner Relevanz für die Kunstproduktion in hellenistischer Zeit zu. Eng damit verknüpft sind die technischen bzw. technologischen Aspekte des hellenistischen Kunsthandwerkes.
Polychromie hellenistischer Skulptur. Ausführung, Instandhaltung und Botschaften. Blume, Clarissa. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (127); Studien zur antiken Malerei und Farbgebung (9). 2015. 784 S. 1198 fb. Abb. im Buch und 2449 fb. Abb. auf DVD. 32 x 24 cm. Gb. EUR 125,00. CHF 144,00 ISBN: 978-3-7319-0017-7 Imhof
Die Polychromie antiker Skulpturen stellt auf dem internationalen Parkett der Altertumswissenschaftler ein sich rege entwickelndes und stetig wachsendes Forschungsgebiet dar. Hellenistische Skulpturen blieben in diesem Rahmen jedoch bislang ein Desiderat, das mit dieser Publikation nun vorliegt. Basierend auf einer Untersuchung von über einhundert hellenistischen Skulpturen mit modernen Techniken und Methoden zeigt die Studie, wie Statuen dieser Zeit mit ihrer polychromen Gestaltung, also ihrer Farbfassung und Ergänzung durch Attribute aus anderen Materialien, aussahen. Eine erstmalige Hinzunahme von Vergleichsbeispielen anderer Gattungen, insbesondere von Terrakotten, unterstützt die Auswertung. Darüber hinaus geht die Arbeit der Frage nach, welche für die Interpretation der einzelnen Skulptur wichtigen Informationen dem Statuenkörper durch seine Bemalung oder Anstückungen hinzugefügt wurden. In weiteren Kapiteln widmet sich die Arbeit den ausführenden Handwerkern, der Pflege, Instandhaltung und den Reparaturmaßnahmen der polychromen Gestaltung. Eine zusätzliche Bereicherung erfährt die Studie durch die Berücksichtigung und neue Übersetzung antiker literarischer Quellen sowie Schatzinschriften delischer Heiligtümer. Die breitgefächerten Fragestellungen werden von einem ausführlichen Katalog und einem umfangreichen Abbildungsteil in Farbe begleitet.
Querbeet. Restaurierungsprojekte der Landesdenkmalpflege Rheinland-Pfalz. Hrsg.: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesdenkmalpflege. 2015. 144 S. 239 fb. Abb. Engl.Br. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-0292-8 Imhof
Restaurierung in der Denkmalpflege zeichnet sich durch eine große Bandbreite an Objekten und Materialien aus. Entsprechend vielfältig sind die Problemstellungen und Anforderungen. Die Landesdenkmalpflege arbeitet dabei eng mit freiberuflichen Restauratoren aller Fachrichtungen zusammen.
Der vorliegende Band präsentiert einen Querschnitt durch die Fülle aktueller Restaurierungsprojekte der rheinland-pfälzischen Denkmalpflege. Die Beiträge gehen zurück auf ein wissenschaftliches Kolloquium, das im Oktober 2012 von der Generaldirektion Kulturelles Erbe in Mainz veranstaltet wurde.
Heinrich Schilking. Ein westfälischer Maler des 19. Jahrhunderts. Hrsg.: Altstadtfreunde Warendorf e.V.; Smieszchala, Alfred G. ; Sondermann , Petra. 2015. 160 S. 203 fb. Abb. 22 x 29 cm,. Gb. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0311-6 Imhof
Aus Anlass des 200. Geburtstages des aus Warendorf stammenden, späteren Oldenburger Hofmalers Heinrich Schilking möchte das Dezentrale Stadtmuseum Warendorf erstmals einen Einblick in das Schaffen dieses westfälischen Künstlers geben. .
Durch seine Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf unter seinen Lehrern Johann Wilhelm Schirmer und Carl Friedrich Lessing gilt Heinrich Schilking als Mitbegründer der Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts. Leider ist er nach seinem Tod fast in Vergessenheit geraten. Erst in den letzten Jahren tauchen einzelne Werke von Heinrich Schilking in norddeutschen Museen wieder auf. .
Der Ausstellungskatalog greift auf eine zehn Jahre währende Forschungsarbeit der Kuratoren Alfred G. Smieszchala und Petra Sondermann zurück, die sich seit der Einrichtung einer durch die NRW-Stiftung geförderten Biedermeierstube im Museumsobjekt Klosterstraße 7, Warendorf, mit dem vergessenen Künstler beschäftigen. .
Der vorliegende Band, der die gleichnamige Ausstellung begleitet, versammelt neben einem ersten Werkverzeichnis auch umfangreiches Quellenmaterial sowie Aufsätze, die den aktuellen Forschungsstand zum Thema vermitteln.
Rudolf Schlichter. Eros und Apokalypse. Hrsg.: von der Bank, Matthias; Heitmann, Claudia; Lange, Sigrid. 2015. 240 S. 134 meist fb. Abb. 39 x 23 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0309-3 Imhof
Rudolf Schlichter (1890 Calw – 1955 München) ist eine der widersprüchlichsten und faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland gelebt hat. Der Maler, Zeichner und Schriftsteller gehört mit George Grosz und Otto Dix zu den wichtigsten Vertretern der Neuen Sachlichkeit. Einige seiner Werke zählen zu den Ikonen der deutschen Kunst. Die Themenkomplexe Eros und Apokalypse markieren die Pole im Schaffen von Rudolf Schlichter. „Eros“ steht im weitesten Sinne für die spannungsvolle Auseinandersetzung des Künstlers mit seiner sexuellen Veranlagung, die ihn zum Außenseiter machte. „Apokalypse“ umschreibt zusammenfassend Schlichters Wahrnehmung seiner Zeit, die von Umbrüchen, Diktatur und Krieg maßgeblich geprägt war.
Der Katalog zu den Ausstellungen des Mittelrhein-Museums Koblenz und des Kunstvereins „Talstrasse“ in Halle zeigt Arbeiten aus der gesamten Schaffenszeit. Den Auftakt bilden Werke aus seiner Karlsruher Studienzeit vor dem Ersten Weltkrieg, wo sich bereits die ersten Ansätze einer Auseinandersetzung mit den avantgardistischen Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts zeigen. Nach Kriegsende zog Schlichter in die Metropole Berlin und schloss sich radikalen Künstlergruppen an. Ihn faszinierten nicht nur die Gestalten des schillernden Nachtlebens, sondern auch die arbeitenden Menschen auf der Straße, deren Einsamkeit und Kommunikationslosigkeit er in seinen Bildern verarbeitete. Insbesondere die Porträtmalerei verschaffte Schlichter in diesen Jahren zunehmende Anerkennung und schließlich den künstlerischen Durchbruch. Zu Beginn der 1930er Jahre führte Schlichters Rückzug aus der Großstadt zu einer vorübergehenden Konzentration auf die Landschaft als tragendes Sujet. Unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Herrschaft entstanden dann vermehrt zivilisationskritische Untergangsvisionen und alptraumhafte Szenerien. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind es surreal anmutende Bilder, mit denen Schlichter die zunehmend von Technik beherrschte Lebenswirklichkeit deutet. Sein wichtigstes Thema blieb dabei immer der Verlust von Menschlichkeit in der modernen Zivilisation.
Liebfrauen in Trier. Architektur und Ausstattung von der Gotik bis zur Gegenwart. Hrsg.: Tacke, Andreas; Heinz, Stefan. 2015. 592 S. 468 meist fb. Abb. 32 x 24 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-86568-890-3 Imhof
Mit ihrer nahezu 800-jährigen Baugeschichte, die bis in die jüngste Gegenwart reicht, ist die Trierer Liebfrauenkirche für alle Epochen der Architektur-, Kunst- und Kulturgeschichte von herausragender Bedeutung. Aus diesem Grund wurde sie 1986 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Sie steht im Mittelpunkt des Bandes, doch ist ihre Bau- und Ausstattungsgeschichte nur im europäischen Vergleich nachzuvollziehen. Neben der Elisabethkirche in Marburg handelt es sich um einen der frühesten gotischen Sakralbauten in Deutschland und sie ist zudem einer der wenigen Zentralbauten im hochgotischen Stil.
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