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Schnell & Steiner

 
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Popp, Christian: Der Schatz der Kanonissen. Heilige und Reliquien im Frauenstift Gandersheim. Hrsg. v. Röckelein, Hedwig /Labusiak, Thomas. 2010. 248 S., 10 sw. u. 35 fb. Abb., 24 x 17 cm. (Studien zum Frauenstift Gandersheim und seinen Eigenklöstern 3) Gb EUR 49,90 ISBN: 978-3-7954-2311-7 Schnell & Steiner
Die Kanonissen des Frauenstifts Gandersheim verfügten im mittelalter über eine große Zahl von Reliquien. Die so verehrten Heiligen wurden als wundertätige Helfer und Beschützer des Besitzes angerufen, die das Seelenheil des Konvents wie seiner Wohltäter sichern sollten. Der kostbare Reliquienschatz spiegelt das soziale Ansehen, den politischen Einfluss und die internationalen Beziehungen des Stifts wider.
Erstmals wird hier die mittelalterliche Heiligenverehrung in Gandersheim systematisch dargestellt, gestützt auf eine besondere Quellengrundlage: die außergewöhnliche materielle Überlieferung des Frauenstifts. Insbesondere die überlieferten Reliquienpäckchen mit ihren textilen Umhüllungen und Authentiken wurden sorgfältig analysiert. Die Auswertung der Schriftquellen konzentriert sich auf die liturgischen Handschriften. Präsentiert wird eine Edition des spätmittelalterlichen Liber Ordinarius - ein Desiderat der bisherigen Forschung zum Frauenstift Gandersheim. Diese Quellenbasis ermöglicht eine weitgehende Rekonstruktion des Gandersheimer Heiligenhimmels, verbunden mit Thesen zur Funktion und Herkunft einzelner Heiliger sowie zum politischen, sozialen und religiösen Beziehungsnetz des Kanonissenstifts im Früh- und Hochmittelalter. Pionierstudie zu einem Kirchenschatz, in dem nicht kostbare Reliquiengefäße, sondern die Heiltümer selbst und die frühmittelalterlichen Textilien im Fokus stehen.
Zum Autor
Christian Popp, geb. 1971, Studium der Philosophie, Politikwissenschaften und Geschichte, 2002 Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin im Bereich der mittelalterlichen Geschichte, seit 2008 Redakteur der Germania Sacra an der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Forschungsschwerpunkte: Kirchengeschichte Mitteldeutschlands; Heiligen- und Reliquienverehrung im Mittelalter.
Nordmann, Norbert: Wo sich Theologie und Gartenkunst durchdringen. Die Steyler Klostergärten des hl. Arnold Janssen. 2009. 136 S., 13 sw. u. 128 fb. Abb., 21 x 21 cm. Gef EUR 12,90 ISBN: 978-3-7954-2318-6 Schnell & Steiner
Ein Garten, der nicht gehegt wird, verliert sein paradiesisches Gesicht. Der hl. Arnold Janssen, Gründer des Steyler Ordens, machte dies zu seinem Credo und erarbeitete zusammen mit dem Gartenfachmann Gerard Rademan um 1890 Parks in klassischer Manier, darin eingebettet religiöse Grotten und Statuen. Innerhalb von 20 Jahren entstanden weitere Landschaftsgärten von großer Vielfalt und Schönheit, darunter in Mödling bei Wien und St. Wendel im Saarland.
Janssen glaubte, dass eine friedvolle »Heilige Stadt Gottes« auch hier auf Erden geschaffen werden sollte, in harter, doch unaufgeregter gemeinsamer Anstrengung. Der Band erzählt von der Theologie des Ordensgründers und deren praktischer Umsetzung durch weitläufige Parks mit Oasen der Ruhe, darin Nutzgärten und Arbeitsstätten. Zahlreiche unveröffentlichte historische Aufnahmen werden um neue Fotografien ergänzt.
Glas in Byzanz - Produktion, Verwendung, Analysen. ein faszinierender Einblick in die Welt der Glasherstellung. Hrsg. v. Drauschke, Jörg /Keller, Daniel. 2010. 240 S., 200 fb. Abb., 29,7 x 21 cm. (Römisch-Germanisches Zentralmuseum Tagungen 8) Gb EUR 59,00 ISBN: 978-3-7954-2352-0 Schnell & Steiner
Vom Balkan bis Ägypten, von Kleinasien und Nordafrika bis in den Nahen Osten finden sich Erzeugnisse der byzantinischen Glaswerkstätten. Der Glashandel war nicht nur in Byzanz ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Regionalspezifische Glasformen oder Rohstoffe ermöglichen Rückschlüsse auf den Herstellungsort und auf die Handelswege, auf denen die zerbrechliche Ware Glas reiste.
Dank moderster naturwissenschaftlicher Methoden und einigen Neufunden erlebt die Forschung im Hinblick auf Produktions- und Distributionsformen, aber auch bei der Untersuchung der in der byzantinischen Glasherstellung verwendeten Rohmaterialien bemerkenswerte Fortschritte. Der aktuelle Stand der Forschung wurde im Januar 2008 bei dem von der Byzantinischen Archäologie Mainz veranstalteten internationalen Workshop diskutiert. Gerade weil die byzantinische Glasherstellung so bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der Glaswerkstätten zum Beispiel in Venedig ausübte, liefert die Erforschung der byzantinischen Glaskunst immer wieder hochinteressante Erkenntnisse auch im Hinblick auf zukünftige Forschung. 18 Aufsätze geben einen faszinierenden Einblick in die Welt des früh- und mittelbyzantinischen Glases.
Lechner, Gregor /Grünwald, Michael: Die Graphische Sammlung Stift Göttweig. Geschichte und Meisterwerke. 2010. 80 S., 70 fb. Abb., 24 x 17 cm. (Grosse Kunstf. 252) Gef EUR 12,90 ISBN: 978-3-7954-2343-8 Schnell & Steiner
Das Benediktinerstift Göttweig besitzt mit seinem umfangreichen und wertvollen Graphikbestand aus dem 15. bis 20. Jahrhundert die bedeutendste private Stichsammlung in Österreich.
Innerhalb der Göttweiger Sammlungen, im Charakter einer Kunst- und Wunderkammer von Abt Gottfried Bessel in der Barockzeit gegründet, nimmt die Graphik mit nahezu 32.000 Blättern einen überragenden Stellenwert ein. Die Kollektion präsentiert Werke in den unterschiedlichen historischen Drucktechniken aus Architektur, Bibel, Emblematik, Mythologie, Porträts, Karten und Pläne, Ornament- und Thesenblätter sowie Veduten. Der Band präsentiert die thematischen Sammlungsschwerpunkte, welche Meisterwerke von Albrecht Dürer, Peter Paul Rubens, Rembrandt van Rijn bis hin zu Gustav Klimt umspannen. Großer Kunstführer zur hochbedeutenden Graphiksammlung.
Humans, Enviroment and Chronology of the Late Glacial of the North Europeaan Plain. Proceedings of Workshop 14 (Commission CCCII) of the 15th U.I.S.P.P. Congress, Lisbon, Sepember 2006. Hrsg. v. Street, Martin. 2009. 208 S., 65 sw. u. 4 fb. Abb., 29,7 x 21 cm (Römisch-Germanisches Zentralmuseum Tagungen 6) Gb EUR 48,00 ISBN: 978-3-7954-2353-7 Schnell & Steiner
The volume "Humans, environment and Chronology of the Late Glacial of the North European Plain" assembles papers presented during a workshop for the 15 th Congress of the Union International des Sciences Préhistoriques et Protohistoriques held in Lisbon in September 2006. The workshop was organised under the remit of U.I.S.P.P. Commission XXXII, which focuses on the "The Final Palaeolithic of the Great European Plain", and the present volume continues teh series of conference proceedings that have been published at reuglar intervals during the past decade. This most recent contribution underlines the geographical spread and chronological depth of research into this topic, with papers ranging from those in the British Isles to the eastern Baltic and from the Paris Basin to southern Scandinavia, and covering a period of time extending from the late Magdalenian to the early Mesolithic.
Alt, Otto: Hungen. Evangelische Stadtkirche. Ill. v. Lechtape, Andreas. 2009. 24 S., 1 Grundriss, 16 fb. Abb. 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2742) Gh EUR 2,50 ISBN: 978-3-7954-6834-7 Schnell & Steiner
Ingolstädter Psalter. Ein deutscher Psalter des Spätmittelalters aus der Universitätsbibliothek Heidelberg. Hrsg. v. Schönewald, Beatrix /Brandl, Ludwig. 2010. 448 S., 16 fb. Abb., 24 x 17 cm. Gb EUR 29,90 ISBN: 978-3-7954-2317-9 Schnell & Steiner
Der hier erstmals in einer Leseausgabe einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemachte, bisher unveröffentlichte Psalter ist 1438 von Herzog Ludwig dem Gebarteten in Auftrag gegeben worden. Der Psalter ist Teil einer für das Ingolstädter Münster gedachten liturgischen Ausstattung und ein bedeutendes Werk der deutschen Psalmendichtung.
Das Ingolstädter Münster, für das der Psalter geschaffen wurde, war seit 1425 Herrschaftskirche des Teilherzogtums Bayern-Ingolstadt (1392-1446). Die Heinrich von Langenstein zuzuschreibende deutsche Übersetzung war mehr als eine Hilfe zum Verstehen des lateinischen Textes. Sie lässt in ihrer Frische und Unmittelbarkeit nachempfinden, was es bedeutet hat, sich die Psalmen in deutscher Sprache zu eigen zu machen. Das Münster Zur Schönen Unserer Lieben Frau hat St. Stephan in Wien zum Vorbild. Mit der sog. »Ottheinrich-Bibel«, einer Armenbibel und dem vom gleichen Schreiber stammenden aufwendigen Kopialbuch der Stiftungen des Herzogs für diese Kirche bildet der Ingolstädter Psalter eine Einheit. Ihn kennzeichnet eine nahezu perfekte Klarheit der Schrift mit floralem Zierwerk, einer zurückhaltenden Gestaltung der Initialen. Prachtvoller in der Ausfertigung ist das dem Psalter vorgebundene Kalendarium. Erstveröffentlichung des Ingolstädter Psalters. Die kraftvolle Sprache der frühen deutschen Übersetzung spiegelt die Veränderungen in der Wahrnehmung der Liturgie wider.
Zum Autor
Dr. Siegfried Hofmann, 1960-1995 Leiter des Stadtarchivs und Stadtmuseums Ingolstadt, 1982-1995 Kulturreferent der Stadt. Zahlreiche Veröffentlichungen zur bayerischen Geschichte und Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Ingolstadt.
Kelten! Kelten? Keltische Spuren in Italien. Mosaiksteine – Forschungen am Römisch-Germanischen Zentralmuseum. Hrsg. v. Schönfelder, Martin. 2010. 64 S., 170 fb. Abb., 30 x 21 cm. (Mosaiksteine. Forschungen am Römisch-Germanischen Zentralmuseum 7) Gb EUR 18,00 ISBN: 978-3-7954-2354-4 Schnell & Steiner
Die keltischen Wanderungen und die dabei entstandenen Kontakte sind Gegenstand von Forschungen am Römisch-Germanischen Zentralmuseum. Eine Kabinettausstellung soll die Kultur der Kelten und italischer Völkerschaften sowie deren Kontakte anhand reich ausgestatteter Kriegergräber beleuchten.
Norditalien übt eine große Faszination aus. Bereits im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. zieht Oberitalien Menschen aus dem Norden an. Über die Alpen kommen keltische Kriegerscharen und Heere, aber auch einzelne Söldner, angelockt von den Schätzen Italiens. Sie verbreiteten Angst, Schrecken und Verzweiflung, als sie im Jahr 387 v. Chr. Rom plündern. Bis ans Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. bleiben die Kelten in Italien archäologisch präsent. Einige Aspekte ihrer Kultur, wie z. B. Waffen und Helme, werden von den Etruskern übernommen, da sie deren Erzeugnissen überlegen sind. Durch das Zusammentreffen entstehen neue Kulturelemente, die besonders in Grabfunden fassbar werden. Eine Unterwerfung der Kelten in Oberitalien beginnt erst, nachdem die Römer sie 225 v. Chr. bei Telamon vernichtend geschlagen haben. Noch lange danach wurde das Bild der Kelten als "Barbar" gepflegt: von den Römern, die ein derartiges Fremdenbild für ihre eigene Identität benötigten, aber auch später von den Malern und Historikern des 19. Jahrhunderts.
Köln. St. Ursula. Ill. v. Lechtape, Andreas. 2009. 32 S., 1 Grundriss, 3 sw. Abb., 19 fb. Abb. 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2749) Gh EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6847-7 Schnell & Steiner
Bilder Sachen Mentalitäten. Arbeitsfelder historischer Kulturwissenschaften. Wolfgang Brückner zum 80. Geburtstag. Hrsg. v. Alzheimer, Heidrun /Rausch, Fred G. /Reder, Klaus /Selheim, Claudia. 2010. 848 S., 100 fb. Abb., 24 x 17 cm. Gb EUR 49,90 ISBN: 978-3-7954-2323-0 Schnell & Steiner
Die Festschrift für Wolfgang Brückner ist ein breit angelegtes Kompendium des Faches Volkskunde/Europäische Ethnologie. 65 reich bebilderte Beiträge umspannen die wissenschaftliche Forschung von fast drei Generationen auf den Arbeitsfeldern universitärer und außeruniversitärer historischer Kulturwissenschaft.
Brücknerschüler sind heute gleichermaßen im akademischen Lehramt zu finden wie auch in vielfältigen Museums- und Verwaltungsfunktionen. Entsprechend facettenreich ist das Spektrum der Beiträge, die sich in sieben, für den Jubilar bezeichnende Themenkreise gliedern: Frömmigkeit und Konfession - Erzählforschung - Aufklärung als kulturelle Konstante - Materialien und Realien - Visuelle Kultur - Kulturelles Gedächtnis und Erinnerungsorte - Ritual und Zeichen. Jedes der reich bebilderten Kapitel gibt fundierte Einblicke in die von Wolfgang Brückner, 1973-1998 Inhaber des Lehrstuhls für Deutsche Philologie und Volkskunde der Universität Würzburg, wesentlich mitgeprägte kulturwissenschaftliche Forschungslandschaft in Deutschland. Über 60 Beiträge namhafter Vertreter der Europäischen Ethnologie bieten einen facettenreichen Einblick in die aktuelle Fachdiskussion. Themen aus visueller Anthropologie, Erinnerungskultur, Symbolforschung und Kunstgeschichte schlagen Brücken zu kulturwissenschaftlichen Nachbardisziplinen.
Zum Autor
Herausgeber: Prof. Dr. Heidrun Alzheimer, Inhaberin des Lehrstuhls für Europäische Ethnologie der Universität Bamberg - Fred G. Rausch, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Europäische Ethnologie der Universität Bamberg - Prof. Dr. Klaus Reder, Bezirksheimatpfleger des Bezirks Unterfranken, Honorarprofessor für Volkskunde/Europäische Ethnologie an der Universität Würzburg - Dr. Claudia Selheim, Germanisches Nationalmuseum, Leiterin der Sammlungen Volkskunde, Spielzeug und Judaica.
Veldon, Timothy: Kunst im Leben der Kirche. Facetten einer 2000-jährigen Beziehung. 2010. 290 S., 91 fb. Abb., 24 x 17 cm. Gb EUR 34,90 ISBN: 978-3-7954-2359-9 Schnell & Steiner
Schon immer ist die Funktion der Kunst im Leben der Kirche von Päpsten und Theologen gefördert und bei Gelegenheit auch verteidigt worden. Bereits Gregor der Große beharrte auf dem geistlichen Sinn und Zweck der hl. Bilder und auf ihrer Bedeutung für die Seelsorge. Zuletzt haben auch Papst Johannes Paul II. und Benedikt XVI. bestätigt, dass die Kirche die Kunst braucht, um die Botschaft übermitteln zu können, die Christus ihr anvertraut hat.
Vor diesem Hintergrund entfaltet das vorliegende Buch den Weg der Kunst in der Erfahrung der Kirche. Es analysiert den Prozess der visuellen Formulierung von Botschaften und gibt dem Leser Hilfsmittel an die Hand, wie er mit diesen umgehen kann. Spiritualität und christliches Denken werden einbezogen. Das Buch erklärt die Gründe für die Aufeinanderfolge der Stile, indem einzelne emblematische Werke aus allen Epochen christlicher Kunst beleuchtet und in einen größeren Kontext eingeordnet werden. Das Buch ist in sieben untereinander verbundene Abschnitte gegliedert: Biblia pauperum, das sichtbare Wort, eine Zeichensprache, die menschliche Geschichte, der Kosmos, das Gebet, das vollständige Werk. Mit ausgewählten Werken aus allen Epochen der christlichen Kunst Kompetente und anschauliche Einführung in eine 2000-jährige gemeinsame Geschichte.
Zum Autor
Prof. Mons. Timothy Verdon ist Kunsthistoriker und Domherr der Kathedrale von Florenz. Er leitet das Büro für die »Katechese durch die Kunst« der Erzdiözese Florenz. Er ist darüber hinaus Präsident der Kommission für Ökumene und Interreligiösen Dialog der Florentiner Erzdiözese.
Capati, Massimiliano: Leonardo da Vinci. Eine biographische Reise durch sein malerisches Werk. 2010. 176 S., 118 fb. Abb., 24 x 17 cm. Pb EUR 24,90 ISBN: 978-3-7954-2339-1 Schnell & Steiner
Ingenieur, Wissenschaftler, Philosoph, Architekt und Maler - wie kein anderer verkörpert Leonardo da Vinci das Ideal des Universalgenies der Renaissancezeit. Doch gerade die Vielfältigkeit seiner Interessen veranlasste spätere Generationen dazu, ihn als Künstler zu unterschätzen.
Der vorliegende Band passiert auf der Basis der historischen und biographischen Daten in erzählerischer Form die Stationen des malerischen Werks Leonardos, von seiner ersten signierten Zeichnung 1475 bis zu den Lehrjahren in der Werkstatt Verrocchios, vom Interesse für die flämischen Vorbilder - deutlich zu sehen beim Porträt der Ginevra de’ Benci - bis zur formalen Vollkommenheit des Abendmahls und der Gioconda. Eine reiche Bebilderung veranschaulicht die Beschreibung der stilistischen Entwicklung.
Ludwig Lindenschmit d.Ä.. Begleitbuch zur Ausstellung aus Anlass seines 200. Geburtstages. Hrsg. v. Frey, Annette /Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Römisch-Germanisches. 2009. 70 S., 46 sw. Abb., 37 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. (Mosaiksteine. Forschungen am Römisch-Germanischen Zentralmuseum 5) Gb EUR 18,00 ISBN: 978-3-7954-2315-5 Schnell & Steiner
Als einer der Ersten erkannte Lindenschmit die Wichtigkeit von Materialsammlungen als Grundlage für die noch junge Wissenschaft Archäolgie. Mit der Gründung des RGZM bekam er die Gelegenheit, eine solche Sammlung anzulegen. Er nutzte sie, und seiner Hartnäckigkeit und seinem Durchhaltevermögen ist es zu verdanken, dass das Institut die ersten Jahre überlebte.
International anerkannt und hoch geehrt, pflegte er einen regen Austausch mit den führenden Archäologen Europas und besonders mit dem französischen Kaiser Napoléon III., von dem er 1861 nach Paris eingeladen wurde, um beim Aufbau des Musée des Antiquités behilflich zu sein. Auch Lindenschmits Publikationen haben zu seiner Anerkennung beigetragen. Sie geben Einblick in das archäologische Wissen seiner Zeit. Die "Altertümer unserer heidnischen Vorzeit" z.B. basieren in erster Linie auf den Beständen des RGZM.
Ajbabin, Aleksandr /Chajredinova, Elzara: Das Gräberfeld beim Dorf Lucistoe. Band 1 Ausgrabungen der Jahre 1977, 1982-1984. 2010. 152 S., 213 z.T. fb. Tafeln 30 x 21 cm. (Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums 83) Gb EUR110,00 ISBN: 978-3-7954-2374-2 Schnell & Steiner
Müller, Nadine: Kunst & Marketing. Selbstvermarktung von Künstlern der Düsseldorfer Malerschule und das Düsseldorfer Vermarktungssystem 1826- 1860. 2010. 352 S., 15 Tabellen und Schaubilder, 25 sw. Abb., 7 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb EUR 69,00 ISBN: 978-3-7954-2342-1 Schnell & Steiner
Die Düsseldorfer Malerschule besaß im 19. Jahrhundert internationale Bekanntheit. Neben Berlin und München galt Düsseldorf lange als bedeutendes Kunstzentrum. Doch wie kam es dazu? Inwieweit ergriffen Künstler selbst für die Vermarktung ihrer Werke Initiative?
Erstmalig in der Erforschung des Kunstmarktes wird die Selbstvermarktung der Düsseldorfer Malerschüler mit Strukturierungszusammenhängen des Marketing untersucht. Umfangreiche Kooperationsmechanismen veranschaulichen die insgesamt professionell strukturierte Zusammenarbeit vieler Malerkollegen. Zudem beleuchtet die Studie für den Zeitraum 1826-60 eingehend die aufkommenden Düsseldorfer Kunsthändler als potentielle Geschäftspartner der Künstler. Exemplarisch werden anhand zahlreicher Quellen die Vermarktungsbemühungen der Künstler Adolph Schroedter (1805-75) und Robert Reinick (1805-52) analysiert. Die beiden Maler nutzten überraschend viele Elemente heutiger Marketing-Konzeptionen und besaßen ein klares Markenbewusstsein. So wurde Marketing als Managementansatz in einem weit gefassten Verständnis schon in jener Zeit realisiert. Die innovative Untersuchung zeigt deshalb eine in vielen Punkten bis heute andauernde Aktualität des damaligen ökonomischen Handelns der Künstler. Erstmalig werden Strukturierungszusammenhänge des Marketings zur Erforschung ökonomisch relevanten Handelns von Künstlern einer historischen Epoche herangezogen und erprobt.
Zum Autor
Nadine Müller ist wiss. Mitarbeiterin am Seminar für Kunstgeschichte der Universität Düsseldorf und betreut dort den Masterstudiengang mit Schwerpunkt Kunstvermittlung und das Forschungsprojekt ARTRESEARCH & Internationale Künstler- und Ausstellungsdatenbank.
Lechner, Gregor: Der Schnitzaltar des Meister von Mauer bei Melk. 2010. 64 S., 50 fb. Abb., 24 x 17 cm. (Grosse Kunstf. 254) Gb EUR 9,90 ISBN: 978-3-7954-2356-8 Schnell & Steiner
Anlässlich der 500-Jahrfeier dieses bedeutenden Schnitzaltares, der heute um 1509-18 datiert wird, erscheint dieser reich illustrierte Band.
Seit dem Jahr 1835 ist das ungefasste Schnitzwerk der kunsthistorischen Forschung bekannt, jedoch konnte das Rätsel um den Meister des Retabels bisher nicht gelöst werden. Einflüsse aus Passau mit der Kriechbaum-Werkstatt und schwäbische mit Daniel Mauch sind evident, doch sind bis heute Provenienz und Nähe zur Kunst von Veit Stoß nach Nürnberg ungeklärt. Die monographische Publikation bringt eine neue ikonographische Deutung und hilft nach langen Jahren eine spürbare Lücke in der skulpturalen Entwicklung der österreichischen Bildhauerkunst am Übergang von Spätgotik zur Renaissance zu schließen. Großer Kunstführer anlässlich der 500-Jahrfeier des Altares.
Ulrich, Stefan /Thon, Alexander: Burgen am unteren Mittelrhein. "... wie ein Monarch mitten in seinem Hofstaate thront". 2010. 176 S., 28 Grundrisse, 2 Übersichtspläne, 160 fb. Abb. 21 x 15 cm. Gef EUR 12,90 ISBN: 978-3-7954-2210-3 Schnell & Steiner
Auf der Grundlage neuer Forschungsergebnisse bietet der Band in 28 einzelporträts ausgewählter Anlagen einen aktuellen Überblick über die Burgen von Koblenz bis Bonn. Luft- und Bodenaufnahmen, Grundrisse sowie historische Abbildungen lassen ein eindrucksvolles Gesamtbild der Burgenwelt am unteren Mittelrhein entstehen.
Behandelt wird die ganze Vielfalt von Burgentypen. Dazu zählt Hammerstein als älteste Anlage und zeitweiser Hort der Reichsinsignien, hochmittelalterliche Gründungen wie Rheineck, die spätmittelalterlichen erzbischöflich kölnischen Stadtburgen in Linz und Andernach wie das erst 1401 erbaute Wernerseck in der Eifel. In den Seitentälern finden sich Altwied, Isenburg oder die Reichsburg Landskron. Mehrfach anzutreffen sind Schlösser, die die Stelle mittelalterlicher Wehranlagen eingenommen haben, wie Ahrenthal, Endenich oder Sinzig, während der Ehrenbreitstein im 19. Jh. zur monumentalen Festung ausgebaut wurde. Mit Drachenfels und Rolandseck liegen die neben der Loreley wohl wichtigsten Repräsentanten der Rheinromantik im behandelten Gebiet. Eine Bibliographie, aktuelle touristische Hinweise und eine Übersichtskarte dienen zur umfassenden Orientierung und Reisevorbereitung. Fundierter Überblick über die reizvolle Burgenlandschaft am unteren Mittelrhein von Koblenz bis Bonn. Ausführliche Vorstellung von 28 Anlagen mit aktuellen Luft- und Bodenaufnahmen, Grundrissen und historischen Darstellungen
Zum Autor
Die profilierten Burgenforscher Alexander Thon M.A. und Dr. Stefan Ulrich sind einem großen Publikum durch zahlreiche Publikationen bekannt.
Müller, Anne /Weinhold, Matthias: Felsenburgen der Sächsischen Schweiz. Neurathen, Winterstein, Arnstein. Hrsg. v. Großmann, G. Ulrich. 2010. 48 S.. (Burgenführer 23) Gh EUR 6,90 ISBN: 978-3-7954-2303-2 Schnell & Steiner
Neueder, Hans: Die barocken Fresken in Oberalteich. Beschreibung und Deutung einzigartiger Bilder in der ehemaligen Benediktiner- Abteikirche. 2010. 128 S., 60 fb. Abb., 28 x 21 cm. Gb EUR 24,90 ISBN: 978-3-7954-2331-5 Schnell & Steiner
1727-1730 ließ Abt Dominicus II. Perger anlässlich der bevorstehenden Jahrtausendfeier des Klosters die 1630 erbaute Abteikirche neu ausstatten. Joseph Anton Merz aus Straubing führte nach den genauen Angaben des Prälaten die umfangreichen Freskoarbeiten an den Gewölben aus, die zu den Spitzenleistungen süddeutscher Deckenmalereien gehören.
Der Freskenzyklus besteht aus den drei Fresken des Langhauses und 33 weiteren in den Seitenschiffen. Im Zentrum des Bildprogramms stehen neben der Gründungslegende und der Restauration des Klosters die Leistungen des Benediktinerordens: Er verbreitet und bewahrt die katholischen Glaubenswahrheiten, er vermittelt Kenntnisse in den Naturwissenschaften und in Musik, er verteidigt das Papsttum und kämpft gegen die Reformatoren. In ungewöhnlich drastischer Weise machen die Oberalteicher Fresken viele Positionen der Kontroverstheologie des 18. Jahrhunderts sichtbar.
Arie und Piet Lansbergen. Rotterdam München/Dachau 1944 - 1945. Die Tagebücher zweier niederländischer Zwangsarbeiter in Oberbayern. Vorw. v. Lansbergen, Els /Hrsg. v. Lansbergen, Michael. 2009. 24 x 17 cm. (Schriften d. Archivs d. Erzbistums München u. Freising 13) Kst EUR 9,90 ISBN: 978-3-7954-2330-8 Schnell & Steiner
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