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Die Malerei der Romantik. von Friedrich bis Turner. Imhof, Michael. 400 S. 30 x 24 cm. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2025. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-1385-6 Michael Imhof
Die Malerei der Romantik war ein gesamteuropäisches Phänomen, das im 18. Jahrhundert begann, ihren Höhepunkt in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts fand und um 1880 endete. Gemeinsam ist der Bewegung die Entdeckung der Empfindsamkeit des Menschen und der einheimischen malerischen Landschaft. William Turner sagte zutreffend, er male Atmosphäre. Für Caspar David Friedrich spielte zusätzlich die Emotion, d. h. die Stimmung und das Gefühl eine große Rolle. Die Sensibilität der Malerei äußert sich insbesondere in atmosphärischen Bildern mit Sonnenuntergängen und malerischen Landschaften, die bis heute das Herz des Betrachters anrühren. Das Buch beginnt mit den Werken der Vorromantik, insbesondere von Claude Joseph Vernet, der malerische Hafenansichten, Sonnenuntergänge und dramatische Schiffbruchszenen malte. Weiterhin gilt den Malern der Vulkanmalerei um Wright of Derby und Michael Wutky sowie den Landschaftsmalern Caspar Wolf und Adrian Zingg ein besonderes Augenmerk. Schwerpunkt liegt natürlich auf den berühmten Malern der Romantik von Friedrich, Dahl, Carus, Blechen bis zur Düsseldorfer Malerschule unter Schirmer. Weitere Kapitel behandeln William Turner und die französische, amerikanische und russische Malerei. Das Buch ist ein Übersichtswerk, das dem Leser neue Perspektiven zur Malerei des 18. und 19. Jahrhunderts bietet.
Mittelalterliche Skulpturen in Bewegung. Praymobil. Hrsg.: Rief, Michael; Preising, Dagmar. 2025. 400 S. 8 sw. Abb., 254 fb. Abb. 28,5 x 23,5 cm. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2025. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1561-4 Michael Imhof
Der Katalog widmet sich einem bislang kaum beachteten Phänomen der mittelalterlichen Kunst: beweglichen Skulpturen. Präsentiert werden Werke, die nicht nur unbeweglich in Kirchenräumen standen, sondern tatsächlich in Bewegung versetzt wurden – Figuren mit beweglichen Armen oder Beinen, Prozessionsfiguren auf Rädern, Skulpturen mit sich öffnenden und schließenden Augen oder Mündern sowie Marienfiguren mit interaktiven Elementen.
Der Katalog zeigt, dass mittelalterliche Skulpturen weit mehr waren als reine Andachtsbilder: Sie waren lebendige Akteure in Liturgie, Ritual und Spiel – ein faszinierender, heute fast vergessener Aspekt der Kunstgeschichte.
Mit rund 80 Objekten aus bedeutenden europäischen Museen sowie aus kirchlichen und privaten Sammlungen bietet diese Publikation die erste umfassende Übersicht weltweit, die sich der mittelalterlichen Kunst „in Bewegung“ widmet. Dabei werden Kunstgeschichte und Brauchtum auf eindrucksvolle Weise miteinander verknüpft.
Vom Bankpalast zum Bundesbau. Ein Baudenkmal in Berlin-Mitte. Hrsg.: Lemburg, Peter. 208 S. 9 sw. Abb., 217 fb. Abb. 31 x 24 cm. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2025. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1521-8 Michael Imhof
Die Kaiser- und Reichshauptstadt Berlin stieg nach 1871 rasch zu einer europäischen Finanz- und Wirtschaftsmetropole auf. In der Friedrichstadt rund um die Behrenstraße formierte sich im Schatten des „Machtzentrums Wilhelmstraße“ das Berliner Bankenviertel. Hier errichtete Wilhelm Martens für die Deutsche Bank als Geldinstitut von Weltrang eine palastartige Zentrale, die bis in die 1930er Jahre ständig erweitert wurde. Die Befreiung vom NS-Regime besiegelte das Ende der Großbank an diesem Standort. Als weitgehend unbekannter Berliner Erstling wurden die stark kriegszerstörten Baublöcke ab 1949 vom „Bauhäusler“ Franz Ehrlich für das Innenministerium der jungen DDR radikal umgebaut. Im Äußeren von allem kaiserzeitlichen Prunk befreit, zeugen nur noch der ikonische „Schwibbogen“, Tresore und Treppenhäuser von der ursprünglichen Bestimmung. Die Zeitenwende 1989/90 mit der wiedervereinigten Hauptstadt Berlin ermöglichten KSP Engel Architekten unter Denkmalschutzauflagen eine abermalige Umgestaltung der verwahrlosten Gebäude für die Bundesministerien für Gesundheit bzw. Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Nach fünfjähriger Bauzeit konnten sie bis 2023 bezogen werden.
Menschen und ihre Geschichten auf dem Weg vom Brettspiel zur Branche. Schriftenreihe der Museen der Stadt Nürnberg (29). Hrsg.: Falkenberg, Karin; Museen der Stadt Nürnberg; Illustriert von Schillai, Elke. Brettspielprofis. 2025. 288 S. 72 fb. Abb. 22,5 x 22,5 cm. EUR 22,00. ISBN: 978-3-7319-1560-7 Michael Imhof
Entdecken Sie die faszinierende Welt hinter den Kulissen der deutschen Brettspielkultur. „Brettspielprofis“, herausgegeben von Karin Falkenberg, öffnet erstmals das Tor zu den Geschichten, Ideen und Leidenschaften von 70 herausragenden Persönlichkeiten, die die Entwicklung des Brettspiels im deutschsprachigen Raum entscheidend geprägt haben. Das Buch bietet exklusive Einblicke in das Denken von Autoren, Verlegerinnen und Entwicklern – lebendig, authentisch und inspirierend. Jeder Beitrag basiert auf persönlichen Interviews oder sorgfältig recherchierten Porträts, begleitet von den charaktervollen Illustrationen von Elke Schillai. Tauchen Sie ein in ein Kaleidoskop an Erfahrungen, Innovationen und Erinnerungen, das nicht nur die vielfach ausgezeichnete Spieleszene, sondern auch die von der UNESCO ausgezeichnete deutsche Brettspielkultur widerspiegelt. „Brettspielprofis“ ist das ideale Geschenk für Liebhaber und Neuentdecker und macht Lust, selbst Teil dieser Erfolgsgeschichte zu werden.
Transformation. Skulpturen von Rainer Hunold. Hrsg.: Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe. 2025. 48 S. 41 fb. Abb. 22 x 20,5 cm. EUR 15,00. ISBN: 978-3-7319-1579-9 Michael Imhof
Die erste Ausstellung anlässlich der Wiedereröffnung des Museums Gotisches Haus trägt den Titel „Transformation“, womit kaum ein passenderer Begriff für ein Gebäude gewählt werden könnte, dessen Architektur- und Nutzungsgeschichte zahlreichen Transformationen unterworfen war. Der Titel bezieht sich jedoch nicht auf den Ausstellungsort, sondern auf drei Werkgruppen des Bildhauers Rainer Hunold, die in der Ausstellung in einen Dialog miteinander treten: „Protections“, „Protections/Transformations“ und „AL“.
Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, die Werkgenesen der bildhauerischen Arbeiten sowie Entwicklungen in der Arbeitsweise des Künstlers nachzuvollziehen, wobei Materialien und Techniken unweigerlich zum Thema werden. Die Frage nach Transformationen, nach diesen deutlichen Veränderungen grundlegender Eigenschaften, ermöglicht eine Annäherung an die Bildhauerei im Allgemeinen und die Kunstwerke Rainer Hunolds im Speziellen, wobei Skulpturen und Plastiken aus der städtischen Kunstsammlung Bad Homburgs eine Kontextualisierung anbieten.
Ein Dialog der Künste (6).. Konzeption sakraler Räume in der Architektur und deren Beschreibung in der Literatur von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Hrsg.: von Orelli-Messerli, Barbara. Ein Dialog der Künste. Französisch; Deutsch; Italienisch; Englisch. 2025. 160 S. 32 fb. Abb. , 10 sw.Abb. 24 x 17 cm. EUR 19,95. ISBN: 978-3-7319-1583-6 Michael Imhof
Bei diesem Band handelt es sich um die Veröffentlichung der Beiträge des 6. Internationalen Symposium „Ein Dialog der Künste“. Untersucht werden Konzeptionen des sakralen Raumes mithilfe der Analyse der Literatur in den verschiedenen Sprachen von der Fru?hen Neuzeit bis zur Gegenwart. Die Beiträge sind in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch abgefasst und kreisen alle um Architekturbeschreibungen verschiedener Zeithorizonte und Kulturen. Literarische Texte wie Prosa, Poesie, Reiseberichte, Tagebücher, Briefe und weitere Kategorien tragen zudem zur Erweiterung der historischen Wahrnehmung und der kunsthistorischen Methoden bei. Insbesondere geht es darum, Konzepte von sakralen und profanen Räumen kunst- und architekturhistorisch zu untersuchen, und damit Phänomene, die zwischen diesen Polen liegen, herauszuarbeiten.
Internationales Symposium “Ein Dialog der Künste” 16.–17. November 2021
Erbauung (an) der Vergangenheit. Magdeburger Museumsschriften (23). Hrsg.: Köster, Gabriele; Theisen, Ulrike. Der Magdeburger Dom und die Wiederentdeckung des Mittelalters in Preußen. 2025. 512 S. 331 fb. Abb. , 29 sw.Abb. 28 x 24 cm. EUR 49,95. ISBN: 978-3-7319-1535-5 Michael Imhof
Als König Friedrich Wilhelm III. 1825 den Magdeburger Dom besuchte, wurde er auf den ruinösen Zustand der bedeutenden gotischen Kathedrale aufmerksam. Infolgedessen setzte sich der Monarch nachdrücklich für die Restaurierung des Bauwerks ein. In der Rückschau erweist sich die „Große Domreparatur“ als Meilenstein für die aufkommende Geschichtskultur und Denkmalpflege im Preußen des 19. Jahrhunderts. Auch für die beginnende Nationenbildung spielte der Blick auf eine idealisierte und mythisierte mittelalterliche Epoche eine wichtige Rolle. Die vor 200 Jahren begonnenen Baumaßnahmen in Magdeburg stehen damit sinnbildlich für entscheidende geschichtliche Entwicklungen, die in Europa bis heute nachwirken.
Paula Modersohn-Becker - Beiträge zu Werk und Wirkung. Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte (9). Hrsg.: Andratschke, Thomas; Köllermann, Antje-Fee. Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte. 2025. 128 S. 97 fb. Abb. , 23 sw.Abb. 26,5 x 19,5 cm. EUR 24,95. ISBN: 978-3-7319-1388-7 Michael Imhof
Der vorliegende, vom Niedersächsischen Landesmuseum Hannover betreute Band ist der Malerin Paula Modersohn-Becker gewidmet. Er versteht sich als Ergänzungspublikation zu der 2023/2024 gezeigten Ausstellung „Ich werde noch etwas. Paula Modersohn Becker in Hannover“ und versammelt aktuelle Forschungen zu einer der wichtigsten Künstlerinnen ihrer Zeit. Neben ihrer frühen Rezeption in Hannover, Oldenburg und Wuppertal werden auch bisher wenig untersuchte Aspekte ihres Schaffens beleuchtet.
Kalender des Rhönklubs e.V. - 97. Folge. Hrsg.: Hauptvorstand des Rhönklubs e.V.Rhönkalender 2026. 2025. 14 S. 13 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 8,00. ISBN: 978-3-7319-1578-2 Michael Imhof
Der Rhönkalender wird vom Hauptvorstand des Rhönklubs e.V. herausgegeben. Karl Straub hat ihn vor 98 Jahren ins Leben gerufen. Dr. Josef Hans Sauer und Max Mölter setzten das Werk im Sinne des „Rhönvaters“ fort. Der Rhönkalender möchte in Wort und Bild die Einzigartigkeit des Gebirges, seine kulturelle Prägung mit dem Erlebnis Wandern verbinden und zum Besuch der Rhön einladen. Der Kalender verfolgt mit umfangreichen Ausgaben eine über hundertjährige Fototradition seiner Mitglieder und Freunde, die ihre Bilder kostenlos zur Verfügung stellen. Als anerkannter Naturschutzverband setzt der Rhönklub auf einen Naturschutz, der den Menschen bewusst miteinbezieht. Den Verantwortlichen geht es dabei nicht allein um Biotopschutz, sondern um die Pflege und Erhaltung der ganzen Landschaft.
Die Zeitzer Ostertafel aus dem Jahre 447. Hrsg.: Overgaauw, Eef; Stewing, Frank J; Redaktion John, Uwe. 2025. 32 S. 26 fb. Abb. 24 x 16,5 cm. EUR 7,95. ISBN: 978-3-86568-078-5 Michael Imhof
Bei der Zeitzer Ostertafel handelt es sich um Fragmente eines Werkes über die Berechnung des Osterdatums. Dieses Thema war in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt sehr bedeutend, da zwischen den Kirchen im Westen und Osten des Römischen Reiches keine Einstimmigkeit über die richtige Berechnung des Osterdatums bestand. Den Namen „Zeitzer Ostertafel“ hat das Werk nach seinem Fundort erhalten, wo es im frühen 19. Jahrhundert entdeckt wurde. Geschrieben wurde diese Arbeit in der Mitte des 5. Jahrhunderts, vermutlich im Jahre 447 in Rom. Auftraggeber war wohl Papst Leo I. (440-461). Das vorliegende Buch gibt einen Überblick über Entstehung, Inhalt und Erforschung dieser Zeitzer Ostertafel und ist anlässlich einer Sonderausstellung zu diesem Werk erschienen.
500 Jahre Bauernkrieg. Katalog zur Thüringer Landesausstellung in den Mühlhäuser Museen vom 26. April bis 19. Oktober 2025 . Hrsg.: Kaufmann, Thomas; Mandry, Julia; Hilgert, Nora; Kimmig-Völkner, Susanne. freiheyt 1525. 2025. 528 S. 11 sw. Abb., 399 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1513-3 Michael Imhof
Der Bauernkrieg von 1525 prägte auf Generationen das kollektive Gedächtnis im deutschsprachigen Raum. Thüringen war nicht nur Schauplatz eines entscheidenden Wendepunktes des Aufruhrs, sondern auch finaler Wirkungsort des radikalen Reformators Thomas Müntzer. Aus diesen Gründen hat die Thüringer Landesregierung beschlossen, den 500. Jahrestag des Deutschen Bauernkrieges zum Anlass zu nehmen, in Mühlhausen und in Bad Frankenhausen 2025 eine Thüringer Landesausstellung auszurichten. Das Buch ist der Ausstellungskatalog zur Thüringer Landesausstellung 2025.
Bronnzell [Fulda]. Geschichte der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden. Schneider, Paul. Deutsch. 2025. 320 S. 215 fb. Abb., 69 sw. Abb. 21 x 14,8 cm. EUR 25,00. CHF 28,80 ISBN: 978-3-7319-1564-5 Michael Imhof
„Fasst’ den Gesalbten des Herrn nicht an“ Mit Ablauf des Jahres 2025 endet die Selbständigkeit der Katholischen Pfarrei St. Peter Bronnzell. Vor 100 Jahren, im Jahre 1925, wurde in Bronnzell der Grundstein zum Bau der Kirche St. Peter gelegt. Die Mariengrotte in Bronnzell begeht im Jahre 2025 den 75. Weihetag.
Nicht nur diese drei Ereignisse geben Anlass, die Geschichte der katholischen Kirchengemeinde zu betrachten. Zur Kirchengeschichte von Bronnzell gehört die Evangelische Kirchengemeinde Bronnzell-Eichenzell mit der vor 55 Jahren errichteten Friedenskirche am Röhlingsberg, ebenso, wie die schon vor Jahrhunderten in Bronnzell, Kohlhaus und Ziegel errichteten Zeugnisse christlichen Glaubens. Auch wenn in Bronnzell erst recht spät Kirchen errichtet wurden, bestehen heute zwei Gotteshäuser und zwei Kirchengemeinden und zudem die Filialkirchen Maria, Königin des Friedens in Kohlhaus und Trinitatiskirche in Eichenzell.
Wichtig sind die Menschen, Geistliche und Laien, die eine Kirchengemeinde am Leben halten. So wurden in den vergangenen Jahrzehnten von Christen der beiden Kirchengemeinden in Bronnzell solide Fundamente gelegt, die uns Mut für die Zukunft machen können.
Albrecht Dürers Selbstporträt im Pelzrock. Eine gemalte Bildphilosophie. Kirves, Martin. 2025. 96 S. 6 sw. Abb., 25 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 12,50. CHF 14,40 ISBN: 978-3-7319-1570-6 Michael Imhof
Albrecht Dürers Selbstporträt im Pelzrock als „Mona Lisa des Nordens“ zu bezeichnen, ist keineswegs vermessen. Das Gemälde entfaltet eine ebenso intensive Bannkraft wie Leonardo da Vincis Werk. Allerdings ist nicht das Lächeln der schönen Unbekannten, sondern der durchdringende Blick das Rätselhafte des Bildes. Ein Blick, dem wir uns – auch nach über 500 Jahren – kaum zu entziehen vermögen. Doch wem gilt der Blick und ist es einzig Dürer, der aus dem Bild herausschaut? Sind womöglich sogar wir selbst im Blick präsent und in dieser Hinsicht in Dürers Selbstbildnis mit abgebildet?
Ene mene Zähne. Rippert, Dr. Stephanie. Illustriert von Hüskes, Daniela. Deutsch. 2025. 32 S. 19 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 14,95. CHF 17,20 ISBN: 978-3-7319-1553-9 Michael Imhof
Fritzi findet Zähneputzen überflüssig. Bis sie in den Sommerferien fiese Zahnschmerzen bekommt und Frau Dr. Molaris kennenlernt. Die Zahnärztin hilft ihr nicht nur, sondern lädt Fritzi auch in die Zahnputzschule ein. Was passiert eigentlich im Mund und warum ist es so wichtig, sich gründlich die Zähne zu putzen?
Fritzi ist aufgeregt, denn sie weiß nicht, was auf sie zukommt. Doch dann erfährt sie etwas, was ihre Neugierde weckt – und plötzlich macht ihr Zähneputzen sogar Spaß.
Feininger, Münter, Modersohn-Becker. ?oder wie Kunst ins Museum kommt. Hrsg.: Zieglgänsberger, Roman; Museum Wiesbaden. Deutsch. 2025. 224 S. 185 fb. Abb., 8 sw. Abb. 26,5 x 22 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1512-6 Michael Imhof
Erstmals wird im vorliegenden Katalog der Öffentlichkeit eine bislang unbekannte Privatsammlung der Klassischen Moderne vorgestellt. Diese ist dem Museum Wiesbaden seit 2018 testamentarisch versprochen, was nun, anlässlich seines 200. Jubiläums, mit großer Freude publik wird. Schwerpunkte sind neben den im Titel genannten Künstlerinnen und Künstlern u. a. Werke von Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff und Marianne von Werefkin. Der deutsche Expressionismus mit seinen entscheidenden Künstlergruppen „Der Blaue Reiter“ und „Brücke“ ist zentral vertreten. Hinzu kommen selten ausgestellte Künstlerinnen wie Erma Bossi, Elisabeth Epstein, Ida Kerkovius und Ilona Singer sowie bedeutende Skulpturen von Ernst Barlach, Gerhard Marcks, Marg Moll und Milly Steger. Damit schließt diese „neue“ Wiesbadener Sammlung direkt an die wichtigsten Erweiterungen des Museumsbestandes an – etwa an Hanna Bekker vom Rath (1987) und an die 2017 beschlossene „Stiftung Frank Brabant“, die künftig die Lücke der Neuen Sachlichkeit im Museum Wiesbaden schließen wird. Im Katalog wird die bewegte Museumsgeschichte der in über 100 Jahren aufgebauten „Abteilung Klassische Moderne“ reflektiert. Zugleich bilden sich hier die entscheidenden Wege der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum ab.
Caspar David Friedrich und das Karlsruher Skizzenbuch. Ahrens, Anna; Richter, Frank. 2025. 320 S. 233 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1568-3 Michael Imhof
Das Karlsruher Skizzenbuch ist eines von sechs (im originalen Einband fragmentarisch) erhaltenen Zeichenbüchern, die von Caspar David Friedrich (1774–1840), dem bedeutendsten deutschen Maler der Romantik, u?berliefert sind. Es enthält detailliert ausgefu?hrte Skizzen, die Friedrich zwischen April und Juni 1804 in der Umgebung Dresdens angefertigt hat. Nach rund 200 Jahren im Familienbesitz der Nachfahren seines Künstlerfreunds Georg Friedrich Kersting wurde es im November 2023 über das Berliner Auktionshaus Grisebach verkauft. Das neue Eigentümerkonsortium – die Klassik Stiftung Weimar, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin und Ernst von Siemens Kunststiftung – bewahrt das Karlsruher Skizzenbuch nun dauerhaft für die Öffentlichkeit, Wissenschaft und Forschung.
Das hier vorliegende Buch bildet das Skizzenbuch vollständig ab. Anna Ahrens konzentriert sich in ihrem Beitrag auf die Baumstudien. Auffällig konsequent widmete Friedrich ihnen im Frühjahr 1804 die ersten Blätter seines neuen Zeichenheftes. Zahlreich finden sich gerade diese Baumaufnahmen in seinen Gemälden und Sepien wieder. Unter Einbeziehung von Friedrichs schriftlichen Äußerungen, insbesondere seinen hier abgedruckten „Geboten der Kunst“, verbindet sie ihre konkreten Beobachtungen zu den Zeichnungen mit einem Blick auf die Zeitumstände der Jahre um 1800, die Friedrichs Naturstudien in der Frühphase seiner künstlerischen Entwicklung begleitet haben.
Im dritten Teil des Buches findet der Leser den prägnant formulierten Text mit reichem Bildmaterial des Friedrich-Experten Frank Richter, der mit seinem innovativen Buch „Caspar David Friedrich. Der Landschaftsmaler“, Aufsehen erregte und der auch in diesem Band mit seinen Gegenüberstellungen von heutigen Situationen und Friedrichs Zeichnungen neue Erkenntnisse für die Friedrich-Forschung liefert.
Johannes Grützke. Der Menschensammler. Kunsthalle Jesuitenkirche, Aschaffenburg: 20.09.2025 bis 22.02.2026. Hrsg.: Honeck, Johannes; Schauerte, Thomas; Museen der Stadt Aschaffenburg. 2025. 96 S. 10 sw. Abb., 40 fb. Abb. 23,5 x 16,5 cm. EUR 16,95. CHF 19,50 ISBN: 978-3-7319-1537-9 Michael Imhof
Johannes Grützke (1937–2017) war einer der kompromisslosesten Vertreter figurativer Malerei in der deutschen Nachkriegskunst. Seine Werke rücken den Menschen in den Mittelpunkt, nicht als heroisches Ideal, sondern als verletzliche, widersprüchliche und zugleich grotesk überzeichnete Figur. In Szenen voller Körperlichkeit und psychologischer Spannung entwirft Grützke ein vielschichtiges Bild des Individuums im sozialen Gefüge.
Thematisch reicht das Spektrum von Porträts und Gruppenbildern über satirische Gesellschaftsdarstellungen bis hin zu eigenwilligen Auseinandersetzungen mit Mythos, Religion und Geschichte. Humor und Ironie fungieren dabei als Mittel der Distanzierung, während scharfe Gesellschaftskritik die Mechanismen von Macht und Konvention entlarvt.
So entsteht ein Panorama, das den Menschen als Schauspieler auf der Bühne des Lebens zeigt, zwischen Pathos und Lächerlichkeit, Maskerade und Wahrheit.
Werner Tübke bis Neo Rauch. Die Leipziger Kunst und ihr Hang zur Literatur. Hrsg.: Kulturamt Stadt Wittlich; Hüttel, Richard. Deutsch. 2025. 128 S. 106 fb. Abb. 28,5 x 23,5 cm. ISBN: 978-3-7319-1515-7 Michael Imhof
Als stetige und verlässliche Inspirationsquelle greifen Künstlerinnen und Künstler auf die Erzählungen der Literatur zurück und verwandeln die Worte in visuell greifbare Bilder. Im deutschen Kunstraum bilden die Vertreterinnen und Vertreter der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB) ein bedeutendes künstlerisches Zentrum, das sich keiner festgelegten Stilrichtung, sondern dem Anspruch hoher Qualität, technischer Fertigkeit und inhaltlicher Wirkkraft verpflichtet hat.
Die Städtische Galerie in Wittlich präsentiert den Katalog und die Ausstellung „Der Hang zur Literatur in der Leipziger Kunst: Von Werner Tübke bis Neo Rauch“. Gezeigt werden Werke verschiedener Vertreter aller Generationen der Leipziger Schule: von Werner Tübke bis hin zu Arbeiten von Lee Doreen Böhm, Rolf Münzner, Michael Triegel, Neo Rauch etc. Dabei greifen die Leipziger nicht nur Urgesteine der klassischen Literaturgeschichte auf, wie beispielsweise den Gilgamesch-Epos, die antiken Mythen oder das Nibelungenlied, sondern auch Autoren des 19. und 20. Jahrhunderts wie Thomas Mann, Michail Bulgakow und Fjodor Dostojewski.
Johann Joachim Winckelmann 1717-1769. Naturwissenschaften, Technik und Medizin auf seinem Lebenswege, Stendaler Winckelmann-Forschungen (15). Winsdorf, Helmut. Hrsg.: Kunze, Max; Redaktion Kunze, Jutta. 2025. 128 S. 26,5 x 20,3 cm. EUR 29,00. CHF 33,40 ISBN: 978-3-7319-1556-0 Michael Imhof
Während der Entstehung dieses Textes stand Helmut Wilsdorf in jahrelangem Kontakt mit Stendal, da er den handschriftlichen Nachlass Winckelmanns, der sich in verkleinerten Fotokopien im Archiv der Winckelmann-Gesellschaft befindet, als primäre Quelle für seine Forschungen nutzte. Das daraus entstandene, nicht vollständig fertiggestellte Manuskript erreichte uns noch vor seinem Tod.
Zum Einfluss bergbaulicher Aktivitäten auf den Haus- und Siedlungsbau in Europa vom 15. bis ins frühe 20. Jahrhundert. Jahrbuch für Hausforschung (70). Hrsg.: Arbeitskreis für Hausforschung e. V. Bergbau und Hausbau. 2025. 368 S. 265 fb.Abb., 70 sw. Abb. 30 x 24 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1538-6 Michael Imhof
Die vom 3. bis 6. Oktober 2019 in Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege, der Stadt Goslar und der Stiftung UNESCO Welterbe im Harz durchgeführte Tagung „Bergbau und Hausbau“ widmete sich dem Bergbau und den mit ihm verbundenen Stadt- und Siedlungsgründungen sowie deren baulichen Entwicklungen. Insbesondere sollte der Frage nachgegangen werden, ob es das Bergmannshaus als Bautyp überhaupt gibt. Spiegeln sich die besonderen Wirtschafts- und Lebensumstände der Bergleute im Hausbau und den Nutzungsspuren wider? In den Blick genommen wurden zudem kultur- und wirtschaftshistorische Aspekte wie die aufs engste mit dem Montanwesen verbundene Forstwirtschaft. Die vollständig erhaltene Altstadt der alten Kaiser- und Reichsstadt Goslar mit ihrem herausragenden Bestand an Stein- und Fachwerkbauten des Mittelalters und der frühen Neuzeit gehört zusammen mit dem früheren Erzbergwerk Rammelsberg seit 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe; 2010 wurden auch die wasserbaulichen Anlagen der „Oberharzer Wasserwirtschaft“ zum Weltkulturerbe erklärt. Darüber hinaus bot die Tagung auch Erkenntnisse zu den genannten Fragestellungen für Freiberg, das Erzgebirge und für die Erzbergwerksregion Kärnten sowie in global vergleichender Perspektive für die Bergbaustadt Potosí in Bolivien. Angesichts der Vielfalt und großen räumlichen Verbreitung der mit dem Bergbau verbundenen Siedlungs- und Bautätigkeit kann hier nur ein vergleichbar kleiner Teil beleuchtet werden. Dieser umfasst die frühe Neuzeit und beginnende Moderne vom 16. bis in das 20. Jahrhundert.
 
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