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Kloster Lorsch. Vom Reichskloster Karls des Großen zum Weltkulturerbe der Menschheit. Ausstellung im Museumszentrum Lorsch 28.5.2011–29.1.2012. Hrsg.: Hessische Landesmuseum Darmstadt; Hrsg.: Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen. 520 S. 28 x 23 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 43,50 ISBN: 978-3-86568-643-5 Imhof
2011 feiert das Kloster Lorsch sein 20-jähriges Jubiläum als UNESCO Weltkulturerbe. In einer umfangreichen Sonderausstellung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt und der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen werden erstmalig Funde und Erkenntnisse älterer Grabungskampagnen auf dem Gelände desehemaligen Reichsklosters Karls des Großen mit aktuellen Ergebnissen heutiger Untersuchungsmethoden kritisch gegenübergestellt. Der Katalog bietet in vertiefter Form einen Überblick zur Forschungs- sowie zur Wissenschaftsgeschichte und Archäologierund um das Kloster Lorsch. Darüber hinaus wird das mittelalterliche Machtzentrum Kloster Lorsch in seiner historischen Bedeutung und Strahlkraft für die Region vorgestellt. Der Blick richtet sich ebenfallsauf das Innere der monastischen Lebensgemeinschaft: Welche Werkstätten konnten bisher nachgewiesen werden? Womit haben sich die Mönche selbst versorgt?
Von zentraler Bedeutung in der Ausstellung sowie im Katalog sind die künstlerisch herausragenden Zeugnisse – Bauskulptur, Glasmalerei, Goldschmiedearbeiten und vieles mehr –, die z. T. in großer Zahl und in hervorragender Qualität erhalten sind, jedoch bis heute Fragen aufwerfen.
Das neue Standardwerk zu Kloster Lorsch vermittelt in prägnanten und anschaulichen Texten die gesicherten Fakten und räumt auf mit Fehlinterpretationen und unhaltbaren Theorien.
Leibrock, Felix. Lutherleben. Reformations-Roman. 192 S. Pb. EUR 9,95. CHF 15,90 ISBN: 978-3-86568-632-9 Imhof
Gerhard Leopold, Hrsg.: Dr. Ulrike Wendland. Die ottonischen Kirchen St. Servati, St. Wiperti und St. Marien in Quedlinburg. Arbeitsberichte des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Bd. 10, 2010. 336 S. 427 Abb. 30 x 21 cm. Pb. EUR 39,90. CHF 56,90 ISBN: 978-3-86568-235-2 Imhof
Die posthum erschienene Veröffentlichung Gerhard Leopolds fasst mit dem Bearbeitungsstand des Jahres 2002 die Ergebnisse der bauarchäologischen und bauhistorischen Forschungen seit 1936 zusammen und kommt dabei über die älteren Bearbeitungen von Karl Schirwitz und Hermann Wäscher zu neuen Erkenntnissen. Dies betrifft insbesondere die Wipertikirche, in der Leopold selbst umfangreiche Forschungen durchgeführt hat. Im Falle der Stiftskirche konnte nach gründlichen Recherchen in allen verfügbaren Unterlagen, deren diffiziler Auswertung und nach eigenen ergänzenden Untersuchungen ebenfalls eine neue Sichtweise der Bauabfolge der ottonisch-salischen Kirchen erarbeitet werden. Im Bereich der Münzenberger Kirche waren damals nur begrenzte Untersuchungen möglich. Das Buch stellt somit die Summe der jahrzehntelangen Beschäftigung mit den drei politisch und kunstgeschichtlich hoch bedeutsamen Quedlinburger Kirchen dar.
Ellrich, Hartmut. Die Salier. Die Geschichte der Herrscherdynastie. 160 S. 22 x 12 cm. Pb. EUR 9,95. CHF 15,90 ISBN: 978-3-86568-372-4 Imhof
Tiefgreifende und annähernd alle Lebensbereiche umfassenden Veränderungen kennzeichneten die Herrschaft der Salier im 11. und 12. Jahrhundert. Vier Generationen prägten von Konrad II. bis zu seinem Urenkel Heinrich V. für ein Jahrhundert lang die deutsche und europäische Geschichte des Mittelalters. Während mit Konrad II. und Heinrich III. das Salierreich einen ersten Höhepunkt seiner Geschichte erlebte, war es vor allem Heinrich III., der die „vollkommenste Verwirklichung des frühmittelalterlichen sakralen Herrschertums“ (Boshof) erzielte. Die neue Basis des Königtums war mit Heinrich IV. akut gefährdet, dessen Gang nach Canossa 1077 sinnbildlich für die tiefe Krise des salischen Reiches steht. Der Investiturstreit zeigt die neue Rolle der erstarkten römischen Kirche, als deren Schutzherr Heinrich III. noch erfolgreich gewirkt hatte. Erst das unter Heinrich V. 1122 geschlossene Wormser Konkordat beendete den Investiturstreit und veränderte die Beziehungen des Herrschers zur Kirche.
Neben der politischen schrieben die Salier europäische Kunst- und Kulturgeschichte. Macht und Reichtum stellten sie durch architektonische Zeugnisse des Kirchen und Burgenbaues, aber auch durch die Stiftung wertvoller Bücher oder kostbare Kreuze und Reliquiare zur Schau.
Heinz, Stefan; Tacke, Andreas; Weiner, Andreas. Trier 1512 - Heiliger Rock 2012. Reisewege durch das historische Trier. Reiseführer anlässlich der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 in Trier. 168 S. 22 x 12 cm. Pb. EUR 9,95. CHF 15,90 ISBN: 978-3-86568-628-2 Imhof
Anlässlich des 500. Jahrestages der ersten öffentlichen Zeigung des Heiligen Rockes findet im Jahr 2012 wieder eine Ausstellung der „Tunica Christi“ in Trier statt. Die Wiederentdeckung und erste Präsentation im Jahr 1512 erfolgten im Zuge des Trierer Reichstages, den Kaiser Maximilian in die alte Römerstadt einberufen hatte. In Anbetracht dieses politischen Großereignisses fanden sich die Elite der deutschen Fürsten, die Botschaften der europäischen Mächte und Vertreter aller Stände an der Mosel ein. Für einige Monate war Trier der diplomatische Mittelpunkt der Alten Welt und zog darüber hinaus aufgrund des Heiligen Rockes Pilgerscharen aus ganz Europa an.
Damals wie heute fand der Besucher eine Stadt vor, hinter deren historischen Mauern zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Kunstschätze von europäischem Rang vorzufinden sind. Auch wenn für den frommen Pilger die bedeutenden Reliquien an erster Stelle standen, hat er auch die Stadt mit ihren kirchenbauten, Klöstern und antiken Ruinen erkundet. Das Gleiche tat zuvor der Kaiser, dessen Spuren man noch heute durch Trier und seine Umgebung folgen kann, und die dabei so manche überraschende Entdeckung bereithalten. Auf reich bebilderten Seiten bietet der Reiseführer „Trier 1512 – Heiliger Rock 2012“ für Pilger und Kulturreisende, aber auch für den interessierten Trier-Touristen zahlreiche Informationen, Hintergrundwissen und Sightseeing-Vorschläge – eine Einladung, auf den Spuren Kaiser Maximilians die großartigen Sehenswürdigkeiten der Stadt und des Umlandes sowie die Kultur der Zeit zwischen Mittelalter und Renaissance zu erkunden.
Paulus, Simon. Deutsche Architektenreisen. Zwischen Renaissance und Moderne. 144 S. 22 x 12 cm. Pb. EUR 9,95. CHF 15,90 ISBN: 978-3-86568-652-7 Imhof
Seit Jahrhunderten gehört das Reisen für den Architekten zum wesentlichen Bestandteil seiner Ausbildung und seiner Berufstätigkeit. Entscheidende Wandlungen und Impulse in der Geschichte der Baukunst sind Reiseimpressionen und Reisestudien zu verdanken. Im Laufe der Jahrhunderte ¬wandelten sich Ziele und Ansichten, änderten sich Routen, Betrachtungsweisen und Reisegeschwindigkeiten. Ihre grundlegende Bedeutung hat die Reise für die Ausbildung, das Bauen und auch das Nachdenken über Architektur über alle Epochen hinweg behalten.
Der vorliegende Band gibt einen Einblick in die vielfältigen kulturgeschichtlichen Wechselbeziehungen zwischen Reise, Studium und Architekturpraxis von der Renaissance bis zur frühen Moderne. Anhand von 18 exemplarisch herausgegriffenen Reisedokumentationen bekannter und weniger bekannter Baumeister aus dem deutschsprachigen Raum – von der frühen Italienreise Heinrich Schickhardts bis hin zur Weltreise Otto Bartnings und zur USA-Reise Erich Mendelsohns – erschließt sich so eine kleine Geschichte der neuzeitlichen Architektur aus der Sicht der reisenden Architekten.
Städtebauliche Denkmalpflege - Historische Städte in Deutschland. Stadtkerne und Stadtbereiche besonderer Denkmalbedeutung: Eine Bestandserhebung. Hrsg.: Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland. 112 S. 29 x 21 cm. Pb. EUR 14,95. CHF 23,50 ISBN: 978-3-86568-646-6 Imhof
Der Band bietet eine Übersicht über historische Stadtkerne und Stadtbereiche mit besonderer Denkmalbedeutung in Deutschland. Er ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Erhebung, die das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vertreten durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung anlässlich der Einführung des Förderprogramms Städtebaulicher Denkmalschutz in den westlichen Bundesländern in Auftrag gegeben hat. Der Auftrag wurde von der Arbeitsgruppe Städtebauliche Denkmalpflege der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland bearbeitet.
Die Liste der herausragenden historischen Städte in Deutschland wird für jedes Bundesland ergänzt durch eine kurze Einführung in die denkmalrechtlichen Grundlagen, den Erfassungsstand und einen Überblick über den Bestand an besonders denkmalwerten städtebaulichen Ensembles. Die Publikation richtet sich an Bauverwaltungen, Architekten, Stadtplaner, Denkmalpfleger und alle im Bereich des Städtebaus und der städtebaulichen Denkmalpflege Tätigen.
Mittelalterliche Architektur. Bau und Umbau, Reparatur und Transformation. Festschrift für Johannes Cramer zum 60. Geburtstag. Hrsg.: Barbara Perlich, Gabri van Tussenbroek. 376 S., 195 Abb., 16,5 x 24 cm, Gb., EUR 39,95 CHF 56,90 ISBN: 978-3-86568-594-0 Imhof
Mittelalterliche Architektur hat auch heute noch einen großen Anteil am Baubestand. Fast nie sind diese Gebäude jedoch in einer ursprünglich gebauten, noch seltener in der Form, wie sie in einem ersten Entwurf vorgesehen gewesen sein mag, auf uns überkommen. Dem Bau und Umbau, späteren Reparaturen und willentlichen Transformationen gehen die 18 Beiträge dieses Bandes nach.Die Spanne reicht dabei von der Motivation hinter einzelnen Bauabschnitten großer Sakralbauten bis hin zur Rezeption mittelalterlicher Architektur im Berlin des 19. Jahrhunderts, von Einblicken in mittelalterliche Dachwerke bis zu einem neuen Erscheinungsbild mittelalterlicher Fachwerkbauten Die vorliegende Publikation ist gleichzeitig eine Festschrift anlässlich des 60. Geburtstags von Johannes Cramer, woraus sich der thematische Schwerpunkt des Bandes ergibt.
Stefan Hertzig. Der historische Neustädter Markt zu Dresden. Geschichte und Bauten der Inneren Neustadt. Hrsg.: Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e V. 184 S., 209 Abb., 24 x 31 cm, Gb. EUR 25,00 CHF 37,90 ISBN: 978-3-86568-634-3 Imhof
Nur wenigen Menschen ist heute noch bewusst, dass bis zur tragischen Zerstörung Dresdens im Jahre 1945 der Neustädter Markt zusammen mit dem Altmarkt und dem Neumarkt zu den drei schönsten und wichtigsten Platzanlagen der Stadt gehörte. Während Letzterer seit dem Wiederaufbau der Frauenkirche und den nachfolgenden Rekonstruktionsbemühungen wieder stärker ins Bewusstsein rückte, ist das ursprüngliche Erscheinungsbild des Neustädter Marktes hingegen heute weitgehend unbekannt. Zu stark sind die Zerstörungen, die die Bombardierungen von 1945, die nachfolgenden Abbrüche sowie der entstellende Wiederaufbau am Ende der 1970er Jahre anrichteten. Aus ganz bescheidenen mittelalterlichen Anfängen hervorgegangen, schaffte es der Gestaltungswille des späten 17., vor allem aber des 18. Jahrhunderts, in knapp 100 Jahren nicht nur eine glanzvolle Platzanlage, sondern durch das Einbeziehen der seitlichen Straßenzüge auch gleich einen ganzen Stadtteil im Sinne des Barock entstehen zu lassen: die sogenannte „Innere Neustadt“.Das vorliegende Buch hat es sich zum Ziel gesetzt, Geschichte und Erscheinungsbild dieses für Dresden so bedeutsamen Stadtteils noch einmal aufzublättern. Einer eingehenden Darstellung der geschichtlichen und städtebaulichen Entwicklung folgt eine Dokumentation aller architektonisch bedeutsamen Bauten. Gleichsam wie in einem Spaziergang wird der Leser durch die Straßen und Plätze der Inneren Neustadt geführt. Mit einer Fülle oft unbekannter Fotografien entsteht so ein anschauliches Bild von der alten Mitte der Dresdner Neustadt – des historischen Neustädter Marktes.
Venedig-Bilder in der deutschen Kunst des 19. Jahrhunderts. Hrsg.: Städtische Galerie Karlsruhe; Städtische Galerie in der Reithalle Paderborn-Schloss Neuhaus. 216 S., 146 fb. Abb. 24 x 30 cm, Gb. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010. EUR 29,95 CHF 43,50 ISBN: 978-3-86568-644-2 Imhof
Wer kennt ihn nicht, den magischen Zauber der Lagunenstadt? Auf Künstler übt der unvergleichliche Charme von Venedig schon seit Jahrhunderten eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. So verspricht die Ausstellung, die als Highlight zum Jahresende zu sehen ist, ein wahres „Fest für die Augen“: Sie zeigt venezianische Impressionen von Malern und Zeichnern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert die „Serenissima“ besucht haben. Ausgehend von Anselm Feuerbach, Gustav Schönleber, Ludwig Dill, Friedrich Kallmorgen und vielen anderen lässt die Präsentation anschaulich werden, wie einerseits die Tradition der venezianischen Malerei weiter wirkte und andererseits die berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt, aber auch unspektakuläre Alltagssituationen oder romantische Mondscheinszenen immer wieder neue Anregungen vermittelten. Die Stadt der Gondeln, Brücken und Kanäle hat viele faszinierende Seiten und entsprechend facettenreich ist auch das Bild, das die Künstler in einem Zeitraum von rund hundert Jahren von ihr geschaffen haben.
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Königliches Parkett in preußischen Schlössern. Geschichte, Erhaltung und Restaurierung begehbarer Kunstwerke. Hrsg.: Hans Michaelsen. Potsdamer Beiträge zur Konservierung und Restaurierung Band 2. Hrsg. Studiengang Restaurierung an der Fachhochschule Potsdam. 512 S., 860 meist fb. Abb. 24 x 30 cm. Gb. EUR 69,00 ISBN: 978-3-86568-462-2 Imhof
Mit Beiträgen von Susanne Alimoradian, Ralf Arndt, Janko Barthold, Uta-Christiane Bergemann, Klaus Broschke, Ralph Broschke, Grit Broschke, Klaus Dorst, Ulrike Eichner, Stefan Gehlen, Burkhardt Göres, Andreas Hasenstab, Marc Heinecke, Nadja Jaeckel, Andrea Jorke, Stefan Klappenbach, Thomas Kühn, Ute Lehmann, Christiane Maierhofer, Jörg Messing, Hans Michaelsen, Kathrin Mikszas, Lucas Nierhaus, Kurt Osterloh, Gisbert Sacher, Stefan Schimmel, Matthias Schmerbach, Henning Schulze, Gunnar Siedler, Achim Unger, Jörg Weber, Robert Wessling, Michael Wirth, Oliver Wolf, Matthias Zimmer.
In 38 reich bebilderten Beiträgen widmen sich Restauratoren, Kunsthistoriker und Naturwissenschaftler den einzigartigen Holzfußböden in den Potsdamer und Berliner Schlössern. Diese beeindruckenden Zeugnisse preußischer Schreinerkunst sind durch die veränderten Nutzungsbedingungen besonders hohen Beanspruchungen ausgesetzt. Kunsthistorisch geprägte Aufsätze lassen teilweise unwiederbringlich verlorene Tafelparkette und Intarsienböden in alter Pracht wiedererstehen und würdigen die Schönheit sowie die gestalterische Bedeutung dieser nicht immer beachteten Meisterwerke. Andere Beiträge zeigen aus restauratorischer Sicht die Schadensproblematiken, die Bemühungen zur Erhaltung und Pflege sowie die notwendigen Voruntersuchungen für die aufwändigen Restaurierungs- und Rekonstruktionsarbeiten. Einzelstudien zu gestalterischen und technologischen Aspekten sowie zu speziellen Untersuchungsverfahren beschließen das Buch, das nicht nur den Restauratoren, Denkmalpflegern, Architekten und Handwerkern Impulse und Anregungen geben will, sondern auch den interessierten Laien den Blick für diese begehbaren Kunstwerke öffnen möchte.
Manstein, Marianne von. Wilhelm Leibl - Die Zeichnungen.Hrsg.: Deutschen Verein für Kunstwissenschaft.Deutsch. 496 S.. 31 x 24 cm. Leinen. EUR 69,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-86568-619-0 Imhof
Wilhelm Leibl zählt als Maler unumstritten zu den bedeutendsten Künstlern des 19. Jahrhunderts. Dass ihm dieser Rang auch als Zeichner gebührt, verdeutlicht der umfassende Blick auf sein zeichnerisches Werk, den dieser Band mit einer Vielzahl von hier erstmals publizierten Zeichnungen bietet. Im Epochenzusammenhang gesehen, weist Leibls Werk Parallelen zu den zeitgenössischen Strömungen des Realismus und des Impressionismus auf. Letztlich nimmt er jedoch eine eigenständige Position als Zeichner ein. Leibl war ein Künstler, dem es in erster Linie um die gestalterische Form ging. In den Zeichnungen wird dieses Hauptanliegen seiner Kunst besonders deutlich. Sie sind in ihrer oft bewusst skizzenhaft belassenen Art ein Schlüssel zum Verständnis von Leibls Werk.
Wolfgang Beck, Markus Cottin. Die Merseburger Zaubersprüche. Eine Einführung. Kleine Schriften der Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz, Band 8. Hrsg.: Vereinigte Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz. 48 S., 41 Abb., 16 x 24 cm, Br. EUR 7,50 ISBN: 978-3-86568-640-4 Imhof
Die Merseburger Zaubersprüche sind die einzigen althochdeutschen Textzeugnisse rein heidnischen Inhalts. Seit ihrer Entdeckung in der Merseburger Domstiftsbibliothek im Jahre 1841 und der Vorstellung durch Jacob Grimm haben sie immer wieder das Interesse der Öffentlichkeit und der Wissenschaft geweckt. Das vorliegende Buch stellt die Zaubersprüche erstmals in einem breiten Kontext der interessierten Öffentlichkeit vor. Dabei stehen neben dem Inhalt und der Deutung der Zaubersprüche auch deren Rezeption in Literatur, Malerei und Musik im Fokus.Der Leser bekommt damit, rund 170 Jahre nach der Entdeckung der Merseburger Zaubersprüche, einen breiten Zugang zu einem faszinierenden Denkmal der althochdeutschen Literatur.
Schrift als Bild. Für das Kupferstichkabinett – Staatliche Museen zu Berlin. Hrsg.: Michael Roth. Mitarbeit: Nadine Rottau. Beiträgen von Beate Braun-Niehr und Jürgen Geiß. 199 S., 315 Abb. 24 x 28 cm, Gb. EUR 29,95 CHF 43,50 ISBN: 978-3-86568-620-6 Imhof
Ausstellungskatalog zur Ausstellung im Kulturforum Potsdamer Platz. 29. Oktober 2010 – 23. Januar 2011
Im Rahmen des Leitthemas "Welt aus Schrift" am Kulturforum widmet sich das Kupferstichkabinett der historischen Entwicklung des Phänomens "Schrift als Bild". Dabei stehen die pikturalen Wurzeln von Schriftgestaltung und Layout in der deutschen Kunstgeschichte seit dem Hochmittelalter im Fokus der Ausstellung. Indem der Bogen bis in die Neuzeit gespannt wird, eröffnet die Präsentation spannende Einblicke in die vielfältigen Formen von Schriftgestaltung und Text-Bild-Verschränkungen.
Über die Jahrhunderte hinweg bildeten Zierinitialen in Handschriften und im Buchdruck die Kristallisations- und Kulminationspunkte künstlerischer Ideen und Ausdrucksformen. Auch die Inhaltsschriften des 15. Jahrhunderts wurden bewusst gestaltet und konnten ästhetische, modische und manchmal sogar politische Botschaften vermitteln. Daneben wurde mit Schriftgestaltung aber immer auch spielerisch umgegangen. Figuren-, Pflanzen- und sonstige Themenalphabete dienten als Vorlagenblätter zur weiteren Verwendung oder als erheiternde Schalkstücke. Kalligraphische Schreibmeisterblätter und -tafeln wurden dagegen nicht nur als Vorlagen für Urkunden und als Lehrmittel genutzt, sondern sie fanden als autonome Kunstwerke oftmals Eingang in Kunstkammern. Andere Ausstellungsstücke, wie etwa Bildnisse aus Labyrinth- oder Netzgedichten, sind von großer Rätselhaftigkeit und fordern die Konzentration des Betrachters heraus.
Martin Hirsch. Die spätgotische Tonplastik. in Altbayern und den angrenzenden Regionen. 272 S, 250 sw. u. 16 fb. Abb. 22 x 30 cm, Gb. EUR 49,95 CHF 70,90 ISBN: 978-3-86568-616-9 Imhof
Der bildsame Ton wurde in Süddeutschland während des Spätmittelalters zu einem beliebten Material für die Herstellung großer Bildwerke. Im bayerischen Raum verdrängten die Tonbildner in Aufgaben wie der Ausstattung von Kirchenportalen teilweise sogar die früher dort tätigen Steinbildhauer. In Städten wie Regensburg, Straubing, Landshut und München entstanden für kurze Zeit künstlerisch eigenständige Zentren der Tonplastik. Das Buch bietet eine vollständige Übersicht der altbayerischen Bildwerke aus Ton. Darüber hinaus gibt es Ausblicke auf die angrenzenden Regionen und beschäftigt sich mit allgemeinen Fragen zum Status der Gattung.
Die Lateinschule in Alfeld. Hrsg.: Berndt, Horst. 7980 S. 25 x 22 cm. Gb. EUR 16,95. CHF 25,90 ISBN: 978-3-86568-621-3 Imhof
Nahezu einzigartig steht das in der Spätrenaissance gebaute Lateinschulgebäude in Alfeld da. Es gehört zu den wenigen noch übrig gebliebenen Fachwerkbauten, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts im südostniedersächsischen Raum einen eigenen Stil prägten. Außerdem ist es das einzige Schulgebäude in Deutschland, das mit solchen Schmuckfassaden ausgestattet ist. Die Schnitzereien sind nicht nur Dekoration. An ihnen lässt sich das Konzept einer höheren Schulbildung ablesen, wie sie dem reformatorischen Verständnis von Martin Luther und Philipp Melanchthon entsprach.
Neben der Erläuterung des Bildprogramms finden Sie in diesem Buch Informationen zur Baugeschichte des Gebäudes, seinem architekturhistorischen Stellenwert und seiner Nutzung, die sich im Laufe von 400 Jahren immer wieder geändert hat.
Bewahren und Öffnen - Kunstdenkmäler des Landes Baden-Württemberg. Hrsg.: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. 176 S. 27 x 23 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 30,50 ISBN: 978-3-86568-615-2 Imhof
Der umfassend bebilderte Band bietet einen Überblick über knapp 200 historische Bauwerke im Besitz des Landes Baden-Württemberg.
Vertreten sind neben bekannten Bauwerken wie Schloss Bruchsaal und der Residenzschlösser in Ludwigsburg, Mannheim und Rastatt auch weniger bekannte profane und sakrale Bauten. Die kurzen erläuternden Texte werden durch Angaben der Öffnungszeiten der Bauwerke ergänzt.
Berlin im Wandel - 20 Jahre Denkmalpflege. Hrsg.: Landesdenkmalamt Berlin. 600 S. 29,7 x 21 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 70,90 ISBN: 978-3-86568-623-7 Imhof
Nach dem Fall der Mauer standen die Denkmalpflege und Stadtentwicklung in Berlin vor unerhörten Herausforderungen. Jahrzehntelang vernachlässigte Sakral- und Monumentalbauten, Wohnquartiere, Schulen oder Sozialeinrichtungen im Ostteil der Stadt waren zu sanieren, veraltete Verkehrs- und Leitungsverbindungen waren zu erneuern und neue Brücken zu bauen, die durch die Teilung der Stadt unterbrochene städtische Infrastruktur musste wieder zusammengefügt werden. Für die vielen Industriebrachen mussten neue Nutzungskonzepte entwickelt und umgesetzt werden. Bau- und Gartendenkmale mussten restauriert, Bodendenkmale gesichert und dokumentiert werden.
Am Beispiel des historischen Erbes zeigt sich, wie wertvoll Denkmalschutz und Denkmalpflege für eine Stadt wie Berlin sind.
Im Prozess des Zusammenwachsens nach der Wiedervereinigung haben die Denkmalbehörden wegweisende Entscheidungen und Weichenstellungen gefordert und gefördert. Residenzschlössern und Parkanlagen von Potsdam und Berlin, aber auch die Museumsinsel erlangten als Zeugnisse preußischer Geschichte inzwischen Welterbestatus. Gleiches gilt für sechs Siedlungen der Zwischenkriegsmoderne, die Berlins einzigartigen Beitrag zur Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts bezeugen. Schließlich nutzten die Konservatoren und Archäologen konsequent die Chance der der Hauptstadtfunktion im vereinten Deutschland, um historische Gebäude zu sanieren und zu revitalisieren. Prominentestes Beispiel ist der Umbau des Reichtagsgebäudes, das mit der gläsernen Kuppel zur Ikone einer geschichtsbewussten und demokratischen, weltoffenen Republik geworden ist. In der internationalen Fachwelt neue Maßstäbe gesetzt hat die jüngst abgeschlossene Restaurierung des Neuen Museums.
Der vorliegende Band dokumentiert herausragende Leistung der Berliner Denkmalbehörden und Stadtentwicklung. 20 Jahre nach der Wiedervereinigung zeigen Text- und Bildbeiträge das weite Spektrum des gebauten, gepflanzten oder ergrabenen Erbes von Berlin, ohne dabei die vielfältigen neuen Anforderungen der Berliner Denkmalpflege zu vernachlässigen - ein spannendes und informatives Resümee „20 Jahre Denkmalpflege nach dem Mauerfall“.
Bänninger, Anita. Eine Zeitgeschichte für Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene. Paul und die Bären von Berlin. 2010. 112 S. 20 x 13 cm. Pb. EUR 8,50. CHF 13,50 ISBN: 978-3-86568-633-6 Imhof
Der Zweite Weltkrieg war eine schwere Zeit für Erwachsene und Kinder.
Doch trotz aller Angst, der vielen Schrecken und Entbehrungen haben sie auch Abenteuer erlebt.
Pauls Geschichte und die der Bären von Berlin handelt von einem solchen und öffnet ein Zeitfenster der deutschen Geschichte.
Wer neugierig ist, der erfährt etwas über Paul, den Kriegsalltag und »seinen« Bären. Aber auch das Geheimnis
Caspar Scheuren. Hrsg.: Städtische Galerie Villa Zanders, Bergisch Gladbach. Zum 200. Geburtstag des rheinischen Spätromantikers. 400 S. 29,5 x 24 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 56,90 ISBN: 978-3-86568-635-0 Imhof
Der 1810 in Aachen geborene und 1887 in Düsseldorf gestorbene Schirmer-Schüler Caspar Scheuren war zu Lebzeiten ein populärer, hoch geachteter Landschaftsmaler und Graphiker. Aus einfachen Verhältnissen stammend, hatte er 1829–1834 die Düsseldorfer Akademie unter Schadow besucht und Freundschaft mit den führenden Landschaftsmalern der Rheinmetropole Johann Wilhelm Schirmer und Carl Friedrich Lessing geschlossen. Ihre Kunst war für Scheuren vorbildlich, bevor er seinen eigenen, die unmittelbare Naturbeobachtung mit dem reichen Erbe der romantischen Tradition verbindenden Stil fand.
Scheurens Kunst hat ihren Schwerpunkt im Rheinland, dessen reiche Sagenstoffe ebenso in seine Kunst Eingang fanden wie die Ritterromane von Walter Scott und die Gedichte Ludwig Uhlands. Seine stimmungsvollen Landschaften beschwören das Bild einer Vergangenheit herauf, die ihren Zauber schon längst durch die voranschreitende Industrialisierung verloren hatte. Scheuren setzte der Welt des Tatsächlichen beharrlich den Traum und die Imagination entgegen.
Der Katalog erscheint anlässlich der gleichnamigen Ausstellung in der Städtischen Galerie Villa Zanders, Bergisch Gladbach (19.9.2010–16.1.1011).
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