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Schnell & Steiner

 
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Aachener Kunstblätter 2018. Aachener Kunstblätter (66). Hrsg.: Preising, Dagmar. 2018. 150 S. 130 Abb. 30 x 21 cm. EUR 20,00. ISBN: 978-3-7954-3353-6 Schnell & Steiner
Vor allem seit 1957, als Peter Ludwig den Vorsitz des Museumsvereins übernahm, zeichneten sich die Kunstblätter durch ein hohes wissenschaftliches Niveau aus, wobei der Schwerpunkt auf die Kunst des Mittelalters gelegt wurde. Der Fortbestand der Aachener Kunstblätter, die künftig im Zwei-Jahre-Turnus erscheinen soll, wird durch die großzügige Unterstützung der Peter und Irene Ludwig Stiftung ermöglicht.
Von nun an werden die einzelnen Bände unter Themenschwerpunkten stehen. Die acht Beiträge sowie die Miszelle von Band 66 beschäftigen sich mit Kunst in und aus Aachen. Sie beleuchten unterschiedliche Aspekte zur Kunstgeschichte von der Römerzeit bis ins 19. Jahrhundert, wobei dem Mittelalter der breiteste Raum zukommt.
Bildatlas zur spätantiken Kleidung. Arbeiter, Achim; Schrenk, Sabine; Vössing, Konrad. Hrsg.: Wieczorek (Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim), Alfried; Wiegand (Mannheimer Altertumsverein), Hermann. 2018. 224 S. 65 fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 29,95. CHF 38,90 ISBN: 978-3-7954-2591-3 Schnell & Steiner
Mit dem Bildatlas - er besteht aus einem Buch und einer CD - ist der Fachwelt wie einem großen an der Antike interessierten Publikum ein umfassendes Lexikon zur spätantiken Kleidung an die Hand gegeben. Der Atlas bietet in zahlreichen Fotos, Zeichnungen, Zitaten aus der spätantiken Literatur und Erläuterungen grundlegende Informationen über ca. 65 Gewänder und vermittelt ein lebendiges Bild von den Situationen, in denen diese Kleidungsstücke getragen wurden.
Schloss Köpenick [Berlin]. Archäologie - Baugeschichte - Nutzung. Kirsch, Eberhard; Nath, Gunnar; Ovelgönne, Maria; Schlotter, Gerhard; Schumann, Dirk; Schuster, Peter-Klaus; Sprink, Claus-Dieter; Batzhuber, Josef; Benecke, Norbert; Dunger, Matthias; Emmenegger, Oskar; Escher, Felix; Gross, Reinhard; Happel, Markus; Haspel, Jörg; Hinterkeuser, Guido. Hrsg.: Lambacher, Lothar; Staatliche Museen Berlin, Staatliche Museen Berlin; Landesdenkmalamt Berlin, Landesdenkmalamt Berlin. 2018. 384 S. 300 meist fb. Abb. 31 x 24 cm. EUR 86,00. CHF 107,00 ISBN: 978-3-7954-1630-0 Schnell & Steiner
Der "bedeutendste erhaltene Profanbau des vorschlüterschen Barock in der Mark Brandenburg" (Dehio) wurde zwischen 1677 und 1689 nach Plänen der Architekten Rutger van Langerfelt und Johann Arnold Nering als Residenz für den brandenburgischen Kurprinzen Friedrich errichtet. Die grundlegende Instandsetzung der Anlage von 1994 bis 2004 ist der Anlass für diese umfangreich bebilderte und inhaltlich erstmals umfassende Monographie.
Festungen in Thüringen. Deutsche Festungen (5). Kettlitz, Eberhardt. 2018. 200 S. 21 x 13 cm. EUR 16,95. ISBN: 978-3-7954-3304-8 Schnell & Steiner
Auf dem Territorium des heutigen Freistaats Thüringen bestanden ehemals verschiedene und verschieden große sächsische Fürstentümer. 25 ihrer besterhaltenen und sehenswertesten Festungen und Wehranlagen seit dem 15. Jahrhundert werden hier in Wort und Bild vorgestellt.
A Most Pleasant Scene an an Inexhaustible Resource. Steps Towards a Byzantine Environmental History. Henriette Baron. Römisch Germanisches Zentralmuseum. 2018. Engl. 276 S., 240 meist fb. Abb., 21 x 30 cm. Gb. EUR 44,00 ISBN: 978-3-7954-3238-6 Schnell & Steiner
What do we know about the environments in which the Byzantine Empire unfolded in the eastern Mediterranean? How were they perceived and how did man and the environment mutually influence each other during the Byzantine millennium? Which approaches have been tried up until now to understand these interactions? And what could a further environmental-historical research agenda look like?
These questions were the focus of an interdisciplinary conference in Mainz. The present volume brings together contributions from researchers who have approached these issues from very different perspectives. They focus on the explanatory power of traditional as well as “new” sources and the methods of Byzantine Studies and Byzantine archaeology for this hitherto little-explored sphere.
Urbanitas - urbane Qualitäten. Die antike Stadt als kulturelle Selbstverwirklichung. Hrsg.: Alexandra W. Busch, Jochen Griesbach, Johannes Lipps. Römisch Germanisches Zentralmuseum. 2017. 460 S., 141 z. T. fb. Abb, 21 x 30 cm., Br. EUR 64,00 ISBN: 978-3-7954-3314-7 Schnell & Steiner
Die immense Zahl antiker Städte lässt keinen Zweifel daran, wo im klassischen Altertum das Leben pulsierte. Worin genau die Anziehungskraft der Städte bestand, lässt sich allerdings nur anhand seltener Äußerungen in den Schriftquellen erahnen. Wie aber sind solche Facetten urbaner Kultur auch archäologisch nachweisbar?
Die hier gesammelten Beiträge, die nicht nur die großen Zentren, sondern auch Städte verschiedenster Größenordnungen bis an die Peripherie der Mittelmeerwelt im Zeitraum vom 7.Jahrhundert v. Chr. bis in die Spätantike in den Blick nehmen, geben unterschiedliche Antworten darauf, was eine Stadt ausmacht. Es gibt durchaus wiedererkennbare Muster und verbindliche Normvorstellungen, aber nicht minder eigenwillige Lösungen und Sonderwege, dank derer die Städte ein eigenes Image entwickeln konnten.
Giovanni Domenico Barbieri (1704-1764). Ein Graubündner als Hofmaurermeister des Fürstbischofs von Eichstätt. Hrsg.: Margadant Silvio, Emanuel Braun. 2017. 264 S., 20 meist fb. Abb. 12 x 20 cm. Gb. EUR 19,95 ISBN: 978-3-7954-1626-3 Schnell & Steiner
Die in diesem Band erstmals einer größeren Öffentlichkeit präsentierten autobiographischen Aufzeichnungen des in Diensten des Fürstbischofs von Eichstätt stehenden Hofmaurermeisters Giovanni Domenico Barbieri sind heute als nahezu einzigartige Quelle von unschätzbarem Wert. Sie werden hier in einer zweisprachigen Ausgabe zugänglich gemacht.
Giovanni Domenico Barbieri ist kein Baumeister, der als einer der Großen in die Kunstgeschichte eingegangen ist. Er gehört indes zu jenen Graubündener Baumeistern und Stuckateuren, die für die Kunst des 17. und 18. Jahrhunderts zu einem Begriff geworden sind. Die meisten von ihnen - so auch bekannte Meister wie Enrico Zuccalli und Gabriel de Gabrieli - stammten aus dem kleinen, abseits gelegenen Misoxtal, das die Verbindung vom San Bernadino-Pass zum Tessin herstellt, sprachlich und kulturell zu Italien tendiert, politisch und kirchlich aber zum Kanton Graubünden gehört.
Die im Staatsarchiv in Chur aufbewahrten "Brevi Nottate di mia vita andante", die Lebensbeschreibung von Giovanni Domenico Barbieri (1704-1764), sind von Silvio Marganant ediert sowie übersetzt und mit einer Einführung von Massimo Lardi versehen worden.
Der Autor beschreibt seine Jugend in einem abgelegenen Tal, das nur wenigen Familien eine Existenz bot. Wie viele seiner Landsleute musste er sich fern der Heimat verdingen und kam als Maurerlehrling nach Eichstätt, wo sein Vorbild Gabriel de Gabrieli als Architekt des Fürstbischofs wirkte. Er konnte sich bald den fremden Verhältnissen anpassen, bildete sich fort und bekam verantwortungsvolle Aufgaben als Baumeister übertragen in einer Zeit, als im baulichen Gewerbe Hochkonjunktur herrschte. Man erfährt vieles über das harte Leben am Bau und die Abläufe der Maßnahmen, über die wirtschaftlichen Verhältnisse, das Entstehen bekannter Baudenkmäler im mittelbayerischen Raum, über die Gesinnung Barbieris und sein Verhältnis zu den Kollegen aus der Heimat.
Die Aufzeichnungen geben einen authentischen Einblick in den Alltag eines Baumeisters jener Zeit und sind eine wichtige neue Quelle, die die Kunstgeschichte Graubündens und Bayerns bereichert.
Wissen + Macht. Der heilige Benedikt und die Ottonen. Herausgeber: Gabriele Köster, Andrea Knopik, Uta Siebrecht. Schriftenreihe des Zentrums für Mittelalterausstellungen Magdeburg. 2018. 328 S., 114 fb. Abb. 18 x 25 cm., Gb. EUR 34,95 ISBN: 978-3-7954-3297-3 Schnell & Steiner
Als Pioniere in Kutten erschlossen Mönche, die der Regel des hl. Benedikt folgten, im Mittelalter die Peripherie des Heiligen Römischen Reiches. Der interdisziplinär angelegte Band nimmt explizit den mitteldeutschen Raum um das ottonische Reichskloster Memleben in den Blick und untersucht die Beziehung zwischen Herrschaft und Kloster, zwischen Wissen und Macht.
Dem aus einer Fachtagung in Vorbereitung der gleichnamigen Ausstellung im ehemaligen Reichskloster Memleben 2018 resultierenden Band gelingt ein weiter Brückenschlag. Von den Anfängen bis in die Gegenwart des Benediktinerordens nehmen die verschiedenen Beiträge Fragen nach der Entwicklung ebenso wie nach Bildung, Liturgie und Memoria in den Fokus. Das Hauptanliegen des Bandes ist es, die Klosterlandschaft an Saale und Unstrut unter dem Aspekt des Zusammenwirkens von Herrschaft und Kloster, Wissen und Macht, neu ins Bewusstsein zu bringen. Historiker und Bauforscher, aber auch Theologen und Kunsthistoriker zeigen Auswirkungen des Investiturstreits und des Reformmönchtums, wobei ausgewählte Klöster besondere Aufmerksamkeit erfahren.
• Neue Perspektiven auf die Klosterlandschaft in Mitteldeutschland zur wissenschaftlichen Vorbereitung der Sonderausstellung „Wissen + Macht. Der heilige Benedikt und die Ottonen“
• Entwicklung der Benediktiner von der Frühgeschichte des Ordens bis in die Gegenwart
Geliebte Porträts. Bildnisminiaturen im Münchner Residenzmuseum. Bernd Pappe. Hrsg.: Bayerische Schlösserverwaltung. 2018. 240 S., 153 fb. Abb., 24 x 28 cm. Gb. EUR 39,95 ISBN: 978-3-7954-3296-6 Schnell & Steiner
Man trug sie zumeist bei sich, als Medaillon gerahmt oder als Schmuckstück gefasst, sie hingen als Bildergalerie zu Hause an der Wand oder Herrscher verschenkten sie, um dem Empfänger ihre Gewogenheit zu versichern - Miniaturen, insbesondere Porträts, waren über Jahrhunderte beliebte Bildmedien.
Die Bayerische Schlösserverwaltung besitzt seit einigen Jahren eine Sammlung von Bildnisminiaturen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert von besonders hoher Qualität. Der größte Teil stammt aus der Sammlung des kunstbegeisterten Ehepaars Klaus und Helga Nottbohm. Dargestellt sind beispielsweise Mitglieder der Familien bayerischer Regenten, aber auch andere europäische Herrscher aus der Zeit des Absolutismus. Auf einigen Miniaturen sind Damen zu sehen, die sich als antike Göttinnen oder Heldinnen porträtieren ließen, um bestimmte positive Eigenschaften hervorzuheben. So ließ sich etwa Anna Maria Luisa de Medici gleich zweimal als Göttin Minerva malen. Im vorliegenden Bestandskatalog wird jede Miniatur ausführlich in Wort und Bild präsentiert, die Porträtierten werden vorgestellt und die Künstler beleuchtet. Vergleichsabbildungen zeigen Miniaturen oder großformatige Gemälde als Vorbilder und verdeutlichen den kunsthistorischen Kontext.
• Reich bebilderter Bestandskatalog der bedeutenden Sammlung von Bildnisminiaturen des Münchner Residenzmuseums
• Ausführliche Darstellung der Kunstwerke mit Informationen zu den Malern und Porträtierten
Cranach in Coburg. Klaus Weschenfelder. Gemälde von Lucas Cranach d. Ä., Lucas Cranach d.J., der Werkstatt und des Umkreises in den Kunstsammlungen der Veste Coburg. 2018. 240 S., 151 meist fb. Abb., 24 x 28 cm. Gb. EUR 39,95 ISBN: 978-3-7954-3254-6 Schnell & Steiner
Erstmals wird der Bestand an Cranach-Gemälden in den Kunstsammlungen der Veste Coburg komplett und umfassend publiziert. Neben Tafeln aus der Sammlung Georg Schäfer bilden Tafeln aus herzoglich Sachsen-Coburg und Gothaischem Besitz, darunter unveröffentlichte Werke, den historischen Kern der Sammlung. Ein Beitrag von Manuel Teget-Welz (Universität Erlangen) widmet sich einer Porträtserie des Cranach-Schülers „IS“.
Aus dem Besitz der Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha ist den Kunstsammlungen der Veste Coburg ein Bestand an Tafelbildern von Cranach Vater und Sohn sowie deren Werkstätten und Umkreis überliefert, der bisher noch nicht zusammenhängend und grundlegend publiziert wurde. Unter den Bildern finden sich Fragmente eines wohl von der Veste Coburg stammenden Fürstenaltars. Weitere Tafeln kommen aus ernestinischem Besitz aus der Gothaer Kunstkammer, ein kleiner Teil ist mit der altdeutschen Sammlung Georg Schäfer nach Coburg gelangt. In dem teilweise noch unveröffentlichten Bestand spiegelt sich die Sammlungs- und Rezeptionsgeschichte von Cranachs Werk im Fürstentum Sachsen-Coburg. Die gründliche Diskussion des Befundes unter Einschluss technologischer Untersuchungen liefert Einsichten in ursprüngliche Verwendungszusammenhänge ebenso wie neue Beobachtungen zur Zuschreibung und Ikonographie.
• Erstmals wird der Coburger Cranach-Bestand einer zusammenhängenden wissenschaftlichen Bearbeitung unterzogen.
• Die Publikation bietet erstmalig eine zusammenfassende Darstellung zur Geschichte der Coburger Cranach-Sammlung.
• Die Publikation bietet erstmalig eine zusammenfassende Darstellung zur Geschichte der Coburger Cranach-Sammlung.
Die römische Besiedlung im Umland der antiken Tuffbergwerke am Laacher See-Vulkan. Römisch Germanisches Zentralmuseum. Ricarda Giljohann. 2018. 400 S, 135 S. Tafelteil, 2 Beilagen. 21 x 30 cm, Gb. EUR 66,00 ISBN: 978-3-7954-3320-8 Schnell & Steiner
Am Rhein, nördlich der Mosel, trafen die Truppen Caesars auf eine mit Gutshöfen besiedelte Landschaft und einen florierenden Mühlsteinhandel. Die Okkupations- und Urbanisierungspolitik des Kaisers Augustus bedeutete u.a. den Beginn der Steinbauweise in Deutschland und den gezielten Abbau der Tuffvorkommen um den Laacher See-Vulkan.
Die aufstrebende Tuffsteinindustrie und die Stationierung römischer Truppenverbände ließen rasch eine wohlhabende provinzialrömische Mischkultur entstehen. Selbst nach gravierenden Zerstörungen im 3. Jh. entwickelte sich im 4. Jh. erneut eine prosperierende Gesellschaft. Neu vorgelegt wird hier archäologisches Fundmaterial aus dem 1.-5. Jh., vor allem aus Gräbern der frühen Kaiserzeit und der ersten Hälfte des 2. Jhs.
EuropaKreuze. Ein europäisches Kunstprojekt zum Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkriegs. Hrsg.: Jonas Andermahr, Albert Gerhards. 2018. 120 S., 77 fb. Abb. 23 x 23 cm, Br. EUR 16,95 ISBN: 978-3-7954-3306-2 Schnell & Steiner
Das Nachspüren, wie es den Soldaten, egal welcher Nation sie angehörten, in den Schützengräben gegangen sein muss, ist wohl die intensivste Form des Gedenkens an die Opfer des Ersten Weltkrieges. Das Projekt Europakreuze hilft wertzuschätzen, dass wir seit nunmehr 73 Jahren in Europa Frieden genießen können: keine Selbstverständlichkeit mit Blick auf die Geschichte und aktuelle Konflikte in der Welt.
Der Band dokumentiert in kurzen Texten und eindrucksvollen Fotografien ein Kunstprojekt von Jugendlichen zum Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkriegs. So entstand ein Europakreuzweg mit Stationen in Deutschland, Frankreich und Belgien. Das Kreuz als Symbol des Christentums und der christliche Glaube als gemeinsame europäische Sozialisationsform scheint etwas Tragfähiges im Bestreben zu sein, Grenzen - politische, ökonomische oder sprachliche - in Europa zu überwinden.
In der Kunstaktion bot im wahrsten Sinne des Wortes das Kreuz die Leinwand und damit Basis für die geschaffenen Kunstwerke. Gedanken, Gefühle und Wünsche wurden von den jungen Menschen auf das Kreuz gemalt: ein Vorgang mit Symbolkraft. Insgesamt sind die Europakreuze ein kraftvolles Zeichen für Frieden in Europa und ein Plädoyer für Kunst, Bildung und Glaube als Quelle für ein lebenswertes und vor allem friedliches Miteinander.
• Reich bebilderte Dokumentation eines Kunstprojektes zum Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkriegs
• Europakreuze als kraftvolles Zeichen für ein friedliches Miteinander über Grenzen hinweg
Die Festung der Neuzeit in historischen Quellen. Thewes, Guy / Kettlitz, Eberhardt / Decker, Klaus Peter. 2018. 376 S., 181 z. T. fb. Abb., Br. EUR 39,95 ISBN: 978-3-7954-3266-9 Schnell & Steiner
Der neunte Band der Reihe „Festungsforschung“ wendet sich Schrift-, Bild- und Sachquellen zum frühneuzeitlichen Festungsbau zu, wie sie sich in Archiven, Bibliotheken, Privatsammlungen und Museen erhalten haben. In den Blick genommen wird, welche Aussagen zur Bauentwicklung, Funktionsweise und Nutzungsgeschichte einer Festung durch die Aufarbeitung historischer Quellen getroffen werden können.
Der Sammelband dokumentiert die Ergebnisse der Jahrestagungen der Deutschen Gesellschaft für Festungsforschung e.V. in den Jahren 2015 (Nürnberg) und 2016 (Saarlouis). Anhand von Fallbeispielen aus ganz Europa rücken bildliche Darstellungen, Armierungspläne, Rechnungen, Memoranden, historische Literatur über Festungsbau und Belagerungen sowie Sachzeugnisse in Form von Waffen, Ausrüstung und Ausstattungsgegenständen ins Zentrum der Betrachtung.
Die Beiträge konzentrieren sich auf den Zeitraum vom 16. bis zum 19. Jh. Neben einer für das Thema Festungsbau beispielhaften Materialvorlage reflektieren die Autorinnen und Autoren die Aussagemöglichkeiten der historischen Quellen. Auf diese Weise ist das vorliegende Buch ein Kompendium mit Referenzcharakter.
Harbours as Objects of Interdisciplinary Research. Archaeology + History + Geosciences. Hrsg.: Falko Daim, Claus von Carnap-Bornheim, Peter Ettel, Ursula Warnke. 466 S., 259 fb. Abb. 21 x 30 cm, Br. EUR 68,00 ISBN: 978-3-7954-3321-5 Schnell & Steiner
After the first 3-year period of the Priority Program „Harbours from the Roman Period to Middle Ages“ an international conference titled „Harbours as objects of interdisciplinary research - Archaeology + History + Geosciences“ was held in Kiel in 2015. This volume includes 26 papers from lectures of the conference in which participants from 15 nations present their work approaches and results on harbour research within the five sections of the conference „Plenum keynote-lectures“, „Geophysics and Field Research: Developing methods“, „Geoarchaeology: Changing Harbour Environments“, „Archaeological Features: Harbour Facilities and Infrastructure“ and „Written and Iconographic Sources: Complementing the Material Evidence“.
Menschen, Bilder, Sprache, Dinge. Wege der Kommunikation zwischen Byzanz und dem Westen 1:Bilder und Dinge. Falko Daim, Dominik Heher. 2018. 213 S., 157 fb. Abb. 21 x 30 cm, Gb. EUR 42,00 ISBN: 978-3-7954-3315-4 Schnell & Steiner
Begleitbände zur Ausstellung des Römisch-Germanische Zentralmuseums Mainz vom 17. März bis 11. November 2018 auf der Schallaburg (Niederösterreich)
Anlässlich dieser Schau erscheinen drei Begleitbände mit insgesamt 40 Beiträgen zu den ebenso vielfältigen wie wechselhaften Beziehungen zwischen dem lateinischen Westen und dem Byzantinischen Reich.
Die drei Bände versammeln Beiträge namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit archäologischer, kunsthistorischer, philologischer und historischer Schwerpunktsetzung. Das vielschichtige Bild an Überblicksdarstellungen und Detailstudien gewinnt zusätzlichen Wert durch teils erstmals veröffentlichte Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte vornehmlich des Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz „Byzanz zwischen Orient und Okzident“ sowie der byzantinistischen Forschungseinrichtungen in Wien.
Der Grundkonzeption der Ausstellung entsprechend, stehen die Sammelbände unter dem Zeichen der vielfältigen Kommunikation zwischen der byzantinischen und der lateinischen Welt. Hierfür werden archäologische und kunsthistorische Befunde herangezogen (Band 1), ebenso wie primär über Schriftquellen erschlossene Austauschprozesse (Band 2). Fallstudien aus verschiedensten Bereichen runden das Bild ab (Band 3).
2018 zeigt das Römisch-Germanische Zentralmuseum Mainz in Zusammenarbeit mit der Schallaburg in dem prachtvollen Renaissanceschloss nahe Melk (Niederösterreich) die Ausstellung »Byzanz & der Westen. 1000 vergessene Jahre«. Beide, Byzanz und der europäische Westen, entspringen dem römischen Weltreich, doch nehmen sie schon ab dem 5. Jahrhundert unterschiedliche Entwicklungen. Während das Römische Reich im Osten Bestand hatte und sich zum Byzantinischen Reich des Mittelalters wandelte, traten im Westen gentile Herrschaften an dessen Stelle, Königreiche der Goten, Vandalen, Angelsachsen, Langobarden und Franken. Zwar blieb Byzanz zumindest 800 Jahre lang das Vorbild für die anderen europäischen Entitäten, doch kam es sehr schnell zu Missverständnissen, Meinungsverschiedenheiten und Zwistigkeiten. Die Verständigung wurde immer schwieriger - im orthodoxen Osten sprach man zumeist Griechisch, im katholischen Westen war die Verkehrssprache Latein. Auch bei der Auslegung des christlichen Glaubens war man sich zusehends uneinig. Aber immer noch bewunderte man die byzantinischen Schätze - die herrlichen Seiden, Elfenbeinreliefs, technische Wunderwerke, die vielen Reliquien, grandiose Bauwerke. Die Wende kam 1204 mit der Eroberung und Plünderung Konstantinopels durch die Bischöfe und Ritter des Vierten Kreuzzugs. Für das bereits vorher geschwächte Byzantinische Reich bedeutete diese Katastrophe den Abstieg in die zweite politische Liga. Im Osten machten sich Kreuzfahrerstaaten breit, Venedig und Genua waren schon früher im Handel erfolgreich, jetzt hatten sie praktisch die alleinige Kontrolle.
Anlässlich dieser Schau erscheinen drei Begleitbände mit insgesamt 40 Beiträgen zu den ebenso vielfältigen wie wechselhaften Beziehungen zwischen dem lateinischen Westen und dem Byzantinischen Reich. Die Bände sind nach den Medien der Kommunikation strukturiert: Menschen, Bilder, Sprache, Dinge. Sie versammeln Beiträge namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit archäologischer, kunsthistorischer, philologischer und historischer Schwerpunktsetzung. Das vielschichtige Bild an Überblicksdarstellungen und Detailstudien gewinnt zusätzlichen Wert durch teils erstmals veröffentlichte Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte, vornehmlich des Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz: Byzanz zwischen Orient und Okzident sowie der byzantinistischen Forschungseinrichtungen in Wien.
Kunst und Konfession in der Frühen Neuzeit. Zur sakralen Intermedialität im 16. bis 18. Jahrhundert. Johann Anselm Steiger. 2018. 456 S., 153 fb. Abb. 17 x 24 cm. Gb. EUR 59,00 ISBN: 978-3-7954-3324-6 Schnell & Steiner
Der Band bietet 16 profunde Studien zur geistlichen Ikonographie der Frühen Neuzeit und deren historisch-theologischer Relevanz. Besonderes Augenmerk wird hierbei darauf gerichtet, welche medienspezifische Beiträge sakrale Bildwerke zur Exegese der Heiligen Schrift leisten - und dies stets vor dem Hintergrund der jeweiligen auslegungs-, theologie-, predigt- und frömmigkeitsgeschichtlichen Kontexte.
Einsetzend bei Martin Luthers Bildhermeneutik und intermedialen Konstellationen im Reformationsjahrhundert, wird der Bogen bis hinein in die Aufklärungszeit gespannt, innerhalb deren Johann August Nahl mit seiner Hindelbanker Grabplatte frühneuzeitliche Bildsprache innovativ aufgriff und zuspitzte. In den Blick genommen werden überdies ein Meisterwerk des Antwerpener Malers Frans Floris, Kirchenausstattungen (Kanzeln, Altäre, Epitaphien, Deckengemälde) des 16. bis 18. Jahrhunderts sowie Zeugnisse der geistlichen Druckgraphik.
• Gesammelte Studien zur geistlichen Ikonographie der Frühen Neuzeit
• Profunde Analyse sakraler Bildwerke und deren Beitrag zur Exegese biblischer Texte
Lebenswelten zwischen Archäologie und Geschichte.Festschrift für Falko Daim zu seinem 65. Geburtstag (2 Bände). Römisch Germanisches Zentralmuseum. 2018. 1518 S., 183 meist fb. Abb., 21 x 30 cm. Gb. EUR 170,00 ISBN: 978-3-7954-3341-3 Schnell & Steiner
Seit 2003 ist Falko Daim Generaldirektor des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz, doch ist dies nur eine Station seiner breit gefächerten wissenschaftlichen Laufbahn. Die zahlreichen Beiträge dieser Festschrift zu seinem 65.Geburtstag zeigen eindrucksvoll seine Betätigungsfelder und die hohe Wertschätzung, die seinen Forschungen, Projekten und Ideen international engegengebracht wird.
Die vier thematischen Abschnitte der Festschrift spiegeln im Großen und Ganzen die maßgeblichen Arbeitsbereiche des Jubilars wider. Dazu gehört natürlich die Zeitepoche von der Antike bis in das frühe Mittelalter mit seinem Fokus auf Reiternomaden und deren vielfältige Beziehungen mit den Reichen im Westen und im Mittelmeerrraum, aber auch das Themenfeld der zeitlich anschließenden Mittelalterarchäologie ist von ihm geprägt worden. Die Entwicklung der naturwissenschftlichen Archäologie sowie die Forschungen zum byzantinischen reich und seinen Nachbarkulturen sind untrennbar mit seinem Namen verknnüpft und werden daher im eigenen Abschnitten gewürdigt. Die hier versammelten Beiträge repräsentieren damit auch, wie es dem Jubilar immer wieder gelungen ist, unterschiedliche Disziplinen und Menschen miteinander zu verbinden.
Kloster Lorsch. Die archäologischen Untersuchungen der Jahre 2010-2016. Klostermauer, Spittelsberg, Klausurgebäude, Klostergelände. Dieter Lammers. 2017. 336 S., 376 fb. Abb., 21 x 30 cm. Gb. EUR 59,00 ISBN: 978-3-7954-3269-0 Schnell & Steiner
Die UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch steht seit langem im Blickpunkt der Archäologie. Erstmals werden in einem dreibändigen Werk die Ergebnisse neuerer Forschungen zusammengetragen und so die Bau- und Nutzungsgeschichte dieses einzigartigen Ortes nachgezeichnet.
Das Kloster Lorsch ist nicht nur wegen seiner weltberühmten Torhalle von überragender kunsthistorischer Bedeutung. Auf der Suche nach den Gräbern karolingischer Herrscher fanden hier bereits um das Jahr 1800 Ausgrabungen statt. Erste Untersuchungen, die einem wissenschaftlichen Anspruch verfolgten, gab es schon vor mehr als 125 Jahren. Umfangreiche Arbeiten zur Umgestaltung des Klostergeländes haben in den letzten Jahren zu archäologische Untersuchungen geführt, deren Ergebnisse ein völlig neues Bild der Entwicklung des Klosters entwerfen. Der Band stellt die neuesten Funde und Befunde zusammen und setzt sie mit den älteren Untersuchungen in Beziehung. Die mehr als tausendjährige bauliche Entwicklung des Klosters wird so in ihren Grundzügen nachvollziehbar.
Dieser erste Band beschäftigt sich insbesondere mit den Befunden von der Klostermauer, dem Spittelsberg und aus dem Klausurbereich.
Lüneburger Altäre. Entstehung und Entwicklung vor und nach der Reformation. Gisela Aye. 2018. 184 S., 106 fb. Abb. 17 x 24 cm. Gb. EUR 27,00 ISBN: 978-3-7954-3273-7 Schnell & Steiner
alzhandel und Mitgliedschaft in der Hanse waren entscheidende Faktoren für die wirtschaftliche Blütezeit Lüneburgs vom 14. bis 16. Jh. und sorgten für ein selbstbewusstes Auftreten der Stadt und ihrer Bürger, das sich auch in der reichen Ausstattung ihrer Kirchen mit Altären niederschlug. Von den einst rund 130 spätgotischen Altären ist eine stattliche Zahl in Lüneburg, im Umland wie in Museen erhalten, denen das Hauptinteresse des Bandes gilt.
Die erhaltenen Altarretabel wie der Lamberti-Altar oder der Heiligenthaler Altar geben einen Eindruck von der hervorragenden Qualität der Malerei wie der Schnitzarbeiten Lüneburger Meister. Die einzelnen Werke werden in Aufbau und Ausstattung, Ikonographie und theologischen Aussage auf dem Hintergrund der Zeitgeschichte vorgestellt. Dabei geht die Autorin auf die Situation ihrer Entstehung, die Auftragslage, die Lüneburger Werkstätten und deren Meister ein, die z.T. auch aus Hamburg, Westfalen oder dem Rheinland stammten.
Im Mittelpunkt steht die Zeit des Umbruchs vom Mittelalter zur Neuzeit. Doch gibt der Band darüber hinaus einen Überblick über die nachreformatorische Zeit bis hin zu Beispielen der Gegenwart.
• Umfassender Überblick über die erhaltenen Altarretabel aus Lüneburger Werkstätten
• Kunsthistorische Einzelbeschreibung der Objekte von der Spätgotik bis heute
Gotik am Mainzer Dom. Die Kapellenbauten der Nordseite. Hrsg.: Heckwolf, Domdekan Prälat Heinz. 2018. 176 S. 100 z. T. fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 39,95. ISBN: 978-3-7954-3291-1 Schnell & Steiner
Der Hohe Dom zu Mainz ist nicht nur seit mehr als 1000 Jahren Mittelpunkt und Wahrzeichen der Stadt, sondern schon seit den Anfängen der Kunstgeschichte auch Thema kunsthistorischer Forschung. Und doch gibt es auch heute noch viel Neues zu entdecken - die Geschichte des Mainzer Domes ist noch lange nicht endgültig geschrieben.
Der Band „Gotik am Mainzer Dom. Die Kapellenanbauten der Nordseite“ bildet den Auftakt einer neuen Reihe zu den aktuellen Forschungen am Mainzer Dom. Die umfangreichen Instandsetzungsmaßnahmen, die seit 2001 im Gange sind, haben zum ersten Mal seit mehr als 100 Jahren auch die Möglichkeit zu aktuellen Bauforschungen am Dom gegeben. Der Dom ist dabei in all seinen Teilen neu untersucht worden und wird es auch weiterhin. Mit dem nun vorliegenden Band wird ein erstes Ergebnis einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Forschungsband „Gotik am Mainzer Dom. Die Kapellenanbauten der Nordseite“ betrachtet die spannungsreichen Beziehungen zwischen Straßburg, Mainz und Köln in neuem Licht und leistet einen ersten Beitrag zur Neubewertung der gotischen Teile des Mainzer Domes.
• Reich bebilderter Auftakt einer neuen Forschungsreihe zum Mainzer Dom
• Neubewertung der spannungsreichen Beziehungen zwischen Straßburg, Mainz und Köln
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