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Imhof Verlag

 
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Seelig, Gero. Die Holländische Genremalerei in Schwerin. Hrsg.: Staatliches Museum Schwerin. 2010. 304 S. 28 x 21 cm. Br., EUR 25,00 ISBN: 978-3-86568-614-5 Imhof
Der Begriff Genremalerei ruft jedem Kunstinteressierten einige der berühmtesten holländischen Gemälde vor Augen: Szenen des täglichen Lebens der einfachen Leute, der Bauern, Blicke in Interieurs wohlhabender holländischer Bürger, Straßen- und Kirmesszenen sowie besondere Augenblicke, pointierte Momente, Begegnungen, Festlichkeiten.
Erstmals wird das Alltägliche bildwürdig, das ist eine der großen Neuerungen der niederländischen Malerei im 17. Jahrhundert, dem sogenannten Goldenen Zeitalter.
Bei den lebenssatten Darstellungen handelt es sich aber keineswegs um Abbildungen des Tatsächlichen. Das Leben der Bürger wird etwas vornehmer und das der Bauern ein wenig derber gezeigt. Die Schweriner Sammlung niederländischer Malerei bietet einen besonders umfangreichen und attraktiven Einblick in das Thema Genre mit mehr als 100 Werken. Die Ausstellung zeigt vielfältige Sujets, darunter Bauernschenken, Musikantenfiguren, Fischverkäufer am Strand und Charakterköpfe, fröhliche Gesellschaften und vornehme Rendezvous, versonnene Leser und Reitergefechte.
Einige der schönsten Werke, u. a. von Carel Fabritius, Frans Hals, Frans van Mieris, Gerard Dou, Paulus Potter und Gerard van Honthorst, bürgen für die hohe Qualität der Schweriner Sammlung.
Neumeister, Mirjam. Holländische Gemälde im Städel 1550–1800 Bd. 3: Künstler geboren nach 1630. 2010. 624 S. Gb., EUR 99,00 ISBN: 978-3-86568-541-4 Imhof
Der dritte, abschließende Band des Bestandskataloges zur holländischen Malerei des Barock im Städel beinhaltet Werke von Künstlern, die nach 1630 geboren sind. Dazu zählen berühmte Maler wie Johannes Vermeer van Delft, Frans van Mieris der Ältere und Aert de Gelder, der letzte Rembrandt-Schüler. Weniger bekannt hingegen sind die Vertreter des 18. Jahrhunderts, die die Malerei des „Goldenen Zeitalters“ fortführten und diese dem Stil ihrer Zeit anpassten. Damit liefern die drei Bände einen umfassenden Überblick über die holländische Malerei von ihren Anfängen um 1600 bis ins frühe 19. Jahrhundert. Viele Gemälde konnten neu zugeschrieben werden, umfangreiche gemäldetechnologische Untersuchungen liefern Erkenntnisse zur Entstehung der Gemälde, und Mikroskopaufnahmen illustrieren die individuelle Handschrift der Maler.
Wie die anderen Bände ist auch dieser Katalog reich mit farbigen Abbildungen ausgestattet. Technische Dokumentationen und umfangreiches Vergleichsmaterial dokumentieren eindrucksvoll die neu gewonnenen Ergebnisse.
Jewish Architecture in Europe. edited by Aliza Cohen-Mushlin and Harmen H. Thies. Schriftenreihe der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, herausgegeben von Aliza Cohen-Mushlin und Harmen Thies, Band 6. Engl. 328 S., 303 Abb., 21 x 26 cm, Gb. EUR 49,00 ISBN: 978-3-86568-346-5 Imhof
Is there such a thing as Jewish Architecture? – Scholars, scientists, and researchers from all over the world gathered in Braunschweig to answer just this question. The problem of a specific Jewish character in works of art and architecture has been a point of growing interest during the last decades. Case studies, regional surveys, and essays contained in this volume offer an insight into the variety of Europe’s architectural and urban structures that could be considered Jewish by origin.
With the help of this architectural heritage, Jewish presence in Europe can be detected all the way back to early Jewish settlements in the Mediterranean region. From this time on, sacred and secular Jewish buildings are interwoven into the pattern of their Christian and Muslim surroundings. A straight line can be drawn connecting the medieval and early-modern shul with the magnificent synagogues of the “Golden Age” and the large community centers built in the Neues Bauen style. After the hiatus caused by the Shoah, newly expanding Jewish communities find expression in new architectural forms which are also reflected in the architecture of present-day Jewish museums.
In 34 Beiträgen berichten Fachleute und Wissenschaftler aus zahlreichen Staaten Europas, den USA und Israel über aktuelle Forschungsergebnisse und zukünftige Fragestellungen und Aufgaben der Erforschung jüdischer Bauwerke in Europa. Vor allem die Architekturgeschichte der Synagogen steht im Zentrum des Forschungsinteresses. Ihre Entwicklung lässt sich von der Antike bis in die Gegenwart verfolgen, sie nahm in den verschiedenen Regionen Europas jeweils andere Wege und führte zu charakteristisch unterschiedlichen Bauten. Der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg haben große Teile des architektonischen Erbes jüdischer Kultur in Europa zerstört, und bis heute sind jüdische Bauten in ihrem Bestand gefährdet.
Mit Beiträgen von Zoya Arshavsky, Eleonora Bergman, Sonja Beyer, Maro.s Borsk´y, Ralf Busch, Hans-Christoph Dittscheid, Miguel Angel Espinosa Villegas, Daniela Gauding, Samuel Gruber, Hans-Christof Haas, Isabel Haupt, Elko Hazan, Ingolf Herbarth, Dominique Jarrassé, Sharman Kadish, Katrin Keßler, Rudolf Klein, Jaroslav Klenovsky, Ulrich Knufinke, Sergey Kravtsov, Carol H. Krinsky, Tobias Lamey, Vladimir Levin, Bezalel Narkiss, Simon Paulus, Attilio Petruccioli, Mirko Przystawik, Angeli Sachs, Hermann Simon, Alla Sokolova, Edward van Voolen, Heidi Vormann und Harmen H. Thies
Miscellanea Archaeologica IV. Festschrift für Wilfried Menghin. Beiträge zur Denkmalpflege in Berlin, Band 32. Landesdenkmalamt Berlin. Hrsg.: Jörg Haspel, Matthias Wemhoff. 237 s, 143 Abb., 21 x 30 cm, Gb. EUR 29,90 21 x 29,7 cm, 237 Seiten, 143 Abbildungen, Hardcover ISBN: 978-3-86568-560-5 Imhof
In diesem Band werden neueste Ergebnisse der Berliner Archäologie und der daran beteiligten naturwissenschaftlichen Disziplinen zu Ehren von Wilfried Menghin, dem ehemaligen Berliner Landesarchäologen, vorgestellt. Das Spektrum der archäologischen Berichte reicht von der Vorlage des sehr umfangreichen keramischen Fundmaterials von der jungbronzezeitlichen Siedlung in Lichterfelde bis zu Keramikfunden einer Zuckersiederei des 18. Jahrhunderts, die einen interessanten Einblick in den damaligen technologischen Prozess der Raffination importierten Rohrzuckers und in die Geschichte der ersten Berliner Zuckerfabrik ermöglichen.Von der Grabung in Biedorf-Süd werden u. a. Befunde von einer in der Mitte des 8. Jahrhunderts existierenden slawischen Siedlung vorgestellt, die erstmalig im Berlin-brandenburgischen Raum auf eine Siedlungsstruktur mit frei stehenden Hofstandorten schließen lassen.Die naturwissenschaftlichen Beiträge berichten u. a. über Pollenanalysen auf den Grabungen in Biesdorf-Süd, Buch und Spandau und deren Möglichkeiten bei der Rekonstruktion der einstigen Vegetation in kleinräumigen Berliner Landschaften. Ferner erweitern neueste Ergebnisse von archäozoologischen Untersuchungen an mittelalterlichen Tierknochenfunden aus Berlin und Köpenick und von anthropologischen Untersuchungen an eisenzeitlichen Leichenbrandresten von Lichterfelde sowie an Skeletten vom Berliner Heilig-Geist-Spital-Friedhof unser Wissen von den Lebensbedingungen in den jeweiligen Zeiten.
Hillmann, Roman. Die erste Nachkriegsmoderne. Ästhetik und Wahrnehmung der westdeutschen Architektur 1945–63. 2010. 288 S. 30 x 22 cm. Gb. EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-589-6 Imhof
Ähnlich dem Märchen vom großen bösen Wolf wurde auch die Architektur in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg lange sehr schlecht beleumundet. Selbst die Architekten sprachen auf der einen Seite von der „Rasterarchitektur“, die „Gehetze und Gejage“ sei, während sie selber solche Bauten planten. Dabei zeigt ein unverstellter Blick auf diese Architektur deren Qualitäten, Bezüge und Zwänge. Mit dem Buch „Die Erste Nachkriegsmoderne“ erarbeitet nun der Archäologe und Architekturhistoriker Roman Hillmann einen Überblick über das Gesamtphänomen. Anhand der Debatten zur Architektur der Moderne seit der Jahrhundertwende, anhand eines detaillieren Blickes in die Entstehung und Ästhetik von sechs Verwaltungsbauten aus fünf Großstädten und anhand eines Überblicks über die wichtigsten mit dieser Architektur verknüpften Themen werden übergreifende Aspekte verdeutlicht. Die Architektur der Jahre 1945–63 wird als „Integrationsarchitektur“ identifiziert, die verschiedene Architektenschulen und politisch verschieden stark belastete Architekten durch einen Kompromiss der Auffassungen versöhnen
sollte und damit zugleich die nun überwiegend herrschende moderne Architektur im Volk vermitteln. Dabei gelang diese Integration in einer Weise, die ihre eigenen Qualitäten erarbeitet und zugleich eine moderne Phase in Deutschland einleitete, deren Einflüssen bis heute Generationen von Architekten vertrauen.
Goldorangen, Lorbeer, Palmen. Orangeriekultur vom 16. bis 19. Jahrhundert. Hrsg.: Arbeitskreis Orangerien in Deutschland e. V. 200 S. 21 x 14,8 cm. Pb., Imhof Verlag, Petersberg 2010. EUR 19,95 ISBN: 978-3-86568-226-0 Imhof
Orangerien, einst wesentlicher Bestandteil historischer Gärten, waren durch das Zusammenspiel von Pflanzenbeständen, Architektur und Gartenkunst bestimmt. Seit nunmehr 30 Jahren widmet sich der Arbeitskreis Orangerien der Erforschung, Erhaltung und Förderung der Orangeriekultur.
Die 18 Beiträge dieser Publikation zu Ehren des langjährigen Vorsitzenden des Arbeitskreises, Heinrich Hamann, zeigen – ergänzt durch zahlreiche farbige Abbildungen – Kontinuität und Wandel im Orangeriebau über vier Jahrhunderte. Es entsteht ein lebendiges Bild von der Entwicklung der Orangeriekultur über ihren Höhe- und Glanzpunkt im Barock hinaus. Von der metaphorischen Bedeutung der goldenen Äpfel für die Familie Medici oder auf Gemälden Fragonards reicht das Spektrum zu Einzelanalysen wie der Orangerieanlage von Lustheim im Schleißheimer Garten oder dem Hof von Anhalt-Köthen. Am Beispiel der Orangerieanlage von Bendeleben in Thüringen wird nach geglückter Sanierung die Gesamtheit von Bauten und Gartenanlage erfahrbar. Die Beiträge zum Orangerie- und Gewächshausbau des 19. Jahrhunderts verdeutlichen die anhaltende Bedeutung der Orangeriekultur in diesem Jahrhundert und zeigen die Verwandlung, die das Zeitalter der Entdeckungen in pflanzlicher, architektonischer und technischer Hinsicht mit sich brachte.
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Der Kunstmaler Fritz Pfeiffer (1878–1953). Heih, wie ist das Leben schön!! Bearb. Gregor K. Stasch, Florian Miera. Vonderau Museum Fulda - Katalog, Band 24. Hrsg.: Gregor K. Stasch. 64 S., 101 fb. Abb., 16 x 23 cm. Br. EUR 6,80 ISBN: 978-3-86568-617-6 Imhof
Gemeinsam mit Julius von Kreyfelt und Pedro Schmiegelow gehörte der Maler und Karikaturist Fritz Pfeiffer (1878–1953) zu den wichtigsten Künstlern in Fulda in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der „Bohemien“ studierte sieben Semester an der Münchner Kunstakademie und scheint während dieser Zeit mit Giorgio de Chirico befreundet gewesen zu sein. Auf ausgedehnten Studienreisen, die ihn nach Paris, Spanien, Holland und England führten, bildete er sich weiter. Später weilte er ein Jahr in Argentinien und während des Ersten Weltkriegs als Soldat in der Türkei und Kleinasien. Erst 1918 kam er nach Fulda zurück. Von nun an arbeitete und lebte er im Familienhaus seiner Eltern in Neuenberg. Neben zahlreichen Karikaturen schuf der hervorragende Zeichner expressive, oft symbolbeladene Landschaften, die ihn von der traditionellen Fuldaer Malerei um Julius von Kreyfelt deutlich absetzten Sein Werk schließt symbolisch mit dem monumental wirkenden Spätwerk „Die Selbstenthauptung“ als ein Vorausverweis auf sein Ableben durch Freitod ab. Pfeiffer stellte auf zahlreichen Gruppenausstellungen aus, eine Retrospektive ist ihm aber bisher nie gewidmet worden. Die Ausstellung reiht sich an vergangene Präsentationen des Museums, die Fuldaer Kunstmaler des 20. Jahrhunderts vorstellten, wie z. B. Pedro Schmiegelow, Paul von Waldthausen oder Gustav Iller.
Michael Imhof. Pferde. Kunst von der Antike bis heute. 32 S., 114 fb. Abb. 16 x 24 cm. Gh., EUR 5,00 ISBN: 978-3-86568-446-2 Imhof
Das reich bebilderte Buch liefert eine Übersicht zum Thema Pferde in der Kunst von seinen Anfängen in der Höhlenmalerei (Altsteinzeit) über die griechische und römische Antike sowie die chinesische Kunst bis heute. Weiterhin wird die Pferdekunst des Mittelalters, der Renaissance und der Barockzeit behandelt. Eigene Kapitel widmen sich der holländischen Malerei, der Dressurmalerei und der Sporting Art. Die Kunst des 19. Jahrhunderts wird anhand der Pferdeporträts, Pferdebilder, Reiterporträts, Araberpferde, Alltagsszenen, Militärpferde sowie Renn- und Jagdpferde dargestellt. Außerdem werden die Pferddarstellungen des 20. Jahrhunderts erläutert. Es ist die bislang einzige Übersicht in kurzer Form zu diesem Bildthema und zugleich der Kurzführer zu einer Ausstellung in Kleinsassen/Rhön bei Fulda, die etwa 400 Gemälde, Skulpturen und Grafiken von der Antike bis heute zeigt.
Gliesmann, Niklas. Geschnitzte kleinformatige Retabel aus Antwerpener, Brüsseler und Mechelner Produktion des 15. und 16. Jahrhunderts: Herstellung, Form und Funktion. 2010. 336 S. 30 x 22 cm. Gb. EUR 69,00 ISBN: 978-3-86568-521-6 Imhof
Zum Ende des 15. und Beginn des 16. Jahrhunderts entstehen in Brüssel, Antwerpen und Mechelen groß- und kleinformatige Altaraufsätze, die in wenigen Jahren zu gefragten Produkten des Exportes werden und heute noch in großer Zahl in ganz Europa in Klöstern, Pfarrkirchen und Kathedralen zu finden sind. Jedes der drei Produktionszentren bevorzugte dabei einen bestimmten Grundtypus des technischen und motivischen Aufbaus seiner kleinformatigen Retabel, von denen 56 Exemplare für diese Untersuchung berücksichtigt werden konnten. Das genaue Untersuchen der oft engen Übereinstimmung der Retabel in Stil und Aufbau erlaubt einen neuen Versuch der Künstleridentifikation, der sich von den althergebrachten Begriffen des Meisters und seiner Werkstatt entfernt und dafür eine Neugruppierung und neue Kontextualisierung der Objekte erarbeitet. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der erkennbaren Standardisierung der Herstellung durch Vorfertigung, Motivwiederholung und Arbeitsteilung.
Gartenkunst und Gartendenkmalpflege in Sachsen-Anhalt. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen Anhalt. 300 S. 30 x 24 cm. Gb. Imhof Verlag, Petersberg 2010. EUR 29,95 ISBN: 978-3-86568-582-7 Imhof
Sachsen-Anhalt ist reich an einzigartigen Spuren der Vergangenheit. Historische Gärten ermöglichen uns beim bloßen Durchschreiten die Auseinandersetzung mit Geschichte und Kunst. In ihnen treffen sich Generationen, sie sind ein Ort der Erholung. Gärten sind zugleich sensible Naturräume und Kulturgüter. Das vorliegende Buch ist der Gartenkunst und Gartendenkmalpflege in Sachsen-Anhalt gewidmet. Vorgestellt werden, den fünf historischen Landstrichen zugeordnet, Beispiele der Gartenkunst aus vier Jahrhunderten. Dazu zählen nicht nur die erfolgreich über das denkmalpflegerisch-touristische Landesprojekt „Gartenträume“ vermarkteten, besonders attraktiven Gärten und Parks. Auch wenig bekannte Parkanlagen und Spuren verloren gegangener Gartenkunst werden stellvertretend für das reiche Erbe Sachsen-Anhalts vorgestellt.
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Herman van Swanevelt. Gemälde und Zeichnungen. Anne Charlotte Steland. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 77. 2 Bände: Textband und Bildband Textband: 24 x 30 cm, 384 S. 13 Abb. Gb., Bildband: 24 x 30 cm, 338 S., 648 Abb. Gb., EUR 100,00 ISBN: 978-3-86568-388-5 Imhof
Der niederländische Italianist Herman van Swanevelt (Woerden (?) um 1603–1655 Paris) war überwiegend in Rom und Paris als Landschaftsmaler tätig. In Rom entwickelte er um 1633 gemeinsam mit dem gleichaltrigen Lothringer Claude Gellée eine revolutionäre, äußerst folgenreiche Neuerung: die realistische Schilderung tageszeitlich bestimmbarer Lichtwirkungen – eines kühlen, klaren Morgen, eines warmen Nachmittags und glühenden Abendhimmels – mit Gegenlicht, später auch Unwetterstimmungen. Als Zeichner war er einer der produktivsten und vielseitigsten unter den niederländischen Italianisten, und seine Radierungen vermittelten seine neuartige Kunst einem breiten Publikum. Die vorliegende Monographie stellt erstmals Swanevelts Gemälde und Zeichnungen in einem kritischen Oeuvrekatalog auf dem heute erreichbaren Stand vollständig zusammen.
Artist 2010. David P. Campbell, Veronika P. Dutt, Oliver Estavillo, Bernd Haspel, Walter Moritz. Hrsg.: Gregor K. Stasch. Vonderau Museum Fulda - Katalog, Band 23. 64 S., 51 Abb., 21 x 26 cm, Br. EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-590-2 Imhof
Die zum zweiten Mal herausgegebene Broschüre „Artist 2010“ zeigt fünf gänzlich unterschiedliche, individuelle Künstler aus der Region Fulda, die sich zu einer Gesamtschau im Vonderau Museum zusammengefunden haben: David P. Campbell, Veronika P. Dutt, Oliver Estavillo, Bernd Haspel, Walter Moritz.
Architekturführer Aschersleben. Architektouren durch Sachsen-Anhalt. Bauten des 20. und 21. Jahrhunderts. Aschersleben von außen nach innen. Architectours through Saxony-Anhalt Buildings of the 20th and 21st century. Hrsg.: Architektenkammer Sachsen-Anhalt. 40 S., 73 fb. Abb., 12 x 22 cm, Br. EUR 5,00 ISBN: 978-3-86568-587-2 Imhof
Der Architekturführer Aschersleben aus der Reihe „Architektouren durch Sachsen-Anhalt“ zeigt, wie eine intakte und lebendige Stadt des Vorharzes die Architektur des Mittelalters mit der der Neuzeit verbindet. Der zweisprachige Text und die zahlreichen Farbabbildungen geben einen guten Überblick zur Bau- und Stadtgeschichte. In 2010 richtet Aschersleben die 3. Landesgartenschau Sachsen-Anhalt aus und veranschaulicht, wie bislang ungenutzte Areale für zukünftige Nutzungen umgestaltet werden können.
Großmann, G. U; Frankfurt am Main und Südhessen; Kunstreiseführer; Deutsch; 240 S.; 24 x 16 cm; Pb; EUR 12,80 ISBN: 978-3-86568-588-9 Imhof
Der Kunstreisführer Frankfurt am Main und Südhessen gibt einen hervorragenden Überblick zur Geschichte und den Sehenswürdigkeiten in dieser Region.
Neben Frankfurt am Main und Wiesbaden werden das Maintal zwischen Frankfurt und Mainz, der Rheingau, der Taunus, die Wetterau, das Kinzigtal, der Spessart, der Main von Frankfurt bis Aschaffenburg, das Rheintal, die Bergstrasse sowie der Odenwald beschrieben. Alle wichtigen Bauwerke sind in diesem Band enthalten. Durch die zahlreichen farbigen Bilder sowie die gezeichneten farbigen Stadtpläne und Grundrisse wird Regionalgeschichte erlebbar und macht Lust zum reisen und besichtigen. Das Buch besticht durch einen kompetenten Text, ein aufwendiges Layout sowie den Aufnahmen.
Der Autor G. Ulrich Großmann ist promovierter und habilitierter Kunsthistoriker sowie Direktor des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg und hat zahlreiche Bücher veröffentlicht.
Anita Beloubek-Hammer. Gefühl ist Privatsache. Verismus und Neue Sachlichkeit. Aquarelle, Zeichnungen und Graphik aus dem Berliner Kupferstichkabinett mit Leihgaben. Beitr.: Hanna Strzoda. 336 S., 302 Abb., 24 x 28 cm, Gb. EUR 39,95 Anita Beloubek-Hammer Mit einem Beitrag von Hanna Strzoda ISBN: 978-3-86568-585-8 Imhof
Verismus und Neue Sachlichkeit waren – neben dem Konstruktivismus des Bauhauses – die bestimmenden Kunstrichtungen in der Weimarer Republik. Künstler wie Otto Dix, George Grosz, Max Beckmann, Conrad Felixmüller, Alexander Kanoldt, Franz Radziwill, Christian Schad, Rudolf Schlichter, Georg Schrimpf, der Bildhauer Eugen Hoffmann und andere reagierten mit ihrer Kunst auf das traumatische Erlebnis des Ersten Weltkrieges und die darin zerstörten Utopien des Expressionismus. Im Gegensatz dazu zeichnen sich ihre Werke durch einen geschärften Blick für die Wirklichkeit mit ihrer gesellschaftlichen Misere nach Krieg und Revolution, aber auch mit den Motiven der modernen Zivilisationswelt aus. Eine besondere Gegenstandsschärfe mit Dominanz der Linie ist ihr stilistisches Kennzeichen, um Tatsachen dokumentarisch, relativ emotionslos festzuhalten. Nach dem Gefühlsüberschwang des Expressionismus lautete nun das Moto: „Gefühl ist Privatsache“ (Bert Brecht, 1926). Der Katalog dokumentiert 230 Aquarelle und Zeichnungen aus dem Berliner Kupferstichkabinett sowie etwa 30 Leihgaben, darunter Gemälde und Skulpturen, von Künstlern mit Biographien und Selbstbekenntnissen.
Benedikt Grimm OFM. Vierzehnheiligen lebt. Begegnung in Bildern und Gedanken. 80 S., 33 fb. Abb., 22 x 25 cm, Gb., EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-559-9 Imhof
Der berühmte Wallfahrtsort Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein ist mehr als ein barockes Architekturjuwel von Balthasar Neumann. Vierzehnheiligen lebt und lädt zum Leben ein. Ein Wallfahrer, ein Tourist, der Wochenendausflügler oder der regelmäßige Gottesdienstbesucher, sie alle betreten das Heiligtum mit anderen Erwartungen. Der eine greift zum Kirchenführer, der andere zum Gebetbuch oder Fotoapparat. Das Buch richtet sich an alle Menschen, die Gedanken und Bilder von der Faszination der Menschen, den Festzeiten, der Basilika und der Umgebung von Vierzehnheiligen mitnehmen möchten.
Helmut Fischer. Die Wunder Jesu. Mit szenischen Ikonen von Hildegard Rall. 288 S., 53 fb. Abb., 12 x 22 cm, Br., EUR 16,80 ISBN: 978-3-86568-493-6 Imhof
Das Wunder galt noch für Goethe als „des Glaubens liebstes Kind“. Heute stellt es für viele Zeitgenossen eher ein Glaubenshindernis dar. Der Verfasser erklärt, wie Wunder in biblischer Zeit, im Wandel der Zeiten und gegenwärtig verstanden wurden bzw. werden und legt so den Zugang zu den biblischen Wundertexten frei. Von ihrem historischen Hintergrund her erschließt der Verfasser nachvollziehbar, ohne gelehrten Ballast und in verständlicher Sprache die bleibende Botschaft aller Dämonenaustreibungen, Krankenheilungen, Totenerweckungen und Naturwunder der Evangelien. Das Buch ist damit eine zuverlässige und informative Hilfe für die persönliche Auseinandersetzung mit der Bibel, aber auch für die Predigt, den Religionsunterricht und Gruppengespräche.
Ellrich, Hartmut: HITLERS HAUPTSTADT BERLIN. 2010.160 S. 22 x 12 cm. Pb EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-380-9 Imhof
„Ich kann mir nie einen anderen Führer in Berlin denken!“, sagte Adolf Hitler 1929 zu dem 1926 nach Berlin entsandten NSDAP-Gauleiter Joseph Goebbels in Weimar. Noch zwölf Jahre zuvor hatte der junge Weltkriegsgefreite Hitler Berlin als „großartig“ und „so richtig eine Weltstadt“ bezeichnet. Ein ambivalentes Verhältnis, ja eine Hassliebe, die Hitler und Berlin zeitlebens verband und die nun im Band „Hitlers Hauptstadt – Berlin“ erneut in den Fokus gerückt werden soll. Interessante Fragen wie Hitlers Einstellung gegenüber der Moderne werden dabei ebenso in den Blick genommen wie die allgemeine politische Entwicklung von der „Eroberung“ Berlins über die „Machtergreifung“ 1933 bis hin zur der Manifestation der Herrschaft. Sie sollte steingeworden“ in der 1950 vollendeten „Welthauptstadt Germania“ gipfeln.
Natürlich blendet der Band die Verbrechen gegen Oppositionelle und Juden genauso wenig aus, wie er den verbrecherischen Machtapparat aus SS, SD und Gestapo in den Blick nimmt. Am Ende des Bandes steht der Selbstmord des Diktators am 30. April 1945, dessen Ende im Spielfilm „Der Untergang“ 2004 über 4,5 Millionen Menschen allein in den Kinos verfolgten.
Ganzert, Joachim /Obert, Katrina: "neues bauen" in Biberach/Riß Das "Haus Mettenberger Weg 17" Guido Schmitz Hugo Häring Karl Böttcher. 2010. 120 S. 29 x 21,7 cm. Pb EUR 19,95 ISBN: 978-3-86568-578-0 Imhof
Das Haus Mettenberger Weg 17 in Biberach/Riß von Hugo Häring aus dem Jahr 1950/51 ist ein Beispiel für die grundlegende architekturtheoretische Diskussion hinsichtlich der „Auseinandersetzung zwischen dem geistigen und dem technischen Menschen“, an der sich gerade Häring, der Architekt des „neuen bauens“ und des hier vorgestellten Hauses, ausführlich problematisierend beteiligt hat. Die Ergebnisse der ausführlichen bauhistorischen Untersuchungen des Hauses werden in diesem Buch auf besonders anschauliche, auch für den interessierten Laien verständliche und mit reichlich Bild- und Zeichnungsmaterial ansprechende Weise dargestellt und in ihrem architektur- und kulturhistorischen Umfeld betrachtet.
Kase, Oliver: Mit Worten sehen lernen BILDBESCHREIBUNG IM 18. JAHRHUNDERT. 2010.496 S. 30 x 22 cm. Gb EUR 69,00 ISBN: 978-3-86568-489-9 Imhof
Das vorliegende Werk untersucht deutschsprachige, französische und englische Bildbeschreibungen, die seit der Mitte des 18. Jahrhunderts in großer Zahl entstehen. Sie bilden einzigartige historische Dokumente der Gemälderezeption, die darüber Auskunft geben, wie sich die Wahrnehmung und das Sprechen über Kunstwerke entwickelt und verändert. Neben den herausragenden Beschreibungen von Schriftstellern und Kunstexperten wie Winckelmann oder Diderot sind Texte weniger bekannter Kunstpädagogen der Aufklärung neu zu entdecken. Eine repräsentative Auswahl-Anthologie erschließt die verstreuten Texte erstmals für einen kunstwissenschaftlichen Diskurs.
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