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Neumarkt-Kurier Baugeschehen und Geschichte am Dresdner Neumarkt. 15. Jahrgang, Heft 1/2016. Hrsg.: Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e. V.. 32 S., 80 meist fb. Abb. 30 x 21 cm. geheftet EUR 3,00 CHF 3,50 ISBN: 978-3-7319-0371-0 Imhof
Der "Neumarkt-Kurier - Baugeschehen und Geschichte am Dresdner Neumarkt" wird herausgegeben von der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e. V. Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich. Diese Ausgabe enthält folgende Beiträge: Matthias Lerm: Zur Diskussion um das Narrenhäusel Torsten Kulke: Die Bebauung im Quartier III/2 mit Komplex Palais Hoym/Palais Riesch (Teil 1) Stefan Hertzig: Schöner denn je – Bericht aus der "Rekonstruktionswerkstatt“ der Barockhäuser im Quartier VII/2 (Jüdenhof/KIM-Bau) Jörg Hartmann: Haben wir verlernt, schön zu bauen?
John Hinnerk Pahl: Die Europäische Stadt und die Wiederkehr des Flaneurs Thomas Giesel: Eine Wagenfabrik am Dresdner Neumarkt?
Philipp Maaß: Die moderne Rekonstruktion oder zur Kritik der Zeit. Torsten Klaus: Edward Snowden gratuliert per Live-Schaltung in die Semperoper
Meier / Miserre. Aus dem Schutzraum der Heimlichkeit. Hrsg.: Rothe, Günther. 2016. 144 S. 109 fb. Abb. 27 x 22 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-0417-5 Imhof
Horst Meiers Plastiken erzählen Geschichten, eröffnen Verweise, verkleiden Gedanken: fabelhafte und phantastische, sinnliche und erotische, moralische und abstrakte. Seine Skulpturen sind so vielfältig wie das Leben. Jede besitzt ihre ganz eigene Bedeutung, vielleicht sogar jedes ihrer demontierbaren Teile. Elegant und geschmeidig wirken sie wie Kunstwerke für sich selbst und fügen sich doch passgenau zum Ganzen, verbunden durch Sinn und eine unverwechselbare Formensprache. Geprägt von seinen Erfahrungen des Krieges und beseelt von der Hoffnung auf eine bessere Welt, war Horst Meier ein gewissenhafter Agent und sensibler Künstler gleichzeitig, pendelte zwischen den Schützengräben des Kalten Krieges und dem freien Geist der Ateliers. Dennoch – oder gerade deshalb – sind seine Werke keine politischen Manifeste, sondern Botschafter der Schönheit, Bekenntnisse zur Freiheit und eine Liebeserklärung an das Leben. Sie wollen Wahres, Gutes und Schönes, wollen Frieden, Anmut, Poesie. Vorliegendes Buch stellt den Künstler und sein Werk detailliert in Wort und Bild vor.
Johann Mutter. Hrsg.: Neunzert, Hartfrid. 2016. 96 S. 144 fb. Abb. 37 x 29 cm. Gb. EUR 29,90. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0415-1 Imhof
Vorliegende Publikation behandelt das Schaffen des Landsberger Malers Johann Mutter und bildet 80 Gemälde des 1902 geborenen Künstlers ab. Der Herausgeber Hartfrid Neunzert – ehemaliger Leiter des Neuen Stadtmuseums – unterteilt diese in Landschafts-, Stadt-, und Menschenbilder, Stillleben und Abstraktes. Neunzert hat sich detailliert mit den Werken Mutters beschäftigt, der selbst außerhalb Landsbergs eher wenig bekannt ist, da auffällige Selbstdarstellung nicht seine Sache war. Laut Neunzert habe er es jedoch verdient, entdeckt zu werden, da sich seiner Ansicht nach in seinem Schaffen Werke zu finden sind, die zu den denkwürdigsten Gemälden des 20. Jahrhunderts zählen, gekennzeichnet von ausgewogener Farbigkeit und gekonnter Darstellung.
Mit dem inneren Auge sehen. Meisterwerke aus der Sammlung Hegewisch. Hrsg.: Gaßner, Hubertus; Stolzenburg, Andreas; Beyer, Jonas; Hamburger Kunsthalle Harzen-Kabinett. 2016. 80 S. 44 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0020-7 Imhof
Dem verstorbenen Hamburger Sammler Klaus Hegewisch (1919–2014) und dessen vorzüglicher Auswahl von Zeichnungen und Druckgrafiken widmet die Hamburger Kunsthalle im Jahr 2016 eine Gedenkausstellung im Harzen-Kabinett. Referenzpunkt von Ausstellung und begleitendem Katalog ist das Thema der inneren Versenkung, subtil in Selbstporträts von Rembrandt bis Beckmann verhandelt, expliziter in Meisterblättern wie etwa in Dürers „Melencolia“ (1514) zum Ausdruck kommend. Eine eigene Sektion bildet das wiederholt von Picasso aufgegriffene Motiv des blinden Minotaurus. Blindheit, damit einhergehende Introspektion und die notwendige Erschaffung fantastischer Welten führen leitmotivisch durch Ausstellung und Katalog und heben gleichzeitig eine Eigenart dieser exzeptionellen Sammlung hervor. Den Sammler Klaus Hegewisch interessierten vorrangig der künstlerischen Vorstellung entsprungene fantastische Welten und von der Einbildungskraft erschaffene Fantasiegebilde, teilweise abgründig und „obskur“.
Gerd Winner. In 80 Jahren um die Welt. Graphische Arbeiten aus der Sammlung des Städtischen Museums Braunschweig. Hrsg.: Berg, Lars; Städtische Museum Braunschweig. 2016. 88 S. 35 fb. Abb. Geklebt. EUR 7,95. CHF 9,10 ISBN: 978-3-7319-0420-5 Imhof
Gerd Winner, 1936 in Braunschweig geboren, ist durch seine seit den 1970er Jahren entstandenen Siebdrucke bekannt geworden. Am 8. Oktober 2016 jährt sich der Geburtstag des Künstlers zum 80. Mal. Es ist der Anlass, sein Gesamtwerk in den Räumen des Städtischen Museums Braunschweig auszustellen. Bereits vor 50 Jahren widmete das Museum Gerd Winner eine Ausstellung, in der seine frühen Graphiken präsentiert wurden. Der damalige Direktor Bert Bilzer war auf die Arbeiten des Künstlers in einer Ausstellung des Bundes Bildender Künstler aufmerksam geworden. Für den Kurzführer wurden die ausgestellten graphischen Exponate ausgewählt, die seine Lebensstationen in Braunschweig, Berlin und London illustrieren.
artist 2016. Susanne Isabel Bockelmann, Max Reith und Markus Burger, Michael Quell, Jens Rausch. Hrsg.: Vonderau Museum Fulda. 2016. 64 S., 49 meist fb. Abb. EUR 12,95 CHF 14,90 ISBN: 978-3-7319-0437-3 Imhof
Auch 2016 öffnet das Vonderau Museum Fulda erneut einigen Fuldaer Künstlern seine Pforten, um ihr Werk der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Wie in den vergangenen Jahren soll auch die diesjährige Gemeinschaftsausstellung zu einer Begegnung mit etablierten und auch weniger bekannten Künstlern beitragen, v. a. aber den Dialog zwischen unterschiedlichen künstlerischen Positionen fördern. Die vorliegende Publikation stellt die Künstler und ihre Werke in Wort und v. a. Bild vor.
100 Jahre Sammeln. Geschichte und Schätze des Städtischen historischen Museums [Bad Homburg]. Hrsg.: Hetjes, Alexander W. 2016. 144 S. 148 fb. Abb. 21 x 22 cm. Geklebt. EUR 15,00. CHF 17,30 ISBN: 978-3-7319-0401-4 Imhof
Vor 100 Jahren wurde das „Städtische historische Museum“ in Bad Homburg gegründet. Die Sammlung geht zurück auf Landgräflichen Besitz, die besten Stücke eines Vorgängermuseums von 1866, eine Heimatsammlung dreier Schwestern und auf Schenkungen und Ankäufe von bedeutenden Homburger Privatsammlungen. Es entstand eine Sammlung, die Heimat- und Landesgeschichte ebenso widerspiegelt wie Kunst- und Kulturgeschichte, ergänzt um Spezialsammlungen; eine universelle Mischung vom Spitzenhäubchen bis zum Motorrad. Vorliegende Publikation stellt die Sammlung mit ihren Exponaten und ihre Geschichte detailliert in Wort und Bild vor.
Denkmale in Berlin: Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Ortsteil Kreuzberg. Hrsg.: Landesdenkmalamt Berlin. Matthias Donath, Olav Vogt 2016. 480 S., 563 Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 52,90 ISBN: 978-3-86568-933-7 Imhof
Kreuzberg ist in Deutschland durch alternative Bewegungen mit ausgeprägter Protestkultur und einen hohen Ausländeranteil bekannt. Das Stadtbild wird zu großen Teilen von der so genannten „Kreuzberger Mischung“ bestimmt, einer Wohn- und Wirtschaftsstruktur aus Miethäusern mit Gewerbe im Hinterhof und Industrieansiedlungen. Weniger bekannt ist, dass der bedeutende Gartenkünstler Peter Joseph Lenne großen Einfluss auf die Kreuzberger Stadtplanung hatte und seine Straßen- und Grünräume noch weithin erlebbar sind. Die Stadt des 19. und frühen 20. Jahrhunderts trifft in Kreuzberg auf Sanierungsgebiete der 1960er und 1970er sowie die Stadtreparatur der 1980er Jahre.
Grabungsmuseen im Spannungsfeld von Archäologie und nationaler Identität um 1900. Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin. Hrsg.: Grüßinger, Ralf. 2016. 176 S. 148 Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0338-3 Imhof
In den Jahrzehnten vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs nahm die provinzialrömische Forschung einen gewaltigen Aufschwung: Erstmals wurden ambitionierte Forschungsprojekte initiiert und großflächige Ausgrabungen unternommen. Die provinzialrömische Archäologie etablierte sich als eigene Fachrichtung an den Universitäten, und damit einher ging die Errichtung von Museumsbauten, die vorwiegend oder ausschließlich der Aufbewahrung und Präsentation von römischen Altertümern heimischer Provenienz gewidmet waren.
Katalog der Skulpturen in der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin . Band 1 – Griechische und römische Bildnisse. Hrsg.: Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin ; Scholl , Andreas. 2016. 448 S. 945 meist fb. Abb. 28 x 23 cm. Gb. EUR 79,00. CHF 91,00 ISBN: 978-3-7319-0387-1 Imhof
Dieser erste Band des neuen gedruckten Bestandskataloges der Skulpturen in der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin ist den griechischen und römischen Bildnissen gewidmet. Er basiert auf dem im August 2013 publizierten digitalen Gesamtkatalog, der über die Online-Plattform Arachne abgerufen werden kann. Erstmals werden hier alle Porträts der Berliner Antikensammlung in Wort und Bild vorgestellt. Kurze Texte, ausgewählte Literaturhinweise und maximal fünf Fotografien je Werk sollen im Sinne eines Handbuches die wichtigsten Informationen zu Berlins antiken Bildwerken bieten und einen raschen Gesamtüberblick ermöglichen. Neben hochberühmten Porträts wie dem Bildnis des Perikles, dem ›Grünen Cäsar‹ und der Kleopatra erscheinen zahlreiche weniger bekannte Werke, von denen etliche zum ersten Mal publiziert werden. Nachantike Bildnisse, Verluste und Abgaben ehemaliger Bestände runden den Katalog ab.
Die Ägidienkirche in Hadamar und ihre Fürstengruft. Historische Schriftenreihe des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (5). Kuhl, Hartmut. 2016. 48 S. 28 fb. Abb. 22 x 15 cm. Geklebt. EUR 7,00. CHF 8,10 ISBN: 978-3-7319-0363-5 Imhof
Der auf einem steil zum Elbtal abfallenden Bergrücken gelegene, weithin sichtbare Gebäudekomplex der früheren Ägidienkirche und des ehemaligen Franziskanerklosters in Hadamar bestimmte bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts das Stadtbild. Entgegen dem ersten Anschein, der sich auf eine nahezu ungestörte Bausubstanz gründet, hatte die Ägidienkirche mit der in ihr untergebrachten nassauischen Fürstengruft eine sehr wechselvolle Geschichte. Heute ist sie Teil eines weitläufigen Krankenhausgeländes. Vorliegende Publikation stellt die Geschichte des Ortes und der Kirche bzw. die Gruft und die darin ruhenden Fürsten von Nassau-Hadamar detailliert in Wort und Bild vor.
Schwetzingen Palace Gardens . Guide. Troll, Hartmut; Schmitt, Uta. Hrsg.: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg . 2016. Engl. 96 S. 89 fb. Abb. 24 x 13 cm. Geklebt. EUR 6,00. CHF 6,90 ISBN: 978-3-7319-0411-3 Imhof
Jardins du château de Schwetzingen. Guide d’art. Troll, Hartmut; Schmitt, Uta. Hrsg.: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. 2016. Franz. 96 S. 89 fb. Abb. 24 x 13 cm. Geklebt. EUR 6,00. CHF 6,90 ISBN: 978-3-7319-0412-0 Imhof
Bauskulptur und Steinbearbeitung im Frühmittelalter. Hrsg.: Grewe , Holger. 2016. 320 S. 30 x 21 cm. Gb. EUR 49,90. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0304-8 Imhof
Die Pfalz in Ingelheim am Rhein ist ein einzigartiges Bauzeugnis der Karolingerzeit. Wie in Aachen stand die Karl dem Großen zugeschriebene Architekturschöpfung unter dem Einfluss mehrerer Kunststile zwischen 300 und 800, und sie sprengte in ihrer Größe alles bis dahin Dagewesene unter den Herrschaftsbauten des Frühmittelalters. Bei Forschungsgrabungen werden laufend neue Informationen gewonnen, die eine zunehmend detaillierte und zuverlässige Rekonstruktion der karolingischen Pfalz ermöglichen. Wissenschaftler verschiedener Disziplinen sind zudem mit der Aufarbeitung der Grabungen und Funde aus den letzten 125 Jahren beschäftigt. Für die zeitnahe Publikation ihrer Ergebnisse wird mit dem vorliegenden Band die wissenschaftliche Reihe „Archäologie und Bauforschung in der Pfalz Ingelheim am Rhein“ eröffnet. Im Mittelpunkt des 1. Bandes steht der Beitrag der Kunsthistorikerin Britta Schulze-Böhm über die frühmittelalterliche Bauskulptur. Hierzu zählen Säulen, Kapitelle und Gebälkteile sowie Bestandteile römischer Grabmonumente. Die umfassende Bearbeitung mit Katalog verschafft erstmals einen Überblick über Art und Umfang des erhaltenen Materials, über die Datierung und Herkunft der Stücke sowie über ihre Verwendung in der Pfalz. Besonderes Augenmerk liegt auf Fragen der Spolienverwendung und der Gestaltungsprinzipien, die dem Bau Karls des Großen zugrunde lagen.
Leitbild Denkmalpflege. Zur Standortbestimmung der Denkmalpflege heute. Hrsg.: Vereinigung der Landesdenkmalpfleger . Türk. Engl.;Dtsch.; Franz. 64 S. 30 x 21 cm. Pb. Imhof Verlag, Petersberg 2016. EUR 4,90. CHF 5,60 ISBN: 978-3-7319-0211-9 Imhof
Aufgrund der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland und der grundsätzlichen Zuständigkeit der Länder sind länderübergreifende einheitliche Standards in der Denkmalpflege notwendig. Die Neuauflage der erstmals 2011 erschienen Broschüre fasst diese Standards in vier Sprachen (deutsch, englisch, französisch und türkisch) zusammen. Sie informiert über Denkmaldefinitionen, greift das Thema Denkmalpflege als Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktor auf und behandelt die Denkmalpflege als ökologischen und Ressourcen schonenden Faktor.
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Hofmann, Michael. Deutsche Kolonialarchitektur in China und der Südsee. 2016. 224 S. 32 x 24 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0331-4 Imhof
Dieses Buch liefert einen Überblick über die Entwicklung und Vielfalt der deutschen Kolonialarchitektur in dem ehemaligen Pachtgebiet Kiautschou mit der Hafenstadt Tsingtau, in den selbst verwalteten Niederlassungen in Tientsin und Hankow und in weiteren chinesischen Städten und Ortschaften sowie in den ehemaligen Kolonien Deutsch-Neuguinea mit Mikronesien und Deutsch-Samoa. Zu den fünf größten Kolonialstädten wurde ein kurzer Abriss der städtebaulichen Entwicklung erarbeitet. Rekonstruierte Stadtpläne aus der Zeit um 1914 mit Kennzeichnung wichtiger Bauten ermöglichen eine Vorstellung von der Lage der Bauwerke und von der Größe der jeweiligen Städte bzw. Niederlassungen. Die bauliche Entwicklung wird von etwa 375 historischen Bildern illustriert. Da das deutsche Kolonialzeitalter zeitlich mit der massenhaften Produktion und Verbreitung von Ansichtskarten zusammenfällt, existiert umfangreiches Bildmaterial zum Thema. Die Bilderschau belegt, dass die Architektur und Städteplanung in China meist den höchsten deutschen Standards entsprachen. Mit repräsentativen Steinbauten wollte man den chinesischen Eliten auf Augenhöhe begegnen. Dagegen bestand die deutsche Architektur in der Südsee meist aus einfachen Holzbauten. Aber auch hier gab es eine Entwicklung von schlichten Behausungen zu einer repräsentativen und dem Klima angepassten Architektur.
Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut. Heft 1/2016. Hrsg.: Verband der Restauratoren. 2016. 128 S. 177 meist fb. Abb . 30 x 21 cm. Pb. EUR 34,90. CHF 40,10 ISBN: 978-3-7319-0405-2 Imhof
Die Fachzeitschrift des Verbandes der Restauratoren (VDR), die „Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut“, repräsentiert die Vielfalt der Restaurierungsfachgebiete und berücksichtigt darüber hinaus restaurierungsgeschichtliche und kunsthistorische Fragestellungen. Die von Restauratoren der verschiedensten Fachrichtungen verfassten Beiträge wenden sich an Fachleute aus der Restaurierung und den benachbarten Disziplinen, aber auch an interessierte Kenner.
Heft 1/2016 umfasst ein breites Themenspektrum, u. a. Raumausstattung (Vogelfedertapeten und Tapisserien), Elfenbein, Silberreinigung, Materialien der Moderne, Musikinstrumente, Glasmalerei, Gemälderestaurierung (Rubens´ Amazonenschlacht), Katastrophenschutz und Restaurierungsgeschichte. Den reich bebilderten Band runden Rezensionen zu Fachpublikationen ab.
Abopreis für beide Hefte: 57,80 Euro
Kunst und Illusion. Kataloge der Museumslandschaft Hessen Kassel (60). Das Spiel mit dem Betrachter. Hrsg.: Museumslandschaft Hessen Kassel (mhk) . 2016. 208 S. 115 fb. Abb. 28 x 24 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0398-7 Imhof
Die Kunst ist ein Medium der Illusion: So gaukelt die Malerei dem Betrachter auf zweidimensionaler Fläche eine dreidimensionale Realität vor. Die Sonderausstellung der Gemäldegalerie Alte Meister in Schloss Wilhelmshöhe lüftet den Vorhang über den vielfältigen Erscheinungsformen und Entwicklungen von Illusionskunst, die anhand der reichen historischen Sammlungen der hessischen Landgrafen nachvollzogen werden. Aus den Beständen der Museumslandschaft Hessen Kassel sind dabei neben Gemälden und Grafiken auch Kunsthandwerk, Möbel und optische Geräte zu sehen. Die Vortäuschung von Raum und Perspektive, Gegenständen oder Materialien als eigentliches Thema der Darstellung ist seit der Antike eine zentrale Aufgabe in Kunst und Kunsttheorie, die eine reiche Vielfalt an Werken hervorgebracht hat. Der von Julia Carrasco und Justus Lange bearbeitete Katalog mit Beiträgen von weiteren Kolleginnen der MHK bildet alle ausgestellten Werke – einige davon erstmals – farbig ab und stellt sie detailliert vor.
Qasr Al-Mschatta. Ein frühislamischer Palast in Jordanien und Berlin. Hrsg.: Cramer, Johannes ; Perlich, Barbara; Schauerte, Günter. 2016. 576 S. 32 x 24 cm. Gb. EUR 89,00. CHF 102,00 ISBN: 978-3-7319-0296-6 Imhof
Der im 8. Jahrhundert unter dem Umayyaden Walid II. begonnene Wüstenpalast Qasr al-Mschatta zählt zu den Höhepunkten und Schlüsselwerken der frühislamischen Architektur. Seitdem die prachtvoll dekorierte Hauptfassade im Jahr 1903 als Geschenk in das heutige Museum für Islamische Kunst im Berliner Pergamonmuseum kam, hat der Bau immer wieder kontroverse Diskussionen zu Datierung und Deutung aufgeworfen. Das vorliegende Werk greift diese Debatte noch einmal auf und zeigt mit allen der modernen Bauforschung zur Verfügung stehenden Methoden, dass die Anlage entgegen der herrschenden Meinung nicht als Ruine liegen blieb, sondern in abbasidischer Zeit in Teilen aufwendig ausgebaut und genutzt wurde. Durch archäologische Grabungen konnte der geplante Grundriss geklärt werden. Die detaillierte Analyse des Baubestands führte zu einer virtuellen Rekonstruktion des niemals ausgeführten ursprünglichen Bauplans von Walid II. Ausführliche kunsthistorische Untersuchungen beschreiben und deuten erstmals im Zusammenhang die Hauptfassade ebenso wie die bisher nur unvollständig vorgelegte plastische Ausstattung des Palastes. Hinsichtlich der geplanten Neuaufstellung der Fassade im Nordflügel des Pergamonmuseums wird auch die Museumsgeschichte diskutiert. Nicht zuletzt beschreibt der Band die umfangreichen Restaurierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen, welche die Ruine für Besucher wieder erschließen.
Architekturstadtplan Lutherstadt Wittenberg Dessau-Rosslau. Gartenreich Dessau-Wörlitz. Hrsg.: Architektenkammer Sachsen-Anhalt; Stadt Dessau-Roßlau; Lutherstadt Wittenberg. 2016. 8 S. 61 fb. Abb. 23 x 10 cm. Kartoniert in Kassette. EUR 6,50. CHF 7,50 ISBN: 978-3-7319-0297-3 Imhof
Die Architektenkammer Sachsen-Anhalt hat gemeinsam mit den Städten Dessau-Roßlau und Lutherstadt Wittenberg einen Architekturstadtplan für beide Städte herausgegeben. Reizvoll ist im Plan die Verbindung der UNESCO-Welterbestätten in beiden Städten durch das Dessau-Wörlitzer Gartenreich, dem dritten und größten Welterbe der Region. Mit den Architekturstadtplänen wird es erstmals möglich sein, städtebauliche Entwicklungen in den verschiedenen Phasen der gesellschaftlichen Umbrüche aufzuspüren und ihnen nachzugehen. Wichtig für die Herausgeber war es auch, die städtebaulichen Entwicklungen nach 1945 aufzuzeigen und auf das nach 1990 Entstandene hinzuweisen.
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