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Albert Wenk (1863-1934). Maler der Meere und Seen. 2015. Hrsg.: Brunner, Michael; Städtische Galerie Überlingen. 32 S. 24 x 17 cm. geheftet. EUR 6,95. CHF 8,00 ISBN: 978-3-7319-0241-6 Imhof
Der Maler Albert Wenk (1863–1934) gehörte in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zu den bekanntesten Marinemalern Deutschlands. Nach seinem Studium in Antwerpen, Düsseldorf und Karlsruhe, wo er ein Schüler Gustav Schönlebers war, ließ sich der aus dem badischen Bühl stammende Kunstmaler in München nieder. Hier schloss er sich der Künstlergenossenschaft an und war von 1899 bis 1910 Geschäftsführer der Kunstausstellungen im Glaspalast München.
Spezialisiert hatte sich Wenk auf mediterrane Küstenlandschaften, insbesondere von Nervi, der Amalfiküste und der Insel Capri, was ihm in Künstlerkreisen den Ehrennamen „Capri-Wenk“ einbrachte. Aber auch an der Nordsee und in der Bretagne, in seinen letzten Lebensjahrzehnten auch am Bodensee, den oberbayrischen Seen und am Mittelrhein fand er lohnende Motive. Seine temperamentvoll locker in breitem Pinselstrich erarbeiteten Impressionen sind farbensatte Stimmungen aus dem Zusammenspiel von Licht, Luft, Felsen und Wasser.
Der Katalog dokumentiert über 60 Ölstudien und Gemälde aus allen Schaffensperioden des Künstlers und wird eingeleitet durch eine Kurzbiographie.
Gerhard Altenbourg. Das gezeichnete Ich. Hrsg.: Bebubek-Hammer, Anita; Kupferstichkabinett Staatliche Museen zu Berlin. 2015. 240 S., 244 meist fb, Abb., 30 x 24 cm, Pb. EUR 29,95 CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0196-9 Imhof
Gerhard Altenbourg (1926–1989), der international geehrte bildnerische Poet aus dem thüringischen Altenburg, hat ein zeichnerisches und graphisches Werk von erstaunlicher Kontinuität und Qualität geschaffen. Seine kreative Eigenart musste er unter vielen Opfern gegen die in der DDR herrschende kulturpolitische Doktrin durchsetzen und galt darum den Künstlern im Lande als Symbolfigur des inneren Widerstandes. Die Erschütterungen des Zweiten Weltkrieges bewirkten zunächst ein im Frühwerk dominantes desillusioniertes Menschenbild, das zur Gestaltung sozialistischer Helden nicht taugte. Später reagierte der Künstler auf die Verletzungen von außen zunehmend mit dem Rückzug nach innen. In der Auseinandersetzung mit der Natur, mit Literatur und fernöstlicher Philosophie sublimierte er seine Kunst zu poesievoller Schönheit, zeichnete und aquarellierte mit erlesenen ­Tuschen, Stiften und Farben filigrane Bildteppiche in kostbarem Gepräge, die durch eigenwillige Titel eine ironische ­Dimension erhielten. Der Ausstellungs- und Katalogtitel „Das gezeichnete Ich“ – nach einer Sentenz des von Altenbourg verehrten Gottfried Benn – gilt für sein introvertiertes Schaffen in zweifacher Weise: das vom Leben „gezeichnete Ich“ zu zeichnen.
Antiatlas (Marokko). Eine eindrucksvolle Kulturlandschaft von oben betrachtet. Humbert, André; Popp, Herbert. 2015. 240 S. 24 x 24 cm. EUR 39,95. CHF 45,90. ISBN: 978-3-7319-0220-1 Imhof
Der Antiatlas ist ein kaum bekanntes Gebirge in Marokko mit einer faszinierenden Natur- und Kulturlandschaft. In 120 Luftaufnahmen bringen die Autoren dem Leser die Ästhetik und Schönheit der Region nahe.
In der Einführung wird auf die sich jedem Leser umgehend stellende Frage eingegangen: „Wie kann ein Gebirge nur Antiatlas heißen?“.
Die folgenden acht Kapitel behandeln die Themen Naturlandschaftstypen, landwirtschaftliche Nutzung, kollektive Getreidespeicher und ihr Umland, ländliche Siedlungen und historische Siedlungsrelikte, Städte des Antiatlas, Städte im Vorland des Antiatlas, Bergbau, Industrie und Protoindustrie sowie religiöse Stätten und symbolische Orte.
Spitzentechnologie aus der Fuldaer Fayence-Manufaktur (1741–1760). made in FD. Vonderau Museum Fulda. Kataloge 39. Hrsg.: Stasch, Gregor K. Beiträge: Maggetti, Marino. 2015. 160 S. 191 meist fb. Abb. Pb. 26 x 21 cm, Gb. EUR 19,95 CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0222-5 Imhof
Die Fuldaer Fayence-Manufaktur (1741–1760) war zwar eine der kleinsten deutschen Keramikwerkstätten, aber eine der bedeutendsten, die unter den damaligen deutschen Manufakturen an der Spitze der technischen Entwicklung stand. Als Folge des Siebenjährigen Krieges und der daraus resultierenden wirtschaftlichen Katastrophe wurde sie 1760 geschlossen. Der Katalog und die Ausstellung dokumentieren die Geschichte und die Technologie der Fayence in Europa und speziell in Fulda.
Im Pilgern ist ein Schatz verborgen. Chiari, Ingrid. 2015. 120 S., 103 z. T. fb. Abb., 22 x 12 cm, Pb EUR 9,95 CHF 11,40 ISBN: 978-3-7319-0170-9 Imhof
Ingrid Chiari stellt sich gegen Ende eines langen Pilgerlebens die Frage: Was hat das Pilgern bei mir bewirkt? Was bleibt als Gewinn, wenn ich nicht mehr zu Fuß unterwegs sein werde? Haben sich Anstrengungen und Entbehrungen gelohnt?
Es soll der Versuch gemacht werden zu beschreiben, warum die Bilanz durchaus positiv ausfällt, ja, mehr als das. Es kann eine Veränderung der Lebens- und Zeitqualität stattfinden, Nahtstellen zwischen dieser und einer anderen Dimension werden hier und da erfahrbar und bislang gelebte übernommene Wertigkeiten können sich relativieren. So wird eine neue, befreiende Form der Existenz erlebt, eine Erfahrung, die weiterhin trägt. In persönlichen Erlebnissen und Betrachtungen dazu wird versucht, dem Sinn des Pilgerns, einer transkulturellen Gepflogenheit, nachzuspüren.
Kruzifixe und Kreuzigungsgruppen aus dem Bereich der „Donauschule“. Kathrin Brandmair. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 124. 2015. 432 S., 87 Duoton Abb., 277 sw. Fotos. Gb. EUR 99,00 CHF 114,00 ISBN: 978-3-86568-912-2 Imhof
Zwischen 1500 und 1530 entstanden in Altbayern und Österreich, dem Verbreitungsgebiet der „Donauschule“, zahlreiche großformatige Kruzifixe und Kreuzigungsgruppen. Einige gehören zu den Hauptwerken spätgotischer Schnitzer, darunter der Meister von Kefermarkt, Hans Leinberger oder Stefan Rottaler. Andere tragen zur Umstrukturierung und Neubewertung von umfangreichen Werkgruppen wie der Arbeiten des „Meisters der Altöttinger Türen“ bei. Der in der kunsthistorischen Forschung seit Beginn des 20. Jahrhunderts verbreiteten Vorstellung des „Donaustils“ als eines lokalen, plötzlich auftretenden Phänomens stehen die Werke selbst entgegen. Ihre stilistische Vielfalt widerspricht dem Idealbild der einheitlichen, gattungsübergreifenden „Donauschule“. Vor dem Hintergrund einer kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Inhalten der problematischen Begriffe „Donaustil“ und „Donauschule“ werden die Kruzifixe und Kreuzigungsgruppen nun erstmalig ausführlich behandelt, stilkritisch beurteilt und einem breiten Publikum zugänglich gemacht.
Otto Dix‘ Radierzyklus „Der Krieg“ (1924). Authentizität als Konstrukt. Marno, Anne. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 123. 2015. 116 z. T. fb. Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 49,95 CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0129-7 Imhof
Otto Dix‘ Radierzyklus „Der Krieg“ (1924) erfährt 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs weltweit erneut große Beachtung. Die vom Künstler selbst und in der bisherigen Forschung immer wieder behauptete Authentizität der Darstellungen erscheint in Anne Marnos kunst- und medizinhistorischer Dissertation in einem neuen Licht. In ihrer Analyse der künstlerischen Strategien Dix’ erweist sich der authentische Charakter des Werkes als Konstrukt.
Reisewege zu Bach - Ways to Bach. Ein Führer zu den Wirkungsstätten des Johann Sebastian Bach (1685-1750). Humbach, Rainer; Imhof, Michael. Übersetzt von Gildersleeve, Susan. Bearbeitet von Ellrich, Hartmut. 2015. Dtsch/Engl. 128 S., 272 fb. Abb., 24 x 17 cm. Pb. EUR 9,95 CHF 11,40 ISBN: 978-3-932526-81-7 Imhof
Die Publikation widmet sich Johann Sebastian Bach und spürt ihm an verschiedenen Orten nach, von A wie Altenburg bis Z wie Zschortau. Alle sind mit dem musikalischen Genie verbunden, dem Johann Gottfried Walther bereits zu Lebzeiten ein erstes literarisches Denkmal setzte. Neben den klassischen Lebensstationen Eisenach, Ohrdruf, Lüneburg, Arnstadt, Mühlhausen, Weimar,
Köthen und Leipzig finden sich auch Orte wie Erfurt oder Langewiesen, die mit der Bach’schen Familie aufs Engste verbunden sind. Zahlreiche Farbabbildungen sowie Stadtpläne, eine Genealogie und eine Übersichtskarte erleichtern die Orientierung und laden dazu ein, die Wirkungsstätten Bachs in Mittel- und Norddeutschland kennenzulernen. Dabei helfen Kontaktadressen von Museen, Gedenkstätten sowie Tourismus-Informationen.
Das ernestinische Wittenberg: Spuren Cranachs in Schloss und Stadt. Wittenberger-Forschungen Band 3. Hrsg.: Stiftung LEUCOREA. 2015. 440S. 29 x 22 cm. EUR 29,80. CHF 34,30. ISBN: 978-3-7319-0195-2 Imhof
Lucas Cranach der Ältere und der Jüngere prägten zwischen 1505 und 1586 prägten als für den Hof wie auch für den Rat und auswärtige Auftraggeber tätige Maler, als Unternehmer, Immobilienbesitzer und Ratsleute das öffentliche Leben in Wittenberg. So vielfältig ihr Tun, so umfangreich ist das Quellenmaterial, welches hier in großen Teilen erstmals publiziert wird. Aber auch archäologische Zeugnisse künden vom Wohlstand der Künstlerdynastie, die sich mit den führenden Familien Wittenbergs durch Heirat verband und ein weitläufiges humanistisches Netzwerk unterhielt. In der Zusammenschau der Quellen wird deutlich, dass der einzigartige Aufstieg und die Geschäftstüchtigkeit der Cranachs bisweilen zu Lasten Dritter ging, wie das Beispiel des Formschneiders Symphorian Reinhart zeigt.
Das an der Stiftung LEUCOREA beheimatete Forschungsvorhaben „Das ernestinische Wittenberg“ leistet mit Band 3 der Wittenberg-Forschungen seinen wissenschaftlichen Beitrag zum 500. Jahrestag der Geburt Lucas Cranachs des Jüngeren.
Mittelalterliche Architektur in Polen. Romanische und gotische Baukunst zwischen Oder und Weichsel. Hrsg.: Christofer Herrmann, Dethard von Winterfeld. Beitr.: Udo Arnold, Christofer Herrmann, Jaroslaw Jarzewicz, Alexander Konieczny, Jacek Kowalski, Marek Ober, Andrzej Tomaszewski, Dethard von Winterfeld. 2015. Band 1: 544 S., 1017 fb. Abb., Band 2: 592 S. 874 fb. Abb., 2 Bände: 1136 S., 1609 fb. Abb., 24 x 30 cm, Gb. EUR 99,00 CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-0087-0 Imhof
Auf dem Gebiet des heutigen Polen gibt es eine Fülle bemerkenswerter Denkmäler der mittelalterlichen Baukunst. Zwischen Oder und Weichsel liegen sowohl Kernlandschaften Polens als auch Territorien, die vormals dem deutschen Kulturraum angehörten. Es zeigen sich im gesamten Raum vielfältige und einander durchdringende Phänomene der deutsch-polnischen Kulturbeziehungen. Kunsthistoriker aus Deutschland und Polen haben in einem gemeinsamen Projekt erstmals in deutscher Sprache eine umfassende Gesamtdarstellung der mittelalterlichen Architektur in den historischen Landschaften von Großpolen, Kleinpolen, Masowien, Schlesien, Hinterpommern/Neumark sowie des Deutschordenslands Preußen verfasst. Die mit aktuellen und hochwertigen Farbaufnahmen reich bebilderte Publikation wird für lange Zeit das Standardwerk zur Architekturgeschichte des Mittelalters in Polen sein.
„… kein Geistlicher hat ihn begleitet.“. Dokumente aus dem Nachlass von Johann Christian Kestner über den Selbstmord Carl Wilhelm Jerusalems am 30. Oktober 1772 in Wetzlar. 2015. Hrsg.: Magistrat der Stadt Wetzlar; Eichler, Anja. 48 S. 29 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 15,00. CHF 17,30 ISBN: 978-3-7319-0218-8 Imhof
Das Jerusalemhaus ist neben dem Lottehaus Wetzlars wichtigste literarische Gedenkstätte. Hier kam es am 30. Oktober 1772 zu einem Selbstmord mit Folgen für die Weltliteratur. Carl Wilhelm Jerusalem, Gesandtschaftssekretär am Reichskammergericht, von seinem Vorgesetzen schikaniert und überdies unglücklich verliebt, erschoss sich kurz nach Mitternacht in seiner Wohnung. Sein Kollege, Johann Christian Kestner, fertigte einen ausführlichen Bericht über Jerusalems letzte Tage und Stunden an. Goethe, nur gut einen Monat vor dem Selbstmord aus Wetzlar abgereist, zeigte großes Interesse an dem Geschehenen, obwohl er Jerusalem nie nahegestanden hatte. Für seinen Roman Die Leiden des jungen Werthers (1774) wertete Goethe Kestners Bericht aus, übernahm zahlreiche Stellen daraus wörtlich: „Kein Geistlicher hat ihn begleitet.“ Auch dieser berühmte Schluss des Wertherromans, in dem Jerusalems zu Werthers Selbstmord wird, stammt von Kestner!
St. Nikolai zu Leipzig. 850 Jahre Kirche in der Stadt. Armin Kohnle. 2015. 352 S., 174 meist fb. Abb., 21 x 28 cm, Gb. EUR 24,95 CHF 34,60 ISBN: 978-3-86568-857-6 Imhof
Die Leipziger Nikolaikirche gehört zu den berühmtesten Kirchen Deutschlands. Ihr Name wird mit der friedlichen Revolution von 1989/90 für alle Zeiten verbunden bleiben. Im Leben der Stadt spielt sie als Pfarrkirche seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle. 2015 kann auf eine 850-jährige Geschichte zurückgeblickt werden, die durch bauliche Veränderungen und konfessionelle Umbrüche, aber auch durch ein reiches gottesdienstliches, musikalisches und geistliches Leben gekennzeichnet war. St. Nikolai war eine der Wirkungsstätten Johann Sebastian Bachs und des Thomanerchors. Die Geschichte dieser Kirche, ihrer Pfarrer und ihrer Gemeinde wird in dem sorgfältig illustrierten Band erstmals umfassend von den Anfängen im hohen Mittelalter bis in die Gegenwart präsentiert.
MICHAEL MOHR. Landschaft. Maler: Mohr, Michael. 2009. 96 S. 45 fb. Abb. 28 x 24 cm. Gb EUR 24,95 CHF 28,70 ISBN: 978-3-86568-506-3 Imhof
Der Bildband präsentiert die seit 2005 entstandenen ausdrucksstarken Landschaftsbilder des in Frankfurt lebenden Künstlers Michael Mohr. „Der eigentliche Reiz von Mohrs Pleinair- Malerei liegt denn auch nicht primär in der hier zum Ausdruck kommenden Spannung zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit ..., sondern vielmehr in der subtilen Gegenüberstellung malerischer Temperamente, die sich keineswegs ausschließen, sondern sich eher schon komplementär zueinander verhalten. Beides aber, die rauschhafte Spontaneität ... wie die kalkuliert und mit äußerster malerischer Sorgfalt aufgebauten abstrakten Kompositionen, wurzeln sichtlich im selben Grund: im Primat der Farbe. Und der Umgang mit der Farbe ist es auch, der jede noch so lapidar anmutende Wahrnehmung zivilisierter Landschaftsräume zu kleinen ganz und gar malerischen Sensationen macht. Was man sieht auf diesen Bildern, ist nicht nur eine der Natur abgeschaute Wirklichkeit, sondern die der Malerei.“ (Christoph Schütte FAZ 29.03.2008 )
Backsteinarchitektur im Ostseeraum. 2015. Hrsg.: Herrmann, Christopher; Gierlich, Ernst; Müller, Matthias. 224 S. 28 x 21 cm. EUR 24,95. CHF 34,60 ISBN: 978-3-7319-0184-6 Imhof
Die Publikation ist der Begleitband zur Ausstellung „Backsteinarchitektur im Ostseeraum. Neue Perspektiven der Forschung“, die im Auftrag der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen in Zusammenarbeit mit Kunsthistorikern der Universitäten in Mainz und Danzig/Gdansk erstellt wurde. Die Ausstellung präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse aus Kunstgeschichte und Archäologie, die zeitlich und räumlich ein weites Spektrum abdecken. Der Katalog gibt den Inhalt aller 36 Ausstellungstafeln wider, ergänzt durch acht vertiefende Beiträge zu einzelnen Aspekten des Themas.
Raffael als Zeichner – Raphael As Draughtsman. Beiträge des Frankfurter Kolloquiums. Hrsg.: Joachim Jacoby, Martin Sonnabend, Städel Museum, Frankfurt am Main. 2015. 216 S., 165 meist fb. Abb. 23 x 16 cm. Br. EUR 19,95 CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0182-2 Imhof
Raffaels Zeichnungen gehören zum bedeutenden Kulturerbe Europas. Die vielfältigen Ansätze ihrer Bewertung und Erforschung spiegeln sich in den Themen dieses Bandes: ihr Erhaltungszustand in sammlungshistorischer Perspektive, ihre Funktion im Werkverfahren oder rezeptionsgeschichtliche Aspekte. Die Beiträge sind die Ergebnisse des interdisziplinären Kolloquiums, das die Ausstellung Raffael. Zeichnungen in der Graphischen Sammlung des Frankfurter Städel Museums 2013 begleitete.
Sterbliche Götter. Raffael und Dürer in der Kunst der deutschen Romantik. 2015. Hrsg.: Thimann, Michael; Hübner, Christine. 400 S. 30 x 24 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0198-3 Imhof
Zu einer tragenden Idee der deutschen Romantik gehört die Freundschaft der Renaissance-Künstler Raffaello Sanzio (1483–1520) und Albrecht Dürer (1471–1528). Oftmals wurden die beiden Künstler zusammen und sogar ‚Hand in Hand‘ dargestellt, obwohl sie sich im Leben nie begegnet sind. Es war eine äußerst produktive Vorstellung von Dichtern, Malern und Kunsthistorikern der Romantik, dass Raffael und Dürer als geistesverwandte Ausnahmekünstler des Nordens und des Südens hätten befreundet sein können. Den beiden Musterkünstlern Italiens und Deutschlands sollte wiederum in der Gegenwart künstlerisch, moralisch und biographisch nachgeahmt werden. Die Vereinigung der Leistungen beider Maler, die Verschmelzung von Charakter und Ideal, von Nord und Süd, von „Italia“ und „Germania“ wurde zu einem Hauptanliegen der Romantik. Die Ausstellung und das Katalogbuch versuchen die Rekonstruktion dieser zentralen Idee in der Kunsttheorie der deutschen Romantik, die Licht auf die Entstehung von Hauptwerken der Epoche wie Friedrich Overbecks berühmtes Gemälde Italia und Germania wirft.
Fulda in den Künsten. Festgabe für Gregor K. Stasch zum 65. Geburtstag. Hrsg.: Sorbello Staub, Alessandra; Jäger, Berthold; Heiler, Thomas; Imhof, Michael. 2015. 302 S., 30 x 22 cm, Gb. EUR 49,95 CHF 64,30 ISBN: 978-3-7319-0202-7 Imhof
Namhafte Historiker, Kunsthistoriker und Architekten unter anderem aus Fulda, München und Prag verfassten anlässlich des 65. Geburtstages von Dr. Gregor K. Stasch Beiträge zur Geschichte und Kunstgeschichte Fuldas. Der Band versammelt Aufsätze beispielsweise zur keltischen Kunst, zum Verhältnis zwischen dem Kloster Fulda und Karl dem Großen, zum Einfluss der Architektur Roms auf Fulda, zur Kapelle des Priesterseminars, zur Kulturarbeit während des Nationalsozialismus und zur Malerei von Hans Brosamer, Agnes Mann und der 1950er und 1960er Jahre.
Die Klage des Künstlers. Krise und Umbruch von der Reformation bis um 1800. Hrsg.: Münch, Birgit Ulrike; Hrsg.: Tacke, Andreas; Hrsg.: Herzog, Markwart; Hrsg.: Heudecker, Sylvia. Kunsthistorisches Forum Irsee (2). 2015. 200 S. 117 Abb.30 x 21 cm. Br. EUR 39,95. CHF 53,90 ISBN: 978-3-7319-0204-1 Imhof
Die Klage des Künstlers. Die sprichwörtliche ›brotlose Kunst‹ hat zu allen Zeiten zur Klage von Künstlerinnen und Künstlern geführt, war es doch früher ebenso wie heute für viele nicht leicht, sich auf dem Kunstmarkt zu behaupten. Noch in weitaus stärkerem Maße war die Lebens- und Arbeitswelt des vormodernen Künstlers von tiefgreifenden Krisen und Umwälzungen geprägt. Hier ist insbesondere an die Reformation, den Dreißigjährigen Krieg, die Teilung der Niederlande oder an Epidemien zu denken. Der vorliegende Band stellt die Frage, wie sich der Künstler in Zeiten der Krise verhielt und welche Strategien er verfolgte, um sich auf die neue Situation einzustellen. Welche Rolle spielte Migration oder wie gestalteten sich Konfessions- und Ortswechsel? Der internationale Autorenkreis behandelt erstmals unter unterschiedlichen Prämissen die interessante Frage, wie die Künstlerklage artikuliert und formuliert worden ist und in welchem Rahmen sie zirkulierte. Neben schriftlichen Quellen der Künstlerklage, etwa Beschwerden beim Rat der Stadt, finden sich auch zahlreiche, jedoch bislang nicht in einen Forschungszusammenhang gebrachte visualisierte Formen der Künstlerklage, etwa in Form von Gemälden, Flugblättern oder Karikaturen.
Hans Meid und seine Schüler - Traum und Wirklichkeit. Felix Nussbaum, Rudi Lesser, Gunter Böhmer. Hrsg.: Hans-Meid-Stiftung. 2015. 200 S. 157 meist fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-7319-0139-6 Imhof
Hans Meid (1883 Pforzheim – 1957 Ludwigsburg) zählt zu den bedeutendsten Vertretern der impressionistischen Graphik und Buchillustration. Seit 1919 war er Professor an der Berliner Hochschule für bildende Künste, die 1924 in den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst aufging. 1934 übernahm er dort die Leitung des Meisterateliers für Graphik. Felix Nussbaum, Rudi Lesser und Gunter Böhmer zählten zu Meids herausragenden Schülern und waren ihrem Lehrer in ihrer künstlerischen Entwicklung in besonderer Weise verbunden. Alle drei verließen nach der Machtergreifung der National¬sozialisten Deutschland. Felix Nussbaum (1904 Osnabrück – 1944 Auschwitz) und Rudi Lesser (1901 Berlin – 1988 Berlin), beide jüdischer Herkunft, gingen ins Exil. Während Nussbaum in Brüssel untertauchte, dort im Juni 1944 entdeckt, nach Auschwitz deportiert und umgebracht wurde, überlebte Lesser in Schweden und kehrte 1956 nach einem zehnjährigen Aufenthalt in den USA nach Deutschland zurück. Gunter Böhmer (1911 Dresden – 1986 Lugano) reiste 1933 auf Einladung von Hermann Hesse nach Montagnola ins Tessin, wo er sich aufgrund der politischen Entwicklung in Deutschland dauerhaft niederließ. Der zeitlose und unpolitische Charakter von Meids Bildwelten steht im Gegensatz zum selbstreflektiven, kritisch zeitbezogenen Werk seiner drei Schüler. Vordergründig betrachtet hat ihr Schaffen nichts mit dem ihres Lehrers zu tun, ja steht diesem in Themenwahl, Stil und Atmosphäre oft geradezu entgegen. Tatsächlich vermied Meid jede Einflussnahme und betonte, dass er niemals die Persönlichkeit eines seiner Schüler „vergewaltigt, seinen Stil verdorben, oder ihm die herrschende Tagesrichtung aufgepfropft“ hätte. In der Gegenüberstellung der Graphiken von Hans Meid und seinen Schülern tritt sowohl das Gegensätzliche als auch das Verbindende zwischen „Traum und Wirklichkeit“ hervor. Zugleich gewinnt man Einblick in das Werk von vier höchst unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten, deren Schaffen sich der Einordnung unter die gängigen „Ismen“ entzieht.
Mühlen in Niedersachsen. Region und Stadt Hannover. Hrsg.: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege. Arbeitshefe zur Denkmalpflege in Niedersachsen (44). 2015. 400 S. 30 x 21 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0189-1 Imhof
Um die breite Öffentlichkeit auf die stark bedrohten Mühlen in unserem Land aufmerksam zu machen und für ihre Erhaltung zu werben, gibt das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege Veröffentlichungen zum Thema „Mühlen in Niedersachsen“ heraus. Neben einer ausführlichen und detaillierten Beschreibung werden geografische Merkmale und kulturhistorische Informationen anschaulich und verständlich dargestellt. Der vorliegende Band behandelt die Region und Stadt Hannover.
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