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Schnell & Steiner

 
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Gertrud von Helfta. Über das Vertrauen. Brem, Abtissin Hildegard. 2013. 20 S. 11 fb. Abb. 17 x 12 cm. Geh. EUR 3,00. CHF 4,90 ISBN: 978-3-7954-8069-1 Schnell & Steiner
Gräber mit Waffengabe der Mittel- und Spätlaténezeit in Kontinentaleuropa. Schneider-Panke, Tanja. 2013. 318 S. 86 fb. Abb., 30 x 21 cm. Gb. EUR 70,00. CHF 87,90 ISBN: 978-3-7954-2767-2 Schnell & Steiner
Die immer wieder faszinierenden Themen „Waffen“ und „Krieg“ haben auch in der archäologischen Forschung der letzten Jahrzehnte vermehrt Aufmerksamkeit gefunden. Jedoch fehlte eine groß angelegte Zusammenstellung der Waffen der Latènezeit. Hier sind erstmals alle mittel- und spätlatènezeitlichen Waffen aus Gräbern Kontinentaleuropas erfasst.
Die intensive Analyse von 1693 Gräbern mit Waffengabe zeigt die Eigenheiten und Traditionen ganz verschiedener Bestattungsgemeinschaften innerhalb des großen geographischen Raumes in Anlage und Ausstattung von Grablegen. Dabei wird jedoch deutlich, wie komplex der Umgang mit dem Tod ist. Es kann ein klarer Wandel des Rituals ausgemacht werden und insgesamt ergibt sich eine größere Vielzahl an Varietäten als erwartet
Die frühmittelalterlichen Gräberfelder von Adym Cokrak, Juznyi I und Juznyi II am Fuße des Mangup. Bemmann, Jan. 2013. 61 z. T. farbige Tafeln, 12 fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 45,00. CHF 56,50 ISBN: 978-3-7954-2770-2 Schnell & Steiner
Die Gräberfelder gehören zu den sechs bisher bekannt gewordenen spätantiken bis frühmittelalterlichen Nekropolen rund um den Tafelberg Mangup in der südwestlichen Bergkrim. Sie wurden z.T. zur gleichen Zeit genutzt und lassen sich zu den Siedlungs- und Befestigungsphasen auf dem Plateau in Bezug setzen. Seit Beginn der 1990er Jahre konnten im Rahmen von Rettungsgrabungen bisher nur Teilflächen der Bestattungsplätze untersucht werden, trotzdem sind anhand des geborgenen Fundmaterials erste Aussagen zum Nutzungszeitraum möglich.
Hundert Highlights. Kostbare Handschriften und Drucke der Stadtbibliothek Trier. Embach, Michael. 2013. 100 fb. Abb., 28 x 21 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 38,90 ISBN: 978-3-7954-2750-4 Schnell & Steiner
Die Stadtbibliothek Trier hütet bibliophile Schätze von höchstem Wert, die bis ins 7. Jh. zurückreichen, darunter so berühmte Zeugnisse wie den Codex Egberti, das Ada-Evangeliar, die Trierer Apokalypse oder die Gutenberg-Bibel. In Text und Bild werden 100 Spitzenstücke aus der bedeutenden Sammlung kostbarer Handschriften und früher Drucke erschlossen.
Die zu Beginn des 19. Jh. entstandene Bibliothek entwickelte sich rasch zu einem gewaltigen Auffangbecken für die herrenlos gewordenen Handschriften und Buchbestände der säkularisierten Klosterbibliotheken des Trierer Raumes. Neben Prachthandschriften aus der karolingischen und ottonischen Epoche finden sich zahlreiche Werke aus der Wiegenzeit des Buchdrucks. Genannt seien die Gutenberg-Bibel, die Schedelsche Weltchronik oder das bei Fust und Schöffer entstandene Catholicon. Hinzu kommen wichtige Texte und Fragmente aus der alt- und mittelhochdeutschen Zeit, Kartenwerke, Atlanten oder Autographen.
Die Publikation bietet einen repräsentativen Querschnitt aus der bedeutenden Sammlung und animiert zum Besuch der Schatzkammer, die 2014 neu eröffnet wird. Damit schließt sich eine große Lücke in den Veröffentlichungen zur „Kulturstadt Trier“.
Präsentation der wichtigsten 100 bibliophilen Schätze der Stadtbibliothek Trier auf aktuellem wissenschaftlichem Stand
Einladung zum Besuch der neu eingerichteten Schatzkammer (Eröffnung: 2014), in der zahlreiche der beschriebenen Dokumente im Original zu sehen sind
Zum Autor
Prof. Dr. Michael Embach hat sich 2000 im Fach „Ältere deutsche Philologie“ an der Universität Trier habilitiert. Seit 2007 Leitung der Stadtbibliothek Trier. Arbeitsschwerpunkte: Hildegard von Bingen, Humanismus, Aufklärung, Handschriften und frühe Drucke.
Hezilo-Leuchter im Hildesheimer Dom. Knapp, Ulrich; Kruse, Karl Bernhard. 2013. 400 fb. Abb., 30 x 24 cm. Gb. EUR 79,00. CHF 99,50 ISBN: 978-3-7954-2755-9 Schnell & Steiner
Der Hezilo-Leuchter im Hildesheimer Dom ist der größte der erhalten gebliebenen romanischen Radleuchter im deutschen Sprachraum. In den Jahren 2001 bis 2007 wurde er umfassenden Restaurierungsmaßnahmen unterzogen. Auf der Basis der bei diesem Anlass und nachfolgenden Untersuchungen beobachteten Befunde wird der überlieferte Bestand des Leuchters erstmals in seiner Gesamtheit dokumentiert.
Die Auswertung der Befunde bietet damit eine sichere Grundlage für die Rekonstruktion der historischen Zustände des Leuchters. Dabei werden auch die bei der Wiederherstellung 1901/03 vom Leuchter entfernten jüngeren Bauteile in die Untersuchung mit einbezogen.
Einzelbeiträge widmen sich der Textüberlieferung der Reifinschriften, dem Auftraggeber des Leuchters, Bischof Hezilo von Hildesheim (amt. 1054-1079), der Bedeutung des Leuchters im mittelalterlichen Hildesheimer Dom sowie der Ornamentik der ehemals mit Braunfirnis versehenen Bleche. Darüber hinaus gibt es eigene Aufsätze zu den anlässlich der Konservierungsarbeiten durchgeführten naturwissenschaftlichen Untersuchungen am Leuchter sowie der Technik der ausgeführten Konservierungsarbeiten.
Grundlage für jede weitere wissenschaftliche Beschäftigung mit dem größten und ältesten der erhaltenen vier romanischen Radleuchter
Ausführliche fotografische Dokumentation der Restaurierungsarbeiten
Forschungen zum römischen Höchst, Stadt Frankfurt am Main. Katalog der Fundstellen in Frankfurt-Höchst und Umgebung, 2011. Kubon, Rolf. 2013. 40 Tafeln/Pläne, 12 sw. u. 3 fb. Abb. EUR 23,00. CHF 30,90 ISBN: 978-3-7954-2795-5 Schnell & Steiner
Hoch- und spätmittelalterliche Keramik aus der Altstadt Frankfurt am Main, 2002. Wintergerst, Magnus. 2013. 79 Tafeln/Pläne, 53 sw. u. 1 fb. Abb. EUR 25,00. CHF 33,90 ISBN: 978-3-7954-2787-0 Schnell & Steiner
Hoch- und spätmittelalterliche Keramik aus der Altstadt Frankfurt am Main, 2002. Wintergerst, Magnus. 2013. EUR 25,00. CHF 33,90 ISBN: 978-3-7954-2788-7 Schnell & Steiner
Jahrbuch, Kirchliches Buch- und Bibliothekswesen. Bepler, Jochen. 2013. 15 sw. Abb., 24 x 17 cm. Gb. EUR 27,50. CHF 36,50 ISBN: 978-3-7954-2713-9 Schnell & Steiner
Das Jahrbuch zum kirchlichen Buch- und Bibliothekswesen blickt auf eine mehr als 60 Jahre währende Tradition zurück. Seit dem Jahr 2000 wird es gemeinsam von den beiden kirchlichen Bibliotheksverbänden, der Arbeitsgemeinschaft Katholisch-Theologischer Bibliotheken (AKThB) und dem Verband kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken (VkwB) in der Arbeitsgemeinschaft der Archive und Bibliotheken der evangelischen Kirche (AABevK) getragen. Mit dem Jahr 2013 erscheint es als Neue Folge nunmehr bei Schnell & Steiner in neuer Gestaltung und Verbreitung.
Mit dem Schwerpunkt zunächst bei den Bibliotheken und Archiven hat sich das Jahrbuch zum Ziel gesetzt, einerseits aus der wissenschaftlichen Arbeit der kirchlichen Einrichtungen, von ihrem Umgang mit kirchlichen Kulturgütern zu berichten und dabei alte wie neue Medien gleichermaßen einzubeziehen. Damit soll der wissenschaftliche Beitrag der kirchlichen Einrichtungen im deutschsprachigen Raum kenntlich und nachhaltiger nutzbar werden. Andererseits werden Anregungen und Beiträge außerhalb der Einrichtungen aufgenommen und für die kirchlich kulturelle Arbeit fruchtbar gemacht.
Eine umfangreiche Bibliographie verzeichnet die wissenschaftlich relevanten Neuerscheinungen aus den kulturellen Einrichtungen der evangelischen und katholischen Kirche.
"Körpergräber des 1. - 3. Jahrhunderts in der römischen Welt. Internationales Kolloquium Frankfurt am Main 19. - 20. November 2004, 2007. Hrsg.: Faber, A.; Fasold, Peter; Struck, M.; Witteyer, M. 2013. 17 Tafeln/Pläne, 210 Abb. EUR 23,00. CHF 30,90" ISBN: 978-3-7954-2793-1 Schnell & Steiner
Das Konstanzer Münster Unserer Lieben Frau. 1000 Jahre Kathedrale - 200 Jahre Pfarrkirche. Hrsg.: Laule, Ulrike. 2013. 468 S., 450 fb. Abb., 31 x 24 cm. Gb. EUR 76,00. CHF 95,50 Subskriptionspreis bis 31.12.2013. EUR 59,00 ISBN: 978-3-7954-2751-1 Schnell & Steiner
Das Konstanzer Münster ist mit seinen Anbauten und Plätzen mehr als 1000 Jahre Mittelpunkt jener Diözese gewesen, die lange Zeit die größte Kirchenprovinz nördlich der Alpen war. Erstmals seit 60 Jahren erfährt das einzigartige Kulturdenkmal durch eine Vielzahl von Experten unterschiedlicher Disziplinen eine umfassende Gesamtdarstellung.
Vom frühen 9. Jh. bis zur spektakulären Aufhebung des Bistums 1821 hinterließen Generationen von Bischöfen und Domherren, Baumeistern und Künstlern aller Gattungen ein überaus reiches Zeugnis ihres Wirkens an und in dem Münster, dessen Bausubstanz in großen Bereichen noch aus dem 9. bis 11. Jh. stammt. Überdies sind die Quellen nur selten so mitteilsam wie hier. Zwei Konstanzer Bischöfe sind kanonisiert worden - Konrad und Gebhard II. - die in ihren langen Amtszeiten ambitionierte Bauvorhaben verwirklichten. Konzil, Reformation und Gegenreformation, Säkularisation und daraus folgend das 19. Jahrhundert haben ihre Spuren an der ehemaligen Kathedrale hinterlassen. Dass diese die Zeiten so gut überdauert hat, verdankt sie auch der Tatsache, dass sie während der letzten 200 Jahre eher am Rande des Zeitgeschehens lag.
In die Dokumentation der historischen und kunsthistorischen Zusammenhänge fließen neue Erkenntnisse restauratorischer oder dendrochronolgischer Untersuchungen ebenso ein wie Forschungen des Georadars oder denkmalpflegerische Konzepte.
Erste aufwendig ausgestattete und umfassende Publikation seit vielen Jahren zu einer wegen ihres Alters, ihres Bestandes und ihrer Bedeutung herausragenden Kathedrale
Vermittlung eines vollkommen neuen und äußerst vielfältigen Forschungsstandes
Publikation zum 600-jährigen Jubiläum des Konstanzer Konzils 2014
(www.konstanzer-konzil.de)
Zum Autor
Dr. Sabine Arend, Heidelberg - Dipl.-Ing. Alois Arnold, Konstanz - PD Dr. Andreas Bihrer, Kiel - Dipl. Rest. Rolf-Dieter Blumer, Esslingen - Dr. Uwe Braumann, Freiburg - Prof. Dr. Karl-Heinz Braun, Freiburg - Prof. Dr. Thomas Martin Buck, Freiburg - Michael Burger, Freiburg - Dipl. Rest. Stephan Bussmann, Radolfzell - Dipl. Rest. Tanja Eberhardt, Konstanz - Pia Eckhart M.A., Freiburg - Dr. Katharina Herrmann, Freiburg - Dipl. Rest. Claudia Hirschfeld, Köngen - Katrin Hubert, Konstanz - Prof. Dr. Hans W. Hubert, Freiburg - Dipl. Ing. Stefan King, Freiburg - Dr. Ulrich Knapp, Leonberg - Dr. Bernd Konrad, Radolfzell - Prof. Dr. Ulrich Kuder, Kiel - Dipl. Ing. Till Läpple, Stuttgart - Dr. Ulrike Laule, Freiburg - Dr. Frank T. Leusch, Freiburg - Dipl. Ing. Burghard Lohrum, Kenzingen - Prof. Dr. Helmut Maurer, Konstanz Staad - Dr. Fredy Meyer, Stockach - Dipl. Ing. Frank Mienhardt, Konstanz - Dr. Harald von der Osten-Woldenburg, Esslingen - Prof. Dr. Bernd Päffgen, München - Dr. Melanie Prange, Rottenburg -Prof. Dr. Ralph Röber, Konstanz - Dipl. Rest. Janina Roth, Stuttgart - Ines Stadie M.A., Konstanz - Dr. Sebastian Tesch, Gengenbach - Dr. Mathias Trennert-Helwig, Konstanz - Dipl. Rest. Carmen Witt-Schnäcker, Radolfzell
Der Kyffhäuser. Ein Gebirge, ein Berg, eine Burg, ein Denkmal. Rödger, Ralf. 2013. 60 farb. Abb.,. 24 x 17 cm. Gb. EUR 12,95. CHF 18,90 ISBN: 978-3-7954-2742-9 Schnell & Steiner
Im Herzen Deutschlands liegt das Kyffhäusergebirge, im Volksmund schlicht „Kyffhäuser“ genannt. Der Burgberg war Kultstätte und Fluchtburg der Germanen, Schutz- und Verteidigungsanlage im Mittelalter und ist heute Standort des wohl bekanntesten Kaiser-Wilhelm-Denkmals.
Von der Reichsburg Kyffhausen, einst eine der größten Burgen des Mittelalters, sind heute noch sehenswerte Ruinen und der tiefste Burgbrunnen der Welt erhalten geblieben. Deutschlandweit bekannt geworden ist der Berg mit der Burg jedoch mit dem, was sich in ihm verbirgt: „Dem schlafenden Kaiser Barbarossa im unterirdischen Schlosse“. Der Leiter des Kyffhäuser-Denkmals erläutert anschaulich die Geschichte des Burgberges und schlägt einen Bogen über die berühmte Barbarossasage hin zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal.
Umfangreiche Beschreibung der Burg und des Kaiser-Wilhelm-Denkmals
Johanniskirche Lahnstein. Thon, Alexander; Liessem, Udo. 2013. 48 S. 45 fb. Abb., 24 x 17 cm. Gb. EUR 9,95. CHF 13,90 ISBN: 978-3-7954-2697-2 Schnell & Steiner
Mit der romanischen Johanniskirche besitzt Lahnstein ein erstrangiges Kunstdenkmal. Bei der heute noch eintürmigen Kirche handelt es sich um einen der wichtigsten Sakralbauten am Mittelrhein, der zahlreichen Bauwerken der Region als Vorbild gedient hat.
Der Kunstführer präsentiert die ehemalige Pfarrkirche von Niederlahnstein mit zahlreichen aktuellen Photographien sowie eindrucksvollen, teils unveröffentlichten historischen Abbildungen in ihrer kunsthistorischen Bedeutung. Unter Berücksichtigung neuer Forschungsergebnisse wird die Baugeschichte der im 12. Jahrhundert über einer Vorgängeranlage errichteten Basilika geschildert, die nach mehreren Restaurierungsmaßnahmen seit dem 19. Jahrhundert ihr originales Aussehen nahezu vollständig zurückgewonnen hat.
Reich illustrierter Kunstführer einer der bedeutendsten Kirchen im Welterbe Oberes Mittelrheintal
Band 1 der „Schriftenreihe des Lahnsteiner Altertumsvereins 1880 e.V.“
Der Alte Dom zu Mainz. Zur Architektur der Johanniskirche. Winterfeld, Dethard von. 2013. 44 S. 23 sw u. 8 fb. Abb. 23 x 16 cm. geklebt. EUR 12,80. CHF 17,90 ISBN: 978-3-7954-2777-1 Schnell & Steiner
Die Mainzer Sankt-Johannis-Kirche ist das älteste erhaltene Gotteshaus der Stadt. Trotz des vergleichsweise großen Anteils an karolingischem Mauerwerk ist ihre mittelalterliche Baugestalt ebenso umstritten wie ihre ursprüngliche Funktion. War diese Kirche wirklich der bereits im 13. Jahrhundert volkssprachlich sogenannte Aldedum? Erstmals wird dieser Schlüsselbau des 9. Jahrhunderts in einer eigenen Monographie durch einen der besten Kenner der deutschen mittelalterlichen Architektur vorgestellt.
Spätgotische Marienleuchter. Formen - Fumtionen - Bedeutungen. Henkelmann, Vera. 2013. 242 sc. u. 8 fb. Abb., 28 x 21 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 86,90 ISBN: 978-3-7954-2694-1 Schnell & Steiner
Marienleuchter dienten im Spätmittelalter nicht allein der Beleuchtung und Liturgie, sondern mehr noch der Devotion sowie der Memoria und Repräsentation ihrer Auftraggeber bzw. Schenker und Betrachter. Erstmalig wird diesem im 15. und frühen 16. Jahrhundert weit verbreiteten Ausstattungsstück eine umfassende, aufwändig bebilderte Untersuchung gewidmet.
Typologie, Datierung und Verbreitung dieses Leuchtertypus, der durch eine zentrale Darstellung Mariens charakterisiert ist, werden ebenso erörtert wie die Frage nach den beteiligten Künstlern. Vor allem aber werden Bedeutung und Funktion solcher Leuchter im Wechselverhältnis mit dem sie umgebenden Kirchenraum und der spätmittelalterlichen Frömmigkeit untersucht. Ausgehend von Einzelanalysen der aufwändigen und weitgehend erhaltenen sowie über Schriftquellen gut erschließbaren Leuchterensembles in Kalkar, Kempen, Erkelenz und Dortmund wird nachgewiesen, dass man Marienleuchtern, die weit über ihre Beleuchtungsfunktion hinaus als Bilder betrachtet wurden, eine hohe Wirksamkeit im Rahmen der Marienverehrung, Jenseitsvorsorge und Repräsentation beimaß. Sie wurden daher nicht nur in die Liturgie, sondern gleichfalls in Devotion, Memoria und Repräsentation ihrer Auftraggeber bzw. Schenker ebenso wie ihrer Betrachter einbezogen.
Erste Monographie zum Bildtypus der Marienleuchter
Neben einer Typologie werden Funktion und Bedeutung dieser einstmals weit verbreiteten Leuchter behandelt
Zum Autor
Vera Henkelmann: Studium der Kunstgeschichte, Mittelalterlichen und Neueren Geschichte sowie Vor- und Frühgeschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Die Dissertation über die Marienleuchter wurde an der Technischen Universität Dortmund eingereicht und mit dem Dissertationspreis der Universität Dortmund ausgezeichnet.
NIDA-Heddernheim im 3. Jahrhundert n. Chr. [Frankfurt]. Studien zum Ende der Siedlung, 2010. Reis, Alexander. 2013. 52 sw. Abb., EUR 25,00. CHF 33,90 ISBN: 978-3-7954-2796-2 Schnell & Steiner
Opole / Oppeln. Zajaczkowska, Urszula. Hrsg.: Deutsches Kulturforum östliches Europa. 2013. 45 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 9,95. CHF 13,90 ISBN: 978-3-7954-2592-0 Schnell & Steiner
Das polnische Opole/Oppeln, Verwaltungssitz der gleichnamigen oberschlesischen Woiwodschaft, ging in der Vergangenheit durch viele Hände: Die schlesischen Piasten und die Böhmen, Habsburger, Ungarn, Siebenbürger, Preußen besaßen einst Stadt und Region.
Der reich illustrierte Rundgang bietet eine detaillierte Darstellung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, darunter auch das herausragende Denkmal der Stadt, die gotische St. Anna-Kapelle mit geschnitztem Altar und steinernen Grabtumben. Vom mittelalterlichen Piastenturm über die modernistische Architektur bis zum industriellen Wahrzeichen Oppelns, den Zementfabriken, lässt sich über Architektur und Akteure die Geschichte der Stadt nachvollziehen.
Die Orgeln der Dresdner Kreuzkirche. Gehring, Holger; Greß, Frank-Harald. 2013. 96 S. 20 schw.-w. u. 20 farb. Abb., 24 x 17 cm. Gb. EUR 14,95. CHF 20,90 ISBN: 978-3-7954-2699-6 Schnell & Steiner
Der reich illustrierte Band bietet eine informative und anschauliche Darstellung der Orgelbauten in der Kreuzkirche seit dem 14. Jahrhundert und biografische Skizzen der wichtigsten Organisten.
Die evangelische Hauptkirche der sächsischen Metropole und Wirkungsstätte des Dresdner Kreuzchores verfügt über eine mehr als sechshundertjährige Orgelbau¬geschichte, die mit dem Wirken bedeutender Organisten verbunden ist. Prominente Autoren, der Orgelforscher Frank-Harald Greß und Kreuzorganist Holger Gehring, legen eine ebenso informative wie anschauliche Schrift mit vielen Illustrationen über die Instrumente und die wichtigsten Musiker vor, mit interessanten Bezügen zur Landes- und Musik-geschichte.
Detaillierte und anschauliche Beschreibung der historischen und neuen Orgeln der Kreuzkirche
Wichtige musikgeschichtliche Einblicke bieten die aufschlussreichen Informatio¬nen über namhafte Organisten
Friedrich Overbeck und die Bildkonzepte des 19. Jahrhunderts. Thimann, Michael. 2013. 126 sw. u. 30 fb. Abb., 28 x 21 cm. Gb. EUR 76,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-7954-2728-3 Schnell & Steiner
Der Nazarener Friedrich Overbeck (1789-1869) galt zu Lebzeiten als bedeutendster Erneuerer der religiösen Malerei. Mit großer Konsequenz ist er in Rom seinem Lebensentwurf zum christlichen Maler gefolgt. Untersucht werden seine wichtigsten Werke und in den Kontext der europäischen Romantik gestellt.
Overbeck ist vor allem als Historienmaler tätig geworden und hat seine Gemälde als vielschichtige religiöse Allegorien konzipiert. Keineswegs wollen diese nur Illustration der Bibel sein, sondern bieten Handlungsanweisungen für den Betrachter. Overbecks Bilder sind Reflexionsflächen für die religiöse Versenkung in die Gegenstände, die zumeist der Christusgeschichte entstammen. Gelang es Overbeck, die um 1800 zentrale Forderung nach künstlerischer Autonomie mit dem romantischen Wunsch nach der Zweckgebundenheit der religiösen Kunst wieder in Einklang zu bringen?
Im Zentrum steht die intellektuelle Biographie des Malers, die seine Bildungsgeschichte im zeitgenössischen Kontext situiert. Er konvertierte 1813 zum Katholizismus und folgte damit seiner Bestimmung zum religiösen Maler. Auf der Grundlage des systematisch ausgewerteten handschriftlichen Nachlasses wird Overbecks religiöses Kunstkonzept rekonstruiert. Zudem wird das gesamte künstlerische Werk analysiert und erstmals dabei das nazarenische Christusbild intensiv untersucht.
Umfassendste Monographie über einen der berühmtesten Maler des 19. Jahrhunderts, die das gesamte Werk in den Blick nimmt
Umfassende Auswertung der schriftlichen und bildlichen Quellen
Viele neue Funde und Wiederentdeckungen entwerfen ein neues Bild von dem Maler
Ravenna. Kunst und Kultur einer spätantiken Residenzstadt. Jäggi, Carola. 2013. 336 S., 350 fb. Abb., 24 x 17 cm. Pb. EUR 29,95. CHF 38,90 ISBN: 978-3-7954-2774-0 Schnell & Steiner
Ravenna gehört neben Rom und Konstantinopel zu den bedeutendsten Kunst- und Kulturzentren im spätrömischen Imperium Romanum. Auf engstem Raum haben sich hier zahlreiche Bauten aus dem 5. und 6. Jh. erhalten, bekannt vor allem durch ihre einzigartige Mosaikkunst. Der aufwändig illustrierte, auf neuen Erkenntnissen basierende Band dient einem interessierten Publikum als Begleiter zur Erkundung der frühchristlichen Baukunst vor Ort.
Im Jahre 402 n. Chr. entschloss sich der weströmische Kaiserhof, seine Residenz von Mailand nach Ravenna zu verlegen. Für Ravenna hatte dies eine mehr als 200 Jahre währende kulturelle Blütezeit zur Folge. Drei Hauptphasen sind dabei zu unterscheiden: die Zeit der weströmischen Kaiserresidenz (1. Hälfte 5. Jh.), das Zeitalter Theoderichs (493-526) und die byzantinische Epoche (540-751), die mit der Eroberung Ravennas durch die Langobarden ihr Ende fand. Bis heute zeugen zahlreiche Kirchen, aber auch profane Bauten, die im Auftrag von Kaisern und Kaiserinnen, Bischöfen und Bankiers entstanden, von dieser frühen Blüte der Stadt. Der Band erschließt einem großen interessierten Publikum in einer Überblicksdarstellung die Bedeutung, den Entstehungskontext und den kulturgeschichtlichen Gesamtzusammenhang der Kunst Ravennas.
Kompakte, gut lesbare Kunst- und Kulturgeschichte der Stadt Ravenna zur Zeit ihrer Hochblüte als weströmische Kaiserresidenz
Reisebegleiter zum fundierten Kennenlernen der Highlights Ravennas
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