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Schryver, Antoine de: Das Gebetbuch Karls des Kühnen. Ein flämisches Meisterwerk für den Hof von Burgund. Einf. v. Kren, Thomas. 2007. 312 S., 126 sw. u. 44 fb. Abb., 17 Lageskizzen. Gb EUR 39,90 ISBN: 3-7954-1864-X Schnell & Steiner
Karl der Kühne, Herzog von Burgund (reg. 1467-1477), war eine schillernde Persönlichkeit, sein Hof einer der glanzvollsten in Europa. Als Mäzen stellte er höchste Ansprüche an die für ihn gefertigten Werke. Seine Neigung zu Prunk spiegelt sich auch in seinem Gebetbuch wider, das heute als Ms. 37 im J. Paul Getty Museum in Los Angeles aufbewahrt und im vorliegenden Band in seiner ganzen Pracht präsentiert wird.
Gebetbücher sind stets sehr persönliche Werke, die die Wünsche des jeweiligen Auftraggebers wiedergeben. Dieses Büchlein (124 x 92 mm) ist ein klassisches Beispiel, das den hohen Stellenwert von Karls Andachtsübungen aufzeigt. Es wurde vermutlich kurz nach seiner Amtsübernahme in Auftrag gegeben und im Sommer 1469 fertig gestellt. Der Experte Antoine de Schryver liefert eine detaillierte Beschreibung der Handschrift und ihrer spannenden Geschichte. Anhand von Dokumenten ist die Gestaltung des Buchhauptteils den bedeutenden flämischen Künstlern Nicolas Spierinc und Lieven van Lathem zuzuschreiben. Spierinc zeichnete sich für den Text verantwortlich, während van Lathem, der von den van Eycks beeinflusst war, 39 ganzseitige Miniaturen im originalen Teil der Handschrift fertigte. Reiche Darstellung eines bedeutenden Beispiels der burgundischen Buchmalerei. Ausstellung "Karl der Kühne (1433-1477)" im Historischen Museum Bern vom 25.04.-24.08.2008. Mehr unter: www.bhm.ch Mit 44 Farbtafeln und vielen Vergleichsabbildungen.
Zum Autor
Der Autor: Antoine de Schryver (gest. 2005) war bis zu seiner Emeritierung 1989 Professor für Kunstgeschichte an der Universität Gent. Seit den Forschungsarbeiten für seine Dissertation beschäftigte er sich - neben seinem generellen Schwerpunkt südniederländischer Buchmalerei - immer wieder mit dem Gebetbuch Karls des Kühnen.
Exner, Matthias: Das Guntbald-Evangeliar im Hildesheimer Dommuseum. Ein ottonischer Bilderzyklus und sein Zeugniswert für dieRezeptionsgeschichte des Lorscher Evangeliars. Hrsg. v. Brandt, Michael /Scharf-Wrede, Thomas. 2008. 104 S., 7 sw. u. 80 fb. Abb. 28 x 21 cm. (Quellen und Studien zu Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim 1) Gb EUR 24,90 ISBN: 3-7954-1992-1 Schnell & Steiner
Das Guntbald-Evangeliar gehört zu einer Gruppe von vier liturgischen Prachtcodices (Evangeliar, Perikopenbuch, Sakramentar und Psalter), die der Schreiber Guntbald in Hildesheim schuf. Im Auftrag Bischof Bernwards von Hildesheim (um 960-1022) entstanden die Handschriften für das von ihm gestiftete Kloster St. Michael. Mit diesem Band wird dem Guntbald-Evangeliar zum ersten Mal eine farbig ausgestattete, nicht nur für Fachleute verfasste Monographie gewidmet.
1011 entstand ein Evangeliar, das von weitreichender Bedeutung ist. Heute im Dom-Museum Hildesheim aufbewahrt gehört es zu einer Gruppe von einheitlich gestalteten Prachtcodices, die Bernward in Auftrag gab und die seinen Kunstsinn bezeugen. Prunkvolle, aufwendig geschmückte Kanonseiten, Abfolgen kostbarer Zierseiten, Christusdarstellung und Evangelistenporträts, Purpurgründe, reich ornamentierte Rahmungen und ein verschwenderischer Einsatz von Gold- und Silbertinte zeichnen das Guntbald-Evangeliar aus. Ihre besondere historische Bedeutung gewinnt die Handschrift durch die anspruchsvolle und überlegte Wahl von Vorlagen: das Lorscher Evangeliar (Hofschule Karls des Großen), das frankosächsische Evangeliar aus Saint-Vaast in Prag und ein süddeutsch-regensburgisches Vorbild vermittelten die Konzepte.Die Kompilation dieser Elemente in einer neuen, aufwendig dekorierten Handschrift ist ein geradezu programmatischer Akt mit weitreichendem Anspruch und erheblichen Ambitionen, was beim Auftraggeber der Hildesheimer Domtüren oder der nach ihm benannten Bronzesäule kaum überraschen kann. Erste monographische Würdigung der prächtigen Handschrift. Ein Schlüsselwerk zur früh- und hochmittelalterlichen Rezeption des Lorscher Evangeliars. Mit über 40 großformatigen Abbildungen der prachtvollen Miniaturen und Zierseiten sowie zahlreichen farbigen Vergleichsabbildungen.
Zum Autor
Autor: Dr. Matthias Exner ist als Hauptkonservator beim Bayer. Landesamt für Denkmalpflege tätig und hat einen Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilians-Universität München inne. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Kunst des Frühmittelalters.
Das Moortagebuch. Fotos v. Häusser, Robert. Hrsg. v. Sui, Claude W /Wieczorek, Alfried. 2008. 72 S., 25 Duplex-Abb. Pb EUR 29,90 ISBN: 3-7954-2069-5 Schnell & Steiner
Robert Häusser gilt als ein Klassiker der modernen Fotografie. Er gehört zu den wenigen international anerkannten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit, die eine unverwechselbare Handschrift entwickelt haben. Anlässlich des "Preis der Stadt Nordhorn 1984", entstanden im Februar desselben Jahres Bildsequenzen über die Moorlandschaften im Emsland - sie stehen im Mittelpunkt einer Sonderausstellung und des hierzu erscheinenden Begleitbandes.
1984 erhielt Robert Häusser den Preis der Stadt Nordhorn,der mit einem dortigen Aufenthalt verbunden war. Anfang Februar entstanden Bildsequenzen über die Moorlandschaften im Emsland. Aus dieser Zeit gibt es tagebuchartige Notizen, das sogenannte Moor-Tagebuch, das den Entstehungsprozess seiner Bilder schildert und aufschlussreich für Häussers Arbeitsmethode ist. Er beschreibt seine Kämpfe mit der Natur, dem Wetter, den Lichtverhältnissen etc.,die unendliche Geduld,die zuweilen in Depressionen umschlägt, bis sich endlich der für ihn einzig richtige Moment einstellt, in dem Standpunkt, Zeit und Licht mit seiner inneren Vorstellung übereinstimmen. Der Außenwelt entlockt er eine Wirklichkeit, die sich zu Chiffren der Melancholie und Einsamkeit verdichten. Dieses Tagebuch stellt Häussers Arbeitsprozess und Annäherung an den Gegenstand dar. "7. Februar: " Bitterkalt. Die Finger kleben am metallenen Stativ. Aber das Licht ist heiß! Wie ein Schrei. Ich habe mein Bild: Zweite Fassung. Das ist es! Für dieses Bild jetzt 600 km gefahren. Zu Hause heißer Tee, und im Radio wird von Massenunfällen und Überschwemmungen berichtet." Zitat Robert Häusser zum Bild: Moortagebuch, 7. Februar 1984 Hochwertig ausgestatteter Fotobildband zu den beeindruckenden Bildsequenzen, die 1984 im Emsland entstanden. Begleitband zur Fotoausstellung des Forums internationale Photographie der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim vom 16. Mai bis Ende Dezember 2008. Mehr unter: www.reiss-engelhorn-museen.de
Zum Autor
Zum Künstler: Robert Häusser (geb. 1924) gilt als ein Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie. Sein Werk wurde mit vielen Ehrungen ausgezeichnet. Zuletzt erhielt er 1995 den "Internationalen Preis für Fotografie" der "Erna and Viktor Hasselblad-Foundation", Schweden, den höchst dotierten Preis für Fotografie. Unter bedeutenden Fotografen wie Lennart Nilsson, Ansel Adams, Irving Penn, Henri Cartier-Bresson, Ernst Haas, Edouard Boubat,Sebastiao Salgado,William Klein,Richard Avedon, Josef Koudelka, Robert Frank hat er diese Auszeichnung als erster deutscher Fotograf erhalten.
Brandt, Michael: Die Bernwardtür. Schätze aus dem Dom zu Hildesheim. Hrsg. v. Koitz. 2008. 80 S., 40 fb. Abb..(Dommonographien Hildesheim 1) Pb EUR 9,90 ISBN: 3-7954-2045-8 Schnell & Steiner
Der Hildesheimer Dom ist seit 1985 Weltkulturerbe der UNESCO. Nicht nur der Bau, auch seine Ausstattung, zu der neben den hier präsentierten Werken u.a. der bekannte Hezilo-Leuchter gehört, zeugen von hervorragender Qualität. Grund genug, letzterer eine Publikationsreihe zu widmen. Die einzelnen Broschüren zeichnen sich durch prägnante Texte und brillante Illustrationen aus.
Bernward von Hildesheim (um 960-1022), heiliger Bischof mit engsten Verbindungen zum ottonischen Kaiserhaus und Mäzen seines Bistums, gab die nach ihm benannte zweiflügelige Bronzetür in Auftrag. Er strebte für Hildesheim einen zentralen Rang in der Erneuerung des Heiligen Römischen Reichs an und manifestierte dies durch seine Stiftungen. Die berühmten Türen (1015) mit Szenen des Alten und Neuen Testaments orientieren sich an den Holztüren von S.Sabina in Rom - eine künstlerische wie handwerkliche Meisterleistung.
Brandt, Michael: Die Christussäule. Schätze aus dem Dom zu Hildesheim. Hrsg. v. Koitz. 2008. 80 S., 40 fb. Abb..(Dommonographien Hildesheim 2) Pb EUR 9,90 ISBN: 3-7954-2046-6 Schnell & Steiner
Der Hildesheimer Dom ist seit 1985 Weltkulturerbe der UNESCO. Nicht nur der Bau, auch seine Ausstattung, zu der neben den hier präsentierten Werken u.a. der bekannte Hezilo-Leuchter gehört, zeugen von hervorragender Qualität. Grund genug, letzterer eine Publikationsreihe zu widmen. Die einzelnen Broschüren zeichnen sich durch prägnante Texte und brillante Illustrationen aus.
Bernward von Hildesheim (um 960-1022), heiliger Bischof mit engsten Verbindungen zum ottonischen Kaiserhaus und Mäzen seines Bistums, gab die nach ihm benannte zweiflügelige Bronzetür und die Christussäule in Auftrag. Er strebte für Hildesheim einen zentralen Rang in der Erneuerung des Heiligen Römischen Reichs an und manifestierte dies durch seine Stiftungen. Die Bronzesäule (um 1020) mit dem Leben Christi ist eine bewusste Nachahmung antiker kaiserlicher Triumphsäulen und wie die Bernwardtüreine künstlerische sowie handwerkliche Meisterleistung.
Brandt, Michael: Das Taufbecken. Schätze aus dem Dom zu Hildesheim. Hrsg. v. Koitz. 2008. 80 S., 40 fb. Abb..(Dommonographien Hildesheim 3) Pb EUR 9,90 ISBN: 3-7954-2047-4 Schnell & Steiner
Der Hildesheimer Dom ist seit 1985 Weltkulturerbe der UNESCO. Nicht nur der Bau, auch seine Ausstattung, zu der neben den hier präsentierten Werken u.a. der bekannte Hezilo-Leuchter gehört, zeugen von hervorragender Qualität. Grund genug, letzterer eine Publikationsreihe zu widmen. Die einzelnen Broschüren zeichnen sich durch prägnante Texte und brillante Illustrationen aus.
Das bronzene Taufbecken des Doms zu Hildesheim, gestiftet 1226,bezieht sich ikonografisch auf das Thema "Taufe", getragen wird es von Personifikationen der Paradiesflüsse. Spannend: Das außerordentliche Kunstwerk wurde 2007 wortwörtlich auf Herz und Nieren untersucht - ein Radiologe und ein Internist beschäftigten sich mit seinem Inneren. Mit neuesten Erkenntnissen und aktuellen Fotografien.
Bild und Bestie. Hildesheimer Bronzen der Stauferzeit. Hrsg. Michael Brandt. 360 S., 238 fb. Abb., 24 x 28 cm, Br., bis 5.10. 2008 EUR 39,90 danach EUR 49,90 ISBN: 978-3-7954-2044-4 Schnell & Steiner
Schatzkammer Hildesheim: Kunstvolle Schöpfungen aus dem 13. Jh., die vom Bischofssitz aus in alle Welt gingen und heute die Sammlungen des Louvres, der Petersburger Eremitage oder des New Yorker Metropolitan Museums schmücken, kehren zum ersten Mal zurück und entfalten gemeinsam mit berühmten Preziosen aus Dom und Domschatz ein glänzendes Panorama des Hochmittelalters.
Technische Innovation, Praktikabilität und individuelle künstlerische Ausprügung charakterisieren die Hildesheimer Bronzen der Stauferzeit.Liturgische wie weltliche Objekte konnten erstmals seit der Antike in hohl gegossenen Figuren gearbeitet werden:Wasserspeiende Tiere, noble Ritter und rätselhafte Fabelwesen künden zudem von Ideenreichtum und künstlerischer Vitalität. In faszinierender Formenvielfalt präsentieren sich so bis ins Detail kunstvoll gearbeitete Prunkstücke. Die Darstellungen von Menschen, Tieren und wundersamen Chimären versinnbildlichen auch ein christliches Weltbild, das alle Wesen in die göttliche Ordnung einband. Hildesheimer Bronzen wurden schnell zu begehrten Luxusobjekten. Hildesheim selbst entwickelte sich an der Schwelle zur Gotik zum europaweit beherrschenden Produktionszentrum für figürliche Gießgefäße. Ausschlaggebend waren die weit gespannte intellektuelle Vernetzung der Stadt und ihre räumliche Nähe zu den Rohstofflagerstätten im Harz. Zwei Handelsstraßen sorgten für die Verbreitung der Kostbarkeiten bis nach Nord-,Ost- und Südeuropa. Eingebettet in wirtschafts-, montan- und technikgeschichtliche Aspekte erzählen die Objekte eine Geschichte, die handwerkliche Meisterschaft, spielerische Inspiration, religiöse Anfechtung und handfeste Handelsbegabung miteinander verbindet. Begleitband zur großen Sonderausstellung im Dom-Museum Hildesheim vom 31.05.-5.10.2008. Mehr unter: www.bildundbestie.de Eine spannende Kunstgeschichte der Stauferzeit mit prachtvoller Darstellung der einzigartigen Kunstwerke!
Zum Autor
Herausgeber und Autoren: Michael Brandt, Hildesheim; Enno Bünz, Leipzig; Pete Dandridge, New York; Almut von Gladiss, Berlin; P. Angelus Häussling, Maria Laach; Norbert Jopek, London; Lothar Klappauf, Goslar; Hansjörg Küster, Hannover; Christian Lübke, Leipzig; Cord Meckseper, Hannover; Ursula Mende, Nürnberg; Hiltrud Westermann-Angerhausen, Köln; Jochem Wolters, Lauterbourg; Harald Wolter-von dem Knesebeck, Göttingen / Dresden.
Wittstock, Olaf: Philanthrop und Kunstunternehmer. Der Hildesheimer Domherr Johann Friedrich Moritz von Brabeck (1742-1814). Hrsg. v.Brandt, Michael /Scharf-Wrede, Thomas. 2008. 400 S., 80 sw. Abb. 24 x 17 cm. (Quellen und Studien zu Geschichteund Kunst im Bistum Hildesheim 2) Pb EUR 59,00 ISBN: 3-7954-2043-1 Schnell & Steiner
Mit Johann Friedrich Moritz von Brabeck tritt eine Persönlichkeit neu ins Blickfeld, die den kulturellen Beteiligungswillen und den hohen Bildungsstand der geistlichen Fürstentümer am Ende des alten Reiches exemplarisch sichtbar macht. Stationen seines Lebens werden im vorliegenden Band mit erstmals bearbeiteten Quellen zu einer kulturellen Biografie verwoben.
Der Hildesheimer Domherr, Kunstförderer und Philanthrop Moritz von Brabeck wusste früh um die epochale Bedeutung von Kultur und Bildung.Als Zeitgenosse von Lessing, Knigge und Goethe steht er für ein Denken und Handeln, das den Besitz von Kulturgütern nicht mehr nur als Standeserfordernis ansieht, sondern darin v.a. ein Mittel zur Selbstkultivierung und zur Anhebung von Geschmack und Bildung erkennt. So zeigt sich in ihm an der Wende vom 18. zum 19. Jh. der Typus des philanthropischen Kunst- und Kulturunternehmers, der ohne staatlichen Rückhalt - somit auf eigene Kosten - die kulturelle Beteiligung des breiten Publikums anstrebt. Seine Pläne zur Modernisierung der Künstlerausbildung, seine Vorschläge zur Heranziehung von Führungsschichten, seine energische Rolle bei der Begründung von Kupferstichkabinetten sowie seine pädagogischen Aktivitäten im Fürstentum Hildesheim tragen kulturstaatliche Züge und nehmen damit ein Handeln voraus, das erst nach 1815 landesweit Gestalt annimmt. Über Deutschland hinaus berühmt wurde seine öffentlich zugängige Gemäldesammlung auf Schloss Söder bei Hildesheim, die das Ziel unzähliger Kunstpilger war und u.a. in Umfang und Qualität den Vergleich mit den fürstlichen und später staatlichen Galerien in Salzdahlum, Kassel und Potsdam aushalten konnte. Maßgeblicher Beitrag zur niedersächsischen und deutschen Kulturgeschichte des ausgehenden 18. Jhs. Wichtige Erkenntnisse zu frühmodernem Mäzenatentum und vorstaatlichem Kulturhandeln.
Zum Autor
Autor: Dr. Olaf Wittstock promovierte mit dieser Arbeit bei Prof. Dr. Josef Nolte im Fachbereich II Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation an der Universität Hildesheim.
Franke, Arne: Kronstadt /Brasov. Ein kunstgeschichtlicher Rundgang durch die Stat unter der Zinne. 2008. 48 S., 45 fb. Abb., 2Pläne 24 x 17 cm. (Grosse Kunstf. 236) Pb EUR 9,90 ISBN: 3-7954-2058-X Schnell & Steiner
Kronstadt/Brasov, am Rande des Karpatenbogens im Burzenland gelegen, wurde seit dem 13. Jh. durch Siebenbürger Sachsen besiedelt und entwickelte sich rasch zu einer bedeutenden Fernhandelsmetropole. Die z.T. noch erhaltene Stadtmauer machte Kronstadt zu einer uneinnehmbaren Festung gegen die osmanischen Eroberungszüge.
Die Altstadt, deren vielfältiges Bild der Große Kunstführer auf mehreren illustrierten Rundgängen beschreibt, ist vor allem durch Bauten des 18. und 19. Jh. bestimmt. Sie entstanden nach dem großen Brand von 1689, dessen Spuren auch der evangelischen "Schwarzen Kirche" ihren Namen gaben. Das gotische Gotteshaus als südöstlichster Kathedralbau mitteleuropäischer Prägung war Ausgangsort der Reformation ab 1543 und besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen anatolischer Teppiche in Europa. Diese sind ebenso wie die orthodoxe Nikolauskirche in der rumänischen Vorstadt oder die jüngst restaurierte Synagoge als Bauten anderer Religionsgemeinschaften Ausdruck für das vielschichtige Bild der bewegten Geschichte Siebenbürgens. Band 2 der Reihe "Große Kunstführer in der Potsdamer Bibliothek östliches Europa" zu einer der bedeutendsten Städte Siebenbürgens.
Hartmann, Peter C: Münchens Weg in die Gegenwart. Von Heinrich dem Löwen zur Weltstadt. 2008. 272 S., 50 sw. u. 30 fb. Abb. 22 x 14 cm. Pb EUR 19,90 ISBN: 978-3-7954-2009-3 Schnell & Steiner
2008 feiert München den 850. Jahrestag seiner Erstnennung. Die beiden aus diesem Anlass erscheinenden Bände laden zu Streifzügen durch die Geschichte und die Kunstgeschichte der Stadt von 1158 bis heute ein: kompakt, kenntnisreich, unter Einbeziehung neuer Forschungsergebnisse und reich illustriert mit aktuellen Fotografien und historischen Abbildungen.
Nur wenige Städte Deutschlands weisen eine so ereignisreiche und vielseitige Geschichte auf wie München. Der Band nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise von 1158 bis heute. Das besondere Augenmerk liegt auf der neueren und neuesten Geschichte: der Weimarer Republik, dem Dritten Reich wie der Nachkriegszeit. Die Darstellung berücksichtigt den neuesten Forschungsstand und wird durch anschauliche Zitate und viele Abbildungen bereichert. So entsteht ein Stadtporträt, das München als Drehscheibe deutscher, österreichischer und romanischer Kultur und als bedeutendes Zentrum von Politik und Geistesentwicklung darstellt. Münchens Stadtgeschichte von 1158 bis heute. Mit besonderem Schwerpunkt auf die Weimarer Republik, das Dritte Reich und die Nachkriegszeit.
Zum Autor
Autor: Peter Claus Hartmann lehrte nach seiner Habilitation in München als Professor für Allgemeine und Neuere Geschichte in Regensburg, Passau und Mainz. Autor mehrerer Standardwerke zur Münchner Stadt- und zur bayerischen Landesgeschichte.
Schöneweis, Tobias: Oberderdingen. Amtshof und Ev. Kirche St. Peter und Paul. 2007. 28 S., 1 sw u. 19 fb. Abb., 1 Grundr. 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2667) Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-6690-3 Schnell & Steiner
Giese, Heiner: Sakraler Ort - Rationaler Raum. Pfarrkirchen um 1828 in der Entstehungszeit der Diözese Rottenburg. 2008. 196 S.,221 sw. Abb., zahlr. Grundr., Pläne u. Piktogr. 30 x 22 cm. Gb EUR 34,90 ISBN: 3-7954-2037-7 Schnell & Steiner
Pfarrkirchen um 1828 in der Entstehungszeit der Diözese Rottenburg Rationalität ist das Instrument der Moderne, das die Architektur, auch die Sakralarchitektur in ihrem Kern veränderte. Das Buch dokumentiert die Ergebnisse umfangreicher Untersuchungen in der jungen Diözese Rottenburg in Württemberg. Die Analyse der Kirchenbauten von 1791-1939 führt durch differenzierte Methoden der Bauforschung zu einem grundsätzlich veränderten Gesamtbild von Formentwicklung und Architekturkonzeption.
Die Auseinandersetzung mit dem bislang anonymen Architektursujet Pfarrkirchen eröffnet vielschichtige Einblicke in die Entwicklungsfacetten der Sakralarchitektur in der Zeit von 1791-1857. Die Kirchenbaugeschichte der 1828 entstandenen Diözese Rottenburg ist durch politische Umbrüche und eine neue Gruppe von bislang weitgehend unbekannten Planern wie Bauherrn geprägt. Die daraus resultierenden Bauformen der von 1791–1939 errichteten Pfarrkirchen werden in fünf Baugenerationen dargestellt, so dass wesentliche Entwicklungsmerkmale vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund deutlich werden. Der Band zeichnet sich durch einen vollständigen Katalog der kath. Pfarrkirchenneubauten von 1791–1857 in Württemberg aus, der 90 Objekte mit Lageplänen, Grundrissen, Schnitten, Fotos und Bibliographien umfasst. Er führt zu einer Synopse und zur Auswahl der sechs entwicklungsreichsten, repräsentativsten Bauten: Neben der Projektgeschichte werden Protagonisten, Lage und städtebauliche Figur, Geometrie von Grund- und Aufriss, Konstruktion, Wirtschaftlichkeit sowie Materialität vorgestellt und Fortschreibungen architektonischer Formen sowie innovative Impulse aufgezeigt. Entwicklung der Sakralarchitektur in der Diözese Rottenburg vor zeitgeschichtlichem und baukünstlerischem Hintergrund. Der vollständige Objektkatalog von 90 Pfarrkirchen (1791 - 1857) dokumentiert Kontinuitäten und Brüche in Formentwicklung und Architekturkonzeption. Zum Autor
Autor: Heiner Giese, Dr.-Ing. des., Architekt BDA, ist seit 1996 Diözesanbaumeister der Diözese Rottenburg-Stuttgart; Studium der Architektur an der RWTH Aachen und der Theorie der Denkmalpflege an der Universität Venedig; Vorträge, Publikationen und Lehraufträge im Bereich kirchlichen Bauens.
Engelbert, Pius: Rom. Sant'Anselmo. 2007. 24 S., 16 fb. Abb. 17 x 12 cm. Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-6697-0 Schnell & Steiner
Engelbert, Pius: Rom. St. Anselm. 2007. 24 S., 23 fb. Abb., 1 Grundr. 17 x 12 cm. Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-6695-4 Schnell & Steiner
Engelbert, Pius: Roma. San Anselmo. 2007. 24 S., 23 fb. Abb., 1 Grundr. 17 x 12 cm. Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-6698-9 Schnell & Steiner
Engelbert, Pius: Roma. Sant'Anselmo. 2007. 24 S., 23 fb. Abb., 1 Grundr. 17 x 12 cm. Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-6696-2 Schnell & Steiner
Gatz, Erwin: Roma Christiana. Vatikan-Rom-römisches Umland Ein kunst- und kulturgeschichtlicher Führer. 3. Aufl. 2008. 416 S., 42 sw. u. 200 fb. Abb., 16 Ktn u. 30 Grund- u. Aufrisse. EUR 22,90 ISBN: 3-7954-2054-7 Schnell & Steiner
Rom - eine Stadt zwischen antiker und christlicher Kunst- und Kulturgeschichte: Die Monumente der römischen Antike und des christlich geprägten Rom sind hier eine untrennbare und überwältigende Verbindung eingegangen. Mit reichem Bildmaterial, praktischen Hinweisen und instruktiven Texten des Deutschrömers Erwin Gatz erschließt dieser Kunstführer den Romreisenden das einzigartige Zusammenwirken.
Dieses in seinem ungewöhnlichen Ansatz bislang unübertroffene kunst- und kulturgeschichtliche Rombuch führt dem Leser das faszinierende Zusammenspiel von Zeugnissen der römischen Antike mit den bedeutendsten und schönsten christlichen Denkmälern und Kunstwerken des Mittelalters sowie der Neuzeit vor Augen. Im Mittelpunkt der ausgewählten Einzelbeschreibungen und der acht reich illustrierten Rundgänge durch die römische Altstadt stehen der Vatikan und seine Museen, St. Peter, die Hauptkirchen Roms, die Katakomben und die schönsten Stadtviertel.
Als Wegweiser und „roter Faden“ durch die Bilderfülle der Ewigen Stadt versteht es Roma Christiana, die bestürmenden Einzeleindrücke stets auch in den kirchen- und kunsthistorischen Kontext zu stellen. Einführende Kapitel erschließen zentrale Aspekte der Stadt- und Kulturgeschichte Roms von der Antike bis in das 20. Jahrhundert, der Verbindungen zum deutschsprachigen Raum und liefern einen instruktiven Überblick über die Etappen der Papst- und Kirchengeschichte.
Für visuellen Genuss bürgen die zum überwiegenden Teil eigens für diesen Band angefertigten Aufnahmen von Giorgio Vasari und des Schweizergardisten Stefan Meier. Praktische, auf den aktuellsten Stand gebrachte Hinweise für Romreisende im Anhang und farbige Stadtteilkarten sorgen für die schnelle Orientierung vor Ort — und wer sich von der Bilderfülle der Stadt erholen möchte, den geleitet Roma Christiana zu einem Ausflug in die Sommerresidenz des Papstes nach Castelgandolfo.
Braun-Niehr, Beate: Sankt Ingbert. Sankt Josef. 2008. 20 S., 16 fb. Abb. 17 x 12 cm. Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-6733-0 Schnell & Steiner
Büscher, Rudolf: Südlohne. St. Anna-Klus. 2008. 28 S., 20 fb. Abb. 17 x 12 cm. Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-6734-9 Schnell & Steiner
Reijntjens, R: Utrecht. Sint Willibrorduskerk. 2007. 28 S., 20 fb. Abb., 1 Grundr. 17 x 12 cm. Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-6714-4 Schnell & Steiner
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