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Imhof Verlag

 
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Wietzorek, Paul: Das historische Köln. 2006. 240 S., 200 Abb. 17 x 17 cm. Gb EUR 9,95 ISBN: 3-86568-115-8 Imhof
Das Merseburger Kapitelhaus. Domschatz, Domstiftsarchiv, Domstiftsbibliothek. 2006. 128 S., 80 Abb. 24 x 16 cm. (Schriftenr. d. Vereinigten Domstifter zu Merseburg u. Naumburg u. d. Kollegialstifts Zeits ) Gb EUR 9,95 ISBN: 3-86568-180-8 Imhof
Der Naumburger Domschatz. Sakrale Kostbarkeiten im Domschatzgewölbe. 2006. 128 S., 100 Abb. 24 x 16 cm. (Schriftenr. d. Vereinigten Domstifter zu Merseburg u. Naumburg u. d. Kollegialstifts Zeits ) Pb EUR 9,95 ISBN: 3-86568-149-2 Imhof
Die Publikation erscheint anlässlich der Eröffnung des Naumburger Domschatzgewölbes Ende Juni 2006. Erstmals werden z. T. unzugängliche Meisterwerke in Bild und Text von renommierten Autoren (z. B. Holger Kunde Reinhard Schmitt, Markus Hörsch) vorgestellt, die sich nun im Domschatzgewölbe befinden. Beispiele dafür sind die Johannesschüssel aus dem frühen 13. Jahrhundert, die Naumburger Pietà aus dem 14. Jahrhundert, der Dreikönigsaltar aus dem Jahre 1416 und die Altarflügel von Lucas Cranach d. Ä. Urkunden und Handschriften sowie Gemälde von Domherren und Bischöfen eröffnen Einblicke in die Geschichte des Hochstifts. In einem eigenen Kapitel wird auf die Dreikönigskapelle eingegangen, in der sich eine bedeutende Nazarener-Sammlung des Domherrn von Ampach aus dem frühen 19. Jahrhundert befindet.
Friedel, Birgit: Die Nürnberger Burg. Geschichte, Baugeschichte und Archäologie. 2006. 176 S., 100 Abb., 1 CD-ROM 30 x 22 cm. Gb EUR 29,95 ISBN: 3-86568-036-4 Imhof
Die Kaiserburg in Nürnberg gehört zu den größten und bekanntesten Burgen Deutschlands. Im Mittelalter gingen die Kaiser und Könige ein und aus, da jeder erste Hoftag eines neuen Herrschers in Nürnberg stattfinden musste. Im 19. Jahrhundert knüpften die bayerischen Könige an diese Tradition an und ließen die Burg als Königsschloss ausbauen. 1878 begann August von Essenwein mit Forschungen in der romanischen Doppelkapelle. Seitdem steht die Burg immer wieder im Brennpunkt der bauhistorischen Forschung. Erstmals wird nun eine Zusammenschau dieser Ergebnisse vorgelegt. Sie zeigen ein völlig neues Bild der Burg und ihrer Geschichte, das die früheren Meinungen ergänzt, aber auch zu überraschenden Korrekturen führt.
Birgit Friedel studierte Ur- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte, Christliche Archäologie und Paläontologie in Erlangen und Wien sowie Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Kunstgeschichte und Volkskunde in Bamberg. Sie ist an Ausgrabungen und als Lehrbeauftragte an der Universität Bamberg tätig. Vorliegende Veröffentlichung ist die für ein breiteres Publikum überarbeitete Dissertation.
Frans Post (1612-1680). Maler des Verlorenen. Paradieses / Painter of Paradise Lost /Pintor do paraíso perdido. Beitr. v. Bujok, Elke /Corrêa do Lago, Bia /Corrêa do Lago, Pedro / Galindo, Marcos /Krempel, León /Teixeira, Dante Martins / Nederveen Meerkerk, Hannedea van. Hrsg. Krempel, León. 2006. 168 S., 40 sw u. 50 fb. Abb. 24 x 29,7 cm. Gb EUR 39,95 ISBN: 3-86568-116-6 Imhof
Claus, Paul /Imhof, Michael: Kirchen im Rheingau. 2006. 160 S., 300 Abb. 24 x 16 cm. Pb EUR 16,80 ISBN: 3-86568-034-8 Imhof
Das reich illustrierte Buch behandelt die 80 Kirchen im Rheingau, zu denen die berühmten Klosterkirchen des Klosters Eberbach und der Abtei St. Hildegard in Eibingen sowie die Kirchen in Kiedrich, Eltville, Rüdesheim und Lorsch gehören.
Historische Bauforschung in Sachsen-Anhalt. Hrsg. v. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt. 2006. 368 S., 320 Abb. 29,7 x 21 cm. Pb EUR 29,90 ISBN: 3-86568-137-9 Imhof
Kleinert, Katja: Atelierdarstellungen in der niederländischen Genremalerei des 17. Jahrhunderts. 2006. 304 S., 130 Abb. 30 x 22 cm. Gb EUR 69,00 ISBN: 3-86568-114-X Imhof
Um 1630 entstand in der niederländischen Genremalerei ein neuartiges Bildthema: der Maler in seinem Atelier. Dieses Motiv verdankte seine besondere Anziehungskraft dem detailgetreuen Abbild zeitgenössischer Arbeitspraxis. Das Buch liefert erstmals eine umfassende, detailliert ausgearbeitete Rekonstruktion der Arbeitspraxis, die anhand von originalen Schriftquellen in höchst anschaulicher Weise die Gegebenheiten von niederländischen Künstlerateliers im 17. Jahrhundert nachzeichnet. Gleichzeitig bietet ein gut dokumentierter Katalog aller bislang bekannter niederländischer und flämischer Atelierdarstellungen einen zusammenfassenden Überblick zum Thema. Im Zentrum des Interesses steht zudem die Frage nach dem Realitätsgehalt der Bilder. Eine Analyse des vorliegenden Materials zeigt, wo die Wahrheit endet und die Erfindung beginnt. Besonderes Augenmerk gilt darüber hinaus einer möglichen Identifizierung des präsentierten Malers, in dem man regelmäßig ein Selbstporträt des Künstlers zu erkennen glaubte. Zudem gelangen Rückschlüsse auf Nachfrage und Einfluss der lokalen Kunstmärkte.
Philipps, Thorsten /Freytag, Daniel: Berliner Botschaften. 2006. 80 S., 240 fb. Abb. 32 x 24 cm. Gb EUR 19,95 ISBN: 978-3-86568-140-9 Imhof
Das großzügig gestaltete, zweisprachige Buch zeigt eine Auswahl von Berliner Botschaften. Jede Botschaft wird auf je zwei Seiten in individuellen Texten in Spotlights dokumentiert und reflektiert sowie mit etwa sechs Innen bzw. Außenaufnahmen sowie der Nationalfahne abgebildet. Darüber hinaus enthält jeder Text eine Botschaft der jeweiligen Botschaft an Deutschland (Botschaft von der Botschaft – Message from the Embassy).
Dargestellt sind alle Botschaften derjenigen Länder, die an der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland teilgenommen haben.
Die Autoren sind gebürtige Lübecker, Daniel Freytag ist bildender Künstler und Autor, Thorsten Philipps ist Politologe und Journalist.
Kult Bild /Cult Image. Das Altar- und Andachtsbild von Duccio bis Perugino /Painted Altarpieces an Panel Painting from Duccioto Perugino. Hrsg. v. Sander, Jochen. 2006. 336 S., 180 Abb. 30 x 24 cm. Gb EUR 29,95 ISBN: 978-3-86568-128-7 Imhof
Dieser Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung „Kult Bild“ des Städel Museums in Frankfurt und beschäftigt sich mit der Entwicklung des italienischen Altarbildes und der italienischen Tafelmalerei zwischen dem 13. und dem späten 15. Jahrhundert vom „Kult Bild“ zum „Kunst Bild“. Diese Altar- und Tafelbilder, für individuelle oder auch kollektive Andacht hergestellt, veränderte seit dem 13. Jahrhundert die Bildausstattung der Kirchen und Wohnhäuser in Italien. Dabei entwickelte sich das Altarbild in rasanter Geschwindigkeit von der einfachen Bilderreihe unter einem flachen Giebel zu den monumentalen, in mehreren Registern aufgebauten Polyptychen, die ihr Bildprogramm auf zahlreichen Einzeltafeln entfalten. Zugleich zogen erstmals gemalte Bilder in die privaten Haushalte ein. Ihre überwiegend sakralen Themen machten auch für den Einzelnen das heilige Bild verfügbar und spiegeln zugleich ein neues Interesse an persönlich ausgeübter Frömmigkeit. Das Buch zeigt nicht nur an ausgewählten Beispielen die Entwicklung des italienischen Altar- und Andachtsbildes von Duccio bis Perugino, sondern verdeutlicht zugleich auch die ursprüngliche Funktion der Bilder im Spannungsfeld zwischen öffentlicher und individueller Nutzung.
Cilento, Adele: Das byzantinische Sizilien und Süditalien. Einl. v. Burgarella, Filippo. 300 S., 350 fb. Abb. 31,6 x 27 cm. Gb. Imhof, Petersberg 2006. EUR 69,00 ISBN: 3-86568-068-2 Imhof
Der prächtig ausgestattete Bild-Textband erzählt die Geschichte des byzantinischen Reiches von seiner Ausbreitung im Mittelmeerraum ab dem 6. Jh. bis zur Krise im 11. Jh. Darüber hinaus untersucht er die Zivilisation in den zum byzantinischen Reich gehörenden Territorien und führt die Leser zu den Kunstschätzen nach Süditalien und insbesondere nach Sizlilien. Vorgestellt werden das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben, die Religion und, nicht zuletzt, Kunst und Kultur. Ein großes Kapitel widmet sich dem byzantinischen Erbe auf Sizilien und präsentiert die wertvollen Kunstschätze in Palermo, Cefalù und Monreale. Der informative Text und die zahlreichen, beeindruckenden, z. T. doppelseitigen Abbildungen und vielen Details sowie Karten ergänzen sich zu einem wunderschönen und unverzichtbaren Band für alle, die an der byzantinischen Kultur interessiert sind und sich an der Pracht ihrer Kunst erfreuen.
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Dürer - Van Dyck - Warhol. Das inszenierte Porträt seit 1300. Beitr. v. Schütz, Bernhard. Hrsg. v. Brunner, Michael. 2006. 128 S., 120 Abb. 27 x 24 cm. Gb EUR 19,95 ISBN: 3-86568-076-3 Imhof
Das reich und aufwändig bebilderte Buch behandelt das Thema „Porträt in der Malerei und Druckgraphik“ an ausgewählten Beispielen von den „Viri illustres“ um 1330 bis heute. Einen wichtigen Raum nehmen dabei die Porträts und insbesondere die Selbstbildnisse Albrecht Dürers (Aufsatz von Bernhard Schütz: Dürer – Ruhm und Selbstwert im Spiegel des Porträts), von Anthonis van Dyck (mit seiner „Iconographie“) und von Andy Warhol ein, dessen öffentliche Wahrnehmung sich vom „Bad Boy“ zum „modernen van Dyck“ wandelte. Der Anhang verzeichnet die Objekte der Ausstellung, darunter bislang unveröffentlichte Werke von van Dyck und Warhol sowie ein wiederentdecktes Meisterwerk Max Liebermanns.
Das Buch soll zeigen, dass „Glanz und Glamour“ keineswegs nur ein Erscheinungsbild der Moderne ist, sondern bis ins Mittelalter verfolgt werden kann. Es unternimmt erstmals den Versuch, eine Geschichte des Glamourporträts nachzuzeichnen. Die Gemälde, graphische und fotografische Arbeiten aus acht Jahrhunderten geben überraschende Einblicke in die schillernde Welt des Glamour, der Beauties und der Femmes fatales. Neben den Reichen und Schönen stehen antike und moderne Helden, Kultfiguren und Stars, aber auch die bürgerlichen „Heroen und Heldinnen des Alltags“ im Mittelpunkt der Betrachtung.
Wilschewski, Frank: Die karolingischen Bischofssitze des sächsischen Stammesgebiets bis 1200. 2006. 320 S., 214 Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 69,00 ISBN: 3-86568-127-1 Imhof
Mit Hilfe archäologischer Methoden gelingt es dem Autor, die Entstehung und Entwicklung der Bischofssitze Bremen, Halberstadt, Hamburg, Hildesheim, Minden, Münster, Osnabrück, Paderborn und Verden von ca. 800 bis 1200 darzustellen und miteinander zu vergleichen. Wesentliche Vergleichskriterien sind die Standortwahl, eventuelle Vorgängersiedlungen und die Struktur der Bistumszentren. Ziel der Untersuchung ist zu prüfen, ob die fraglichen Kirchenzentren nach einem einheitlichen Plan gegründet worden waren.
Die Kelten in der Rhön. Von der Milseburg zum Keltendorf. Hrsg. v. Höhn, Walter. 2006. 144 S., 200 fb. Abb. 24 x 16,5 cm. Gb EUR 14,95 ISBN: 3-86568-142-5 Imhof
Vor etwa 2500 Jahren bis Christi Geburt bevölkerten Keltenstämme große Teile Europas. Archäologische Funde und Reste von Wallanlagen auf zahlreichen Bergkuppen belegen, dass die Kelten auch in der Rhön zu Hause waren. Die bekanntesten Anlagen befinden sich auf der Milseburg und auf dem Öchsenberg. Das Buch geht diesen Spuren nach. Es berichtet zudem über die Entstehung einer eisenzeitlich-keltischen Wohnstätte zwischen zwei geschichtsträchtigen Bergen der Vorderrhön bei Sünna und darüber, dass man im Keltendorf so oder ähnlich leben, arbeiten, wohnen und feiern konnte. In Sünna besteht bereits ein sog. Keltendorf, das rekonstruierte Bauten zeigt. Ebenso wird im Sommer 2006 bei Mackenzell (nahe Hünfeld) ein weiteres Dorf mit zwei Bauten eingeweiht. Zahlreiche Heimatmuseen zeigen Funde aus dieser Zeit, die gleichfalls im Buch vorgestellt werden. Ein Keltenpfad führt auf und um den Öchsen und Dietrichsberg. Wanderziele in die Rhön und der nahen Umgebung runden das reich bebilderte Buch ab, das einen Beitrag zur Frühgeschichte und zum Tourismus leisten möchte.
Weilandt, Gerhard: Die Sebalduskirche in Nürnberg. Funktionen, Standorte und Stifter der Bilder zur Zeit der Gotik und Renaissance. 560 S., 250 Abb. 30 x 22 cm. Gb , Imhof, Petersberg 2006. EUR 79,00 ISBN: 3-86568-125-5 Imhof
Die Nürnberger Sebalduskirche gehört zu den bedeutendsten mittelalterlichen Bauten in Süddeutschland. Der Architektur mindestens gleichrangig ist ihre Ausstattung, die sich in seltener Vollständigkeit erhalten hat, darunter Hauptwerke von Albrecht Dürer, Veit Stoß, Adam Kraft und Hans von Kulmbach. Die Bildwelt dieser „Bürgerkathedrale“ war ungeheuer komplex: Alle Gattungen von Malerei und Plastik über Goldschmiedekunst und Teppichwirkerei bis zur monumentalen Glasmalerei seit der hohen Gotik sind mit herausragenden Beispielen vertreten. Das plastische Hauptwerk der Renaissance in Deutschland, das Sebaldusgrab des Peter Vischer, schmückt noch heute den Chor der Kirche. In dem Buch wird dessen profan-antikes Bildprogramm grundlegend neu gedeutet. Erstmals wird der Versuch unternommen, einen Großbau so vor Augen zu führen, wie die Menschen des Mittelalters ihn sahen. Dazu werden die originalen Standorte der Kunstwerke rekonstruiert, und ihr Gebrauch in der Liturgie wird nachgezeichnet, wodurch sich völlig neue Einsichten in das Zusammenspiel der Kunstgattungen ergeben. Die Bildwelt der Kirche war keine chaotische Ansammlung von isolierten Einzelwerken, sondern ein sinnvoll geordneter Kosmos, wo jedes Teil seinen Platz und seinen Rang hatte. Aus den zahlreich erhaltenen zeitgenössischen Schriftquellen werden die Motive der Stifter deutlich. Sie lieferten sich einen mitunter erbitterten Wettbewerb um die repräsentativsten Positionen in der Kirche, die allein den herrschenden Ratsgeschlechtern vorbehalten waren. Das Ergebnis jahrelanger Forschungen ist ein Buch, das zum ersten Mal überhaupt gleichgewichtig die kunsthistorischen, liturgischen und historischen Dimensionen der Künste im Kontext eines mittelalterlichen Großbaus erfasst. Damit wird auch international methodisch Neuland betreten.
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Lepie, Herta: Elfenbeinkunst aus dem Aachener Domschatz. Fotos v. Münchow, Ann. 2006. 96 S., 57 sw. u.16 fb. Abb. 27 x 24 cm. Gb EUR 19,95 ISBN: 3-86568-000-3 Imhof
Elfenbein galt in der Antike und im Mittelalter als ein besonders kostbares Material. Es wurde wie Gold, Silber und Edelsteine vorwiegend zum Schmuck von Kultgeräten verarbeitet, die in Museen, in Sammlungen und vor allem in Kirchenschätzen und Schatzkammern bewahrt werden.
Der Aachener Domschatz zählt zu den bedeutendsten Kirchenschätzen, die erhalten blieben. Er ist eine in Jahrhunderten gewachsene Einheit, die eng mit der Geschichte des Heiligen Römischen Reiches verbunden ist.
Aus der Fülle der Kostbarkeiten des Aachener Domschatzes werden in dem vorliegenden Bildband zwölf Kunstwerke aus Elfenbein vorgestellt. Sie entstanden zwischen dem 6. und 12. Jahrhundert in verschiedenen Kunstzentren und Werkstätten Europas und des Mittelmeerraumes. Seit Jahrhunderten gehören sie zum Bestand des Domschatzes.
Herta Lepie, die 25 Jahre lang den Aachener Domschatz betreute, erschließt dem Leser die Welt, in der die elfenbeinernen Kunstwerke vor Jahrhunderten entstanden sind. Die Kunstwerke werden beschrieben und ausführlich in den historischen, kunsthistorischen und ikonographischen Zusammenhang gebracht. Dabei werden sie nicht nur als museale Kostbarkeiten behandelt und gewertet, sondern auch in ihrer jeweiligen Funktion als Gegenstände und Geräte gewürdigt, die der festlichen Liturgie des Aachener Domes dienen.

Die Fotografin Ann Münchow ist seit Jahrzehnten mit den mittelalterlichen Schatzstücken kirchlicher Museen und Schatzkammern vertraut. Aus der Fülle dieser Kenntnisse entstanden die Fotografien. Dem farbigen Gesamtbild eines jeden elfenbeinernen Kunstwerkes folgen zahlreiche schwarz-weiße Detailfotografien, die in besonderer Weise das Kunstwerk interpretieren. So öffnet sich dem Betrachter die fantastische und fantasievolle Welt der spätantiken, der karolingischen und der romanischen Ornamentik, der Architektur, der Götter, Menschen, Tiere und Fabelwesen.

Die Autorin
Herta Lepie, Dr. phil., 1943 geboren in Eupen/Belgien.
Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Baugeschichte, Archäologie und der romanischen Philologie in Aachen, Bonn und Florenz folgte die Promotion an der RWTH Aachen über das Thema „Die Aachener Goldschmiedefamilie von Rath (1604–1673)“. Herta Lepie war von 1976 bis 1978 Mitarbeiterin beim Rheinischen Museumsamt in Bonn, von 1978 bis 1986 wissenschaftliche Leiterin der Domschatzkammer Aachen und von 1987 bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 2003 Direktorin der Abtlg. Goldschmiedekunst am Aachener Dom. Sie trug die wissenschaftliche Verantwortung für die Konservierung des Marienschreins, des Barbarossaleuchters und der Pala d’Oro im Aachener Domschatz. Sie verfasste zahlreiche Publikationen zu Themen des Aachener Domschatzes, zu mittelalterlichen Wallfahrten und zu den Kirchenschätzen des Bistums Aachen.

Die Fotografin
Ann Münchow, 1923 geboren in Ratingen.
Fotografenlehre und Gesellenjahre 1942 bis 1947 in Düsseldorf. Studium der Fotografie an den Kölner Werkschulen 1948 bis 1950. Meisterprüfung 1950. Seitdem als Fotografin in Aachen tätig. Arbeitsschwerpunkte bildeten Architektur-Aufnahmen und die Fotografie kunsthistorischer Objekte, vornehmlich von Skulpturen, mittelalterlicher Goldschmiede – und Elfenbeinkunst. Mitte der 50er Jahre Beginn mit Aufnahmen des Karls – und des Marienschreins, der Pala d’Oro im Aachener Dom und des Aachener Domschatzes. 1971 Studio – Werkpreis der Aachener Handwerkskammer. 1975 fotografische Schadensdokumentation des Karlsschreins, 1983–1988 fotografische Dokumentation der Konservierung des Karlsschreins. 1987 fotografische Schadensdokumentation des Marienschreins. 1990/1991 Fotodokumentation des aus den USA zurückgekehrten Quedlinburger Domschatzes in Berlin, Staatliche Museen. Ihre Fotografien sind Bestandteil zahlreicher kunstwissenschaftlicher Publikationen.
Albrecht, Thorsten /Atzbach, Rainer: Elisabeth von Thüringen. Leben und Wirkung in Kunst und Kulturgeschichte. 2006. 120 S., 100 fb. Abb. 25 x 22 cm. Gb EUR 9,95 ISBN: 3-86568-123-9 Imhof
Aus Anlass der Elisabethjubiläums 2007, zu dem zahlreiche Ausstellungen vor allem in Hessen und Thüringen stattfinden werden, liefert der reich bebilderte Band eine Übersicht zum Leben und zur Wirkung einer der bedeutendsten Frauen des Mittelalters sowie ihrem historischen Umfeld und ihren Wirkungsstätten (z. B. der Geburtsort Burg Sárospatak in Ungarn, die Wartburg bei Eisenach oder Marburg). Je ein Kapitel widmet sich den neunen Erkenntnissen zum ehemaligen, von Elisabeth gegründeten Hospital in Marburg bzw. der Darstellung Elisabeths in der Kunst. Dabei steht der um 1420 entstandene, aus 23 Szenen bestehende Elisabeth-Zyklus für das Heilig-Geist-Spital in Lübeck im Vordergrund.
Grossmann, G Ulrich: Fachwerk in Deutschland. Zierformen seit dem Mittelalter. 2006. 144 S., 204 fb. Abb. 22 x 12 cm. (Imhof Kulturgeschichte ) Pb EUR 9,95 ISBN: 3-86568-154-9 Imhof
Das Buch behandelt die Entwicklung des Fachwerks vom Mittelalter bis zum frühen 20. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Schmuckformen, d. h. der Zierhölzer, Strebeformen und Schnitzereien. Der Autor legt damit sein Augenmerk vor allem auf die Fassadengestaltung, die sich durch besondere Schmuckformen auszeichnet und die anhand ihrer Gestaltung einschließlich Inschriften eine Datierung des Gebäudes erlaubt. Dabei zeigt der Verfasser die große Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten auf und liefert Beispiele für das ikonographische Programm einiger reich mit figürlichen Schnitzereien gestalteter Fassaden insbesondere der Renaissancezeit.
G. Ulrich Großmann ist promovierter und habilitierter Kunsthistoriker sowie Direktor des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Er gehört zu den herausragenden Fachwerk- und Burgenforschern und veröffentlichte dazu und zu weiteren Themen (vor allem im Bereich Haus- und Bauforschung) zahlreiche Aufsätze und Bücher.
"Alles für Fulda!". Aspekte der Kommunalpolitik 1946-2006. Beitr. v. Gellings, Heinz. Mitwirkung (sonst.): Pütz, Regina. Hrsg.: Stasch, Gregor K. Bearb. v. Heiler, Thomas /Kann, Beate. 2006. 80 S., 107 sw. u. 12 fb. Abb. 23 x 16 cm. (Vonderau Museum Fulda: Kat. 17) Pb EUR 5,00 ISBN: 3-86568-141-7 Imhof
Hansert, Andreas: Könige und Kaiser in Deutschland und Österreich (800-1918). 2006. 180 S., 70 fb. Abb. 22 x 12 cm. (Imhof Kulturgeschichte ) Pb EUR 9,95 ISBN: 3-86568-150-6 Imhof
Das Buch behandelt die Geschichte der Kaiser und Könige im alten deutschen Reich bis 1806 sowie in Österreich und im Deutschen Kaiserreich bis 1918. In ca. 60 Einzeldarstellungen werden die deutschen Herrscher von Karl dem Großen bis zu Wilhelm II. und Karl I. von Österreich porträtiert und ihre Verwandtschaft in genealogischen Tafeln aufgezeigt. Das Buch lässt sich als konzentrierten Durchlauf durch mehr als 1000 Jahre deutscher Geschichte lesen und als Nachschlagewerk zu den einzelnen Herrscherfiguren nutzen.
Andreas Hansert ist promovierter Historiker. Er veröffentlichte zahlreiche Aufsätze und Bücher zu kunst- und kulturgeschichtlichen Themen. Schwerpunkt seiner Forschungen bilden die Geschichte der Stadt Frankfurt, die Habsburger Familiengeschichte in der Frühen Neuzeit und die Adelsforschung.
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