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Ciriaco D’Ancona und die Wiederentdeckung Griechenlands im 15. Jahrhundert. Chatzidakis, Michail. Cyriacus. Studien zur Rezeption der Antike (AAXRE33), Band: 9. 2017. 463 S., 525 Abb., 46 fb. 30 x 21 cm, Engl. Br. EUR 89,00 CHF 102,00 ISBN: 978-3-7319-0490-8 Imhof
Die antiquarische, frühwissenschaftliche Auseinandersetzung mit griechischen Altertümern im 15. Jahrhundert ist aufs Engste mit der Person Ciriacos d‘Ancona (1391 – 1452) verknüpft. Der Kaufmann aus den Marken machte es sich zu Aufgabe, das östliche Mittelmeergebiet zu erkunden, um möglichst viele erhaltene Bauten und Denkmäler der antiken Welt zu besichtigen und zu dokumentieren. Die Forschungsergebnisse seiner Expeditionen fanden in schriftlicher und bildlicher Form in seiner unter dem Titel „Commentaria“ subsumierten Reisetagebücher Eingang, die teilweise im Original oder Kopie erhalten sind und anhand derer die frappierende Modernität von Ciriacos methodischem Zugriff dargelegt werden kann. Die vorliegende Studie zeigt, wie Ciriaco mit seiner spürbaren Begeisterung für die Antike und seinen weitgefächerten Interessen für Bauwesen, Topographie, Relief- und Statuenkunst, Epigraphik, Münz- und Gemmenkunde wie auch für die antike Mythographie zu einem der wichtigsten Antiquare seiner Zeit avancierte und Methoden moderner archäologischer Disziplinen vorwegnahm. Die Analysen seiner Zeichnungen offenbaren aber auch seinen schöpferisch-poetischen Umgang mit den antiken Formen.
Ein umfassender Katalog unternimmt zum ersten Mal den Versuch, die von Ciriaco d‘Ancona im 15. Jahrhundert erschlossenen antiken Denkmäler Griechenlands möglichst komplett zu erfassen. Zahlreiche vor Ort gemachte Fotos der noch erhaltenen Denkmäler ergänzen den Katalog der Monumente.
In der Musikgeschichte gilt die Neunte oft als die Erste. Auch Chatzidakis‘ Studie bildet in der Cyriacus-Reihe die „Neunte“ widmet sie sich als erste der Studien zu Rezeption der Antike ihrem Spiritus rector.
Gläserne Welten. Potsdamer Glasmacher schneiden Geschichte. Hrsg.: Götzmann, Jutta; Kaiser, Uta; Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte; Landeshauptstadt Potsdam, Der Oberbürgermeister. 2017. 184 S. 202 meist fb. Abb. 27 x 22 cm. Br. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-0572-1 Imhof
Als der Große Kurfürst im Jahr 1678 den Alchemisten und Glasmacher Johann Kunckel vom sächsischen Hof nach Potsdam holte, war dies der Beginn einer kurzen, aber umso nachhaltigeren Erfolgsgeschichte der kurfürstlich-brandenburgischen Glashütte. Einen ersten Manufakturstandort hatte der Regent vier Jahre zuvor in Drewitz bei Potsdam gegründet. Kunckel gewann mit der Neuerfindung des Goldrubinglases die ausdrückliche Wertschätzung von Kurfürst Friedrich Wilhelm, der dem Alchemisten die Pfaueninsel für ungestörte Glasexperimente schenkte. Kurz zuvor hatte Friedrich Wilhelm eine zweite Glasmanufaktur in Potsdam gegründet, die näher als die Drewitzer am Stadtschloss lag: die Hütte auf dem Hakendamm unweit des heutigen Potsdamer Hauptbahnhofs. Waren in Drewitz nur zögerliche Anfänge der später so berühmten Luxusglasproduktion gelegt, führten Kunckel und eingewanderte Hofglasschneider die Potsdamer Hütte zu einer wahren Blüte. Sie stellten feine Kristallgläser her, die sich durch Härte sowie durchscheinende Klarheit auszeichneten und zu den schönsten Beispielen der barocken Glaskunst zählen.
Der Katalog zur Ausstellung „Gläserne Welten. Potsdamer Glasmacher schneiden Geschichte“ illustriert die Komplexität der handwerklichen Fähigkeit, mit der die vielfältigen Bildthemen in das transparente Material geschnitten wurden. Acht wissenschaftliche Aufsätze und ein reicher Katalogteil vermitteln die Vielfalt der Sammelleidenschaft und des Mäzenatentums der brandenburgisch-preußischen Kurfürsten und Könige.
Der Gothaer Tafelaltar. Ein Monumentales Bilderbuch der Reformationszeit. Trümper, Timo. Mitwirkung (sonst.) Janssen, Roman; Hrsg.: Stiftung Schloss Friedenstein Gotha. 2017. 304 S. 212 fb. Abb. 29 x 22 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0595-0 Imhof
Mit seinen 162 Tafeln stellt der Gothaer Tafelaltar nicht weniger als das bildgewaltigste Werk altdeutscher Malerei dar. Gleich einer monumentalen Bilderbibel entführt er seine Betrachter in die Welt der Heiligen Schrift, von der Schöpfungsgeschichte über die Kreuzigung bis zur Wiederauferstehung. Dabei folgen seine zahlreichen Inschriften auf kunstvoll gestalteten Kartuschen der Evangelienharmonie Jakob Beringers von 1527 bzw. der Bibelübersetzung Martin Luthers von 1522, so dass es sich zugleich um ein wichtiges Zeugnis der Reformation handelt. Und dies mit klar ¬didaktischem Anspruch: Auf unterschiedlichen Ebenen zwischen Bibelzitat, pointierter Zusammenfassung, reimendem Merkvers und anschaulicher Darstellung wird der neue Glaube vermittelt.
Geschaffen von Heinrich Füllmaurer (um 1497–1548) und seinem Umkreis um 1538, entstand der Gothaer Altar nur wenig früher als der verwandte Mömpelgarder Altar (Wien) desselben Künstlers. Nach umfangreicher Restaurierung, bei der neue Erkenntnisse zu Tage traten, entfaltet der Gothaer Tafelaltar nun wieder seine eigentliche Farbenpracht. Begleitend zur Neupräsentation im Herzoglichen Museum Gotha, gibt der vorliegende Katalog den Altar nicht nur bilder- und kenntnisreich wieder, sondern bietet zum ersten Mal eine vollständige Transkription seiner Inschriften.
Das Hohenzollern-Album von Pieter Francis Peters. Feldhahn, Ulrich. 2017. 96 S., 45 fb. Abb. 24 x 30 cm. Gb. EUR 19,95 CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0562-2 Imhof
Das Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen und seiner Gemahlin Prinzessin Victoria von England im Jahre 1858 zu ihrer Hochzeit überreichte „Hohenzollern-Album“ von Pieter Francis Peters (1818– 1903) umfasst 35 Ansichten aus der Region Hohenzollerns. Neben berühmten Wahrzeichen wie der Burg Hohenzollern, Schloss Sigmaringen oder dem wildromantischen Donautal sind darin auch weniger bekannte Orte auf künstlerisch hochwertige und ungewöhnlich atmosphärische Weise wiedergegeben.
Im Bildsturm. Zum Standort von Kunstgeschichte und Geschichte. Habenicht, Georg. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (TA907), Band: 151. 2017. 240 S., 64 fb. Abb. 22 x 12 cm, Gb. EUR 34,95 CHF 40,20 ISBN: 978-3-7319-0443-4 Imhof
Bild – Quelle – Kunst enthalten verschlüsselte Vergangenheit und sind gleichzeitig auch der Schlüssel zu ihr: Ein Paradoxon, dem Kunsthistoriker und Historiker auf ihrer Suche nach Wahrheit methodisch durch ,intermodalen Konsistenztest‘ sowie ,Begehung‘ Schritt um Schritt beikommen können.
Georg Habenicht umrundet in seinen kunst- und geschichtsphilosophischen Reflexionen die zentralen Begriffe Bild – Geschichte – Wahrheit. Er unternimmt eine Standortbestimmung der aktuellen Kunst- und Geschichtswissenschaft und bezieht Position:
Wieviel ,These‘ verträgt Wissenschaft?
Und wieviel ,Quelle‘ braucht sie?
Wann ist das ,Bild‘ auch ,Kunst‘?
Wozu Bildwissenschaft?
Industriedenkmäler bewahren. Arbeitsheft der rheinischen Denkmalpflege (84). Redaktion Beckmann, Eva-Maria; Hrsg.: LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland. Schall und Rauch. 2017. 352 S. 453 meist fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0564-6 Imhof
Industrie- und technische Anlagen stehen seit über vier Jahrzehnten im Blick der Denkmalpflege. Wie kaum eine andere Region in Deutschland ist das Rheinland als Wiege der Industrialisierung und Nordrhein-Westfalen insgesamt mit seiner einzigartigen Dichte an Industriedenkmälern beispielgebend für einen schützenden Umgang mit den Zeugnissen der Industrie- und Technikgeschichte.
Hier lässt sich an vielen Objekten noch anschaulich die Entwicklung Deutschlands von einer agrarisch geprägten Region zu einer der führenden Industrienationen nachvollziehen, beispielsweise von den frühindustriellen Zeugnissen der Eisenverhüttung über die hochindustrielle Phase der Montanindustrie mit ihrem weit verzweigten Netz der Verbundwirtschaft bis zum heute andauernden Strukturwandel und der Entwicklung neuer Industrietechnologien.
Die Jahrestagung der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland hat sich 2016 mit dem Thema Industriedenkmalpflege befasst. Dazu liegt jetzt ausführlich in Wort und Bild die Dokumentation mit Grußworten, Vorträgen und Sektionsbeiträgen vor.
Der Fürst in seiner Stadt. Leopold Friedrich Franz und Dessau. Hrsg.: Pezar, Andreas; Kreißler, Frank; Stadt Dessau-Roßlau. 2017. 176 S. 152 fb. Abb. 29 x 21 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-0558-5 Imhof
Alles scheint gesagt, wenn Stadt und Region 2017 den 200. Todestag des Fürsten Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau begehen. Doch wer in der Verbindung des Fürsten mit seiner Residenzstadt Vertrautes sucht, findet sich schnell auf Neuland wieder. Zu sehr sind die Forschung und die öffentliche Wahrnehmung seitens des Fürsten von den Wörlitzer Anlagen und seitens der Stadt von den aufklärerischen Errungenschaften geprägt, als dass man auf das so naheliegende Thema aufmerksam geworden wäre, wie Leopold Friedrich Franz als Fürst in „seiner“ Residenzstadt wirkte.
Das Bild der Stadt Dessau änderte sich unter der Regentschaft des Fürsten Franz nachhaltig. Leopold Friedrich Franz setzte den schon unter seinen Vorgängern begonnenen Ausbau von Dessau zu einer Residenzstadt konsequent und auf vielfältige Art und Weise fort. Die Ausstellung „Der Fürst in seiner Stadt. Leopold Friedrich Franz und Dessau“ holt den Fürsten Franz aus dem Gartenreich in seine Residenzstadt zurück. Der vorliegende Katalog erscheint als Begleitband zu dieser Ausstellung. In sechs Aufsätzen wird der aktuelle Stand der Forschung vorgestellt. Thematische Schwerpunkte dieser Beiträge sowie des reich bebilderten Katalogteils sind die Gestaltung von Schloss und Marienkirche, das Regierungsjubiläum von 1808, das Verhältnis von Hof und Stadt sowie die Denkmäler, die für den Fürsten in Dessau aufgestellt wurden. Im Blickpunkt stehen der mannigfaltige Einfluss von Fürst Franz auf das gesellschaftliche Leben, die Politik, das höfische Leben und die Architektur in seiner Residenzstadt Dessau. Es wird deutlich, wie tief sich Fürst Franz in das Gedächtnis der Stadt eingegraben hat.
On The Mount Of Intertwined Serpents. The Pictorial History of Power, Rule, and Land on Lienzo Seler II. Hrsg.: König, Viola. Engl. 2017. 184 S. 102 meist fb. Abb. 28 x 22 cm. Br. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0486-1 Imhof
Lienzo Seler II or Coixtlahuaca II is a complex pictographic document on cotton cloth measuring 383 by 442 cm. It was produced during the sixteenth century in the Northern Mixteca region in the Mexican state of Oaxaca. In her introduction (I), Elizabeth Hill Boone introduces the document:
“Some decades after the Spanish conquest of Mexico and at a time when colonial rule was continuing to spread throughout the land, an indigenous lord of the city of Coixtlahuaca in Southern Mexico commissioned a large and visually stunning pictorial history. Its purpose was to recount the deep past of his noble lineage, demonstrate a long and unbroken continuity of rule, and define Coixtlahuaca’s territory in the present with an eye toward the future. By retelling the story of past greatness, the history would validate the ruler’s political rights and reaffirm control of ancestral lands.”
The Mixtec-Chocho speaking native painter-scribes of the Lienzo Seler II depicted changing perceptions of space in Mesoamerica in the transition from the pre-Hispanic to the colonial eras by using a new map-format but maintaining the ancient tradition of symbols. The events shown on the Lienzo cover a period of more than 500 years. The German scholar Eduard Seler acquired it in 1897 from the Mexican historian Manuel Martínez Gracida. Since then it has been housed in the Ethnologisches Museum in Berlin, Germany.
The Lienzo recently underwent extensive physical analysis and a systematic photographic survey resulting in the images shown in the first section of the volume followed by eleven essays written by a group of international scholars that explore the document from different perspectives: its physical appearance and biography (II), its collectors (III), the subject themes and statements shown on the Lienzo, such as ‘Space and Place’ (IV), ‘The Sacred Land’ (V), and ‘The Elite’s Legacy’ (VI).
Contributions by Elizabeth Hill Boone, Bas van Doesburg, Maria Gaida, Viola König, Stephen A. Kowalewski, Silvia Marten, Mónica Pacheco Silva, John M. D. Pohl, Ina Reiche, Carlos Rincón Mautner, Araceli Rojas Martínez Gracida.
Auf den Spuren eines Hamburger Malers. Edition Mare Balticum (1). Hrsg.: Nürnberger, Ulrike; Räsänen, Elina; Albrecht, Uwe. Meister Francke Revisited. Dtsch; Engl. 2017. 240 S. 243 meist fb. Abb. 29 x 23 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0432-8 Imhof
In diesem Sammelband, der zugleich den Auftakt der wissenschaftlichen Publikationsreihe Edition Mare Balticum bildet, begeben sich die Autoren auf die Spuren eines Hamburger Malers, der bisher unter dem Namen „Meister Francke“ bekannt war, und überprüfen mit kritischem Blick konventionelle Thesen. Im Mittelpunkt stehen die beiden Hauptwerke dieses herausragenden deutschen Malers des frühen 15. Jahrhunderts, das Barbara- (oder auch Kalanti-) Retabel im Nationalmuseum in Helsinki und das Thomas-Retabel der Englandfahrer in der Hamburger Kunsthalle. Die Buchpublikation geht zurück auf eine Tagung der Böckler-Mare-Balticum-Stiftung (Homburger Gespräch) im Nationalmuseum in Helsinki 2013 und schließt die Ergebnisse der kunsttechnologischen Untersuchung und eine vollständige fotografische Dokumentation seiner Werke ein.
Neumarkt Kurier Sonderheft 2017 [Dresden]. Die Rekonstruktion des Narrenhäusels und der Wiederaufbau am Dresdner Königsufer. Kulke, Torsten. Hrsg.: Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e. V. 2017. 48 S. 97 meist fb. Abb. 30 x 21 cm. Geheftet. EUR 7,50. CHF 8,60 ISBN: 978-3-7319-0597-4 Imhof
Die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e. V. hat ein Sonderheft des Neumarkt Kuriers herausgegeben, welches sich mit der Rekonstruktion des Narrenhäusels, dem Wiederaufbau am Dresdner Königsufer sowie mit dem Königsufer vom 11. bis 21. Jahrhundert beschäftigt.
Der Terrassengarten von Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden. Geschichte und Wiederherstellung. Hrsg.: Thüringer Schlösser und Gärten. Berichte der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten (ET078), Band: 14. 2017. 64 S. 74 fb. Abb. 30 x 21 cm. Br. EUR 14,90 CHF 17,10 ISBN: 978-3-7319-0434-2 Imhof
Die Landgrafen von Hessen errichteten Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden am Ende des 16. Jahrhunderts als Nebenresidenz. Bald nach der Fertigstellung der imposant über der Stadt thronenden Vierflügelanlage entstand der Terrassengarten am Südhang des Schlossbergs. Französische und italienische Gartenideen standen dabei Pate. Der Garten diente gleichermaßen der Versorgung und dem höfischen Vergnügen. Höhepunkt war die Wasserkunst. Sie war zunächst als zentrale Brunnenkette angelegt, die später durch eine von Kaskaden begleitete Treppe am Rand der Terrassen ersetzt wurde. Im Zusammenhang mit der Thüringer Landesgartenschau 2015 konnte der Terrassengarten nach langer Vernachlässigung wiederhergestellt werden.
Vesperbilder in Bayern. von 1380 bis 1430 zwischen Import und einheimischer Produktion. Kvapilová, Ludmila. 2017. 400 S. 294 fb. Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 89,00. CHF 102,00 ISBN: 978-3-7319-0467-0 Imhof
Das Vesperbild (die Pietà) gehört zu den am häufigsten dargestellten Bildthemen in der Skulptur des Schönen Stils. Ähnlich wie Madonnenstatuen bezaubern sie sowohl Kunsthistoriker als auch kunstinteressierte Laien mit ihrer Anmut und überirdischen Schönheit. Die Autorin zeigt konkret, auf welchen Wegen deren Rezeption in Altbayern erfolgte. Die dort erhaltenen Prager Importe nehmen hier eine Schlüsselstellung ein. Sie werden durch einheimische Künstler sowohl in Stein als auch in Holz und Ton nachgeahmt, wobei auch die Auftraggeber und die in Böhmen geschulten Architekten und Bildhauer im Transfer der Kunstformen eine wichtige Rolle spielten. Über die zentrale Fragestellung hinaus werden das Aufkommen der Darstellung, deren literarische Parallelen und auch liturgische Funktionen im Kontext der Standorte erläutert. Das Buch besticht durch die Vertrautheit mit dem Material und bietet neue Zuschreibungen und Verortungen teils hochrangiger und in der Forschung vieldiskutierter Werke. Durch die reiche Bebilderung des Textes und den umfassenden Katalogteil schuf die Kunsthistorikerin ein Korpus der Vesperbilder im bayerischen Raum und somit ein bedeutendes Nachschlagewerk.
Wir geben den Ton an - We set the Tone. Bilder der Musik von Mantegna bis Matisse - Picturing Music from Mantegna to Matisse. Hrsg.: Kupferstichkabinett – Staatliche Museen zu Berlin; Heroven, Catalina; Korbacher, Dagmar. Engl.; Dtsch. 2017. 96 S. 61 fb. Abb. 21 x 22 cm. Geklebt. EUR 14,95. CHF 17,20 ISBN: 978-3-7319-0593-6 Imhof
Dem ebenso unterhaltsamen wie variationsreichen Thema der Musik in der Kunst auf Papier widmet das Kupferstichkabinett seine vierte Sommerausstellung. Sie zeigt eine Auswahl der schönsten und kuriosesten Musikbilder aus der Sammlung des Museums, darunter Werke von Andrea Mantegna, Rembrandt Harmensz. van Rijn, Adolph Menzel, Wassily Kandinsky, Henri Matisse, Pablo Picasso und Roy Lichtenstein bis hin zu Morgan O’Hara. Die Reihe der Namen großer Künstler wird ergänzt durch jene großen Musiker und Komponisten, die im Bild zu sehen sind, etwa Wolfgang Amadeus Mozart oder Niccolò Paganini. Solistische Positionen sind ebenso vertreten wie Chöre und Orchester, das Repertoire reicht von der Oper über Kaffeehausmusik und Jazz bis zum Rockkonzert. Im Mittelpunkt steht dabei jedoch stets die besondere Affinität von musikalischem und bildnerischem Ausdruck in den graphischen Künsten.
The Kupferstichkabinett dedicates its fourth summer exhibition to a richly varied and entertaining theme: music as depicted in drawings and prints. The exhibition presents a selection of the museum’s most beautiful and humorous musical images, including prints and drawings by Andrea Mantegna, Rembrandt Harmensz. van Rijn, Adolph Menzel, Wassily Kandinsky, Henri Matisse, Pablo Picasso, Roy Lichtenstein, and Morgan O’Hara. In addition to the list of great artists featured, are the names of the great musicians and composers who are depicted in the various works, such as Wolfgang Amadeus Mozart and Niccolò Paganini. Whole choirs and orchestras complement other soloist works; the repertoire ranges from opera to rock, via café music and jazz, with the recurring leitmotif being the special affinity between musical and pictorial expression in the graphic arts.
Franz Callenbach (1663-1743) und seine acht Schulkomödien in Wetzlar. Was einmahl wahr ist, bleibt wahr. Hrsg.: Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e. V. 2017. 80 S. 27 fb. Abb. 24 x 17 cm. Engl. Br. EUR 10,00. CHF 11,50 ISBN: 978-3-7319-0550-9 Imhof
Der Jesuit Callenbach, 1663 in der Nähe von Tauberbischofsheim geboren und in Würzburg zum Jesuitenmagister ernannt, war im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts am Wetzlarer Jesuitengymnasium tätig. In seiner Funktion als Rektor und Rhetoriklehrer schrieb er acht Komödien bzw. Theaterstücke, die keine erbaulichen Themen ansprechen, sondern gezielt Kritik an der Gesellschaft übten, vor allem gegenüber den Angehörigen des Reichskammergerichts, das seit 1689 in Wetzlar ansässig war. Aber auch globalere Themen wie Leibeigenschaft, absolutistische Willkür und Soldatenhandel wurden den Rezipienten der Komödien vor Augen geführt.
Geisaer Amt. Kirchen, Kreuze und Bildstöcke. Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein „Geisaer Amt“ e. V. 2017. 160 S. 420 fb. Abb. 29 x 23 cm. Gb. EUR 22,95. CHF 26,40 ISBN: 978-3-7319-0216-4 Imhof
Das Geisaer Amt, eine reizvolle, vom christlichen Brauchtum geprägte Region im Westen der thüringischen Rhön, gehörte mit seiner rund 1200-jährigen Geschichte fast 1000 Jahre lang zu Fulda. Während die territoriale und zunächst auch kirchliche Bindung an Fulda mit dem Wiener Kongress 1815 ein Ende fand, konnte die Zugehörigkeit zum Bistum Fulda im Jahre 1829 fortgesetzt werden. Zur Zeit der deutschen Teilung war das Geisaer Amt kirchlich ab 1953 nur indirekt mit dem Bistum Fulda verbunden. Seit 1994 bildet die Region den östlichen Teil des Bistums.
Vorliegendes Buch bietet einen Überblick über alle Kirchen, Kapellen und Flurdenkmale in Geisa und den umliegenden Ortschaften. Es dokumentiert den gelebten Glauben in dieser Region anhand zahlreicher Farbaufnahmen auf attraktive und eindrucksvolle Weise.
Studie, Handbuch, Quellen. artifex. Fachbach, Jens. Hofkünstler und Hofhandwerker am kurtrierischen Hof in Koblenz / Ehrenbreitstein 1629–1794. 2017. 1552 S. 65 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0389-5 Imhof
Durch die Auswertung des bisher weitestgehend unpublizierten Archivmaterials wird der Kunstbetrieb eines bedeutenden geistlichen Fürstenhofes der Frühen Neuzeit umfänglich untersucht: Erfasst sind quellenbasiert alle zwischen 1629 und 1794 am kurfürstlich-trierischen Hof tätigen Hofkünstler/ Hofhandwerker sowie die Dokumentation ihrer Lebensdaten, der Herkunft und des Tätigkeitszeitraumes. Von diesen (als Nachschlagewerk zu nutzenden) Daten ausgehend, wird erstmalig eine grundlegende Darstellung des Kompetenzfeldes bei Hofe und des Verhältnisses zu den zünftigen Handwerkern gegeben. Durch Untersuchung des persönlichen Umfeldes und des Besitzstandes wurde die soziale Stellung der Hofkünstler/Hofhandwerker ermittelt. Dabei wurden sowohl die überregional bedeutenden, zur künstlerischen Elite zählenden Personen (z. B. Ferdinand Tietz, Januarius Zick, Johann Zoffany) als auch die lokal auftretenden Meister gleichberechtigt berücksichtigt.
Späte Grand Tour. Reisebriefe des Malers Hermann F. Plüddemann (1809-1868) aus der Schweiz und Italien. Hrsg.: Kayser, Christian; Mai, Ekkehard. 2017. 256 S. 27 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-0582-0 Imhof
Seit dem 18. Jahrhundert standen die Schweiz und Italien, das „klassische Land“, für die ¬heroische Freiheit der Berge und die Sehnsucht nach dem Süden. Die „grand tour“, die Kavaliers- und Bildungsreise des Adels, sorgte dabei früh für die Routen und Ziele eines Reisens, das im 19. Jahrhundert gemeineuropäisch wurde. Vor allem für Künstler waren die Natur und Lebenswelten des Südens Anlass immerwährender Inspiration und Begeisterung.
Landgräfin Sophia von Hessen (1571–1616). und ihre Stiftung für das Hospital Merxhausen. Schmidt, Waltraud Regina. Hrsg.: Kultur- und Geschichtsverein Bad Ennstal e. V. 2017. 104 S. 49 meist fb. Abb. 29 x 22 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0461-8 Imhof
Sophia von Hessen (1571–1616) ist für die Geschichte von Merxhausen nach den Augustinerinnen die erste historisch greifbare Frau von bleibender Bedeutung. Mit der nach 1619 und vor 1627 entstandenen Gedenktafel für die Landgräfin wird die Memorialkultur in der Merxhäuser Klosterkirche aufgegriffen und fortgeführt. Eine großzügige Stiftung Sophias von 2000 Gulden für das Spital Merxhausen wird zum Anlass genommen, das Eintreten der hessischen Landgrafen für die Armen und Kranken als dynastisches Erbe zu dokumentieren. Auftraggeber für die Gedenktafel waren Landgraf Moritz von Hessen-Kassel (1572–1632) und seine Ehefrau Juliane (1587–1643). Für die Konzeption der vorliegenden Arbeit bedeutet das, immer wieder jene Begebenheiten herauszustellen, in denen die landgräfliche Familie ihre Fürsorge für das Hospital Merxhausen zum Ausdruck bringt und ihrer Verantwortung vor Gott für die Armen und Kranken gerecht wird.
Mit Sophia von Hessen begegnen wir einer Fürstin, die für sich die Ehe als Lebensform abgelehnt hat. Indem dieser außergewöhnlichen Situation besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird, leistet die vorliegende Arbeit auch einen Beitrag zur Betrachtung der Situation der unverheirateten Fürstinnen der frühen Neuzeit in Deutschland. In diesem Zusammenhang befasst sich die Publikation auch mit dem Thema Frauenforschung. Um sich der historischen Gestalt der Sophia anzunähern, untersucht und analysiert die Autorin im Sinne einer Fokussierung auf die Epoche und die Lebenswelt der Landgräfin zahlreiche bisher unveröffentlichte Zeitdokumente und geht von einer intensiven Quellenforschung aus.
Kirchenrätin Waltraud Regina Schmidt hat die Geschichte und die Memorialkultur des Klosters der Augustinerinnen und die Gründung des Hohen Hospitals Merxhausen intensiv erforscht. Vorliegende Publikation stellt eine Fortsetzung ihrer Untersuchungen zur Geschichte von Merxhausen dar. Siehe auch: Waltraud Regina Schmidt: Vom Augustinerinnenkloster zum Hohen Hospital Merxhausen. Michael Imhof Verlag, ¬Petersberg 2013, ISBN 978-3-86568-855-2.
Albert Speer in the Federal Republic. Dealing with the German Past. Hrsg.: Christmeier, Martina; Schmidt, Alexander. Engl. 2017. 88 S. 23 x 23 cm. Geklebt. EUR 9,80. CHF 11,30. ISBN: 978-3-7319-0594-3 Imhof
Albert Speer, architect and armaments minister of the Nazi regime, successfully captured the image of a non-political technocrat after his release from prison in 1966. He had had no knowledge of the crimes of national socialism, and had been seduced by Hitler`s aura. The book corrects the "spear-legend" and makes the interaction of the Germans with their past visible.
The Artist between Court and City (1300–1600) / L’artiste entre la Cour et la Ville / Der Künstler zwischen Hof und Stadt. artifex. Hrsg.: Tacke, Andreas; Eichberger, Dagmar; Lorentz, Philippe. Engl.; Franz.; Dtsch. 2017. 416 S. 24 x 17 cm. Geklebt. EUR 29,95. CHF 34,40. ISBN: 978-3-7319-0391-8 Imhof
Die gesellschaftliche Stellung eines Künstlers bestimmt sein berufliches Profil und prägt seine Arbeitsbedingungen. Ob Meister, Geselle oder Lehrling, ob kaiserlicher Baumeister, Hofbildhauer oder Hofmaler – der Status des Künstlers hing wesentlich von seinem Rang innerhalb der jeweiligen Hierarchie ab. Bisher wurde in der kunsthistorischen Forschung strikt zwischen städtischem Kontext und höfischem Milieu unterschieden, wobei eine Anstellung am Hof durchweg für prestigeträchtiger gehalten wurde. Die Ergebnisse dieses Tagungsbandes stellen einige dieser Annahmen auf den Kopf und weisen auf die mannigfaltigen Interaktionen zwischen Hof und Stadt hin. Nicht jeder bevorzugte eine Anstellung am Hof; Künstler wie Tizian und Jamnitzer entzogen sich bewusst dem fürstlichen Zugriff und blieben in ihrer Heimatstadt. Die Mobilität neuzeitlicher Künstler brachte festgefügte Strukturen in Bewegung und führte zu einem regen Austausch zwischen verschiedenen Zentren künstlerischer Produktion.
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