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Imhof Verlag

 
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Nothnagle, Almut: Die Weihnachtskirche in Bethlehem. 2008. 32 S., 26 Abb. 17 x 12 cm. Pb EUR 4,00 ISBN: 3-86568-442-4 Imhof
Die Weihnachtskirche in Bethlehem ist ein außergewöhnliches Baudenkmal des deutschen Historismus außerhalb Deutschlands und verkörpert eine künstlerische Synthese zwischen Orient und Okzident. Der Kirchenführer in deutscher und englischer Sprache geht auf den geschichtlichen Hintergrund, die Situation in Bethlehem, die Baugeschichte, das Bildprogramm der Glasfenster sowie auf die heutige Nutzung der Kirche ein.
Die Entdeckung der Pflanzenwelt. Botanische Drucke vom 15. bis 19. Jahrhundert aus der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg. Hrsg. v.Museum Giersch. 2009. 256 S., 250 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb EUR 29,95 50,90 ISBN: 3-86568-424-6 Imhof
Die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in Frankfurt a. M. verfügt über einen exzellenten Bestand an illustrierten Pflanzenbüchern. Er umfasst aufwendig bebilderte Kräuterbücher der Renaissance, Blumenbücher des Barock sowie wissenschaftliche Werke der Botanik des 18. und 19. Jahrhunderts. Aus Anlass des 525-jährigen Bestehens der Bibliothek wird eine Auswahl dieser Bücherschätze im MUSEUM GIERSCH präsentiert und in einem reich bebilderten Katalog vorgestellt: Der einführende Essay des renommierten Experten Hans-Walter Lack, Direktor am Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin, gibt Erläuterungen zur Geschichte der botanischen Buchillustration. Der ausführliche Katalogteil bietet Informationen zu den Entstehungsumständen, der wissenschaftsgeschichtlichen Bedeutung sowie den Pflanzendarstellungen der Bücher. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Bänden botanischer Entdeckungsreisen des 18. und 19. Jahrhunderts mit faszinierenden Erkundungen und Darstellungen der Pflanzenwelt fremder Kontinente.
Dachkonstruktionen der Barockzeit. Norddeutschland und im benachbarten Ausland. Hrsg. v. Zalewski, Paul. 2009. 352 S., 221 Abb. 29 x 22 cm. Gb EUR 49,95 ISBN: 3-86568-436-X Imhof
Die Kunst, technisch wie auch ästhetisch anspruchsvolle Dachkonstruktionen und Dachformen zu zimmern, erlebte nach dem Mittelalter in der Barockzeit einen zweiten Höhepunkt.
Das Buch befasst sich mit den Hintergründen, die dieser Entwicklung zugrunde lagen, und liefert eine Übersicht über die Problematik von Dachkonstruktionen in den einzelnen Landesteilen, über Holzbeschaffung und Wissenstransfer. Damit wird ein Versuch unternommen, die zerstreuten Forschungsbeiträge zusammenzuführen und die norddeutschen Dachwerke in den vergleichenden Kontext der nordeuropäischen Baukunst der Barockzeit zu stellen.
Das Bild Gottes in Judentum, Christentum und Islam. Vom Alten Testament bis zum Karikaturenstreit. Hrsg. v. Leuschner, Eckhard /Hesslinger, Mark R. 2009. 300 S., 120 Abb. 24 x 16,5 cm. Gb EUR 29,95 ISBN: 3-86568-463-7 Imhof
Lässt sich das Göttliche bildlich darstellen? Werden Bilder überhaupt der Macht, Würde, Unbegreifbarkeit Gottes gerecht? Sind Bilder Gottes schädlich? Oder helfen sie den Menschen dabei, sich auf das Andere, Spirituelle, Transzendente erfolgreich einzulassen? Die Aktualität dieser Fragen macht es mehr denn je erforderlich, sich mit den verschiedenen, oft kontroversen und mehrfach modifizierten Positionen in Judentum, Christentum und Islam zum Bild Gottes auseinanderzusetzen und ihre Folgen zu ergründen. Die Publikation versammelt Beiträge von Theologen, Religionswissenschaftlern sowie Kunst- und Bildhistorikern, die sich mit wesentlichen Aspekten der Theorie und Geschichte der Darstellung und Darstellbarkeit Gottes auseinandersetzen und an ausgewählten Beispielen die Ausprägung von visuellen Konventionen und Erzählformen von der biblischen Zeit bis in die Gegenwart verfolgen.
Aus dem Inhalt: Das Bild Gottes im Alten Testament (Manfred Görg), Die Darstellung der Trinität (Wolfgang Augustyn), Das Bild des Pantokrators in der mittelalterlichen Kunst (Mark Hesslinger), Verbildlichungen Allahs (Avinoam Shalem), Der Schmerzensmann (Christian Hecht), Die Eucharistie als Bild Gottes (Joseph Imorde), Der vermessene Christus: Johann Kaspar Lavater – Johann Gottfried Schadow – Desiderius Lenz (Eckhard Leuschner), Das Bild Gottes in der klassischen Moderne (Jean-Pierre Wils), Ein jüdisch-christlicher Dialog in der Kunst: Marc Chagall und Barnett Newman (Martin Roman Deppner), Schlaglichter zum Karikaturenstreit (Christine Schirrmacher).
Caspar, Helmut: DDR-Lexikon. Von Trabi, Broiler, Stasi und Republikflucht. 2009. 400 S., 200 Abb. 22 x 12 cm. Pb EUR 9,95 ISBN: 3-86568-453-X Imhof
Viele in der ehemaligen DDR verwendete Begriffe und Slogans sind aus unserem Wortschatz verschwunden. Wer weiß noch, was ABV, BGL, HGL, LPG oder FDGB waren? Man aß Broiler, las FRÖSI, ATZE, FÜR DICH oder das ND, fuhr zum Einkaufen in die Hauptstadt der DDR und schrieb ins Brigadetagebuch. Man kannte den „Tag der Befreiung“ und den „Tag der Republik“, ärgerte sich über den „Schwarzen Kanal“ und war froh, wenn man ein als „Geschenksendung, keine Handelsware“ deklariertes Päckchen, also ein „Westpaket“, bekam.
In seinem DDR-Lexikon erläutert der Berliner Historiker Helmut Caspar über 400 Begriffe und Redewendungen aus dem Sprachgebrauch der DDR-Zeit und zeigt anhand einzelner Beispiele deren bissige bis humorvolle Verwendung bzw. Umdeutung durch die DDR-Bürger auf.
Helmut Caspar, Jahrgang 1943, lebt in Berlin und berichtet aus eigenem Erleben über den DDR-Wortschatz. Von ihm sind zahlreiche Publikationen zur brandenburgisch-preußischen und deutschen Geschichte erschienen, zuletzt 2008 „200 Berliner Köpfe“ und „Erinnerungsorte in Berlin“ im Michael Imhof Verlag.
Caspar, Helmut: Deutschland 1989. Kulturgeschichte 20. JAHRE FALL DER MAUER. Ein Jahr, das unser Land veränderte. 2009. 160 S., 130 Abb. 32 x 24 cm. Gb EUR 14,95 ISBN: 3-86568-464-5 Imhof
Zwanzig Jahre ist es her, dass sich in der damaligen DDR massiver Bürgerprotest gegen die herrschenden Verhältnisse erhob. Die friedliche Revolution vom Herbst 1989 fegte die SED-Diktatur fort und ließ die Mauer einstürzen. Monat für Monat schildert der Berliner Historiker und Journalist Helmut Caspar die dramatischen Ereignisse des Jahres in der DDR und ihr Echo in der Bundesrepublik. Das Buch zeigt, wie aus dem anfänglichen „Wir sind das Volk“ der machtvolle Ruf „Wir sind ein Volk“ wurde und welcher Mühen es bedurfte, im In- und Ausland Vorbehalte gegen den Einigungsprozess abzubauen, der am 3. Oktober 1990 im Beitritt der DDR zur Bundesrepublik gipfelte.
Imhof, Michael: Frankfurt- Francoforte Frankfort. Architektur und Kunst · Art and Architecture · arte y arquitectura · arte e architettura. 2009. 120 S., 250 fb. Abb. 25 x 22 cm. Gb EUR 14,95 ISBN: 3-86568-466-1 Imhof
Der viersprachige Text-Bildband liefert eine Übersicht über die Architektur und Kunst der Mainmetropole von den ältesten erhaltenen baulichen Zeugnissen – der Pfalz – bis zu den eindrucksvollen Hochhäusern, Messegebäuden und den Neubauten am Westhafen. Darüber hinaus vermitteln die Fotos einen lebendigen Eindruck der pulsierenden Großstadt mit Festen und anderen kulturellen Veranstaltungen, die nicht zuletzt durch die bedeutenden Museen geprägt werden.
Baganz, Dorothée: Die Dresdner Frauenkirche Kirchenführer. [Dresden] 2009. 32 S., 60 Abb. 24 x 16,5 cm. Pb EUR 4,50 ISBN: 3-86568-423-8 Imhof
Koch, Hadrian W: Der Frauenberg in Fulda. 2008. 80 S., 75 Abb. 25 x 21 cm. Gb EUR 10,00 ISBN: 3-86568-431-9 Imhof
Das Kloster Frauenberg in Fulda ist schon von weitem sichtbar und prägt die Stadtsilhouette. Seit 1620 leben Franziskaner auf dem Frauenberg. Das erste Kloster ließ Abt Ratgar 802 errichten. Das heutige Aussehen der Klosteranlage ist Ergebnis eines Brandes (1757), der zum Neubau der Klosterkirche (1758-65) führte. In dem vorliegenden Buch wird die Geschichte des Frauenbergs und seines Klosters vom 8./9. Jahrhundert bis heute vorgestellt. Dreimal wurden die Franziskaner von diesem Berg vertrieben und sind immer wieder zurückgekehrt. Das Buch ist verständlich geschrieben und enthält zahlreiche attraktive Aufnahmen. Eine Zeittafel am Ende des Buches rundet die Publikation ab.
Gerecke, Friedhelm: Historismus Jugendstil - Heimatstil in Hessen und im Rheinland. Die Bauten des Architekten und Denkmalpflegers Ludwig Hofmann (1862-1933) aus Herborn. 2009. 400 S., 500 Abb. 30 x 22 cm. Gb EUR 49,95 ISBN: 3-86568-458-0 Imhof
Hofmanns erbaute im Nassauer Land, im Siegerland, in Wittgestein, in Oberhessen, im Hinterland, im Vogelsberg, in Rheinhessen, im Hunsrück, an der Rheinschiene und im Westerwald mehr als 60 Kirchen und war an ebenso vielen als Restaurator tätig, unter anderem in Butzbach, Bad Sobernheim, Bacharach, Oberwesel, St. Goar, Kircheib, Siegen, Herborn und Haiger. Zudem entwarf Hofmann die Synagoge in Hachenburg, den Bahnhof Gießen und die Bahngebäude an der Vogelsberglinie. Hinzu kommen 150 Wohnhäuser, Villen und Pfarrhäuser, die Hofmann in und um Herborn erbaute.
Begehbare Kunstwerke. Gefährdete Holzfußböden in den preußischen Schlössern. Hrsg. v. Michaelsen, Hans. 2009. 400 S., 550 Abb. 28 x 22 cm. (Potsdamer Beiträge zur Konservierung und Restaurierung 2) Gb EUR 49,90 ISBN: 3-86568-462-9 Imhof
Der reich bebilderte Band befasst sich in 35 Beiträgen von Restauratoren, Kunsthistorikern und Naturwissenschaftlern mit den wertvollen Prachtfußböden in den Potsdamer und Berliner Schlössern, die als einzigartige Zeugnisse der preußischen Schreinerkunst gelten und durch den heutigen Massentourismus einer besonders hohen mechanischen Beanspruchung unterliegen. Kunsthistorische Studien würdigen die unwiederbringlich verloren gegangenen Prachtböden des Berliner und Potsdamer Stadtschlosses, die bemalten Dielenböden und schlichten Tafelparkette des Rheinsberger Schlosses, die von namhaften Kunstschreinern geschaffenen Marketerieböden im Schloss Sanssouci und im Neuen Palais sowie die furnierten Tafelparkette im Schloss Pfaueninsel und im Schloss Babelsberg. Vorgestellt werden vorbereitende Untersuchungen zu den Materialien, Techniken und Schadensursachen an den Böden sowie die Konzepte zu ihrer Konservierung und Restaurierung. Grundlage für die originalgetreue Rekonstruktion verloren gegangener Böden bildeten zeitgenössische Beschreibungen, Entwurfszeichnungen, Werkspuren, aufgefundene Originalreste oder Raumaufnahmen. Studien und Untersuchungen zu historischen Oberflächenbehandlungen von Fußböden, zu speziellen Holzarten, zur Furnierherstellung, zu den Möglichkeiten der Photogrammetrie und zu Verfahren der zerstörungsarmen Untersuchung runden die Publikation ab.
Schäfer, Detlef: Ramon Llull. entre la bíblia i l'alcoràBiografia novel-lada. 2008. 272 S., 14 sw. Abb. 21 x 14 cm. Pb EUR 16,80 ISBN: 3-86568-447-5 Imhof
Das mittelalterliche Leben im 13. Jahrhundert im Spannungsfeld der Auseinandersetzung zwischen Islam und Christentum ist Hintergrund des außergewöhnlichen Lebensweges von Ramon Llull, des größten spanischen Philosophen des Mittelalters. Das vorliegende Buch ist die katalanische Ausgabe des 2003 in deutscher Sprache erschienenen und vergriffenen historischen Romans.
Budde, Michael: Lübeck Ansichten. 2009. 352 S., 160 fb. Abb., 1 Kte 30 x 24 cm. Gb EUR 39,00 ISBN: 3-86568-445-9 Imhof
Oft haben Künstler die traditionsreiche Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten in den Blick genommen. Die Ergebnisse zeigen 150 farbige Großformatabbildungen von Graphiken, Zeichnungen und Ölgemälden aus der Zeit vom 15. bis zum 20. Jahrhundert. Viele dieser Werke blieben einer größeren Öffentlichkeit bisher verborgen. Die vom Kunsthistoriker Michael Budde verfassten Begleittexte erschließen die Lübeck-Ansichten und geben Einblick in die Geschichte der ehemaligen Reichs- und Hansestadt. Anschaulich wird, was den Reiz der heutigen Weltkulturerbestadt durch die Jahrhunderte ausmacht. Verlorenes der Stadtgestalt wird bewusst, bekannte Monumente wie das Holstentor oder die großen Backsteinkirchen sind in alten Ansichten neu zu entdecken.
Olbricht, Robert J: Leben in Fülle. Das Katholische Marien-Krankenhaus Lübeck im Wandel der Zeiten. 2009. 32 S., 30 Abb. 24 x 16,5 cm. Gh EUR 5,00 ISBN: 3-86568-461-0 Imhof
Domenici, Davide: Maya & Azteken. Präkolumbianische Kunst und Architektur. 2009. 72 S., 157 fb. Abb. 28,5 x 19,5 cm. (Imhof-Weltgeschichte der Kunst ) Gb EUR 19,95 ISBN: 3-86568-443-2 Imhof
Der mittelamerikanische Kulturraum erstreckt sich über ein großes, in sich sehr unterschiedliches Gebiet: Er umfasst die Staaten von Zentral- und Südmexiko, Guatemala, Belize, El Salvador und teilweise Honduras, Costa Rica und Nicaragua. Hier entwickelten sich von 2500 v. Chr. bis 1521 n. Chr. Dutzende verschiedener Kulturen, deren Heterogenität durch über 60 einheimische, noch heute in der Region gesprochene Sprachen bezeugt wird. Maya und Azteken sind die wohl bekanntesten der alten mittelamerikanischen Völker; jedes von ihnen entwickelte eine eigene künstlerische Tradition, die mit bedeutenden formalen Besonderheiten ausgestattet war und sich in ganz unterschiedlichen Kunstformen ausbildete. Dazu gehören neben der Architektur zum Beispiel das Modellieren und Bemalen von Keramik, Skulpturen aus Stein, Holz, Knochen und Muscheln, die Wandmalerei, die Bearbeitung von Gestein, Halbedelsteinen und Edelmetallen sowie Textilarbeiten. Der vorliegende Band befasst sich eingehend mit den verschiedenen Volksgruppen des präkolumbischen Mittelamerika und deren künstlerischen Ausdrucksformen in ihrem historischen, politischen und religiösen Kontext. Anhand von zahlreichen Farbaufnahmen, Karten und informativen Texten wird dem Leser die Einzigartigkeit dieses faszinierenden Kulturraumes vor Augen geführt.
Michelangelo. Zeichnungen und Zuschreibungen. Hrsg. v.Städel Museum, Graphische Sammlung. 2009. 160 S., 116 fb. Abb. 28 x 23 cm. Ebr EUR 30,00 ISBN: 3-86568-272-3 Imhof
In der Graphischen Sammlung im Städel Museum befindet sich eine Zeichnung, deren Zuschreibung an Michelangelo in der Vergangenheit kontrovers diskutiert worden ist. Ausgehend von diesem Blatt, aber nicht darauf begrenzt, widmen sich Katalog und Ausstellung der Frage der „Zuschreibung“, die im Fall der Zeichnungen Michelangelos besonders umstritten ist. Anhand einiger Leihgaben, vor allem aus dem British Museum in London, aber auch aus anderen europäischen Sammlungen, werden die Themen Original, Kopie, zeichnerischer Stil und Qualität angesprochen. Das Blatt des Städel Museums hängt mit sogenannten „Lehr-Zeichnungen“ Michelangelos zusammen, auf denen er Motive zeichnete, die dann von Schülern auf demselben Blatt kopiert worden sind. Die unmittelbaren Vergleiche von Qualität und Stil, die hier möglich sind, lassen sich auch bei einigen eigenhändigen Zeichnungen Michelangelos und Kopien nach diesen von anderen Künstlern anstellen, oder auch anhand eines Blattes von Michelangelo und eines von Sebastiano del Piombo, die beide in Vorbereitung desselben Gemäldes entstanden sind.
Handy, Peter: Schmalkalden. Stadt des Eisens und der Reformation /Town of Iron and Reformation. 2008. 80 S., 88 fb. Abb. 25 x 22 cm. Gb EUR 14,95 ISBN: 3-86568-335-5 Imhof
Schmalkaldens Altstadtkern ist ein wertvolles Zeugnis mitteleuropäischen Städtebaus, eine historisch gewachsene „Erlebniswelt“ – 1000 Jahre Bau-, Stadt- und Kulturgeschichte. Zu entdecken sind: romantische Winkel und enge Gässchen, liebevoll restaurierte Fachwerkbauten, die spätgotische Hallenkirche St. Georg und Schloss Wilhelmsburg – die Perle der Renaissance-Baukunst. Im Zusammenhang mit der herausragenden politischen Stellung der Stadt im Zeitalter der Reformation ist der Name Schmalkalden weltweit bekannt und gewinnt jährlich mehr inländische und ausländische Gäste.
Das Buch ist zweisprachig in Deutsch und Englisch verfasst und enthält zahlreiche attraktive Aufnahmen. Die wichtigsten Daten zur Geschichte, die Entwicklung der Einwohnerzahlen etc. sind am Anfang des Buches zu finden. Es folgen informative Texte zur historischen Bausubstanz in der Reformation und zur Eisen- und Stahlindustrie.
Béguin, Gilles: Tibet - Kunst und Architektur. 2009. 72 S., 116 fb. Abb. 28,5 x 19,5 cm. (Imhof-Weltgeschichte der Kunst ) Gb EUR 19,95 ISBN: 3-86568-444-0 Imhof
In chronologischer Abfolge befasst sich der vorliegende Band vor dem Hintergrund der jeweiligen historischen Gegebenheiten und unter Berücksichtigung regionaler Unterschiede mit der Architektur und Kunst des tibetischen Kulturraumes. Nach der Klärung geographischer Fragen werden die Besonderheiten des tibetischen Buddhismus herausgestellt und die künstlerischen Ausdrucksformen während der verschiedenen Dynastien beschrieben.
Abschließend widmet sich der Autor eingehend diversen künstlerischen Techniken und Stilen der Malerei und Bildhauerei. Mit diesem detaillierten Überblick zu Kunst und Kultur einer der faszinierendsten Regionen Asiens wendet sich das Buch an alle kunstinteressierten Reisenden.
Ferdinand Tietz (1708-1777). Mit Beiträgen von Wolfgang Brassat, Thomas Gunzelmann, Bernd Wolfgang Lindemann,Claudia Maué, Burkard von Roda, Manfred Schuller, Peter Stephan u.a. Symposion und Ausstellung zum 300. Geburtstag des Rokoko-Bildhauers. Hrsg. v. Brassat, Wolfgang. 2009. 160 S., 100 Abb. 30 x 22 cm. Gb EUR 25,00 ISBN: 3-86568-425-4 Imhof
Der Bildhauer Ferdinand Tietz (Dietz) war ein Hauptmeister des süddeutschen Rokoko. 1708 in Holtschitz in Nordböhmen geboren, wurde er wahrscheinlich in der Werkstatt seines Vaters im benachbarten Eisenberg ausgebildet. Ohne je eine Akademie besucht und Italien gesehen zu haben, machte Tietz Karriere als Hofkünstler in Bamberg, Trier und Würzburg, und schuf als Leiter einer großen Werkstatt insgesamt rund 1000 Bildhauerarbeiten, darunter die zahlreichen Gartenplastiken der Residenzen in Seehof und Veitshöchheim.
Wünsche-Werdehausen, Elisabeth: Turin 1713-1730 - Die Kunstpolitik König Vittorio Amedeos II. 2009. 352 S., 230 z.T. fb. Abb. 30 x 22 cm. Gb EUR 49,95 ISBN: 3-86568-284-7 Imhof
Der savoyische König Vittorio Amedeo II. war einer der bedeutendsten Herrscher und Mäzene der Barockzeit, der die Residenzstadt Turin 1713–30 zu einer glanzvollen Kunstmetropole ausbaute. Im Zentrum des Buches steht eine neue ikonologische, aus dem historisch- politischen Kontext entwickelte Interpretation der Bauten des Hofarchitekten Filippo Juvarra und ihrer Bildausstattung. Neben der Monumentalkunst werden erstmals auch andere Formen der herrscherlichen Repräsentationskultur wie Feste, Hofhaltung und Zeremoniell erschlossen. Im Vergleich mit dem Mäzenatentum der Savoyer-Dynastie einerseits und der Großmächte Frankreich und Habsburg andererseits kann die Autorin zeigen, dass Vittorio Amedeo II. die Kunst programmatisch als Mittel der Politik einsetzte: In seinen Kunstunternehmungen inszenierte er sich als katholischer Herrscher von europäischem Rang.
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