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Utrecht. The Cathedral Tower. Ill. v. Lechtape, Andreas. Hrsg. v. Kam, Réne de. Übers. v. Hughes, Richard. 2006. 26 S., 21 fb. Abb. 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2639e) Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-6639-3 Schnell & Steiner
Utrecht. De Domtoren. Ill. v. Lechtape, Andreas. Hrsg. v. Kam, Réne de. 2006. 26 S., 21 fb. Abb. 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2639 nl) Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-6638-5 Schnell & Steiner
Utrecht. Der Domturm. Ill. v. Lechtape, Andreas. Hrsg. Kam, Réne de. 2006. 26 S., 21 fb. Abb. 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2639) Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-6637-7 Schnell & Steiner
Zwickau. Die Priesterhäuser. Hrsg. v.Förderverein Priesterhäuser /Stoye, Wilfried /Fleischhauer, Matthias /Oelsner, Norbert /Haupt, Steffi /Kulturamt Zwickau. 2006. 30 S., 20 fb. Abb. 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2618) Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-6633-4 Schnell & Steiner
Kirchenbau. Welt vor der Schwelle. Hrsg.: Schwarz, Rudolf. 2007. 376 S., 187 Abb., 66 Grundr. u. Zeichn. Pb EUR 49,90 ISBN: 978-3-7954-1961-5 Schnell & Steiner
Kirchen dienen nicht nur als Orientierungszeichen bei der Fahrt durch Stadt und Land, sondern auch bei der Suche nach Ordnung und Sinn des Lebens. Der Kirchenbau hat im 20. Jh. einen großen Beitrag zur Gestaltung von Umwelt und Innenwelt geleistet. Mit dem Buch des bedeutenden Kirchenbaumeisters Rudolf Schwarz (1897-1961) ist eines der wichtigsten literarischen Dokumente über den Kirchenbau des 20. Jh. wieder greifbar, versehen mit einer Einschätzung aus heutiger Sicht.
Worin liegt das Geheimnis guter Architektur? Wohl in der Gestalt. Aber in welcher? Bei der Suche nach der geeigneten Gestalt bezog Rudolf Schwarz seine Überlegungen auf den Sakralbau, "denn er steht an der Grenze, und es schien mir, dass erst in der Situation vor der Schwelle, wo sie nichts mehr vor sich hat, was sie als Zweck oder Dienst beanspruchen könnte, Architektur ganz sie selbst werde." Schwarz ging auf die Suche nach einer Ordnung von Gestalten, "unter denen die Menschen Gott zu begegnen pflegten." Er fand sie "in der Liturgie, welche eine Folge von geistigen Räumen enthielt. Ich versuchte, die inneren Raumgestalten der Liturgie und ihre Folgen aufzuzeichnen." Von grundlegender Bedeutung war seine Begegnung mit Romano Guardini auf Burg Rothenfels. Daraus entstand das erste architekturtheoretische Werk "Vom Bau der Kirche" (1938), vor allem aber entwickelten sich richtungsweisende Kirchenbauten, angefangen von St. Fronleichnam in Aachen (1930) bis hin zu Bauten der sechziger Jahre, die nach seinem frühen Tod 1961 von seiner Frau Maria Schwarz ausgeführt wurden. Der nun wieder aufgelegte Band dokumentiert in Wort und Bild die Lebens- und Wirkungsgeschichte des "Baumeisters der neuen Gemeinde" und lädt zur Wiederbegegnung mit einmaligen, teilweise in ihrer Existenz bedrohten Bauwerken des 20. Jahrhunderts ein. Das vielzitierte Standardwerk des Baumeisters Rudolf Schwarz zum Kirchenbau des 20. Jahrhunderts - endlich wieder greifbar! Bietet grundlegende Einsichten in den Zusammenhang von Kirchenbau und Liturgie Qualitätvolle Schwarzweissaufnahmen ermöglichen die Wiederentdeckung von richtungsweisenden, heute aber zum Teil gefährdeten Kirchenbauten
Zum Autor
Herausgeberin und Autoren der Einführung: Dipl.-Ing. Maria Schwarz ist Architektin in Köln und Honorarprofessorin an der Technischen Universität München. Prof. Dr. theol. Albert Gerhards lehrt Liturgiewissenschaft an der Katholisch-theologischen Fakultät der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Dipl.-Ing. Josef Rüenauver ist Architekt und Erzdiözesanbaumeister em. im Erzbistum Köln.
Barocke Blütezeit. Die Kultur der Klöster in Westfalen. Hrsg.: Wemhoff, Matthias. 2007. 392 S., 210 fb. Abb. 24 x 22 cm. (Dalheimer Kataloge 1) Pb EUR 24,90 ISBN: 3-7954-1962-X Schnell & Steiner
Mit einer Sonderausstellung wird im Mai 2007 in Dalheim bei Paderborn das europaweit erste Landesmuseum für Klosterkultur eröffnet. Ausstellung und Begleitband sind der barocken Blütezeit der Klöster in Westfalen gewidmet. Der umfassenden Darstellung entspricht hierbei die Vielfalt der Exponate: Von schlichten Zeugnissen der klösterlichen Alltagskultur über die bildliche Darstellung zeitgenössischer Klosterbauten und Ordensangehöriger bis hin zu wertvollen Objekten der Kirchenausstattung und Sakralarchitektur reicht das Spektrum.
In einführenden Beiträgen wird zunächst der politische und wirtschaftliche Hintergrund des frühneuzeitlichen Klosterwesens vom Ende des Dreißigjährigen Krieges bis zur Mitte des 18. Jh. dargestellt: Aus bescheidenen Anfängen und Reparaturen von Kriegszerstörungen entwickelte sich durch planvolle und erfolgreiche Wirtschaftsführung eine Fülle von Neubauten und Neuausstattungen klösterlicher Anlagen, nachdrücklich gefördert durch die kirchenpolitischen Vorgaben bischöflicher Landesherren. Von besonderer Bedeutung für diese Epoche waren auch die städtischen Neuansiedlungen von Jesuiten und Bettelorden im Zuge der Katholischen Reform nach dem Tridentinischen Konzil (1545-63) sowie - davon beeinflusst - gewandelte Formen von Gottesdienst und Volksfrömmigkeit. Weitere Beiträge widmen sich der barocken Sakralarchitektur und Kirchenausstattung, den Bibliotheken und der Pflege von Wissenschaft und Musik. Dabei wird den Veränderungen in den Bischofsstädten Münster, Osnabrück und Paderborn ebenso nachgegangen wie denen im traditionsreichen Kloster Corvey und nicht zuletzt dem Chorherrenstift Dalheim. Ausgehend von der Rekonstruktion des zerstörten Dalheimer Hochaltars gilt der äußerst produktiven Bildhauerwerkstatt Papen besondere Aufmerksamkeit. Durch die reiche Illustrierung mit Farb- und Schwarzweißabbildungen, Karten und Plänen bietet der Band eine besonders anschauliche Darstellung dieses bedeutenden Kapitels der Klosterkultur. Begleitband zur Eröffnungsausstellung des Landesmuseums für Klosterkultur Dalheim ab 22. Mai 2007. Mehr unter www.kloster-dalheim.de Umfassende Darstellung der Blütezeit der Klosterkultur in Westfalen nach dem Dreißigjährigen Krieg mit Beiträgen namhafter Autoren
Zum Autor
Herausgeber: Prof. Dr. Matthias Wemhoff ist Direktor des Landesmuseums für Klosterkultur Dalheim und Honorarprofessor der Universität Paderborn.
Decker, Klaus P /Grossmann, Ulrich G: Die Ronneburg. Ill. v. Götz, Roman von. Zeichn. v. Radt, Timm. 2. Aufl. 2006. 64 S., 19 sw. u. 60 fb. Abb., 1 Grundriss. 21 x 14 cm. (Burgenführer 6) Gh EUR 6,50 ISBN: 3-7954-1879-8 Schnell & Steiner
Der Kardinal. Albrecht von Brandenburg, Renaissancefürst und Mäzen. Hrsg. v. Andreas Tacke, Thomas Schauerte, Katja Schneider. ISBN: 3-7954-1909-7 Schnell & Steiner
Der Kardinal: ein Titel wie aus Stein gemeißelt - für einen Mann, der schon zu Lebzeiten umstritten war und von Luther grob beschimpft wurde: Markgraf Albrecht von Brandenburg (1490-1545), Kardinal, Reichserzkanzler und Herr über drei Bistümer- Mainz, Magdeburg und Halberstadt. Doch war er zugleich ein Kunstmäzen von Rang, Auftraggeber von Cranach, Dürer, Baldung oder Grünewald, mit deren Werken er seine Lieblingsresidenz Halle so verschwenderisch ausstattete, dass er darüber völlig verarmte.
Halle: 1513-1541 Lieblingsresidenz des mächtigsten Fürsten, den das alte Reich je gesehen hatte; eine der frühesten deutschen Renaissance-Residenzen; Ort der kostbarsten Reliquiensammlung und des größten Gemäldeauftrags, den die ältere deutsche Kunstgeschichte kennt - all dies war in der Salinenstadt noch nie Gegenstand einer Ausstellung. Die Moritzburg lässt in einer großen Kunstschau diese Glanzzeit zum 1200. Stadtjubiläum noch einmal lebendig werden. Mit über 200 internationalen Exponaten aus Amsterdam, Berlin, London, München, St. Petersburg, Stockholm oder Wien werden alle Kunstgattungen präsentiert, die unter Albrecht in Halle eine Blüte erlebten: Neben den Resten des "Halleschen Heiltums" und Schätzen der Buchmalerei haben sich vor allem Gemälde aus dem riesigen Bilderzyklus erhalten, den Albrecht bei Cranach, Dürer, Grünewald und Baldung für den heutigen Dom in Auftrag gab. Glanzstück ist die Präsentation des großen "Magdalenenaltars" (heute Aschaffenburg), dessen Tafeln frisch restauriert präsentiert werden. Im reich bebilderten Katalogband werden nach einer umfassenden Einführung alle Exponate wissenschaftlich erschlossen, während der Essayband die kunsthistorischen, geschichtlichen und religiösen Hintergründe der Hallenser Renaissance beleuchtet.
Herausgeber: Prof. Dr. Dr. Andreas Tacke lehrt Kunstgeschichte an der Universität Trier, Dr. Thomas Schauerte ist wissenschaftlicher Kurator der Ausstellung. Reich illustriertes Katalogbuch zur großen Ausstellung der Stiftung Moritzburg. Landeskunstmuseum Sachsen-Anhalt vom 09.09.-26.11.06 in Halle. Mehr unter www.moritzburg.sachsen-anhalt.de Umfassende Darstellung der katholischen Prachtentfaltung in der Reformationszeit Auftakt zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit der Renaissance in Mitteldeutschland
Hartmut Scholz, Daniel Parello. Der Altenberger Dom. [Fensterschmuck] Meisterwerke der Glasmalerei, Band 2. 96 S., 60 fb. und 22 sw. Abb., 16 x 27,5 cm, Br. EUR 9,90 ISBN: 3-7954-1960-8 Schnell & Steiner
Die ehem. Zisterzienser-Klosterkirche Altenberg im Bergischen Land besitzt noch umfassende Teile ihrer ornamentale Grisailleverglasung. Mit dem berühmten Westfenster und den am Ort verbliebenen Resten der Kreuzgangverglasung ist dies der bedeutendste in Deutschland erhaltene Grisaillefenster-Zyklus.
Die Vorschrift des Generalkapitels der Zisterzienser, namentlich auf jedweden farbigen und figürlichen Fensterschmuck in den Ordenskirchen zu verzichten, hat in den farblos verglasten Chor- und Querhausfenstern des Altenberger Doms eine einzigartige Fülle erlesener vegetabiler und geometrischer Ornamentmuster aus der Bauzeit der Kirche hervorgebracht. Das monumentale Westfenster vom Ende des 14. Jhs. mit der Darstellung stehender Heiliger in Grisaillemalerei in hoch aufragenden goldgelben Tabernakeln steht in einer Reihe mit Werken verschiedener Bildkünste, denen die Reduktion der Farbigkeit nicht mehr Ausdruck von Bescheidenheit, sondern Zeichen höchster ästhetischer Raffinesse war. Erfasst sind ferner die Überreste der umfangreichen, im 19. Jh. zu überwiegenden Teilen nach England veräußerten Kreuzgangverglasung des 16. Jhs. mit Szenen aus dem Leben des hl. Bernhard v. Clairvaux sowie die modernen Farbfenster der großen Restaurierungsphase um 1900. Meisterwerke der Glasmalerei herausgegeben von Hartmut Scholz im Auftrag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz und des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft, Berlin Herausragenden Denkmälern deutscher Glasmalerei ist diese neue Reihe gewidmet: Auf der Basis aktueller Forschungen für das internationale Werkinventar des Corpus Vitrearum werden die ausgewählten Objekte in knappen und allgemeinverständlichen Texten und mit einer reichen Auswahl an Farbabbildungen vorgestellt. Die Bände dienen zugleich der Orientierung vor Ort, weshalb jeweils alle bewahrten Glasmalereien - mittelalterliche wie neuzeitliche - behandelt werden.
Baumburg an der Alz. Das ehemalige Augustinerchorherrenstift in Geschichte, Kunst, Musik und Wirtschaft. Hrsg. Prälat Dr. Anton Landersdorfer, Prälat Dr. Walter Brugger, Christian Soika. 432 S., 160 meist fb. Abb., Zeichnungen und Pläne, 21 x 28 cm, Ln. mit Schutzumschlag. EUR 49,90 ISBN: 3-7954-1710-9 Schnell & Steiner
m Jahr 2007 kann das ehemalige Augustinerchorherrenstift Baumburg an der Alz mehrere Jubiläen feiern: Vor 900 Jahren wurde es durch Adelheid und Berengar von Sulzbach gegründet, vor 850 Jahren wurde die erste Stiftskirche geweiht und vor 250 Jahren entstand eine neue Kirche, die als "Juwel des Rokoko" im Chiemgau gilt.
Der südostbayerische Raum mit seinen zahlreichen Klöstern und Stiften gehört zu den in der Forschung immer noch vernachlässigten Gebieten. Dieser Band schließt hier eine empfindliche Lücke: Insgesamt 20 Autoren stellen die Geschichte des bedeutenden Augustinerchorherrenstiftes Baumburg von den Anfängen bis zur Säkularisation sowie die anknüpfende Pfarrgeschichte dar. Die Archäologie, die Bau- , Kunst- und Wirtschaftsgeschichte werden ebenso behandelt wie die Grabsteinplastik, das Silber- und Kunsthandwerk sowie die Musikgeschichte. Nach einer bedeutenden Blüte im Mittelalter erlebte Baumburg wie fast alle anderen bayerischen Klöster im 15. und 16. Jh. einen wirtschaftlichen und religiösen Verfall, bevor sich mit der ab 1600 einsetzenden Barockisierung wieder neues Leben entfaltete. In Folge der Aufhebung des Augustinerchorherrenstifts während der Säkularisation von 1803 wurden große Teile der Klosteranlage abgerissen. Erhalten blieb die schönste und größte Rokokokirche des Chiemgaus: Ab 1755 vom Baumeister Franz Alois Mayr aus dem benachbarten Trostberg errichtet, erhebt sie sich majestätisch auf einem Bergsporn über dem Zusammenfluss von Alz und Traun. In einem reichhaltigen Abbildungsteil werden Architektur und Kunstschätze nicht nur der Stiftskirche, sondern auch der inkorporierten Pfarreien und Filialkirchen bis nach Niederösterreich präsentiert. Erste umfassende und fundierte Stiftsmonographie zu Baumburg mit neuesten Forschungsergebnissen Präsentiert eindrucksvolle Abbildungen der größten und schönsten Rokokokirche des Chiemgaus.
Bayern und Slowenien im Zeitalter des Barock. Architektur, Skulptur, Malerei. Hrsg. Janez Höfler und Frank Büttner. 326 S., 142 Abb. 17 x 24 cm, Gb., EUR 34,90 ISBN: 3-7954-1934-9 Schnell & Steiner
Die bedeutung des Barock als internationale Kunstströmung wird auch im historischen Raum Mitteleuopas sichtbar. Dies gilt in besonderem Maße für die südlichen Regionen, die nach der Zeit der Glaubensspaltung im Festigen des Katholizismus eine Hauptaufgabe fanden. Die Kunst ist wie nie zuvor so entschieden in den Dienst der Politik getreten und hat dabei nicht nur die Kirche, sondern auch das öffentliche und private Leben höherer und niedrigerer Sozialschichten ergriffen.
Obwohl Bayern und Slowenien keine Nachbarländer sind und sich auch politisch unterschieden, hat die Entwicklung zu ähnlichen Resultaten geführt. Die neue Rolle der Religion schlug sich imWahlfahrtwesen und in anderen Formen öffentlicher und privater Frömmigkeit nieder und brachte mit der Auftraggeberschaft im Bereich der kirchlichen Architektur u8nd Kunst vergleichbare Resultate. Architektur, Skulptur und Malerei sowie die wenigen, aber immerhin konkret greifbaren Einflüsse Bayerns auf Slowenien durch Vorbilder oder gastierende Künstler belegen dies. Diesem Themenbereich widmen sich die im vorliegenden Band gesammelten Vorträge des slowenisch-bayerischen kunstgeschichtlichen Kolloquiums, das im Oktober 2004 in Ljubljana stattfand. Der Rahmen war ein Forschungsprojekt, das vom Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilian-Universität in München und der Abteilung für Kunstgeschichte der Universität Ljubljana getragen wurde.
Wolfgang Brückner. Lutherische Bekenntnisgemälde des 17. und 18. Jahrhundert. Die illustrierte Confessio Augustana Hrsg. Hasso von Poser, Groß Naedlitz, Landeskirchenamt der Ev.-luth. Landeskirche Hannover. Adiaphora. Schriften zur Kunst und Kultur im Protestantismus, Band 6. 256 S., 180 meist fb. Abb., 21 x 28 cm, Gb. mit Schutzumschlag. EUR 34,90 ISBN: 978-3-7954-1937-0 Schnell & Steiner
"Konfessionsbilder" werden Gemälde für ev.-luth. Kirchen vor allem des 17. Jahrhunderts genannt, deren Gemeinden damit Bekenntnis ablegten für die 1530 verfasste Confessio Augustana. Dargestellt sind die Unterzeichner der Bekenntnisstände, aber auch gottesdienstliche Handlungen. So bietet die Studie zu Herkunft, Ikonographie und Ausbreitung einen spannenden Einblick in kirchliches Leben zur Zeit des Konfessionalismus.
Konfessions- bzw. Bekenntnisgemälde, um ein Bekenntnis zur Confessio Augustana abzulegen. Diese Lehrschrift wurde 1530 von protestantischen Fürsten und Reichstädten dem Kaiser überreicht und bildete die Grundlage für theologische Abgrenzungen gegenüber Katholiken und Reformierten. Auf den Gemälden erscheinen einerseits die damaligen fürstlichen und städtischen Unterzeichner, andererseits aber v.a. die Spendung des Abendmahls nach lutherischer Doktrin, umgeben von szenischen Darstellungen der übrigen gottesdienstlichen Handlungen. Studien zu Herkunft, Ikonographie, zeitlichem Auftreten und Ausbreitung dieser spezifischen Gattung stellen den geistigen Zusammenhang von theologiehistorischen Entwicklungen und zeittypischer Kulturgeschichte im Kontext deutscher Territorialherrschaften dar. Spannende Beobachtungen bietet die Auswertung der optischen Einblicke in kirchliches Leben der lutherischen Orthodoxie im Zeitalter des Konfessionalismus. Sie werden möglich aufgrund des reichen Bildmaterials und eines ausführlichen Katalogs der rund 40 heute noch greifbaren Gemälde und deren umfangreicher Beschriftungen mit Textzeugen aus der Heiligen Schrift. So lassen sich Wort und Bild im Kirchenraum in mehrfacher Hinsicht beleuchten: als katechetische Hilfsmittel sowie als demonstratives Bekenntnis. Erste umfassende Studie zu Lutherischen Bekenntnisbildern - reich illustrtiert mit farbigen Abbildungen und Detailaufnahmen Bietet spannende Einblicke in den theologischen, kulturhistorischen und künstlerischen Zeitkontext Ausstellungshinweis zum Thema: "Bekenntnis in Bildern" vom 8. Juli --23. September im Museum Kirche in Franken in Bad Windsheim
Zum Autor
Autor: Prof. Wolfgang Brückner ist Emeritus der Dt. Philologie und Volkskunde der Universität Würzburg und Vorsitzender des Beirats "Museum Kirche in Franken" (Bad Windsheim) sowie Autor zahlreicher Studien zur Kulturgeschichte des Protestantismus.
Der bürgerliche Tod. Städtische Bestattungskultur von der Aufklärung bis zum frühen 20. Jahrhundert. Hrsg. Claudia Denk, John Ziesemer. Hefte des Deutschen Nationalkomitees, Band XLIV. 288 S., 350 meist fb. Abb., 21 x 29,7 cm, Br. EUR 49,90 ISBN: 3-7954-1946-2 Schnell & Steiner
"Der bürgerliche Tod" - zu diesem Thema veranstaltete ICOMOS eine Tagung, bei der erstmals interdisziplinär und europaweit die unterschiedlichsten Fragen der Sepulkralkultur zwischen 1800 und 1900 behandelt wurden: Friedhöfe als Orte nationaler und städtischer Repräsentation, Friedhöfe als künstlerisches Betätigungsfeld, als Verwitterungslabor, heutige Erhaltungsprobleme u.a. Die Ergebnisse sind in diesem Band des Deutschen Nationalkomitees zusammengetragen.
Ein wichtiges und zugleich gefährdetes Zeugnis bürgerlicher urbaner Kultur stellen die großen Friedhofsanlagen dar, die es in jeder Stadt gibt und von denen manche - wie der Pariser Père Lachaise - große Berühmtheit erlangten. Die vorliegende Publikation publiziert eine internationale ICOMOS-Tagung, die in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Nationalmuseum im Herbst 2005 in München stattfand. Teilnehmer waren Kunst- und Kulturhistoriker, Soziologen, Geologen, Chemiker, Restauratoren, Denkmalpfleger und Architekten. Da die Epoche bürgerlicher Sepulkralkultur zu Ende ist, kann man sich aus der historischen Distanz diesem Kulturgut nähern und eine grundlegende Bestandsaufnahme aus europäischer und zudem interdisziplinärer Perspektive leisten. Zeitlicher Ausgangspunkt sind die in der Aufklärung einsetzenden Bestrebungen, innerstädtische Friedhöfe vor die Stadt zu verlagern, Endpunkt sind die Reformbestrebungen des frühen 20. Jhs., die sich gegen die Opulenz der Grabdenkmäler des späten 19. Jhs. und ihre industrielle Fertigung wandten. Themen sind u.a. Reform- und Wandlungsprozesse in der Friedhofskultur, der Friedhof als Ort nationaler und städtischer Repräsentation, ikonographische und produktionsästhetische Aspekte u.v.a. die verschiedenen denkmalpflegerischen und restauratorischen Aufgaben. Neue interdisziplinäre Ansätze machen diesen Band unentbehrlich für Entscheidungsträger in Denkmalämtern und Kunstreferaten, städtischen Friedhofsverwaltungen und Stadtverwaltungen sowie für Restauratoren.
Zum Autor
Herausgeber: Dr. Claudia Denk ist Kunsthistorikerin und Lehrbeauftragte an der TU München. Dr. John Ziesemer ist wiss. Mitarbeiter beim Dt. Nationalkomitee von ICOMOS und als freiberuflicher Kunsthistoriker in München tätig.
Carla Cecilia. Ein Blick auf den Vatikan. Hrsg. Musei Vaticani. 144 S., 178 fb. Abb., Übersichtsplan. 20 x 27 cm, Gb. EUR 18,90 ISBN: 3-7954-1972-1 Schnell & Steiner
Als Kompaktführer für Romreisende konzipiert, präsentiert dieser Band nach einer Einführung in die Geschichte der Vatikanstadt die bedeutendsten historischen Sehenswürdigkeiten und Kunstschätze:
Die St. Peterskirche mit ihren Hauptwerken, die apostolischen Paläste mit der Kapelle Nikolaus V., der Sixtinischen Kapelle und den berühmten Stanzen und Loggien Raffaels sowie die Hauptwerke aus den Sammlungen der Vatikanischen Museen. Auch den vatikanischen Gärten, die über 44 Hektar umfassen, ist ein eigenes Kapitel gewidmet.
Alexander Thon, Stefan Ulrich. Burgen und Schlösser an der Mosel. "Von den Schauern der Vorwelt umweht... ". 180 S., 160 meist fb. Abb., 30 Grundrisse, 1 Übersichtsplan. 15 x 21 cm, Br. EUR 12,90 ISBN: 3-7954-1926-4 Schnell & Steiner
Im Gegensatz zu den Burgen am Rhein haben ihre Nachbarn an der Mosel seit der Entdeckung durch die Romantik im 19. Jahrhundert stets eine nachgeordnete Beachtung erfahren - zu unrecht. Dieser Band bietet erstmals einen aktuellen Überblick über die Burgen und Schlössern von Trier bis Koblenz und ihre Entwicklung vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
In einprägsamen Einzelporträts werden 30 ausgewählte Anlagen an und nahe der Mosel vorgestellt. Auf der Grundlage neuer Forschungsergebnisse beschreiben die Autoren Geschichte und bauliche Entwicklung im Zusammenspiel mit hervorragenden Luft- und Bodenaufnahmen, Grundrissen sowie historischen Abbildungen. Eine Bibliographie, aktuelle touristische Hinweise und eine Übersichtskarte dienen zur umfassenden Orientierung und Reisevorbereitung. Behandelt wird die ganze Vielfalt von Burgentypen an der Mosel. Dazu zählen die weltbekannte Burg Eltz mit der Belagerungsburg Trutz-Eltz, die wieder aufgebaute Reichsburg Cochem, die Stadtburg in Koblenz, Kobern mit seinen beiden Burgen und der imposanten Matthiaskapelle, die Wasserburg Baldenau, die zur Festung ausgebaute Grevenburg, die in ein Kloster umgewandelte Marienburg wie die in ihrer Ursprünglichkeit und Anlage höchst beeindruckende Winneburg. Anlagen wie Gondorf, Föhren, Pyrmont oder Schöneck dokumentieren den Nutzungswandel von der Burg zum Schloss in der Neuzeit. Das Panorama der ausgewählten Objekte veranschaulicht die Bedeutung und Schönheit der Burgen an der Mosel, die ihren Nachbarn am Rhein in nichts nachstehen. Erster Gesamtüberblick über die Burgenlandschaft Mosel von Trier bis Koblenz mit Bibliographie, Reisetipps und Übersichtskarte Ausführliche Vorstellung von 30 bedeutenden Anlagen mit aktuellen Luft- und Bodenaufnahmen, Grundrissen und historischen Aufnahmen
Cranach im Exil. Aschaffenburg um 1540: Zuflucht - Schatzkammer - Residenz. Hrsg. Gerhard Ermischer, Andreas Tacke. 400 S., 230 meist fb. Abb., 23 x 28,5 cm, Gb. Schnell & Steiner, Regensburg 2007. EUR 24,90 ab 16.6.07 EUR 29,90 ISBN: 978-3-7954-1948-6 Schnell & Steiner
Lucas Cranach d. Ä. (1472-1553) zählt zu den bedeutendsten deutschen Renaissancekünstlern. Sein wichtigster Auftraggeber war Kardinal Albrecht von Brandenburg, für den Cranach zur Ausgestaltung der Stiftskirche in Halle den umfangreichsten Gemäldezyklus der deutschen Kunstgeschichte fertigte. Als Albrecht 1541 vor der Reformation fliehen musste, gelangten viele Kunstwerke ins "Exil" nach Aschaffenburg. Der Kontext, in dem die Ausstellung 150 Exponate, davon 60 Tafelgemälde, präsentiert, vermittelt ein lebendiges Bild des Reformationszeitalters.
Herzstück der Ausstellung ist Cranachs erstmals wieder in seiner ganzen Pracht gezeigter Magdalenen-Altar. Über 200 Jahre an verschiedenen Orten verstreut, erstrahlt er nach umfassender Restaurierung in neuem Glanz und ist das Schlüsselwerk, das zusammen mit anderen Altären in der Kunsthalle Jesuitenkirche einen Eindruck von einstiger Pracht und Inszenierung vermittelt. Gleichzeitig wird in der Staatsgalerie im Schloss Johannisburg der historische Hintergrund beleuchtet. Hier werden der "katholische" und der "protestantische" Cranach einander gegenübergestellt. Ergänzt wird dieses Thema durch frühe Bibelübersetzungen, die Lutherbriefe an Albrecht und polemische Schriften der Reformatoren und ihrer Gegner, die die gewaltige Wirkung des damals neuen Mediums der Druckkunst beleuchten. Zugleich wird Cranach als erfolgreicher Unternehmer präsentiert. Im Stift St. Peter und Alexander stehen die Person Albrechts und seine Beziehung zu Aschaffenburg im Mittelpunkt. In der Stiftskirche befindet sich das bronzene Grabmal Albrechts, geschaffen von der Nürnberger Vischer-Gießhütte. An keinem anderen Ort haben sich so viele Zeugnisse zum Leben Albrechts erhalten wie in Aschaffenburg. Als Ergebnis jüngster Forschungen ist im Stiftsmuseum eine Rekonstruktion der berühmten Beweinung Grünewalds aus der Stiftskirche zu sehen. Reich illustriertes Katalogbuch zur großen Sonderausstellung vom 24. Februar - 3. Juni 2007 in Aschaffenburg. Mehr unter www.cranach-im-exil.de Erstmalige Präsentation des berühmten Magdalenen-Altars, der nach aufwendiger Restaurierung in seiner ganzen Pracht gezeigt wird Erste umfassende Darstellung und Behandlung des gesamten, umfangreichen Aschaffenburger Cranach-Bestandes

Herausgeber: Dr. Gerhard Ermischer (Historiker, Archäologe) ist Kurator und Stadtarchäologe an den Museen der Stadt Aschaffenburg. Forschungsschwerpunkte: Kulturgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Prof. Dr. Dr. Andreas Tacke (Kunsthistoriker, Architekt) ist Lehrstuhlinhaber für Kunstgeschichte an der Universität Trier.
Forschungsschwerpunkte: deutsche Kunst- und Kulturgeschichte der Neuzeit, Wissenschaftsgeschichte.
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Die vatikanischen Museen. Hrsg. Andrea Pomella. 2006. 240 S., 195 fb. Abb., 23,5 x 29 cm, Gb. mit Schutzumschlag. EUR 49,90 ISBN: 3-7954-1947-9 Schnell & Steiner
Die Vatikanischen Museen feiern den 500. Jahrestag ihrer Gründung: Weltweite Bekanntheit erlangten sie durch erlesene Kunstwerke von Weltrang, die von den römischen Päpsten durch die Jahrhunderte in Auftrag gegeben, gesammelt und bewahrt wurden. Mit profunden Beschreibungen und großformatigen Aufnahmen präsentiert dieses prachtvoll ausgestattete Kunstbuch die Glanzstücke der verschiedenen Sammlungen, die einen Zeitraum von über zwei Jahrtausenden umspannen und jährlich über 3 Millionen Besucher in ihren Bann ziehen.
Pinakothek / Museo Gregoriano Egizio / Museo Pio-Clementino / Sala della Biga / Museo Chiaramonti, Galleria Lapidaria, Braccio Nuovo / Museo Gregoriano Etrusco / Galleria Superiori / Borgia-Gemächer - Die phantasievolle Anmut des Pinturicchio / Stanzen des Raffael - Der Stil des göttlichen Raffael / Die Loggien des Raffael / Stufetta und Loggia des Kardinals Bibbiena / Sixtinische Kapelle - Michelangelo: der Ursprung seines Genies / Sobieski-Saal und Sala dell'Immacolata / Sala dei Chiaroscuri / Cappella Niccolina - Fra' Beato Angelico, Angelicus Pictor / Vatikanische Apostolische Bibliothek / Museo Gregoriano Profano / Museo Pio Cristiano / Museo Missionario Etnologico / Sammlung Moderner Religiöser Kunst. Umfassende Darstellung der Glanzstücke der Vatikanischen Museen mit aktuellen Aufnahmen und detaillierten Beschreibungen Mit einem Beitrag zur Sammlungsgeschichte und Einführungen zu den einzelnen Sammlungen und Museen
Direzione dei Musei. Führer der Vatikanischen Museen und der Vatikanstadt. Hrsg. Musei Vaticani. 2006. 240 S., 100 fb. Abb., Grundrisse und Übersichtspläne, 13,5 x 24 cm, Br. EUR 16,90 ISBN: 3-7954-1971-4 Schnell & Steiner
Reich illustriert und mit zahlreichen Übersichtsplänen ausgestattet, bietet dieser offizielle Museumsführer in der komplett überarbeiteten Neuauflage alle wichtigen Informationen für den Besuch der verschiedenen Abteilungen der Vatikanischen Museen und der Vatikanstadt. Die Sammlungen werden in Einzelkapiteln dargestellt und die Kunstwerke mit Kurzbeschreibungen erschlossen.
Mit Vorschlägen für verschiedene Rundgänge durch die Sammlungen, Übersichtplänen für alle Abteilungen und Kurzbeschreibungen der bedeutendsten Kunstwerke Eigene Kapitel zur Vatikanstadt mit Rundgängen über den St. Petersplatz, durch die Gärten und Stadtteile, den Papstpalast und die Basilika St. Peter
Elgin Vaassen. Die Glasgemälde des 19. Jahrhunderts im Dom zu Regensburg. Stiftung König Ludwigs I. von Bayern 1827-1857 Hrsg. Regensburger Domstiftung. 192 S., 93 fb. und 40 sw. Abb., 17 x 24 cm, Gb. EUR 16,90 ISBN: 3-7954-1956-1 Schnell & Steiner
König Ludwig I. von Bayern war ein großer Freund und Förderer des Regensburger Doms. Passende Glasfenster lagen ihm dabei so sehr am Herzen, dass er diese Kirche dem Bamberger Dom vorzog, um sie mit zehn monumentalen Scheiben aus seiner neu gegründeten Glasmalereianstalt zu schmücken. Diese Glasmalereien werden nun erstmals in den Kontext ihrer Entstehung gestellt.
"ex munificentia ludovici I. bavariae regis." - so lautet die Inschrift im Fenster unter der Turmfassade. Damit belegt der bayerische König sowohl seine Stiftungstätigkeit als auch die Ausführung durch seine kgl. Glasmalereianstalt. Diese war ab etwa 1826 damit beschäftigt, für den Regensburger Dom monumentale Fenster zu schaffen. So entstanden die Anbetung der Könige, das Johannesfenster oder in den 1850er Jahren die Laurentiusvita, die Patrona Bavariae und die Schlüsselübergabe im südlichen Querhausarm. Vorlagen lieferten die herausragenden Künstler der Zeit, allen voran Friedrich v. Gärtner, der als Leiter der Nymphenburger Porzellanmanufaktur auch für die kgl. Glasmalereianstalt zuständig war. Sein Schwager Heinrich Maria v. Hess arbeitet genauso für das Projekt wie auch Christoph Christian Ruben und Karl Schorn oder Johann v. Schraudolph. Der umfassend illustrierte Band widmet sich den ausführenden Glasmalern, der Technik und der Ausführung ebenso wie den einzelnen Fenstern, die ganzseitig und mit Detailaufnahmen ausführlich präsentiert werden. Ihr Stellenwert, sich ändernde Ansprüche an das Medium Licht und Konservierungsfragen werden eben-so behandelt wie der Stand der neuesten Forschung. Erste umfassende Darstellung zu den Glasfenstern des Regensburger Doms aus dem 19. Jahrhundert Ausführlicher Anhang mit Literatur- und Archivangaben sowie einem Namensregister Reich illustriert mit zahlreichen farbigen Abbildungen und Detailaufnahmen
Zum Autor
Autorin: Dr. Elgin Vaassen ist promovierte Kunsthistorikerin. Ihr Schwerpunkt liegt auf Glasmalerei vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
Anke Elisabeth Sommer. Glasmalereien der Protestantischen Landeskirche der Pfalz. Leuchtende Botschaft christlichen Glaubens im Kontext ihrer Zeit. Reihe: Veröffentlichungen des Vereins für pfälzische Kirchengeschichte. Band 25. 344 S., 700 fb. 20 sw. Abb., 21 x 28 cm, Gb. EUR 66,00 ISBN: 3-7954-1952-3 Schnell & Steiner
Mit diesem Band liegt erstmals ein vollständiges Inventar der Glasmalereien einer Protestantischen Landeskirche in Wort und Bild vor. Er umfasst den Zeitraum von 1888 bis zur Gegenwart und ist damit ein grundlegendes Werk zur Glasmalerei des 19. und 20. Jh. sowie ein wichtiger Baustein für die Erforschung der Geschichte der Pfalz und der protestantischen Kunst.
Die Autorin, die aufgrund ihrer praktischen Erfahrung als Glasmalerin einen besonderen Zugang zur Thematik hat, dokumentiert Beispiele der Glasmalerei in 250 Kirchen, einschließlich zerstörter Werke. Die ältesten protestantischen Glasmalereien der Pfalz stammen aus dem Jahr 1888, beginnend mit der für die Landeskirche programmatischen Ausstattung der Stiftskirche in Kaiserslautern, die zeitgleich mit der Beendigung des "Kulturkampfes" entstand. Die Glasmalereien werden in ihrer Entstehungsgeschichte, Technik und Ikonographie erfasst und in ihren historischen Kontext gestellt. Dem chronologischen Gang durch die Geschichte mit ihren Auswirkungen auf die Glasmalerei folgt der Katalog mit der monographischen Abhandlung der Objekte. Die überwiegend politischen und kirchengeschichtlichen Sujets werden nach 1945 von zumeist biblischen und abstrakten Bildmotiven abgelöst. Die Analyse des Bild- und Schriftmaterials ermöglicht einen vollständigen Überblick über die Glasmalereien einer Konfession innerhalb eines geschlossenen Gebiets. Ein umfassender Einblick in den Stand der Forschung ist durch die kommentierte Fachliteratur sowie Orts-, Werkstatt-, Künstler- und Themenverzeichnisse geboten. Erstes vollständiges Inventar der Glasmalereien einer evangelischen Landeskirche - dokumentiert Glasmalereien in über 250 Kirchen! Bedeutender Beitrag zur Glasmalereiforschung des 19. und 20. Jahrhunderts Neuer Blickwinkel auf die Geschichte der Pfalz und die protestantische Kunst, durch den sich ein lebendiges Bild des protestantischen Glaubens vermittelt
Zum Autor
Autorin: Dr. Anke Elisabeth Sommer hat eine Ausbildung als Glasmalerin/Kunstglaserin abgeschlossen. Seit 2001 arbeitet sie als Fachredakteurin im Bruderverlag Karlsruhe. Sie promovierte über das vorgestellte Thema an der Universität Karlsruhe (TH).
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