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Schnell & Steiner

 
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L´Art sacré liturgische Räume. Hrsg. v. Brandt, Michael /Zahner, Walter. 2009. 112 S. Gb EUR 24,90 ISBN: 978-3-7954-2223-3 Schnell & Steiner
Audincourt, Ronchamp und Vence stehen beispielhaft für die Arbeit herausragender zeitgenössischer Künstler in Kirchen. Meisterhafte Fotografien von Manfred Zimmermann dokumentieren sieben beispielhafte Kirchenbauten Frankreichs, in denen in der Mitte des letzten Jahrhunderts der Dialog von Künstlern und Kirche einen Höhepunkt des Austauschs erreicht.
»L´Art Sacré« hieß die französische Zeitschrift, die ab 1936/37 von den beiden Dominikanerpatres Marie-Alain Couturier OP und Pie-Raymond Régamey OP herausgegeben wurde. Beide Patres stehen für das Gespräch zwischen Kunst und Kirche auf höchstem Niveau. Durch ihren Einsatz und ihre Vermittlung entstanden zahlreiche herausragende Kirchenbauten und Kirchenausgestaltungen. Ihretwegen arbeiteten die Künstler Jean Bazaine, George Braque, Fernand Léger, Alfred Manessier, Henri Matisse, Germaine Richier und Georges Rouault oder der Architekt Le Corbusier bei Kapellen und Kirchen mit. Die Publikation »L´Art Sacré - Liturgische Räume« dokumentiert sieben dieser in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts entstandenen Bauten und deren Ausgestaltung und will zur weiteren Befassung anregen. Das Gespräch von Kunst und Kirche muss auch heute mit den besten Gegenwartskünstlerinnen und -künstlern gesucht und geführt werden. Der Band präsentiert sieben herausragende Bauten und deren künstlerische Ausgestaltung.
"Dies Buch in aller Zungen, Hand und Herzen". 475 Jahre Lutherbibel. Hrsg. v. Wartburg Stiftung, Wartburg. 2009. 120 S., 31 sw. u. 44 fb. Abb., 24 x 19 cm. Pb EUR 12,90 ISBN: 978-3-7954-2237-0 Schnell & Steiner
Vom 10. Jh. v. Chr. bis ins 2. Jh. n. Chr. schrieb man am »Buch der Bücher« Seit dem Frühmittelalter war die lateinische Vulgata des Hieronymus (Ende 4. Jh.) die einzig gültige Bibel des westlichen Christentums. Sie diente auch Martin Luther als Grundlage seiner Übersetzung, die zum volkssprachlichen Gemeingut der Deutschen wurde. Das Begleitbuch zur Sonderausstellung auf der Wartburg dokumentiert in kurzer und fundierter Form die Entstehungsgeschichte der Lutherbibel vom Übersetzungsmanuskript über die Bebilderung der fertigen Textseiten in der Cranach-Werkstatt bis zu den Wittenberger Druckern und Verlegern. Es präsentiert die früheren, zumeist prächtig ausgestatteten deutschen Bibeleditionen, erklärt u.a., was das Neue an Luthers Übersetzung war und welches Anliegen er damit verband. Begleitband zur Sonderausstellung auf der Wartburg vom 4.05.-31.10.2009. Mehr unter www.wartburg-eisenach.de
Wunderlich, Uli: Der Bamberger Totentanz. Rund um den Leichnam im Heiligen Grab des Klosters Michelsberg. 2009. 104 S., 50 fb. Abb., 50 fb. Abb. 28 x 21 cm. Pb EUR 29,90 ISBN: 978-3-7954-2221-9 Schnell & Steiner
In Bamberg gibt es ein nahezu unbekanntes Meisterwerk zu entdecken. Totentanz und Passionsgeschehen bilden in der Heiliggrabkapelle des Klosters Michelsberg ein makabres Ensemble: Skelette aus Stuck und Ölgemälde umgeben den Leichnam Christi gerade so wie den Katafalk eines Monarchen.
Der 1731 vollendete Totentanz ist in seiner Originalität und Qualität einzigartig. Elegante Knochenmänner schwingen ihre bleichen Gebeine oder grübeln über den Sinn des Lebens nach. Ölbilder stellen den Tod mit Vertretern geistlicher und weltlicher Berufe dar. Das Werk kann seine Verwandtschaft mit dem pompe funèbre der Habsburger Monarchie ebenso wenig verleugnen wie das Aufgreifen von Motiven aus der Bilderwelt barocker Totenbruderschaften. Es entstand in der Amtszeit des unkonventionellen Abts Anselm Geißendorfer, geschaffen vom Stuckateur Johann Georg Leinberger und vom Hofmaler Jakob Gebhard.
Zeit-Räume. Milet in Kaiserzeit und Spätantike. Von Dally, Ortwin /Maischberger, Martin /Schneider, Peter I. /Scholl, Andreas. 2009. 228 S., 9 Pläne, 3 Karten, 10 Grundrisse, 40 sw. Abb., 147 fb. Abb. Pb EUR 24,90 ISBN: 978-3-7954-2235-6 Schnell & Steiner
Milet, die »Zierde loniens« an der Küste Kleinasiens in der heutigen Türkei, war in archaischer Zeit eine der größten und einflussreichsten Metropolen des Mittelmeerraumes. Nach der Zerstörung durch die Perser im Jahre 494 v. Chr. Wurde die Stadt wieder aufgebaut und erlebte in der römischen Kaiserzeit (1./2. Jh. n. Chr.) eine Phase erneuten Wohlstandes und urbanistischer Pracht.
Theater, Nymphäum, Markttor und Faustinathermen sind Zeugnisse dieser späten Blüte. Ihre Baugeschichte, Ausstattung und Nutzung im Laufe der Zeit, vor allem im Zuge der Christianisierung und des damit einhergehenden Wertewandels, werden ebenso beleuchtet wie grundlegende Fragen nach der Funktion und Wirkung von Skulpturen im öffentlichen Raum. Die für die Entwicklung der abendländischen Wissenschaft, Philosophie und Kunst so wichtige Metropole Milet wird seit über 100 Jahren vom Deutschen Archäologischen Institut (DAI) systematisch erforscht. Derzeit arbeitet dort im Auftrag des DAI ein interdisziplinäres Team aus Archäologen, Historikern, Architekten, Naturwissenschaftlern, Informatikern und Restauratoren. Begleitband zur Ausstellung im Pergamonmuseum auf der Berliner Museumsinsel vom 06.05.2009-10.01.2010. Mehr unter www.smb.spk-berlin.de
Michel Reddé. RGZM, Oedenburg. Volume 1: Les camps militaires julio-claudiens. Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums. 428 S., 212 Abb., 13 fb. 113 Tab. 21 x 30 cm, Pb. EUR 110,00 ISBN: 978-3-7954-2258-5 Schnell & Steiner
Höhl, Claudia /Arndt, Karl: Engel im Museum. Alfred Pohl Farbholzschnitte. Hrsg. v. Brandt, Michael. 2009. 64 S., 10 sw. u. 29 fb. Abb., 27 x 21 cm. Gb EUR 24,90 ISBN: 978-3-7954-2236-3 Schnell & Steiner
Engel begegnen uns in der Bibel wieder und wieder. Sie erscheinen als Sendboten Gottes, als Vermittler zwischen der himmlischen und irdischen Sphäre. Durch die Jahrhunderte sind Künstler von den biblischen Berichten inspiriert worden und gerade in den Engelbildern spiegeln sich die geschichtlichen Wandlungen unserer europäischen Kultur und Kunstauffassung.
Im Werk des Malers und Holzschneiders Alfred Pohl (geb. 1928) bilden Engel eine bedeutende Gruppe. Mit den Mitteln des Holzschnitts faszinieren die Engel Alfred Pohls durch ihre kraftvolle Dynamik und Farbigkeit. Den modernen Holzschnitten werden historische Engeldarstellungen aus Dombibliothek und Dom-Museum in Hildesheim gegenübergestellt. So erschließt sich im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne das Engelthema in völlig neuen und ungewohnten Facetten. Begleitband zur Sonderausstellung im Dommuseum Hildesheim vom 21.04.-9.08.2009. Mehr unter www.dommuseum-hildesheim.de
Eichler, Katrin: Zur Baugeschichte der drei Regensburger Damenstifte. Nieder-, Ober- und Mittelmünster. 2009. 496 S., 455 sw. u. 30 fb. Abb., 28 x 21 cm. Gb EUR 76,00 ISBN: 978-3-7954-2222-6 Schnell & Steiner
Das Buch behandelt erstmals umfassend und zusammenhängend die Baugeschichte der drei Regensburger Damenstifte. Dabei bietet die reich bebilderte und auf umfangreiches Archivmaterial gestützte Untersuchung sowohl einen fundierten Überblick zur Geschichte der drei Institutionen als auch eine eingehende Analyse der Stiftsarchitektur.
Damenstifte waren in Süddeutschland kaum vertreten - in Regensburg gab es allerdings gleich drei dieser Einrichtungen. Die Konzentration der adeligen Institute innerhalb einer Stadt, die noch dazu über sehr gute Beziehungen zu weltlichen Herrschern verfügten, zeugt von deren herausragender Bedeutung. In drei Abschnitte unterteilt, führt zunächst ein einleitendes Kapitel in die Geschichte des jeweiligen Stiftes ein. Im Zentrum steht jedoch die Stiftsarchitektur, die mit zahlreichen Abbildungen und Plänen anschaulich gemacht wird. Die heute als Dompfarrkirche genutzte ehem. Stiftskirche des Niedermünsters wird dabei ebenso einer eingehenden Analyse unterzogen wie die seit 1945 nur noch als Ruine erhaltene Kirche des Obermünsters. Neue Erkenntnisse zum in der Öffentlichkeit wohl überwiegend unbekannten Mittelmünster, das im 19. Jh. vollständig zerstört wurde, liefert vor allem die Neuauswertung historischer Dokumente. Erstmalige, umfassende Untersuchung aller drei Regensburger Damenstifte Auswertungvon umfangreichem, unpubliziertem Material
Zum Autor
Autorin: Katrin Eichler hat Kunstgeschichte, Soziologie und Geschichte an den Universitäten Regensburg und Wien studiert und 2008 über die drei Regensburger Damenstifte promoviert. Zur Zeit arbeitet sie als freischaffende Kunsthistorikerin in Budapest.
Koci-Montanari, Silvia: Die Stadtmauern von Rom italienisch. 2009. 100 S., zahlr.Stiche und Zeichnungen 19 x 12 cm. Pb EUR 12,90 ISBN: 978-3-7954-2227-1 Schnell & Steiner
Knapp, Ulrich: Salem, ein Kloster gestaltet eine Landschaft. Katalog. Hrsg. v. Kulturamt Bodenseekreis, Kulturamt. 2009. 224 S., 200 fb. Abb., 200 fb. Abb. 28 x 21 cm. Pb EUR iVb ISBN: 978-3-7954-2246-2 Schnell & Steiner
Knapp, Ulrich: Auf den Spuren der Mönche. Bauliche Zeugen der Zisterzienserabtei Salem zwischen Neckar und Bodensee. Hrsg. v. Kulturamt Bodensee, Kulturamt. 2009. 336 S., 350 fb. Abb., 350 fb. Abb. 21 x 13 cm. Pb Schnell & Steiner, Regensburg 2009. EUR 19,90 ISBN: 978-3-7954-2247-9 Schnell & Steiner
»...die erste Abtei des Hl. Röm. Reiches«: Mit diesen Worten wird am Stiftermonument im Salemer Münster die Bedeutung des 1134 gegründeten reichsunmittelbaren Klosters hervorgehoben. Der Band begibt sich auf die weitreichenden und bislang großteils unentdeckten Spuren der Zisterzienser von Salem.
Wie kaum eine andere Abtei hatte Salem ihre im Mittelalter erworbenen Rechte und Privilegien nicht nur bis zur Säkularisation 1803 bewahren können, sondern ihr war es im 17. und 18. Jh. sogar gelungen, geschlossene Herrschaftsbereiche auszubilden, in denen der Abt die volle Gerichtsbarkeit innehatte. Bedeutende Künstler und Baumeister, wie die Bildhauerfamilie Feuchtmayer, wurden nach Salem gerufen, um für die repräsentative Ausschmückung der Klosterbauten zu sorgen. Das wohl bekannteste Bauprojekt war die Wallfahrtskirche Birnau. Der Band skizziert die Geschichte der Abtei und stellt die verschiedenen Gebäudeformen und -typen vor. Ein Kapitel ist der Darstellung ausgewählter Ökonomiebauten, Kirchen und Kapellen in den Salemer Klosterämtern zwischen Neckar und Bodensee gewidmet. Zahlreiche Abbildungen dokumentieren den historischen wie heutigen Zustand der Bau- und Liegenschaften des Klosters, so in Esslingen, Nürtingen, Ulm, Überlingen oder Konstanz. Informativer und reich bebilderter Begleiter auf den Spuren der Abtei Salem und ihrer Besitzungen vom Neckar bis zum Bodensee
Zum Autor
Ulrich Knapp ist Autor zahlreicher Publikationen zur Architektur und Skulptur des Mittelalters und des Barock sowie zur Kunstgeschichte Süddeutschlands.
Schlimbach, Guido: Für einen lange währenden Augenblick. Der Beitrag der Kunst-Station Sankt Peter Köln zum Dialog von Kunst und Religion. Hrsg. v. Gerhards, Albert. 2009. 424 S., 70 sw. Abb., 24 x 17 cm. (Studien zu Kirche und Kunst 7) Pb EUR 29,90 ISBN: 978-3-7954-2110-6 Schnell & Steiner
Die Kunst-Station Sankt Peter Köln erregt seit vielen Jahren durch Ausstellungen im Sakralraum Aufsehen. Eine Altarskulptur von Eduardo Chillida musste auf Veranlassung Roms beseitigt werden: ein Paradigma für das Verhältnis von Religion und Kunst im 21. Jh.?
1987 übernahm P. Friedhelm Mennekes die Gemeinde Sankt Peter in Köln und gründete dort ein Zentrum für zeitgenössische Kunst und Musik, die Kunst-Station Sankt Peter Köln. Bis 2008 prägte der Jesuit nicht nur die pastorale und künstlerische Arbeit der Innenstadtkirche, er gab zudem entscheidende Impulse in der Diskussion um das Verhältnis von Religion, Glaube und Kunst. Der Band befasst sich mit der gesamten Zeit des Wirkens von P. Mennekes in Köln und ist damit ein wichtiger Baustein für die Verhältnisbestimmung von Kunst und Religion. Geschichte und Wirken der Kölner Kunst-Station Sankt Peter - ein grundlegender Beitrag zum Thema Kirche und zeitgenössische Kunst.
Städtische Räume in der Vormoderne. Hrsg. v. Ehrich, Susanne /Oberste, Jörg. 2009. 208 S., 45 fb. Abb., 45 fb. Abb. 24 x 17 cm. (Forum Mittelalter Studien 5) Pb EUR 24,90 ISBN: 978-3-7954-2250-9 Schnell & Steiner
Jüngere kulturwissenschaftliche Ansätze haben die Reflexion über den Stadtraum neu angestoßen. Räume sind nicht nur Schauplätze des historischen Handelns, sondern sind selbst als soziale und symbolisch überformte Konstrukte Gegenstand historischer Prozesse. Der vorliegende Sammelband ist interdisziplinär und europäisch vergleichend angelegt.
Durch den Blick auf die Vielfalt städtischer Binnenräume, die Organisation von Stadt-Umland-Beziehungen oder die Funktionalität überregionaler Städtenetze ergeben sich neue und spannende Forschungsperspektiven für das mittelalterliche Städtewesen. Der Frage nach der Konstruktion von urbanen Räumen im Zeitraum zwischen 400 und 1600 wird zum einen auf der innerstädtischen Ebene nachgegangen - etwa, wenn die klösterliche Topographie von Toulouse, jüdische Räume in Regensburg oder der städtische Raum als literarisches Identifikationsmedium untersucht werden. Darüber hinaus treten auch mittelalterliche Metropolen wie Straßburg, Paris oder Basel und ihre kulturelle Ausstrahlung auf das Umland in den Blick. Nicht zuletzt geht es um die rechtlichen und politischen Bindungsfaktoren und -strategien innerhalb von Städtelandschaften. Neue methodische Ansätze: Reich illustrierter Sammelband zum europäischen Städtewesen mit internationalen Beiträgen aus Geschichte, Geographie, Kunstgeschichte, Musik-, Sprach- und Literaturwissenschaften
Zum Autor
Autoren: Bruno Boerner, Dresden; Albrecht Classen, Arizona; James Davis, Belfast; Rudolf Flotzinger, Graz; Katalin Gönczi, Magdeburg; Bettina Gröber, Regensburg; Karsten Igel, Münster; Gunnar Mikosch, Basel; Jörg Oberste, Regensburg; Anja Rathmann-Lutz, Basel; Maria Selig, Regensburg; Terry R. Slater, Birmingham; Marco Vencato, Basel; Gabriel Zeilinger, Kiel
Bisconti, Fabrizio /Nicolai, Vincenzo Fiocchi /Mazzoleni, Danilo: The christian catacombs of Rome. History, Decoration, Inscritions. 2009. 208 S., 1 Karte, 29 Pläne, 22 Abb., 128 fb. Abb. 28 x 24 cm. Pb EUR 29,90 ISBN: 978-3-7954-2212-7 Schnell & Steiner
Die römischen Katakomben können ohne Übertreibung als einer der beeindruckendsten, aussagekräftigsten und besterhaltenen Komplexe der gesamten antiken Welt bezeichnet werden. Mit diesem Buch liegt nunmehr eine umfassende Publikation zu den christlichen Katakomben Roms vor, die die aktuellen Ergebnisse der internationalen Katakombenforschung anschaulich und umfassend darlegt.
Drei ausgewiesene Experten, seit Jahrzehnten als Professoren an römischen Universitäten mit der Materie vertraut, befassen sich mit allen relevanten Fragen zu Topographie, Ikonographie und Epigraphik der Katakomben: Vincenzo Fiocchi Nicolai erörtert Ursprung und Entwicklung der Katakombenanlagen von ihrer Entstehung in severischer Zeit bis zu Aufgabe und Verfall im frühen Mittelalter. Von Fabrizio Bisconti stammen die Ausführungen zur prachtvollen Ausmalung der Katakomben, wobei besonders die heidnischen und christlichen Bildthemen und ihre wechselseitige Beeinflussung zur Sprache kommen. Danilo Mazzoleni befasst sich anhand ausgewählter Beispiele mit dem Inhalt der Grabinschriften, wobei er spannende Aufschlüsse zum Alltag der frühen Christen gewinnt, die den Leser durch ihre Unmittelbarkeit und zeitlose Lebensnähe in ihren Bann ziehen.
This book presents the Christian catacombs of Rome, based on the most recent scientific research. In particular, it focuses on their origins and development, their artistic decoration and the inscriptions found there. Three chapters, written by specialists of their respective fields, deal with the topography, iconography and epigraphy of the catacombs.Abundant illustrations document the current state of the catacombs following the extensive restorations of recent years and also incorporate the results of the latest excavations
Schatzkammer Thüringen. 2009. 200 S., zahlr. Abb., 21 x 21 cm, Pb EUR 24,90 ISBN: 978-3-7954-2186-1 Schnell & Steiner
In Thüringen entstand seit dem Mittelalter bis ins 19. Jh. hinein auf engem Raum ein dichtes Netz höfischer Residenzen wie sonst nirgends in Deutschland. Der Band führt den Glanz der kleinen Hofstaaten vor Augen, der sich insbesondere in der exquisiten Ausstattung und erlesenen Kunstsammlungen widerspiegelt.
In kurzen und reich bebilderten Texten wird das opulente Erbe höfischer Kultur in Thüringen vorgestellt. Dazu zählen der größte deutsche, während des Dreißigjährigen Kriegs begonnene Schlossneubau in Gotha mit dem ersten Englischen Garten auf dem Kontinent, die prunkvolle Ausstattung von Schloss Heidecksburg in Rudolstadt mit dem virtuosen Formen- und Farbenspiel des Rokoko oder das Sommerpalais in Greiz, eines der frühesten klassizistischen Bauten nach französischem Vorbild. Weitere Stationen sind das Residenzschloss Weimar, die Schlösser Altenburg und Schwarzburg, die Veste Heldburg, Schloss Elisabethenburg in Meiningen, Altenstein, Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden sowie die Schlösser Molsdorf und Sondershausen. Der prächtig illustrierte Band lädt ein, im fein gesponnenen Netz der Residenzen der dynastischen Geschichte der Wettiner, der Schwarzburger oder der Reußen nachzuspüren und macht Lust auf die Entdeckung von Schlössern, Kunstsammlungen und Gärten. Reich illustrierter und informativer Wegbegleiter zu 12 ausgesuchten Orten höfischer Kultur in Thüringen mit besonderem Akzent auf den Museen und Kunstsammlungen der einstigen Residenzen Zum Autor
Autoren: Dorothee Ahrendt, Christina Baum, Petra Dittmar, Dietger Hagner, Christa Hirschler, Roland Krischke, Uta Künzl, Nadja Kupsch, Eva Maria von Mâriâssy, Claudia Narr, Helmut-Eberhard Paulus, Ingrid Reißland, Angelika Schneider, Catrin Seidel, Achim Todenhöfer, Lutz Unbehaun, Axel Wirth
Lüders, Imke: Der Tod auf Samt & Seide. Todesdarstellungen auf liturgischen Textilien des 16. bis 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. 2009. 268 S., 117 sw. u. 82 fb. Abb., 27 x 21 cm. Pb EUR 28,50 ISBN: 978-3-7954-2265-3 Schnell & Steiner
Paramente mit Todesdarstellungen fanden seitens der textilhistorischen und ikonographischen Forschung bislang kaum Beachtung. Erstmalig wird dieser Denkmälerbestand nun am Beispiel von rund fünfzig erhaltenen Objekten systematisch vorgestellt.
Die Objektgruppen gliedern sich dabei in Totentänze, Skelettdarstellungen sowie Totenschädel und Gebeine. In der Deutung des Bildgegenstandes entfernt sich die Autorin von herkömmlichen mentalitäts- und kulturhistorischen Ansätzen, die die Todesdarstellung vorrangig als Zeichen der Lebensbedrohung und Vergänglichkeit verstehen - stattdessen verbindet sie bildliche Details mit konkreten biblischen Inhalten der katholischen Totenliturgie. Einerseits wird die Bedeutung des Memento mori im Zusammenhang mit der allgemeinen Verpflichtung des Christen zum Totendienst herausgestellt und andererseits die Auferstehungserwartung betont, die sich in der bildlichen Darstellung menschlicher Überreste ausdrückt. Die zentrale These von der »Läuterung des Leibes« im Grabe als Gegenpol zur Läuterung der Seele im Fegefeuer ermöglicht eine weitreichende Interpretation der Bilder des Todes in der sepulkralen Kunst und Kultur bis ins 19. Jh.
Glatz, Joachim: Trechtingshausen. Rheinstein. 2009. 28 S., 20 fb. Abb., 20 fb. Abb. 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2538sp) Gh EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6805-7 Schnell & Steiner
Glatz, Joachim: Trechtingshausen. Rheinstein. 2009. 28 S., 20 fb. Abb., 20 fb. Abb. 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2538rus) Gh EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6806-4 Schnell & Steiner
Das Neumünster zur Würzburg. Ill. v. Kneise, Ulrich /Beitr. v. Lenssen, Jürgen /Scheele, Paul-Werner /Hrsg. v. Lenssen, Jürgen. 2009. 200 S., 10 sw. u. 140 fb. Abb., 30 x 22 cm. Gb EUR 29,90 ISBN: 978-3-7954-2184-7 Schnell & Steiner
Das Würzburger Neumünster, nach dem Dom die bedeutendste Kirche des Bistums, konnte in über zweijähriger Restaurierung glanzvoll wiederhergestellt werden. Der mit vorzüglichen Fotografien ausgestattete Bildband führt das Neumünster in seiner erneuerten Gestalt und reichen Ausstattung vor Augen.
Am 24. Juni 2009 wird das Neumünster, legendärer Ort des Martyriums der Frankenapostel, wiedereröffnet. Die aufwendige Renovierung galt der Wiedergewinnung der barocken Gestalt des Innenraumes mit seinem Stuckkleid und dem Freskenzyklus. Die im Wesentlichen erhaltene Ausstattung mit Altären und einer Vielzahl von Kunstwerken wurde um Werke von bedeutenden zeitgenössischen Künstlern ergänzt. Der Band stellt in üppiger Bebilderung den Sakralraum und seine künstlerische Ausgestaltung vor, darunter viele Details, die dem Auge ansonsten verborgen bleiben. Eindrucksvolles Porträt des Würzburger Neumünsters mit Fotografien von künstlerischem Anspruch
Hajnalka Herold. RGZM, Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums. Herold: Zillingtal (Burgenland). 2009. 420 S., 97 Abb., 242 Farbtafeln, 1 Beilage, 21 x 30 cm, EUR 180,00 ISBN: 978-3-7954-2259-2 Schnell & Steiner
Für die frühmittelalterliche Siedlung von Zillingtal (7.-8. Jh. n.Chr.) interessierte bei der Bearbeitung der Siedlungsbefunde vor allem die Wiederverwendung der römischen Ruinen. Die Auswertung des Fundmaterials konzentriert sich auf die Keramik, die zusammen mit dem zugehörigen Gräberfeld untersucht wurde. Die Chronologie der Grabgefäße und die anthropologischen Daten der Bestatteten bilden die Basis für den dritten Schwerpunkt: die Analyse awarenzeitlicher Traditionen bei der Beigabe von Keramikgefäßen in die Gräber.
Alexander der Große und die Öffnung der Welt. Asiens Kulturen im Wandel. Hrsg. v. Wieczorek, Alfried/Hansen, Sven /Tellenbach, Michael. 2009. 500 S., 600 fb. Abb. 28,0 x 24,0 cm. Pb EUR 29,90 ISBN: 978-3-7954-2177-9 Schnell & Steiner
Der Begleitband zur großen Sonderausstellung führt auf den Spuren Alexanders des Großen nach Zentralasien. Essays namhafter Wissenschaftler und Abbildungen kostbarer Leihgaben aus internationalen Museen beleuchten die spannenden Begegnungen unterschiedlichster Kulturen vor dem Hintergrund des Alexanderzuges.
Kaum eine historische Gestalt hat dieMenschen so bewegt wie Alexander der Große (356-323 v. Chr.). Sein kurzes Leben, sein legendärer Feldzug durch das riesige Perserreich sowie sein Wirken und Nachwirken haben unzählige Geschichten und Legenden hervorgerufen. Der Band führt die eindrucksvolle Expansion des makedonischen Herrschers bis nach Zentralasien vor Augen. Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen setzen sich mit den nachhaltigen Folgen des Aufeinandertreffens altorientalischer und griechischer Traditionen für die zentralasiatischen Kulturenauseinander. Der umfangreiche Katalogteil veranschaulicht die Begegnungen anhand von rund 400Objekten. Neben kostbaren Exponaten aus den großen europäischen Sammlungen, wie dem Louvre, dem British Museum oder der Eremitage, gehören dazu vor allem auch Schätze aus Museen in Usbekistan, Tadschikistan und Afghanistan sowie neue Ausgrabungsfunde, von denen der größte Teilerstmals in Europa präsentiert wird.Reich bebilderter Begleitband zur Sonderausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museenin Mannheim vom 3.10.2009-21.02.2010
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