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Die Erzbischöfe von Bamberg. Lebensbilder. Hrsg.: Hölscher, Andreas; Jung, Norbert; Urban, Josef. 2014. 496 S. 219 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 63,10 ISBN: 978-3-7319-0183-9 Imhof
Ein wenig mehr als 800 Jahre war Bamberg Sitz eines Bistums. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde es im Gefolge der Integration des Hochstifts Bamberg in das Königreich Bayern zum Erzbistum erhoben. Seit 1821 führten bzw. führen nacheinander 13 Erzbischöfe die Geschicke des Erzbistums Bamberg und standen der gleichnamigen Kirchenprovinz in Nordbayern vor. Vorliegende überarbeitete und erweiterte Veröffentlichung greift das 1997 erschienene Werk „Die Bamberger Erzbischöfe“ auf. Die Lebensbilder der 13 Bamberger Erzbischöfe werden ergänzt durch eine Abhandlung zur rechtlichen Stellung eines Erzbischofs als Vorsitzender einer Kirchenprovinz und den Versuch einer baugeschichtlichen Rekonstruktion des Palais der Bamberger Erzbischöfe.
Gardasee. Natur- und kulturhistorische Ausflüge. Hrsg.: Mayer, Lothar. 2014. 352 S. 338 fb. Abb. 14 Karten. 24 x 27 cm. Pb. EUR 27,95. CHF 32,15 ISBN: 978-3-7319-0191-4 Imhof
Der Gardasee gehört seit Goethes Zeiten zu unseren beliebtesten Urlaubszielen. Umso verwunderlicher ist es, dass keiner der derzeit verfügbaren Reiseführer eine Zusammenschau natur- und kulturhistorischer Exkursionen am See bietet. Dieses reich bebilderte Buch, in dem der Autor 30 Jahre Gardasee-Erfahrungen verarbeitet hat, schließt diese Lücke. Es regt zu eigenen Wanderungen an, indem es Touren rund um den See beschreibt, die aufgrund von botanischen, entomologischen, geologischen und kulturhistorischen Besonderheiten von Interesse sind. Die zum größten Teil sportlich nicht anspruchsvollen Wanderungen sind mit Hilfe von detaillierten Karten für jeden Naturfreund gut nachzuvollziehen.
Den Kunstobjekten, die rund um den See zu bewundern sind, ist ein weiteres Kapitel gewidmet. Und sogar über die Literaten und Dichter, die über die Jahrhunderte hinweg den Lacus Benacus aufgesucht haben, wird ausführlich berichtet. Historische Besonderheiten und vor allem die Bezüge zu unserer eigenen mitteleuropäischen Geschichte werden in diesem Gardasee-Lesebuch mit Sorgfalt und Sachkenntnis vorgestellt. Darüber hinaus taucht der Leser in die Weinbauregionen rund um den Gardasee ein und weiß nach der Lektüre, wo der beste Lugana und der qualitätsvollste Bardolino gekeltert werden.
Carl Gehrts (1853–1898) und die Düsseldorfer Malerschule. Hrsg.: Mai, Ekkehard. 2014. 208 S. 215 meis fb. Abb. 26 x 20 cm. EUR 29,95. CHF 27,90 ISBN: 978-3-7319-0154-9 Imhof
Das Hauptwerk des Malers und Illustrators Carl Gehrts (1853–1898) waren die Fresken für das Treppenhaus der ehemaligen Düsseldorfer Kunsthalle. Von 1881 bis 1897 sollte Gehrts an dem anspruchsvollen Bildprogramm arbeiten, das die Kunst im Wandel von der Antike bis in die Neuzeit zum Thema hatte. Die Kunsthalle wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und in den 1960er Jahren durch einen Neubau ersetzt. Die einst gefeierten Fresken von Carl Gehrts gingen verloren. Erhalten sind zahlreiche Ölstudien und Zeichnungen, die in der Ausstellung erstmals vollständig gezeigt und im Katalog dokumentiert werden. Zudem wird Carl Gehrts in den Kontext der Düsseldorfer Malerschule im späten 19. Jahrhundert gestellt. Auch werden Fragen zur Monumentalmalerei und Kulturpolitik der Gründerzeit erörtert.
Erich Klahn Ulenspiegel (1901–1978). Vierbändige Gesamtausgabe. Hrsg.: Bastek, Alexander; Kümmel, Birgit; Meiners, Jochen. 4 Bände. 2014. 1784 S. 1325 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 199,00. CHF 228,85 ISBN: 978-3-7319-0145-7 Imhof
Erich Klahn ist ein Künstler des 20. Jahrhunderts. Er schuf Gemälde und Aquarelle, war Zeichner und Glasmaler, entwarf Bild- und Ornamentteppiche sowie Emaillearbeiten. Er schuf über mehrere Jahrzehnte in drei Schaffensphasen 1312 Aquarelle zum Thema Ulenspiegel und seinem flämischen Freiheitskampf. „In Zeichnungen bereitete Erich Klahn seine künstlerischen Kommentare der Szenen vor, richtete sein Augenmerk auf kleinste Sequenzen des Handlungsablaufs oder löste sich mit seinen Bildszenen auch vom Text. So entstand ein monumentales Illustrationswerk. Klahns Aquarelle sind nicht im eigentlichen Sinn Illustrationen, die der Erzählung oder Verbildlichung eines Textes dienen. Es sind vielmehr eigenständige Übertragungen der Dichtung in Kunst.“, so Hellmut Th. Seemann.
Erich Klahn Ulenspiegel (1901–1978). Katalog zur Ausstellung. Meiners, Jochen. Hrsg.: Bastek, Alexander; Kümmel, Birgit. 2014. 128 S. 444 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 19,95. CHF 27,90 ISBN: 978-3-7319-0164-8 Imhof
Museum Behnhaus Drägerhaus, Galerie des 19. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne, Lübeck: 7. Februar bis 19. April 2015. Museum Bad Arolsen und Museumsverein, Ausstellungen im Schloss: 9. Mai bis 26. Juli 2015
Erich Klahn ist einer der Unzeitgemäßen unter den Künstlern des 20. Jahrhunderts. Er schuf Gemälde und Aquarelle, war Zeichner und Glasmaler und entwarf Bild- und Ornamentteppiche ebenso wie Emailarbeiten, und all dies mit sowohl christlichen als auch profanen Themen und Motiven. Am Ort seiner Kindheit, Jugend und künstlerischen Arbeit in Lübeck, am anderen Ort seines Schaffens in Celle und am Ort einer Sammlerin seines Werkes in Bad Arolsen widmet sich nun eine Ausstellung seinem umfangreichsten bildkünstlerischen Werk, den Aquarellen zu Charles de Costers „Ulenspiegel“. Erich Klahn schuf über mehrere Jahrzehnte in drei Schaffensphasen 1312 Aquarelle zu diesem Epos des flämischen Freiheitskampfes. Es handelt sich um ein ungewöhnliches zeichnerisches OEuvre höchster Qualität mit vielfältigen Vernetzungen in die Kunst- und Zeitgeschichte. In Zeichnungen bereitete Erich Klahn seine künstlerischen Kommentare der Szenen vor, richtete sein Augenmerk auf kleinste Sequenzen des Handlungsablaufs oder löste sich mit seinen Bildszenen auch vom Text. So entstand ein monumentales Illustrationswerk. Klahns Aquarelle sind nicht im eigentlichen Sinn Illustrationen, die der Erzählung oder Verbildlichung eines Textes dienen. Es sind vielmehr eigenständige Übertragungen der Dichtung in Kunst. Rund 350 Aquarelle zum „Ulenspiegel“ und zeichnerische Vorarbeiten werden gezeigt, ergänzt durch thematisch zugehörige großformatige Arbeiten des Künstlers. Zur Ausstellung erscheint ein reich illustrierter Katalog und erstmals eine vierbändige Gesamtausgabe aller 1312 Aquarelle.
100 x Leipzig. 1000 Jahre Geschichte. Hrsg.: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig; Rodekamp, Volker; Sieblist, Kerstin. 2014. 224 S. 100 fb. Abb. 26 x 19 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 27,90 ISBN: 978-3-7319-0159-4 Imhof
Vor 1000 Jahren macht Leipzig das erste Mal schriftlich von sich reden. Die Geschichte einer Stadt kann über Archivalien erzählt werden, aber auch über die Dinge aus der jeweiligen Zeit. Das Buch unternimmt mit 100 ausgewählten Exponaten aus dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig eine Zeitreise in die Geschichte der letzten 1000 Jahre. Darunter sind Highlights ebenso wie Alltägliches. So kündet ein Silberschatz von der aufsteigenden Handelsmetropole, eine Eisenbahnbrille vom Aufbruch in das Zeitalter der Mobilität oder eine stehengebliebene Uhr vom Bombenhorror 1943. Kunstvoll fotografierte Gegenstände werden befragt und hinterfragt. Sie erzählen von Leipzigs Werden und Sein, vom historischen Augenblick und von den Menschen dieser Stadt. So entsteht ein Buch für alle, die Leipzig lieben, und auch für die, die schon alles über die Stadt zu wissen glauben.
Landkreis Mansfeld-Südharz (I) - Altkreis Eisleben. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt Band 16.1. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Die Landeskonservatorin. 216 S. 768 Abb. 28 x 21 cm, Pb. EUR 24,95 CHF 34,60 ISBN: 978-3-7319-0130-3 Imhof
Das Denkmalverzeichnis Landkreis Mansfeld-Südharz (I) widmet sich dem Altkreis Eisleben. Insbesondere die Lutherstadt Eisleben wird sehr umfangreich, inklusive einer eingesteckten A3-Karte, behandelt.
Nach einem Geleitwort der Landrätin, einem Vorwort der Landeskonservatorin und einer Einführung, werden die Baudenkmale in alphabetischer Reihenfolge nach Straßen- und Platznamen beschrieben.
Aus Mecklenburgs Kirchen und Klöstern. Der Mittelalterbestand des staatlichen Museums Schwerin. Hrsg.: Staatliches Museum Schwerin; Hegner, Kristina. 2014. 336 S. 479 meist fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 27,00 CHF 33,40 ISBN: 978-3-7319-0062-7 Imhof
Die Mittelaltersammlung des Staatlichen Museums Schwerin entstand innerhalb eines halben Jahrhunderts seit den 1830er Jahren. Sie vereint in den Kirchen des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin nicht mehr benötigte Altäre, Gestühle, Sakramentshäuser etc. und gibt so einen Einblick in den Umfang vorreformatorischer Kirchenausstattung. Abgerundet wurde der Bestand nach der Aufhebung der aus Frauenklöstern hervorgegangenen evangelischen Damenstifte (1920). Aus dem Zisterzienserinnenkloster zum Heiligen Kreuz in Rostock kamen vor allem über Jahrhunderte hinweg gehütete Statuetten, Altärchen und Reliquienbehältnisse, aus dem Klarissenkloster Ribnitz insbesondere wertvolle Stickereien und Seidenstoffe, Altarbekleidungen und Gewänder. Die Schweriner Mittelaltersammlung ist eine der bedeutendsten in Norddeutschland, ihr Stellenwert beruht einerseits auf der regionalen Geschlossenheit und Vielfalt, andererseits auf herausragenden Einzelstücken.
Nahe und Glan. Eine Region und ihre Kulturgeschichte – Kunstreiseführer. Freckmann, Klaus. 2014. 184 S., 270 meist fb. Abb. 24 x 17 cm, Pb. EUR 19,95 CHF 27,90 ISBN: 978-3-86568-901-6 Imhof
Nahe und Glan sind die beiden Flüsse, die aus dem östlichen Saarland dem Rhein zustreben und namensgebend für die Region zwischen dem Hunsrück im Norden und dem Pfälzer Bergland im Süden sind. Bestimmen im Westen bewaldete Höhen das Landschaftsbild, so sind es ab der mittleren Nahe und dem mittleren Glan die Weinberge. Die Landschaft bietet architekturhistorische Höhepunkte, so die romanischen Kirchen in Offenbach-Hundheim und in Sponheim oder die spätgotische Schlosskirche in Meisenheim. Bad Kreuznach wartet mit seinem im 19. Jahrhundert geprägten Kurviertel auf, und die Rochuskapelle oberhalb von Bingen ist ein Höhepunkt neogotischer Gestaltung. Im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum Bad Sobernheim lässt sich die historische ländliche Architektur erleben. In Bad Münster am Stein-Ebernburg kann man sich dagegen mit der Moderne auseinandersetzen – eine Symbiose landschaftlicher und skulpturaler Gestaltung. Der Reiseführer führt in die Geschichte der Region ein und stellt ihre prägende Architektur vor, indem er den Flüssen Nahe und Glan folgt. Exkursionsvorschläge erleichtern die Suche und machen mit sehenswerten Bauten auch abseits der großen Straßen bekannt.
Die Rezeption indischer Miniaturen in der europäischen Kunst des 17. und 18. Jahrhunderts. Forberg, Corinna. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 121. 2014. 216 S., 154 Abb. 30 x 22 cm, Gb. EUR 39,95 CHF 51,90 ISBN: 978-3-7319-0131-0 Imhof
Indische Miniaturen gehörten neben Tulpen, Gewürzen, Gold und Silber zu den begehrten Exportgütern in Europa. Hauptumschlagplatz war Amsterdam, wo sie innerhalb eines überschaubaren sozialen Netzes von Händlern, Sammlern und Künstlern kursierten. Rembrandt, Willem Schellinks, Bernard Picart gehörten ebenso dazu wie die Autoren Athanasius Kircher, Olfert Dapper oder Nicolaas Witsen. Für sie und ihre Zeitgenossen stellten die indischen Miniaturen die ersten verfügbaren authentischen Quellen über Indien dar, die sie in singulären künstlerischen Prozessen verarbeiteten oder für einen breiten Leserkreis kopierten. Dieses Buch untersucht erstmals detailliert die neuzeitliche Rezeptionsgeschichte indischer Malerei in Europa anhand einer Vielzahl indischer Porträts und Götterbildnisse sowie ihrer europäischen Kopien.
Täter und ihre Opfer. Zur Geschichte der Diktatur des Dritten Reiches zwischen Rhön und Vogelsberg. Schick, Elmar. 2014. 384 S., 149 Abb., 24 x 17 cm, Gb., EUR 24,95 CHF 34,60 ISBN: 978-3-86568-961-0 Imhof
Prominente wie auch weniger bekannte Täter und Opfer des NS-Regimes aus dem Fuldaer Land zwischen Rhön und Vogelsberg stellt das Buch teils in kurzen, teils in ausführlichen Biographien vor. Eingebunden in diese Lebensbeschreibungen werden auch die kriminellen und skrupellosen Strategien des Dritten Reiches gegen Menschen, Kirche, Schulen und Presse (Fuldaer Zeitung) deutlich vor Augen geführt.
Als Zeitzeuge gelingt es dem Autor, in eindrücklicher Schilderung ein lebendiges Bild der Zeit- und Lebensumstände während der national­sozialistischen Diktatur im Fuldaer Raum zu zeichnen.
Die Entdeckung der Temperamalerei im 19. Jahrhundert. Erforschung, Anwendung und Weiterentwicklung einer historischen Maltechnik. Reinkowski-Häfner, Eva. 2014. 392 S. 205 meist fb. Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 88,80 ISBN: 978-3-7319-0079-5 Imhof
Im Zuge der Mittelalterrezeption des 19. Jahrhunderts entdeckten die neu begründeten Wissenschaftsdisziplinen der Kunstgeschichte, der Restaurierung und der Naturwissenschaften die Temperamalerei wieder. Die Künstler selbst griffen auf deren Forschungserkenntnisse zurück und entwickelten mit Hilfe von Produkten der Farbenindustrie die Temperamalerei zu einem neuen Malverfahren. In der vorliegenden Studie werden auf der Basis umfangreichen Quellenstudiums und anhand zahlreicher Beispiele die Gründe für die Renaissance der Temperamalerei dargelegt, beginnend mit der nazarenischen Wandmalerei und der restauratorischen Retusche bis hin zur Malerei des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit. Interdependenzen und Zusammenhänge zwischen der Maltechnikforschung und der Malpraxis, zwischen Wand- und Staffeleimalerei und zwischen der kunsthistorischen und maltechnischen Entwicklung werden hierbei aufgezeigt. Die Arbeit stellt nicht nur die Maltechnikforschung auf eine neue Grundlage, sondern eröffnet auch den Kunsthistorikern den Zugang zur Materialität der Malerei des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Wir gehen baden! We’re going bathing! Wir gehen baden! We’re going bathing!. 2014. Dtsch/Engl. 108 S. 85 fb. Abb. 22 x 21 cm, Pb. EUR 14,90 CHF 21,20 ISBN: 978-3-7319-0190-7 Imhof
Das „Baden“ ist eng mit drei Feldern verknüpft: dem Körper, der Hygiene und dem sozialen Vergnügen. Der nackte oder raffiniert bedeckte Körper beim Bade lebt von der Affinität zur Natur und Natürlichkeit: in seinen anmutigen Bewegungen und seinem Ambiente, ob beim Bad in der Gruppe oder in selbstvergessener Intimität, ob in einer offenen Wasserlandschaft (von den Teichen Arkadiens bis zu den Paradiesen der Südsee), einem engen Boudoir mit Waschzuber, einer altdeutschen oder orientalischen Badehalle. Die Hygiene dagegen ist nicht allein mit der Schönheit, sondern vorrangig mit den Begriffen Gesundheit und Wohlergehen assoziiert. Hierin eingeschlossen sind neben der körperlichen Säuberung auch die innere, seelische Reinigung und der Mythos des Wassers als Jungbrunnen und Urelement allen Lebens. Das soziale Vergnügen reicht von der Welt des Wassersports über das einschlägige Strandleben bis hin zur gesellschaftlichen Bühne mondäner See- und Bäderstädte und den Einfällen der Bademode: Das Bad ist meist ein Ort der Freiheit, es steht für eine Kultur der Zwanglosigkeit und Fantasie, der Zerstreuung und Erotik. Zudem stimuliert das Motiv des Badens auch allegorische, mythologische und literarische Räume. Die beliebten Darstellungen des „Jungbrunnens“, vom „Bad der Diana mit ihren Nymphen“ oder vom Badeakt der schönen Venus bilden nur die Spitze einer uferlosen visuellen Begierde. Das Buch zeigt die schönsten Badeszenen aus dem Berliner Kupferstichkabinett, darunter Werke von Dürer, Rembrandt, Degas oder Otto Müller.
Fashion – Art – Works. 1715 to today. Hrsg.: Waidenschlager, Christine; Kunstgewerbemuseum – Staatliche Museen zu Berlin. 2014. Engl. 320 S. 30 x 24 cm. Pb. EUR 29,95 CHF 40,10 ISBN: 978-3-7319-0165-5 Imhof
Fashion–Art–Works offers an opulent introduction to the Berliner Kunstgewerbemuseum costume collection and is published on the occasion of the November 2014 reopening of the Kunstgewerbemuseum at the Kulturforum Berlin. The Kamer/Ruf collection of international costumes, acquired in 2003, as well as stylish highlights from the early 18th century up to the end of the 20th century, are at the heart of this catalogue of selected holdings. Accessories, the fashionable accoutrements that—from hats to shoes—are indispensable aspects of the style of the respective pieces, are equally as important as the ladies’ gowns and men’s suits.
Each item has been artistically documented in photographs and introduced with clear descriptions. These tell the story of the last three decades of European costume. A detailed article additionally explains the design and manufacture of the figurines, which were individually created for each item.
Peter Flötner. Renaissance in Nürnberg. Schriften der Museen der Stadt Nürnberg. Hrsg.: Ingrid Bierer (7). 2014. 176 S. 23 x 23 cm. Pb. EUR 19,95 CHF 27,90 ISBN: 978-3-7319-0152-5 Imhof
Peter Flötner (ca. 1490–1546) zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Generation nach Dürer in Nürnberg. Seine Aufträge bezog er vor allem aus dem reichen und mächtigen ¬Patriziat der Reichsstadt. Der gelernte Bildschnitzer fertigte virtuose Kleinplastiken, über ¬hundert Plaketten und den sog. „Kamin“ im Hirsvogelsaal. Zu seinen Hauptwerken zählen der Holzschuher-Pokal, den er in Zusammenarbeit mit dem Goldschmied Melchior Baier schuf, und der Silberaltar für König Sigismund I. von Polen. Flötner war auch ein ebenso talentierter wie geistreicher Zeichner und Druckgraphiker, dem es gelang, auch abseitige Bildthemen anschaulich zu inszenieren. Er gestaltete Entwürfe für alle Arten von Kunsthandwerk, insbesondere Goldschmiedeobjekte im Stil der italienischen Renaissance. Erzählerisch herausragend sind seine mit der Feder gestalteten Illustrationen zu den fünf Büchern Mosis. Für die Nürnberger Drucker und Verleger illustrierte Flötner zahlreiche Spruchgedichte des Hans Sachs und ebenfalls ein bis nach Italien verkauftes Kartenspiel.
Im Zentrum von Ausstellung und Katalog aber steht der einzigartige Bestand an Originalzeichnungen aus der Graphischen Sammlung der Universitätsbibliothek Erlangen-¬ Nürnberg.
Ohrdruf. Stadtführer. Ellrich, Hartmut. 2014. 32 S. 24 x 17 cm. geheftet. EUR 7,95 CHF 11,90 ISBN: 978-3-7319-0161-7 Imhof
Ohrdruf, im thüringischen Landkreis Gotha gelegen, ist eine Kleinstadt mit ca. 5400 Einwohnern. Sie liegt am Nordhang des Thüringer Waldes. Die Stadt ist vor allem als Wohnort Johann Sebastian Bachs sowie wegen des Truppenübungsplatzes bekannt. Der Stadtführer enthält eine Einführung zur Stadtgeschichte und geht in Form eines Stadtrundganges auf alle Sehenswürdigkeiten, wie z. B. die Stadtkirche St. Michaelis, das Schloss Ehrenstein oder das Rathaus, ein. Ein Stadtplan rundet das Werk ab.
Gesichter und Geschichten. Portraits aus 4 Jahrhunderten. Ausstellung des Städtischen historischen Museums / Museum im Gotischen Haus Bad Homburg v.d.Höhe26. November bis 12. April 2015. Hrsg.: Magistrat der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe, Dezernat IV, Stadträtin Beate Fleige. 2014. 144 S. 21 x 22 cm. Pb. EUR 15,00 CHF 21,40 ISBN: 978-3-7319-0160-0 Imhof
Die Portraitsammlung des Städtischen historischen Museums in Bad Homburg vereint Mitglieder des preußischen Herrscherhauses, Landgrafen und Landgräfinnen von Hessen-Homburg sowie Vertreter anderer hessischer Fürstenhäuser, Homburger Bürger und Amtsträger, Bilder von Ehepaaren sowie Frauenportraits. Die Gemälde stammen aus über 400 Jahren Stadt- und Kunstgeschichte. Jede Person ist auf eine andere Art erfasst und zeigt nur ihr eigene Züge. Wir können diesen Personen anhand ihrer Portraits begegnen, aber auch lernen, wie sehr ihre Darstellung von der Kunstepoche bestimmt wurde, in der das jeweilige Werk – ob als Objekt der Repräsentation oder als privates Bildnis – geschaffen wurde.
Zeichnen seit Dürer. Brahms, Iris; Demele, Christine; Hofmann-Randall, Christina; Teget-Welz, Manuel. Hrsg.: Dickel, Hans. 2014. 496 S. 30 x 24 cm. Leinen. EUR 69,95 CHF 90,10 ISBN: 978-3-86568-966-5 Imhof
Der zweite Bestandskatalog der Graphischen Sammlung in Erlangen behandelt die Zeichnungen süddeutscher und schweizerischer Künstler seit Albrecht Dürer, von dem sich sechs Zeichnungen im Bestand der Universitätsbibliothek erhalten haben. Zahlreiche Werke stammen aus dem Umkreis Dürers, darunter von den wichtigen Künstlern Hans Baldung Grien, Hans von Kulmbach, Erhard Schön, Georg Pencz, Peter Flötner, Hans Schäufelin und Sebald Beham. Ebenso bedeutend sind die Werkgruppen aus anderen süddeutschen Schulen (Schwaben, Bayern, Oberrhein), die mit Zeichnungen von Hans Holbein d. Ä., Hans Burgkmair, Albrecht Altdorfer, Wolf Huber und Matthias Grünewald die deutsche Zeichenkunst des 16. Jahrhunderts auf höchstem Niveau repräsentieren. Die aus Nürnberger Werkstattzusammenhängen überlieferte Erlanger Sammlung wird aber nicht nur katalogisiert, begleitende Aufsätze der Autoren Iris Brahms, Christine Demele, Christina Hofmann-Randall und Manuel Teget-Welz erörtern vor dem Hintergrund der aktuellen Zeichnungsforschung Fragen zu Funktionen und Formmerkmalen der behandelten Blätter.
Ein Dialog der Künste. Beschreibungen und Innenarchitektur und Interieurs in der Literatur von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Hrsg.: Orelli-Messerli, Barbara von. Ein Dialog der Künste (2). 2014. 160 S. 33 meist sw. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 25,00 ISBN: 978-3-7319-0138-9 Imhof
Während aktuelle Forschungsprojekte zu Innenarchitektur und Innenausstattung unterschiedliche Entwürfe, Modelle, Konzeptualisierungen und Interpretationen von Innenräumen in Kunst, Architektur, Theater und visueller Kultur von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart untersuchen, wird die Beschreibung von Interieurs in der Literatur ausgeklammert. Diese Forschungslücke wollte das Symposium „Ein Dialog der Künste: Beschreibungen von Innenarchitektur und Interieurs in der Literatur von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart“ schließen.
Das zweite internationale Symposium „Ein Dialog der Künste“ ging dabei von der Tatsache aus, dass in solchen Beschreibungen immer auch Spielerisches mitwirkt, in gleichem oder gar höherem Maße jedoch auch Kulturtheorien enthalten sind. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt, ist: Hat die in der Literatur implizit formulierte Kulturtheorie Auswirkungen auf die Herausbildung der als solche deklarierten Kulturtheorien oder ist die Wirkungsweise in gegenläufigem Sinne auszumachen? Eine weitere Möglichkeit umfasst schließlich die gegenseitige, sich durchdringende und durchwebende Beeinflussung von impliziter literarischer Kulturtheorie und den verschiedenen expliziten Kulturtheorien.
Die Grisaillen des Genter Altars. Altniederländische Skulpturenimitation im Kontext des Lettners. Greub-Fr?cz, Krystyna. 2014. . 176. S. 97 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR. 39,95. CHF51,90 ISBN: 978-3-7319-0029-0 Imhof
Bis heute ist die Entstehung der Darstellung ungefasster Steinskulpturen (Grisaillen) auf den Außenseiten der altniederländischen Wandelretabel ungeklärt. Mit dem spätmittelalterlichen Lettner nimmt die Arbeit erstmals ein bisher unbeachtetes, doch zentrales Element der kirchlichen Sakraltopografie als formal-inhaltlichen Bezugsrahmen für das Bildphänomen Altargrisaille in den Blick. Ausgehend vom Hauptwerk der altniederländischen Malerei, dem 1432 vollendeten Genter Altar der Brüder Jan und Hubert van Eyck, geht die Arbeit auf die unterschiedlichen Erscheinungsformen dieses Bildmotivs ein und spannt dabei zeitlich einen Bogen bis zu dessen Ausklang bei Hieronymus Bosch.
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