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The Ghent Altarpiece by the Brothers Van Eyck. History and Appraisal. Exhibition Gemäldegalerie der Staatlichen Museen – Preußischer Kulturbesitz Berlin 4. September 2014 bis zum 29. März 2015. Hrsg.: Kemperdick, Stephan; Rößler, Johannes; Gemäldegalerie Staatliche Museen zu Berlin. 2014. Engl. 160 S. 28 x 22 cm. Pb. EUR 19,90. CHF 24,95 ISBN: 978-3-7319-0146-4 Imhof
Das monumentale, in St. Bavo in Gent aufgestellte Retabel der Brüder Hubert und Jan van Eyck ist eines der unbestrittenen Hauptwerke der europäischen Kunstgeschichte. Seit seiner Vollendung im Jahr 1432 hat der Genter Altar über Jahrhunderte hinweg immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich gezogen; er diente anderen Malern als Vorbild, er wurde von Schriftstellern gewürdigt und in Originalgröße kopiert. Sein materielles Schicksal ist ungewöhnlich bewegt und von zahlreichen Gefährdungen durch Bilderstürme und Kriege gekennzeichnet. Die vorliegende Publikation bietet erstmals eine Gesamtdarstellung aller Aspekte, die Aufstellung, Bewahrung und Rezeption des Werks betreffen. Im Fokus steht u. a. auch die Zeit von 1820 bis 1920, als sich zwölf Bilder des Retabels in den Berliner Sammlungen befanden, sowie die seinerzeit politisch hochbrisante Diskussion um die Abgabe dieser Tafeln an Belgien als Reparationsleistung nach dem Ersten Weltkrieg.
art ist 2014. Vonderau Museum Fulda 26. Juli.–24. August 2014. Hrsg.: Stasch, Gregor K. Vonderau Museum Fulda. Kataloge (36). 56 S. 26 x 21 cm. Pb. EUR 9,95. CHF 14,90 ISBN: 978-3-7319-0141-9 Imhof
Mit „art ist 2014“ öffnet das Vonderau Museum Fulda erneut einigen Fuldaer Künstlern seine Pforten, um ihr Werk der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Wie in den vergangenen Jahren soll auch die diesjährige Gemeinschaftsausstellung zu einer Begegnung mit etablierten und auch weniger bekannten Künstlern beitragen, v. a. aber den Dialog zwischen unterschiedlichen künstlerischen Positionen fördern. Die vorliegende Publikation stellt die vier Künstler und ihre Werke in Wort und Bild vor.
Die Kunstdenkmäler der Stadt Karlsruhe. Der Stadtbau und der Schlossbezirk. Valdenaire, Arthur. Hrsg.: Kleinmanns, Joachim. 584 S. 500 z. T. fb. Abb. 25 x 18 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 60,95 ISBN: 978-3-7319-0003-0 Imhof
Mitte der 1930er Jahre verfasste Arthur Valdenaire, unzweifelhaft damals der beste Kenner der Karlsruher Baugeschichte, das Denkmalinventar der Stadt. Die Kriegsereignisse und der frühe Tod des Autors 1946 verhinderten das Erscheinen des Buches. Zum 300jährigen Stadtgeburtstag wird dieses einzigartige Kompendium zur baulichen Entwicklung der Stadt und der Schlossbauten nun herausgegeben. Illustriert mit 500 historischen Abbildungen bietet es einen umfassenden Blick auf Stadt und Schloss vor deren Zerstörung im Zweiten Weltkrieg.
Kirchen und ihre Ausstattung in Mitteleuropa. Kratzke, Christine. Imhof Kulturgeschichte . 2014. 144 S. 22 x 12 cm. Pb. EUR 9,95. CHF 18,20 ISBN: 978-3-86568-166-9 Imhof
Das Buch bietet einen Überblick über das große Spektrum der Ausstattung von Sakralbauten in Europa vom Mittelalter bis heute. Thematisiert werden Funktion und Gestaltung beweglicher und unbeweglicher Ausstattungsstücke, ihre Positionierung im kirchlichen Raum und ihre Einbindung in Liturgie, Ritus und Kult. Gleich einem Gang durch ein Gotteshaus werden repräsentative Objekte vorgestellt und durch zahlreiche Fotografien illustriert, wobei typologische und stilistische Entwicklungen, die über die Jahrhunderte hinweg zu verzeichnen sind, berücksichtigt werden. Ein umfangreiches Glossar und sachdienliche Literaturhinweise dienen zur Ergänzung.
Von Rembrandt bis Richter. Meisterblätter der Grafischen Sammlung aus dem Landesmuseum Oldenburg. Hrsg.: Heckötter, Anna; Hrsg.: Stamm, Rainer; Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg; Museum im Kulturspeicher Würzburg. 176 S. 121 fb. Abb. 28 x 21 cm. Engl. Br. EUR 29,95. CHF 36,95 ISBN: 978-3-7319-0059-7 Imhof
Aquarelle, Handzeichnungen, seltene druckgrafische Blätter – die Meisterblätter der Grafischen Sammlung des Landesmuseums Oldenburg sind eine Auswahl teilweise nie zuvor präsentierter und publizierter Arbeiten auf Papier. Die Werke sind eng verknüpft mit der Geschichte des Museums – von den Großherzoglichen Sammlungen mit ihrem ersten Hofmaler und Galerieinspektor“ Johann Heinrich Wilhelm Tischbein über die Erwerbungen aus der Zeit des Aufbruchs in die Moderne während der Weimarer Republik bis zu Erwerbungen aus jüngster Zeit. Die Schwerpunkte des umfangreichen Bestandes an Werken der Klassischen Moderne bilden Blätter der Brücke-Künstler. Neben der sammlungshistorischen Aufbereitung finden vor allem das breite Spektrum künstlerischer Techniken auf Papier sowie kunsthistorische und ikonografische Aspekte Berücksichtigung. Der Bestand der Grafischen Sammlung des Landesmuseums Oldenburg wird mit dieser Publikation erstmals erschlossen und mit seinen Höhepunkten vorgestellt.
Thilo von Trotha. Merseburgs legendärer Kirchenfürst. Merseburger Dom und Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg10. August bis 2. November 2014. Hrsg.: Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz; Hrsg.: Cottin, Markus; Hrsg.: Kunde, Claudia; Hrsg.: Kunde, Holger. Schriftenreihe der Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz (7). 384 S. 367 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 48,95 ISBN: 978-3-7319-0070-2 Imhof
Der Merseburger Bischof Thilo von Trotha (1466–1514) gehört zu den schillerndsten Kirchenfürsten seiner Zeit. Die Rabensage ließ ihn weithin bekannt werden: Einst soll der Bischof seinen Ring vermisst haben und trotz gegenteiliger Beteuerung seinen Diener hinrichten haben lassen. Als man den Ring schließlich in einem Rabennest fand, soll der Bischof einen Raben mit goldenem Ring im Schnabel in sein Wappen aufgenommen haben. Ferner sollte stets ein Rabe im Merseburger Schloss gefangen gehalten werden. Die Rabensage bescheinigt dem Merseburger Bischof ein vorschnelles Urteil aber auch entschlossenes Handeln. Die Ausstellung „Thilo von Trotha. Merseburgs legendärer Kirchenfürst“ will sich der realen Person und ihren Leistungen zuwenden. Insbesondere ist Thilo von Trotha als Bauherr des Dom-Schloss- Ensembles zu würdigen. Die Anregungen für sein anspruchsvolles Bauprogramm empfing Thilo von Trotha auf zahlreichen Reisen, u.a. nach Nürnberg, Rom, Breslau und Kopenhagen. Hier wirkte er in enger Verbundenheit mit den wettinischen Kurfürsten und Herzögen sowie dem Magdeburger Erzbischof Ernst von Sachsen. Geschickt beförderte Thilo von Trotha den Kult des heiligen Kaisers Heinrich II., um die Reichsunmittelbarkeit seines kleinen Bistums zu betonen. Als Kanzler der Universität Leipzig umgab er sich mit gelehrten Räten, die ihn bei der wirtschaftlichen und politischen Durchdringung seines Hochstifts berieten. Kurz vor Anbruch der Reformation förderte Thilo von Trotha intensiv die Frömmigkeit in seinem Bistum und hob insbesondere die Heiligen Anna und Maria hervor.
Manier, Mythos und Moral. Niederländische Druckgraphik um 1600. Ausstellung in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg4. Juli bis 24. August 2014. Wenderholm, Iris. Hrsg.: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky. Publikationen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, hg. von Gabriele Beger (6) 2014. 336 S. 27 x 21 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 40,50 ISBN: 978-3-7319-0090-0 Imhof
Die manieristische Druckgrafik in der Kupferstichsammlung der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky in Hamburg ist ein verborgener Schatz. Namhafte Künstler der niederländischen Schule sind vertreten, hervorzuheben sind hier vor allem Werke von Hendrick Goltzius, Cornelis van Haarlem, Maarten de Vos und Abraham Bloemaert.
Im Rahmen des Lehr- und Ausstellungsprojekts „Manier, Mythos und Moral“ des Kunstgeschichtlichen Seminars der Universität Hamburg wurde die Werkgruppe der niederländischen Kupferstichserien des 16.–17. Jahrhunderts erstmals systematisch erschlossen, restauratorisch bearbeitet und in einer Ausstellung präsentiert. Bemerkenswert ist die motivische Vielfalt, die von moralisierenden Tugenddarstellungen über antike mythologische Stoffe bis zu allegorischen Darstellungen des zeitgenössischen Weltverständnisses von Mikrokosmos und Makrokosmos reichen.
Neben Aufsätzen von Alexander Estis, Julia Frick, Julia Kölle, Antje Theise, Elena Tolstichin sowie Iris Wenderholm und den umfangreichen Katalogtexten umfasst der Katalog großformatige Abbildungen der Kupferstiche sowie neu angefertigte Übersetzungen sämtlicher Inschriften.
Die Kongresshalle Nürnberg. Architektur und Geschichte. Täubrich, Hans Christian. Hrsg.: Museen der Stadt Nürnberg. 2014. 180 S. 148 fb. u. 176 sw Abb. 23 x 23 cm. Pb. EUR 17,80. CHF 25,00 ISBN: 978-3-86568-995-5 Imhof
Sie ist unverrückbare Erinnerung an den Traum von einem „Tausendjährigen Reich“ und zugleich steinerne Erblast der zwölfjährigen Nazi-Diktatur – die unvollendet gebliebene Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Die verschiedenen Nutzungsversuche der Bauruine nach 1945 spiegeln auch den Umgang mit der NS-Zeit und ihren Relikten wider. Seit 1973 steht der riesenhafte Torso als größtes erhaltenes Beispiel nationalsozialistischer Herrschaftsarchitektur unter Denkmalschutz. Das 2001 eröffnete Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände vermittelt nicht zuletzt mit seiner aufsehenerregenden Architektur tiefe Einblicke in die Struktur und Geschichte des Gebäudes.
Meisterhafte Porträts der Fürstenmaler im 19. Jahrhundert. Franz Xaver Winterhalter (1805-1873), Franz von Lenbach (1836-1904), Heinrich von Angeli (1840-1925), Friedrich August von Kaulbach (1850-1920). Dobler, Andreas; Klössel, Christine. Hrsg.: Kulturstiftung des Hauses Hessen; Archiv des Hauses Hessen; Museum Schloss Fasanerie. 2014. 80 S. 30 x 21 cm. Pb. EUR 16,80. CHF 24,50 ISBN: 978-3-7319-0133-4 Imhof
Eine Sonderausstellung vom 28. Juni bis 2. November 2014 widmet sich den großen "Fürstenmalern" und präsentiert wichtige Entwicklungen im Porträtstil des 19. Jahrhunderts auf. Gezeigt werden Bilder von Franz Xaver Winterhalter (1805–1873), Franz von Lenbach (1836–1904), Heinrich von Angeli (1840–1925) und Friedrich August von Kaulbach (1850-1920).
Hochgeschätzt und gut bezahlt zu ihren Lebzeiten hatten sich die „Fürstenmaler“ darauf spezialisiert, Bildnisse von Persönlichkeiten aus Adel, Politik und reichem Bürgertum zu schaffen. In den oberen Gesellschaftsschichten wurden sie weiterempfohlen, reisten durch ganz Europa von Hof zu Hof oder empfingen ihre Modelle auch in den eigenen Räumen. Erst seit wenigen Jahrzehnten finden ihre Werke wieder Beachtung und wandern aus staubsicheren Depots zurück in die Museen und Galerien.
Mittelalterliche Weihrauchfässer von 800 bis 1500. Westermann-Angerhausen, Hiltrud. Hrsg.: Deutschen Verein für Kunstwissenschaft. Denkmäler Deutscher Kunst: Bronzegeräte des Mittelalters (7)2014. 680 S. 19 Karten, Leinen mit Schutzumschlag. 30 x 21 cm. Gb. EUR 149,00. CHF 201,00 ISBN: 978-3-86568-371-7 Imhof
Weihrauch ist ein uraltes Zeichen für das Aufsteigen von Gebeten zum Himmel. Sein charakteristischer Geruch definiert auf der ganzen Welt Räume, in denen Gottesdienst und Kulthandlungen stattfinden, sei es in Höhlen, Tempeln, Kirchen oder unter freiem Himmel. Der dichte weiße Rauch symbolisiert zugleich Gebet und Opfer. Geräte zum Verbrennen von Weihrauch gehören seit frühester Zeit weltweit zur sinnlichen Erfahrung von Kulthandlungen. Die größte bisher katalogisierte Gruppe von »Bronzegeräten des Mittelalters« stellt der nun vorgelegte Band mit 923 Weihrauchfässer vor. Sie bezeugen eine im ganzen christlichen Abendland verbreitete Kultpraxis, illustrieren die Produktivität früher Zentren des Metallgewerbes und bilden zugleich ein uraltes Netz von europäischen Handelswegen ab, auf denen sie an ihre Bestimmungsorte in Kirchen und Kirchenschätzen zwischen Skandinavien und Italien kamen.
Weißgefasste Skulpturen und Innenräume. Technologie – Quellen – Bedeutung. Speckhardt, Melissa. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (112). Deutsch 2014. 416 S. 194 meist fb. Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 89,00 ISBN: 978-3-86568-850-7 Imhof
Im 17. und 18. Jahrhundert spielen weißgefasste Innenräume und weiße Skulpturen eine bedeutende Rolle in repräsentativen sakralen wie profanen Bauten. Man schätzt das Verhältnis von Licht und Schatten, das auf weißen Flächen am intensivsten zu erleben ist, sei es beim Spiel des Lichts, das in den konkaven und konvexen Kurvaturen der Architektur eine Fülle von Nuancen entfaltet, sei es bei der Formgebung von Skulpturen mit ihren teils glänzenden, teils matten Oberflächen. In Verbindung mit der differenzierten Lichtregie und der Erkenntnis, welche Feinheiten der Abstufung die Farbe Weiß liefert, wurden die Innenräume auf die Modellierungsvielfalt des Weißen hin abgestimmt, wobei zusätzlich der gezielte Einsatz von Oberflächenglanz die Wirkung steigern half. Von größter Bedeutung war hierfür der Wert, den man auf Inszenierungen aller Art legte.
Das Buch beinhaltet eine sehr umfangreiche Quellen- bzw. Rezeptsammlung zu Weißpigmenten und zur Herstellung von Weißfassungen von den Anfängen bis ins 21. Jahrhundert, zusammengestellt aus naturwissenschaftlichen Abhandlungen, Künstlerhandbüchern und Architekturbeschreibungen. Die Sammlung wird ergänzt durch Analyseergebnisse aus restauratorischen Untersuchungen und Archivalien, die die bisher stets in der Literatur dominierenden theoretischen Überlegungen konkret mit verwendeten Materialien in Verbindung bringen. Dem Thema der Schattengebung ist ein eigenes Kapitel gewidmet.
Aachen um 1900. Postkartenbuch mit 30 Karten. Imhof, Michael. 2014. 64 S. 11 x 16 cm. Pb. EUR 6,99. CHF 10,50 ISBN: 978-3-7319-0110-5 Imhof
Aborte im Mittelalter und der Frühen Neuzeit. Bauforschung – Archäologie und Kulturgeschichte. Hrsg.: Wagener, Olaf. 2014. 304 S. 219 z. T. fb. Abb. 30 x 21 cm. Pb. EUR 69,00. CHF 89,00 ISBN: 978-3-7319-0093-1 Imhof
„Das ,stille Örtchen‘ – Fäkalien und ihre Entsorgung im Mittelalter“ – in 32 Beiträgen nähert sich dieser Band disziplinenübergreifend einem auf den ersten Blick scheinbar banalen und verpönten Thema an. Die Bandbreite der Beiträge reicht von der Antike bis in die Frühe Neuzeit und umfasst aktuelle Forschungen aus den Disziplinen der Geschichte, der Bauforschung, Kunstgeschichte und Archäologie sowie der Germanistik. Die Entsorgung der Fäkalien sowohl im städtischen Bereich als auch in Burgen und Klöstern wird genauso thematisiert wie Rechtsstreitigkeiten, die Wahrnehmung von Dreck und Gestank oder auch das Sterben auf dem Abort. Am Ende steht eine beeindruckende Zusammenschau des aktuellen Forschungsstandes über den Umgang mit Fäkalien, auch, aber nicht nur im Mittelalter.
Auf den Spuren Karls des Großen in Ingelheim. Entdeckungen - Deutungen - Wandlungen. Begleitband zum Karlsjahr Ingelheim 2014. Hrsg.: Grewe, Holger. 144 S. 112 fb. Abb. 21 x 30 cm. Gb. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2014. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-7319-0074-0 Imhof
Die Kaiserpfalz Ingelheim zählt zu den bedeutendsten Bauprojekten Karls des Großen, bis heute prägt sein Erbe die Stadt am Rhein. Seinem 1200. Todestag widmet Ingelheim 2014 das Karlsjahr unter dem Motto „Dem Kaiser auf der Spur – 1200 Jahre Karl der Große und Ingelheim“. Im Begleitband werden unterschiedliche Aspekte der vielfältigen Geschichte in reich bebilderten Essays vorgestellt. Sie folgen den Spuren des Herrschers in den Schriftquellen und in der Architektur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Wie kam es zum Bau der Kaiserpfalz, quasi „auf der grünen“ Wiese? Woher kamen die imposanten Säulen und die kostbare Ausstattung? Neben wissenschaftlichen Fragen zur Entstehung und zum archäologischen Befund des einzigartigen Bauwerks bildet die anschauliche Dokumentation der Metamorphose vom Palast über die Ruine bis zum Denkmal einen weiteren Schwerpunkt. Dabei spielten die über hundertjährige Grabungsgeschichte eine wichtige Rolle, ebenso die städtebauliche Entwicklung und das Zusammenspiel von Denkmalpflege und Tourismus.
Bad Kissingen. Postkartenbuch mit 30 Karten. Imhof, Michael. 2014. 64 S. 11 x 16 cm. Pb. EUR 6,99. CHF 10,50 ISBN: 978-3-7319-0113-6 Imhof
Berlin um 1900. Postkartenbuch mit 30 Karten. Imhof, Michael. 2014. 64 S. 31 fb. Abb. 11 x 16 cm. Pb. EUR 6,99. CHF 10,50 ISBN: 978-3-7319-0105-1 Imhof
Um 1900 war Berlin nach London, New York und Paris die viertgrößte Stadt der Welt. Die hier ausgewählten Postkarten stammen aus den Jahren von ca. 1896 bis 1904, als erstmals Farbkarten als mehrfarbige Chromolithografien gedruckt und in großer Zahl produziert wurden. Es handelt sich um Künstlerkarten, auf deren Vorderseite das lithografierte Berlinmotiv gedruckt ist und der Text für den Empfänger geschrieben werden konnte. Die Rückseite der Karte war für dessen Adresse bestimmt.
Berlin und Brandenburg. 150 Ausflugstipps. Heidenreich, Dieter. 2014. 24 x 17 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-7319-0122-8 Imhof
Das Buch behandelt 150 Ausflugsziele in Berlin und Brandenburg, insbesondere Aussichtspunkte und -türme, darunter das Kreuzberg-Denkmal, den Flatowturm im Park Babelsberg, den Grünewaldturm, den Aussichtsturm in Woltersdorf, das Schloss Hubertushöhe oder den Wasserturm Finow.
Die Bibliothek des Caspar Voght (1752–1839). Hrsg.: Fink, Verena. 2014. 288 S. 12 fb. Abb. 17 x 12 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-7319-0099-3 Imhof
Caspar Voght (1759–1832) lebte als gesellschaftlich hoch angesehener, weitgereister Bildungsbürger, Hamburger Kaufmann, Reformer des Armenwesens und Besitzer seines Mustergutes Flottbek vor den Toren Hamburgs. Er war zudem ein leidenschaftlicher Büchersammler und profunder Literaturkenner seiner Zeit. Der Versteigerungskatalog, der bald nach seinem Tode vom Hamburger Auktionshaus Brödermann veröffentlicht wurde und hier noch einmal abgedruckt ist, ermöglicht einen besonderen Zugang zum Leben und Wirken Caspar Voghts sowie zu großen Teilen zur Literaturgeschichte der Zeit vor, während und nach der Aufklärung, ergänzt durch eine Lebensbeschreibung von Heinrich Sieveking (1871–1945), ein Nachfahre des Freundes und Geschäftspartners Voghts.
Der Braunschweiger Monogrammist. Wegbereiter der niederländischen Genremalerei vor Bruegel. 2014. 448 S. 533 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 99,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-7319-0030-6 Imhof
Der Braunschweiger Monogrammist ist eine Schlüsselfigur in der Kunstlandschaft Antwerpens im zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts: Dieser anonyme niederländische Maler ist Zeitgenosse Jan Sanders van Hemessens, Vorläufer Pieter Aertsens und Wegbereiter Pieter Bruegels des Älteren. Er verdankt seinen Notnamen einem Gemälde im Braunschweiger Herzog Anton Ulrich-Museum. Seine kleinfigurigen, außergewöhnlichen Bilderfindungen sind Hauptwerke der frühen Landschafts- und Genremalerei. Eine eingehende Betrachtung dieser Arbeiten steht im Mittelpunkt dieser Studie, und es zeigt sich, dass seine Werke nicht nur von einer innovativen Erzählweise zeugen, sondern auch von einer bemerkenswerten Gesellschaftskritik. Gemäldetechnologische Untersuchungen sowie Fragen nach einer möglichen Werkstatt sind weitere zentrale Untersuchungsfelder. Erstmals werden auch die zahlreichen Kopien und Versionen nach den Werken des Braunschweiger Monogrammisten intensiv diskutiert, was die Bedeutung und zugleich die Wirkkraft seiner Bilder auf seine Zeitgenossen und die nachfolgenden Künstlergenerationen veranschaulicht.
Buchpaket Imhof-Kulturgeschichte: Burgen / Pfalzen / Schlösser. Grebe, A.; Großmann, G. U.; Zuch, Rainer; Laß, Heiko. Imhof Kulturgeschichte . 2014. 480 S. 22 x 12 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-7319-0100-6 Imhof
Das Buchpaket besteht aus 3 Titeln aus der Reihe Imhof-Kulturgeschichte: 1. Burgen in Deutschland, Österreich und der Schweiz von A. Grebe/G. U. Großmann 2. Pfalzen Deutscher Kaiser von Aachen bis Zürich von Rainer Zuch 3. Schlösser in Deutschland, Österreich und der Schweiz von Heiko Laß
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