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Landesinitiative Architektur und Baukultur in Sachsen-Anhalt. 15 Jahre - Bilanz und Ausblick. Hrsg.: Architektenkammer Sachsen-Anhalt. 2017. 64 S. 126 fb. Abb. 22 x 12 cm. Geklebt. EUR 4,00. CHF 4,60 ISBN: 978-3-86568-750-0 Michael Imhof
Die Architektenkammer Sachsen-Anhalt ist Träger der Initiative Architektur und Baukultur in Sachsen-Anhalt. Ihr Ziel ist, die zukunftsgerechte Planungs- und Architekturqualität zu sichern, die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Architekten zu verbessern sowie die Vorbildfunktion des öffentlichen Bauherrn darzustellen. Weiterhin soll das Innovationspotential von Wohnungs- und Städtebau sowie die Nutzung von kulturellen Gebäuden aufgezeigt werden. Das vorliegende Buch liegt jetzt in der 4. überarbeiteten und erweiterten Auflage vor und schildert das Anliegen und die Hintergründe der Initiative und stellt die einzelnen Projekte anhand zahlreicher Farbaufnahmen vor.
Wunder Roms. Im Blick des Nordens - Von der Antike bis zur Gegenwart. Hrsg.: Stiegemann, Christoph. 2017. 608 S. 28 x 22 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0441-0 Michael Imhof
Rom! Sehnsuchtsort, Pilgerziel, Inspirationsquelle für Philosophen, Literaten und Künstler. Eine groß angelegte Sonderausstellung im Diözesanmuseum Paderborn lädt dazu ein, der ungebrochenen Faszination nachzuforschen, welche die ewige und heilige Stadt seit Jahrtausenden auf ihre Besucher ausübt. Auf den Spuren bedeutender Rom-Reisender schlägt sie einen Bogen vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Foto- und Videokunst.
Antike Meisterwerke und sakrale Schätze aus den Museen des Vatikans und des Römischen Kapitols – darunter so grandiose Objekte wie die rechte Hand einer Kolossalstatue Konstantins des Großen – werden gemeinsam mit wertvollen mittelalterlichen Manuskripten, Schatzkunst und Architekturfragmenten sowie Zeichnungen, Grafiken, Skulpturen, Texte und Fotografien bedeutender Künstler des Nordens zu sehen sein. Die Ausstellung vereint ca. 200 Exponate aus 80 europäischen Sammlungen und Bibliotheken, darunter Werke von Heemskerck, Rubens, Turner, Lessing und Goethe, bis hin zu den aktuellen Rom-Arbeiten des Foto- und Videokünstlers Christoph Brech. 24 reich bebilderte Beiträge renommierter Historiker, Kunsthistoriker und Archäologen führen grundlegend in die Thematik ein.
Präsentation und Rezeption der Antikensammlung Peretti Montalto. Cyriacus. Studien zur Rezeption der Antike (8). Seidel, Anna. Der Codex Montalto. 2017. 448 S. 488 fb. Abb. 30 x 21 cm. Engl. Br. EUR 70,00. CHF 80,50 ISBN: 978-3-7319-0494-6 Michael Imhof
Der Codex Montalto umfasst nahezu 280 Zeichnungen nach der Antikensammlung Montalto Peretti. Diese trug Kardinal Alessandro Montalto Peretti im frühen 17. Jahrhundert in der römischen Villa seines Onkels, Papst Sixtus V., zusammen. Sie zählte zu den bedeutendsten Antikenkollektionen des Barock, gleichwertig denen der Borghese und Giustiniani. 1785 wurde sie vollständig zerschlagen.
Der Codex Montalto gibt einen einzigartigen Einblick in die Zusammensetzung der Sammlung und ermöglicht deren Rekonstruktion. Der Band, der einen vollständig bebilderten Katalog des in Privatbesitz befindlichen Codex beinhaltet, wird sowohl die erste kunsthistorische Bearbeitung des Zeichnungskonvoluts als auch die erste umfassende sammlungshistorische Studie zur Antikensammlung Montalto und ihrer Rezeption vorlegen.
Ein Künstlerpaar der Moderne. Emil Maetzel und Dorothea Maetzel-Johannsen. Hrsg.: Möllers, Sebastian; Fink, Luisa Pauline; Museen Stade; Schäfer, Andreas. 2017. 160 S. 168 meist fb. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 34,90. CHF 40,10 ISBN: 978-3-7319-0497-7 Michael Imhof
Die Hamburger Sezession war Motor und Schmelztiegel der norddeutschen Moderne. Ihre Anziehungskraft strahlte weit in das Umland aus. Einen wesentlichen Anteil an der Gründung und Entfaltung der 1919 etablierten Gruppe hatte das Künstlerpaar Maetzel. Emil Maetzel (1877–1955) und Dorothea Maetzel-Johannsen (1886–1930) sind zentrale Vertreter der künstlerischen Avantgarde in Hamburg und prägten das Kunst- und Kulturleben der 1920er Jahre entscheidend.
Der vorliegende Katalog beleuchtet die Biographien und das Werk dieser prominenten Figuren und zieht dazu neue Quellen heran. Bisher unveröffentlichtes Bildmaterial und eine Analyse zahlreicher Briefe ermöglichen eine Neubewertung ihrer Rollen. Unabhängig von der monographischen Erforschung der Künstler bietet der Katalog einen Einblick in ein bedeutsames Kapitel der Hamburger Kunstgeschichte. Ausgangspunkt hierfür ist die umfangreiche Privatsammlung von Tim Tobeler, der seit Jahren das Werk von Emil Maetzel und Dorothea Maetzel-Johannsen sammelt und erforscht.
Hofkünstler und Hofhandwerker in deutschsprachigen Residenzstädten der Vormoderne. artifex. Hrsg.: Tacke, Andreas; Fachbach, Jens; Müller, Matthias. 2017. 320 S. 92 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. Geklebt. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0390-1 Michael Imhof
Der Band widmet sich dem Phänomen des ›Hofkünstlers‹, wobei dieser Begriff historisch verwendet wird und somit den ›Hofhandwerker‹ mit einschließt. Vorrangig werden Strukturen und ›Normalfälle‹, weniger die Ausnahmepersönlichkeiten bereits zu Lebzeiten gerühmter und gefeierter Künstler betrachtet, wie auch nicht nur die allseits bekannten großen Residenzen, sondern auch kleinere, seien es nun geistliche oder weltliche. Hinterfragt wird, ob der häufig betonte Gegensatz zwischen den in Zünften organisierten Künstlern bzw. Handwerkern und den für den Hof tätigen tatsächlich bestand. Nachgegangen wird den Konflikten, aber auch Kooperationen zwischen den Zünften und den bei Hofe arbeitenden Künstlern/Handwerkern.
JUGENDSTIL IN DER PFALZ. und seine Einbettung in den süddeutschen Raum. Hrsg. v. Moeller, Gisela /Zuschlag, Christoph. 2017. 352 S. 338 fb. Abb. 21 x 29 cm. Gb EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-496-7 Michael Imhof
Dass der Jugendstil im südwestdeutschen Raum auch in der Pfalz in alle Bereiche der Kunst einzog, ist kaum bekannt. Mit der von Hermann Goerke entworfenen imposanten Festhalle befindet sich in Landau ein Hauptwerk der Jugendstilarchitektur der Region und eines der wichtigsten Beispiele dieses Bautyps im südwestdeutschen Raum. Doch auch außerhalb des Zentrums Landau hinterließ der Jugendstil seine Spuren. Ein Forschungssymposium, das im April 2008 in der Jugendstil-Festhalle in Landau stattfand, richtete erstmals den Fokus auf die Leistungen des Jugendstils in der Pfalz und konnte bemerkenswerte Ergebnisse vorweisen. Die Publikation versammelt die Vorträge des Symposiums, ergänzt um weitere Beiträge, die deutlich machen, in welch beeindruckender Vielfalt der Jugendstil sich in der Region in Architektur, Raumausstattungen, Kunstgewerbe, Malerei und im Ausstellungswesen manifestiert.
Jahrbuch 2015 MHK. Museumslandschaft Hessen Kassel. Hrsg.: Museumslandschaft Hessen Kassel; Küster, Bernd. 2017. 220 S. 197 fb. Abb. 29 x 21 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0503-5 Michael Imhof
Die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) steht in einer rund 600-jährigen Tradition des Sammelns, Bewahrens und Gestaltens. Durch landgräfliche und kurfürstliche Sammelleidenschaft sind hier über die Jahrhunderte hinweg mannigfaltige und bedeutende Kunstschätze zusammengekommen, welche unverändert an ihrem historischen Ort erhalten sind. Mit dem Jahrbuch 2015 präsentiert die Museumslandschaft nun das siebte Jahrbuch, das die landeseigenen Sammlungen und die vielfältigen Aktivitäten der MHK vorstellt.
Reichsstadt im Religionskonflikt. Studien zur Reichsstadtgeschichte (4). Hrsg.: Wittmann, Helge; Lau, Thomas. 2017. 400 S. 180 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0457-1 Michael Imhof
Die Einzelbeiträge der im Druck vorgelegten vierten Tagung des Mühlhäuser Arbeitskreises für Reichsstadtgeschichte untersuchen, wie religiöse Dissonanzen in den Reichsstädten mit ihren besonderen Verfassungsverhältnissen zu inneren und äußeren Konflikten führen konnten. Eine diachrone Perspektive unterstreicht dabei, dass das epochale Ereignis der Reformation keineswegs die erste und auch nicht die letzte religiös gegründete Bewegung war, die Brüche innerhalb der Stadt krisenhaft zuspitzte und eine Neufundierung der politischen und sozialen Ordnung erzwang. Sie reiht sich vielmehr ein in längere Traditionen performativer Formulierung von Unzufriedenheit, sakraler Selbstermächtigung von Oppositionsgruppen und hegemonialer Gegenkonzepte zu religiöser Pluralität.
Turin. Die Erfindung der Hauptstadt. Frühbarocke Stadtplanung der Herzöge von Savoyen. Albrecht, Stephan; Wilke, Thomas. 2017. 208 S. 203 meist fb. Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0484-7 Michael Imhof
Mit der Entscheidung Herzog Emanuele Filibertos von Savoyen die Hauptstadt seiner Besitzungen 1563 nach Turin zu verlegen, begann der Ausbau der Stadt zu einer der führenden Barockmetropolen Europas. Im Zentrum der zahlreichen Baumaßnahmen entsteht eine Kombination von Herrscherpalast, Kathedrale und Staatsreliquienkapelle, die sinnfällig zu einer Einheit verschmolzen. Der Fund eines umfänglichen Zeichnungskonvoluts bietet nun die Gelegenheit die anfänglichen Schritte des Ausbaus Turins zur Residenz der Savoyer nachzuvollziehen. Die bislang unpublizierten Zeichnungen zeigen jene Einzelbausteine, die für den Aufbau einer barocken Residenz- und modernen Hauptstadt als konstitutiv anzusehen sind.
Kloster Alpirsbach. Kunstführer. Hahn, Elena; Rückert, Peter; Harter, Hans. Hrsg.: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. 2017. 112 S. 97 fb. Abb. 24 x 13 cm. Engl. Br. EUR 7,00. CHF 8,10 ISBN: 978-3-7319-0246-1 Michael Imhof
Eingebettet in ein idyllisches Tal der Kinzig, liegt mitten im Schwarzwald seit über 900 Jahren das Kloster Alpirsbach. In beeindruckender Weise veranschaulicht die Benediktinerabtei in ihrer mittelalterlichen Struktur mit einer fast vollständigen Klausur das Bild einer Mönchsgemeinschaft. Die monumentale Größe und schlichte Schönheit der Klosterkirche, 1125 bis 1133 in der Bautradition der Romanik errichtet, ist ein Beispiel für die cluniazensische Architektur der Reformklöster: eine dreischiffige Säulenbasilika erhebt sich über dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes. Die spätgotische Klausur zeigt heute den gut erhaltenen Zustand des 15. Jahrhunderts und gewährt Einblicke in das von Askese, Arbeit und Gebet geprägte Leben der Mönche. Das Klostermuseum mit einzigartigen Exponaten aus über sechs Jahrhunderten präsentiert Unikate von Weltrang.
Denkmalbereiche im Rheinland. Hrsg.: LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Puhlheim-Brauweiler; Pufke, Andrea; Bearbeitet von Janssen-Schnabel, Elke; Beitr.: Walgern, Heinrich; Fischer, Martina; Hemmers, Natalie; Stever, Michael; Euskirchen, Claudia; Lang, Gundula. 2017. 352 S. 414 fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0314-7 Michael Imhof
In Nordrhein-Westfalen, hier im Rheinland, schützen Denkmalbereiche städtebauliche, dörfliche, kulturlandschaftliche Zusammenhänge mit historischer Bedeutung durch das Denkmalschutzgesetz. Zwanzig Jahre nach dem Erscheinen eines ersten Arbeitsheftes legt das LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland nun eine aktualisierte Fassung zu diesem Thema vor. Der vorliegende Band liefert neben einem umfangreichen Katalogteil von 70 seit 1994 neuen, rechtskräftig geschützten Denkmalbereichen auch eine bebilderte Übersicht der 80 geschützten Bereiche aus dem ersten Arbeitsheft von 1996 und eine Liste all der Denkmalbereiche, deren Wert bereits festgestellt, die aber noch nicht mit einer Satzung geschützt sind. Die neue Bearbeitung spiegelt insbesondere im Aufsatzteil die in der Zwischenzeit gewonnenen Erfahrungen bei der wissenschaftlichen Erarbeitung und Bewertung von Denkmalbereichen und im Umgang mit dem Schutzinstrument wider.
Kloster Maulbronn. Mueller, Carla; Stober, Karin. Hrsg.: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. 2017. 112 S. 107 fb. Abb. 24 x 13 cm. Engl. Br. EUR 7,00. CHF 8,10 ISBN: 978-3-7319-0430-4 Michael Imhof
Frühe Meisterwerke der gotischen Architektur und die von Zisterziensermönchen geschaffene Kulturlandschaft mit Weinbergen, Bewässerungskanälen und Fischteichen begeistern immer noch. Im Kraichgau gelegen, ist die Anlage das am vollständigsten erhaltene Zisterzienserkloster nördlich der Alpen und seit 1993 UNESCO-Weltkulturerbe. Um 1147 mit dem Bau begonnen, entstand im Lauf der Zeit eine beeindruckende, von Türmen und Mauern umgebene mittelalterliche Klosterstadt. Zu den herausragenden Bauleistungen zählen die romanische Klosterkirche mit ihrer frühgotischen Vorhalle, Paradies genannt, und die Klausur mit dem imposanten Herrenrefektorium sowie dem berühmten Brunnenhaus. 1556 wurde das Kloster nach der Reformation aufgehoben und eine evangelische Klosterschule gegründet, die noch heute als Seminar besteht. Wissenschaftler und Dichter wie Johannes Kepler, Hermann Hesse und Friedrich Hölderlin waren hier Schüler. Vier Museen bieten in der Klosteranlage faszinierende Einblicke in die Lebenswelt der Mönche und Klosterschüler.
Erforschen – Bewahren – Vermitteln. Denkmalpflege in Berlin und Brandenburg (4). Hrsg.: Kersting, Thomas; Theune, Claudia; Drieschner, Axel; Ley, Astrid; Lutz, Thomas. Archäologie und Gedächtnis - NS-Lagerstandorte. 2017. 184 S. 190 fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0470-0 Michael Imhof
Erst seit den 1990er Jahren sind Reste aus der NS-Zeit in den Fokus der Archäologischen Denkmalpflege gerückt, die dann auch den Blick der anderen Verantwortlichen für die Bedeutung der vergänglichen Strukturen schärfte und ihre eigenen Methoden ausbaute. Häufig waren es Relikte in ehemaligen Konzentrationslagern, die zunächst freigelegt wurden. In diesem Zusammenhang sind Kooperationen mit den Gedenkstätten elementar, nicht zuletzt, weil dort auch die archäologischen Ergebnisse mit in die Gedenkstättenpräsentation einfließen.
Eine interdisziplinäre Konferenz im Archäologischen Landesmuseum in Brandenburg an der Havel im September 2015 beschäftigte sich mit den Schnittstellen von Archäologie, Bauforschung, Geschichte und Gedenken. Die Wirkung archäologischer Forschung auf den Umgang mit den Denkmälern sowie ihr Effekt in der Öffentlichkeitswirkung wurde beleuchtet. Problemorientierte, bilanzierende Beiträge reflektieren den aktuellen Forschungsstand und den derzeitigen Umgang mit originaler Denkmalsubstanz in der Vermittlungsarbeit.
Inhaltlich steht nicht nur Brandenburg im Zentrum, sondern auch Beiträge aus Thüringen, Sachsen, Niedersachsen, Bayern, Österreich und Polen sind vertreten.
Zur Sichtbarkeit der Reliquien und Reliquiare des Essener Stiftsschatzes im Mittelalter. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (148). Kurtze, Anne. Durchsichtig oder durchlässig. 2017. 264 S. 88 meist fb. Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0302-4 Michael Imhof
Zahlreiche mittelalterliche Reliquiare zeigen ihren kostbaren Inhalt hinter Kristall, Glas oder Maßwerkdurchbrüchen. Gängige Auffassung ist, dass der Wunsch nach Sichtbarkeit der Reliquien für diese Formentwicklung maßgeblich war. Diese These wird anhand der Reliquiare des ehemaligen Essener Frauenstiftes diskutiert, ergänzt durch Befunde an der Stiftskirche und Quellen wie den Essener „Liber ordinarius“ aus dem 14. Jahrhundert.
Entgegen der heutigen musealen Nachsicht waren Reliquiare im Mittelalter meist verborgen oder nur schemenhaft zu erkennen, und viele ihrer Öffnungen lassen eine tatsächliche Sichtbarmachung kaum zu. Vielmehr haben Vorstellungen einer Durchlässigkeit der heilbringenden Reliquienkraft die Formen der mittelalterlichen Reliquiare geprägt und lassen sich ebenso in sakraler Schatzkunst wie in Kirchenarchitektur nachweisen. Der Band enthält zudem einen Katalog der Essener Reliquiare vom 10. Jahrhundert bis um das Jahr 1500.
Auf den Spuren der Reformation in Rheinland-Pfalz. Hrsg.: Dingel, Irene; Jürgens, Henning P. 2017. 216 S. 211 fb. Abb. 22 x 12 cm. Geklebt. EUR 16,95. CHF 19,50 ISBN: 978-3-7319-0438-0 Michael Imhof
Wer durch Rheinland-Pfalz reist, trifft auf viele Orte und Sehenswürdigkeiten, die für die Reformation historische Bedeutung erlangt haben. Der kleine Kulturführer lädt dazu ein, Rheinland-Pfalz auf den Spuren der Reformation zu erkunden und zu entdecken, wie die von Martin Luther und seinen Gesinnungsgenossen ausgehende Reformation auch die im heutigen Bundes¬land Rheinland-Pfalz geeinten damaligen Herrschaften und Städte prägte. Der Kulturführer erzählt die Geschichte der ¬jeweiligen Orte, weist auf Sehenswürdigkeiten hin und führt jene eindrucksvollen Überreste vor Augen, an denen die Nachwirkung der Reformation anschaulich wird.
Berliner Beiträge zur Bauforschung und Denkmalpflege (14). Arera-Rütenik, Tobias. Transformation von Moscheen zu Kirchen auf der iberischen Halbinsel. 2017. 480 S. 478 meist fb. Abb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 89,00. CHF 102,00 ISBN: 978-3-7319-0318-5 Michael Imhof
In al-Andalus herrschte über das gesamte Mittelalter eine bedeutende islamische Baukultur. Im Laufe der Reconquista gelangten deshalb zahlreiche Moscheen in den Besitz der christlichen Eroberer und wurden vom frühen Mittelalter bis weit in die Neuzeit hinein allmählich und systematisch in Kirchen umgewandelt. Diese Transformation von Moscheen zu Kirchen auf der Iberischen Halbinsel wird vor allem auf Grundlage der vorhandenen Bausubstanz detailliert analysiert. Der Hauptteil des Buches widmet sich den Einzelschritten der Umwandlung in der Form einer vergleichenden Betrachtung. In der Zusammenschau lässt sich schließlich eine Typologie der Transformation aufstellen, chronologisch sowie topographisch einordnen und architekturgeschichtlich werten. Ein Katalog im zweiten Teil versammelt die verfügbaren Informationen zu ausgewählten Fallbeispielen. Etwa 450 meist farbige Abbildungen illustrieren die Analyse des Umwandlungsprozesses. Darüber hinaus macht das Buch die meist auf Spanisch veröffentlichten Erkenntnisse zur islamischen und christlichen Architektur nun auch dem deutschsprachigen Leser zugänglich.
Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut. Heft 2/2016. Hrsg.: Verband der Restauratoren e. V. (VDR). 2016. 128 S. 167 fb. Abb. , 12 Abb. 30 x 21 cm. Engl. Br. EUR 34,90. CHF 40,10 ISBN: 978-3-7319-0468-7 Michael Imhof
Die Fachzeitschrift des Verbandes der Restauratoren (VDR), die „Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut“, repräsentiert die Vielfalt der Restaurierungsfachgebiete und berücksichtigt darüber hinaus restaurierungsgeschichtliche und kunsthistorische Fragestellungen. Die von Restauratoren der verschiedensten Fachrichtungen verfassten Beiträge wenden sich an Fachleute aus der Restaurierung und den benachbarten Disziplinen, aber auch an interessierte Kenner.
Inhalt: Böcklins Maltechnik, Wandgestaltung, Spänemarmorierung, Lackmalerei, Musikinstrumente, Fotorestaurierung, Holzplastik, Silberreinigung, Vitrinenbau, Oberflächenästhetik, Firnisabnahme, Pigmente
Die wilden 80er Jahre in der deutsch-deutschen Malerei. Hrsg.: Götzmann, Jutta; Havemann, Anna; Potsdam Museum. 2016. 176 S. 36 Abb. 99 fb. Abb. 28 x 24 cm. Engl. Br. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0418-2 Michael Imhof
Die Ausstellung und der dazugehörige Katalog setzen die Kunst zweier Staaten in Beziehung, in denen die Menschen dieselbe Sprache und kulturelle Tradition teilten, aber durch Todesstreifen und Selbstschussanlagen voneinander ferngehalten wurden. In den 40 Jahren dieser gewaltvollen Teilung gehörten die Nachbarstaaten unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Systemen an. Obwohl auch die Kunstszenen in der DDR und der Bundesrepublik gegensätzlich waren, wird eine tiefe Verbundenheit der deutschen Kultur über Grenzen hinweg besonders in den 1980er Jahren deutlich. Ähnliche Sujets, ästhetische Strategien und malerische Formulierungen lassen sich aufzeigen.
Die Begriffe „Neoexpressionisten“ oder „Neue Wilde“ sind auf viele Künstlerinnen und Künstler beidseits der Mauer anwendbar. Vor allem die jüngere Generation negierte die etablierten oder von der politischen Führungselite vorgeschriebenen Kunstformen und Kunstrichtungen. Bisher sind gemeinsame Präsentationen von Werken aus Ost- und Westdeutschland nur vereinzelt vorgenommen worden. Mehr als ein Vierteljahrhundert nach Mauerfall ist es an der Zeit, in der Kunst weitere Diskurse zu führen und ihre Parallelität und Diversität herauszuarbeiten.
Die Werkschau und der Katalog bieten einen Überblick über die neue deutsche figurative Malerei mit ihren expressiven und neosurrealen Impulsen. Präsentiert werden Porträts und Gruppenkompositionen, Darstellungen von Konzerten und Happenings, Interpretationen von mythologischen und biblischen Themen sowie Szenen aus dem großstädtischen Umfeld oder der Subkultur. Gemälde und Grafiken des Potsdam Museums treten in den Dialog mit Leihgaben aus deutschen Museen und Privatsammlungen. Bekannten Namen der Kunstgeschichte werden gezielt Entdeckungen zur Seite gestellt.
Der Katalog umfasst vier wissenschaftliche Texte, eine ausführliche Chronik zu den kulturellen und politischen Ereignissen der 1980er Jahre sowie Künstlerstatements. Die Beiträge nehmen die Themen und Bildsujets dieser Dekade ebenso in den Blick wie künstlerische Vorbilder und Zeitbezüge. Sie zeigen die Parallelität der künstlerischen Entwicklungen in der DDR und der Bundesrepublik auf und verdeutlichen die Absurdität des deutsch-deutschen Bilderstreits, der unmittelbar nach dem Fall der Mauer einsetzte.
15. Jahrgang, Heft 2/2016. Hrsg.: Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e. V. Neumarkt-Kurier Baugeschehen und Geschichte am Dresdner Neumarkt. 2016. 32 S. 55 fb. Abb. , 5 sw Abb. 30 x 21 cm. Geheftet. EUR 3,00. CHF 3,50 ISBN: 978-3-7319-0455-7 Michael Imhof
Nationalsozialismus in Freiburg. Hrsg.: Kalchthaler, Peter; Neisen, Robert; von Stockhausen, Tilmann. 2016. 288 S. 260 meist fb. Abb. 28 x 24 cm. Engl. Br. EUR 24,80. CHF 28,50 ISBN: 978-3-7319-0362-8 Michael Imhof
Täter, Opfer, Mitläufer, Opportunist, Widerständler, „Grenzgänger“ – die tragischen Schicksale, das grausame Verhalten, die Indifferenz oder der mutige Widerstand von Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus gelebt haben, beschäftigen noch heute die Öffentlichkeit. Einzelaspekten des Themas waren bereits Ausstellungen gewidmet, eine übergreifende Gesamtschau, wie sie nun Augustinermuseum und Museum für Stadtgeschichte in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv bieten, gab es in Freiburg bisher nicht. Unter den Leitfragen „Wer – Warum – Wie – Was“ behandeln Ausstellung und Begleitbuch den Weg Freiburgs zum Nationalsozialismus, das Eindringen der Ideologie in alle Bereiche des Lebens und die Folgen. Einleitende Aufsätze von ausgewiesenen Historikern beschreiben die spezifischen Freiburger Verhältnisse, das Verhalten der Institutionen und die Auswirkungen auf die Menschen in der Stadt. Freiburger Ereignisse, Symbole, Orte und Personen werden in kurzen Beiträgen vorgestellt.
 
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