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Imhof Verlag

 
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HISPANIENS NORDEN IM 11. JAHRHUNDERT. Christliche Kunst im Umbruch. Hrsg. v. Arbeiter, Achim /Kothe, Christiane /Marten, Bettina. 2009. 560 S. 30 x 22 cm. Gb EUR 99,00 ISBN: 978-3-86568-509-4 Imhof
Wie kam es im christlichen Nordspanien während des 11. Jahrhunderts zur Einführung der Romanik? Zur Beantwortung dieser Frage legt das Buch einen starken Akzent auf eine gesamtiberische Perspektive und fragt nach den kulturellen Wurzeln der unterschiedlichen Gruppen und Regionen. Die Perspektive wird damit zwangsläufig mediterran und international mit der Antike als gemeinsamer Grundlage. Zukunftsweisende Überlegungen betreffen auch den kulturellen Austausch der nordiberischen Eliten mit al-Andalus respektive Nordafrika. Damit wirken sie dem vorherrschenden dichotomen, christlich-islamischen Geschichtsbild entgegen, das auf einem religiös induzierten Kulturbegriff basiert.
Der Band bietet Erträge und Folgestudien der gleichnamigen Göttinger Tagung; er entstand aus der Kooperation der dortigen Professur für Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte sowie der Carl Justi-Vereinigung mit einem internationalen und interdisziplinären Autorenkreis.
Imhof, Michael: Kassel. Guida della città. 14.05.2009. 32 S., 135 fb. Fotos 23,5 x 16,5 cm. Gh EUR 5,00 ISBN: 978-3-86568-485-1 Imhof
Bonnefoit, Régine: DIE LINIENTHEORIEN VON PAUL KLEE. 2009. 208 S., 147 Abb. 30 x 22 cm. Gb EUR 49,95 ISBN: 978-3-86568-404-2 Imhof
„Nulla dies sine linea“, so lautet die Devise des zeitlebens unermüdlich zeichnenden Künstlers Paul Klee. Der Linie kommt jedoch nicht nur in seiner tagtäglichen Praxis, sondern auch in seiner Kunsttheorie eine Schlüsselstellung zu. Sie ist der Ausgangspunkt seiner Formlehre am Bauhaus. In seinen Tagebüchern, Briefen, Aufsätzen und Vorlesungsmanuskripten finden sich zahlreiche Aussagen über ihr Wesen, ihre Funktion im Bildwerk und ihr Ausdruckspotenzial. Klees Linientheorien werden im vorliegenden Buch im Kontext des frühen 20. Jahrhunderts beleuchtet. Die theoretische und experimentelle Beschäftigung mit der Linie ist in dieser Zeit kein Einzelphänomen. Philosophen, Graphologen und Psychologen entwickeln Theorien über ihre Expressivität.
Musikwissenschaftler und Tänzer untersuchen die Übertragbarkeit von Tönen und Bewegungen in Linien. Ihrem Vorbild folgend, übersetzt Klee seelische und physische Bewegungen, Melodien und Rhythmen in Linien.
Funke, Norbert: Stadtführer Königslutter am Elm. 2009. 48 S. 22 x 12 cm. Pb EUR 5,95 ISBN: 978-3-86568-471-4 Imhof
Hanke, Eva: Malerbildhauer der italienischen Renaissance. Von Brunelleschi bis Michelangelo. 2009. 288 S. 30 x 22 cm. Gb EUR 49,00 ISBN: 978-3-86568-402-8 Imhof
Filippo Brunelleschi, Antonio del Pollaiuolo, Leonardo da Vinci, Michelangelo Buonarroti – diese vier berühmten Namen stehen stellvertretend für eine große Zahl italienischer Künstler der Renaissance, die sowohl Maler als auch Bildhauer waren. Die vorliegende Arbeit ist die erste, die Kunst den besonderen Künstlertypus des Malerbildhauers in einem größeren zeitlichen und geografischen Rahmen behandelt. Soziologische Fragen nach der Werkstattorganisation, der Ausbildung und der Zunftzugehörigkeit kommen dabei ebenso zur Sprache wie die Bewertung vielseitiger Künstler in den Schriften der zeitgenössischen Kunsttheorie. Die Studie versucht ferner, die Beweggründe zu erschließen, die die einzelnen Künstler zu einer Doppeltätigkeit geführt haben. Und sie fragt schließlich auch nach den formalen und stilistischen Besonderheiten, die die Gemälde und Skulpturen von Malerbildhauern auszeichnen und von denen anderer Künstler unterscheiden.
"An den Wassern Babylons saßen wir". Figurationen der Sehnsucht in der Malerei der Romantik. Hrsg. v. Bastek, Alexander /Thimann, Michael. 2009. 160 S. 30 x 22 cm Pb EUR 19,95 ISBN: 978-3-86568-514-8 Imhof
Um 1830 entdeckten fast zeitgleich zwei Maler das Thema der trauernden Juden im babylonischen Exil. Ferdinand Olivier wählte eine klassisch-heroische Landschaft, in der er das Bildpersonal staffageartig integrierte. Eduard Bendemann schuf hingegen eine figürliche Allegorie und stellte die trauernden Menschen in den Vordergrund seines elegischen Stimmungsbildes. Ein Dialog beider Gemälde im Zusammenhang mit Entwürfen und Vergleichswerken offenbart die ganz unterschiedlichen Bildkonzepte. Oliviers Spätwerk und Bendemanns frühe Arbeit zeigen sich dabei als Folie für ganz verschiedene Sehnsüchte: Die Darstellung von Psalm 137 „An den Wassern zu Babylon saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten“ ruft zum einen die politisch brisante Frage der jüdischen Emanzipation auf, veranschaulicht jedoch zugleich die Sehnsucht des deutschen Bürgertums nach nationaler Einheit. In der Tradition nazarenischer Kunst verbirgt sich hinter dem ersehnten Jerusalem jedoch auch das himmlische Jerusalem und damit ein christlich-heilsgeschichtlicher Aspekt. Und für Olivier blieb Italien zeitlebens das nie gesehene Land seiner Sehnsucht.
Das Buch erscheint zur gleichnamigen Ausstellung in Kooperation mit der MaxPlanck-
Research-Group „Das wissende Bild. Epistemologische Grundlagen profaner Bildlichkeit vom 15. bis 19. Jahrhundert“ am Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut.
Schöfbeck, Sabine /Schöfbeck, Tilo /Witt, Detlef: KLOSTER SONNENKAMP IN NEUKLOSTER. 2009. 48 S. 24 x 16,5 cm. Pb EUR 4,50 ISBN: 978-3-86568-385-4 Imhof
Das 1219 gegründete ehemalige Benediktiner-Nonnenkloster Sonnenkamp in Neukloster gehört zu den ältesten Ordensgründungen in Mecklenburg. Unter den wenigen erhaltenen Bauten ragt die um 1230–50 entstandene frühgotische Klosterkirche mit ihren reich verzierten Backsteingiebeln heraus. Einmalig in Mecklenburg sind die in die Chorfenster eingefügten kostbaren figürlichen romanischen Glasmalereien. Das benachbarte große Propsteigebäude wurde um 1300 fertiggestellt und gehört mit seinen zwei gotischen Schaugiebeln zu den bedeutendsten mittelalterlichen Profanbauten Mecklenburgs. Die Autoren arbeiten als Bau- und Kunsthistoriker in Norddeutschland und stellen in diesem Klosterführer nach einer historischen Einleitung die Klosteranlage mit Klosterkirche, Propstei und Glockenturm in Baugeschichte und Ausstattung detailliert einem breiten Publikum vor.
Ölskizzen. Form, Funktion, Bedeutung. Hrsg. v. Museum Giersch. 2009. 224 S. 28 x 21 cm. Gb EUR 24,95 ISBN: 978-3-86568-499-8 Imhof
Ölskizzen zeichnen sich durch Spontanität, Frische und malerische Offenheit aus. Ihnen kam zunächst im Werkprozess eine besondere Bedeutung zu, denn sie dienten der Fixierung erster Ideen, der Klärung von Komposition, Farbe und Form und damit intern dem Gebrauch als Ideen- und Materialschatz. Als private künstlerische Äußerungen wurden Ölskizzen im Atelier verwahrt und gelegentlich mit Künstlerkollegen diskutiert. Mit der Freilichtmalerei und der Forderung nach Naturtreue geriet die Ölskizze im 19. Jahrhundert stärker in den Fokus des Interesses von Künstlern und Publikum. In zahllosen direkt in der Natur entstandenen Ölskizzen fingen Künstler subjektive, atmosphärisch-stimmungsvolle Natureindrücke ein. Diese Unmittelbarkeit und Naturtreue erlangte eigenständige künstlerische Wertigkeit. Die Ölskizze löste sich aus dem Werkprozess als privates, skizzenhaftes Kleinbild und trat als autonomes, öffentliches Kunstwerk auf.
Ausstellung und Katalog stellen Formen, Funktionen und Bedeutungen von Ölskizzen vor, die von Künstlern des RheinMain-Gebiets geschaffen wurden. Ausgewählte Beispiele sämtlicher Gattungen – Landschaft, Interieur, Genre, Historie, Akt und Porträt – bieten einen Überblick über die Entwicklung der Ölskizze von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum frühen 20. Jahrhundert.
Ellrich, Hartmut: Potsdam City Guide. 2009. 48 S., 120 Abb. 24 x 16,5 cm. Pb EUR 4,95 ISBN: 978-3-86568-526-1 Imhof
Auf den Spuren der Kelten in der Rhöhn. Hrsg. v. Höhn, Walter. 2009. 120 S. 253 fb. Abb. 25 x 22 cm. Gb EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-511-7 Imhof
In der europäischen Antike üben die Kelten eine besondere Faszination aus. Vor fast 3000 Jahren tauchten sie aus dem Nebel der Geschichte auf und verschwanden auf tragische Weise kurz vor Beginn der Neuzeit. Geblieben ist bis in die Gegenwart ein beträchtliches Erbe an Kultur und Traditionen. Ihr nördliches Ausbreitungsgebiet reichte hierzulande bis in die Rhön, einem der schönsten Mittelgebirge Deutschlands. Das reich bebilderte Buch möchte dem steigenden Interesse an diesem Thema entgegenkommen. Es beschreibt, wer die Kelten waren und wo sie auf den Bergen, an Hängen und in Tälern der Rhön lebten. Davon zeugen Forschungen und Funde, die in den vorgestellten Museen aufbewahrt werden. Wir besuchen rekonstruierte Keltensiedlungen und wandern auf den Spuren der Kelten in fast intakter Natur des Biosphärenreservats Rhön.
Bengel, Sabine: DAS STRASSBURGER MÜNSTER 1150-1230. Die Ostteile und die Südquerhauswerkstatt. 2009. 480 S. 30 x 22 cm. Gb EUR 99,00 ISBN: 978-3-86568-448-6 Imhof
Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die von einer aus Frankreich kommenden Werktruppe errichteten und mit reichem Skulpturenschmuck ausgestatteten frühgotischen Bauabschnitte des Straßburger Münsters (Johanneskapelle und Südquerhaus). Nicht nur die ungeheuere Innovationskraft und der Erfindungsreichtum des Architekten und seiner Steinmetzen werden aufgezeigt, sondern auch die aus den französischen Kathedralbauhütten aufgenommenen Einflüsse. Das sich in den Skulpturen und in den Glasfenstern des Südquerhauses spiegelnde Bildprogramm wird vor dem Hintergrund seiner Funktionsgeschichte beleuchtet und seine Quellen offen gelegt. Im Zentrum stehen die Verbundenheit von Altem und Neuem Testament, bzw. von jüdischer und christlicher Religion und deren endzeitliche Vereinigung in einer allumfassenden Kirche.
Herrmann, Christofer: Thorn Stadtführer. 1., 2009. 32 S. 24 x 16,5 cm. Gh EUR 5,95 ISBN: 978-3-86568-504-9 Imhof
Sors, Anne-Katrin /Claus, Judith: Epochal. Meisterwerke des Herzog Anton Ulrich-Museums von der Antike bis zur Gegenwart. [Wolfenbüttel] Hrsg. v. Luckhardt, Jochen. 2009. 272 S. 22,7 x 22,7 cm. Gb EUR 29,95 ISBN: 978-3-86568-497-4 Imhof
Die Interimsausstellung des Herzog Anton Ulrich-Museums Braunschweig im prächtigen Rittersaal der Burg Dankwarderode bietet die seltene Gelegenheit, anhand ausgewählter Meisterwerke auf eine kurzweilige Reise durch die Kunstgeschichte zu gehen. Von der Skulptur des Phillipos Arrhideios, einem Bruder Alexanders des Großen, aus dem 3. vorchristlichen Jahrhundert bis zu einem Selbstbildnis von Francesco Clemente aus dem Jahr 2002 ermöglichen Ausstellung und der begleitende Katalog einen umfassenden Einblick in alle Epochen und Gattungen der Kunst: Gemälde, Skulpturen, Druckgraphik, Angewandte Kunst, Münzen und Medaillen werden einander gegenübergestellt, anstatt wie üblich in getrennten Einheiten präsentiert zu werden. So erschließen sich dem Betrachter neue Perspektiven auf die Beziehungen zwischen den Kunstgattungen.
Zeichnen vor Dürer. Die Zeichnungen des 14. und 15. Jahrhunderts in der Universitätsbibliothek Erlangen. Hrsg. v. Dickel, Hans. 2009. 480 S. 30 x 24 cm. Gb EUR 69,95 ISBN: 978-3-86568-469-1 Imhof
Die in der Universitätsbibliothek Erlangen aufbewahrte Sammlung altdeutscher Zeichnungen ist als Konvolut seit dem 17. Jahrhundert geschlossen überliefert. In ihrer Herkunft aus Nürnberger Künstlerwerkstätten der Spätgotik gibt sie Einblick in die Praxis des Zeichnens im Mittelalter, aus der sich um 1500 Albrecht Dürer löste. Der mit Mitteln der J. P. Getty Stiftung, Los Angeles, und der Staedtler Stiftung, Nürnberg, wissenschaftlich neu bearbeitete und farbig illustrierte Bestandskatalog stellt die 154 Zeichnungen in ihren jeweiligen Funktionen und kunsthistorischen Zusammenhängen einzeln vor. Besonders die fränkische Zeichenkunst des 15. Jahrhunderts nimmt dabei schärfere Konturen an, etwa in den umfangreichen Werkgruppen von Hans Pleydenwurff und Michael Wolgemut und ihrem Umfeld. Der einleitende Aufsatz der fachlich renommierten Autoren Stephanie Buck und Guido Messling erörtert das Zeichnen vor Dürer.
Anforderungen an die Dokumentation restauratorischer Leistungen in der Denkmalpflege. Hrsg. v. Brandenburgisches Landesamt f. Denkpflege u. Archäologisches Landesmuseum. 2008. 24 S. 29 x 21 cm. Gh EUR 5,00 ISBN: 978-3-86568-432-5 Imhof
Alle Arbeiten der Konservierung, Restaurierung sowie archäologische Ausgrabungen müssen anhand von Berichten, Zeichnungen und Fotografien genauestens dokumentiert werden. Alle Arbeitsphasen wie Freilegungen, Bestandssicherung etc. sind darzulegen und in Archiven zu hinterlegen.
Das vorliegende Heft geht auf die Grundprinzipien der Dokumentation, die Dokumentation im Kontext der Denkmalpflege sowie auf die Bestandteile der Dokumentation ein.
Gersfeld gestern und heute. Hans Maaß. 152 S., 514 sw Abb., 21 x 29 cm, Gb. EUR 19,95 ISBN: 978-3-86568-494-3 Imhof
Gersfeld, ein beschaulicher Ort in der Rhön, am Fuße der Wasserkuppe, hat in den letzten 200 Jahren eine wechselvolle Geschichte erlebt. Diese wird an mehr als 200 Gebäuden und den Schicksalen ihrer Bewohner mithilfe von über 500 teils historischen Aufnahmen dargestellt. Das Buch macht dem Leser auf einem Rundgang durch die Straßen Gersfelds den Wandel deutlich.
Hans Maaß, Jahrgang 1923, kam 1943 als Soldat nach Dalherda in die Rhön, wo er in einer Funkwerkstatt eingesetzt war. Der gebürtige Ostfriese aus Aurich hat durch die Heirat mit Irmgard Schüßler in Gersfeld seine zweite Heimat gefunden. Nach fünfunddreißig Jahren als Funktechniker bei der Deutschen Bundespost im Taunus ging er 1986 in den Ruhestand. Seit dieser Zeit recherchiert er die Geschichte der Gersfelder Gebäude und deren Bewohner. Mit vorliegendem Buch leistet Hans Maaß einen wichtigen Beitrag zur Chronik von Gersfeld
Handschriften und frühe Drucke aus der Zeitzer Stiftsbibliothek. Bearbtg. Frank-Joachim Stewing. Red.: Uwe John. Schriftenreihe der Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz, Band 3. 152 S. 146 fb. Abb., 22 x 30 cm, Gb., EUR 19,95 ISBN: 978-3-86568-409-7 Imhof
Es sind insbesondere die einzigartigen mittelalterlichen Handschriften und die Frühdrücke, die – über Jahrhunderte planvoll von den Naumburger Bischöfen und den mit ihnen in Zeitz wirkenden Geistlichen zusammengetragen – der Zeitzer Stiftsbibliothek einen besonderen Rang verleihen. Trotz einer wechselvollen Geschichte haben die Sammlungen, die 2005 in den repräsentativen Räumlichkeiten des barocken Torhauses der Moritzburg Aufstellung fanden, die Jahrhunderte nahezu geschlossen überstanden. Aus dem reichen Bestand an mittelalterlichen Handschriften und frühen Druckausgaben bietet der vorliegende, reich bebilderte Band einen repräsentativen Querschnitt von 48 herausragenden Werken. Gespannt wird der Bogen von der spätantiken Zeitzer Ostertafel aus dem Jahr 447 über die Zeitzer Weltkarte von 1470 bis zu seltenen, um 1500 erschienenen Druckwerken.
Heinrich Hoffmann - Peter Struwwel. Ein Frankfurter Leben, 1809-1894. Hrsg. v. Cillessen, Wolfgang/Huntebrinker, Jan Willem /, Historischen Museum in Frankfurt a. M.. 2009. 320 S. 24 x 17 cm. Pb EUR 29,95 ISBN: 978-3-86568-474-5 Imhof
Heinrich Hoffmann wurde vor 200 Jahren in Frankfurt am Main geboren und verkörpert wie kein anderer Frankfurter das Bürgerleben im 19. Jahrhundert. Neben seiner Tätigkeit als Arzt und Psychiater genoss er großen Erfolg als berühmter Kinderbuchautor, was ihn zu der Aussage bewog „Im Leben werden oft Nebendinge zu Hauptmomenten“. Der Struwwelpeter machte ihn weltbekannt. Hoffmann verfasste zudem romantische Gedichte sowie zeitkritische Komödien und politische Satiren.
Der Begleitband zur Ausstellung dokumentiert den faszinierenden Lebensweg Heinrich Hoffmanns. Das Buch gliedert sich in die Teile Kindheit, Medizinstudium und Berufspraxis, Politik, Dichtung und Kunst sowie sein Wirken als leitender Arzt der „Anstalt für Irre und Epileptische“ in Frankfurt. Eine Karte am Ende des Buches geht auf die aktuellen und ehemaligen Erinnerungsorte von Heinrich Hoffmanns Wirken in Frankfurt am Main ein.
Beloubek-Hammer, Anita: Emil Nolde - Mensch - Natur - Mythos. Aquarelle und Graphik im Berliner Kupferstichkabinett. Hrsg. v. , Stiftung Preußischer Kulturbesitz. 2009. 192 S. 30 x 24 cm. Pb EUR 29,95 ISBN: 978-3-86568-484-4 Imhof
Emil Nolde (1867-1956), ein Hauptvertreter des Expressionismus und zeitweiliges Mitglied der Künstlergemeinschaft „Brücke“, gehört zu den bedeutendsten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland beschäftigen sich jährlich mit seinem malerischen Werk. Weniger bekannt ist Nolde als Schöpfer ausgezeichneter Druckgraphik, auch sie offenbart jedoch sein ausgesprochen malerisches Naturell.
Das Berliner Kupferstichkabinett besitzt mit über 70 Graphiken nicht nur einen der ältesten, sondern auch einen der umfangreichsten Museumsbestände des Künstlers. Dazu gehören weiterhin 36 farbig leuchtende Aquarelle, die zu einem großen Teil auf Noldes Südseereise entstanden sind. Ergänzt um einige Gemälde des Künstlers sowie um ethnologische Objekte behandeln Ausstellung und Katalog alle Schwerpunkte von Noldes Schaffen in sechs Kapiteln: Lebensfreude und Existenzielles – Bildnisse – See- und Hafenbilder – Städte und Landschaften – Biblische Bilder – Südseereise.
Michael Imhof. Osnabrück. Dom- und Stadtführer. 32 S., 102 fb. Abb., 16,5 x 24 cm, geheftet. EUR 4,95 ISBN: 978-3-86568-513-1 Imhof
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