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Schnell & Steiner

 
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1700 Jahre Christentum in Nordrhein-Westfalen. Ein Atlas zur Kirchengeschichte. Hrsg.: Gatz, Erwin; Albert, Marcel. 2013. 192 S. 76 fb. Abb. 34 x 25 cm. EUR 39,95. CHF 50,50 ISBN: 978-3-7954-2709-2 Schnell & Steiner
Der Kölner Bischof Maternus besuchte im Jahr 313 eine Synode in Rom. Damit tritt das erste Mal ein Christ aus dem Gebiet des 1946 gegründeten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen in das Licht der Geschichte. Bis heute gilt die Region als eines der Kerngebiete christlichen Glaubens im Westen Deutschlands.
Der Architekt und Kirchenbaumeister Rainer Disse (1928-2008). Reduktion und Konzentration im Zeitalter des Betonbrutalismus. Deck, Meike. 2013. 312 S., 154 sw. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 59,00. CHF 73,90 ISBN: 978-3-7954-2667-5 Schnell & Steiner
Rainer Disse gilt als einer der bedeutendsten Kirchenbauarchitekten im Nachkriegsdeutschland. Seine Bauten finden sich vor allem in der Erzdiözese Freiburg. Durch seinen expressiven Stil prägte der Schüler Egon Eiermanns den Kirchenbau nachhaltig, wobei sein OEuvre die Fachwelt wie die Gemeinden vor Ort polarisierte.
Insbesondere die Betonkirchen Rainer Disses wie St. Elisabeth in Freiburg-Zähringen oder St. Johannes d. T. in Hornberg sind Manifeste äußerster Askese und Reduktion. Durch ein geringes Formenvokabular und den Verzicht auf Zierrat schuf Disse Kirchen, die sich auf das Wesentliche konzentrieren. Die Integration aufwändiger Monumentalverglasungen in die Gesamtkomposition aus rohem Beton führte zu erlebbarer Sakralität. Seine Architektur zeugt von der Auseinandersetzung mit den metaphysischen Grundsätzen Rudolf Schwarz’, aber auch mit den Ideen Otto Bartnings und Le Corbusiers.
Der Band stellt das Gesamtwerk des Architekten im Kontext des Zeitgeistes dar. Die Untersuchungen basieren auf dem umfangreichen Werkarchiv im SAAI (Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau) in Karlsruhe sowie auf intensiven Gesprächen mit dem Architekten selbst sowie seinen Kollegen, in denen die Abwendung von der teilweise brutalen Architektursprache in Disses Spätwerk zum Ausdruck kommt.
Darstellung des Gesamtwerks von Rainer Disse (1928-2008) und des zeitgeschichtlichen Hintergrunds.
Diskussion zur Architektur des Betonbrutalismus
Fructus Operis IV. Dieser bestimmte eine Mensch. Autobiographie eines Kunsthistorikers. Elbern, Victor H. 2013. 336 S., 24 x 17 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 50,50 ISBN: 978-3-7954-2730-6 Schnell & Steiner
Der bedeutende Kunsthistoriker und Museumsmann Victor Elbern entfaltet in diesem Band anlässlich seines 95. Geburtstags seine Autobiographie. Kunstvoll in zwölf Abschnitten angelegt und über die Jahre gewachsen, schildert er pointiert die Stationen seines langen Lebens, die bis in das Ende des ersten Weltkriegs zurückführen. Seine Begegnungen mit ebenfalls berühmten Kollegen und Zeitgenossen durchziehen das gesamte Buch. Berichte über die Studienzeit im Deutschland der Nachkriegszeit und in der Schweiz, das Tagebuch einer Studienreise 1949 nach Italien, die Museumstätigkeit mit der Konzeption von bedeutenden Ausstellungen an verschiedenen Orten, den Ankauf von Kunstwerken, die Lehrtätigkeit an der Universität bieten Facetten eines reichen und intensiven Lebens, das gemeinsam mit einer liebevollen familiären Gemeinschaft stattfand. Eine wissenschaftsgeschichtliche und menschlich berührende Lektüre!
Die hallstattzeitlichen Fürstengräber von Kleinklein in der Steiermark: der Kröllkogel. Egg, Markus; Kramer, Diether. 2013. 80 Tafeln, 22 Beilagen, 180 fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 121,00 ISBN: 978-3-7954-2717-7 Schnell & Steiner
Die Fundstellen rund um den Burgstallkogel zwischen Großklein und Gleinstätten in der Weststeiermark zählen zu den herausragendsten der älteren Eisenzeit Österreichs und Mitteleuropas. Das Zentrum bildet die Höhensiedlung am Burgstallkogel, zu dessen Füßen sich die Sulmtal-Nekropole mit heute noch ca. 700 Grabhügeln ausbreitet.
Deutlich von ihr abgesetzt kamen auf der ersten Flussterrasse des Saggautals bei Kleinklein die vier reichsten Fürstengräber des gesamten Osthallstattkreises zutage. Die meisten Funde wurden bereits im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert geborgen. Eine erfolgreiche Nachgrabung von 1995 im jüngsten Fürstengrab, dem sogenannten Kröllkogel, gab den Impuls für die vorliegende Neubearbeitung und Neubewertung des Prunkgrabes. Um dieses Ziel zu erreichen, schlossen sich das Universalmuseum Joanneum in Graz und das RGZM zusammen und organisierten eine interdisziplinäre Forschergruppe, die alle Aspekte des Fundes untersuchte.
Glasmalereien im Bistum Speyer. Leuchtende Zeugen christlichen Glaubens von der Romanik bis heute. Sommer, Anke Elisabeth. 2013. 448 S. 1 Karte, 47 sw. 840 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 86,90 ISBN: 978-3-7954-2696-5 Schnell & Steiner
Das Inventar der Glasmalereien im Bistum Speyer umfasst etwa 750 Werke aus einem Zeitraum von über 900 Jahren: vom Doms zu Speyer im 11. Jh. bis zu den zahlreichen Betonkirchen, die in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden. Als grundlegender Baustein der Glasmalereiforschung eröffnet der Band neue Einblicke in die Geschichte der Pfalz und des Bistums Speyer.
Mit dem Bau des Doms zu Speyer durch Kaiser Konrad II. im 11. Jh. kam der Pfalz eine bedeutende Rolle in der Geschichte des Hl. Römischen Reiches zu. Von der ursprünglichen Ausstattung des Domes mit Glasmalereien zeugen nur noch wenige Splitter, die in diesem Band erstmals als Teilrekonstruktion publiziert werden. Auch alle weiteren mittelalterlichen Glasmalereifragmente werden im Kontext ihrer Zeit erläutert. Den Hauptteil des Inventars bilden die Glasmalereien des 19. und 20. Jh., geschaffen von über 150 Künstlern. Einer von ihnen, Emil Wachter, schuf die Fenster in St. Ludwig in Ludwigshafen. In diesen Werken lässt sich nicht nur die Geschichte des Bistums und die Entwicklung der Glaskunst verfolgen, sie geben auch Zeugnis, in welcher Weise sie in den Dienst der Glaubensvermittlung gestellt wurden. Zusammen mit dem 2007 erschienenen Band über die Glasmalereien der in der Fläche deckungsgleichen Protestantischen Landeskirche der Pfalz liegt erstmals eine vollständige Erfassung der sakralen Glasmalerei einer Region vor.
Erste vollständige Erfassung der sakralen Glasmalerei einer Region
Neue Bausteine zur Erforschung der Geschichte der Pfalz und des Bistums Speyer
Autorin:
Anke Elisabeth Sommer ist Glasmalerin, Kunst- und Bauhistorikerin. Fachredakteurin im Baubereich. Ihre Dissertation über die Glasmalereien der Protestantischen Landeskirche der Pfalz ist 2007 im Verlag Schnell & Steiner erschienen
Grabbauten des 1.-3. Jahrhunderts in den nördlichen Grenzprovinzen des Römischen Reiches. Scholz, Markus. 2013. 2 Bände, 22 Karten, 400 fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 140,00. CHF 171,00 ISBN: 978-3-7954-2722-1 Schnell & Steiner
Grabbauten dienten nicht nur dem Gedächtnis an eine Person, sondern auch der Familienrepräsentation. Die Übernahme bzw. Transformation römischer Statussymbole durch Einheimische in den Provinzen ist daher ein Gradmesser der Romanisierung. Die Adaption mediterraner Formen kann ein Bruch mit indigenen Traditionen bedeuten oder - im Gegenteil - in bestimmter Auswahl ein Mittel sein, um traditionelle Werte und Muster in einem zeitgemäßen Präsentationsrahmen zu kommunizieren.
Die Studie zeigt auf, woher die Vorbilder stammten, welche gesellschaftlichen Gruppen sie vermittelten und welche sie aufgriffen und sogar weiterentwickelten. Denkmaltopographie und Architekturtypen werden dabei ebenso berücksichtigt wie die durch sie zur Wirkung gebrachten Medien Grabinschrift bzw. Skulptur. Dabei zeigen sich aufschlussreiche Unterschiede zwischen den Rhein- und Donauprovinzen.
Heilige Röcke. Kleider für Skulpturen in Kloster Wienhausen. Klack-Eitzen, Charlotte; Haase, Wiebke; Weißgraf, Tanja. 2013. 87 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 50,50 ISBN: 978-3-7954-2701-6 Schnell & Steiner
»Heilige Röcke«, Bekleidungen aus kostbaren Materialien für Skulpturen, waren im Spätmittelalter weit verbreitet.
Einen reichen Bestand von 20 Figurenornaten bewahrt das Heidekloster Wienhausen. Er wird hier erstmals umfassend vorgestellt, wobei Einblick in die Frömmigkeit der Nonnen und die Bedeutung der Holzskulpturen gegeben wird.
Die Schnitte, aber auch erstmals gefundene Beschriftungen erlauben es, die meisten Gewänder bestimmten Heiligenbildern zuzuordnen. Offenkundig wird dabei die enge Beziehung der Nonnen zu den verehrten Heiligen und der Umgang mit den Skulpturen. Gleichzeitig verdeutlicht der Bestand von Wienhausen die Zweitverwertung kostbarer Materialien. In diesem Forschungsprojekt der Klosterkammer Hannover identifizieren textiltechnische Untersuchungen Gewebe und schmückende Zutaten wie Applikationen, Perlen und Schmuckbleche. Die Verarbeitung ausgesonderter Schriften in den Skulpturenkleidern weist auf einen spirituellen Neubeginn zwischen katholischer Reform und Reformation. Ein textiltechnologisch ausgerichteter Katalog und ein Glossar runden die Veröffentlichung ab.
Erstmals wird der Bestand von 20 Figurenornaten des Klosters Wienhausen vorgestellt und in aufwändigem Bildmaterial dokumentiert
Neue Erkenntnisse zur Praxis der Heiligenverehrung in Nonnenklöstern und zur Funktion mittelalterlicher Holzskulptur
Disaster as Image. Iconographies and Media Strategies across Europe and Asia. Juneja, Monica; Schenk, Gerrit Jasper. 2013. 40 sw. u. 16 fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 29,95. CHF 38,90 ISBN: 978-3-7954-2708-5 Schnell & Steiner
Naturkatastrophen fordern Muster des Handelns, Verstehens und Bewältigens heraus, die wiederum in die visuellen Kulturen menschlicher Gesellschaften eingehen. »Imaging Disaster« versammelt interdisziplinäre Beiträge zur Bildfindung angesichts der Katastrophe - über die Epochen und Kontinente hinweg.
Naturkatastrophen und ihre Bilder sind allgegenwärtig; innerhalb der Kultur- und Bildwissenschaften sind jedoch bislang keine umfassenden Versuche unternommen worden, sie in einem transkulturellen Zusammenhang zu analysieren.
Der Band folgt der gleichnamigen Konferenz, die der Cluster »Asia and Europe« 2012 an der Universität Heidelberg veranstaltet hat, und versammelt Beiträge aus der interdisziplinären Forschung zur Darstellung, Vermittlung und Interpretation von Katastrophen. Zugleich bildet er die wissenschaftliche Grundlage für die Ausstellung »Atlantis bis Fukushima «, die 2014 in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim gezeigt wird.
Die behandelten Themen reichen von Fallstudien zur historischen Bildfindung in der europäischen Renaissance bis zur Untersuchung aktueller Medienphänomene, wie der internationalen Berichterstattung der Katastrophen des 21ten Jahrhunderts.
Interdisziplinäre Auseinandersetzung mit einem akuten Thema, das für die Kulturwissenschaften erst entdeckt wird Transkultureller Zugang zu einem elementar »menschlichen« und globalen Thema Analyse komplexer kulturhistorischer Zusammenhänge und Wechselwirkungen
Herausgeber:
Prof. Dr. Monica Juneja ist seit Januar 2009 Professorin für Globale Kunstgeschichte am Cluster »Asien und Europa«. Davor war sie als Professorin am Department of History, University of Delhi, Indien, und als Gastprofessorin an den Universitäten Emory (USA), Hannover, Heidelberg, Bielefeld und Halle a. d. Saale tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf Europastudien und Indologie und umfassen Praktiken der visuellen Repräsentation, Aspekte vergleichender und transnationaler Geschichte, religiöse Konversion, geschlechterspezifische und politische Ikonographie. Prof. Dr. Gerrit Jasper Schenk ist Geschäftsführender Direktor des Instituts an der TU Darmstadt und Professor für Mittelalterliche Geschichte. Seine Interessensgebiete sind u.a. Umwelt- und Infrastrukturgeschichte, transkulturelle Geschichte, historische Katastrophenforschung, Mentalitätsgeschichte und Wahrnehmungsgeschichte. Am Exzellenzcluster ‚Asia & Europe‘ der Universität Heidelberg leitet er die Nachwuchsforschergruppe A6 »Cultures of Disaster« und gemeinsam mit Monica Juneja die Projektgruppe D 17 »Images of Disaster«.
Glanz der späten Karolinger. Erzbischof Hatto I. von Mainz (891-913). Von der Reichenau in den Mäuseturm. Hrsg.: Wilhelmy, Winfried. 2013. 150 fb. Abb. 23 x 23 cm. Gb. EUR 25,95. CHF 34,90 ISBN: 978-3-7954-2714-6 Schnell & Steiner
Kaum eine andere Person des frühen Mittelalters wird so schillernd beschrieben wie er: Hatto I., Abt der Benediktinerklöster von Ellwangen und auf der Insel Reichenau sowie 891-913 Erzbischof von Mainz. Sein in Jahrhunderten gewachsenes negatives Image reicht vom Intriganten bis hin zum Mörder und Betrüger. Entsprechend schaurig soll sein Tod gewesen sein: Er sei, so die Sage, als Strafe für seine Hartherzigkeit im Binger Mäuseturm von Nagern aufgefressen worden.
Politischer Ratgeber in schwieriger Zeit, Stifter herausragender Kunstwerke und Erneuerer der Stadt Mainz: Anlässlich von Hattos 1100stem Todestag bewertet das Dommuseum Mainz die Rolle dieser umstrittenen Schlüsselfigur der spätkarolingischen Epoche neu. In einer Gegenüberstellung von schriftlicher Überlieferung und authentischen, von Hatto gestifteten Objekten wird der Versuch unternommen, die historische Person des Erzbischofs »freizulegen«. Dabei wird erstmals in einer Ausstellung die Zeit um 900 in den Fokus gerückt und anhand bedeutender Werke der Buchmalerei sowie der Schatz- und Bildhauerkunst beleuchtet. Um das sog. Hatto-Fenster (um 900) aus dem Besitz des Dommuseums gruppieren sich herausragende Kunstwerke der späten Karolingerzeit, darunter die berühmten »Tuotilo«-Elfenbeine aus der Stiftsbibliothek zu St. Gallen, die im Rahmen dieser Ausstellung erstmals in Deutschland zu sehen sein werden.
Sonderausstellung des Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseums Mainz 17.05. bis zum 11.08.2013
Lebendige Geschichte: Eine der umstrittensten Persönlichkeiten des frühen Mittelalters wird durch herausragende Kunstwerke ihres Wirkungsumfeldes neu bewertet.
Herausgeber:
Dr. Winfried Wilhelmy, Direktor des Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseums Mainz, Spezialist für Malerei und Skulptur des 13.-15. Jh.
Kurator der Ausstellung:
Dr. Christoph Winterer, Spezialist für frühmittelalterliche Kunst
Autoren:
Dr. habil. Stephanie Haarländer, Universität Mannheim; Wilfried E. Keil M.A., Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg; Christian Klein, Wiesbaden; Prof. Dr. Sebastian Scholz, Universität Zürich; Dr. Mechthild Schulze-Dörrlamm, Mainz; Dr. Christoph Winterer, Frankfurt am Main
Burgen im Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal. Ein Führer zu Architektur und Geschichte. Biller, Thomas; Wendt, Achim. 2013. 224 S. 126 fb. Abb. 21 x 15 cm. Br. EUR 14,95. CHF 20,90 ISBN: 978-3-7954-2446-6 Schnell & Steiner
Das »Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal« zwischen Bingen und Koblenz gehört zu den berühmtesten Burgenregionen Europas. Zum ersten Mal wird die Bauentwicklung der 40 bedeutendsten Burgen konsequent in Text, Fotos und Plänen dargestellt. Eine ausführliche Einleitung erläutert die besonderen Merkmale des Burgenbaus am Mittelrhein.
Die spektakuläre Landschaft, die der Strom beim Durchbruch durch das Schiefergebirge schuf, verbindet sich mit zahlreichen, architektonisch beeindruckenden Burgen zu einem Bild, das bereits in der Romantik bewundert wurde und nichts von seinem Interesse verloren hat. In den letzten Jahren wurden viele der Burgen, die meist im 13./14. Jh. entstanden und oft im 19. Jh. wiederaufgebaut worden sind, mit modernen Methoden erforscht, so dass zahlreiche neue Erkenntnisse zu ihrem historischen Kontext und ihrer Baugeschichte vorliegen. Sie werden unter Verwendung von Akten der Denkmalämter vorgestellt, wobei die Betonung auf der Bauentwicklung liegt, die durch neue Grundrisse veranschaulicht wird. Einleitend werden die Geschichte der Region und die besonderen Merkmale ihres Burgenbaues vor Augen geführt.
Gesamtdarstellung der 40 bedeutendsten Burgen des Oberen Mittelrheintals unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse, die in vielen Fällen erstmals veröffentlicht werden.
Im Zentrum steht die bauliche Entwicklung der Burgen, die durch meist neue Baualterpläne veranschaulicht wird
Autoren:
Dr. Dr.-Ing. Thomas Biller (Freiburg/Br.) ist selbstständiger Bauforscher und Architekturhistoriker.
Achim Wendt M.A. (Heidelberg) ist Bauforscher und Archäologe mit eigenem Büro. Ihre ausgewiesene Tätigkeit zur Erforschung von Burgen schlägt sich in einer großen Zahl von Publikationen nieder.
Auf den Spuren der Wittelsbacher. Ausflugsziele an Rhein und Neckar. Günther, Eva-Maria. 2013. 224 S., 109 fb. Abb. 21 x 13 cm. Pb. EUR 14,95. CHF 20,90 ISBN: 978-3-7954-2668-2 Schnell & Steiner
Ausgangspunkt für diesen reich illustrierten Reiseführer ist die Metropolregion Rhein-Neckar mit den drei hier zusammentreffenden Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen und ihren Erinnerungsstätten der Wittelsbacher. Großartige Baudenkmäler, malerische Klöster und Burgen, historische Städte und kaum bekannte Schätze mit langer Geschichte werden in Text und Bild vorgestellt. Infoteile erläutern kulturelle und historische Besonderheiten und erzählen von der Vergangenheit der Orte bis in die Gegenwart.
Ulrich Knapp. Salem. Ehemalige Zisterzienserreichsabtei. Abb. von Ulrich Knapp und Toni Schneiders. 64 S., 2sw. u. 47 fb. Abb. 24 x 17 cm, Br. Schnell & Steiner, Regensburg 2007. EUR 9,90 CHF 13,90 ISBN: 978-3-7954-1997-4 Schnell & Steiner
Das ehem. Zisterzienserkloster Salem - heute Markgräflich Badisches Schloss - war eines der frühen Zisterzienserklöster im deutschsprachigen Raum und galt bis zu seiner Aufhebung 1802 / 04 als eines der bedeutendsten in Süddeutschland.
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Die chronologische Einordnung der paläolithischen Fundstelle von Schöningen. The chronological setting of the Palaeolithic sites of Schöningen. Hrsg.: Behre, Karl-Ernst. 2013. 99 fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 55,00. CHF 68,90 ISBN: 978-3-7954-2721-4 Schnell & Steiner
Die Aufdeckung eines Jagdlagers im Braunkohlen-Tagebau von Schöningen mit den ältesten Speeren der Welt hat sowohl in der Wissenschaft als auch in der breiten Öffentlichkeit eine große Resonanz gefunden. Neben diesen und vielen anderen Funden stellt die Grube ein Fenster in die Vergangenheit dar, das über mehrere Hunderttausend Jahre den geologischen Ablauf und die Umweltgeschichte aufzeigt.
Die riesigen geologischen Aufschlüsse und die archäologischen Ausgrabungen haben Schöningen zu einem Schlüsselgebiet für die gesamte mitteleuropäische Eiszeitalterforschung gemacht. In dem ersten Band einer neuen Reihe zu diesem Fundplatz werden in sieben Beiträgen die Untersuchungsergebnisse der zahlreichen beteiligten Disziplinen zum zeitlichen Ablauf des Mittelpleistozäns vorgelegt. In weiteren vier Beiträgen werden die Ergebnisse aus Schöningen in den größeren Kontext Mitteleuropas und darüber hinaus gestellt, für dessen zeitliche Gliederung sie große Bedeutung haben.
Die Archäologie der frühen Ungarn. Chronologie, Technologie und Methodik. Hrsg.: Bendeguz, Tobias. 2013. 155 fb. Abb. 30 x 21 cm. Pb. EUR 50,00. CHF 62,90 ISBN: 978-3-7954-2718-4 Schnell & Steiner
Das gängige Bild der frühen Ungarn, bestimmt durch unzählige militärische Einfälle, von denen die historischen Schriftquellen berichten, hat in den letzten Jahrzehnten einen Wandel erfahren. Deshalb wurde in einem internationalen Workshop der aktuelle Forschungsstand in vier großen Themenschwerpunkten dargelegt: der Ethnogenese, der chronologischen Gliederung des Fundmaterials, der Bewaffnung und Kampfweise und der Herstellungstechnologie von Schmuckstücken.
Scheele, Paul-Werner. Begegnung mit Tilman Riemenschneider. 2012. Illustriert von Kneise, Ulrich. 272 S. 31 x 23 cm. EUR 51,40. ISBN: 978-3-7954-2519-7 Schnell & Steiner
Jede Begegnung, die unsere Seele berührt, hinterlässt einen tiefen Eindruck. Gute Begegnungen können zu heilsamen Lebenshilfen werden. In diesem Sinne laden Autor und Fotograf zu einer persönlichen Begegnung mit den Werken des Bildhauers Tilman Riemenschneiders wie mit dem Meister selbst ein.
Wege nach Byzanz. 2012. Hrsg.: Fourlas, Benjamin; Tsamakda, Vasiliki. 356 S. 28 x 21 cm. EUR 35,00. ISBN: 978-3-7954-2580-7 Schnell & Steiner
Für das mittelalterliche Europa nahm Byzanz - das christianisierte und gräzisierte oströmische Reich - in vielerlei Hinsicht den Status einer nachahmenswerten '"Leitkultur" ein. Dennoch wird das byzantinische Erbe, das in der orthodoxen Kirche und der griechischen Sprache bis heute lebendig ist, in Westeuropa meist nicht als wesentlicher Teil der kulturellen Identität Europas wahrgenommen.
Bildmontagen. Die Apokalypse in der Bibel und in den Künsten. Hrsg.: Garhammer, Erich. 2012. 152 S., 15 sw. Abb. 21 x 13 cm, Br. EUR 16,95 CHF 24,50 ISBN: 978-3-7954-2637-8 Schnell & Steiner
Das himmlische Jerusalem steht im Mittelpunkt des ästhetischen Konzepts der renovierten Würzburger Augustinerkirche. Der Seher der Johannesapokalypse entwirft in seinem Buch Visionen einer unmittelbaren Gottesnähe. Seine Bilder sind aus alttestamentlichen Mosaikbausteinen zusammengesetzt, es sind Bildmontagen mit großer Wirkungsgeschichte.
: Erich Garhammer ist Professor für Pastoraltheologie und Homiletik an der Universität Würzburg sowie Schriftleiter der Zeitschrift »Lebendige Seelsorge«. Letzte Veröffentlichung: Zweifel im Dienst der Hoffnung. Poesie und Theologie, Würzburg 2011.
Wandmalereien im Braunschweiger Dom St. Blasii. Hrsg.: Knesebeck, Harald Wolter; Hempel, Joachim. 2012. 288 S. 300 fb. Abb. 30 x 22 cm, Gb. EUR 59,00 CHF 60,70 ISBN: 978-3-7954-2548-7 Schnell & Steiner
Die gegen 1230-1240 entstandenen Wandmalereien des Braunschweiger Doms, eines der wichtigsten Kirchenbauten seiner Zeit, bilden den größten Komplex ihrer Art aus dem Hochmittelalter. Dieser Band behandelt diese bedeutenden Malereien und ihre neuzeitlichen Ergänzungen vor dem Hintergrund neuer Restaurierungen.
Herausgeber und Autoren:
Dr. Patrizia Carmassi, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel; Joachim Hempel, Domprediger, Braunschweiger Dom; Dr. Barbara Klössel-Luckhardt, Wolfenbüttel; Prof. Dr. Bernd Nicolai, Kunstgeschichte, Universität Bern; Dr. Christian Schuffels, Geschichte, Universität Kiel; Prof. Dr. Peter Springer, Kunstgeschichte, Universität Oldenburg (i.R.); Anja Stadler, Restauratorin, Osterwieck; Prof. Dr. Harmen Thies, Architekturgeschichte, TU Braunschweig (i. R.); Dr. Sabine Wehking und Dr. Christine Wulf, Inschriftenkommission, Akademie der Wissenschaften Göttingen; Prof. Dr. Harald Wolter-von dem Knesebeck, Kunstgeschichte, Universität Bonn
Altmann, Lothar; Klemenz, Birgitta. Landkreis Fürstenfeldbruck. Ein Führer zu ausgewählten Kunststätten. 2012. 96 S. 90 farb. Abb., 24 x 17 cm. Gb. EUR 14,95. CHF 21,90 ISBN: 978-3-7954-2578-4 Schnell & Steiner
Weithin bekannt sind Kloster Fürstenfeld und die Wallfahrtskirche Grafrath. Doch zeigt sich die kunsthistorische Vielfalt des Landkreises von der Romanik bis zur Gegenwart erst in den Landkirchen, Kapellen, Hofmarksschlössern und anderen Profanbauten an ca. 100 Orten.
In alphabetischer Folge von Adelshofen bis Zellhof werden etwa 150 Baudenkmäler mit ihrer Geschichte und Ausstattung beschrieben, rund 90 davon in Abbildungen charakteristischer Details vor Augen geführt. So sind wenig bekannte romanische Chorturmkirchen, spätgotische Plastiken und Wandmalereien, Bauten und Stuck der Wessobrunner Künstlerfamilie Schmuzer, Figuren von A. Faistenberger oder der Bildhauerfamilie Luidl, Deckenfresken von M. Günther, Schlossbauten von J. B. Métivier oder historistische Kirchenausstattungen zu entdecken. Auch moderne Kirchen und Kulturzentren finden Beachtung.
Reich illustrierter Kunstführer zu bekannten wie unbekannten Baudenkmälern zwischen München und Augsburg
Der erste monographische Überblick über die Kunststätten des Landkreises Fürstenfeldbruck bis zur Gegenwart
Königinnen der Merowinger. Adelsgräber aus den Kirchen von Köln, Saint-Denis, Chelles und Frankfurt am Main. Hrsg.:Périn, Patrick; Wamers, Egon. 2012. 200 S. 136 fb. Abb., 28 x 21 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 35,50 ISBN: 978-3-7954-2689-7 Schnell & Steiner
Bei keiner anderen Dynastie der germanischen Völkerwanderungsreiche wissen wir so viel über Königinnen, Konkubinen und Königstöchter wie bei den Merowingern. In einer von Kriegern und Klerikern dominierten Zeit konnten Königinnen eine außergewöhnliche Stellung erlangen und das geistige Leben prägen. Das Archäologische Museum Frankfurt zeigt die Schätze aus den königlichen Kirchengrablegen des 6. und 7. Jahrhunderts aus Köln, Saint-Denis und Chelles mit den Königinnen Wisigarde, Arnegunde und Balthilde. Hinzu treten zwei adelige Kleinkinder des frühen 8. Jahrhunderts aus dem geheimnisvollen Doppelgrab unter dem Frankfurter Dom. Selten gelingt es, archäologische Funde und Befunde so spannungs- und ergebnisreich mit der historischen Überlieferung zu verknüpfen, wie hier. Die deutsch-französische Ausstellung präsentiert die neuesten Forschungsergebnisse und macht diese herausragenden Frauen, ihre Persönlichkeit und ihr Schicksal wieder lebendig.
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